Jack Reacher - Kritik

US 2012 Laufzeit 131 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Kinostart 03.01.2013

  • 7 .5

    Geringe Erwartungen - weit übertroffen!
    Jack Reacher ist zwar weniger Actionfilm als Thriller, überzeugt aber gerade in den dynamischen Szenen durch seine Geradlinigkeit und optische Klarheit. Die ersten 10 Minuten haben mich direkt unheimlich gefesselt und den Takt für die spannenden folgenden 110 Minuten vorgegeben. Ebenso beeindruckt war ich von der Autoverfolgungsjagd und den anderen intensiven Fern- und Nahkampfvarianten. Nach MI4 - Ghost Protocoll und Edge of Tomorrow beweist Herr Cruise hiermit einmal mehr seine Klasse als Leading Man im Actionfilm!

    4
    • 5

      Tom Cruise in der Rolle des obercoolen Supersoldaten, wirkt auf mich stellenweise unfreiwillig komisch bis peinlich. So, oder so ähnlich, habe ich das zuletzt viel besser in "John Wick" oder " The Equalizer" gesehen.
      Den einzigen echten Pluspunkt gebe ich hier an Werner Herzog, der seine Darstellung des geschundenen Bösewichts gekonnt rüberbringt. Ein paar ganz nette Actionszenen sind auch noch dabei, aber trotzdem: Muss man nicht sehen.

      2
      • 10

        Komplex, logisch, interessant, unpatriotisch, flexibel, witty, atmosphärisch, ruhig, aber ab und zu dann mit konzentrierter, überdurchschnittlich gut gefilmter Action.
        Ich bin eigentlich ein Tom Cruise-Hasser, aber in letzter Zeit ist der irgendwie in zu vielen guten Filmen, um noch an ihm vorbei zu kommen.

        • 9

          Tom Cruise du gefällst mir immer besser.So ein geiler Film mit guter Story,der schönen Rosamund Pike und Werner Herzog als Bösewicht.....wow der hat eine unglaubliche Performance geliefert.

          • 8 .5

            Dank diesem Film habe ich ich innerhalb eines halben Jahres sieben Jack Reacher Bücher gelesen.
            Just saying :)

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            • 5 .5
              oliver.roth.5059 09.01.2015, 00:03 Geändert 10.01.2015, 16:20

              Ich hatte etwas mehr erwartet. Tom Cruise spielt da gewohnt routiniert seinen Stiefel runter, hat er auch schon mal besser gemacht. Alles ist bemüht auf größtmögliche Coolness ausgelegt und dieses Bemühen ist im doch sehr flachen Storyverlauf leider deutlich spürbar. Der Film hat stellenweise gute Ansätze, bleibt aber insgesamt doch etwas blass, der Plot wirkt schnell zusammengesetzt, kurzum: Der Funke springt irgendwie trotz toller Auto- Verfolgungsjagd und ein paar deftigen Schlägereien nicht wirklich über. Bedingt unterhaltsamer 0815-Actionfilm. Muss nicht sein.

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              • 6
                based_god 05.01.2015, 23:58 Geändert 19.01.2015, 15:01

                Cruise als titelgebender "Jack Reacher" (oder sollte man ihn Superman nennen?) ermittelt nicht nur im Alleingang die Verbrecher zur Strecke – Nein er erschiesst und verprügelt sie auch und sorgt, mit einer selbstverständlich wirkenden Selbstlosigkeit, für dasjenige, was er unter Gerechtigkeit versteht. Alle anderen Figuren werden dementsprechend in den Hintergrund gerückt und los geht die One-Man-Show.

                Klingt zuerst mal doofer als es tatsächlich ist. Tom Cruise (unsympathischer Typ hin, Scientology her) macht seine Sache als "James Bond"-Klon ganz gut, die Geschichte baut (obwohl der Ausgang von Beginn weg klar ist) gut Spannung auf und die Inszenierung (Was für eine Autoverfolgungsjagd, was für Sniper-Szenen) ist über jeden Zweifel erhaben. Ein zweischneidiges Schwert – Aber eigentlich ganz okay.

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                • 7 .5

                  2te sichtung etwas lang gezogen aber sonst cool!

                  • 6 .5

                    Ganz spannend, aber mir fehlt hier die Action. Davon wird zu wenig geboten. Dass die Story alles andere als innovativ ist und man solche Filme schon öfter gesehen hat, kommt noch hinzu.

