James Bond 007 - Goldfinger - Kritik

GB 1964 Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 14.01.1965

  • 10
    Schlopsi 12.12.2014, 19:19 Geändert 12.12.2014, 20:11

    "Goldfinger, he's the man
    The man with the midas touch
    A spider's touch
    Such a cold finger
    Beckons you to enter his web of sin
    But don't go in"
    - Shirley Bassey, Titelsong "Goldfinger"

    Auch wenn ich mehr auf die geerdeten Bonds stehe, so muss ich zugeben, dass "Golfinger" für mich nicht nur mit zu den besten, sondern auch zu den zeitlosesten Filmen der Reihe gehört. Immerhin hat er schon 50 Jahre auf dem Buckel und doch erinnert man sich noch immer gerne an einige Inhalte des Films, wie zum Beispiel an das "Golden Girl" oder an Oddjob, einen der hinterlistigsten, aber zu keinem Zeitpunkt überzeichneten Handlanger Goldfingers.
    Bei den alten Bondfilmen habe ich zudem auch immer etwas Probleme mit der Darstellung der Frauen, die meist nur als Objekt der Begierde auftreten und dann nach Bedarf weggeworfen werden; Charme hin oder her. Da ist Honor Blackman als Pussy Galore eine willkommene Abwechslung, wenn sie Connerys Bond gnadenlos auflaufen lässt und ihre toughe Art durchsetzen darf. Also keinesfalls eine Pussy!

    "Sie können Ihren Charme abstellen, Mr. Bond. Ich bin dagegen immun!"

    Aber was macht "James Bond 007: Goldfinger" denn so klassisch zeitlos?
    Einerseits behält der Film seinen nostalgischen Charme bis heute aufrecht. Er ist wunderbar fotografiert, die Handlung ist zwar für Bond typisch, aber auch trotz der netten Gimmicks am Aston Martin nicht zu überdreht, als dass der Film zu speziell werden würde. Zudem wurde mit Gert Fröbes herausragend und clever gespielten Figur des Auric Goldfingers ein Widersacher geschaffen, der das klassische Gut gegen Böse Prinzip verkörpert, ohne dass im Kampf gegen Bond gleich eine Rakete ins All geschossen werden oder sonstiger völlig überzogener Weltherrschaftsquatsch auf den Plan treten muss, um das Duell spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Dazu ist die Geschichte selbst in angenehmen Tempo gehalten (heute würde sich wohl kaum mehr ein Film rund 10 Minuten auf dem Golfplatz aufhalten) und wird durch Connerys arroganten Charme, vereinzelt netten Gadgets und lockeren Sprüchen auch Jahrzehnte später nie langweilig.

    Kein Wunder also, dass "Goldfinger" unter Filmfreunden mit zu den besten der Reihe gehört. Er hat eben ungemein viel Stil.

    10
    • 8 .5

      Wer Fan der James-Bons Filme ist der sollte diesen hier nicht verpassen.
      Unter den liebhabern soll er ja der beste Bond sein den es gab.

      Ich kann dazu nichts sagen,da ich nicht alle kenne.
      Aber dieser hier war ziemlich gut .

      • 8 .5

        "Goldfinger" ist der Prototyp des Agentenfilms und vor allem der Bond-Reihe.

        Er beinhaltet alle Elemente, die die Reihe auszeichnen und groß gemacht haben - und das in Perfektion.

        So hat man mit Sean Connery den besten Bonddarsteller. Er wirkt charmant, verführerisch und eloquent, aber längst nicht so glatt wie Moore oder so steif wie Brosnan. Hier hat Bond noch Ecken und Kanten, ist zwar effektiv in dem was er tut, aber trotzdem sexistisch, gewaltbereit und dem Alkohol etwas zu sehr zugeneigt.

