Jackie Brown
US 1997 — Kritik
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News zu diesem Film Jackie Brown
Gewalt, Geschwätz, geklaute Ideen - Tarantino nervt!
2009/08/21 17:57:00
Alle lieben Quentin Tarantino. Aber warum eigentlich? Bei näherer Betrachtung entpuppen sich seine Filme als clever gemachte, aber einfallslose Dutzendware ohne eigene Ideen.
Kritiker — Sehenswert 7.4
Der Film Jackie Brown wurde von 50 Kritikern bewertet.
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Film Nummer drei mit Quentin Tarantino als Regisseur und Autor hat keine wirkliche Kultfigur zu bieten, wie die Männer in schwarzen Anzügen mit ausgefallenen Namen, „die Braut“ oder den wahnsinnigen Stuntman Mike. Zumindest kommt Jackie da nicht gegen ihre Konkurrenten an. Die titelgebende Flugbegleiterin ist eine verhältnismäßig gewöhnliche Frau, wenn auch eine richtig clevere.
„Jackie Brown“ fährt in einem niedrigeren Gang als „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“ und konzentriert sich voll auf die Charaktere. Dank der hervorragenden und natürlich wirkenden Dialoge wird der Zuschauer trotz der ruhigeren Erzählweise bei Laune gehalten. Wer Quentin Tarantino dank seiner ersten beiden Filme lieb gewann, darf nicht zu viel erwarten, um nicht eventuell enttäuscht werden. Allerdings gab der Ausnahmeregisseur bei seinen nachfolgenden Arbeiten wieder Vollgas für die Sinne.
Pam Grier ist zweifellos die ideale Besetzung. Der ehemalige Blaxploitatio… — Mehr
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Timo K.: Blockbuster Entertainment/D...
[...] Minutenlang „klebt“ die Kamera an der Hauptdarstellerin. An Pam Griers Gesicht, wie sie zügig den Flughafen überquert, um noch pünktlich zu ihrem unterbezahlten Job als Stewardess bei einem schäbigen, kleinen Flugunternehmen zu kommen. Untermalt wird diese (Anfangs-) Szene mit Bobby Womacks „Across 110th Street“, und brennt sich förmlich in das Gehirn des Zuschauers ein. Kein Wunder, denn dies ist eine der kultigsten, inszenatorisch eindrucksvollsten Sequenzen, die Quentin Tarantino je gefilmt hat (Zugleich auch eine Hommage an Mike Nichols "Die Reifeprüfung", und dessen ähnlich aufgebautem Anfang mit Dustin Hoffman.). [...]
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Angesichts von "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" und "Kill Bill" ist man ja versucht, "Jackie Brown" mit einem "Jaja, ist eh auch nicht schlecht" abzutun und insgeheim die Action, die coolen Sprüche und/oder den grotesken Humor der anderen Filme zu vermissen. Dabei beweist Tarantino gerade mit "Jackie Brown" seine wahre Größe. Er hätte auch einfach ein zweites "Pulp Fiction" drehen können, sowie es seine unzähligen Epigonen versucht haben. Stattdessen hat er etwas anderes probiert, ohne dabei seinen Stil zu verleugnen.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Es gibt auch hier kurze, unvermittelte Gewaltexzesse, es gibt die Brüche gewohnter Erzählmuster, es gibt Genre-Mischmasch und eine allem zugrundeliegende Ironie, (die aber vielleicht gar nicht so subversiv ist, wie sie es gern wäre). All das ist sehr gut so, sonst wäre die Nostalgie, die durch diesen Film streicht, gar zu versöhnlich, die Ruhe gar zu langsam, und die Geschichte gar zu konventionell.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kongeniale US-Adaption des britischen Kultbuches und endlich eine angemessene Rolle für John Cusack!
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Mr Skywalker 2009/12/12 16:52:13
Für John Cusack...? Hat das jetzt nen Hintergrund und du hast John Cusack extra geschrieben oder hast du dich einfach nur verschrieben?