                    • 6 .5

                      Ordentlich inszeniert, mit guter Kamera, aber leider mit vollkommen hirnsträubender Story, im Kleinen und im Großen. Ich denk nur an die Szene im Fahrstuhl des Gebäudes der Staatsanwaltschaft, [SPOILER], der wohl der bekloppteste Ort ist, um eine einzelne wehrlose Frau zu betäuben und zu entführen. Wird ja kein misstrauischer Ordnungshüter in der Nähe zu erwarten sein. Thomas Kreuz als unbesiegbarer Übermensch ist auch ne doofe Idee. Die Musik ist gut, aber das Hauptthema ist doch geklaut. Terminator?

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                      • 7
                        sachsenkrieger 19.11.2014, 21:39 Geändert 20.11.2014, 00:15

                        Ein Film, der eigentlich sehr wenig falsch macht, aber halt auch nicht allzu viel außergewöhnliches zu bieten hat. Durch die bereits am Anfang aufgelöste Situation wird in diesem Fall schon ein Großteil der Spannung abgebaut, das hätte man intelligenter lösen können. Dann überzeugt der Film im Mittelteil durch die gewohnt souveränen Pike und Cruise und etliche, selbstkritische Szenen, die teils schon an Slapstickeinlagen erinnern. Zum Ende hin wird mit dem Ex-Marine Cash (Robert Duvall) noch ein Sympathieträger eingeführt, dem dann allerdings das sich deutlich abflachende Ende folgt.

                        Alles in allem ein teilweise leicht überdurchschnittlicher Film. Die Figur Jack Reacher schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Ob das Sinn macht angesichts der Tatsache, das ähnliche Reihen schon am Krückstock gehen oder am Tropf angeschlossen sind, sei mal dahingestellt.

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                        • 6

                          Der Film kann mit einem sehr guten Einstieg und einer recht interessanten Story punkten. Die Action-Elemente wurden gut eingestreut, die Schlusssequenz ist aber für meinen Geschmack etwas zu lang. Positiv aufgefallen ist mir auch, dass Informationen zu den Opfern gegeben wurden und diese nicht nur eine Randnotiz waren.
                          Wirklich problematisch an diesem Film finde ich jedoch zwei Sachen:
                          1. Jack Reacher kann einfach alles, sein Kompetenzspektrum reicht von Autos über Frauen zu Waffen und Nahkampf - hochgradig unglaubwürdig. 2. Der Cast!! Duvall, Jenkins und Oyelowo haben für sie passende Rollen. Cruise ist ein exzellenter Schauspieler, aber hier nicht die Optimallösung. Courtney wird im Moment übelst gehypt und ergattert Rolle über Rolle, bleibt aber meist schauspielerisch blass. Pike ist eine hübsche Frau, aber schauspielerisch sehr fragwürdig (Sie wirkte auf mich wie eine unbeholfene Jura-Studentin im 1. Semester, nicht wie eine gestandene Rechtsanwältin.) Und jetzt der Super-Gau: Werner Herzog! Herzog ist hinter der Kamera ein richtiger Könner, aber das hier war ganz großer Mist. Alleine seine Rolle machte vieles kaputt.

                          • 7

                            Der Film verspielt im letzten Drittel leider einiges an Potential. Die ganze aufgebaute Spannung und "Detektivaction" in den ersten 2 Drittel wird plötzlich in einem 0815-Action-Bumbum-Ende ertränkt.
                            Und auch wenn Tom Cruise gewohnt gut bis sehr gut spielt, werde ich nie verstehen wie man ihn bei der Buchvorlage nehmen konnte. ^^
                            Ansonsten ein überraschend guter Film, die Bewertungen direkt nachdem er raus kam waren soweit ich mich erinner auch weitaus schlechter als sie jetzt mittlerweile sind.

                            • 6

                              Besser als erwartet. Tom Cruise kam sympatischer rüber als sonst. Ein Abend nette Unterhaltung.Was will man mehr ?

                              • 6

                                Wieder ein Film vor dem ich mich, als bekennende "Cruise-Hasserin", sehr lange erfolgreich gedrückt habe...Doch dann kam der Tag, an dem ich es über mich ergehen lassen musste...Und ich muss sagen: Mehr als o.k.! Es ist viel Spannung und Action vorhanden, die Story finde ich recht interessant und die Handlung ging so rasant daher, dass ich gar nicht wirklich die Zeit hatte, auf Logikfehler etc. zu achten (was man bei dieser Art von Film generell niemals tun sollte). Schade ist, dass der Streifen rein gar nichts neues zu bieten hat und ich mal wieder das Gefühl hatte "Kennst du einen Actionfilm, kennst du sie alle..." Dennoch war ich keineswegs enttäuscht und finde, dass man sich "Jack Reacher" einmal ganz gut anschauen kann, auch wenn ich ihn kein 2. Mal bräuchte...

