J. Edgar

J. Edgar (2011), US Laufzeit 137 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 19.01.2012


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von Clint Eastwood, mit Leonardo DiCaprio und Naomi Watts

Im Biopic der FBI-Legende J. Edgar Hover, verkörpert Leonardo DiCaprio den umstrittenen Charkter und lässt sein Leben revue passieren.

Von vielen wurde er als gefühlloses Monster bezeichnet, anderen hingegen galt er als effektiver Mastermind, der mit der Gründung des FBI die Verbrechensbekämpfung revolutionierte. Die Rede ist von J. Edgar Hoover, und die Wahrheit liegt wie so häufig dazwischen. Clint Eastwood hat dieser prägenden Persönlichkeit nun mit J. Edgar einen Film gewidmet. J. Edgar begleitet Hoover (gespielt von Leonardo DiCaprio) über den Zeitraum mehrerer Dekaden, beginnend 1919 beim 24-jährigen ehrgeizigen Angestellten des Justizministeriums. Nahezu 50 Jahre später sehen wir einen alten J. Edgar, der auf sein ereignisreiches Leben zurückblickt. Dazwischen liegen seine Erfolge als diktatorisch auftretender und zunehmend paranoider Chef des von ihm unter dem Namen FBI (Federal Bureau of Investigation) 1935 gegründeten Dienstes und seine Niederlagen im persönlichen Bereich. Denn J. Edgar ist trotz seines Ruhmes ein einsamer Mensch. Treu ergeben sind ihm lediglich seine Sekretärin Helen Gandy (Naomi Watts) und Clyde Tolson (Armie Hammer), sein engster Mitarbeiter. Zwischen ihm und J. Edgar entwickelt sich eine homoerotische Beziehung, die allerdings nie ausgelebt werden kann. Am Ende bleibt J. Edgar eine fragwürdige Rekapitulation seines Lebens und viel Bitternis.

Hintergrund und Infos zu J. Edgar
2011 ist ein gutes Jahr für verfilmte Biographien, sogenannte Biopics. Zwei schauspielerische Schwergewichte liefern sich dabei ein interessantes Fernduell. Während Meryl Streep in der englischen Produktion Die Eiserne Lady Maggie Thatchers Stimme, Gestus und Impetus auf die Leinwand bringt, verleiht Leonardo DiCaprio unter der Regie von Hollywoodlegende Clint Eastwood J. Edgar Hoovers Manierismen neues Leben. Bereits im Vorfeld erregte J. Edgar viel Aufsehen, da Veteranen des FBI Hoover in der Darstellung seiner sexuellen Orientierung verunglimpft sahen. Trotz der Beschwichtigungsversuche des Drehbuchautoren und LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) rights Aktivisten Dustin Lance Black (Oscar für Milk) blieben die Wogen ungeglättet.
Leonardo DiCaprio mögen diese Kontroversen weitgehend unberührt gelassen haben. Nach Jim Carroll – In den Straßen von New York, Catch Me If You Can und Aviator kann er einmal mehr seiner Vorliebe für filmisch dramatisierte Leben nachgehen. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails J. Edgar
Genre
Biopic, Drama
Zeit
1950er Jahre, Vergangenheit
Ort
Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Akte, Archiv, Beziehung, Egozentrik, Einsamkeit, Ermittlung, FBI, FBI Agent, FBI Zentrale, Geheimdienst, Geheimhalten, Heimliche Homosexualität, Heimliche Liebe, Homoerotik, Homosexualität, Homosexueller, Leidenschaft, Moral, Mutter-Sohn-Beziehung, Muttersöhnchen, Organisierte Kriminalität, Partnerschaft, Regierung, Ruhm, Rückblick, Sehnsucht, Sekretärin, Staat, Staatsanwalt, US-Amerikaner, Unterdrückte Homosexualität, Verbrechen, Verbrechensjäger, Verbrecherjagd, Verfolgung, Verfolgungswahn, Vorbild, Überwachung
Stimmung
Ernst
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Imagine Entertainment, Malpaso Productions, Wintergreen Productions

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