James Bond 007 - Ein Quantum Trost - Kritik

GB/US 2008
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 06.11.2008

Kritiken (27) — Film: James Bond 007 - Ein Quantum Trost

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Die kaltschnäutzigste Demontage eines Mythos aller Zeiten. Forster liefert hier ein absolutes Meisterstück aus, dessen waren Güte wohl erst in 10-20 Jahren erkannt werden wird. Ignoriert werden sämtliche fast sämtliche Regeln des Actionkinos. Der Film läßt seine Zuschauer fast permanent ins Leere laufen, der Held ist ein kaum zu durchschauender Eisschrank, der weitaus bedrohlicher als der eigentliche Bösewicht wirkt und die Actionszenen sind ein schwer überschauendes Inferno, auf das man sich einlassen muss.

Mutig, eigenständig, seiner Zeit voraus. Großartig.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

J4KOB

Antwort löschen

Casino Royal war wirklich noch ganz ordentlich, aber 'quantum trost' hat mich wirklich schockiert. 10 punkte zu geben grenzt für mich schon an frechheit. aber jedem das seine ;)


FallenDevil

Antwort löschen

Ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner. Casino Royale war ein gutes Stück Film und hat generell so gut wie alles über den Haufen geworfen, was James Bond zu so einer großen Figur gemacht hat.
Im direkten Nachfolger allerdings wurde dieses Konzept allerdings regelrecht ausgelutscht. Meine persönliche "Lieblingsszene" ist die Boots-Verfolgungsjagd. Ich bin mir nicht mehr zu 100% sicher aber da war irgendetwas mit einem Enterhaken wo ich völlig den Faden verloren hab durch die undurchsichtige Schnittweise.

Aber gut, Geschmäcker sind, Gott sei Dank, verschieden :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Marc Forster hat mit «Quantum of Solace» ein würdiges und packendes Bond-Abenteuer abgeliefert, das in kompakter Form die richtige Mischung aus überwältigender Action, verzaubernder Exotik und trockenem Humor enthält.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

isinesunshine: isinesunshine.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Auf Ein Quantum Trost hatte ich mich im Vorfeld nicht so sehr gefreut und meine Erwartungen ziemlich weit heruntergeschraubt. Ausschlaggebend hierfür waren vor allen Dingen die Trailer, die eine Mischung aus Jason Bourne und Hitman vermuten ließen. Glücklicherweise trifft weder das eine, noch das andere auf den Film zu. Die Bourne-mäßige Szene ist kein Dauerzustand und mit der dicken Knarre läuft der britische Agent nur in den Trailer - nicht aber im Film - durch die Wüste. Insofern sind sowohl die Trailer als auch die Poster irreführend und fehlleitend.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...]Die Action-Szenen wirken weniger ausgewogen, als in "Casino Royale". Sie finden nicht zu einer dem Film zuträglichen Balance, scheinen austauschbar und auch nicht durchweg optimal eingefangen. Vieles geht in verwackelten Kameraeinstellungen unter und nicht vieles bleibt im Gedächtnis. Jene Passagen, in denen der Mensch Bond (nicht die Tötungsmaschine) gezeigt wird, enttäuschen aus mehreren Gründen: zum einen mangelt es an der gleichwertigen Partnerin, die Eva Green in "Casino Royale" war. Olga Kurylenkos Camille, selbst vom Wunsch nach Rache getrieben, ist nicht ebenbürtig, da schauspielerisch zu limitiert. Zum anderen wird Bond einfach nicht viel hinzugefügt, er tritt sozusagen auf der Stelle, der Charakter entwickelt sich im Laufe der Handlung nicht entscheidend genug weiter. Auch die weiteren Nebenfiguren vermögen dort nichts herauszukitzeln.[...]Am Ende wird der Zuschauer ohne weitere bedeutende Informationen zurückgelassen, da Bonds abschließende Aufklärungen der größeren Verschwörung und der Umstände des Todes von Vesper allesamt Off-Screen stattfinden. Klar ist damit, das erst der dritte Einsatz von Daniel Craig den Handlungsbogen abschließen wird. Und dann sollte man die Fairness besitzen, "Ein Quantum Trost" im Kontext einer Trilogie noch einmal neu zu überdenken. Bis dahin: kein schlechter Film, aber leider um einiges unter den Erwartungen.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Insgesamt eine würdige Fortsetzung von Craig’s Casino Royale Erstling. Mit dieser ernsthaften actionlastigen Ausrichtung befindet sich Bond wieder auf Augenhöhe mit Genre-Kollegen wie Jason Bourne.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...] Bei „Ein Quantum Trost“ kommt es ganz auf die Psyche des Zuschauers an, wie der Film aufgenommen wird. Actionfanatiker können sich geradezu die Finger lecken, während Andere sich von der ständigen Aneinanderreihung rasanter Verfolgungsjagden und Schießereien überrannt fühlen und dadurch innerlich abschalten könnten. Letzteres schaffte schon bei vielen Zuschauern den Eindruck, der Film sei langweilig. Einer der actionlastigsten Bonds überhaupt ist „Ein Quantum Trost“ allemal. Dies hat leider sogar zur Folge, dass kräftig eingespart wurde, was lässigen Humor, Charme, Liebesszenen und auch Logik angeht. 007 reist nonstop von einem Land zum anderen, was geradezu surreal wirkt und spurlos an ihm vorbeizugehen scheint. Da könnte man fast neidisch werden. Fest steht jedenfalls: Wer in Bregenz einen internationalen Flughafen findet, der hat direkt selbst einen Doppelnull-Status verdient. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

al-x

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Da kann man auch besser gleich Jason Bourne zuschauen

