Jack Reacher - Kritik

US 2012 Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Kinostart 03.01.2013

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Kritiken (29) — Film: Jack Reacher

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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4.5Uninteressant

"Können sie bitte ein Hemd anziehen?"
Nein, hab fleißig trainiert und kann ganz lange die Luft anhalten, soll bitte jeder sehen.
Tom-Tom in der Midlife-Crisis gibt nochmal alles, um bloß nicht für den nächsten "The Expendables"-Film angefragt zu werden.

Sieht auch anfangs gar nicht schlecht aus, "Jack Reacher" ist erfreulicherweise kein Ältere-Herren-Action-Kino ohne Ironie. Ein Thriller, leider mit ganz viel Leerlauf und dann doch die Ego-Show des Peter Pans aus Hollywood. Ganz auf seinen Hauptdarsteller zugeschnitten, dümpelt die Handlung so vor sich hin, wird unnötig auf über 2 Stunden gedehnt, verliert sich immer mehr in Belanglosigkeiten und zaubert gelegentlich unfreiwilligen Humor aus dem Hut, der bei so einer Produktion leider kein Pluspunkt ist.

Das fängt bei der Szenen an, in der Sitzriese Tom-Tom es ganz lässig mit fünf Kerlen aufnimmt (und neunmalklug den gesamten Kampfverlauf schonmal vorhersagt), wird durch die beschriebene Hemd-Sequenz noch getoppt (was sollte das denn?) und die Krönung ist Werner "Two-Fingers" Herzog ("Hatte ich etwa ein Messer in Sibirien?"). Was einen genialen Regisseur zu einer so dödelligen Nebenrolle zwingt, würde ich mal gerne wissen. Schauderhaft! So kann man sich auch einen guten Ruf blitzschnell ruinieren, den man jahrelang aufgebaut hat. Sehe ich nicht so, aber wer die Regiearbeiten von Herzog nicht kennt dürfte sich (nicht unbegründet) fragen, wer denn diese Witzfigur ist.

Toll ist auch die Stelle, als zwei bullige Schläger zu doof sind, Tom-Tom in einem Badezimmer zu vermöbeln, stattdessen die gesamte Keramik kurz und klein prügeln, und folgedessen böse abgelascht werden. Zumindest da wird Dummheit direkt bestraft.

So passabel das Jugend-Vehikel von Tom Cruise beginnt, so brachial fällt es hinten raus ab. Da kreuzen sich Langeweile und Blödsinn, aber eben immer mit dem Anspruch, bitte voll ernst genommen zu werden. Der dafür nötige Drive fehlt oft genug auch, tja, schade drum.

Hat seine Momente (netter Endfight), hat aber viel öfter gar keine oder sehr merkwürdige, not my cup of tea.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

JackoXL

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Den Vogel schiesst allerdings Herzog ab. Du liebe Güte, wer ist denn auf diese Schnapsidee gekommen?


jacker

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:D
Volle Zustimmung.. Ganz miese Sache!


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] Nun hat es also mit Jack Reacher ein weiterer Buch-Held auf die große Leinwand geschafft und auch wenn Tom Cruise – so habe ich mir sagen lassen – dem ursprünglichen Jack Reacher rein körperlich nicht annähernd ähnlich sieht, macht er als brillanter Ex-Militär und Ermittler eine durchaus gute Figur, auch wenn er zuweilen arg an der Grenze zur Karikatur entlangschrammt, doch geht es in diesem Film vielen Figuren so, so dass dies kaum ins Gewicht fällt. Autor Lee Child hat es auf mittlerweile siebzehn Romane um seinen Helden gebracht und ein Ende ist anscheinend auch nicht in Sicht. Da verwundert es beinahe, dass er jetzt erst im Kino aufschlägt, doch dafür versprüht der Film einen nicht zu unterschätzenden Retro-Charme – obwohl die Reihe „erst“ seit 1997 besteht – und einer Schnörkellosigkeit, die man heutzutage selten zu Gesicht bekommt. [...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Jack Reacher, ein Hüne, Denker und Brutalo-Rächer, nimmt sich die Zeit, um in einem Serienmord zu ermitteln. Genauso "Jack Reacher". Ruhige Einstellungen ohne ausgedehnten Musikaufwand, feste Kamerapositionen, präzises Dialoggeschick: Einen den heutigen (Thriller-)Sehgewohnheiten enthobenen Anachronismus transportiert dieser Film, der an die knackig erzählten, aber thematisch zentnerschweren Spionagefilme der 70er einen Anschluss findet. Digitalen Schnickschnack braucht "Jack Reacher" ebenso wenig, wie überfrachtet geschnittene Handy-Szenen zwischen getriebenen Personen, die an jedem Ort erreichbar sein müssen. Dass Christopher McQuarrie den Ton unmissverständlich drosselt, mag überraschen – heute, wo der Ton die Spannung bestimmt, wo die Stimme erhoben wird, anstatt den Verstand grübeln zu lassen. Feinmechanisch bewegt sich "Jack Reacher" demnach in einem eigentümlichen Paralleluniversum einer Urbanität, die, zusammen mit den komprimierten Bewegungsabläufen in handgemachten Action-Sequenzen (eine dezente, karge Verfolgungsjagd im "Drive"-Stil durch die Nacht beispielsweise), dem Michael-Mann-Kino einen Wink mit dem Zaunpfahl beschwert. Inmitten dieser nie akademischen Reduziertheit wagt McQuarrie eine (in ihrer Simplizität bündig erzählte, detektivische) Geschichte, die er augenzwinkernd verzerrt, in einer sonderbaren Welt, die nicht die unsere ist: ein obskur sabbelnder Werner Herzog, zwei Schlägertypen, die sich versehentlich fast selbst umbringen, eine aufreizend eng gekleidete Anwältin, ein brummiger Waffennarr. Aber keine Angst, er schießt nüchtern und mit Bedacht. "Jack Reacher" auch.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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7.5Sehenswert

