Jack Reacher - Kritik

Jack Reacher

US · 2012 · Laufzeit 131 Minuten · FSK 16 · Drama, Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Bärenstarker Actionthriller mit einem überragend coolen Tom Cruise als Jack Reacher.
    Kurzweiliger kann Unterhaltung nicht sein, die Action ist wohl dosiert, die Story ist spannend und die Cast richtig Klasse, Tom Cruise spielt die Coole Socke mit dem Gerechtigkeits Mantra einfach Perfekt.
    Dazu ist hier auch etwas Humor verstreut worden, die Badezimmer-Szene erinnert etwas an die 3 Stooges in Topform.

    Jack Reacher ist ein Film, ganz nach meinem Geschmack!

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    • 8
      necrotorian 03.03.2017, 23:47 Geändert 03.03.2017, 23:49

      Ein extrem spannender Actionthriller mit Top Besetzung.

      Anders als die meisten anderen Thriller in dieser Art interessiert es dem Ermittler Jack Reacher (gespielt von Tom Cruise) nicht nach dem Gesetz zu spielen um den Mörder zu fassen. Cruise bekommt tatkräftige Unterstützung von Rosamund Pike und Robert Duvall um den Bösewichten auf die Schliche zu kommen.

      "Jack Reacher" präsentiert sich als recht düstere und ungemein packende Genre-Empfehlung in Sachen Actionthriller die von Anfang bis Ende zu fesseln weiß.
      Ich bin mal gespannt wie Teil 2 wird.

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      • 3
        Mekridi 01.03.2017, 17:59 Geändert 02.03.2017, 05:35

        60 Millionen Dollar Budget. Und das Beste: Davon merkt man fast nichts! ...

        Stell dir bitte kurz einen zwei Meter großen, neonroten Weihnachtsmann vor.Er fährt mit dir in die Stadt. Tausende X-Mas Coka Kola Trucks verstopfen die Straßen. Über der Stadt kreisen hundertdrei Hubschrauberstaffeln, werfen feinstes Lametta und robuste Christbaumkugeln ab. Läden sieht man vor lauter
        Weihnachtsbäumen leider nicht mehr. Fette, kilometerhohe Lautsprecher schreien Jingle Bells in die heilige Nacht. Überall Geschenke. Es stinkt in allen Ecken nach Glühwein. Unzählige Menschen flanieren umher, halten X*M*A*S - Schilder hoch, andere performen lauthals Live-Krippenspiele auf dem Marktplatz. Viele Schafe. Josef auch da. Maria sowieso. Eiswagenkolonne. 'Weihnachtseis, Weihnachtseis, frisches WEIHNACHTSeis.' Noch viel mehr Weihnachtsmänner, Weihnachtsmänner ohne Ende. Auf glänzenden Leucht-Schlitten schlittern sie in Zeitlupe vorbei. Stark geblendet von den 500 Meter hohen Reklametafeln an sämtlichen Hauswänden, die mit lautem Getöse den Schriftzug * X-MAS * in die Augen ätzen. Jetzt könnte man denken, scheint wohl Weihnachten zu sein. Aber sicher war das keineswegs. So sahen dass auch die Macher von Jack Reacher. Denen war es näHmlich sehr wichtig, dass wirklich alle es verstehen. Amöben, Bazillen, Einsiedlerkrebse, alle. Also nahm man sich die unnötige Zeit. 70 Minuten vergingen. 70 Minuten !11!!!!
        70 Minuten erklärten uns die Macher Weihnachten. Dann, endlich, DER Dialog! Für mich etwas weit hergeholt, ist aber ja auch nur eine Theorie:

        Tom: 'Du Uschi, ich glaube(!) es ist Weihnachten.'

        Da brach es total überrascht und perplex aus Uschi heraus:

        'WAS sagst du da Horst-Kevin?!?!'

        Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte ich den Film doch bei aller Liebe nicht mehr ernst nehmen. Gut, wäre es ein RTL Event Event Special Movie. Vielleicht. Aber SO?