        Ihm gegenüber steht mit Auric Goldfinger der beste Bösewicht der Reihe. Das liegt vor allem an Gert Fröbe, der hier überragend spielt und damit einen intelligenten, arroganten und sadistischen Gegenspieler erschafft, der Dr. No und Co in den Schatten stellt.
        Auch sein Gehilfe Oddjob ist einer der stimmigsten Handlanger des Franchises, der mit seiner tödlichen Melone und seiner reduzierten Mimik im Gedächtnis bleibt.

        Hinzu kommen das wohl schönste Bond-Auto, ein taffes, eigenständiges Bondgirl mit dem Namen "Pussy Galore" der so wohl nur in den Sechzigern möglich war und einige sehr schöne Drehorte.

        Auch die Handlung ist durchweg spannend und erzählt einen Plot, an dem sich so mancher späterer Bond gewaltig orientiert hat. Auch aus filmischer Sicht ist "Goldfinger" sicherlich einer der besten Bonds.

        Insgesamt ist "Goldfinger" der meiner Ansicht nach beste Bondfilm. Der auch heute noch nichts von seiner Spannung und seinem Charme verloren hat.

        6
        • 8

          "Goldfinger" gilt völlig zu recht als einer der besten Bondfilme. Gert Fröbe ist ein unvergesslicher Bösewicht, James Bond ist so cool wie man es von ihm erwartet und die Spannung lässt den Zuschauer gebannt vor der Glotze hängen. Obwohl der Film nun schon so viele Jahre auf den Buckel hat, wirkt er noch lange nicht angestaubt. Natürlich sind die Action und die Effekte aus heutiger Sicht etwas betulich, aber das tolle Drehbuch, die interessanten Schauplätze und die wirklich exzellente Kamerarbeit lassen keine Zweifel an der Qualität des Streifens aufkommen.
          Lobend erwähnen sollte man auch das ganz hervorragende Produktionsdesign von Ken Adam. Es ist kaum zu glauben, dass das im Film zu sehende Fort Knox nur eine in Originalgröße nachgebaute Kulisse und nicht das berühmte echte Fort ist.

          3
          • 10

            50 Jahre Goldfinger

            • 9 .5

              Einer der besten James Bond Filme aller Zeiten.

              • 9 .5

                Sean Connery erklomm 1964 den vorläufigen Gipfel der Bondhysterie und "Goldfinger" ist somit wahrscheinlich wie kaum ein anderer Bond die Keimzelle für das Allermeiste was in den bis dato nächsten 50 Jahren folgte.
                Nach den bis "Goldfinger" sehr chauvinistischen Frauenbild, wo Bond -wie auch in späteren Filmen- sogar mal handgreiflich gegen Frauen austeilt, taucht mit Pussy Galore die erste zumindest in Ansätzen emanzipierte Fraufigur in den 007-Filmen auf. Mit Gerd Fröbe zudem erstmals einem Bösewicht eine enorme Präsenz verliehen und rückt diesen Part in den Mittelpunkt. Ein Stilbild, das vorher weniger griffig und prägend war. Der Aston Martin DB5, die vergoldete Frauenleiche, die Laserszene oder die messerscharfe Hutkrempe, das alles ist mittlerweile Filmhistorie.
                "Goldfinger" ist ein runder Bondfilm, der von den Lokalitätswechseln, schöner Fotografie, einer genialen Titelsequenz-erstmals mit Gesang vertont-, hoher Spannung und einem großen Spaßfaktor lebt, auch weil Sean Connery zunehmend Chuzpe in seiner Rolle entwickelt bzw. die Figur diese zunehmend auf den Leib geschrieben bekommt. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Bondfilme, die mir noch besser gefallen. Goldfinger ist aber zweifelsohne eine der Höhepunkte in mittlerweile 52 Dienstjahren von 007 auf der Leinwand.

