James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie
Tomorrow Never Dies (1997), GB/US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 18.12.1997
31 Bewertungen
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5964 Bewertungen
52 Kommentare
Keine
von Roger Spottiswoode, mit Pierce Brosnan und Jonathan Pryce
Die Bedrohung der sich Spezialagent James Bond diesmal stellen muss heißt: globales Terrorfernsehen.
Medienmogul Elliott Carver (Jonathan Pryce) ist ein eiskalter Business-Hai, der am Weltfrieden zündelt, um die Auflage seiner Zeitung ‘Der Morgen’ zu steigern. Als Herr eines Satellitensystems hat er Zugang zu jedem Bildschirm dieser Erde. Mit Hilfe seines für Radargeräte unsichtbaren Super-U-Bootes schürt er einen potenziellen Krieg zwischen China und Großbritannien, um dann im neurevolutionären Reich der Mitte exklusive Medienrechte zu erhalten. Eine solche Provokation kann sich der britische Geheimdienst nicht gefallen lassen und fährt schwere Geschütze auf: Man schickt James Bond (Pierce Brosnan), den beste Mann in den Reihen des britischen Secret Service. Ausgestattet mit Qs (Desmond Llewelyn) neuen Gimmicks wirft sich Bond ins Geschehen, tatkräftig unterstützt von der Kollegin des chinesischen Geheimdienstes, Wai Lin (Michelle Yeoh).
Hintergrund & Infos zu Der Morgen stirbt nie
Zum 18. Mal. muss Bond diesmal die Welt retten. Pierce Brosnan ist nach “Goldeneye” zum zweiten Mal im Auftrag ihrer Majestät unterwegs.
Mehr Bilder (10) und Videos (4) zu James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie
Cast & Crew
- Genre
- Agentenfilm, Thriller, Actionfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Afghanistan, England, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, London, Ozean, Vietnam, Volksrepublik China
- Handlung
- Aston Martin, Blockbuster, Fernbedienung, Fernsehen, Fernsehsender , Geheimagent, Geheimdienst, MI6, Marine, Medienmanipulation, Medientycoon, Motorrad, Nachrichtensendung, Oxford, Ozean, Rakete, Safe, Satellit, Schiffswrack, Secret Service, Spezialauto, Spion, US Navy, Verdeckter Ermittler, Verfolgungsjagd
- Stimmung
- Aufregend, Gutgelaunt, Sexy, Spannend
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Kritiken (4) — Film: James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenDas Aufrüsten im Wettbewerb mit den griesgrämigen Russen scheint geschlichtet, der Kalte Krieg abgewendet, "GoldenEye" war die (hoffentlich) letzte Provokation des Eingreifens, besser gesagt das letzte Überbleibsel von der imaginären Nuklearwaffe, die gestohlen wird, um Nationen zu bedrohen und gegeneiner aufzuhetzen. Die materiellen, antiquierten Waffen wechselt "Der Morgen stirbt nie" jetzt gegen die verbalen, die sichtlich zerstörerischsten: gegen die digitalen Wörter in einer Epoche des unsichtbar vernetzten Feindes, dessen (Frauen-)Körper sich im – wieder einmal – meisterlichen Kleinman-Titelvorspann aus einem polyvalenten Cyber-Glitzerteig an Bits und Bytes erhebt. Da wirkt der geschniegelte Brosnan, Auto-Fernbedienung inklusive, überaus analog, ein Museumsstück, völlig überholt. Doch Brosnan ist zäh, findet nach dem schauspielerisch erstarrten Vorgängerwerk vor allem seine schöpferische Form, genauso wie Bond. Und er wird nie erwachsen. Ein Bond, der in einer Mediengesellschaft der allesüberschattenden Schlagzeile überlegen sein will. Über Höhepunkt zu Höhepunkt hangelt sich "Der Morgen stirbt nie" an einer Steilwand entlang, jongliert mit, freilich ohne sich zu verhaspeln, Kopfschmerzen verursachenden Action-Krawallen (Tiefgarage, Hochhausposter, Motorrad) und bleibt Zeit seiner Dauer Herr über grandios pointierte Schlagabtausche, enthält einen übersprudelnd-verspielten Zeitungsmogul, zwei entschlossene Bond-Girls, deutsche philosophische Killer-Absurditäten und nicht zuletzt die ersichtlichen Querverweise auf den maritim überladenen "Spion, der mich liebte": ein schlingendes Schlachtschiff, ein mitreißender Exzess.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Baumkopf Holzfaust Mon, 03 Dec 2012 18:25:24 -0000
Antwort löschenNaja. "Der Morgen stirbt nie"...mir kommts vor wie ein endloser Werbespot. Wie bei Krombacher..."Die nächste Szene wird präsentiert von: BMW! Smirnoff! Omega Watches! Avis Autovermietung! Stadtmarketing Hamburg!" usw...usw...usw...
Mr. K R I T I K Fri, 07 Dec 2012 22:04:40 -0000
Antwort löschenMmmhhh sehr feine Rezension, danke.
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenVielleicht liegt es daran, dass man sich nach zwei Filmen dran gewöhnt hat, vielleicht passt hier aber so vieles im Gegensatz zu “GoldenEye” einfach besser - aber “Der Morgen stirbt nie” ist auch einfach der bessere Film der beiden und mit einer der besten der ganzen Serie.
Sicherlich, vieles ist hier unlogisch, nicht nachvollziehbar und nervig - letzteres vor allem das Product Placement. Oder, was ich mich auch gefragt habe: Als sich Bond und Wai Lin im gesunkenen Schiff begegnen, fängt dieses an, vom Riff zu kippen (ausgerechnet! Was für ein Timing!). Natürlich kippen genau dann auch die Regale mit den Raketen um und versperren die Tür. Wenn diese allerdings so leicht zu kippen sind - warum haben die dann den kompletten Sinkvorgang des Schiffes heil überstanden?
Das sind allerdings Ungereimtheiten, da muss man durch. James Bond Filme taten sich noch nie durch besondere Realitätsnähe hervor, jedoch um so mehr durch ihre Bösewichter, und dieser hier ist im neuen Jahrzehnt angekommen. Ein mächtiger Medienmogul mit seinem bösen (deutschen) Handlanger. Auch wenn sein Motiv (Senderechte in China) im ersten Moment ziemlich lahm wirkt, sollte man sich mal überlegen, was das für Konsequenzen hätte - wenn er jetzt schon mit Leichtigkeit einen dritten Weltkrieg anzetteln könnte…?
“Der Morgen stirbt nie” beinhaltet außerdem noch alles, was Bond ausmacht: witzige Dialoge mit Moneypenny, Bond-Girls (auch wenn ich Teri Hatcher so gar nicht mag) und clevere Gadgets von Q. Die Action stimmt, die Musik konnte nach “GoldenEye” ja nur besser werden und diesmal darf Brosnan auch ein paar Sprüche klopfen. Passt also.
http://xander81.wordpress.com/2008/11/02/kritik-james-bond-007-der-morgen-stirbt-nie/
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Bond, James Bond Tue, 01 Feb 2011 21:20:02 -0000
Antwort löschenUi, was soll ich als Bondfan nur sagen? Vielleicht dass dieser hier zusammen mit „Ein Quantum Trost“ aber immerhin nach „Stirb an einem anderen Tag“ der mit Abstand schlechteste Bondfilm ist.
Einfallslosigkeit an allen Ecken und Enden.
Schon schlimm, wenn man dieses beliebige Produkt besser bewertet als Klassiker wie „Liebesgrüße aus Moskau“, „Feuerball“, „Leben und sterben lassen“ oder „In tödlicher Mission“ :-/
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenja, bond, weiter ...
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenEine deutliche Steigerung gegenüber dem enttäuschenden Vorgänger: Nach dem Tod von Bond-Ziehvater Cubby Broccoli wissen die Produzenten zwar nicht, ob und wie sie dir Figur neu justieren sollen, insgesamt aber ist Brosnans zweiter Einsatz ein überraschend solider Actionfilm, bei dem sowohl die Verpflichtung David Arnolds für die Musik, als auch die Bond-Girls Yeoh/Hatcher positiv zu vermerken sind. Einer fulminanten, fast nicht zu überbietenden Motorradverfolgung naht leider ein spektakulär unspektakuläres Finale, das nicht nur den interessanten, aber kaum ausgebauten und schwach gespielten Bösewicht verhökert, sondern auch ein zentrales Problem der neuen Macher offenbart – das Geld bereits zu Beginn zu verpulvern, hinten heraus jedoch abzuflachen.
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der cineast Tue, 23 Oct 2012 00:01:36 -0000
Antwort löschenOh Gott. Habe wieder gestohlen. Unbewusst. Verzeihung.
