Jack Reacher - Kritik

Jack Reacher

US · 2012 · Laufzeit 131 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Drama · Kinostart
  • 6
    Dustdevil89 25.04.2016, 09:27 Geändert 25.04.2016, 09:27

    Hatte an sich einen ganz guten Anfang, jedoch hat der Film den Eifer verloren und nahm Stück für Stück ab. Cruise spielt nicht schlecht, lässt aber viel Potential auf der Strecke. Ob ich davon jetzt unbedingt eine Fortsetzung brauche bezweifle ich. Er wollte für mich einfach zu viel und das von allen Seiten. Er hält sich Solide und bleibt ein nettes Filmchen.

    • 6

      Naja, ging so..
      Tom hat mir dieser Rolle gar nicht gefallen.
      Krimi Anteil wurde zu schnell abgehandelt...

      • 7

        Sehenswerter Action-Thriller mit Tom Cruise als Actionheld. Die Story war wirklich gut durchdacht und spannend erzählt. Handgemachte Action mit Tom Cruise fand nicht allzu oft statt, dafür gut portioniert und choreographiert. Das Finale hätte aber etwas spannender und actionlastiger ausfallen können.

        Insgesamt empfehlenswert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung :)

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        • 8 .5

          ,,Das Gesetz ist ihm egal! Beweise sind ihm egal! Ihn interessiert nur Gerechtigkeit!``

          Jack Reacher ist ein Film der mir bei den ersten beiden Sichtungen nicht wirklich gefiel. Weiß auch nicht warum dass so war, ich weiß nur das ich ihn jetzt schon zum fünften mal gesehen habe und das er ab der dritten Sichtung mir immer besser gefiel. Schon komisch irgendwie! War wohl Liebe aufn dritten Blick!

          Die Story des Films ist spannend erzählt und zum Teil auch mit witzigen Situationen gespickt. Tom Cruise als Jack Reacher kommt so richtig cool und schlau daher. Er spielt die Rolle mit so einer Leichtigkeit. Er gibt echt einen tollen Ermittler ab. Ich mag ihn als Jack Reacher! Rosamund Pike ist unglaublich sexy in der Rolle der Anwältin Helen Rodin. Ich mag sie ebenfalls! Unterstützt werden sie von Robert Duvall, Richard Jenkins und David Oyelowo die ihre Nebenrollen solide spielen. Werner Herzog spielt hier die Rolle des Bösewicht's The Zec sehr gut und ist echt unheimlich darin. Taucht aber leider nicht so oft auf wie gewünscht. Was mich aber immer wieder überrascht ist Jai Courtney als Handlanger von The Zec. Er macht ja nicht wirklich viel, aber den Bösewicht kann er. Er ist so richtig unsympathisch in der Rolle und füllt sie dadurch gut aus. Könnt aber auch daran liegen das ich den Schauspieler sowieso nicht mag und es deshalb feiere wenn Tom Cruise ihm dann am Ende seinen Stiefel ins Gesicht drückt.

          Die Action hier ist handgemacht, gut dosiert und kommt für ein PG-13-Streifen recht hart daher. Die Kampfszenen sind kurz, aber sehr ordentlich choreographiert. Die Verfolgungsjagd und die Schießerei am Ende sind ebenfalls sehr gut gemacht. Welche Szene aber wirklich heraus sticht ist Attentats-Szene! Die ist wirklich sehr gut gefilmt worden!

          Jack Reacher ist ein gut gemachter Action-Thriller mit einer spannenden Story, gut dosierter Action, witzigen Situationen und einem gut aufgelegten Hauptdarsteller! Ich mag den Film!

          Und deshalb gibt's von mir auch gute 8,5 Punkte!!!

          4
          • 7

            Lach Also ich fand den Film ganz Okay :) Er hat unterhalten und Tom spielt gut! Wie eigentlich oft ^^ . Aber das ist auch Geschmackssache. Was mir auffällt das sich die Leute immer viel zu viel Hypen lassen ! Dann wenn sie den Film sehen ist die Enttäuschung meist sehr groß! Am besten mal einfach ohne 100 Trailer ansehen Filme anschauen einfach ins Kalte Wasser springen und schauen was passiert. So bin ich zumindest an diesen Film gegangen ! Hat sich gelohnt

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            • 7

              Einer der wenigen Filme mit Tom Crusie wie wirklich gut sind.