                • 8

                  007 geht ja eigentlich immer, ich bin zwar kein großer Fan der Reihe, dazu sind mir die Streifen doch irgendwie zu eintönig aber unterhaltsam sind sie ja doch, vor allem mit meinen Lieblingen Connery und Brosnan kann ich mir dann immer wieder einen von den Filmen geben.

                  Und DER HIER: GOLDFINGER,
                  der ist mir doch ein wenig mehr wert als die restlichen Streifen, denn "Goldfinger" ist und bleibt DER Bondfilm, der frühe Höhepunkt der Reihe der alles richtig macht, an dem sich alle Nachfolger messen mussten.

                  Nie waren Bond Gadgets kultiger;
                  "Now this one I'm particularly keen about. You see the gear lever here? Now, if you take the top off, you will find a little red button. Whatever you do, don't touch it."

                  Sein Gegner erinnerungswürdiger,
                  "Do you expect me to talk?"
                  "No, Mr. Bond, I expect you to die!"

                  James ikonischer,
                  "A martini. Shaken, not stirred."

                  oder ein 007-Film vom Stil her einfach nur PERFEKT, wozu noch eine herrliche Portion 60er Jahre Sexismus dazu kommt:
                  "My name is Pussy Galore."
                  "I must be dreaming."

                  Schauspieler, Inszenierung, Story hier stimmt alles!
                  Zu Recht DER Bondfilm.

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                  • 8 .5

                    Sean Connery ist Bond, James Bond ... der einzig wahre ... Goldfinger ist dabei sein bester Bond ... toller Film mit einem ebenso brillianten Bösewicht !!!!

                    1
                    • 9 .5

                      Sean Connery ist Bond. Niemand sonst ist so elegant, witzig, ernst, verführerisch und tötlich wie Sean Connery als James Bond. Die aktuelle James Bond Besetzung hat nichts mehr mit dem smarten Geheimagent gemeinsam

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                      • 8 .5

                        GOLDFINGER gilt gemeinhin als Blaupause aller weiteren Bond-Filme; als das 007-Abenteuer, das man in eine Zeitkapsel stecken würde, um den Menschen der Zukunft James Bond zu erklären, und in den meisten obligatorischen Listen als der beste Bond überhaupt. Das alles mit Recht; daß der Film nicht mein Lieblings-Bond ist, ist nur eine Frage von persönlichem Geschmack. GOLDFINGER bringt großartige Ideen und Gags im Minutentakt, das Reservoir an guten Einfällen und trefflich inszenierten Kapriolen scheint endlos. Sean Connery hat sich so richtig auf 007 eingegroovt und findet in Gert Fröbe einen äußerlich dick-ulkigen, tatsächlich aber hintergründig wahnsinnigen Widerpart. Fantastisch! Allein Bonds gewalttätiges Umdrehen der insinuierten Lesbe Pussy Galore stößt übel auf, aber das hat man bei der Konfrontation von 007 und Oddjob im Tresor von Fort Knox schon fast wieder vergessen. Nicht nur ein maßgeblicher Bond-Film, sondern einer der maßgeblichen Filme der 60er Jahre.

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                        • 10

                          Schon wieder besser als sein Vorgänger. Die Bond-Reihe schlitterte mit Connery von einem Höhepunkt zum anderen. Nicht umsonst sind der gute Sean und Goldfinger für viele Fans die absoluten Favoriten.