Wenn ein Film schon so heißt wie seine Hauptfigur ist meistens klar, dass der Held/in einiges zum leisten im Stande ist. Bei „Jack Reacher“ ist dies nicht anders. Er ist ein Phantom, jemand der in der Lage ist spurlos zu verschwinden. Darüber hinaus verfügt er über ausgesprochen überdurchschnittliche Fähigkeiten beim Nah- und Fernkampf sowie ein fast schon photgraphisches Gedächtnis. Ja, dieser Reacher ist ein richtiger Supermann! Dass Tom Cruise diese Rolle gerne übernimmt überrascht da nicht sonderlich. Allerdings ist Reacher kein zweiter Ethan Hunt. Während der Agent aus der „Mission: Impossible“-Reihe eher als Sonnyboy angelegt ist, funktioniert Jack Reacher mehr als eine Art rauer Sherlock Holmes. Die Kriminalhandlung, die um diesen Heldentypus aufgebaut wird erweist sich als überaus passendes Terrain für ihn. Sie erlaubt ihm ermitteln, kombinieren, kämpfen, clever chargieren zu können und dabei darf er immer um einiges besser sein als seine Gegen- und Mitspieler. Ja, dieser Reacher ist ein Larger-than-life-Hero, aber er agiert dennoch in einem eher bodenständigen Kontext. Christopher McQuarrie ist nämlich nicht daran interessiert wüste Action zu inszenieren, er legt seinen Fokus mehr auf eine detektivische Auslegung der Geschehnisse. Das Ergebnis ist trotz einiger verzichtbarer Längen, ein sauber inszenierter Thriller, der seinen eigenen Anspruch, die verschiedenen Puzzleteile spannend zusammen zulegen, größtenteils erfüllt.

Der klare Glanzpunkt bei „Jack Reacher“ ist aber sein Hauptdarsteller. McQuarrie setzt Tom Cruise so in Szene, wie man es heutzutage fast schon gar nicht mehr gewohnt ist. Fast jeder Auftritt von ihm wird zelebriert. Alleine seine Einführung, sein erstes Erscheinen erinnert ein wenig an die Hero-Introduction indischer Blockbuster, wenn auch die Stilistik hier weit weniger pompös und mehr geerdeter wirkt. Tom Cruise nimmt diese Inszenierungsgeste gerne an und macht durchgängig eine überaus gute und interessante Figur. Mit bodenständiger und vor allem cleverer Coolness sowie einige Mysterien, die um Reachers Person kreisen, bleibt der Mann mit der Lederjacke jederzeit das Zentrum des Films. Da überrascht es nicht weiter, dass der restliche Cast dagegen etwas verloren wirkt. Egal ob Rosamund Pike („Zorn der Titanen“), der ewige Nebendarsteller Richard Jenkins („The Cabin in the Woods“), Jai Courtney („Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“), David Oyelowo („The Help“) oder Altstar Robert Duvall („Falling Down“), alle können es mit der Präsenz des Helden nicht aufnehmen. Sollen sie auch gar nicht. Als Stichwortgeber, Helfer und antagonistische Handlanger machen sich einen durchweg zufriedenstellenden Job. Leider hat Christopher McQuarrie beim Casting aber einen Fehler begangen, der so imposant wie prominent ist. Warum Werner Herzog hier als Schurke zu sehen ist, bleibt eine unbeantwortete Frage. Vielleicht aus reiner Prestige gab McQuarrie dem großen, deutschen Regisseur hier eine Bühne, um zu beweisen, dass er zwar großartige Filme wie „Fitzcarraldo“ inszenieren kann, als Darsteller aber vollends versagt. Herzogs Auftritte wirken wie Fremdkörper und zerstören die vorher mühsam aufgebaute Thriller-Atmosphäre.

„Jack Reacher“ ist ein Thriller, der die großen Buheis eines übermächtigen Helden auf eine autochthone Handlung herunter konzentriert und an einer grübelnden Hauptfigur mehr Interesse hegt, als an einer kämpfenden. McQuarries „Jack Reacher“ ist eine gelungene Mixtur aus Elitekämpfer und Super-Detektiv. Ein weiterer Einsatz auf der Leinwand wäre durchaus wünschenswert. Zum Glück hat Romanautor Lee Child ja noch einige Geschichten parat.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

stuforcedyou

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Danke. War aber mehr ein Vormittag. Abends schaue ich nur die echten Knaller wie "Pit Fighter" oder "Texas Chainsaw 3D" :)


lieber_tee

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Ja, je später der Abend desto niveauvoller die Film-Gäste...:D