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...] Zwar ist auch „Ein Quantum Trost“ sicherlich kein schlechter Film, dafür ist er zu perfekt produziert, bietet einige aufsehenerregende Action-Sequenzen und zeigt unmissverständlich, dass hinter der Produktion ein Budget von Weltniveau steckt. Wenn aber die Marschrichtung nicht ein wenig nachkorrigiert wird, dann hat spätestens der übernächste Bond weniger Nachrichtenwert als der übernächste „Indiana Jones“. Bond-Filme waren mal ein echtes Medien- Ereignis, eine bunte Mischung aus Charme, Bondgirls, tollen Städten, High-Society-Parties, charismatischen Bösewichten und technischem Spielzeug der Superlative. Davon ist eigentlich kaum noch was über. Was ich besonders vermisst habe sind die amüsanten Einzeiler, die Bond seinen zu Boden fallenden Gegnern nachruft. Die konnte man in „Ein Quantum Trost“ an einer Hand abzählen. Schade drum. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Sein Name war Bond, James Bond. Daniel Craig gibt zum zweiten Mal den MI6-Doppelnullagenten auf die eigene Art: knallhart und ohne jeden Charme. Doch der Wind hat sich gedreht. Die Bewahrer der Gentlemen-Verfilmungen mit Sean Connery, Roger Moore und Pierce Brosnan sind anscheinend zu einer Minderheit geraten, der Run auf den Relaunch ist ungebrochen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sm0K1ngGnu

Kommentar löschen
5.5Geht so

Bei den schnitten und der Kameraführung bei den Actionszenen kann einem wirklich übel werden, ansonsten ein ganz ordentlicher Actionfilm, hätte aber genausogut ohne den Namen "Bond" im Titel funktioniert, außer M, Bond selbst und Felix gab es eigentlich nichts, was einen normalen Actionfilm von einem James Bond unterscheidet.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

“Style over Substance” - selten passte ein dämlicher englischer Spruch besser auf einen Film als hier. Wenn die Substanz James Bond ist, wurde sie hier nämlich selten wie nie zuvor vernachlässigt. Die Figur wird mit Füßen getreten, alle 20 Pre-Craig-Bonds so dermaßen ignoriert und vernachlässigt, dass es weh tut. “Ein Quantum Trost” ist ein dreckiger, knallharter und durchgestylter Action-Film, der so gar nichts mehr mit seinen Vorgängern zu tun hat.

Schon bei “Casino Royal” fiel es mir schwer, die neue Linie gut zu finden. Meine Bewertung habe ich demzufolge zum einfachen Nachrechnen aufgeschlüsselt: 6 Punkte als Bond, 8 als Action-Film, macht im Schnitt 7 Punkte. Doch so einfach will ich es dem aktuellen nicht machen. Was beim Vorgänger als Neustart hätte durchgehen können, wurde hier konsequent ausgebaut. Ob die Figur in diesem Film jetzt Bond, Bourne oder Klaus-Dieter heißt, spielt keine Rolle. Herausgekommen ist ein High-Budget Actioner, wie es ihn…

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Kommen wir gleich zum Punkt: Leider hat sich heraus gestellt, daß meine neu entdeckte Liebe für das James Bond Franchise nur ein Strohfeuer, entzündet durch den tollen "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0381061/">Casino Royale</a>", war. Jemand sollte mit der Second Unit und dem Cutter sprechen, den scheinbar hat Regisseur Marc Forster sich nicht im Griff. "Quantum of Solace" hat das Unmögliche geschaffft: Ich habe mich in den Actionsequenzen gelangweilt. Ironischerweise ist der aktuelle Streifen meines Wissens nacht der kürzeste Film der Reihe, fühlte sich aber wie einer der längsten an.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
5.5Geht so

Gut, Forster nimmt dem zur Comic-Figur hochstilisierten Bond auch seine letzte Daseinsberechtigung, dafür wirkt das ganze aber jetzt auch nicht mehr so schrecklich aufgesetzt und unnahbar. Ja, ich kann dem neuen Bond einiges abgewinnen. Die Action war es jedoch nicht. Die machte mich kirre. Das ist nur noch ein billig zusammen geklatschter Frame-Salat mit immer wiederkehrenden Schnittfolgen und Einstellungen. Schwanke zwischen Mittelmaß und OK.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]Aber auch wenn die Action zu Gunsten der Narration im weiteren Verlauf des Films – bis zum ultimativen Showdown natürlich – wieder in den Hintergrund tritt, kann „A Quantum of Solcae“ das Niveau seines direkten Vorgängers nicht halten. Dies liegt weniger an der Rahmenhandlung, die nahtlose Fortsetzung von „Casino Royale“ ist, sondern vor allem an der Figurenkonstellation, die im direkten Vergleich leider abfällt. Dominic Greene ist nicht Le Chiffre - Mathieu Amalric ist nicht Mads Mikkelsen. Camille ist nicht Vesper Lynd - Olga Kurylenko, weniger hinsichtlich der reinen Optik, als der Aura der Ausstrahlung, keine Eva Green. Das also im 22. Abenteuer des Franchise sowohl der direkte Antagonist als auch Bonds „Partnerin“ relativ blass bleiben, zumindest hinsichtlich der Möglichkeiten, die der Vorgänger aufgezeigt hat, ist zu bedauern. Es hätte an dieser Stelle ganz sicher nicht geschadet den kürzesten Bond aller Zeiten ein paar Minuten zu Gunsten des Ausbaus der Figuren zu verlängern.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Perry Simm

Kommentar löschen
5.0Geht so

Okay, jetzt wissen wir es: "Casino Royale" war eine Ausnahme, kein Neubeginn. James Bond ist wieder zurück in seiner alten Routine. "Quantum of Solace" bemüht sich verkrampft um Intensität, bleibt dabei aber oberflächlich und uninteressant.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Daniel Craig spaltete nach seinem ersten Bond-Auftritt in Casino Royale die Filmwelt. Die einen waren begeistert von der neuen, realistischen Art des Franchises und der Abkehr von den inhaltlich gar märchenhaft überstilisierten Filmen als Überbleibsel des schon längst vergangenen Kalten Krieges. Die anderen waren alles andere als zufrieden mit dem neuen Konzept Bond. Zu radikal sei der Schnitt, zu unelegant und unironisch Herr Craig. Ich persönlich empfand noch nicht einmal den neuen Kurswechsel als störend, sondern alleine die Tatsache, dass Casino Royale einfach langweilig war. Die Story war lau, Mads Mikkelsen als Bösewicht blass wie nie und die Darstellung der Liebesgeschichte zwischen 007 und Vesper Lynd naiv. Umso überraschter war ich, dass Quantum Of Solace, gleichzeitig das erste direkte Sequel der Bond-Geschichte, doch so viel richtig macht und seinen Vorgänger um Längen schlägt. Vielleicht brauchten Craig und die Macher einfach nur einen Film, um warm zu werden. Vielleicht brauchte ich als eingefleischter Fan der Serie aber auch nur etwas Zeit, um den Radikalschnitt zu verdauen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Kein Quantum Sex, keine gut geölte Achterbahn - dieser Bond ist 08/15. Man kann das alles ansehen und auf den nächsten Bond warten oder den Aufstand der eingefleischten Fans. Vielleicht wird auch der "Playboy" wieder interessant, vielleicht ist aber auch die Zeit einfach vorbei. Schade ist's allemal.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
5.5Geht so