                          • 4

                            Konsument/Konsumentin mag derlei Filme sicherlich, da diese "Heldengestalten" ala Bond (Connery in seier bis dato zynichsten Rolle) das bieder angepasste Weltbild verteidigen, diese achso herrlichen Absatmärkte, die uns nur Freude und Wohlstand bringen. Imgrunde ein ideologisch zuiefst fragwürdiges Filmchen, da solche "Gestalten" wie Bond im real existierenden kapitalistischen Wettkampfsystem für die Ermordung von Ausbrechern/andersdenkern dieses pervertierten Neoliberalismus wie Salvadore Allende zuständig waren. Auch wenn alles comichaft überspitzt wirkt, ist dieses Machwerk in seiner Gesamtheit zu widerwärtig. Die Begeisterung die Bond bei seinen "Eroberungen" des anderen Geschlechts zuteil gebracht wird, ist ebenso bezeichnet. Schon die erste Szene, wo Bond eine südamerikanische Revolution verhindert (pöse,pöse Sozialisten ?Sympathisches Weltbild ???) ist bezeichnet für dieses Schundwerk. Gerd Fröbe ist hier im Grunde der weniger bieder angepasste, sympathischere Kerl, so haben seine Absichten zumindest systemzerstörende Absichten (wenn auch egoistisch motiviert).

                            • 10

                              Das Frauenbild dieses Films wird kritisiert? Vermutlich zu recht, aber man sieht sich doch einen Bond-Film nicht wegen des Frauenbildes an ... ;)
                              Immerhin weiß Bond mit Frauen umzugehen - im Gegensatz zu vielen Männern mit anderem Frauenbild - von denen frau mitunter zutiefst gelangweilt ist und von denen sie sich bei einem 007-Movie ca. 2 Stunden lang erholen kann ...
                              Die Männer haben zum Ausgleich ein hübsches Girl zum Ansehen ...
                              Wo ist also das Problem? Wer hat einen Schaden davon?
                              Überhaupt ist alles nur ein Film, der gar nicht soo ernst genommen werden will ...
                              NB: in den 60ern bis weit in die 90er Jahre hinein hat fast jedes Mädchen davon geträumt, einmal ein Bond-Girl sein zu dürfen - so schrecklich scheint dieses damit verbundene Idee also nicht gewesen zu sein ...
                              (möglicherweise ist das heute immer noch so - ich persönlich bezweifle das, Daniel Craig als Heuli-Bond löst einfach nicht dieselben Gefühle aus wie Sean Connery oder Pierce Brosnan - jedenfalls bei mir. Wenn das eine Folge des veränderten Frauenbildes ist, dann hätte ich doch liebend gerne den alten Zustand wieder zurück.)

                              • 7

                                Erneut tolle Story und interessante Charaktere. Trotzdem nicht besser als sein Vorgänger Liebesgrüße aus Moskau. Dafür ist er an manchen Stellen etwas zu langatmig und auch für die damalige Zeit einen Tick zu trashig und klischeehaft. Manche mögen genau das, meins ist es (zumindest hier) nicht.

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                                • 9 .5

                                  Der zweitbeste Film den ich je gesehen und der beste Film meiner Lieblingsreihe vor Man lebt nur zweimal. Der witzigste und bisher beste Film den ich von Sir Sean Conery gesehen habe. Ich habe auch einen neuen Lieblingsbösewicht: Auric Goldfinger hat mich sehr begeistert und die Story die zwar etwas unrealistisch gemacht war, aber trotzdem gut war,
                                  war auch sehr leicht zu verstehen. Guy Hamilton hat mich in seinen ersten Auftritt überzeugt und auch Gert Fröbe und Honor Blakman. Dieser Film lohnt sich ganz sicher!