Kommentare (48) — Film: James Bond 007 - Der Morgen stirbt nie
Wall Fri, 17 May 2013 17:13:04 -0000
Kommentar löschenPierce Brosnans zweiter Bond-Film "Der Morgen stirbt nie" ist wieder ein eher durchschnittlicher Beitrag. Nachdem "GoldenEye" relativ düster und kühl gehalten und realtiv harte Action bot, ist sein Nachfolger hingegen knallbunt und auf Unterhaltung ausgelegt. Zudem bekommen einige alte Bond-Klischees Einzug in den Film, wodurch er ein wenig wie die älteren Streifen wirkt. Auch weil es im Film wieder ein paar übertriebene Actionszenen, mehr Humor und zudem mehr phantastische Elemente gibt.
Die Action im Film ist wieder mal ausgezeichnet in Szene gesetzt, allerdings gibt es mMn etwas zu viel davon. Der Film strotzt nur so vor Verfolgungsjagden, Explosionen, Stunts und Schießereien, wodurch die Story viel zu kurz kommt.
Dennoch ist es immer noch ein sehr unterhaltsamer Film, der vor allem von seinem gut aufgelegten Hauptdarsteller lebt. Zudem gibt es viele Szenen, die Einem nachhaltig im Kopf bleiben, wie dir Motorrad-Verfolgungsjagd oder das BMW-Bond-Auto inkl. Fernbedienung! :D
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the assassin 666 Fri, 22 Mar 2013 20:23:04 -0000
Kommentar löschenDer Morgen stirbt nie ist ein eher durchschnittliches 007 Abenteuer. Die Action ist gelungen die Besetzung ließt sich auch angenehm. Schön fand ich das Michelle Yeoh an Bonds Seite gegen Medienmogul Jonathan Pryce kämpft. Aber irgendwie war mir der Film zu simpel gestrickt, zu mittelmäßig war das Skript, aber den Bösewicht fand ich dafür wieder top. :)
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FordFairlane Fri, 22 Mar 2013 22:37:08 -0000
Antwort löschenBesser als Golden Eye aber etwas schwächer, als "Die Welt ist nicht genug" trotzdem Pierce hat es drauf.
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the assassin 666 Fri, 22 Mar 2013 22:50:37 -0000
Antwort löschenMir haben die alten Bondfilme besser gefallen, der ist mehr ein typicher 90 er Jahre Actionfilm aber gut und unterhaltsam. :)
Obwohl ich Craig mag, finde ich Skyfall all´s den schwächsten 007 Film ever. :)
Poor Boy Sat, 23 Mar 2013 07:08:22 -0000
Antwort löschenPierce Brosnan fand ich am besten.Cool und mit dem eigenen Charme verkörperte er für mich nach Connery den besten Bond.
Pyro 91 Wed, 20 Mar 2013 21:03:07 -0000
Kommentar löschenSPOILERS
Nach dem letzten Bond-Abenteuer "Goldeneye", bin ich doch etwas nostalgisch geworden und habe an die fabelhafte Zeit gedacht, die ich mit den Moore-Bonds hatte: Albernheiten am laufenden Bond äh Band, skurrile und urige Figuren; Actionsszenen, die entweder spektakulär oder erfrischend unsinnig waren und zweitklassige Oneliner von einem schlitzohrigen Bond-Darsteller. Ja ja, die guten, alten Zeiten.
Während Timothy Dalton dann durch sein starkes, vielschichtiges Schauspiel begeistern konnte und man mit "Lizenz zum Töten" konsequent einen knallharten, gnadenlosen Bond gezeigt hatte, der es einen sogar erlaubte, die eigene Sympathie zur Figur in Frage zu stellen, blieb bei Pierce Brosnans ersten Bond-Outing nur ein solider Spionage-Actionthriller übrig, der anscheinend vergessen hatte, auch mal über sich selbst lachen zu können. Die Oneliner saßen noch nicht richtig und die selbstironischen und -referentiellen Gags schienen zu bemüht. Dadurch blieb mir nichts anderes übrig als „Goldeneye“ als ernsten, bodenständigen Agententhriller zu betrachten, der dadurch leider nur passabel wirkte.
„Der Morgen stirbt nie“ macht in dieser Hinsicht wieder mehr richtig als sein Vorgänger. Pierce Brosnan wirkt hier deutlich selbstsicherer als im letzten Film und überzeugt als charmanter Womanizer, erwachsenes Kind und zielorientierter Macher.
Zwar ergibt das alles zusammen keine besonders spannende Neuausrichtung des Bond-Charakters, aber zumindest merkt man mit wie viel Elan und Energie Pierce Brosnan bei der Sache ist.
Ihm zur Seite gestellt wird Wai Lin (sexy: Michelle Yeoh), die den Titel „Bond-Girl“ eigentlich gar nicht verdient hat. Vielmehr wirkt sie derart unabhängig und durchsetzungsfähig, dass Bond kaum noch Schritt halten kann und aufpassen muss, nicht zu ihrem Girl gemacht zu werden. Beide liefern sich spaßige Wortgefechte und arbeiten als Team bei Lande, Wasser und Luft hervorragend zusammen. Besondere Momente teilen sich die beiden auf einem Motorrad, worauf sich zunächst darüber gestritten wird, wer fahren darf; bei einer gemeinsamen Tauchaktion, die in einer Katastrophe endet oder bei einem Unterwasserkuss, wo Bond Wai Lin mit seinen Atem am Leben erhält. Die Vereinigung am Ende fühlt sich von beiden Seiten verdient an und nicht erzwungen wie in einigen anderen Bond-Filmen, die nach der „Bösewicht fliegt hoch - Hose muss runter“-Formel funktionieren.
An der Bad Guy-Front kämpft diesmal Elliot Carver (amüsant: Jonathan Pryce), flankiert von Götz Otto, im Film auch Mr. Stamper genannt.
In Anbetracht des Erscheinungsjahres (1997) war die Idee eines größenwahnsinnigen Medienmorguls, der Schreckensmeldungen und dramatische Schlagzeilen selbst verursachen kann, sicher erschreckend, obgleich auch diese deprimierende Vorstellung in der heutigen hochtechnologisierten und schnelllebigen Zeit, umso mehr zutreffend und alamierend ist.
Viel Sinn macht Carvers Plan eigentlich nicht. Schlägt man nämlich die Zeitung auf, werden auf dem Titelblatt nur dramatische und provokante Schlagzeilen zu finden sein, ohne jemandes diabolisches Zutun. Inwiefern er sich dadurch einen großen Gewinn erhofft, nicht zuletzt für seine abenteurlich-teuren Operationen, die gewiss Millionen, wenn nicht sogar Milliarden verschlingen, ist mir nicht ganz klar. Zwar könnte man sagen, er wolle sich ja nur groß in Szene setzen, um für immer im chinesischen Fernsehen zu sehen sein, aber das scheint mir dennoch etwas zu aufwändig. Außerdem ist er schon ein alter Sack. Naja.
Mir gefällt Jonathan Pryce in der Bösewichtrolle, die er hauptsächlich durch größenwahnnsige Ansprachen und das Delegieren von Untergebenen auszufüllen vermag, eher mittelprächtig. Er strahlt kaum Bedrohung aus und der Sadist in mir wünscht sich fast, er hätte eines der Folterinstrumente ein wenig an Bond ausprobiert, nur damit er etwas mehr hassenswerter und angsteinflößender rübergekommen wäre. Er ist in Ordnung, nicht zuletzt weil er einige flotte Sprüche auf Lager hat und fast bis zum Ende gewitzt und intelligent vorgeht, aber das Problem ist, dass selbst Mr. Stamper bei mir keinen großen Eindruck hinterlässt, was die Bösewichte insgesamt ein wenig zahnlos wirken lässt.
Mr. Stamper wirkt wie eine Mischung aus Beißer, was seine Physis angeht und Necros in Anbetracht seiner Nationalität. Zwei herrausstechende Handlager, die diesen hier alt und normal aussehen lassen. Klar, im Endkampf langt Stamper auch mal ordentlich hin, aber davon abgesehen, hätte Carver genauso gut einen Durchschnittstypen als Commander einstellen können.
Bond-Filme kann man meistens gut anhand ihrer Bösewicht beurteilen, da diese (im Normalfall) die einzigen Leute im Bond-Universum sind, die ihm Schwierigkeiten bereiten und sein Fantasyleben erschweren. Es ist spaßig einen Bond dabei zu zuzusehen, wie er Frauen verführt, Leute abknallt, Gadgets ausprobiert etc. doch ohne einen interessanten Gegenspieler, der Bond ein wenig ins Schwitzen bringt, hat man nach spätestens einer Stunde die Nase voll davon. Dieser hier setzt Bond ständiger unter Druck und stellt ihn Ultimaten, wodurch die Spannung aufrecht erhalten bleibt.