Agent ohne Alleinstellungsmerkmal: Vielleicht verlangen wir einfach zuviel, vielleicht ist eine Marke auch einfach mal am Ende. Nach “Casino Royale” sahen wir das Markenzeichen “James Bond” wieder mächtig im Aufwind. Nach dem Quentchen Trost aber ist die Luft raus - Bond ist ein konzentrierter Killer, für Humor hat er keine Zeit, er huldigt der Rachegöttin - nicht der Liebesgöttin, er weiß nicht einmal, was für einen Drink er in sich rein schüttet. Er tritt aus dem Schatten von 20 Filmen heraus … und stolpert. [mehr im Podcast]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Entweder macht "Ein Quantum Trost" in keinerlei Hinsicht Sinn, oder der Film thematisiert in besonders sinnfälliger Weise, dass die Welt, in der wir leben, derart komplex geworden ist, dass niemand mehr einen Sinnzusammenhang erkennt. ... "Ein Quantum Trost" ist grundsolides Actionkino, das mit Daniel Craig den wohl besten aller möglichen Bond-Darsteller hat. Er hat Charme, weiß, wie man glaubwürdig einen Tom-Ford-Anzug trägt, wirkt im Zweikampf überzeugend und kann mit Blicken eine Zerrissenheit und Anteilnahme zum Ausdruck bringen, die in der Handlung eigentlich gar nicht angelegt ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Bond ist ernster geworden und raunt sparsam dosiert seine ironischen Kommentare daher. So steht er mittlerweile Jason Bourne aus der "Bourne"-Trilogie deutlich näher als dem glatten Gentleman, den Pierce Brosnan bis ins letzte zurückgeschlickte Haar noch verkörperte. "Ein Quantum Trost" rangiert dabei sicherlich nicht unter den besten 007-Filmen. Einen besseren Bond als Craig kann man sich in diesen Zeiten allerdings kaum vorstellen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Die Neudeutung Bonds kommt zwar Ian Flemings ursprünglicher Auffassung der Figur näher. Doch der staatlich kontrollierte Killer war ein Kind seiner Zeit. Forsters Ansatz, einem zeitgenössischen Konflikt einen so zähen wie wortkargen (und letztlich anachronistischen) Einzelkämpfer gegenüberzustellen, geht dann auch nur zur Hälfte auf: Zu sehr bleibt Bond in seinen eigenen Widersprüchen verfangen, um als universeller Held einer Zeit zu genügen, in der es anderer Waffen als körperlicher bedarf, um eine unübersichtliche Welt zu befrieden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Nachdem die Bond-Serie in "Casino Royale" vor zwei Jahren zum Ursprung zurückkehrte und den Agenten im Geheimdienst seiner Majestät quasi neu zu erfunden versuchte, killt und fährt und rennt James Bond in seinem 22. Kinoeinsatz weiterhin unaufhörlich seiner Selbstfindung entgegen. Die neue Produzenten-Richtung des letzten Films wurde ja entsprechend gewürdigt, der Vorgänger war ein Kritiker- und Publikumserfolg, nüchtern gesprochen, und Daniel Craig erwies sich nach vorschnellen Unkenrufen als perfekter Bond-Darsteller mit harter Schale und weichem Kern. Das erste 007-Sequel überhaupt, also tatsächlich der erste Film der langlebigen Serie, der unmittelbar und ganz konkret an seinen Vorgänger anknüpft, ist nun leider doch eine Enttäuschung: Gemessen an "Casino Royale", der herausragenden Neuinterpretation des Mythos, wirkt "Quantum of Solace" nur wie ein Quantum schalen Nachgeschmacks – das aber hingegen auf hohem Niveau. Immerhin. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Ein Quantom Trostlos eben.


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Glaubt man an die Aussagekraft der Oscars, die in diesem Jahr vergeben wurden, so ist The Bourne Ultimatum das derzeitige Nonplusultra was schnittige Actionfilme betrifft. Und in der Tat, die Aktion ist handfest, physisch fast schon spürbar, weil von einer unglaublichen Körperlichkeit durchzogen, und vor allem im Schnitt richtig gehandhabt. Nicht anders, sondern vielmehr exakt so, verhält es sich auch bei Quantum of Solace. Bereits die obligatorische Pre-Credit-Sequenz macht es deutlich, wenn Bond (Daniel Craig) urplötzlich im Aston Martin sitzt, dem bereits die Fahrertüre fehlt, und von Unbekannten unter Beschuss genommen wird. Was folgt, ist eine rasante Verfolgungsjagd quer durch italienisches Gebirge, die trotz ebenjener Rasanz nie aus den Fugen gerät, sondern das Geschehen stets geschickt versteht einzufangen. Danach dann erstmal eine kurze Verschnaufpause, denn jetzt wird sich zeigen, ob der neue Bond-Song endlich richtig zur Geltung kommt. Viele hassen ihn, aber mindestens genau so viele lieben ihn auch. In Verbindung mit der visuell äußerst gelungenen, wenn auch redundanten Credit-Sequenz, merkt man dem Song von Jack White und Alicia Keys endlich an, dass er doch ziemlich maßgeschneidert für das Sequel zu Casino Royale (dessen Song immer noch zu den besten der Serie zählt) ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Der berühmteste Geheimagent der Welt kehrt zurück. Nach seinem furiosen Debüt als 007 in "Casino Royale", dem erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten, tritt Daniel Craig nun zu seiner zweiten Mission an. Die Regie hat der deutschstämmige Marc Forster ("Monster's Ball", "Wenn Träume fliegen lernen") übernommen. Erstmals handelt es sich bei dieser Bond-Episode um eine Fortsetzung. Doch auch ohne "Casino Royale" gesehen zu haben, findet man sich relativ schnell zurecht. Wie bereits im ersten Film mit Daniel Craig als Agent mit der Lizenz zum Töten, wurden die Schrauben des Bond-Franchise erheblich angezogen. Nun kommt "Ein Quantum Trost" als veritabler Actionfilm daher, der ohne viel...