Batzman 2009/12/12 16:57:28
Der Kommentar gehört zu High Fidelity - mal wieder ein Systemzuordnungsfehler...
Kommentare — Sehenswert 7.6
Der Film Jackie Brown wurde von 3906 Mitgliedern bewertet.
Andy Herman 2010/02/01 23:43:56
Nach Pulp Fiction der zweit beste Film von Tarantino wie ich finde.
Einzigartig im Erzählstil und mit sehr interessanten Figuren besetzt, die die Schauspieler perfekt spielen. Es macht immer wieder Freude den Film anzuschauen.
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HOoP3L 2010/01/25 16:45:50
Wenn man ihn direkt mit den anderen tarantinos vergleicht
hat Jackie Brown keine Chance
als alleinstehender Film überzeugt er auf voller Linie
cooler Soundtrack mit coolen Figuren (De Niro u. Jackson)
bewusst langsames filmtempo das dem Film aber nicht wirklich schadet.
Tarantino selbst meinte in einem Interview das dies sein bester Film sei.
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serbia 2009/12/23 01:12:45
guter Film ,guter Soundtrack , gute Schauspieler aber trozdem nicht so gut wie Pulp Fiction
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guggenheim 2009/11/12 17:00:21
Sehr gut
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Der Franzose 2009/11/03 23:42:41
Bei dem Stichwort -Tarantino- hört man Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Kill Bill, seine Drehbuchvorlagen aber nie Jackie Brown, dass zu unrecht. Die Story, Darsteller und der Soundtrack sind brilliant.
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kelo 2010/01/04 22:40:29
doch, völlig zu recht
polly2107 2009/10/25 11:04:29
Für mich der beste Tarantino. Die Dialoge wirken auf mich noch ausgefeilter, und die humristischen Einlagen zünden bei mir etwas besser als bei Pulp Fiction.
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Movie-Mike 2009/09/15 14:42:36
Leider der schlechteste Tarantino... Was nichts heißen muss! Im Vergleich zu anderen Filmen ist der hier immer noch Top! Der einzige Unterschied zu anderen Tarantino-Filmen ist, dass Jackie Brown zwischen den vielen coolen Dialogen auch einige Längen hat. Aber trotzdem: 10/10!
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__Finn__ 2009/09/15 15:05:31
was du da geschrieben hast macht überhaubt keinen sinn
P.W. 2009/10/20 00:59:35
:D
Motsche 2009/08/30 10:12:49
Sehr schöner Schluß!
Ansonsten nicht so flisch-flasch-ultra-geil wie DP und IB!
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xtheunknown 2009/08/29 02:27:50
jackie die versucht ihr leben nochmal rumzureissen und was draus zu machen bekommt bei ihren vorhaben unterstützung von ihrem kautionsvermittler max. die reife der beiden und deren umgang miteinander ist beispielhaft. hier passt der titel eines anderen tarantino drehbuchs: true romance. tarantino zeigt hier das er sehr viel von seinen charakteren versteht.
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ChristiansFoyer 2009/08/13 11:48:27
Mit seinen ersten beiden veröffentlichten Regiearbeiten „Reservoir Dogs“ (1992) und „Pulp Fiction“ (1994), sowie seinen Drehbüchern zu „True Romance“ (1993) und „From Dusk till Dawn“ (1996) fabrizierte Quentin Tarantino einen derartigen Kult um sein Werk und seine Person, dass man meinen könnte, das hyperaktive Plappermaul hätte das gesamte Medium Film neu erfunden. Wahnwitzige Dialogduelle, in Coolness getränkte Charaktere und unverblümte, sarkastische Gewalt enterten die Establishment -Fregatten und eine ganze Flotte von Nachahmern des tarantinoesken Stils kenterte und soff ab beim Versuch, den Kult zu erzwingen. Der Meister selbst nahm sich Zeit, ließ nach „Pulp Fiction“, einem der einflussreichsten Filme aller Zeiten, nicht eilends ein Beiboot hinab ins Fahrwasser des Erfolges und der Anbetung. Stattdessen nahm Tarantino einen Roman zur Hand und schrieb Elmore Leonards Krimi „Rum Punch“ (erschien 1992) in ein Drehbuch um, welches zu einer Huldigung einer seiner persönlichen Heldinnen werden sollte: Blaxploitation-Ikone Pam Grier. Aus der Romanfigur Jackie Burke machte er Jackie Brown, womit er Grier und einer ihrer berühmtesten Rollen, „Foxy Brown“, weitere Remineszenz erwies und sie schließlich auch für die Titelrolle gewann.