        Als Beilage gibt es den viel zu heiß-und glattgemangelten Gesichts-Cruise, der entweder lächerlichste Oneliner zum Besten gibt (während man als Zuschauer inständig hofft dass Chuck Norris um die Ecke kommt und ihm mal so richtig das Botox ausm Kopp kickt), seine Jacke von links nach rechts durchs Bild trägt, schnittige Karren von A nach B, manchmal auch nach C oder D fährt, seine nackte, stahlharte Brust ins Bild hält und dabei so heftig seinen Bauch einzieht, dass mir Angst und Bange wurde. Und sonst? Ja was tut Tom Cruise hier eigentlich genau? Klar er kann alles, weiß alles, ohne ihn wäre die Menschheit längst untergangen. Ja, das hat man sehr gut herausgearbeitet. Aber was sonst? Was noch? Was war die Regieanweisung? Latsch einfach planlos inne Gegend rum, reicht, hier haste 50 Millionen? UND SETZ BLOSS KEINE MIENE AUF? Da gerät nicht einmal eine seiner implantierten Augenbrauen in Schieflage, strahlt dafür aber mit den mehr als zu Tode gebleachten Zähnen um die Wette. Ja lebt denn der alte Holzmichel noch? Ja, er lebt! Tom Cruise. Gesichtslos, mimiklos, hölzern wie pures Holz stümpert
        er sich durch den Film. Alles auf Gottesanbetung ausgerichtet. Flutlicht an. Tom kommt! DER Tom? Jaha, DEEEEEER Tom. Was ein geiler Typ, oder? Wer braucht da noch Schauspiel? Sind wir dem im Film hier? Selbst Robert Duvall kam spontan aus Daytona zurück und wollte dabei sein. ... Sich an Toms Bizeps lechzend laben ...

        Der Restecast? Rechne doch selbst. 60 Millionen hats gekostet, 59,99 Millionen davon hat Cruise bekommen. Richtig, viel bleibt da nicht. Frau Anwältin ist so derbe geflasht von Tom, dass sie eigentlich nur wie ein aufgescheuchtes Huhn und permanent leicht errötet durchs Bild lechzt. Immerhin von Botox hat auch Sie eine Menge Ahnung. Joseph Sikora könnte ja zumindest spielen. Hier aber nicht. War ja gar nicht vorgesehen. Hier heißt es: Komm Josef, heul 2x affig in die Kamera, reicht, die restlichen 120 Minuten brauchen wir für TOM! Werner Herzog? Der Obergangster? Ach du liebe Zeit. Gut für die grottenschlechte, deutsche Synchro kann er nichts. Gut, für die bescheuerten Kontaktlinsen kann er nichts. Davon ab aber kann er aber für alles etwas, und man kann es ruhig mal sagen, viel ist das nicht. Was er kann. Trash. Es wirkte auch alles so als wäre das Fußvolk real, und Tom Cruise der Überfilmgott ins Bild gescannt. Besser kann ich es nicht erklären. Die können doch alle vor lauter Erfurcht vor Tom kaum noch aufrecht stehen. Da brauchen wir doch über Schauspiel nicht mehr reden. ...

        Und wer braucht schon eine Story wenn er Tom hat, oder?

        Statische Kämpfe, jo, die gab es natürlich. Wie es sich für einen Thriller gehört. Fünf gegen Tom. Tom macht kurz bäääm und alle liegen am Boden. Logisch.

        Wenig bis keine Musik, unspannend, lahmarschig, grottenlangweilig, Jack Reacher.

        'Da gibt es so eine Art Bulle. Das Gesetz ist ihm egal. Beweise sind ihm egal. Ihn interessiert nur Gerechtigkeit. Dieser Mann hat mir was geschworen. Wenn ich jeeee wieder was Schlimmes tue, dann kommt er!'

        CHUCK? Bis du es? Nein, träller, ich bins, säusel, der süße Tom. Ich hab soviel Ecken und Kanten wie ein Kreis, geil oder? Buch mich! Kauf mich! Meine Fresse wirkt noch in jedem Film. Gleich. Scheiße. ...