Spaßige Nebendarsteller sind natürlich ein Plus und auch „Der Morgen stirb nie“ bietet eine Handvoll gelungener Gaststars.
Die immer gern gesehene Teri Hatcher spielt Carvers Frau, die sich wieder mit Bond einlässt, was sie letztendlich mit ihren Leben bezahlen muss. Tja, die gute hat leider nicht viel Screentime, aber sie ist wie immer hinreißend.
Erfreulich war Ricky Jay als Ricky Jay und Joe Don Baker als Robert Wade, der wieder nichts zur Handlung beitrug (?).
Judy Dench bringt als M mehr Emotionen und Schwung ins Geschehen, wenn es darum geht mit Bond mitzufiebern oder ihre Führungsposition als Frau mit schlagkräftigen Sprüchen zu untermauern.
Auch Samantha Bond als Moneypenny flirtet wieder herrlich mit Bond, auch wenn sie den sexy Haarschnitt von „Goldeneye“ vermissen lässt.
Zu erwähnen ist sicherlich auch Colin Salmon, als erster schwarzer MI6-Mitarbeiter und Commander (?). Seltsam, dass es dafür 18. Filme gebraucht hat, aber besser spät als nie.
Last but not least natürlich: Desmond Llewelyn. Er hat wieder mal die lustigste Szene im ganzen Film, als er Bond das ferngesteuerte Auto vorführt und von seinen kindischen Spielchen genervt ist. Inzwischen hat Llewewyn schon ordentlich Falten im Gesicht, geht und spricht langsamer, aber das macht gar nichts. Q-Szenen sind immer ein Highlight!
Was den Film für mich wirklich unterhaltsam macht, sind seine starken Actionsszenen.
„Der Morgen stirbt nie“ fängt mit einem spektakulären Jet-Diebstahl mit anschließender Verfolgung an und haut im Mittelteil mit dem Einbruch im Safe, dem ferngesteuerten Auto und der Motorradhatz so richtig auf den Putz. Das Finale ist zeitweise zu sehr auf Knall-Bumm-Peng-Standard-Action getrimmt, rettet sich aber durch Bond und Lins Zusammenarbeit und deren jeweilige Badassness.
Speziell der finale Kampf zwischen Bond und Mr. Stamper ist wieder mal recht brutal, bodenständig und man spürt jeden Schlag der Kontrahenten. Gefiel!
Auch Lins Doppel-MG-Aktionen sind ein wahrer Augenschmaus und machen ordentlich Laune!
Sonstiges:
- Die Title-Sequenz ist recht ansehlich geworden. Vor allem die durchsichtigen Frauenkörper, die aus Bits und Bytes entsteigen.
- „Tommorow never dies“ gefällt mir als Titelsong nicht besonders. Ich kann Sherly Crows jammernde Stimme zwar ertragen, aber nicht gutheißen. Ich will Bassey wieder.
- Der Doktor, der offenbar Mr. Stamper in der Folterkunst trainiert hat, wäre als grusliger Handlanger eigentlich genau richtig gewesen.
- Tolle Filmmusik von David Arnolds. Romantisch, spannend und atmosphärisch.
Fazit: Pierce Brosnans zweiter Einsatz überzeugt durch ein liebenswertes, scharfes Bond-Girl, herrliche abgedreht Actionsszenen, einen spaßigen, wenn auch unterentwickelten Bösewicht und tolle Schauspielleistungen im Haupt- und Nebencast.
Ein enorme Steigerung - besonders was den Spaßfaktor angeht - zu "Goldeneye".
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MrDepad Mon, 11 Mar 2013 19:30:21 -0000
Kommentar löschenBond 50: Die Jubiläums-Collection [Blu-ray] -18/22- "Der Morgen stirbt nie"
Nach dem leicht enttäuschenden "Goldeneye" hat sich die Reihe mit diesem Teil wieder gesteigert.
Die Story versucht sich an neuartigen Ansätzen, indem ein britischer Medien-Mogul mithilfe seines Medien-Imperiums den 3. Weltkrieg auslösen will. Jonathan Pryce gibt dabei einen ziemlich überdrehten Bösewicht ab, der aber trotzdem überzeugen kann. Pierce Brosnan hat sich spürbar verbessert und nach seinem noch etwas unsicheren Auftreten in "Goldeneye" wirkt er hier deutlich selbstsicherer und man nimmt ihm den Bond endlich ab. Teilweise wirkt er zwar immer noch einen Tick zu glatt, doch der Spagat zwischen smartem Gentleman und draufgängerischem Einzelkämpfer gelingt ihm äußerst gut und er gibt wirklich stets Vollgas.
Diesmal hat sich auch zum Glück kein Leerlauf eingeschlichen und der Film unterhält praktisch komplett ohne Längen, wobei einzelne Szenen eindeutig hervorstechen (Bond auf Carver´s Party, Konfrontation mit Dr. Kaufmann, Tiefgaragensequenz mit dem ferngesteuerten Auto, Motorradverfolgungsjagd). Die in der ersten Hälfte weitesgehend klassische Bond-Atmosphäre wird in der 2. Hälfte und vor allem im leicht abfallenden Showdown leider ein wenig durch austauschbare Action-Szenen unterbrochen, mit Michelle Yeoh als Wai Lin bekommt 007 allerdings eine schlagkräftige Partnerin an seine Seite und zwischen den beiden stimmt die Chemie einfach.
"Der Morgen stirbt nie" überzeugt durch einen Pierce Brosnan, der wirklich Vollgas gibt, eine tolle erste Hälfte, eine gelungene zweite Hälfte und einer Inszenierung, die ohne große Längen auskommt. Der leicht abfallende Showdown, ein wenig austauschbare Action und ein bisschen zu wenig klassisches Bond-Feeling in der zweiten Hälfte trüben das Gesamterlebnis zwar ein wenig, trotzdem ist der Film eine spürbare Steigerung zu "Goldeneye".
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David "Noodles" Aaronson Thu, 21 Feb 2013 04:28:47 -0000
Kommentar löschenDer Action Bond. 007 im 08/15 Gewand der 90iger.
Hab ich früher mehr gemocht. Gut mit "Quantum Of Solace" zu vergleichen, beide stellen die damalige Spitze des Actionkinos dar, mit 'nem Minimum an charmanten Details. Ebenfalls liefern beide Filme in den Actionpausen durchaus feine Zwischentöne ab, ich denke hier an Carvers Frau (eigentlich ganz gut: Teri Hatcher) & die beiden Killerszenen: Brosnans 'Besäufnis' während er auf besagten Killer wartet sowie als zweites die Dr. Kaufmann Situation. Der Gute Pierce ist schon eine gute Besetzung für die Rolle, fast so gut wie Dalton (natürlich hinter Sir Sean), aber Old Rog hat mich in seinen Filmen mehr unterhalten als dieser Bond.
Die Beiden motorisierten Verfolgungsjagden, jeweils BMW auf zwei & vier Rädern, hat die Serie bis heute noch nicht getopt, ein paar gute Sprüche sind wie immer dabei, inklusive 'las dich nisch verarschen' - Bond spricht deutsch, nichts hat er jemals schlechter gekonnt!
Davor & danach: die langweiligsten Settings welche bis heute in einem Bondfilm zu sehen waren, dass exotische Hamburg besteht scheinbar auch nur aus Druckerpressen und Parkhäusern; Fernost sah ebenfalls nie so öde aus. Selten hat ein Bond für mich so weinig Spaß gemacht (Spaß macht er immer noch)! "Tomorrow Never Dies" ersäuft im inszenierungsschick der 1990iger, nie war ein Brosnanstreifen weniger Bond als dieser, Gimmicks werden beinahe im Mission Impossible Style eingesetzt (wie gesagt Brosnans Performance an sich halte ich schon für gelungen). Dabei ist er leider auch kein richtig guter Action- & Thrillerfilm - "Quantum Of Solace" ist in diesen Punkten besser - für das Finale beispielsweise wäre ein richtiges 'Die Hard-Szenario' besser gewesen, als dieses Geballere.
--I have always hated that damn James Bond. I'd like to kill him. (Sean Connery) --
Was macht der Schurke?
Elliot Carver stellt sich in die Reihe mittelmäßigen Übelmänner. Obwohl von Pryce sichtlich mit Freude an der fiesheit gespielt, erliegt er doch den beiden Oberschurken Drehbuch & Regie. Besondere Mühe gaben sich die Macher mit seiner Figur jedenfalls nicht, er ist austauschbar, wirkt nie wirklich irre, genial & bedrohlich.