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Grier spielt die Stewardess Jackie Brown, die Geldbeträge für den Waffenschieber Ordell nach Mexico und zurück schmuggelt. Als ihr zwei Bundesbeamte auf die Schliche kommen, landet Jackie für kurze Zeit im Gefängnis, wird jedoch von dem Kautionsagenten Max Cherry rausgepaukt. Während Cherry sofort Gefallen an der attraktiven Frau findet, wollen die Bundesbeamten Jackie zur Mitarbeit und Überführung Ordells bringen. Als sie 500.000$ ins Land einführen soll scheint der Zeitpunkt zum Zuschlagen gekommen. Doch nur Cherry ist eingeweiht, mit welcher Raffinesse Jackie Brown ihre eigenen Pläne verfolgt...
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Quentin Tarantino tat niemandem den Gefallen und erwies sich selbst nicht den Bärendienst, mit „Jackie Brown“ den nächsten „Pulp Fiction“ schaffen zu wollen. Keine sonnenbebrillten Gangster in schwarzen Anzügen, keine exzessiven Gewaltausbrüche und nur wenige Experimente in der Erzählstruktur; „Jackie Brown“ ist ein um einige der etablierten Stilmittel entschlackter Tarantino, aber immernoch klar als solcher erkennbar. Auf den ersten Blick könnte man meinen, der Film biedere sich all jenen Kritikern an, die Tarantinos Gewaltdarstellungen als Perversionen eines gestörten Geistes zu interpretieren wissen und vielleicht ist er wirklich das Werk, bei dem diese Fraktion am ehesten das Talent des Regisseurs anzuerkennen bereit ist. Im fast schon logischen Umkehrschluss blieb „Jackie Brown“ die Liebe einiger Fans durchaus verwehrt, was der Film aber weder als solcher, noch als Teil des Gesamtwerkes seines Schöpfers verdient hat.
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Als Hommage an Mike Nichols‘ „Die Reifeprüfung“ (1967) und unterlegt mit Bobby Womacks 70‘s-Flair erzeugenden „Across 110th Street“ begleiten die Opening Credits Stewardess Jackie Brown durch den Los Angeles Airport, um sie dann für längere Zeit zu verlassen und den Zuschauer stattdessen zum Zeugen eines großspurig auftretenden Ordell Robbie zu machen. Dieser trumpft vor seinem apathisch-rumdrucksenden Parter Louis und der dauerbekifften Melanie mit reichlich nacherzähltem Wissen über Schusswaffen auf, während im Fernsehen „Chicks who love Guns“ läuft. Und schon schafft Tarantino wieder einen jener unverwechselbaren Momente und zweigt vom Hauptstrom des Films einen von zig endlosen Dialogflüssen ab, die sich zwar in „Jackie Brown“ nicht in der vollendeten Banalität ergehen, mit der sie „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“ zuhauf fluteten, aber hier wie dort immer auch nicht nur oder nicht einmal vorranging die Handlung, sondern die Charaktere voranbringen. So bringt Tarantino um einige Kurven gelenkt die Beziehungen des Trios Ordell, Louis und Melanie zum Vorschein, ohne dass sich auch nur der Hauch einer Story ankündigte, die drei dafür aber sofort Stellung in den jeweiligen Ecken beziehen, die der Regisseur ihnen zuweist. Das Tempo bleibt in der Folge bis kurz vor den völligen Stillstand gedrosselt, Ordell erfährt, dass einer seiner Handlanger, Beaumont, im Knast gelandet ist, beauftragt Max Cherry mit der Kautionszahlung und tötet Beaumont nach dessen Freilassung. Den Mord inszeniert Tarantino für seine Verhältnisse zurückhaltend aus weiter Entfernung, zwei Schüsse, kein Blut und dennoch wirkungsvoll genug, um Ordells Kaltblütigkeit zum Zwecke des Selbstschutzes klar zu machen. Fahrt und Zusammenhang kommt erst in die Geschehnisse, als Jackie Brown mit einer beträchtlichen Menge Geld im Gepäck festgenommen wird und sich als Kurierin Ordells entpuppt.