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]1,96 Meter groß, über 100 Kilo schwer, ein Brustkorb wie ein Gebirge – die Adaption von Lee Childs Romanfigur „Jack Reacher“ hätte eigentlich unter Schirmherrschaft der WWE Studios entstehen müssen, mit John Cena, Triple H oder Jack Swagger in der Titelrolle. Mehr als lächerlicher C-Action-Trash à la „The Marine“ oder „12 Rounds“ wär’s dann natürlich nicht geworden. Der slow builder-Thriller mit Actiondezenz und dem konstitutionell gröbst unpassenden Tom Cruise in der Hauptrolle, den nun Oscar-Autor („The Usual Suspects“) Christopher McQuarrie liefert, ist da freilich das bessere „Jack Reacher“-Produkt. Aber, denn der Vergleich zu den Catcherfilmfestspielen allein wäre unfair, auch generell ist die 60 Millionen „günstige“ Produktion ohne dicke Blockbusterallüren ein rau-rammiges Defibrilat gezielter Spannungs- und Adrenalinstöße, nah an der kinematographischen Illusionslosigkeit des Crime-Sujets aus den ‘60ern und ‘70ern. Peter Yates‘ „Bullitt“ mit Steve McQueen von 1968 ist so ein früher Krimi-Actioner, an den „Jack Reacher“ in seinen konzentrierten Szenenfolgen, dem akribischen Ermittlungsschwerpunkt und der unterkühlten Vorgehensweise Reachers erinnert, den vor vierzig Jahren vermutlich wirklich King of Cool McQueen gespielt hätte.[...]

[...]»You think I’m a hero? I am not a hero. I’m a drifter with nothing to lose. I disappear. And if you’re smart, that scares you. Because I’m in your blind spot. And I have nothing better to do.« „Jack Reacher“ ist ein starker Crime Thriller, dessen Actionszenen sicher nicht vom Hocker hauen – aber wo steht denn auch geschrieben, dass sich das heutzutage JEDER Film auf die to do-Liste schreiben muss?! Ist doch wunderbar, dass zwischen den ganzen sich gegenseitig übertrumpfenden Comicspektakeln und sonstigen Effektkrachern mal ein Streifen den Fuß vom Dauergas nimmt und sich auf ein Erzählniveau einlässt, aus dem die Action in gesunder Dosierung hervorsticht, statt es zu bestimmen oder zu überlagern. Cruise als kompromissloser Ein-Mann-Gerechtigkeitssinn führt die Story souverän an, während McQuarrie sich der Trendhopperei verwehrt und ein straightes, aber nicht völlig kantenloses Destilat bodenständiger tough guy-Actioner serviert.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Als Hollywoodkrimi sehr gelungener Hochglanzthriller, der nicht nur ansprechend gedreht und nicht unklug geschrieben ist, sondern seine sparsam dosierte Action auch noch bestens als Schauwert in Szene zu setzen weiß. Den ungeheuren Reiz der Hauptfigur kann JACK REACHER allerdings nicht vollständig auf die Leinwand übertragen (es wird ihm sogar ein selbsterklärender Monolog mit Geigenbegleitung zugemutet), was jedoch absolut nicht an Tom Cruise liegt. Der ist zwar nach wie vor eine Fehlbesetzung, füllt die Rolle aber mit viel Präsenz und Charisma aus und ist als verschrobener Individualist auch absolut glaubwürdig. Erstaunlicherweise fällt die restliche Besetzung da stark ab: Weder Jenkins, Duvall noch Herzog und am allerwenigsten Pike bekleckern sich hier mit Ruhm, allenfalls DIE HARD 5-Klotzkopp Jay Courtney setzt Akzente. Trotzdem, ein spannender, schlauer, schöner Film.

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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4.0Uninteressant

In den schlimmsten Momenten ist Jack Reacher eine Katastrophe von einem Film, in den besten ein allenfalls mittelprächtiger Action-Thriller. Also in etwa das beste Exempel dafür, wie man einen Blockbuster nicht aufziehen sollte. Da hilft auch nicht mal der kleine Lichtblick, den Werner Herzog in seiner viel zu dünnen Nebenrolle in die Handlung bringt. Als einziger Beteiligter versteht er es, ähnlich wie ein Javier Bardem in Skyfall, mit der Handlung zu spielen und der völlig überzogenen Bierernstigkeit des Films mit der typisch herzogschen Erzählaura etwas entgegenzusetzen. Doch es wirkt, als ob die Autoren überhaupt keine Spur von Ideen hätten, was sie mit der kultigen Figur anfangen sollen – und lassen ihn ziemlich konkret, noch nicht einmal symbolisch, im dunklen Eck eines Containers sitzen.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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7.5Sehenswert

Wie im Buch durchläuft der Protagonist in mehreren Etappen eine komplexe und vor allem intelligente Geschichte, die sich langsam von einem beliebigen Kriminalfall, zu einer handfesten Verschwörung entwickelt. Man hat nie das Gefühl schon im Vorhinein zu wissen wie es weitergeht, dennoch hat man im Nachhinein einige Male das Gefühl, man hätte auf gewisse Einzelheiten bei den Ermittlungen selbst kommen können, wenn man denn besser aufgepasst hätte.