Der Plot. Wunderbar doof, was bei Bond nie stört, aber einfach unausgewogen & weniger tief, oder besser satirisch, wirkt als man sich dies wohl vorgestellt hat. Naja, einen Medienmogul finde ich so dargestellt nicht grad prickelnd.
Bon(d/)bongs:
Doktor Kaufmann, eine coole Sau. Der letzte große Henchmen (Nebenschurke) der Serie. Bondgirl eigentlich auch gut.
Der Song im Abspann ist besser als die Titelmelodie.
M läuft im Blofeld-Anzug durch die Gegend, leider ohne Katze :(
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Oliver0403 Tue, 19 Feb 2013 06:01:40 -0000
Kommentar löschenBrosnans zweiter Auftritt als 007 ist ähnlich gut wie der Erste, nur noch axtionreicher. Und Michelle Yeoh als Asiabeauty ist auch ziemlich genau mein Typ. Zu Samantha Bond als Moneypenny sag ich mal lieber nichts. Jonathan Pryce als böser Junge überzeugt nicht zu 100% ist aber ganz ok.
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el_presidente87 Sun, 13 Jan 2013 09:02:15 -0000
Kommentar löschenTrotz Lokalpatriotismus werde ich versuchen auch diesen Bond möglichst objektiv zu bewerten. Dennoch gefallen mir natürlich die Szenen in Hamburg am besten, was aber auch objeektiv nachvollziehbar ist. Denn von der Ausrüstungsszene mit Q am Flughafen über die handlungsrelevanten Vorgänge in Carvers Medienzentrum und die (Liebes-)Szenen im legendären Atlantic bis hin natürlich zur genialen Verfolgensjagd mit dem 750er BWM im Parkhaus passiert hier Einiges. Aber natürlich kann sich auch der Rest des Films sehen lassen, insbesondere natürlich die Szenen in Hanoi. Das Finale finde ich gut, aber eben nicht überragend. Jonathan Pryce weiß als Bond-Bösewicht zu überzeugen, wobei er manchmal etwas überdreht wirkt, aber besser als zu blass. Dafür holt das seine, vornehmlich deutsche, Entourage an Fieslingen wieder raus, großartig hierbei natürlich Stamper und Dr. Kaufmann. Michelle Yeoh gibt ein gutes und emanzipiertes Bond-Girl, dass mir zeitgmäßer scheint als zuvor in Golden Eye. Zugegebenermaßen finde ich auch -im Gegensatz zu vielen anderen Kommentatoren hier- den Titelsong absolute Weltklasse und zähle ihn zu einer der besten Bondsongs, hört mal auch in Text rein- großartig, mystisch und nicht übertrieben 90er.
Unterm Strich ergibt sich einer der besseren Bondfilme Brosnans, der den Zuschauer beschwingt und leicht mit feinsinnigem Humor und nicht übertriebener Action von einem knalligen Anfang bis zum Ende führt, wobe ich allerdings finde, dass der Spannungsbogen am Ende etwas leidet.
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VIGILANTE84 Fri, 14 Dec 2012 20:15:18 -0000
Kommentar löschenEiner meiner 2 liebsten bonds ,neben lizenz zum töten und innerhalb dieses franchises auch der wohl martialischste und actionlastigste,was ich als liebhaber ordentlichen rabatzes mehr als begrüsse,hehe…..war damals schon im kino drin und speziell in verbindung mit surround-sound bringt dieser kracher meine säfte noch immer deftigst(!) zum kochen…..gestern nacht jedoch '‘nur‘‘ mit kopfhörern
Sei es zu beginn der ‚‘minikrieg‘ auf dem russischen waffenbasar , die verfolgungsjagd im parkhaus,der tauchgang zum weiterhin sinkenden kriegsschiff,die motorrrad-heli verfolgungsjagd oder das actioninferno an bord des stealth bootes…..jede dieser sequenzen strotzt nur so vor zerstörungswut und ist ein fest für pyromanen und waffenfreaks ,aber auch david arnolds rythmisch orchestraler musikscore zählt zu den besten 3 der gesamten reihe und tut sein übriges um die action perfekt hervor zu heben
Mir gefällt götz otto wirklich sehr gut als rechte ‚‘faust‘‘ des oberschurken ,aber auch jonathan pryce gibt eine zwar unsympathische doch gleichzeitig amüsante schurkenfigur ab ,zumindest wirkt er als hätte er sichtlich spass an seinem part
Zu pierce brosnan ist zu sagen ,dass mir seine fähigkeit gefällt eiskalte härte und zugleich gentleman-haftes verhalten gekonnt miteinander in einklang zu bringen und dies bei jedem seiner auftritte
Könnte mir zwar vorstellen ,dass die mehrheit seine darstellung in goldeneye noch eher würdigen würde ,aber der bedeutet mir persönlich nun doch weitaus weniger als dieser bond-titel hier
Film an sich ,actionchoreografie ,schnittrythmus und soundtrack könnten nicht noch besser sein
Innerhalb der für diese art film wichtigen kategorien erzielt tomorrow never dies wahrhaft referenzleistungen ,ganz besonders im krawallsektor – so schön und kraftvoll wurde nur ganz selten was zerstört ….mit einem derart hohen actionanteil mithalten können eigentlich nur true lies und filme wie pearl harbor oder ID4
Action pur und einfach megageil…..ganze 10 nostalgiepunkte für diesen ATer
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uncut123 Sun, 09 Dec 2012 02:56:18 -0000
Kommentar löschenspannungsarm aber actionreich...
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RolyK Mon, 26 Nov 2012 00:12:38 -0000
Kommentar löschenActionreicher Bond, aber grottiger Titelsong.
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Le Samourai Mon, 12 Nov 2012 20:57:49 -0000
Kommentar löschenGrandioser Song, tolle Girls, interessante Thematik, guter Bösewicht und alles in allem ein VIEL besserer Film, als ich ihn in Erinnerung hatte. Leider ist der Showdown etwas lasch geraten.
"The distance between insanity and genius is measured only by success."
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Kasparle Tue, 13 Nov 2012 01:24:43 -0000
Antwort löschenDas Zitat ist einfach nur unfassbar wahr!
der cineast Tue, 13 Nov 2012 01:55:22 -0000
Antwort löschenFinde ja gerade den Showdown so extrem brutal und körperlich-aufregend. Und Den Yeoh-Brosnan-Unterwasser-Kuss umwerfend.
Le Samourai Tue, 13 Nov 2012 07:39:16 -0000
Antwort löschenDas Zitat ist echt unglaublich.
@ jony: auf jeeeden, der kuss ist traumhaft. yeoh ist eh ein verdammt heißes teil.
David "Noodles" Aaronson Tue, 13 Nov 2012 08:02:12 -0000
Antwort löschenDas Zitat hab ich schon einige mal verwendet, passt wirklich in vielen Situationen :)
Alle 6 Antworten zeigen
Kwyjibo Tue, 13 Nov 2012 17:20:04 -0000
Antwort löschenMichelle Yeoh ist immer super. :)
morlock Tue, 13 Nov 2012 18:43:46 -0000
Antwort löschenEinen ganz ähnlichen Spruch gab es von Dennis Hopper in Speed.
Ich finde DMSN nicht so pralle.
Die erste Hälfte ist ganz okay, der Rest total langweilig.
Götz Otto ist wohl einer der lahmsten Bösewicht-Handlanger.
Sigrun Sun, 11 Nov 2012 12:47:04 -0000
Kommentar löschenReihe: "Ich & mein gestörtes Verhältnis zu den 90ern": Brosnan ist ein weitaus besserer Bond, als ich ihn in Erinnerung hatte und dieser Bond ist gute 8 Punkte wert (weswegen GOLDENEYE jetzt auf 8,5 steigt). Michelle Yeoh ist (wie immer) sensationell und der Film ist sehr, sehr witzig - wenn auch teilweise absolut versteckt, aber voll feinsten Humors. Im Zusammenhang mit den Medien unserer Tage höchstwahrscheinlich auch der einzig gangbare Weg *diabolisches Lachen*
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999ghost Tue, 06 Nov 2012 13:16:48 -0000
Kommentar löschenIm Bond-Fieber Nr. 4: Der Morgen stirbt nie
Mit „Goldeneye“ wurde der Wandel schon angekündigt, mit „Der Morgen stirbt nie“ nun konsequent durchgesetzt. Der Kalte Krieg ist vorbei und nun auch kein Thema mehr im Bond-Universum, denn so ein stilsicherer Typ wie James Bond muss mit der Zeit gehen. So ist Bonds Gegenspieler auch kein Russe oder KGB-AGent, sondern ein großer Medienmogul, der einen Krieg zwischen England und China fingieren möchte, um seine uneingeschränkte Macht ausweiten zu können.