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Die Betonung liegt aber weiterhin auf Langsamkeit, besser gesagt auf Sorgfalt. Die Geschichte hätte sich problemlos in einem 90minüter unterbringen lassen und in den 148 Minuten, die „Jackie Brown“ dauert, gibt es weder sonderlich abwechslungsreiche Schauplätze oder ständige Überraschungen zu sehen, vielmehr legt Tarantino gesteigertes Augenmerk auf die Figuren und räumt ihnen jeden erdenklichen Raum frei, den der Plot nicht benötigt. Seine Schauspieler danken es ihm mit farbigen Performances, wobei die stets besonders in Szene gesetzte Pam Grier natürlich herausragen soll und dies auch tut. Sie macht ihre Jackie Brown resolut zur Herrin der Lage, wobei das Kunststück darin besteht, dass niemand es bemerkt. Jede kleinste Anpassung an ihr jeweiliges Gegenüber, an Ordell, an Cherry, an die Bundesbeamten, jedes bißchen Wechsel in Mimik und Gebaren, wird von Tarantino genauestens beobachtet und von Grier passend gemeistert. Sie ist zwar nicht aus ähnlich kultigem Material, wie etwa die Vega-Brüder Vic und Vincent, dafür bleibt Jackie Brown eine greifbarere, nachvollziehbarere Person, der man ohne großartiges Wissen um ihren Hintergrund beisteht und folgt. Darüberhinaus beweist sie Quentin Tarantino als herausragenden Figurenzeichner auch abseits eines vornehmlich von Brutalität geprägten Jargons. Neben Grier überzeugen Samuel L. Jackson und Robert De Niro in völlig untypischer Rolle standesgemäß, genauso Michael Keaton als Beamter des ATF Ray Nicolette. Bridget Fonda spielt ordentlich, erfüllt aber lange nicht wirklich einen Zweck, außer der Auslebung von Tarantinos Fußfetisch und des weiteren Verweises in Form ihres Bikinioberteil/Minirock-Outfits auf die Blaxploitation-Orientierung des Films. Heimliches Highlight von „Jackie Brown“ ist aber Robert Forster als Kautionshändler Max Cherry, der der verbrecherischen Stewardess vom Fleck weg verfällt und ungemein sympathisch-unaufgeregt spielt.
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Nebst einer perfekten Auswahl an akzentsetzend-sicher genutzen Songs fehlt es dem Film ebensowenig an ironisch-skurilem Dialog- und Situationswitz und einigen, durch die Figuren interessant gehaltenen Höhepunkten und spannenden Auseinandersetzungen. Tarantino gelingen passgenaue Portraits und auch wenn seine Bilder sich hier und da ein wenig zu ausgiebig am Anblick seiner Hauptdarstellerin ergötzen, ist „Jackie Brown“ durch das Ineinandergreifen seines Zentrums (Grier) und der Nebenschauplätze (Jackson, De Niro, Forster, Keaton) höchst gelungenes Kino. Durch Flashbacks und einige Montagen verkauft Tarantino die Story komplexer, als sie ist und inszenierte letztlich nie näher an der Konvention. Dennoch ist der Film mehr als eine bloße Fingerübung und die richtige Maßnahme, um das Kult- und Kulturphänomen Quentin Tarantino darauf herunterzurechnen, was er ist: ein Regisseur, dem eine schier grenzenlose Vielfalt an erzählerischen Möglichkeiten und Variablen zur Verfügung steht und der dieses Ausnahmetalent zu nutzen weiß.