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Rex Reed: The New York Observer Rex Reed: The New York Observer

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2.5Ärgerlich

Jack Reacher ist zur meisten Zeit einfach nur grauenvoll, gewalttätig und idiotisch.

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projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film der fast nur aus coolen Szenen besteht, humorvoll ist, in dem Tom Cruise keinesfalls stört, gute Bilder, guten Sound und gute Darsteller hat und darüber hinaus unnachgiebig und auch augenzwinkernd ein märchenhaftes Heldenideal...(weiterlesen auf 2501)

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...]Wer nach dem Trailer einen Nonstop-Actionfilm mit einem Hauch von Thrill erwartet, sollte seine Erwartungen korrigieren. “Jack Reacher” ist ein schon beinahe altmodischer Kriminalthriller, in dem die spannenden Ermittlungsarbeiten den größten Teil der Laufzeit für sich beanspruchen. Actionszenen gibt es zwar auch, doch sind diese, von einer unnötigen Verfolgungsjagd und dem packenden Finale einmal abgesehen, stets kurz und knackig gehalten.[...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Wenn man darüber hinwegkommt, dass der Hüne Reacher vom 1,70m großen Tom Cruise gespielt wird und der im wesentlichen so spielt wie er immer spielt, ist der Film durchaus unterhaltsam. Dabei ist der Film überraschend Low-Key, versucht weder Action-Spektakel noch Mega-Blockbuster zu sein sondern konzentriert sich auf die Thriller/Krimi-Story die im großen und ganzen dem Roman "One Shot" von Lee Child folgt, auch wenn sie die Rolle einer Reporterin mit der der Verteidigerin verschmilzt und das ganze um ein paar Prügel und Actionmomente aufjazzt.

Wobei das Hauptaugenmerk durchaus auf der Spannung und der Aufklärung des Falls liegt und weniger auf der Action, die hier eher weniger vom Stuhl reißt. EIne ausgedehnte Verfolgungsjagd trägt wenig zur Story bei und wirkt etwas gedehnt und der Showdown erinnert ein bißchen an das Finale alter A-Team und McGyver-Episoden.

Dafür sind die handfesten Prügelszenen knapp, brachial und gut choreographiert und lassen Reacher durchaus als den harten Hund rüberkommen, den Child in seinen Romanen beschreibt. Schön auch die zwar etwas unausgereifte, aber davon von Werner Herzog grandios kryptisch gespielte Rolle des Oberschurken The Zec, der zu keinem Zeitpunkt im selben filmischen Universum wie Reacher zu leben scheint, aber durchaus gut unterhält. Und Robert Duvall als zauseliger Waffenexperte ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern, auch wenn er jetzt nicht die größte Hilfe für Reacher darstellt.

Etwas schade ist es, dass der Film nach einem wirklich extrem spannenden und mitreissenden Opening nie wieder ganz dieses Level an Intensität erreicht und auch halbaufmerksame Zuschauer spätestens nach dem ersten Akt wissen, was hinter der Verschwörung steckt und wie das ganze ausgehen wird. Da wäre etwas subtilere Inszenierung die ihre Clues nicht mit dem Holzhammer verstreut doch angenehmer gewesen.

Unterm Strich bleibt trotzdem ein Eröffnungsfilm der Lust auf mehr Reacher-Abenteuer macht, denn genug lohnenswerte Vorlagen hat Lee Child (der kurz in einem Cameo als Polizist zu sehen ist) ja schon vorgelegt.

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TheAvenger68

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Wer ist James Duvall ? Der gute Mann heißt Robert Duvall !!!
Klugscheißerei Ende ;-)


Batzman

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Du hast natürlich recht. Ist geändert.


Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend... Frank Arnold: tip Berlin, Hamburger Abend...

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6.0Ganz gut

[...] vermutlich ist Christopher McQuarrie [...] ein Herzog-Fan. Jedenfalls umgibt Herzog seine Figur namens »The Zec«, [...] mit einer geheimnisvoll-bedrohlichen Aura und macht sie damit zu einem adäquaten Gegenspieler des Titelhelden [Jack Reacher], der ebenfalls als Phantom eingeführt wird. Das macht aus diesem soliden, aber nicht sonderlich originellen Genrefilm dann doch etwas Besonderes.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.5Ganz gut

Andere Actionhelden scheinen voll auf Testosteron zu sein. Dieser hier ist Mr. Betablocker: Jack Reacher ist auch im Kampf ein Stoiker. Im Grunde will er nur seine Ruhe, und wenn er zuschlägt, tut er es hart und fast beiläufig.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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5.0Geht so

Bevor dem Finale von Jack Reacher wieder nichts als ein dämliches, unnötiges Steinzeit-Duell per Faustkampf einfällt, unterhält der raue Thriller gekonnt und mit einigen netten Wendungen.

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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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4.0Uninteressant

Jack Reacher ist leider 08/15-Kinoware von der Stange mit einem steif, spielenden Tom Cruise, [...]. Dafür muss man nicht ins Kino gehen.