        Okay, an dieser Stelle brech ich mal ab. Soll ja auch kein subjektiver Bericht werden.

        Am Ende stand fest:

        Mein zunächst geplantes Double-Movie-Special-Event-Event ging den Bach runter. Nee klar hat Tom C. auch in 'Jack Reacher 2- Jetzt reachert es aber sowas von richtig' wieder die exakt gleiche Verletzung im Gesicht. Die einzige Verletzung die man für 60 Millionen halt so bekommen kann. Linke Wange, roter Halbmond, fiese Schnittwunde. Tja, mit Feuerwaffen spielt man halt nicht ...

        Fazit: Um in der Fußballersprache zu bleiben, die hätten hier auch noch 3 Stunden weiterspielen können, ein Tor wäre sicher nicht gefallen. Auch wenn man da auf den Tom gehofft hatte ...

        3 von 10 krassen Vorhersehbarkeiten

        PS: Ich seh gerade: Vorhersage 7! Mhhh, ja. Nö, war ja auch sehr knapp...

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        • 7

          Tom Cruise ist der Mann dem man besser nicht begegnen sollte! Er ist knallhart, kennt keine Gnade und auch keinen Schmerz!

          Recht solider und passabler Action Thriller mit meiner Lieblingsschauspielerin Rosamund Pike.

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          • 8

            Reacher: Letzte Chance abzuhauen!
            Cliquen-Boss: Hast du sie noch alle, wir sind fünf gegen ein!
            Reacher: Drei gegen ein, die letzten zwei hauen immer ab!
            ...
            Ausgeklügelter und Schwungvoller Verschwörungs-Thriller, mit ansprechender Handlung und stimmiger Besetzung!
            Die Rolle des heißspornigen, wie auch scharfzüngigen und raffinierten Ermittlers JACK REACHER, ist mit Tom Cruise (Operation Walküre, Collateral) fabelhaft besetzt...er imponiert mit schnittigen Fights und sorgt durch seine lässig-trockene Art für so manchen Lacher!
            Trotz der gestreckten Laufzeit kommt zu keiner Zeit Langeweile auf!
            ...
            Frau in der Bar: Ist es okay wenn ich mich setze? Ich bin Sandy!
            Reacher: Sandig war ich auch, letzte Woche, am Strand in Florida!
            ...
            Fazit: McQuarries mit bleihaltiger Füllmasse und schwarzen Humor versehener Krimi-Actioner ist ein Cruisiger Genre-Volltreffer, der gewaltig Lust auf die bevorstehende Fortsetzung macht, Punkt!!!
            ...
            8 / 10 Patronenhülsen

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            • 3
              BlueFox 07.01.2017, 00:55 Geändert 07.01.2017, 01:15

              Bis auf auf die Einleitung und ein paar gute Szenen, ist das wohl eher das häufig langweilige Genre von Jason Statham und seinen Großeltern. Aber das ist fast schon ein lausiger Vergleich. Auch wenn die meisten von diesen Leuten inzwischen damit beschäftigt sind, ihre Herzschrittmacher mit Viagra zu betanken und das sogar in gewagten Filmen abfeiern, konnte ich zumindest immer die Komik ihrer Arbeit halbwegs nachvollziehen. JACK REACHER soll wohl irgendwie A FEW GOOD MEN mit UNDER SIEGE versöhnen. Um Gottes Willen, Mann! Wer Action-Opa sein will, macht das wie Washington oder Neeson. Die geben da zu, alte Säcke zu sein, keinen Plot zu haben und sehen nebenbei auch so aus, als könnten sie Schaden anrichten - ihr mögliches Sexappeal bleibt dabei höchstens Ansichtssache. Tom Cruise spielt hier einen schleimigen Creep, bei dessen Anwesenheit man darüber nachdenken würde, die Polizei zu rufen. Aber die Tatsache, dass Werner Herzog mitspielt, macht die Stulle natürlich wahnsinnig B und interessant. THE EQUAlIZER wesentlich besser!