                                  • 7 .5

                                    „Goldfinger“ ist der allseits geliebte und verehrte Connery-Bond, für viele der beste Bond aller Zeiten. Nun, so einfach sehe ich die Dinge leider nicht.
                                    Keine Frage, der nunmehr dritte Aufguss im Geheimdienst seiner Majestät unterhält vorzüglich, ist aber hier und da auch wieder ein Schritt in die falsche Richtung.
                                    Natürlich muss das Geschehen auch im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden, doch es will mir einfach nicht in den Kopf, warum jede Frau James Bond nach nur einem Blick verfällt. Selbst vordergründig starke Frauenfiguren wie Pussy Galore können ihm letztendlich nichts entgegensetzen. Ich bin weiß Gott niemand, der auf Teufel komm raus die Frauenrechte in jedwedem Film verletzt sieht, nur weil ein weiblicher Charakter schnell mit der Hauptfigur ins Bett springt. Doch Bond ist, anders als im besseren Vorgänger „Liebesgrüße aus Moskau“, wieder mal das chauvinistische Arschloch, das Frauen einmal besteigt und danach links liegen lässt.
                                    Dieser Chauvinismus, der auf dem Bildschirm zelebriert wird, hat schon beinahe Komik-Potenzial. Oder kann jemand ernst nehmen, wenn Pilotinnen einer Fliegerstaffel aus der Kanzel steigen und in hautengen Uniformen mit langen blonden Haaren präsentiert werden? Von der Slapstick-Sexszene mal ganz zu schweigen, die fast einer Vergewaltigung gleich kommt.
                                    Das ist dann wohl dieser ominöse Retro-Charme, der in „Dro. No“ noch etwas gewirkt hat, hier aber nicht mehr zieht. Too much!
                                    Auch was die Action angeht, wirkt vieles nicht mehr ganz so rund wie im Vorgänger. Die amerikanische Armee agiert im großen Finale unglaublich dämlich, die Bösewichte ebenso. Auch der an sich gelungene Handlanger Odd Job mit dem berühmtesten Hut der Filmgeschichte sorgt für reichlich Lacher, die der Spannung leider den Garaus machen. Der finale Schlagabtausch zwischen Connery und ihm ist dermaßen übertrieben, dass das Wort Slapstick mehr als einmal über den Bildschirm flimmert.
                                    Da lobe ich mir doch Gert Fröbe, der als Goldfinger tatsächlich einiges herausreißt. Seiner Darstellung ist es geschuldet, dass „Goldfinger“ tatsächlich gelungen ist. Vor allem im Zusammenspiel mit Connery entfaltet sich besonders in ruhigen Szenen Spannung. Etwa das sehr amüsante Golfspiel, oder die kurze Verhörszene, in der Bond das erste mal offensichtlich Todesangst hat. Es geht ja auch immerhin um seine Glocken...
                                    So schafft es „Goldfinger“ sich im Ranking vor „Dr. No“ zu schieben, es jedoch nicht mit „Liebesgrüße aus Moskau“ aufnehmen zu können. Dafür machen es sich die Herren Drehbuchautoren zu einfach (→ Pussy Galore!) und bei aller Nostalgie: Bond ist hier teilweise ein ziemlich großes Arschloch!
                                    PS: Der Bondsong ist aber klasse!

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                                    • 8 .5

                                      Ganz klar der beste Connery-Bond. Fröbe als Goldfinger ist grandios.

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                                      • Ausstellungseröffnung im Museum Berlin-Pankow

                                        Das "Bond-Girl" aus Weißensee
                                        Nikki van der Zyl ist eine gebürtige Berlinerin, ihre Großeltern betreiben in Weißensee ein Geschäft für Herren- und Knabenbekleidung. Von den Nationalsozialisten bedroht, können ihre Eltern mit ihr kurz vor Kriegsausbruch aus Deutschland flüchten, in Großbritannien machte sie Karriere beim Film. In zahlreichen James-Bond-Filmen leiht sie in den Sechziger- und Siebzigerjahren verschiedenen Bond-Girls ihre Stimme, wenn die Produktionsfirma der Meinung ist, dass die Originalstimmen nicht akzentfrei genug sind. So ist sie u. a. die englische Stimme von Ursula Andress in „007 jagt Dr. No“, für „Goldfinger“ Gert Fröbe wird sie zum Sprachcoach, kein Abspann nennt allerdings diesen Umstand.