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Immer wieder sind die Schnitte sehr rasant. Man verpasst sogar nicht unwichtige Details, etwas ob M jetzt getroffen wurde oder fliehen konnte. Das ist nicht so überwältigend wie bei der "Bourne-Trilogie" und irgendwie schade, denn Forsters Bilder und die Psychologie der Figuren haben eigentlich mehr zu bieten. Vor allem aber ein Schmerz für den es vorerst keinen Trost gibt - da muss erst Bond Nr. 23 kommen

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Bond – das war die beste Idee, um die Serie zu retten – hat sich von all den vermeintlich unvermeidlichen 007-Ingredienzien befreit, den "Bond, James Bond"-Sprüchen, der Martini-Bestellung etc. etc. Er scheint sich hier aber auch von manchen Stärken wie Drehbuch und starker Partnerin zu entfernen. So ist –, das bleibt als ein Quantum Trost – zwar ein solider, packender Action-Film daraus geworden, aber auch nicht mehr. Vielleicht lag die Messlatte nach "Casino Royale" auch einfach zu hoch.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
5.0Geht so

Besser als Casino Royal. Was aus meiner Sicht nicht viel bedeuten muß. Denn noch immer hat dieser Reboot mit dem was Bond ausmachte recht wenig zu tun. Anstatt die Welt zu retten kümmert sich Bond weiter um politischen Kleinkram, sinnt auf Rache und kann nicht schlafen, weil er emotional traumatisiert ist. Positiv: Das Intro, wenn man sich die unpassende Musik wegdenkt. Schön auch, dass es diesmal wieder mehr Schauplätze gibt. Negativ: Die absolut hibbelig geschnittenen, konfusen Actionszenen, die einem nie eine Chance geben wirklich zu wissen was gerade passiert. Wackelkamera und Nahaufnahmen machen da viel zunichte. Spannungstechnisch wird viel Potential verschenkt und die Handlung ist krampfhaft bemüht sich an realen Ereignissen zu orientieren - was zu ausgedehnten Expositionsszenen führt die für gepflegte Langeweile sorgen. Craig wirkt leider immer noch wie ein Hafenarbeiter im Konfirmanden-Anzug und ist Welten von Coolness, Ironie oder Bildung entfernt. Unnötige Brutalitäten wechseln sich mit weinerlichen Emotionsszenen ab, was auch eine Handvoll gelungene One-Liner nicht wettmachen können. Es bleibt dabei: "Quantum" ist ein passabler Bourne-Film, aber ein furchtbarer Bond.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (248) — Film: James Bond 007 - Ein Quantum Trost

Kommentar schreiben
Sortierung

Kritik2punkt0

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Klar bond ist immer aufs neue ein Hammer aber ich bin trotzdem ein bisschen enttäuscht.. Dieser Bond hat die Handlung ein etwas zu kurz gehalten, aber action und schauspieler, effkte etc. geil wie eh und je !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

T-Rex

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

daniel craig ist der beste bond aller zeiten

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Blutonos

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Ich werd den Film mal nicht als Bondfilm bewerten, denn, mal ehrlich, als Bondfilm versagt der Streifen sowieso auf ganzer Linie. Nein, ich kritisiere ihn anhand dessen, was so viele positiv hervorheben, denn er sei ja eigentlich ein ganz guter Actionfilm, nun, dazu muss ich folgendes sagen...
Falsch! Völlig, absolut, 100%ig falsch! Dieser Film macht auch unabhängig vom Bond Franchise alles falsch, was man falsch machen kann. Die Story ist noch wirrer, sinnloser und schlichtweg dümmer als im Seagal Vehikel (oh Gott, Steven Seagal Filme werden mit Multimillionen Dollar Produktionen verglichen, so weit ist es schon gekommen...) "The Foreigner", der Bösewicht macht mal absolut gar keinen Eindruck und wirkt mehr lächerlich als bedrohlich, Craig wägt wohl eine Kariere als Sicherheitsdouble für Chuck Norris an (ne, moment, Norris hat ja 2 Gesichtsausdrücke drauf, Craig wäre wohl damit Schauspielerisch bereits überfordert), die gesamten Motivationen der Charaktere ist schlichtweg entweder nicht vorhanden oder nur sehr mäßig ausgearbeitet (ach, Bond will Rache? Ja, woran sieht man das denn? An der Verfolgungsjagd am Anfang? Ach, ich dachte der wäre Agent und MÜSSTE mit dieser wichtigen Person im Kofferraum fliehen...), und die Actionszenen... meine güte... die Actionszenen... also egal was sich der Kameramann und der Cutter dabei gedacht haben als sie die "Bourne" Filme gesehen haben, aber SO unübersichtlich wars noch nicht mal dort! Was bringt mir Action, wenn ich als Zuschauer davon absolut nichts mitbekomme? Craig hätte da sogar meinetwegen gegen Ziegelsteine schießen können, ohne irgend einen Gegner, ich hätte nun wirklich keinen Unterschied mitbekommen, denn selbst ich kriege im Volltrunkenen Zustand mit meinem unglaublich veralteten Nokia Fotomobiltelefon bessere Kamerafahrten in Actionszenen hin. Und das angeblich hohe Budget des Films... ja, wo war das hingeflossen? Für die Anzüge der Darsteller? Für die Waffen? Der Film sieht nicht besser aus als ein 15 Millionen Dollar Direct to DVD Vehikel von Albert Puyn...
Man sieht, der Film taugt einfach zu gar nichts, der erste Film in meiner Liste der "Hassfilme"... naja, eigentlich ist er eher belanglos und übersehbar, aber das ich Geld dafür ausgeben musste, das ich mich seit "Casino Royal" so unglaublich auf diesen Film gefreut hatte... tja, wenn man diese ganzen Kriterien berücksichtigt, dann kann aus einem 2.0 Film sehr schnell ein "Hassfilm" werden...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Schofferhofer

Antwort löschen

So schlecht fand ich ihn jetzt auch wieder nicht. Aber im Endeffekt hast du schon Recht. Mich hat er auch auf ganzer Linie enttäuscht und mit "Bond" hatte das erst recht nichts mehr zu tun.