              • 7

                und ein weiterer topfilm mit mr. cruise... spannend bis zum schluss.

                • 7 .5

                  Tom Cruise überzeugt als Ermittler.
                  Spannender Action-Thriller
                  Schlägereien, Verfolgungsjagden usw. ist alles da.

                  • 8

                    jack ist die klobige und raue Variante von Bond, ohne technischen Schnickschnack, dafür richtig auf die Klöten. Sein Antiheldencape ist dann aber doch irgendwie noch zu sauber....

                    ...aber komm, die Nummer mit dem Auto is erste Sahne

                    • 7 .5

                      Ein Wenig Selbstverliebt, der Tom Cruise. Man könnte meinen er hätte manche Szenen selber gestaltet. Ein sehr unterhaltsamer Film, Topstory und gute Action! Lediglich ein paar Szenen sind, wie schon angedeutet, zu(!) cool. Zum Beispiel die Nummer des Gewehrs. Ansonsten nicht viel zu meckern!

                      • 4
                        TylorDurden 05.09.2015, 18:03 Geändert 06.09.2015, 01:43

                        Jack Reacher war sehr enttäuschend, denn der Trailer versprach für meine Begriffe etwas ganz anderes. Entgegen vieler anderer Meinungen fand ich, dass Tom Cruise ziemlich übertrieben aufgesetzt und mies spielt (obwohl er ein exzellenter Schauspieler ist) - seine Rolle konnte er wenig überzeugend rüberbringen. Wer ein angeblicher Ex-Militär-Supersoldat ist, der untertauchen kann und "den man nur findet, wenn er gefunden werden will", stellt er sich an vielen Stellen für diesen Charakterzug einfach zu dämlich und unglaubwürdig an.
                        Der/Die Bösewicht/e sind nach dem 0815 Format kreiert und haben null Tiefgang... Werner Herzogs Charakter wirkt manchmal ziemlich lächerlich, vor allem, wenn er anfängt, von Sibirien zu palavern.
                        Im Film gibt es eine ganze Reihe von völlig bescheuerten und überflüssigen Szenen (Der Gipfel: Prügelei in der Badewanne) die den Film mit seinen 130 Minuten viel zu lange machen - ein Action-Streifen dieser Länge sollte mehr Substanz und Atmosphäre haben.
                        Der Obligatorische Showdown am Ende ist sehr klischeehaft und wenn man ehrlich ist auch recht fad. [Spoiler: der Sniper, der anfangs reihenweise Leute in Bewegung aus gut 500 m trifft, hat plötzlich Probleme, Jack Reacher auf dem offenen Feld in 50 m Entfernung zu treffen? Naja]

                        Fazit: Enttäuschend. Die Story wirkt sehr gewollt und zusammengewürfelt, viele langatmige Szenen und Ungereimtheiten. Ein Film, den man nicht gesehen haben muss.

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                        • 9

                          Jack Reacher ist ein überraschend guter Actionfilm mit einem sehr gut aufspielenden Tom Cruise. Seit "Edge of Tomorrow" scheint er wieder besser zu sein, bzw. seine Rollen sprechen mich mehr an.
                          Der Film weiß zu fesseln zu überraschen und hat neben den typischen Hollywood Elementen wie dem klassischen Endkampf auch ein paar Sachen die man so nicht erwartet. Das ist angenehm anders und macht so echt Spaß zu schauen.
                          Fazit: Anschauen.

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                          • 7 .5

                            Guter Film, man sollte beim Anschauen aber nicht müde sein :-)
                            Das Finale ist ein ganz klein bisschen unglaubwürdig (der kleine leichte Cruise vermöbelt problemlos den großen schweren Courtney?! Naja ...)
                            Mein Tipp: unbedingt im Original schauen!!

