Jagdzeit

Jagdzeit (2009), DE
Laufzeit 88 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 14.01.2010

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von Angela Graas,

Viele träumen davon, für ihre Ideale und für eine bessere Welt zu kämpfen. Doch nur wenige haben den Mut, es wirklich zu tun. Das Risiko ist zu hoch. Beziehung, Existenz, Gesundheit und spgar das Leben stehen auf dem Spiel. Und, dass der Kampf vergeblich sein könnte. An Bord des Greenpeace-Schiffes “Esperanza” machen sich 37 “Idealisten” auf eine lange und gefährliche Reise ans südliche Ende der Welt. Sie wollen die japanische Walfangflotte in der Antarktis aufspüren. Japan plant, über 1000 der friedlichen Meeressäuger im Walschutzgebiet im Südpolarmeer zu töten – unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Die getöteten Wale jedoch landen in Restaurants. Die Mannschaft der Esperanza will das verhindern. Mit Schlauchbooten wollen sich die Aktivisten als Schutzschild zwischen Wal und Harpune stellen.

HandlungAn Bord des Greenpeace-Schiffes Esperanza machen sich 37 „Idealisten“ auf eine lange und gefährliche Reise ans südliche Ende der Welt. Sie wollen die japanische Walfangflotte in der Antarktis aufspüren. Japan plant, über 1000 der friedlichen Meeressäuger im Walschutzgebiet im Südpolarmeer zu töten – unter dem Deckmantel der Wissenschaft. Die getöteten Wale landen jedoch in japanischen Restaurants. Die Mannschaft der Esperanza will das verhindern. Mit Schlauchbooten wollen sich die Aktivisten als Schutzschild zwischen Wal und Harpune stellen. Heath, der Sunnyboy aus Florida, der sonst auf einer Luxusjacht arbeitet. Mir, der charmant-chaotische Funker aus Panama. Irene, die schwedische Webeditorin, die beschlossen hat nur noch Sinnvolles zu tun. Sakyo aus Japan, der zu Hause als Landesverräter angefeindet wird. Und ein mürrischer Kapitän, der mit besonderem Humor die riesige Verantwortung trägt, die auf ihm lastet. Frank muss die Esperanza nicht nur sicher über das stürmische Südpolarmeer bringen. Es liegt an ihm, die Walfangflotte im endlosen Eisrand zu finden. Japan setzt alles daran, einer Konfrontation mit der Esperanza auszuweichen. Im Wettlauf mit der Zeit kämpft die Mannschaft mit den Herausforderungen des Eismeeres, Heimweh und Versagensängsten. Und eine Frage wird im unerwarteten Verlauf der Ereignisse immer bohrender: Lohnt es sich, für seine Ideale zu kämpfen?

HintergrundRegisseurin Angela Graas und ihr Filmteam fuhren im Winter 2007 / 2008 auf dem Greenpeace-Schiff Esperanza mit. Greenpeace hat das Entstehen des Films unterstützt, ist aber weder an der Finanzierung beteiligt, noch hat die Organisation Einfluss auf die Inhalte genommen. In den meisten Kinos, die den Film zeigen, wird die lokale Greenpeace-Gruppe vor Ort sein und über das Thema Walfang informieren.

QuellenPressematerial

Weiterführende Informationen
Jagdzeit Pressespiegel auf film-zeit.de
Jagdzeit Trailer auf film-zeit.de
Jagdzeit auf moviepilot.de
Trailer zu Jagdzeit auf moviepilot.de


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Jagdzeit

Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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7.0Sehenswert

Auch das Grauen ist gedämpft. Bilder von Explosionsharpunen gegen Buckelwale und Wasserwerfereinsätzen gegen Schlauchboote sind in diesem Film die Ausnahme, kommen oft als Bildzitat aus dem Archiv. Graas beobachtet vielmehr die Besatzung der ,,Esperanza", wie sie die Japaner erst sucht, dann begleitet.

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Thilo Wydra : br-online Thilo Wydra : br-online

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7.5Sehenswert

"Jagdzeit" zeigt in ruhigen, wunderschönen Bildern das ewige Eis und das tiefblaue Meer. Die Sequenzen, in denen sich die Kamera den Walen nähert, haben beinahe etwas Anrührendes.

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Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty

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6.5Ganz gut

Wie von selbst ergibt sich dabei ein spannender Doku-Thriller, der ohne künstliche Zuspitzungen und Off-Kommentare auskommt und auch die Motivation der Crew relativ nüchtern zeichnet. Lediglich bei den mit Musik unterlegten Landschaftsaufnahmen kommt dann doch manchmal etwas Black-Beauty-Sentimentalität auf.

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Stefan Stiletto: kinofenster.de, fluter Stefan Stiletto: kinofenster.de, fluter

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7.0Sehenswert

In persönlichen Interviews reden die Aktivisten/innen über ihre Ziele und ihre Ideale, über unfreiwillige Heldentaten und Ängste, über Zweifel am Sinn ihres Einsatzes. So wird aus dem Film ein Exempel für den Idealismus, der letztlich viel ehrlicher wirkt als eine geradlinige Erfolgsgeschichte und darüber hinaus nicht in reine Schwarzweißmalerei verfällt.

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