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komplette Review siehe http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=418824324&blogId=505320034
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BAD ONI0N 2009/08/11 16:38:51
Tarantinos Denkmal für Pam Grier, dem Gesicht des Blaxploitation-Genres!
"Jackie Brown" ist Tarantinos ruhigster Film und zudem sein bisher einziger, der nicht aus einer seiner eigenen Ideen entsprang. Vorlage ist der Roman "Rum Punch" von Elmore Leonard, der unter anderem auch schon die Vorlagen von "Schnappt Shorty", "Be Cool", "Todeszug nach Yuma" und "Killshot" schrieb.
"Jackie Brown" bietet vieles, was jeder gute Tarantino bietet: Eine komplexe Story, gute Schaupieler, coole Bilder, einen super Soundtrack und eben diesen gewissen Tarantinofaktor... Allerdings ist "Jackie Brown" dann doch anders. Denn er ist wie bereits erwähnt deutlich ruhiger und schon beinahe klassisch in der Erzählweise. Allerdings ist in QT's dritten Film die Hauptfigur etwas Besonders. Tarantino hat sich sichtlich Mühe gegeben seinem Kindheits- und Jugendidol Pam Grier (denn was sollte sie sonst für ihn gewesen sein^^) einen ehrenvollen Platz in seiner eigenen Vita zu verschaffen. Und was soll man sagen, es ist ihm gelungen. Mit der Figur Jackie Brown steht erstmals eine Einzelperson im Zentrum fast jeder Aktion im Film. Die Figur der Jackie Brown ist wohl so gut auf die Schauspielerin zugeschrieben wie keine andere Figur aus Tarantinos Händen. Insgesamt ist "Jackie Brown" ein Film geworden an dem selbst Tarantino-Hasser ihren Spaß haben können und den vielleicht sogar am ehesten "Pulp Fiction"-Hardcorefans nicht genießen können, da der Film doch sehr andere Intentionen hat! Spannend ist er allemal, und für mich ein weiteres meisterliches Stück Autorenkino, obwohl ja nur das Drehbuch vom "Meister" selbst stammt ;-)
Das einzige was dem Film dann vielleicht doch fehlt sind die richtig markigen Sprüche. Da kommt dann schließlich doch der Tarantinofan durch!!!
Story:--------10
Genre:-------9
Acting:-------9
Kamera:-----9
Sound:-------9
9/10 Quickies
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Bandrix 2009/07/20 13:37:36
Einfach spitze, obwohl er an Pulp Fiction nicht herankommt. Dafür ist er stellenweiße einfach etwas langatmig geworden...
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StanSteelstone 2009/05/20 20:04:49
Also, dafür das hier ein nicht zu verachtendes Staraufgebot und ein nicht unbegabter Regisseur am Start sind , schleppt sich der Film irgendwie recht elanlos voran.
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Mawazh 2009/05/04 22:58:13
Nach den Kill Bill Filmen, meiner Meinung nach, der beste Film von Tarantino. Die Geschichte ist einfach fesselnd, der Soundtrack fantastisch und die Charakter wie immer herrlich verrückt.
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Miike 2009/05/03 14:02:54
Brillianter Film, das Zusammenspiel der Charaktere und die bissigen Dialoge und markanten Sprüche machen diesen Fim zu einem weiteren Klassiker aus der Feder von Tarantino
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jannis 2009/04/20 09:56:25
Gestern bemerkt, dass ich diesen sog. Kultfilm noch garnicht gesehen hatte. Mit 8.5 Punkten liege ich leicht über dem Durchschnitt und ich glaube, das liegt daran, dass ich die Athmosphäre im Film so mochte: Heiß, dreckig, aber irgendwie toll. So, wie bei Vier Fäuste für ein Halleluja ungefähr.