„Der Morgen stirbt nie“ hält eine sehr interessante Thematik bereit, denn die Macht der Medien und deren Stellung in unserer Gesellschaft ist heute nicht minder aktuell, nein, sogar aktueller denn je.
Zwar ist es erschreckend und bedrohlich wozu Bösewicht Carver in der Lage ist, doch er selbst, sein Charakter, wird leider mit sehr wenigen Facetten ausgestattet und auch die Darstellung von Jonathan Pryce, welche bestimmt solide ist, hätte Carver gerne etwas mehr Leben einhauchen können. Auch Götz Otto als Carvers rechte Hand bleibt farblos, ja sogar fast harmlos, und ist nach Sichtung des Films recht schnell vergessen.
Neben der Thematik kann der Film mit guter Action und Michelle Yeoh punkten. Die Verfolgungsjagd auf dem Motorrad gehört zu den Höhepunkten des Films und fügt sich bestens in das actiongeladene und kurzweilige Bond-Abenteuer.
Michelle Yeoh bekommt, Gott sei Dank, die Möglichkeit etwas von ihrer Kampfkunst zu zeigen und ist somit nicht irgendeine Frau neben dem starken James Bond.
Insgesamt ist es ein guter Bond-Film, der leider sein Potenzial bei den Bösewichten verschenkt.
P.S. Gerald Butler hat eine kurze Statistenrolle! Ich war echt überrascht gewesen, als ich ihn auf dem Schiff gesehen habe :D
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mattxl Tue, 06 Nov 2012 10:16:12 -0000
Kommentar löschen"Skyfall" machte Lust auf mehr Bond. Und so griff ich - nicht zuletzt aus lokalpatriotischen Gründen (Hamburg!) - zu "Der Morgen stirbt nie", einen Film, den ich seinerzeit zwar gesehen hatte, an den meine Erinnerung allerdings weitgehend ausgelöscht war. Mit 46 kann dies einem in die Jahre kommenden Erinnerungsvermögen geschuldet sein - es kann aber auch mit der Qualität des Films zu tun haben.
Lokalpatriotismus hin oder her: "Der Morgen stirbt nie" ist leider (angefangen bei dem öde-nöligen Sheryl Crow Song) ziemlich mittel. Es hatte schon seinen Grund, dass sich da in meinen Gehirnsynapsen wenig verfangen hatte. Eigentlich schade, denn das Thema Medienkritik ist im Bond-Kontext durchaus was neues, da hätte man was draus machen können. Für mich ist dies einer dieser Bond-Filme, die deutlich machen, warum der Craig-Neuansatz notwendig war. - Und es bestätigt sich mein persönliches Bond-Gesetz: Guter Bösewicht = guter Bond. Jonathan Pryce fehlt leider einiges, um hier in vordere Regionen aufzusteigen.
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Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 01:12:49 -0000
Kommentar löschenHallo Filmfreunde! Endlich geht es mal wieder voran mit meinem persönlichen James Bond Marathon! Ich hatte die Woche über leider viel zu tun, daher bin ich erst heute wieder dazu gekommen hier weiterzuschreiben. Ich hoffe sie können das nachvollziehen:) Also gut, machen wir nun mit dem 18. Bond Film weiter. Nach dem furiosen "GoldenEye" waren die Erwartungen an den Nachfolger natürlich entsprechend hoch. Ob es "Der Morgen stirbt nie" schafft mit seinem Vorgänger mitzuhalten, erfahren sie genau hier! Ich persönlich finde vor allem die Handlung dieses Bond-Filmes sehr interessant, da sie geschickt auf die Macht der heutigen Medienmogule hinweist. Also kann man diesen Streifen in seinem Grundgedanken gewissermaßen als wegweisend bezeichnen. Früher gab es noch Blofelds, die nichts lieber als einen Krieg zwischen Ost und West haben wollten, um am Ende die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch in der heutigen Zeit ist ein solcher Antagonist einfach nicht mehr "up to date". Durch die immer größer werdende Macht der weltweiten Medien, müssen sich selbst die bösen Buben der Zeit anpassen. Wenn man den ersten Bond-Film "Dr.No" anschaut, kann man fast schon erschrecken, wie gewaltig und unaufhörlich sich die Technik in unserer Welt weiterentwickelt hat. In den sechziger Jahren waren solche Gadgets wie ein fernsteuerbarer BMW so absurd, wie in unseren heutigen Augen das unsichtbare Auto aus "Die another Day". Also wer weiß, vielleicht wird es sowas ja auch einmal in Wirklichkeit geben:) Eines muss man der schon Menschheit lassen, sie entwickelt sich verdammt schnell weiter. Der Kalte Krieg ist nun endlich geschmolzener Schnee von Vorgestern. Diesmal will kein verrückter und schwer entstellter Atomphysiker die Welt in die Luft jagen oder so. Nein. Der Feind diesmal ist auf den ersten Blick der nette Onkel von nebenan, dem man nie etwas böses zutrauen könnte. Doch wie heißt es so schön: Der erste Schein kann trügen! Jetzt werde ich erst einmal grob die Handlung dieses Bond-Filmes wiedergeben, ohne dabei das Finale zu verderben. So fies bin nicht einmal ich;) Der Film fängt wie so oft mit einer Sequenz an, die nicht sehr viel mit der eigentlichen Haupthandlung zu tun hat. Bond möchte ein Treffen von mehreren Waffenschmugglern sabotieren, und findet zu allem Überfluss auch noch heraus, dass diese über nukleare Waffen verfügen. Vom MI6 Hauptquartier aus beobachten M und einige ranghohe Generäle das gesamte Geschehen. Von Anfang an war es geplant den ganzen Laden hochgehen zu lassen, und so wurde von einem Kriegsschiff bereits eine Rakete losgeschickt, doch durch Bonds erschreckenden Fund (also den Atomraketen) muss die ganze Situation innerhalb weniger Minuten überdacht werden. Wie so oft ergreift Bond hier die Eigeninitiative, und schnappt den Schmugglern jenen Düsenjet der die Raketen an Bord hat unterm Hintern weg. Gerade noch übernimmt 007 die Kontrolle über den Jet, und steigt in die Lüfte. Die vorhin abgefeuerte Rakete schlägt wenige Sekunden danach ein, und verursacht ein schönes Feuerwerk. Friede, Freude, Eierkuchen? Vergesst es. Natürlich ist der Pilot den Bond vor der Übernahme des Jets KO geschlagen hat wieder aufgewacht, und versucht 007 hinterhältig zu strangulieren. Und jetzt kommt es sogar noch besser! Einer der Waffenschmuggler hat überlebt, und verfolgt Bond ebenfalls mit einem Düsenjet. Die Situation droht zu eskalieren, doch nun weiß ich dank diesem Film endlich, dass ein Schleudersitz wahrlich lebensrettend sein kann:) Da die Verbindung zum MI6 vorerst abbricht, gehen die Anwesenden davon aus, dass 007 ehrenhaft sein Leben für England gelassen hat, doch schon nach einem kurzen Augenblick meldet sich dieser wieder bei seinen Vorgesetzten, und fragt diese neckisch wohin er die Bomben abliefern sollte. Jetzt beginnt die berühmte Titelsequenz, die von einem wirklich schönen Lied untermalt wird. Auch wenn der Song von Sheryl Crow keine so große Beachtung unter den Bond-Fans gefunden hat, kann ich mich als großer Fan davon bezeichnen. Ok, der Song von Tina Turner ist nicht zu toppen, aber dennoch ist dieses Lied sehr gut gesungen, und hat einen leicht erotischen Touch. Kurzum: Perfekt für James Bond! Nach der einführenden Musiksequenz fängt die eigentliche Haupthandlung an. Die britische Fregatte HMS Devonshire scheint einen routinemäßigen Einsatz zu haben, als plötzlich zwei chinesische Jets auftauchen die behaupten, dass sich die Devonshire im chinesischen Machtgebiet befindet. Sie sollen bitte möglichst schnell von ihrem Kurs abdrehen, da dies sonst als militärische Provokation angesehen wird. Kurz darauf wird die Fregatte von einem Stealth-Schiff angegriffen. Ein "Schlitzer" bohrt in die Devonshire ein großes Loch, sodass diese schließlich untergeht. Die wenigen Überlebenden werden von einem blonden Widerling namens Stamper kaltblütig erschossen. (Natürlich verwendet er dabei chinesische Munition, um den Hass zwischen den beiden Nationen noch besser zu schüren) Auch die beiden