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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter

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6.0Ganz gut

An manchen Stellen wirkt Jack Reacher ein wenig zu glatt, zu routiniert heruntergedreht und mit zu wenigen wirklich originellen Einfällen, um allzu lange im Gedächtnis zu bleiben.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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7.0Sehenswert

Wenn man seine Vorurteile über den Scientologen [...] beiseite schiebt, ist Jack Reacher ein spannender, erfrischend selbstironischer und in den gerade noch realistischen Actionsequenzen angenehm altmodischer Thriller, der zudem mit einigen Überraschungen in den Nebenrollen aufwartet.

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Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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6.0Ganz gut

Insgesamt ist Jack Reacher ein teilweise angenehm humorvoller, ansehnlicher Action-Thriller, bei dem leider in vielerlei Hinsicht Potenzial vergeben wurde. Die meisten Fans der Romane werden enttäuscht sein, alle anderen bekommen einen zumindest über weite Strecken unterhaltsamen Streifen geboten, der für Genrefans sicherlich einen Blick wert ist.

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Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung

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6.0Ganz gut

Robert Duvalls Nebenrolle eines zynischen alten Schiessplatzbesitzers versprüht so viel Verve und Vergnügen, dass man bedauert, erst nach einer Filmstunde dieses schauspielerische Urgestein erstmals zu sehen – in einem fintenreichen Actionthriller, dem man dank Rasanz und glitzernder Oberfläche weder Überlänge noch einige Ungereimtheiten der Story anmerkt.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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6.5Ganz gut

Herzog begeistert – und erinnert dabei schmerzlich daran, was diesem bei aller Brutalität biederen Jack Reacher fehlt: nicht die Größe (des Hauptdarstellers), sondern ein wenig Wahn.

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Edward Nigma: CinemaForever

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6.0Ganz gut

"You think I'm a hero? I am not a hero. And if you're smart, that scares you. Because I have nothing to lose."

Tom Cruise scheint die Rolle des absoluten Agenten/Soldaten einfach auf den Leib geschrieben zu sein – das jedenfalls könnte man glauben, wenn man einen Blick auf die bisherigen Arbeiten des Hollywood-Stars wirft. Dabei dürfte der Scientology-Strahlemann auf Grund seiner Körpergröße von 1,70 Metern in diesem Berufszweig eigentlich eher schlechte Karten haben. Natürlich kommt es im Endeffekt nur darauf an, wie man sich verkauft und das Cruise weiß, wie man den Super-Agenten erfolgreich verkauft, ist kein Geheimnis, schließlich ist er 2011 bereits zum vierten Mal in der Rolle des knallharten Agenten Ethan Hunt zu sehen gewesen. Und auch wenn die negativen Schlagzeilen der letzten Zeit Cruises Popularität einen leichten Dämpfer verpasst haben, scheint Superagent-Cruise bei den Kinozuschauern nach wie vor gefragt zu sein. Schließlich spielte der neuste „Mission: Impossible“-Ableger „Mission: Impossible - Phantom Protokoll“ weltweit über 695 Millionen US-Dollar ein und war damit sogar der erfolgreichste Teil der Reihe. Kein Wunder also, dass auch „Jack Reacher“ nach dem bewährten „Cruise gegen den Rest der Welt“-Prinzip funktioniert – originell ist anders, Spaß macht es stellenweise aber trotzdem.

Auf offener Straße werden fünf Menschen von einem Scharfschützen geradezu hingerichtet. Das Motiv: Unbekannt. Auch sonst besteht zwischen den Opfern kein offensichtlicher Zusammenhang. Als die Polizei den mutmaßlichen Täter und Ex-Army-Scharfschützen James Barr (Joseph Sikora) festnimmt, spricht dieser kein Wort, lediglich die Worte „Holt Jack Reacher“ kritzelt der Verdächtige auf ein Stück Papier. Unglücklicherweise ist der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher (Tom Cruise) bereits seit Jahren unauffindbar. Noch bevor die Polizei eine Idee hat, wie sie an den verschollenen Reacher herankommen soll, tritt dieser selbst in Erscheinung und beginnt mit den Ermittlungen.

Jack Reacher entspringt dem Geist des britischen Autoren Lee Child, der den ehemaligen Militärpolizisten bereits seit 1997 knifflige Fälle lösen lässt. Und auch wenn Tom Cruise seinem Vorbild äußerlich in keinster Weise ähnelt, denn der Roman-Reacher ist ein Hüne von 1,96 Metern, 100 Kilogramm schwer und hat tiefblaue Augen, die jedes Frauenherz zum Schmelzen bringen, erledigt er seine Aufgabe gut. Cruise gibt hier nicht den bierernsten Ermittler der alten Schule, sondern löst seinen Fall betont lässig. Schließlich ist Jack Reacher ein überlegener Charakter: Ein ultimativer Ermittler, ein Mann, der sowohl Muskelkraft als auch Charisma in sich vereint und auch in den brenzligsten Situationen immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Glücklicherweise scheint sich Regisseur Christopher McQuarrie („The Way of the Gun“) aber durchaus bewusst, dass man den kecken Übermensch-Agent nicht gänzlich für voll nehmen kann und lockert den ernsten Grundton des Films immer wieder durch kleine komische Momente auf.