dumas

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Du hast dich verändert Bond, ja wirklich. Du hast zu viele Bourne-Filme gesehen, bist mit der Zeit gegangen, du liest jetzt Zeitung und hast vom Klimawandel gehört, und von der Öl-Knappheit. Du hast dich verliebt. Du wurdest enttäuscht und sauer. Du hast es selbst gesagt: "Ein Mann misst sich an der Kraft seiner Feinde." Wo sind deine Feinde? Wo sind die ebenso grössenwahnsinnigen wie einfallsreichen Träumer, jene echten Superschurken, diese Ikonen des Bösen geblieben? Du hast den Spass an deiner Arbeit verloren, Bond, aus dem einstigen Gentleman-Spion ist ein bournout-gefährdeter Amok-Agent geworden, modern und zeitgemäss, sicher, aber gerade deshalb auch austauschbar und einfach viel zu weit weg von allem, was den Doppelnullagent mit der Lizenz zum Flachlegen ausmacht.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Turokko

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann viele Leute verstehen, weshalb sie Ein Quantum Trost nicht so gut fanden! Es gab nämlich viel zu viel Action Szenen und Bond kam wie ein eiskalter Killer ohne Humor rüber.Dazu hatten sie semtliche Klichees komplett aus dem Film entfernt und außerdem war die Laufzeit viel zu kurz.
Aber ich mein, dass das zu diesem Bondfilm einfach nur super passt, weil James seine große Liebe Vesper in Casino Royale verloren hatte und dieser Film einfach nur ein knall harter Rachefeldzug ist, mit einem Bond den man nie zuvor gesehen hat!
Und ihr werdet sehen, dass es auf die nächsten Bondfilme mit Craig eine Wirkung hat, weil es auch erzählt, warum Bond mit anderen Frauen so skrupellos umgeht.
Was man sonst zum Rest vom Film sagen kann, mir gefallen die schnellen Schnitte ziemlich gut, die Titelmelodie von Alicia Keys und Jack White ist fantastisch und ein totaler Ohrwurm, die Eröffnugssequenz ist richtig fesselnd genau so wie das Finale und Craig ist einfach ein genialer Schauspieler dem die Bondrolle wie angegossen passt!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Was für ein beknackter Titel...und leider nicht mehr ganz so gut, wie der erste.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

I_have_seen

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Sorry Leute, aber der Film ist totaler Schrott und reiht sich ein in immer mehr Bond-Verfilmungen die ich für misslungen halte. Diesmal ist es kein verzeihlicher "patzer", diesmal ist es "mutwillige stümperei". "Ein Quantum Trost" makiert jetzt das neue unterste Niveau in der Bond-Reihe. Im Grunde ist es nur die Frage, ob nächste oder doch erst der übernächste das Nievau nochmal unterschreitet.

Ist das überhaupt noch ein Agenten-Spielfilm? Gehts hier irgendwie um Spionage.... sowas wie geheim agierende Superverbrecher die die Welt massiv bedroht...ja ja ich weiß ...da war doch was "Wasser" das unterirdisch gestaut wird...war allerdings im Film eine totale nebensache...nirgends im Film ein hinweis zur gebotenen eile...schließlich meint selbst Bond lapida das sich der sache bei zeiten irgendwann, und irgendeiner mal einer annehmen müsse damit das "Stauwasser"-Tüddellü mal zu beenden wird und weiter geht die reise durch die wüste... hhäää ...das ist doch verarsche oder ...im grunde gehts hier eher um einen ausgebildeten Killer der in einer One-man-Show sich auf einem persönlichen Rachefeldzug befindet... naa klingelt da was ...genau ..das ist der traditionelle "Rambo"-Stoff. Einfache, dumme, action! Bei Rambo konnte man der dünnen Story wenigsten noch hinterherkommen ... selbst das viel hier total schwer ... die story ist total zerhacktstückt durch die vielen Schnitte und die vielen losen (Handlungs)-Fäden. Und die Dialoge ...wird durch die Dialoge irgendwas besser? Konnte irgendjemand dem "zusammenhanglosem gequassel" etwas abgewinnen, war der irgendwie von bedeutung ...hat der irgendwie die Handlung oder die dramatik vorrangetrieben? Die Antwort ist: nö. Selbst der Titelsong, der gewöhnlich eine besondere Eindringlichkeit hat ist diesmal eher abträglich (gelinde gesagt). Und schließlich die Übergänge von einer "jagdt" zur nächsten ... ich weiß auch nich ... alle nase lang wurde "der Spionageheld" mit dem Shuttel-Service zum nächsten "Schurken" gebracht und die sind dann ohne viel tam-tam abgemurckst worden ... ich hab' mich permanent gefragt wie solls eigentlich jetzt weitergehen wenn alle immer gleich das zeitliche segnen.

Wenn ich jemandem die Hanldung und Inhalt erklären müsste, um was es in dem Film geht ...könnte ich womöglich ein kurze Sätze sagen, aber was Aufbau und Abfolge angeht ... damit hätte ich schon jetzt schwierigkeiten. Das hab' ich selten. Das ganze sagt mir nur eins: Der ganze Film ist egal. Schade um die verwendete Zeit.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