Jets der Chinesen werden daraufhin abgeschossen. Schon bald tauchen politische Schwierigkeiten zwischen den beiden Ländern auf, und der eine bezichtigt den anderen einen Krieg begonnen zu haben. Nur der MI6, und allen voran ihre Chefin M trauen dem ganzen Braten nicht. Da muss doch etwas faul sein. Der Hauptverdächtige ist der große Medienmogul Elliot Carver. Dieser ist davon besessen, weltweit seine manipulierten und total überzogenen Nachrichten in seiner Zeitung "Tomorrow" zu verbreiten. Da Carver in Hamburg ein neues Medienzentrum eröffnen möchte, wird auch Bond dorthin entsandt. Natürlich stattet ihn der (wie immer liebenswerte) "Waffenopa" Q mit einigen netten Gadgets aus. Dazu gehört ein Mobiltelefon, das im Notfall einen schmerzhaften Elektroschock abgeben kann. Aber das ist noch nichts im Vergleich zum wunderbaren BMW. Dieser ist wie immer mit den "üblichen" Spielsachen ausgestattet, und spricht mit einer weiblichen Stimme zu seinem Fahrer. Noch besser ist aber, dass man mit dem weiter oben erwähnten Mobiltelefon das Auto auch manuell steuern kann. Q du bist einfach unschlagbar! In Hamburg trifft Bond schließlich zum ersten Mal auf Carver, doch viel kommt dabei vorerst nicht heraus. Viel wichtiger ist da ein Treffen mit seiner Ex-Freundin Paris Carver. Diese ist inzwischen die Frau des Medienmoguls, und begrüßt 007 mit einer saftigen Backpfeife. Nun trifft Bond auch eher beiläufig auf seine spätere Verbündete Wai Lin. Elliot Carver ist nun etwas verunsichert über den angeblichen Bankier Bond, und nach einem kurzen Gespräch mit seiner Frau lässt er 007 von seinen Handlangern in einen Nebenraum bringen. Dort soll seine wahre Identität herausgeprügelt werden. Doch wie wir alle wissen, wird Bond sich nicht lange Verhören lassen. Nachdem die Schergen alle KO sind, rächt sich Bond an Carver, und schaltet die Stromzufuhr im ganzen Gebäude ab. Elliot wird daraufhin sehr wütend, und feuert im Zorn sogar eine unschuldige Angestellte. Am nächsten Abend, trifft Bond in seinem Hotelzimmer vollkommen überrascht auf Paris Carver, die immer noch Gefühle für ihn zu haben scheint. Obwohl Bond zuerst nichts überstürzen will, weckt eine Frau in Strapsen den Tiger in ihm. Durch Paris erfährt Bond auch von einem geheimen Raum in Carvers Medienzentrum. Am nächsten Tag dringt Bond ebendort ein, und entwendet eine in einem Safe versteckte Chiffriermaschiene. Nach einer temporeichen Flucht versteckt 007 das eben gefundene Gerät in seinem beinahe unzerstörbaren BMW, und macht sich noch einmal zu Paris Carver auf. Wie in "Goldfinger" und "Ein Quantum Trost" ist die schöne Frau jedoch bereits getötet worden. Nachdem Elliot Carver erfuhr, dass seine Braut mehr als nur eine beiläufige Bekannte von Bond ist, ließ er sie nämlich kaltblütig von einem Auftragskiller ermorden. Was für ein Arschloch! (Musste ich einfach loswerden) Leider war dieser Mord an Paris zugleich eine Falle für Bond. Dieser muss sich nun dem hässlichen Dr. Kaufmann stellen. Doch da die Handlanger das Auto von Bond nicht knacken können, brauchen sie dessen Handy. Bond gibt es Kaufmann, der daraufhin von dem eingebauten Elektroschocker außer Gefecht gesetzt wird. Nachdem Bond ihn per Kopfschuss erledigt hat, macht er sich zu seinem Wagen auf, und es beginnt eine super inszenierte Actionsequenz, die jeder selbst erleben sollte, da sie sich nicht so leicht mit Worten umschreiben lässt. Nun möchte Bond endlich das versenkte Schiff vom Anfang des Films suchen, und mithilfe seines Freundes Jack Wade und einigen anderen Verbündeten springt er per Fallschirm direkt überm Meer ab. Das Wrack befindet sich tatsächlich am vermuteten Ort. Hier trifft Bond erneut auf Wai Lin, und wird sich nun bewusst, dass diese auch eine Agentin ist. Leider werden beide kurz darauf von Stamper (ich kann ihn im Film echt nicht ausstehen) und seinen Leuten festgenommen. Die beiden Agenten werden aneinander festgekettet, und das Ende steht schon bevor, doch da Wai Lin und ihr "korrupter westlicher Verbündeter" keine Amateure sind, können sie erneut entwischen. Die Verfolgungsjagd die nun kommt ist ebenso unvergesslich wie die Szene in "GoldenEye", wo 007 in einem T-55 Panzer Sankt Petersburg in Schutt und Asche legt. Wirklich schwer beeindruckend, wie die beiden aneinander gekettet auf einem Motorrad ihren Feinden entkommen wollen, und dies am Ende durch eine Idee von Wai Lin auch schaffen. Nach einem kurzen Bad, kettet die schöne Agentin Bond jedoch an einem Rohr fest, und möchte lieber auf eigene Faust weiterarbeiten. Aber 007 verfolgt sie, und hilft ihr bei einem erneuten Überfall von Carvers Leuten. Ab jetzt sind die beiden feste Verbündete, und geben wirklich ein gutes Paar ab. Im weiteren Verlauf ihrer gemeinsamen Mission entdecken Bond und Wai Lin das Stealth-Schiff von Elliot Carver, dass selbst durch modernste Technologie nicht zu orten ist. 007 muss nun verhindern, dass der besessene Medienmogul eine weitere Aktion durchführt, um den Krieg endgültig auszulösen. Würde es ihm gelingen, könnte er mit der Story einen unendlichen Gewinn machen, und würde die gesamten Medien dieser Welt kontrollieren. Da ich nun langsam zum spannenden Finale des Films komme beende ich hier weitere Informationen zur Handlung, und mache mit der Bewertung der Darsteller weiter. Was wäre ein Bond-Film ohne James Bond? Natürlich nichts! Da kann man sich außerordentlich freuen, dass wir mit Pierce Brosnan eine Idealbesetzung bekommen haben. Dieser war bereits in seinem Debüt "GoldenEye" einfach nur hervorragend, doch hier steigert er sich unglaublicherweise nochmal. Seine Darstellung ist weitaus selbstsicherer geworden, und die perfekte Bindung mit seiner Rolle hat er in diesem Teil bereits erfolgreich gemeistert. Pierce Brosnan wirkt in ruhigen Dialogen genauso überzeugend, wie in knallharten Actionszenen. Ich weiß, dass nicht alle Fans dieser Reihe mir recht geben werden, aber für mich ist er die perfekte Darstellung von James Bond. Meine persönliche Nummer 1. Wer ebenfalls dieser Überzeugung ist, soll mir doch bitte unten einen Kommentar dalassen. Ebenfalls begeistert hat mich Michelle Yeoh als Wai Lin. Als ich sie früher auf einem Filmplakat sah, dachte ich mir sie sei eine Fehlbesetzung, doch weit gefehlt! Michelle Yeoh verkörpert sehr gekonnt die gewiefte und James Bond in nichts nachstehende Geheimagentin. So muss ein Bond-Girl im 21. Jahrhundert aussehen! Und nun zum Bösewicht in "Der Morgen stirbt nie". Puh. Gar nicht mal so leicht hier eine Meinung zu bilden. Jonathan Pryce ist auf den ersten Blick eine totale Fehlbesetzung, doch wie zuvor schon erwähnt, kann der erste Schein trügen. Man muss hier nämlich dringendst bedenken, dass Elliot Carver kein 2 Meter großer Beißer ist, der mit seinen blanken Händen ein Auto in Stücke reißen kann. Nein, er ist eher jemand der sich mehr im Hintergrund hält. Ich würde ihn als einen "Sesselfurzer" bezeichnen. Carver ist rein körperlich also nicht gerade einschüchternd, und überzeugt mehr durch seinen Scharfsinn und seine endlose Selbstverliebtheit. Natürlich braucht so einer dann auch einen "Wachhund" der einem Notfalls das Leben retten kann. Dieser heißt Stamper, und kompensiert somit Carvers körperliche Schwäche hervorragend. Von diesem Standpunkt aus gesehen, meistert Herr Pryce seine Aufgabe mit Bravour, auch wenn seine Screentime gar nicht so groß ist, wie man vielleicht denken könnte. Eigentlich taucht er nur am Anfang und am Ende des Films etwas länger in Erscheinung. Schade. Ein paar unterhaltsame