Leider verzichtet Regisseur und Drehbuchautor McQuarrie darauf, das Rätsel um die fünf niedergeschossenen Passanten so lange wie möglich am Leben zu halten und so verpufft diese durchaus spannende Grundidee nach und nach im leeren Raum und ist letztendlich nicht mehr als die simple Steilvorlage für ein temporeiches Tom-Cruise-Finale. Hier liefert sich der beinharte Ermittler nicht nur eine furiose Verfolgungsjagd im „Drive“-Stil mit der Polizei, sondern nimmt es auch noch fast im Alleingang mit den skrupellosen Verbrechern auf. Nichts weltbewegendes, aber solide Action-Unterhaltung.

Schwung und etwas Abwechslung in die Tom-Cruise-Solo-Show bringen die hochkarätig besetzten Nebencharaktere. Neben Rosamunde Pike („Barney’s Version“) als toughe Karrierefrau, die selbst ihrem unfehlbaren Gegenpart Jack Reacher problemlos das Wasser reichen kann, überzeugt vor allem Robert Duvall („Open Range – Weites Land“) als alternder Scharfschütze, der für die gerechte Sache auch gerne noch einmal selber in Aktion tritt. Zweifelhaftes Highlight in „Jack Reacher“ bleibt jedoch Werner Herzog als Ex-Strafgefangener und Oberbösewicht „The Zec“. Eigentlich soll Herzog den mächtigen Strippenzieher im Hintergrund verkörpern, einen nebulösen Schattenmann mit düsterer Vergangenheit. Doch wenn Herzog mit deutschem Akzent und stocksteifen Schauspiel von seiner Zeit im Strafgefangenenlager erzählt, in der er sich selbst einiger Finger entledigte, um der Knochenarbeit zu entgehen, sorgt das besonders bei eingefleischten Cineasten nicht für Gänsehaut-Momente, sondern eher für ausgelassene Heiterkeit.

Fazit: Auch wenn „Jack Reacher“ als spannender Thriller beginnt, tritt der eigentliche Fall nach und nach in den Hintergrund, um Platz für den Hauptcharakter Jack Reacher zu schaffen. Spätestens dann wird aus einem interessanten Thriller eine reine Cruise-Solonummer, die nur für eingefleischte Fans des „Mission: Impossible“-Zugpferds wirklich interessant sein dürfte.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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5.5Geht so

Der Lichtblick ist Pike, die einmal mehr beweist, dass sie eine wirklich gute Schauspielerin ist, indem sie jedes Mal heiß und beunruhigt wird, wenn sie in Reachers Nähe ist. Der Typ soll eine Art animalischen Magnetismus ausstrahlen – allerdings glaube ich nicht, dass sie dabei 'kalter Fisch' im Kopf hatten.

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D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Jack Reacher ist ein Thriller, der den Hauptdarsteller in viele Actionsequenzen packt und ihn schwere Entscheidungen mit einem Lächeln auf der Lippe fällen lässt. Das macht das Ganze etwas gar konturlos und deswegen auch zäh.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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4.0Uninteressant

Neben der Verfolgungsjagd sorgen nur Werner Herzog und Robert Duvall für den Spaß in Jack Reacher.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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Das ist Cruise´s Show. Und sie steht ihm. Sein typisches Lächeln ist verschwunden und wird von einem finsteren Blick ersetzt, der Jack Reacher zu einem dunkeln Ritt in eine neue Art von Hölle macht.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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6.0Ganz gut

Dass Cruise dabei scheitert, Reachers Anziehungskraft zu begründen, hat weniger mit körperlicher Unstimmigkeit zu tun als mit der Unfähigkeit des Films – die wirklich verblüffend ist – anderweitig die Originalität des Charakters zu erklären in einem Film, der so vollgepackt ist mit visuellen Klischees und schrecklich modrigen Dialogen.

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dAShEIKO

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Dann trotzdem 6 Punkte?


Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.5Sehenswert

Tom Cruise mag vielleicht nicht genau der Jack Reacher sein, der im Roman beschrieben wird, aber er spielt die Titelrolle so gut, dass ihm vielleicht schon bald ganz andere Türen offen stehen können.

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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

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7.0Sehenswert

Tom Cruise ist eigentlich zu charismatisch, um so eine skrupellose Figur zu spielen und seine Fans mögen ihm diese Entscheidung vielleicht auch übelnehmen.

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Co-Pilot

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Nope! Wir mögen Cruise seit Maverick und unterstützen seinen Ausflug in die Skupellosigkeit ;)



Kommentare (212) — Film: Jack Reacher


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KingLee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wen man das Buch mal ausser acht lässt ...sprich man schaut nur den film ist Tom Cruise eine Traum bestzung...der film bietet spannung..viel Witz..und geile Action....fazit:
Cool,Cooler,..Jack fucking Reacher....

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vladvanhelsing

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Scientologe macht verdammt gute Filme, leider.

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FilmAnhaenger

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Bewertung6.0Ganz gut

Normaler Krimi - nichts besonderes

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Mr. Laurel

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Bewertung6.5Ganz gut

Guter, altmodischer Krimi-Action-Rache-Film mit einem etwas hölzernen Tom Cruise.
Der Film war für mich die reinste Wundertüte, mit einem Inhalt, der keineswegs enttäuschte:
Old School Prügelei, Autoverfolgungsjagt, Damsel in Distress, Shootout, ein irrer Bösewicht etc.

Ja, dieser Hollywood Low Budget Film (hat „nur“ 60 Millionen gekostet) hat Spaß gemacht, mehr als so mancher Superhelden Kokolores, der das Doppelte oder Dreifache gekostet hat.