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              • 6 .5

                Filme mit Tom Cruise scheinen über bestimmte Klischees nicht hinauszukommen. Er unternimmt auch nie den Versuch die eine oder andere Figur schauspielerisch zu charakterisieren, daher weiß ich manchmal nicht so genau, ob ich nicht gerade MI schaue. Wie auch immer, Jack Reacher ist ein gut gemachter Film mit einem angenehmen Erzähltempo. Die Story ist nicht so wahnsinnig originell und der Ober-Bösewicht ist grenzwertig dargestellt (zum Glück hat er nur wenige Sprechszenen) und es gibt ein paar Slapstick-Einlagen, die nicht so ganz in den Film passen wollen, aber insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

                • 6 .5

                  Ich fand die Geschichte sehr mitreißend und auch gut umgesetzt. Tom Cruise war definitiv die richtige Besetzung und auch die anderen Darsteller machten ihre Sache gut. Leider fehlt es dem Schurken an Überzeugungskraft, weil er einfach nicht gut ausgearbeitet war. Ein paarmal machte man es sich etwas zu leicht was die Logik angeht, doch das tat der Spannung keinen Abbruch und auch die ruhigen Sequenzen hatten ihren Reiz. Auch wenn mein Kommentar etwas lustlos wirkt, der Film war es nicht.
                  Fazit: Gute Unterhaltung mit fesselnder Story, kann man sich mal gönnen

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                  • 7 .5

                    Lee Child's Bestsellerreihe endlich verfilmt. Der kleine, drahtige Tom Cruise spielt den muskulösen Hünen Jack Reacher. Passt das? Darf das?

                    Der Actionfilm ist spannend und fesselt bis zum Schluss. Die Einführungsszene ist sehr stark. Rosamund Pike ist eine echte Schönheit und gefällt mir als Anwältin sehr gut. Robert Duvall ist fantastisch, egal in welcher Rolle und ich freue mich jedesmal ihn zu entdecken. Werner Herzog's Figur fand ich schwach und teilweise überzeichnet. Nur ein alter Mann, am falschen Ort.
                    Tom Cruise passt erstaunlich gut in die Rolle des mit vielen Talenten gespickten Ex-Militärpolizisten, der Beweise sieht, die nicht da sind, und Beweise aberkennt, die vorhanden sind.

                    Ich bin sehr gespannt, wie der zweite Teil die Reihe fortsetzt. Hoffentlich haben sie nicht ein Franchise gefunden, dass wie Fluch der Karibik bis zum allerletzten Tropfen ausgesaugt wird. Das hätte Child's Reacher nicht verdient.

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                    • 8

                      Spannend & fesselnd bis zum Schluss, ruhig und doch Actiongeladen, Tom Cruise in einer tollen angenehmen Rolle. Pike sehr sympatisch und auch Werner Herzog hat mir gut gefallen.

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                      • 6

                        Bißchen langatmig der Film. Kommt nicht so richtig in Fahrt. Wirkt wie ein 96 Hours in 196 Hours. Tom Cruise spielt einen unbesiegbaren Ex-Elite-Spezial-Sondereinheit-Überkämpfer und sein titelgebender Charakter bleibt dennoch blass und ohne Wiedererkennungswert.

                        • 7 .5

                          Ich gebe zu, ich hab eigentlich ein Problem mit Tom Cruise. Aber der Film ist genau das wofür ich ins Kino gehe oder Blue-Rays schaue. Kurzweilig, actionreich ..., mir hat es gefallen.

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                          • 6 .5

                            Der Krimi-Anteil des Films hat mir gut gefallen und ihn für mich überraschend spannend gemacht. Allerdings wurde darauf viel zu wenig eingegangen, sondern alles von den Actionssequenzen plattgewalzt. Alle Figuren wirken flach, und auch von Tom Cruise bin ich nicht gerade der größte Fan. Aus dieser Story hätte man mit mehr Dialogen und Tiefe mehr machen können, aber alles in allem ist der Film als kurzweilige Unterhaltung nicht schlecht.