I_have_seen

Antwort löschen

2,5 klingt hart ...ich hab' mich aber gern an den Text gehalten und "ärgerlich" trifft es für MICH (zu 90% auf den Punkt)...und zwar aus 2 Gründen: Craig spielt die Rolle so wie er soll und das sogar ziemlich gut ...smart ...hart... unbeirrbar ...humorlos ... mehr war von ihm nicht gefordert ... das ist definitiv "ärgerlich" das talent eines schaupielers so geringwertig zu behandeln ...2. Ich kann nicht den ganzen Film durchgehen aber gehen wir mal die ersten 10-15 min. durch: 1. LeChiffre wird gefangengenommen ...und entkommt wieder spielt danach keine Rolle mehr ...2. DER TOP-Maulwurf schlechthin kann anscheinend nicht treffen und stirbt.. 3. eine geheime Organisation kommt durch Chiffre ins spiel die alle wichtigen Schaltstellen und Geheimdienststellen infiltriert hat... und dann erfährt man das die Organisation Land in Afrika und Bolivien erwirbt um mithilfe eines Diktators Wasser zu überhöhten preisen zu verhöckern ...geleitet von einen Ganoven der ein Witz ist... das nenn ich ma unglaubwürdig 3. "M." stellt Bonds Loyalität in Frage (wie und warum is mir nicht gleich klar aber gut) ...Danach tut Bond erstmal nichts als alle Spuren mit einen "schnellen kill" abzuwürgen ..."M." bittet darum das zu lassen...er lässt es nicht, handelt sich probleme ein ...der cia will bond "kaltstellen" [die CIA-Einführung ist auch ziemlich schräg...bringt nur verwirrung ..und ist alsbald wieder nebensache..hää ] ...M ändert völlig aus freien himmel und komplett unnachvollziehbar die Position und sagt "Ich vertraue Bond" obwohl der praktisch keinen direkten Befehl mehr folgt ... die "logischen Sprünge" die man in diesem Bond mitmachen muss sind ...richtige Kinken ... ein bisschen mehr kontinutität, ein glaubwürdig fieser Schurke, ein bissel mehr Humor ...aber 2 Std. mitanzusehen in der Bond zwar alles nach 0,1 sek. kaltblütig ermordet dann aber beim erreichen "seiner Zielperson" dann den gnädigen macht ...ist einfach nur klamauk ... die Schauspieler können nichts dafür, die technicker nicht, die Crew nicht und alle anderen auch nicht außer die für das storyboard und das drehbuch verantwortlich sind.... wenn das mal nicht ärgerlich ist.


C_C

Antwort löschen

stimmt alles. Die Story ist nicht wirklich toll geschrieben, auch wenn die Idee gut gemacht/gemeint ist. Man erinnert sich hinterher nur an Fetzen... Der Film selbst jedoch macht einfach Spass, die typische Bond-Atmo kommt imo gut rüber. Aber prinzipiell wie gesagt kann ich dir nicht widersprechen.


Simon1995

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Als Actionfilm in Ordnung, aber als Bond-Film komplett durchgefallen.

"Ein Quantum Trost" hat nichts mehr mit James Bond zu tun. Keines der typischen Markenzeichen der bisherigen James-Bond-Filme ist vorhanden. Vor allem fehlen hier die schönen, von Q-ausgestatteten Autos, die vor unglaublicher Kraft strotzdenen Bösewichte (wie damals 'Jaws' oder 'Oddjob') und natürlich der altbekannte Bond-Charme, den Daniel Craig, der eher einen mordlustigen Berserker spielt, nicht überbringen kann. Noch dazu klingt der Titel des Films und auch der Soundtrack grauenhaft.

Also, wer einen Actionfilm sehen will, der kann ihn sich mal anschauen. Aber wer lieber einen echten James-Bond-Film sehen möchte, der greift lieber auf Klassiker, wie "Goldfinger", "Leben und Sterben lassen" oder "Der Mann mit dem goldenen Colt" zurück.

MfG Simon

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmfreak23

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Hier fehlen einfach diese besonderen Momente, welche "Casino Royale" auszeichneten.
Auch vermisse ich hier Abwechslung.
Beim Vorgänger wird mal gepokert, mal auf engstem Raum gekämpft, mal werden halsbrecherische Verfolgungsjagden auf Baustellen oder Flugplätzen unternommen, mal wird Bond gefoltert.
Doch hier besteht die Handlung dadurch, dass Bond alle 5-10 Minuten jemand umlegt und das ganze in einem belanglosen Finale endet.
Interessante Charaktere wie Le Chievre oder Vesper gibt es hier nicht und selbst James Bond wirkt wie ein 0815-Actionheld.
Spannung ist kaum Vorhanden.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pyro 91

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Extrem dünne Story, die hinter zahllosen Verfolgungsjagden anstehen muss, welche durch den schnellen Schnitt nicht mal Spaß machen.
Daniel Craig trägt den Film allein durch seine bedrohliche Präsenz, kann aber nicht gegen das schwache Drehbuch ankommen, dass Bond keine neuen Seiten verleiht.
Im Gegensatz zum hervorragenden "Casino Royale" wirkt Bond hier eindimensional und wie ein beliebiger Action-Held. Auch die Faustkämpfe sind so schnell geschnitten, dass man keinen Schmerz spüren kann und das raubt QoS viel nötigen Realismus, der den Vorgänger so bodenständig und emotional machte.

Gegner als auch Bond-Girl sind uninteressant und gleich wieder vergessen.
Der Titelsong ist ein Graus und auch allgemein wird die Filmmusik durch die Schnitte diktiert und verleiht den Geschehen wenig Dynamik.
Pluspunkte sind Agent Fields und die Idee (wenn auch nicht neu) das Pferderennen und die Oper mit den Verfolgungsjagden parallel zu schneiden. Das Wiedererscheinen der Beteiligten aus "Casino Royale" hält das Ganze teilweise wieder zusammen, verkommt allerdings nur zur Nummernrevue.

QOS wirkt auf mich wie ein Fußnote zu "Casino Royal" und die fehlende Eigenständigkeit tut dem Film auch nicht gut. Irgendwo in diesem Chaos steckt ein richtiger guter Film, der allerdings nur selten zum Vorschein kommt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

nilswachter

Antwort löschen

Foster ist der Falsche für diesen Job. Er ist kein Action-Regisseur. Seine Dramen sind aber äusserst sehenswert. Allen voran The Kiterunner.
Dieser Bond ist enttäuschend, find ich auch. Keine Kohärenz, kein Fluss im Narrativ, kein gutes Schauspiel, keine gute Action und null Humor. Sogar Craig hat kürzlich gesagt, dass dieser Bond schlecht ist. Er hat mit Foster sogar selbst noch am Drehbuch geschrieben, da es Probleme wegen dem Autorenstreik gegeben hatte. So kann man den einen oder anderen Patzer im Drehbuch noch entschuldigen, aber das macht die Leistung Fosters nicht besser.


Pyro 91

Antwort löschen

Ja, das hatte ich auch schon gelesen (Streik). Wirklich schade, denn nach dem großartigen "Casino Royale" wollte ich wirklich, dass mir dieser Teil gefällt. Am meisten stört mich, dass dieser Teil die Haupthandlung um Quantum so wenig vorangetrieben hat. Mich hätte es auch nicht gewundert, wenn das was in "QoS" passiert ist einfach nur kurz zu Beginn des nächsten Teils erwähnt worden wäre (z.B. Bonds zielloses Töten). Bis auf die Konfrontation mit Vespers "Mörder" war dieser Film komplett unnötig.