Zwar wirklich ziemlich lang, aber trotzdem ein super Film.
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Ede 2009/04/11 17:57:22
Gute Story, gute Darsteller und gute Regie. Leider viel zu langatmig.
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Schneckchen90 2008/12/10 15:44:19
Ein Thriller der Extraklasse!
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RaZer 2008/09/14 20:09:43
Höchst amüsanter Film. Wunderbar erzählte und wendungsreiche Geschichte. Der Film wirkt, als wäre er in den 70ern entstanden, die gesamte Atmosphäre ist in sich stimmig. Neben der feinen Story lebt der Film natürlich auch von seinen stylischen Charakteren. Das ist bei Tarantino ja schon Standard. Die Dialoge sind oft einfach nur geil. Die Besetzung macht das alles möglich, Gier, Jackson, De Niro und Fonda sind absolut stark. Es ist irgendwie kein typischer Tarantino und trotzdem merkt man zu jeder Zeit, dass es doch einer ist. Respekt, ein stylisches Machwerk!
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PrettyPenny 2008/08/15 13:26:06
Einer der besten Tarantino-Filme aus den alten Zeiten. Glaubwürdige und interessante Protagonisten, die alle versuchen so viel wie möglich für sich hinauszuschlagen und sich in alle möglichen chaotischen Situationen manövrieren. Erst am Ende gelingt es einen den Film im Ganzen zu sehen, jedoch ist er anders aufgebaut als Pulp Fiction. Am Ende fügen sich viele kleine Puzzleteile zusammen und jeder bekommt, was er verdient. Cleverness siegt.
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cannibal83 2008/08/14 11:08:13
Ein größtenteils absolut unterbewerteter Tarantino der nahtlos an Pulp Fiction und Reservoir Dogs anknüpfen kann, auch wenn dieser Film in eine andere Richtung geht. Aber welcher Regiesseur will schon immer die gleichen Sachen drehen? Deswegen widmet sich QT ja nun auch Inglourious Bastards.
Bei Jackie Brown stimmt jedenfalls alles, selten hat Musik so gut zu den Bildern gepasst (bester Tarantino Soundtrack meiner Meinung nach), die Story ist spannend und der Cast besteht aus einigen wirklichen Größen des Filmbusiness. ---> Eigentlich für jeden Film-Fan ein Muss, und für die von QT sowieso!
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Poolitzer 2008/08/09 01:17:41
Mal was anderes von Tarantino. Dennoch nicht schlecht, sogar im Gegenteil... richtig gut!
"Ich liebe meine Take 9"
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magX 2008/06/07 20:27:04
Für mich ist der Film viel zu komerziell und zu wenig Quentin Tarantino typisch. Es gibt keine verschachtelte Erzählstruktur (wie in Pulp Fiction) und die Regieeinfälle halten sich in Grenzen (ganz anders Kill Bill). Die Schauspieler sind zwar gut, aber nicht so gut wie in Reservoir Dogs. Was bleibt sind gute Dialoge und ein guter Soundtrack.
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alanger 2008/06/06 19:21:35
immer noch der beste ...weil am wenigsten sadistische... film from Q.T.
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maslobojew 2008/06/06 19:01:32
Für mich neben Pulp Fiction der beste Tarantino-Streifen. Ob er wohl jemals zu dieser reifen Leistung zurückfindet?
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HarleyQuinn 2008/05/26 09:33:16
Mit "Jackie Brown" liefert Quentin Tarantino eine Verfilmung von Elmore Leonards Buch "Rum Punch" ab. Der starken Vorlage wird er jedoch nicht gerecht. Subgenre-Nerds haben den Streifen längst als Heist-Movie identifiziert. Schritt für Schritt wird die fein säuberliche Planung und konzentrierte Durchführung eines Raubes abgehandelt, weswegen der Film zwar Überlänge hat, die stört aber nicht weiter. Viel mehr ist es das langsame Tempo in dem die Geschichte um Stewardess Jackie erzählt wird, das die Story nur schleppend voran treibt. Andernorts zählt man "Jackie Brown" auch zum Sub-Subgenre des Caper-Movie. Witz, Klamauk & Slapstick hab ich beim Gucken aber irgendwie verpasst. Tarantinos 4. Film kommt eher roh, dunkel & brutal. Obwohl auf explizite Gewaltdarstellung gutgeheißenswerdenderweise verzichtet wurde. Insgesamt fallen bloß 9 Schüsse - pro Mord 2. Abgesehen von Ordell, der bekam 3.