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                                • 6 .5

                                  Irgendwie habe ich bei 'Jack Reacher' mehr Action und nicht so viel Handlung erwartet - und das meine ich positiv!
                                  Der Film beginnt mit der Scharfschützenszene schon sehr schockierend und baut auch weiterhin Spannung auf. Wer ist Jack Reacher und welche Rolle spielt er in diesem doch so offensichtlich klaren Fall?
                                  Das die Täterfrage dann doch nicht so klar ist, offenbart sich spätestens mit dem Auftauchen des von Werner Herzog gespielten Bösewichts und der seltsamen Verhaltensweisen von Staatsanwalt Rodin (Richard Jenkins) und Detective Emerson (David Oyelowo).
                                  Tom Cruise spielt hier einen Ex-Militärpolizisten im Ethan Hunt-Stil. Geübt im Umgang mit Waffen, Frauen, Autos und im Nahkampf - er kann natürlich alles.
                                  Seinen trainierten Oberkörper darf er selbstverständlich auch präsentieren, womit er bei Staatsanwältin Rodin (Rosamunde Pike) mächtig Eindruck schindet.
                                  Auch Robert Duvall mischt plötzlich im letzten Drittel mit, hat aber so nur wenig Einsatzzeit.
                                  'Jack Reacher' ist insgesamt ein solider Action-Thriller mit einem typischen Tom Cruise, der einfach nicht älter werden will.

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                                  • 5

                                    Einer dieser Fließbandfilme aus Hollywood, in denen am Anfang alles gegen den Verdächtigen spricht (hier der Amokschütze Barr: Joseph Sikora) und am Ende sich das Blatt wendet und die Ordnung wieder hergestellt ist, will sagen die Bösen bestraft oder getötet sind.
                                    Hier übernehmen Tom Cruise (Titel!) und Rosamund Pike (Helen Rodin) die Ermittlungen. Sie durchleuchtet die Opfer, er das Umfeld des Täters. Da ist die kleine Rolle von Robert Duval noch ein echter Genuss.
                                    Erst in der zweiten Hälfte kommt etwas Spannung auf. Vor allem als Werner Herzog, der sonst hinter der Kamera steht, einen hundsgemeinen Auftritt hat. Die Einäugigkeit verleiht ihm einen diabolischen Ausdruck.
                                    Die Kameraführung kommt oft etwas pathetisch (längere Zeit kreisen oder von schräg unten) daher und dient nur der Überhöhung des Titelhelden. Das nervt aber auf die Dauer. Die kämpferischen Stunts von Tom Cruise beseitigen zwar ratz-fatz die Gegner, bringen aber auch keine Hochspannung. Lee Child, von dem die Romanvorlage stammt, fand Tom zu kleinwüchsig. Stimmt.
                                    Der finale Showdown ist wildes Geballere. Und wenn sich Tom mit dem Raubein Charly (Jai Courtney) einen Schaukampf liefert, nachdem sie ihre Waffen abgelegt haben, soll das wohl nur beweisen, wer der größte Hahn auf dem Mist ist.
                                    Gottseidank gibt es keine Lovestory zwischen den Ermittlern. Rosamund Pike wirkt neben Tom etwas blass. Lediglich mit der kurz eingestreuten Verdächtigung ihres Vaters, Staatsanwalt Rodin (Richard Jenkins), kann sie im Bereich Emotionen etwas punkten. Letztendlich fährt Tom alleine in die Nacht. Das hat er doch ganz toll gemacht. Weil er kein Pferd hat und die Sonne schon untergegangen ist, nimmt er den Greyhound, denn er hat ja die ‘Mischen akomplischt‘. K.V.

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                                    • 7

                                      War spannend, obwohl das Ende vorhersehbar war. Ich finde jedoch Tom Cruise für den Jack Reacher die falsche Besetzung - zu steif, zu spröde. Hätte mir einen kantigeren Typ gewünscht.