HymnOfABrokenMan

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Nach dem sehr guten Casino Royale, in dessen Vorfeld ich schon Zweifel hatte, nun doch die Ernüchterung. "Ein Quantum Trost" enttäuscht über weite Strecken mit fader Action (wobei der ein oder andere Stunt doch recht ansprechend ist), austauschbarer Story und ebenso gelangweilten wie langweiligen Darstellern. Hier wurde ein neuer Bond des 21. Jahrhunderts erzwungen und herausgekommen ist ein müder Bourne-Abklatsch. Bleibt zu hoffen, dass "Skyfall" das wieder besser macht. Die Verpflichtung eines neuen Q lässt mich schon mal hoffen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

#arry

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Unglaubliche Enttäuschung nach dem großartigen Casino Royale. Die Macher von James Bond haben leider oft schon den Fehler gemacht, sich zu sehr an aktuelle Trends anzupassen. So wurden tolle Storys wie Der „Man mit dem goldenen Colt“ oder „Moonraker“ verbraten, weil man die Filme der Zeit anpasste. Quantum ist in den schlimmsten Momenten ein müder Jason Bourne Abklatsch.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

James Bond befindet sich in "Ein Quantum Trost" auf seinem persönlichen Rachefeldzug, um die Mörder seiner Freundin zur Strecke zu bringen.
Für oo7-Verhältnisse geht es untypisch hart, schonungslos und auch recht blutig zu. Daniel Craig geht wieder einmal äußerst wortkarg zu Werke, was neben den teils hektischen Schnitten ein wenig nervt, aber dafür ist die gebotene Action verhältnismäßig gut gelungen und gleicht somit die Schwächen der eher mäßigen Story aus.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr. K R I T I K

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Nun als Fortsetzung von Casino R. ist der Film gelungen. Als eigenständiger Bond-Film, wäre dieses Werk wohl eher bedenklich.
Was Craig angeht:
Alle Schauspieler die diesen Agenten verkörperten waren auf ihre Weise am geeignetsten für die Rolle, jeder der Protagonisten hatte seinen eigenen Charakter. Siehe Connery, der etwas härtere Herzensbrecher, ein echter Mann. Lazenby, eine Mischung aus Connery und Moore. Moore, der wohl unterhaltsamste Bond von allen, nicht umsonst haben er und Connery am meisten Bond-Filme abgeliefert. Dann Dalton, meines Erachtens der charmanteste von allen. Ja und Brosnan mag zwar am besten gepasst haben von allen, doch man hat wirklich die beste Entscheidung getroffen, als man damals beschlossen hatte mit Craig einen Neuanfang zu starten. Denn wenn wir ehrlich sind wurden die Bondfilme immer unglaubwürdiger, kitschiger und immer vollgepackter mit neuen Hightech-Special-Effects, sodass man bald nicht mehr wusste "Bin ich da in einem Bond-Film oder in StarWars!". Ich bin ein total kranker Bond-Fanatiker und bin echt stolz auf die Entscheidung endlich wieder handgemachte Action in die Bond-Filme zu integrieren und alles realistischer zu gestalten, sprich; ein Bond der auch mal blutet wenn er auf die Hucke bekommt (bestes Beispiel dafür sind ja nun bekannterweise die letzten beiden Filme) und um so etwas zu realisieren kann man eben keinen smarten und gelackten Pierce hernehmen; man stelle sich vor Brosnan mit Platzwunde auf der Stirn und blutüberströmte Visage alla Stirb Langsam, sowas passt einfach gar nicht, da muss man eben einen etwas härteren Bond kreieren, eben einen Kerl wie Craig ihn verkörpert (nichts gegen Brosnan, für seine Filme passte er perfekt). Was mir fehlte in diesen letzten Filmen, waren eben lediglich die Gadgets und die altbewährten Figuren, doch diese sollen ja scheinbar im dritten Craig-Abenteuer zurückkommen...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

M4x1k1ng

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Der schlechteste Bond den ich je gesehen habe. Meiner Meinung nach hat der Film den Titel James Bond nicht wirklich verdient.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HauntedSaint

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Erstmal muss ich mir darüber klar werden, ob ich als Action-Fan beurteile, oder als James Bond-Fan. Ich versuch mal beides unter einen Hut zu packen.
Der Film ist spannend und actionreich, abgesehen davon macht Craig seine Sache mittlerweile recht gut.
Vor Casiono Royale war ich skeptisch, was diese modernen James Bond-Inszenierungen angeht, aber zugleich neugierig, wie wohl der moderne(re) James Bond aussehen mag.
Casino Royale hat mich überzeugt, dieser hier jedoch leider nicht.
Non-Stop-Action ist eine gute Sache, aber nicht, wenn dadurch der klassische 007-Charme verloren geht, dafür muss einfach immer Platz sein.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FilmFuzzi

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Tja. Ich weiß dieser Kommentar it kurz, aber zu diesem Film fällt mir eigentlich nur eins ein. Die guten Jahre de Bonds sind anscheinend in den 2000er Filmen verloren gegangen. :(