                            • 4

                              Der ganze Film wirkte in seiner Machart schon komisch auf mich. Merkwürdiges Spiel, hölzern und klischeebeladene Figuren führen ein 08/15 Drehbuch aus. In dem Moment aber, wo Werner Herzog ins Spiel kommt und sich selbst in seinem mäandernden Tonfall synchronisert, kippt der Film vollkommen ins Lächerliche.

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                              • 7

                                Solider Actionknaller mit einem gewohnt guten Tom Cruise.

                                Ich mag zwar kein Tom Cruise Fan sein, aber ich muss zugeben, dass er in Actionfilmen eine Bank ist. Besonders in den "Mission Impossible" Teilen in denen er mit vollem Körpereinsatz dabei ist. Bei Jack Reacher ist es genauso. Es ist zwar kein grandioser Film, aber die Action stimmt und Cruise macht eine gute Figur.

                                Besser als es der Trailer verspricht.

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                                • 7

                                  Jetzt muss ich doch mal meine eigene Bewertung etwas nach oben schrauben. Merkwürdigerweise gefällt mit der Film immer besser, je öfter ich ihn mir ansehe. Daran ist vielleicht zum Teil auch meine neu entfachte Leidenschaft zu Rosamund Pike schuld, die hier ein hintergründiges Feuerwerk an Erotik abbrennt, das es in sich hat. Es sind aber vor allem die schlau konstruierte Story und die herrlich gut ausgearbeiteten Nebendarsteller, die den Film enorm aufwerten. Kleine aber feine Dialogzeilen tun ihr übriges, um den Film mehrmals genießen zu können. Und der Cameo von Werner Herzog ist natürlich ein echter Ritterschlag.

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                                  • 4

                                    „Ich bin nur ein alter Mann zur falschen Zeit am falschen Ort“.

                                    Treffender hätte Zec (Werner Herzog) seine Bösewichtrolle am Ende des Streifens nicht beschreiben können. Wer immer auch den zweifellos guten Regisseur Herzog gefragt hat, hier mitzumachen, hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Herzog spielt einen Ex-Gefangenen aus dem Gulag, der sich die Finger abgebissen hat, um zu überleben. Dabei taugt er als Schauspieler soviel wie Kinski als Telefonseelsorger. Er bringt nicht einen Satz raus, den man ihm abkaufen würde, und seine angebliche finstere Rolle wird zur ungewollten Lachplatte. Herzog probiert nicht einmal, seinen Sätzen Leben einzuhauchen. So klingt seine Rolle makabererweise wie seine eigene Erzählstimme in seinen Dokumentationen. Man kann nur hoffen, dass die Amis ihn mit etwas Verve synchronisierten.

                                    Der Rest ist 0-8-15 Hollywoodkino. Astreine Action, Verschwörung, Scharfschützen, und eine unvollendete Lovestory mit viel Ausschnitt (Rosamunde Pilcher - äh Rosamund Pike).

                                    Regisseur Christopher McQuarrie (Operation Walküre – auch mit Tom Cruise) greift zu bewährten Stilmitteln und Kameraeinstellungen. Tom Cruise zeigt sich wie immer von der sportlich-heldenhaften Seite, der am Ende sogar das Gewehr wegwirft, um wie ein echter Soldat Mann gegen Mann in der Kiesgrube gegen seinen Gegner zu kämpfen. Aber mal im Ernst: Welcher Vollidiot würde so etwas tun, wenn mit so einem Kampf nochmal alles auf dem Spiel steht ? Das – liebe Leute – ist völlig absurd.
                                    Zwar darf Robert Duvall auf seine alten Tage nochmal im Showdown mitmischen und ein paar lockere Sprüche aufsagen, das kann den Streifen aber auch nicht mehr retten.

                                    Fazit: Mit Kawumms in die Luft geballert. Weder bleibt irgendetwas zurück aus diesem Film noch wurde eine echte Perle gedreht. Man hat das Gefühl, eine Packung Chips verdrückt zu haben. Mehr bleibt nicht übrig als ein paar Krümel im Karton.

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                                    • 7

                                      Vorhersage 6,5
                                      Bewertung 7,0
                                      Mich hat der Film voll überzeugt. Da ich jedoch eher weniger Actionfan bin, wird es ein solcher Film nie über die 8,0 bei mir schaffen.