                                        Das Museum Pankow zeichnet die Lebenswege Nikki van der Zyls und ihrer Familie von Weißensee nach Großbritannien in der Ausstellung „Night Flight to Berlin“ nach. Für die Ausstellung hat Nikki van der Zyl privates Bildmaterial zu Verfügung gestellt, teilweise wird es erstmalig gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag den 10. November 2013 (15 Uhr) werden Nikki van der Zyl sowie der Regisseur und Fröbe-Biograf Michael Strauven anwesend sein.

                                        Das Museum öffnet sonntags von 10 bis 18 Uhr. In dieser Zeit können auch die Dauerausstellungen zum Prenzlauer Berg oder die anderen Sonderausstellungen kostenlos besucht werden.
                                        Das Museum befindet sich in direkter Nähe des Wasserturms und der Synagoge Rykestraße (Prenzlauer Allee 227/228, auch Seiteneingang Kolmarer Straße) und ist leicht mit der U2 (Senefelderplatz) oder der M2 (Knaackstraße) zu erreichen.

                                        http://www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund/sonderausstellungen/index.html#night-flight
                                        ab 7.11.: http://facebook.com/bolle.berliner
                                        Kontakt: museumpankow@gmail.com

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                                        • 8 .5

                                          Der wahrscheinlich kultigste Film der gesamten Reihe. Der Bösewicht ist perfekt, der Handlanger auch, Connery ist als Bond auch in diesem Film souverän und die Handlung einfach perfekt gewählt. Es gibt grandiose Konfrontationen zwischen 007 & Goldfinger. Für einen Bondfan ist hier eigentlich alles perfekt gewählt, bis auf das Bondgirl. War zwar sehr hübsch anzusehen gewesen jedoch nicht gerade sehr vielsagend für mich. Der Aston Martin DB5 hingegen ist einfach genial gewesen :D Doch bei all diesen Pluspunkten muss ich aber sagen dass mir Dr. No & FRWL (die zwei Vorgänger) besser gefallen haben denn hin und wieder wirkte der Film dann doch etwas zu trashig bei einigen Szenen und den Tod von Goldfinger hätte man durchaus besser inszenieren können. Dennoch bleibt zu sagen dass Goldfinger ein großer Klassiker ist, hier tauchen oder gehen viele Bondelemente erstmals total auf, die Gadgets kommen hier richtig in Fahrt und zudem hebt sich dieser Teil von den anderen Connerybonds relativ deutlich ab da es hier ausnahmsweise mal nicht um die Verbrecherorganisation SPECTRE geht. Der Film verfolgt eine komplett andere, eigene Geschichte/Handlung und Goldfinger ist der wohl beste Bösewicht. Für mich persönlich ist trotzdem On Her Majesty's Secret Service (Im Geheimdienst ihrer Majestät) das i-Tüpfelchen der 60er Ära von den Bondfilmen gewesen. (Zu diesem Film möchte ich mich auch noch später speziell äußern!)

                                          8.5 Punkte für Goldfinger und Connery, der hier wohl den Höhepunkt seiner Darstellung als 007 feierte!

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                                          • 4

                                            Für mich wirkt der Film in sich sehr gespalten. Die erste Hälfte kam angenehm flott und lässig daher. Das liegt besonders an den häufig wechselnden Schauplätzen und Mädchen. Das eigentlich "Bond Girl" Pussy Galore erscheint dann erst in der zweiten Hälfte auf der Bildfläche. Ab dann zieht sich der Film meiner Meinung nach ganz schön. Die Sprüche wurden weniger, die Actionszenen behäbiger und unnötiges Gerede häufiger.

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                                            • 8 .5

                                              Ein Bond der Sechziger. Als Männer noch Männer waren und Frauen noch keine Männer waren. Gilt heute sicher bei manchen als sexistisch, rassistisch, menschenverachtend (Stichwort Vergasung, "Operation 'Baby einschläfern'") und vieles mehr und wird in wenigen Jahren von Raudia Kloth für den Index vorgeschlagen.
                                              Für mich an manchen Stellen unlogisch bzw unrealistisch, aber das wars auch schon.