                            • 7 .5

                              Actionmässig läuft Jack Reacher zwar etwas auf Sparflamme (was hier allerdings aufgrund der Spannung welche der Film in seiner Funktion als Thriller oder Krimifilm aufbaut nicht weiter stört da das Teil auch so recht gut funktionier. Auch der Cast ist recht stark wobei mir neben Tom Cruise besonders Werner Herzog als der Schurke The Zec aber auch ich hätte nie gedacht das mal zu schreiben Jai Courtney als Böser Killer Charlie sehr gut gefallen haben. Wusste bisher garnicht das
                              Jai Courtney auch dazu in der Lage ist eine Rolle richtig gut zu spielen. Vielleicht wurde er als Held bisher einfach immer nur falsch eingesetzt un seine Talente als Schauspieler liegen eher in der Darstellung von Schurkenrollen.

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                              • 7

                                Ja auch dieses mal hat mich Tom Cruise überzeugt. Wie schon vor kurzem in " Edge of Tomorrow " wusste er als Actionheld zu glänzen. Das trotz seines doch schon fortgeschrittenen Alters wirkt er eher wie mitte 30. Der restliche Film ist es aber auch Wert gesehen zu werden. Der Auftakt ist in meinen Augen grandios. Auch wenn das was da geschieht eigentlich nicht so toll ist. Danach ist es erst mal vorbei mit der Action und Rosamund Pike tritt auf die Bildfläche. Sie wirkte auf mich ein wenig steif, aber das soll wohl so sein. Die hier erzählte Geschichte ist zwar spannend und nie langweilig. Doch leider hat sie es nicht geschafft mich so richtig mitzureißen. Aber dafür war die Action und die Fights wirklich top und das ist ja wohl entscheidend. Dann kann ich mich ja schon auf eine Fortsetzung freuen.

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                                • 7 .5

                                  Mein Fazit:

                                  Es ist schon eine Weile, das mich ein Film von der ersten Minute an so gefesselt hat wie dieser. Tom Cruise gehört für mich allerdings nicht zu den bevorzugten Schauspielern aufgrund seines privaten Hintergrundes. Dennoch fand ich den Film über weite Strecken interessant bis spannend.

                                  Leider verläuft sich irgendwann die Spannung, denn es gibt da ein paar Fragen, die unbeantwortet geblieben sind. Was hat es mit dem geheimnisvollen “The Zec” (Werner Herzog) auf sich? Warum ist der ermittelnde Polizist in dubiose Geschichten verstrickt? Das wurde leider nicht zu meiner Zufriedenheit aufgedeckt (oder ich habe etwas Wesentliches verpaßt). Die Person Jack Reacher ist von Anfang an geheimnisvoll, aber auch fest in seinen moralischen Wertvorstellungen. Einzig die Tatsache, das er offensichtlich kaum greifbar ist (keine Kreditkarte, kein fester Wohnsitz, keine Steuererklärung etc.), macht ihn zu einer beneidenswerten Figur in Zeiten von massenhafter NSA-Spionage.

                                  Alle anderen Figuren sind durchaus gut gespielt und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Rosamund Pike hat mir als die Tochter des Staatsanwalt und selbst Anwältin sehr gut gefallen. Und auch Robert Duvall als Schießstand-Besitzer hat den einen oder anderen Witz gemacht.

                                  Wie schon erwähnt, zum Ende hin fand ich den Film dann mehr verwirrend und die Spannung war den Fragen des “Warum” gewichen. Bis dahin hat er mich jedoch sehr gut unterhalten.

                                  Von mir bekommt er 75% – wegen dem unglücklichen Ende.

                                  • 4

                                    Viele Krimi und Noir Versatzstücke, ein mäßig motivierter Cruise, eine gute Rosamunde Pike, wenig Action, viel Langeweile. Naja. Muss man nicht gesehen haben...

                                    • 2 .5

                                      Ganz kleiner Mann im ganz großen Käse.

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                                      • 6
                                        RoboMaus 25.05.2015, 07:38 Geändert 25.05.2015, 07:42

                                        Tom Cruise als intelligenter, schusssicherer und unabhängiger Ermittler, der ein Komplott mit Beteiligung höchster Stellen aufdeckt. Die Old School Story ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack zu schleppend umgesetzt - Spannung kommt erst ganz am Schluss beim Showdown auf. Trotzdem wirkt 'Jack Reacher' auch bei der zweiten Sichtung nicht langatmig, auch wenn er noch eine Klasse unter den Top Filmen in dieser Kategorie steht (z.B. 'Bourne Identity' mit Matt Damon).