                                      • 8

                                        Ich fand den Film ebenfalls besser als erwartet.
                                        Ich war nie ein Tom Cruise Fan, lehne ihn aber auch nicht ab. Er hat einige (sehr) gute Filme gemacht im Laufe seiner langen Karriere und sein Hintergrund interessiert mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Wie auch immer, "Jack Reacher" passt zu ihm. Der Film ist sicher kein Genre Highlight, aber er gefiel mir durch einige auffällige Momente. So ist die ganze Action zwar reichhaltig aber erfreulich wenig übertrieben und für Hollywood Verhältnisse schon beinahe "bodenständig". Mein persönliches Highlight ist das Ende der Autovervolgungsjagt, bei der... [ACHTUNG SPOILER]
                                        ...Jack einfach aus dem Auto steigt, das Fahrzeug dabei langsam die Straße herunterrollen lässt und sich seelenruhig zu den zahlreichen Schaulustigen stellt, die an einer Bushaltestelle stehen und von einem der Passanten sogar noch wortlos eine Schirmmütze gereicht bekommt. Das Ganze natürlcih nur Sekunden bevor ca. 10 Streifenwagen den Wagen einkesseln.
                                        Wie er danach im wiederum wortlos die Mütze zurückgibt und sich die beiden nur ganz flüchtig angrinsen ist einfach großes Kino.
                                        In einer amerikanischen Stadt, in bestimmten Stadtteilen ist ein solches Verhalten sicher denkbar, denn nicht überall ist die Polizei Dein "Freund und Helfer", zumal Jacks Retter auch noch schwarz war.... Herrlich :)
                                        [SPOILER ENDE]

                                        Alles in allem fühlte ich mich (teilweise sehr) gut unterhalten und die Logiklöcher..... mein Gott, die gab es in wesentlich erfolgreicheren Filmen schon wesentlich schlimmer.

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                                        • 7

                                          Sehenswerter Thriller, lief von Beginn an zufällig im Fernsehen und ich konnte nicht mehr wegschalten bzw. (Fern)schlafen.

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                                          • 7 .5

                                            So, also ich bin nicht der große Tom Cruise Fan. Hat er doch zwischendurch immer mal ziemlichen Murks gedreht. Doch die Rolle des Jack Reacher hat mir gut gefallen. Guter Handlungsverlauf, sich steigernde Spannung und ein schöner Showdown. So müssen gute Filme sein.

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                                            • 6 .5

                                              Ein Film zum eins zwei mal schauen aber dann wird er auch uninteressant. Ich finde es ist ein gute Film wenn man nicht viel Niveau erwartet, aber trotzdem gut unterhalten werden möchte. Ich glaube für mehr wurde er auch nicht gemacht.

                                              • 8

                                                Der Film war unerwartet gut. Ich hab die ganze zeit mitgerätselt und bei vielen dingen hab ich auch weggesehen ob sie so gespielt werden müssen oder nicht war mir in erster SIcht scheißegal. Der Film hat mich unterhalten. Beim zweiten hinsehen ,gut da sieht man schon einpaar dinge anders, deswegen auch nur die 8 als bewertung aber trotzdem gut. Der Film hat mir ein komisches Gefühl von verwirrung geliefert und das hat mir sehr gut gefallen. Dann die herangehensweise um zu verstehen wie er das gemacht haben könnte und die Erklärung die geliefert wurden haben mir gereicht. Alles in allem man kann ihn sehen ohne entäuscht zu sein.

                                                • 6

                                                  "Jack Reacher" war doch unterhaltsamer als ich dachte. Tolle Szenen wie der Beginn durch das Zielfernrohr oder die stark inszenierte Verfolgungsjagd mit der herrlichen Auflösung geben sich hier allerdings die Klinke in die Hand mit relativ schwachen Kampfszenen und schwankenden Dialogen und Darstellern. Was man ihm zugute halten muss ist, dass hier nicht unnötigerweise eine Liebesgeschichte reingepresst wurde. Da hat der Jack Reacher gar keine Lust drauf. Das ist konsequent. Leider lässt er die Konsequenz an anderer Stelle oftmals vermissen. Dem Film fehlt Härte, Innovation und auch ein wenig Stil. Er beweist dafür aber Humor und langweilt trotz der vielen Kritikpunkte an kaum einer Stelle.

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                                                  • 7 .5

                                                    Für mich ist jack reacher ein solider Thriller mit einem durchaus ordentlichen Tom Cruise. Ob dieser eine Fehlbesetzung ist, kann man sich darüber streiten.