Szenen mit ihm hätte ich mir durchaus noch gewünscht. Das zweite Bond-Girl in diesem Film wird von Teri Hatcher verkörpert. Diese macht eine solide Leistung, doch viel bekommt man von ihr im Film auch nicht zu sehen. Im Grunde beträgt ihre Screnntime lediglich etwa 8 Minuten. Manche werden sich nun sicher fragen, warum diese bezaubernde Frau nur so kurz zu sehen ist. Der Grund ist eigentlich ganz einfach: Teri Hatcher benahm sich während der Dreharbeiten sehr zickig, und kam überhaupt nicht mit dem Hauptdarsteller Pierce Brosnan aus. Daraufhin beschloss man ihren Auftritt im Film so kurz wie möglich zu gestalten. Aber egal, ich fand sie in ihren wenigen Momenten ziemlich gut, obwohl sie mit Michelle Yeoh natürlich nicht ganz mithalten kann. Der bereits mehrmals erwähnte Stamper wird von Götz Otto gespielt. Dieser ist zwar (absichtlich) nicht sehr charismatisch, macht seine Aufgabe als "Wachhund" von Elliot Carver aber sehr gut. Ich möchte hier übrigens noch eine kleine Info über ihn abgeben. Beim Casting gab man Götz Otto genau 20 Sekunden um sich vorzustellen. Dieser sagte daraufhin: Ich bin groß, ich bin böse, ich bin blond und ich bin Deutscher! Das reichte den Leuten vom Casting scheinbar aus, und er bekam die Rolle. Judi Dench ist als die eiserne Lady M wie immer hervorragend, und bekommt im nächsten Bond-Film "Die Welt ist nicht genug" eine tragendere Rolle in der Hauptgeschichte. Was mich im übrigen sehr erfreut. Samantha Bond als Miss Moneypenny bekommt man nur sehr wenig zu sehen, aber sie macht ihre Sache ganz ok. Desmond Llewelyn als Waffenmeister Q ist (für mich) wie immer ein Highlight des Films, und seine wenigen Auftritte verbleiben einem immer im Gedächtnis. Die restlichen Darsteller sind wie immer solide, ohne dabei groß hervorzustechen. Einen Totalausfall gibt daher nicht in der Besetzungsliste zu beklagen. Aber das war eigentlich noch nie bei einem Bond-Film der Fall. Nun gut, da ich jetzt mit dem Wichtigsten fertig bin, widme ich mich noch den restlichen Sachen die diesen Film betreffen. Wie immer können einen die Spezialeffekte einfach nur begeistern. Alles sieht so echt und natürlich aus, dass man sich stets vor Verwunderung die Augen reiben möchte. Die technischen Aspekte waren schon immer eine große Stärke der James Bond-Filme, und das ist wahrlich lobenswert. So spektakuläre Explosionen und Computereffekte bekommt man nicht einmal in jedem aktuellen Film zu sehen. Und das ist nur umso verblüffender, da dieser Film immerhin schon 15 Jahre auf dem Buckel hat. Was die Musik angeht, fand ich diesen Streifen ebenfalls sehr überzeugend. Besonders oft wird diesmal die berühmte Bond-Melodie verwendet. Ich fand schon immer, dass dieses unvergleichliche Musikstück viel zu selten in den Filmen Verwendung gefunden hat. Daher ist das ein weiterer Pluspunkt für diesen Film. Der Titelsong stammt von Sheryl Crow, und ist wirklich schön anzuhören. Vielleicht ist er nicht ganz so genial wie der von "GoldenEye", aber seinen Nachfolger-Song toppt dieses Lied definitiv. Am Ende kann ich diesen James Bond Film mit bestem Gewissen jedem Fan weiterempfehlen. Die Wertung ist im Vergleich zum Vorgänger um einen halben Punkt gesunken, weil die Action die Story stellenweise doch etwas überlagert, aber ansonsten gibt es nichts an diesem Meisterwerk zu kritisieren. Ein Bond-Film wie er im Buche steht, und das wollen wir Fans doch letztendlich auch! Fazit: Fast so gut wie "GoldenEye" der mein persönlicher Lieblingsfilm dieser Reihe ist.
P.S: Bitte lesen sie auch meine Kritik zum Nachfolger "Die Welt ist nicht genug" durch. Es würde mich sehr freuen. Diese wurde von mir vor langer Zeit geschrieben, als ich noch nicht vorhatte alle Bond-Filme so ausführlich zu rezensieren. Ich hoffe sie bis zum Mittwoch komplett umgeschrieben zu haben, um ihnen eine (für meine Verhältnisse) bestmögliche Kritik zu bieten. Danke im Voraus.
Euer Agent Smith93.
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Einar Mon, 05 Nov 2012 07:43:32 -0000
Antwort löschenDer erste Nicht-Kinderfilm, den ich im Kino gesehen habe! Trotz FSK... ;)
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 16:04:57 -0000
Antwort löschenDer erste Bond-Film den ich im Kino gesehen habe war "Die Another Day".
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 16:09:40 -0000
Antwort löschenMir hat auch jemand geschrieben, dass es kein T-55 Panzer ist, den Bond in GoldenEye fährt. Aber ich liege richtig. Mein Vater der bei der russischen Armee war, und Wikipedia bestätigen meine Aussage.
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 16:16:49 -0000
Antwort löschenAber bestenfalls ein umgebauter. Die T55 hatten beispielsweise keine gummierten Kettenpolster.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 16:19:12 -0000
Antwort löschenDamit kenne ich mich leider nicht so gut aus. Wahrscheinlich wurde der Panzer um die Dreharbeiten zu erleichtern etwas umgebaut. Scheinst ja ein echter Panzerexperte zu sein.
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 16:21:32 -0000
Antwort löschenNur ein verrückter Waffennarr. Die Sowjetpanzer hatten bis in die 1980er generell selten bis nie diese Kettenpolster, weshalb sie auch auf der Straße nicht die Geschwindigkeiten der NATO Fahrzeuge erreichten.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 16:22:47 -0000
Antwort löschenHast du eine Vermutung warum sie im Film diese Polster verwendet haben könnten?
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 16:26:09 -0000
Antwort löschenWahrscheinlich, weil die St. Petersburger Stadtverwaltung die Crew sonst gelyncht hätte. Panzerketten sind schon mit Polstern nicht gut für Straßßen (speziell für gepflasterte, selbst erlebt), aber ohne die Dinger reißen die Ketten dank dem Zusammenspiel von Panzergewicht und Motorleistung schnell mal eine Straße auf.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 16:31:44 -0000
Antwort löschenSehr gut das zu wissen. Wirklich interessant dein Wissen. Da kann man manchmal über militärische Dinge nachfragen. Mich interessiert der ganze Kram auch, obwohl ich mich eher mit dem 2. Weltkrieg befasse.
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 16:36:58 -0000
Antwort löschenDa war ich in jungen Jahren besonders von den Flugzeugen beeindruckt.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 16:38:13 -0000
Antwort löschenJa, die sind auch sehr interessant. Wobei mich mehr der Krieg an Land und unter Wasser fasziniert.
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 16:40:40 -0000
Antwort löschenJa, ich gebe zu, auch das hat eine gewisse Faszinationskraft, aber abgesehen davon, dass ich mal in einem Typ VII war, habe ich mich damit nicht sonderlich befasst.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 17:55:15 -0000
Antwort löschenIch befürchte die Kritik ist mir nicht gelungen:(
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 18:18:11 -0000
Antwort löschenwarum?
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 18:22:48 -0000
Antwort löschenWeil ich die eher seltene Meinung vertrete, dass die Filme mit Brosnan (für mich) die besten der Reihe sind. Aber mal sehen, die Kritik ist noch neu. Vielleicht finden sich ja einige gleichgesinnte hier. Die meisten Fans wollen immer nur das man Connery in den Himmel lobt. Wie findest du eigentlich Brosnan als James Bond? Top oder Flop? Könntest ja ein kleines Ranking der Darsteller schreiben. Die Namen von Platz 1 bis Platz 6. Würde mich echt interessieren wie du das siehst.