Zum Cast bleibt außer Klasse besetzt nicht viel zu sagen. Dafür hat dieser Regisseur einfach ein Händchen. Bis zur kleinsten Nebenrolle mit bekannten Gesichtern bestückt. Der Filmsetdirektor selbst gibt zur Krönung noch einen Cameo als Stimme auf Jackie Browns Anrufbeantworter. Jane Fonda, Robert de Niro & Sammy L. Jackson spielen ein illustres Gangstertrio und gerade Vor-und Letz-Letzterer sind tolle Schauspieler mit denen man nichts falsch machen kann. Jackson hat eine seiner kraftvollsten Rollen & de Niro, eigentlich überqualifiziert für die Charge als Ex-Knasti, hat sowieso Talent für zehn. Mit Pam Grier wurde eine eindrucksvolle Titeldarstellerin gefunden. Feministinnen müssen sie lieben! Sie besitzt die perfekte kühle Ausstrahlung und starke Leinwandpresenz. Und ihr Co-Star Robert Forster spielt mit ihr auf Augenhöhe. Mit eindringlicher Intelligenz und Rafinesse gibt er Jackies Partner in Crime.
Normalerweise begeht der Meister der Source Music ja keine Fehler. Jeder Plattensammler, der was auf sich hält, besitzt die Soundtracks zu seinen Filmen. Doch diesmal ist ihm ein Missgriff passiert, allerdings nur in der Zeit. Denn sein Märchen vom großen Coup spielt 1995 - Foxy Browns "Hohly Matrimory (Letters to the Firm)" erschien erst 1996. Trotzdem ist der Soundtrack absolut hörbar. Da macht ihm einfach keiner was vor.
Erwähnt werden sollte noch die schöne Hommage oder Reminiszenz an "The Graduate" in der Eröffnungssequenz am Flughafen. Herausgekommen ist ein, für Tarantino, ungewöhnlich ruhiger Film mit, wie gewohnt, schrägen und interessanten Charakteren, der leider nicht an Werke wie "Reservoir Dogs" oder "Pulp Fiction" rankommt.
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Kubrick_obscura 2008/05/25 16:27:09
Der einfühlsamste Tarantino-Film. Großes Schauspielerkino für Erwachsene.
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JimiHendrix 2008/05/12 18:25:01
Coole Musik, Darsteller, Story. Der Grundstein Tarantinos.
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"Hast du Lust zu ficken?"
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"Nichts auf der Welt trennt mich und meine AK"
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Darbon 2008/04/29 12:27:37
Der mit deutlichem Abstand beste und einzig charmante Tarantino. Der Vorspann, eine klare Kopie der Ankunft Dustin Hoffmans in "The Graduate", ist denn auch keine Hommage an die Videoregale aus der Kindheit des überschätzten Quentin T. Hier gibt es mit Robert Forster und Pam Grier tatsächlich mal zwei sympathische Protagonisten. Seitdem konzentriert sich der Macher immerhin auf den unvermeidlichen Abgesang des Mannes als Helden und seine Ablösung durch die Frau (die ja bei Loriot laut Rosemarie Fendel "ältere Rechte als die Umwelt" hat), pflegt aber auch kurz darauf wieder seine Vorliebe für Gewalt-Pornos. Schade, nach "Jackie Brown" hätte aus dem begabten Stylisten auch noch ein guter Geschichtenerzähler werden können.
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Thomas1985 2008/04/20 14:25:33
Super Film mit super Darstellern. Besonders Pam Grier und Robert Forster.
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