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

doctorgonzo

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Was hatte ich "damals" für hochfliegende Hoffnungen. Klar, "Casino Royal" war kein "Goldfinger", aber in Anbetracht der Entstehungszeit hatte Craig doch enorme Vorteile gegenüber dem bemitleidenswerten Brosnan, der noch schlechtere Geschichten vorgesetzt bekam als weiland der olle Dalton. Bond wurde der Staub aus der Jacke geklopft, einige alte Zöpfe schnitt man rigoros ab. Soweit so gut.
Allerdings geht man hier doch einen Schritt zu weit .
Irgendwann hört Bond auf, Bond zu sein. Wenn die Inszenierung ihn zum undifferenzierten Actionhelden macht, wird aus Bond nur eine Zynikervariante von Triple X. Besonders gut war das in "Die another Day" zu sehen. Und nach allen Erwartungen, dass soetwas nicht mehr passiert, kommt "Quantum Of Solace" daher. Immer noch mit einem Daniel Craig, der einen anderen, aber unheimlich sehenswerten Bond gibt. Tougher, ein wenig hemdsärmelig, aber eben auch mit einem Schuss Ironie und Improvisationstalent.
Immer noch mit der wunderbaren Judy Dench. Die englische Lady war als M schon in jedem Brosnan-Bond die positivste Konstante.
Und noch ist Bond Bond, dem Darsteller sei Dank, aber wie lange noch? Der Mythos spiralt abwärts.
Regisseur Foster gönnt dem Zuschauer keinen Moment Zeit für das, was man traditionell als Bond-Atmosphäre bezeichnen möchte, ständig geht es mit Schusswaffen übereinander her, oder es gibt auf die Fresse. Durchaus dynamisch und stilvoll, das darf man keineswegs unterschlagen.
So ist der Vorspann, die altbekannte Bond-Einleitungssequenz, einmal mehr wirklich gelungen, dem entgegen steht sogleich ein nicht nur unpassender, sondern regelrecht schwacher Bondsong, da hätte man von Jack White berechtigterweise mehr erwarten können, besonders nachdem "Casino Royal" mit Chris Cornells "You know my name" schon auf den gesteigerten Drive der neuen Bonds hingewiesen hatte.
Und so bleibt der ganze Film wie der Song, gewöhnungsbedürftig, mäßig getimt, auf seine Weise gut, aber weit weg vom eigentlichen Bond-Universum.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass Craig und Dench nur ineinander angemessene Gegner und Verbündete finden. Lediglich Jeffrey White als Felix Leiter (wie schon im vorherigen Teil), Giancarlo Giannini als Mathis (ebenso) und Jesper Christensen als White (nochmal ebenso) sind nebenher noch richtige Köpfe, können aber dank geringer Screentime nicht viel ausrichten.
Kurylenko wäre überzeugender, wenn man sie einfach als Faltaufsteller in die Szenen platziert hätte. Ihre Mimik ist abenteuerlich und dass Bondgirls auch richtige Sätze reden dürfen ist eine Ausnahmeregelung, die in diesem Film nie greift.
Arterton sieht zumindest grandios aus, da gibts auch mal ein Lob an die Kostümbildner, die dieses Outfit zu verantworten haben. Irgendwo zwischen Emma Peel, Columbo und Carmen Sandiego. Ihre Todesart hingegen ist eine eher schale Hommage an einen der ganz großen Klassiker.
Der totale Einbruch, neben Kurylenko, ist die Darstellung sämtlicher Bösewichte. Amalric ist fade und von vollkommen unglaubwürdiger Rollenzeichnung. Sein Sidekick ebenso. Der lustige Juntageneral sieht aus, als wäre er vom Cover des Spieleklassikers "Tropico" auf die Leinwand gehüpft und hat außer einem Spanischakzent keinerlei Markanz.
CIA Mann Beam wirkt wie ein dümmlicher BILD Abonnent (jaja, Tautologie oder wenigstens Pleonasmus), wenn er uninspiriert lacht, oder Verschwörungen in die Wege leitet. Man kann ja Staatsbediensteten einiges an Schwächen unterstellen, aber so ein Typ steigt in der CIA oder irgendeinem Geheimdienst nicht zum Sektionschef auf, politischer Draht hin oder her, der bekäme hierzulande maximal die Stelle als Stempelgünther auf dem Einwohnermeldeamt.
Dass das Drehbuch bis auf die Namen und die Nummern kaum mehr was mit Bond zu tun hat, ist offensichtlich, da hilft es auch nicht, dass einmal mehr wirklich gute Schauplätze für den Dreh gewählt wurden.
Krawall, Action, Schnitte, das ist alles mehr als ordentlich,
aber was ist mit dem Dazwischen?
Was ist mit Bond?

bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Sigrun

Antwort löschen

(Zitat) "Textur" = in der Sehwahrnehmung die strukturelle Beschaffenheit einer zusammenhängenden Oberfläche (Wikipedia-Zitat Ende). Irgendwann wird man diesen "Oberflächen-Bond" als das würdigen, was er ist: Ein Dokument der oberflächlich belanglosen End-Nuller-Jahre dieses Jahrtausends. Dann kann der dritte Craig-Bond ja wieder so gut werden wie der erste, obwohl den Machern langsam wirklich die Fleming-Vorlagen ausgehen ...


kinokumpel

Antwort löschen

Zitat: "Regisseur Foster gönnt dem Zuschauer keinen Moment Zeit für das, was man traditionell als Bond-Atmosphäre bezeichnen möchte, ständig geht es mit Schusswaffen übereinander her, oder es gibt auf die Fresse."
Das entspricht ziemlich genau meinem Empfinden, als ich damals den Film gesehen habe. Stilistisch feine, aber eben auch atemlose, hektische Action, die mich seltsam kalt gelassen hat. Kein Bond-Feeling mehr. Hat mich enttäuscht, auch weil von Marc Forster eigentlich besseres gewohnt bin.


agynessa

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Völlig übertriebenes Hollywood Spektakel, mit einem total überbewerteten Daniel Craig.Also wer auf absolute Superhelden steht, die alles können, ein Holliwood Unendlich Magazin besitzen und auch sonst keine Mine verziehen, dann Bitte sehr und ansehen. Wer aber doch noch ein Fünkchen Verstand besitzt und auf Authenzität setzt, dann bloß Abstand halten von dem Quatsch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Cletus

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Bond wird realistisch. Bond zeigt Gefühle. Bond wird verwundbar und Bond sinnt auf Rache. Nichts ist wie es einmal war und es ist gut so. Schon Casino Royale war eine Kehrtwendung hin in die richtige Richtung und spätestens am Ende des Filmes waren auch die letzten Daniel Craig Kritiker verstummt. Der Brite spielt nicht nur Bond, er ist Bond! Und niemand stört sich noch an seinem Aussehen seinen blonden Haaren, er perfektioniert einfach in seiner Schauspielleistung das was den britischen Geheimagenten ausmacht. Weiter haben wir hier den ersten Bond der als Fortsetzung angelegt ist. Ein Rachefilm. Auch das hat es bisher noch nicht gegeben. Grandiose Verfilmung mit brillianter Schauspielleistung. Den 22. Bond muss man gesehen haben. Der wohl beste Bond aller Zeiten.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Deine Meinung zum Film James Bond 007 - Ein Quantum Trost

noch nicht bewertet