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 18:24:42 -0000
Antwort löschenOffengestanden finde ich die Brosnan Bonds auch eher furchtbar, aber eher aufgrund der Drehbücher. Brosnan könnte die Rolle, aber die Schreiberlinge haben es ihm versaut. So wirkt er immer steril.
doctorgonzo Mon, 05 Nov 2012 18:42:35 -0000
Antwort löschenAllerdings läge auch bei mir Connery nicht vorne. Ich bin und bleibe Fan der herrlich ironischen Art von Roger Moore.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 18:47:14 -0000
Antwort löschenIch fand die Storys bis auf seinen letzten Teil (Die another Day) immer sehr spannend. Eigentlich hat jeder Bond-Film ja eine sehr flache Story, die nur ein Aufhänger für die Actionszenen ist. Ich bin eben mit Bondfilmen wie "GoldenEye" und diesem hier aufgewachsen, und bis heute gefallen sie mir auch am besten. Auf Platz 2 steht felsenfest Sean Connery. Der ist einfach unvergleichlich. Vielleicht inzwischen etwas zu Old School aber es ist immer noch herrlich ihn in Filmen wie "Goldfinger" oder "Feuerball" zu sehen. Auf Platz 3 ist bei mir Timothy Dalton. Keiner hat Bond rein schauspielerisch besser dargestellt. Außerdem waren seine beiden Filme schön ernsthaft und frei von kindischem Humor. Das gefällt mir besonders. Dann kommt Roger Moore. Ich mag seine Bond-Filme, halte ihn aber selbst für keine Idealbesetzung. Irgendwie sieht er mehr wie ein Bauer als wie ein smarter Agent aus. Auch sein kindischer Humor ist nicht mein Fall. Auf dem letzten Platz steht George Lazenby. Ich liebe seinen einzigen Bond-Film, aber nach nur einem Streifen kann ich ihn nicht mit den anderen Darstellern gleichsetzten. Dafür gab es zu wenig von ihm zu sehen.
Und über Daniel Craig werde ich mich erst äußern, wenn ich Skyfall auch gesehen habe.
Agent Smith93 Mon, 05 Nov 2012 18:50:21 -0000
Antwort löschenJeder hat bei James Bond eben seinen persönlichen Liebling. Das war so, und wird auch immer so bleiben. Und irgendwie ist das auch gut so.
Einar Tue, 06 Nov 2012 03:00:13 -0000
Antwort löschenMein Ranking der Darsteller, nicht das ihrer Bond-Filme (so wie moviepilot das in den Listen macht):
1. Connery (ein Minimum-Jota vor...)
2. Moore
3. Brosnan
4. Dalton
5. Lazenby
6. Craig
Wenn es nach der kruden Methode ginge, die Filme als Grundlage zu nehmen, dann wäre Connery bei mir weit weg vor allen anderen, weil die 007-Streifen am Anfang einfach die Besten waren! Alle anderen haben ungeachtet ihres eigenen Könnens einen Film drin, der mir persönlich missfällt (Dalton hat zu wenig, das geht nicht - Lazenby ebenfalls. Aber Craig<->Quantum Trost, Moore<->Moonraker, Brosnan<->Die Another Day)...
Agent Smith93 Tue, 06 Nov 2012 03:05:49 -0000
Antwort löschenDanke für deine Antwort. Ich mag Craig auch nicht besonders. Gerade werkele ich an meiner Kritik zu "Die Welt ist nicht genug" herum. Morgen sollte sie fertig sein.
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Agent Smith93 Tue, 06 Nov 2012 05:50:00 -0000
Antwort löschenIch hoffe ihr lest sie ebenfalls durch:)
Agent Smith93 Tue, 06 Nov 2012 18:12:58 -0000
Antwort löschenSo bin fertig damit.
der cineast Tue, 30 Oct 2012 22:32:00 -0000
Kommentar löschenEin richtig gigantisch-explosives (jedoch sehr beklopptes) Szenario zu Anfang und dann der sehr spezielle, aber doch eher schwache Bondsong von Sheryl Crow. Pierce Brosnan ballert nun noch lieber mit einem Maschingewehr um sich, als jemals zuvor. Sobald man sich dann aber in Hamburg befindet, fängt der Film an zu atmen: Eine witzige (hervorragend geschnittene) Szene mit dem ferngesteuerten Gefährt von Bond und ein ulkig-britischer Killer der Bond den Garaus machen will, machen Spaß. Ein bisschen später dann, wird es auch schon absolut großartig: Die China Episode ist, beginnend mit einer atemberaubenden Flucht-Szene von einem Hochhaus, die dann in einer Motorradverfolgungsjagd mündet, das Herzstück und Highlight des Films. Auch wunderbar, wie perfekt Michelle Yeoh und Pierce Brosnan harmonieren als Paar. Das Ende und der finale Showdown, wird zu einem Teamwork-Gefecht: Die Beiden kämpfen um ihr Leben und ihr dann folgender erster Kuss, ist einer der schönsten Bondküsse überhaupt. Lovely.
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Le Samourai Mon, 12 Nov 2012 20:55:55 -0000
Antwort löschenDer Song ist doch absolut fantastique!
der cineast Thu, 15 Nov 2012 10:46:35 -0000
Antwort löschenJa, bisschen.
rockadude Fri, 26 Oct 2012 11:20:48 -0000
Kommentar löschenVon all den Bond-Filmchen die ich mal so mitgenommen habe, einer meiner Lieblinge. Das Tempo wird konstant hoch gehalten und die Action fetzt.
Die Story ist zwar Bondtypisch hanebüchen, aber irgendwie schön schräg-kreativ. Ein Medienmogul der einen 3. Weltkrieg auslösen möchte und sich die weltweiten Übertragungsrechte sichern will? Irgendwie schräg und gefiel mir daher.
Mit Michelle Yeoh hat man auch ein schön schlagfertiges Bondgirl eingebaut und auch Götz Otto macht hier als deutscher Handlanger des Bösewichts bei seinem ersten Hollywoodausflug eine gute Figur ( sein englisch ist im übrigen auch gar nicht schlecht ).
Jonathan Pryce ist schön niederträchtig und wie ich finde sowieso immer überzeugend wenn er in einem Film auftritt und gibt daher einen schönen Bondbösewicht.
Der Bondsong war auch hier wieder mal überzeugend, wobei allerdings "Goldeneye" von Tina Turner für mich auf ewig der coolste Bondsong bleiben wird.
Der Humor stimmt auch ( besonders wenn Bond und Q aufeinandertreffen ) und somit hat man hier ein durchgängig unterhaltsames, temporeiches und rasantes Bondabenteuer dessen 16er Freigabe ich allerdings nicht so ganz nachvollziehen kann.
Da sind die neuen Filme mit Daniel Craig weit härter.
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Spielberg_Fan Sun, 14 Oct 2012 17:44:06 -0000
Kommentar löschen"Bond im Kampf gegen die Medien"
Pierce Brosnan’s zweiten Einsatz als James Bond kann man wohl ohne Zweifel als den actionreichsten 007-Film der Reihe bezeichnen.
„Der Morgen stirbt nie“ rockt schon in der Pre-Titel Sequenz ordentlich und lässt auch später nicht von diesem Tempo ab. Die Autoverfolgungsjagd in Hamburg oder auch die Motorradverfolgungsjagd sind ein absolutes Highlight im 18. Agenten-Abenteuer. Storytechnisch kann der Film auch überzeugen, auch wenn es nicht immer ganz realistisch zugeht. Die Grundidee „Manipulation durch die Medien“ hat auf jeden Fall interessante Ansätze.
Auch die Darsteller liefern eine prima Leistung ab. Pierce Brosnan findet sich noch mehr in der Rolle des James Bond zurecht, Michelle Yeoh verkörpert ein schlagfertiges Bond-Girl, Jonathan Pryce mimt endlich mal wieder einen richtig klassischen Bond-Schurken und sogar Götz Otto gefällt in der Rolle des Handlanger Stamper. Was dem Streifen sicher auch zugute kommt, sind die vielen wichtigen Bond-Elemente, die die Bond-Filme auch ausmachen. Spielerein von Q, tolle Schauplätze, ein cooler Titelsong und ein Super-Schurke, der die Welt zerstören will. Uns sogar in Sachen Filmmusik herrscht wieder grandioses Bond-Feeling. David Arnold orientiert sich mit seiner Komposition wieder mehr an John Barry und vermischt den bekannt 007-Sound mit modernen Klängen der Filmmusik. Das Ergebnis ist ein flotter Mix aus Orchester und elektronischem Sound.
„Der Morgen stirbt nie“ ist für mich einfach der beste Brosnan-Bond, weil er einfach alles hat, was das Fan-Herz höher schlagen lässt. Eine Actiongranate, die fantastisch und originell unterhalten kann.
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Abettertomorrow Fri, 14 Sep 2012 07:58:37 -0000
Kommentar löschenBezüglich Actionszenen vermutlich der beste Bond ever, vor allem die Vortitelsequenz ist atemberaubend, ebenso der anschliessende Titelsong.
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Thomas Hetzel Mon, 16 Jul 2012 09:48:18 -0000
Kommentar löschenMeiner Meinung nach Brosnans bester Bond. Denn er hat den besten Schurken, die coolsten Actionszenen und die lässigsten Sprüche aus der Brosnan-Ära. Auch wenn das Finale etwas mit zu viel Action überladen ist, bietet dieser Bond-Film im Grunde alles was sich ein Bond-Fan nur wünschen kann.
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