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                                        • 7

                                          ..ganz guter Actionfikm, besonders der Beginn überzeugt..danach driftet er etwas in Sachen Rambo aus..was mir nicht gefällt, ein Mann gegen ALLE...
                                          Nüchterne Oldschool Action im Sound des V 8 Motors

                                          • 3

                                            Das soll Jack Reacher sein? Der Jack Reacher aus Lee Childs Romanen?
                                            Tom Cruise ist als Darsteller für einen 100 kilo schweren, über 1,90 m großen, Man doch echt Suboptimal!

                                            • 7 .5
                                              vladvanhelsing 21.05.2015, 08:58 Geändert 21.05.2015, 16:15

                                              Seit ich den Film zum ersten mal gesehen habe, neige ich dazu Konflikte mit Artgenossen "wie ein Mann" zu lösen. Patsch!

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                                              • 7 .5

                                                Kein sonderlich anspruchsvoller Film, hat aber einige verdammt starke Momente!
                                                Die Story versucht, auf oberschlau zu machen, ist sie aber nicht. Hat man schon zig mal gesehen und auch der Held ist vom Charakter her eher 08/15.
                                                Die Action sieht sehr gut aus und einige Actionszenen sind echt grandios!
                                                Gegen Finale wird der Film noch richtig sark und auch immer spannender und rasanter.
                                                Leider hat "Jack Reacher" auch einige Längen.
                                                Der Antagonist hat mir wirklich gefallen und gleicht den eher gewöhnlichen Protagonisten wieder aus.
                                                Der Film ist mir jetzt nicht besonders im Gedächtnis geblieben, aber wer einen Actionfilm sucht, der kaum Tiefgang hat, der ist hier richtig.
                                                Fazit: "Jack Reacher" hat starke Szenen, gute Action und ein verdammt cooles und spannendes Finale. Der Film zieht sich aber auch ein wenig, die Story ist 08/15 und ohne viel Sinn. Kann man sich angucken, wenn man unterhalten werden will, nicht aber, wenn man Cruise nicht mag oder sich Tiefgang und Gefühl verspricht.
                                                Sehr guter Actioner, Tom Cruise hatte aber schon bessere Action-Filme, wie z.B. den für mich grandiosen "Collateral"!

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                                                • 9

                                                  "Jack Reacher" basiert auf einer mir absolut unbekannten, gleichnamigen Romanreihe, die wohl besonders bei Hillbillies und Menschen in den Südstaaten der USA beliebt zu sein scheint (zumindest habe ich mal gelesen, dass Autor Lee Child explizit für diese Zielgruppe die Romane schreibt). Da ich jedoch kein einziges dieser Bücher gelesen habe und demnach auch nicht im geringsten weiß, in wie fern sich der Film an die Buchhandlung hält (zumindest scheint Tom Cruise zu klein für die Rolle zu sein), wird hier einzig und alleine der Film an sich bewertet:

                                                  "Jack Reacher" ist, um schonmal mit einigen Erwartungen aufzuräumen, kein Actionfilm, sondern ein Crime Thriller mit leichten Western Einschlag (und das auch nur, weil die gesamte Figur Jack Reacher an klassische Western Helden angelehnt ist). Eigentlich wirkt der Film wie aus den 70ern, wo sich die Beteiligten noch bemühten eine richtige Story zu erzählen, so wirkt der gesamte Film. Tom Cruise taucht nach zehn Minuten in der Handlung auf und ab da wird ermittelt, Hintergründe analysiert und Beweise zusammengetragen. Klingt erstmal nach recht langweiliger Krimi Kost und auch die Optik des Films ist nunmal nicht wirklich besonders hochwertig und wirkt stellenweise wie ein TV Film mit höheren Budget, doch Regisseur Christopher McQuarrie schafft es den Zuschauer nicht zu langweilen, sondern findet immer das richtige Timing. Keine Dialog Szene ist zu lang, keine Action Sequenz zu ausufernd, die Zeit, die Reacher an einem Ort verbringt, wird auf das aller nötigste runtergefahren. Ich war immer daran interessiert, wie die Handlung voranschreitet, wie der (überraschend clever ausgeführte) Plottwist zustande kam.
                                                  Daran hat nicht nur das exzellente Drehbuch schuld, sondern auch die Darsteller. Sicher, Tom Cruise spielt hier eigentlich auch nur Tom Cruise (oder so, wie er sich gerne sieht), bennen Jack Reacher in Ethan Hunt um, und da ist nicht wirklich viel unterschied (außer einer deutlich höheren Kaltblütigkeit. Reacher setzt seine Gegner nämlich nicht nur außer Gefecht, wenn es sein muss, bringt er einen Mann der bereits am Boden liegt auch noch um). Natürlich wil jede Frau mit ihm schlafen (die aller erste Szene zeigt Tom Cruise nack im Bett, während sich eine Frau gerade wieder anzieht), natürlich ist er knallhart, ein exzellenter Analyst und Kämpfer. Trotzdem wirkt er nicht abgehoben superheldenhaft, sondern immer noch wie ein Typ, der halt ziemlich gut aussieht und kämpfen kann.
                                                  Als Nebendarsteller haben wir, überraschenderweise, Werner Herzog als Oberbösewicht. Werner Herzog ist kein sonderlich guter Schauspieler, weshalb der Mann wohl auch ausschließlich als Regisseur aktiv ist, aber eine eindrucksvolle Präsenz beweißt er dennoch. Reicht für den misteriösen Fiesling der aus dem Schatten heraus agiert.
                                                  Jai Courtney als sein Handlanger hat jetzt nicht allzu viel zu tun, außer eben Leute tot zu schießen und Befehle auszuführen. Das kann er, darin ist er gut. Fällt nicht negativ ins Gewicht, kann aber auch mehr (in Die Hard V war er der einzige Schauspieler im Film, bei dem man gemerkt hat, dass er Bock drauf hatte und dementsprechend auch als einziges Element in diesem Film überhaupt funktionierte).
                                                  Rosamunde Pike wirkt glaubwürdig als Rechtsanwältin und wird zum Glück nicht als Love Interest für Cruise verbraten (auch wenn das Ende wegen ihr zu eineM "Damsel in Distress" Szenario verkommt).
                                                  Robert Duvall, eine weitere Überraschung neben Werner Herzog, hat maximal 6 Minuten Screentime, nutzt diese aber auch und darf im Showdown unterstützend eingreifen.

                                                  Die Actionszenen sind, wie man es von McQuarries ersten Film "Way of the Gun" kennt, geerdet und realitätsnah. Wirklich absurd wird es erst, wenn Cruise am Ende "Wie ein Mann" nur mit Messer bewaffnet von einer Deckung zur nächsten springt, Zielgenau trifft und statt den Endgegner einfach abzuballern, er erst einmal die Waffe weglegt und sich einen fröhlichen Faustkampf mit ihm liefert (aber gut, ich fands aus männlich debiler Sicht ziemlich geil). Dazu gesellt sich in der Mitte eine der besten Autoverfolgungsjagden der letzten 5 Jahre, vorallem da man darin sieht, dass in der ganzen Szene nur Tom Cruise hinter dem Steuer saß und kein Stuntman.

                                                  Fazit:
                                                  Super Crime Thriller mit gut dosierten Actionelementen. Auch wenn die Bücher selbst wahrscheinlich ultra konservativer Bockmist sind (ich schrieb ja, es muss irgendeinen Grund dafür geben, warum gerade bei dieser Zielgruppe die Bücher so erfolgreich sind), hab ich schon irgendwie Bock drauf bekommen die zu lesen, wenn sie so exzellent geschrieben sind wie der Film "Jack Reacher".

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                                                  • 6

                                                    Die zweite Regiearbeit von Bryan Singers Drehbuchautor Christopher McQuarrie ist ein solider Genrefilm, dessen Besonderheit die starke Präsenz ist, die Werner Herzog als geheimnisvoller Drahtzieher ausstrahlt. [Frank Arnold]