                                      • 7 .5

                                        Fazit: "Jack Reacher" ist ein souveräner Thriller geworden, der ein bisschen mit Actionfilm kombiniert wird, aber niemals in einer stumpfen Orgie endet. Für Tom Cruise Fans ist das ein Pflichtprogramm, doch selbst diejenigen, die mit ihm nicht so viel anfangen können, müssen eingestehen, dass er den Jack Reacher schon echt cool spielt. Die restlichen Darsteller wissen ebenfalls zu überzeugen und die Handlung empfand ich als interessant. Das ist handwerklich gut gemacht, besitzt eine überwiegend lockere und spaßige Atmosphäre, ohne dabei aber weichgespült zu sein. Das ist schon ein harter Film, aber eben ein amüsanter. Der Unterhaltungswert ist jedenfalls ordentlich und langweilig wurde mir hier nicht. Das bleibt natürlich ein konventionelles Mainstreamwerk, doch dafür ist der Film echt überzeugend. Mir hat "Jack Reacher" im Endeffekt gut gefallen und gegen die anstehende Fortsetzung habe ich absolut nichts einzuwenden!

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                                        • 8 .5

                                          Habe ihn mir vorgestern wieder angeschaut, nachdem ich den Trailer zu Teil 2 im Kino sah. Da bekam ich direkt wieder Lust auf den ersten Teil. Auch nach der inzwischen dritten oder vierten Sichtung macht der Film immer noch Spaß und weiß zu unterhalten. Der Film ist auf einer bestimmten Ebene auch lächerlich ohne den gesamten Film und die Stimmung ins Lächerliche zu ziehen; ich denke da nur an die Verfolgungsjagd im Auto. Jack Reacher kann einfach kein Auto fahren. Ich feiere den Film immer noch so wie direkt nach der ersten Sichtung und freue mich wahnsinnig auf den zweiten Teil.

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                                          • 9
                                            MaximusMeridius 10.07.2016, 00:52 Geändert 10.07.2016, 00:59

                                            Ein Geiler Film. Für jeden der auf Action und auf Tom Cruise steht eine Pflichtsache.

                                            Geld in Parkuhren werfen? Wer macht das schon??? ;-)

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                                            • 7 .5
                                              LiamNeesonFAN 07.07.2016, 15:07 Geändert 07.07.2016, 15:08

                                              Wer eine schwäche für Actionfilme hat und Tom Cruise sowieso mag sollte sich Jack Reacher unbedingt anschauen! Wiedereinmal ein klasse Tom Cruise mit solider Schauspielleistung wie wir es von ihm kennen.
                                              Die Story hat mir ebenfalls sehr gefallen , der Film kann einen zwei Stunden lang gut unterhalten mit viel Spannung und einer menge Ironie. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und hoffe das der genau so gut wird.

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                                              • 8

                                                Guter Thriller, jedoch ist Werner Herzog eine Fehlbesetzung. Der Showdown ist auch eher 0815 sonst ein spannender Film.

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                                                • 10
                                                  Demeyusi 26.06.2016, 23:13 Geändert 26.06.2016, 23:13

                                                  Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, weil ich Cruise als Schauspieler wirklich liebe, aber Jack Reacher ist einfach geil. Man kauft ihm die Rolle einfach von der ersten Sekunde an ab. Spannung und reichlich Action gabs auch und er war sogar zeitweise düster. Mich hat Jack Reacher damals total aus den Socken gehauen und deshalb bin ich auch relativ glücklich über die Gesamtbewertung auf Moviepilot. Einer meiner absoluten Lieblingsactionfilme. Sehr gut gemacht.

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                                                  • 6

                                                    Ganz gefälliger Kriminalfilm. Hat mich unterhalten, ohne dass ich von Logiklöchern angesprungen wurde. Obwohl Tom Cruise mitspielte gab es nicht die typische Motorradfahrt. Brauch ich auch nicht, fiel mir nur auf.

                                                    ?a=5541&i=2&e=1&c=0790724&c0=movpa krit