Wie üblich bei solchen Filmen, ist das Ganze nicht unbedingt logisch und der Held kämpft immer, mehr oder weniger, alleine gegen eine Übermacht.

Den Bösewicht mit Werner Herzog zu besetzen war vielleicht eine Schnapsidee, zumal er in der deutschen Fassung auch in seinem typischen einschläfernden Singsang spricht, für mich war das aber eine nette Zugabe zu einem unterhaltsamen Film. Rosamund (sic) Pike fand ich etwas dröge, sie soll aber tolle Brüste haben, die bei diesem Film leider nicht zum Einsatz kamen.

Fazit: wo Cruise draufsteht, ist auch Cruise drin und das ist gut so. Denn die letzten Filme von und mit Cruise waren sicherlich keine Oscar Anwärter, gute Unterhaltung waren sie aber definitiv („MI4“, „Oblivion“, „Edge of Tomorrow“).

Unnützes Wissen: Jack Reacher (wieder von Cruise gespielt) wird bald zurückkehren, Top Gun 2 ist in der Mache und Regie Neuling Christopher McQuarrie (und scheinbar Cruise Intimus) führt auch bei MI5 Regie. Rosamund Pike war Bond Girl in "Stirb an einem anderen Tag" (2002). Es gibt bis dato 19 Jack Reacher Romane. Diese Verfilmung basiert auf Band 9 (One Shoot, dt.Titel: Sniper), die 2. Verfilmung basiert auf Band 18 (Never go back).

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SUSHI258

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bin mit wenig Erwartung rangegangen. Tom Cruise, Action, nix Neues.
Wurde aber überraschend gut unterhalten. Rolle passt gut zu Cruise.

Schade fand ich, dass man schon in der Eröffnungsszene sieht, dass Barr nicht der Schütze ist. Sowas mag ich allgemein nicht, bei Filmen in denen ermittelt wird. Ist aber Geschmackssache.

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Canis Majoris

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Bewertung6.5Ganz gut

SPOILER!

Der wievielte Film ist das nun seit den Anfängen des Films, dessen Showdown auf einer Baustelle statt findet?!

Ich verabscheue Tom Cruise, der Film ging aber durchaus in Ordnung als leichte und ziemlich vorhersehbare Kost.

Werner Herzog hat 'n Rad ab... aber Klaus the Kinski konnten sie ja nicht mehr engagieren...

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Canis Majoris

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Die Dhrematik (Dramatik + Thematik = ???, also wie bad + wrong = badong) kenne ich.

Esse nu' gar keine Chips mehr, weil ich fest gestellt habe, dass ich sowieso nicht mehr über 1,93m Vertikale komme, egal wie viel ich esse, dafür aber immer mehr in andere Richtungen wachse...

...das ist mir zu unheimlich. *ANGST*


Bubo

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Hodor!


eisbaerdios

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Bewertung6.5Ganz gut

Solider Thriller und so weiter...aber die Verfolgungsjagd ist visuell der Wahnsinnig!

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Galadriel_

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe wahrscheinlich einfach zu wenig Fantasie um mir Tom als gefährlichen Bad Boy vorzustellen.

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Erlkoenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin sicherlich kein Tom Cruise-Fan - hier zeigt er aber zum ersten Mal eine Rolle, die ich ihm auch abnehme. Die Action (inklusive der Kampfszenen) ist glaubwürdig, die Story ok und auch die allgemeine schauspielerische Leistung ist gut. Für mich auch immer wichtig: Das "komische Element" wurde sehr spärlich eingesetzt - 1 bis 2 coole Sprüche und das war es dann. Etwas anderes hätte auch nicht zur kompromisslosen Art von Jack Reacher gepasst.
Hat mich gut unterhalten, daher 8 Punkte.

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NickLang

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Bewertung9.0Herausragend

einige mögen den film nicht weil tom cruise mitspielt, aber es ist einer seiner besten und alleine Robert Duvall ist das anschauen schon wert !!!

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musikerfranky

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Bewertung9.0Herausragend

Spannung ohne Ende. So unbegreiflich man diesen Psychopathen assoziiert, der einfach mal 5 Menschen erschießt, wie Sportschützen, die auf Tontauben zielen, so unfassbar gut ist die Auflösung der Hintergründe in der Mitte des Films. Und die Spannung zieht sich bis zum Ende hinaus, bis nun endlich der "Verbrecher" überführt und gestellt wird.

Am Ende an sich hat man sich kaum Mühe gemacht. Für meine Begriffe hätte man den Verbrecher hinrichten sollen - langsam und quälend - stattdessen ein Schuss und der Film ist gelaufen.

Aber unterm Strich ein echt gelungener Thriller, den ich mir direkt, als dieser auf DVD erschien, auch kaufte. Perfektes Potential für Fortsetzungen des Films, denn es gibt mit Sicherheit noch mehr verurteilte Straftäter, deren letzte Hoffnung ist, dass Jack Reacher der Wahrheit auf die Spur kommt, bei deren Suche die anderen "herkömmlichen" Cops versagen und diesmal zu unrecht verurteilt werden könnten, nur weil einige Fakten gegen sie sprechen... Super Handlung!