                                              Story 10
                                              Realitätsnähe/Logik 7
                                              Musik 9
                                              Darsteller 9
                                              Message 6
                                              Dialoge 8
                                              Optik 9

                                              • 9

                                                Definitiv einer der besten Bonds aller Zeiten - wenn nicht sogar DER beste! Ein vollkommener Bond-Film, der eigentlich alles bietet, was man sich als Fan des berühmten Agenten so wünscht. Das erste Bond-Auto (und was für eins - Klassiker!) mit verdammt coolen Gadgets, einen der besten Handlanger (Oddjob) und mit Goldfinger einen der besten Bösewichte aller Zeiten - dank Gert Fröbe. Zudem wird in "Goldfinger" eine der besten Bankraub-Szenen der Filmgeschichte gezeigt - okay es ist kein wirklicher Raub, aber die Fort-Knox-Aktion inklusive Endgefecht ist einfach legendär. Genauso wie der ganze Film!

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                                                • 9

                                                  [Simons 007-Marathon: Tag 3 - Goldfinger]

                                                  Tag Drei - Goldfinger also, den "besten Bond aller Zeiten". Weil der Film ebendiesen Status hat, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an den Film herangagangen, und ich darf sagen, sie wurden weder enttäuscht noch übertroffen.

                                                  Bis jetzt der spannendste Teil, den ich gesehen habe, mit toller und interessanter Story und mehreren überraschenden Wendungen.
                                                  Die Spannung entsteht vor allem dadurch, dass Bond nicht die ganze Zeit einem Verbrecher hinterherjagt, sondern vielmehr in dauerhafter Nähe zu Goldfinger steht, und zwar bis zum Ende des Filmes.
                                                  Goldfinger selbst ist, wie erwartet, von Gert Fröbe genial dargestellt, sogar noch etwas besser als Bond von Connery.

                                                  Wie auch seine Vorgänger weist der Film den typischen Technik-Charme der damaligen Zeit auf, mit Super-Lasern, high-tec-Gas und futuristischen Gebäuden, was zwar etwas spaßig, aber auf keinen Fall ein Manko ist.

                                                  Apropos Manko: Ein Manko hat der Film: Mir fehlte ein bisschen die Action, deshalb reicht es nicht ganz für zehn Punkte.

                                                  Trotzdem ein genialer Film mit brilianten Schauspielern, toller Geschichte und etwas weniger Action, der seinen Kultstatus als (für mich zumindest bislang) besten 007-Film völlig zurecht genießt.

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                                                  • 9 .5

                                                    007-Klassiker der ganz nahe an der Perfektion ist.

                                                    Sean Connerys dritter Auftritt als Geheimagent gilt zurecht als einer der absoluten Höhepunkte der gesamten Reihe. Es bleiben soviele Szenen und Personen einfach im Gedächtnis. Gerd Fröbe als Goldfinger gibt einen der besten Bond-Bösewichte, Pussy Galore als Bond-Girl wider Willen und Oddjob als Handlanger von Goldfinger machen diesen Bond zu etwas ganz besonderem.

                                                    Überragend ist wieder einmal (und diesmal ganz besonders) Sean Connery, der hier wahrscheinlich auf seinem Höhepunkt seiner Agentenkarriere ist, spielt einfach nur herausragend. Absolut ebenbürtig ist der schon angesprochene Gerd Fröbe der eine absolut realistische und doch mitreißende Darstellung des Auric Goldfinger abliefert.

                                                    Gemixt dem ebenfalls besten Bond-Song aller Zeiten, einer gut erzählten und nicht zu übertriebenen Geschichte, ebenfalls nicht zu unrealistischen Gadgets und den üblichen Bond-Zutaten (Q, M, Moneypenny, Martini, Aston Martin, usw.) ergibt das einen der besten Bond-Filme die wir bisher bewundern durften.

                                                    Ganz großes Kino!

                                                    10