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Ludi

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Bewertung5.0Geht so

ganz nett.
Im Großen und Ganzen, doch sehr lahm ^^
Jeder Film, selbst die ständigen Standard-Movies, brauchen etwas mit dem Sie hervorstechen können. Irgendetwas noch so kleines, egal was.
Dieser Film hat leider gar nichts finde ich...
Keine super witzige, keine super nachdenkliche, keine super actionreiche, keine dramatische Stelle.... nichts so super hammer mässiges.
Einfach Standard...
Boring.

deswegen 5 Punkte

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TV Einheit

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein unterhaltsamer und fesselnder, wenn auch austauschbarer Hollywood-Thriller mit dem aalglatten Cruise. Kaum Überraschungen, dafür aber reichlich Spannung, Witz und Action für einen gelungenen Fernsehabend.

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Jack Reacher ist ein erstklassiger Actionfilm, der mich sehr gut unterhalten hat. Es gibt klasse Actionszenen, erstklassige Stunts, eine super Verfolgungsjagd durch nächtliche Straßen und auch sehr witzige und amüsante Szenen bei denen es großes Gelächter im ganzen Kinosaal gab. Ich habe gelesen der Film wäre “Eine Mischung aus James Bond, Jason Burne, Ethan Hunt und Frank Martin (The Transporter)“, dem kann ich nur zustimmen. Allerdings nicht dem was da noch stand, “Aus all diesen halbgaren Zutaten entsteht in Jack Reacher aber nichts Ganzes.“. Jack Reacher ist sehr wohl etwas ganzes. Tom Cruis verkörpert diese Rolle ausgezeichnet und mir hat es einfach nur Spaß gemacht ihm dabei zuzuschauen. Ein kleines Highlight war für mich auch Robert Duvall. Er hatte im letzten Drittel des Films einige Leinwandpräsenz und hat für herrliche Lacher gesorgt. Jack Reacher ist ein reinrassiger Actionfilm auf technisch hohem Niveau der keine Langeweile aufkommen läßt. Die Story fand ich ebenfalls gut und die einzelnen Handlungsstränge passten gut zusammen. Der Film ist erstklassiges Popkornkino.

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timwenig

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Bewertung7.0Sehenswert

für einen kinofilm zu....ähm pilotfilm-mäßig.....wäre bestimmt eine gute serie geworden.

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PureChris

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich liebe Kampfszenen wie hier in "Jack Reacher", wo Jack weiß, dass er die Herausforderer locker besiegt und ihnen auch noch eine Chance gibt abzuhauen, aber diese trotzdem den Versuch wagen Mr. Reacher zu besiegen.

Den Film ingesamt fand ich "ganz gut", da er mit einigen guten Szenen auftrumpfen konnte. Auch wurde ich nicht gelangweilt und die Action hat mir auch "ganz gut" gefallen. Der Anfang war schön und ne nette Story gabs auch.

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philipp.endres.18

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn dieser Film hier von manchen ziemlich schlecht bewertet wird, muss ich gestehen, dass ich ziemlich überrascht war. Ich hatte mich auf einen relativ langweiligen und mittelmäßigen Streifen eingestellt - und dazu noch mit Tom Cruise.
Allerdings sind die ersten Minuten schon derart atmosphärisch stark, dass einem ein guter Einstieg in die Geschichte gewährt wird. Auch im weiteren Verlauf kann der Film mit einigen guten Sequenzen aufwarten und wirkt dadurch nicht so steif wie manch andere Vertreter dieses Genre. Wohl dosierte Action, ab und an humorvolle Stellen und eine spannende Geschichte lassen den Film nahezu die gesamte Laufzeit über interessant erscheinen. Natürlich bedient sich der Film einiger Klischees, die vermeidbar gewesen wären aber das Filmvergnügen in erster Linie nicht schmälern.
Tom Cruise spielt seine Rolle solide aber ohne wirkliche Glanzpunkte zu setzen - allerdings finde ich diese in gewisser Weise unaufdringliche Darstellung passend und der Rolle entsprechend.
Einige Szenen sind außerordentlich gut gelungen und haben beim Zuschauen richtig Spaß gemacht und blieben mir auch noch länger im Gedächtnis. Dies ist unter anderem auch der Grund warum ich mit einem positiven Gefühl nach dem Abspann zurückblieb.
Manchmal beeinflusst die Erwartungshaltung das Filmvergnügen eben negativ - hier in diesem Fall war sie allerdings förderlich.

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Jason Bourne

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Ging mir genauso.


iina

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Seh ich ebenfalls genauso. Mit geringen Erwartungen an den Film heran getreten und dann doch positiv überrascht.


StrawStar

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Bewertung6.5Ganz gut

Jack Reacher ist ein ganz guter, solider Thriller mit handfester, nicht übertriebener Action, der sogar mit der ein oder anderen frischen Idee aufwarten kann, die man nicht schon zig mal gesehen hat.

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ChaozzZJohnny

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Bewertung6.5Ganz gut

Rosamund Pikes Boobs

... mehr sehenswerte Konstanten konnte ich nach der beschissenen zweiten Hälfte nicht ausmachen.

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Tampopo

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Bewertung5.5Geht so

Toller Anfang, mäßiger Mittelteil, saudämliches Ende

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