James Bond 007 - Goldfinger - Kritik

Goldfinger

GB · 1964 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 12 · Thriller, Actionfilm · Kinostart
  • 7

    Auch wenn er für viele als die Mutter alle Bond Filme gilt,war er für mich eher einer wie jeder andere mit Jean Connery.Was vermutlich auch auch am Alter des Filmes liegt.
    Mir persöhnlich gefallen die moderneren Bonds einfach besser.
    Ist meine persöhnliche Meinung.

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    • 7
      americanpseiko 13.12.2015, 22:30 Geändert 13.12.2015, 22:31

      Überall geprießen als "Der beste Bond-Film aller Zeiten", fand ich ihn doch eher enttäuschend, bzw. konnte ich nicht sehen warum er sich von den anderen Connery Filmen abheben soll. From russia with love war vom heutigen Standpunkt aus gesehen, deutlich unterhaltsamer. Vielleicht ist Goldfinger einfach nicht so gut gealtert.

      • 9 .5

        Bis heute einer der besten Teile. Gert Fröbe brilliert als Auric Goldfinger. Doch nicht nur ein toller Bösewicht macht Goldfinger zu einem Erlebniss. Der Teil bietet im Gegensatz zu den Vorgängern mal eine richtig gute Geschichte. Sean Connery hat sich nun perfekt in die Bondrolle eingefunden. Der Film besitzt dazu einer der besten Dialoge der Reihe und ist unheimlich wortgewandt. Aber auch die Action ist bärenstark.

        • 7

          Teil 3 meines chronologischen Bond Marathons, heute stand somit der hochgelobte "Goldfinger" auf dem Tagesplan, der unter vielen Fans sogar als bester Bond gehandelt wird. Viele Vorschusslorbeeren also und meine Erwartungen waren dementsprechend auch recht hoch.
          Fangen wir mit dem titelgebenden Bösewicht Goldfinger an, gespielt vom deutschen Schauspieler Gert Fröbe. Ich muss schon sagen, Goldfinger ist der bislang beste Bond Schurke und es dürfte für alle nachfolgenden Filme schwierig werden, diesen zu übertreffen (wobei mein Marathon erst begonnen hat). Fröbe spielt den fiesen, cleveren, durchaus eloquenten aber auch aufbrausenden Goldjunkie phänomenal und lässt die Dialogszenen mit Bond zu den Stärksten des Films werden.
          Sein Gehilfe Oddjob ist zurecht Kult und liefert einen (für die damaligen Verhältnisse) recht ansehnlichen Kampf ab.
          Das Titellied von Shirley Bassey ist ein wahrer Ohrwurm und auch ansonsten bietet dieser Bond die bisher beste Soundkulisse. Schön ist auch die Einführung des Aston Martin mit ganz schicken Gadgets und der unvergessliche Mord mit der Goldfarbe...einfach ein sehr einprägsames Szenenbild.
          Leider hat der Film auch seine Schwächen, so sind z.B. beide Verfolgungsjagden ziemlich unbefriedigend, da ich selten einen so planlos agierenden Bond gesehen habe. Die Rolle der Tilly Masterson existiert für ungefähr 5min und man weiß danach nicht wirklich, was sie ihm Film zu suchen hatte. Bondgirl Pussy Galore ist unspektakulärer als ihr Namen vermuten lässt und ist nach ein paar Zickereien relativ plump dem Charme von Bond erlegen (was leider auch noch sehr wichtig ist und ACHTUNG SPOILER Goldfingers coolen Plan lächerlich zunichte macht). Das Setting macht lediglich in den Bergen Mitteleuropas Laune, das hier gezeigte Amerika ist für Bondverhältnisse untypisch langweilig, da gefiel mir Istanbul im Vorgänger deutlich besser.
          Fazit: Connery routiniert, Fröbe brillant, hinzu kommt eine tolle Soundkulisse und einige kultige Szenen. Alles in allem ein guter Bond, der nicht nur storytechnisch durchaus stilprägend für seine zahlreichen Nachfolger ist. Leider mit ein paar Schwächen, die für mich dann "From Russia with Love" zu einem größeren Vergnügen machte und damit auch besser.

          • 6

            Goldfinger (1964, Guy Hamilton)

            „Pretty girl, beware of his heart of gold. This heart is cold!”
            - Shirley Bassey

            Der 1964 entstandene Goldfinger gilt rückblickend als stilprägendes Phänomen der Popkultur und wird in der öffentlichen Wahrnehmung nahezu ausnahmslos als bester Film der Bondreihe tituliert. Umso interessanter wird es, dieses Werk genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei fällt sowohl auf, dass GF in vielerlei Hinsicht untypischer daherkommt als gemeinhin angenommen, als auch dass er seinem kolossalen Ruf nur sehr bedingt gerecht wird.

            Unter der gewohnten Ägide des berühmten Produzentengespanns Saltzman und Broccoli führt der neue Regisseur Hamilton eine Vielzahl an kleineren Stilmitteln und Merkmalen ein, die in dieser Ausführung und Kombination als klassische Formel der Bondfilme bekannt wurden, unter genauer Betrachtung aber grösstenteils nur Variationen und Erweiterungen ähnlicher Elemente aus den ersten beiden Filmen darstellen. So untermalt der Titelsong ab GF nun den kunstvollen Vorspann und Bond verwendet ein breit gefächertes Arsenal an fantasievollen Waffen und Gadgets, dieses Mal als Teil seines Dienstwagen, des ikonographischen Aston Martin DB5. Weiter entfernt sich Hamilton von den spannenden Abenteuer- und Kriminalfilmelementen seines Vorgängers Terence Young und liefert vielmehr eine frühe Schablone des inhaltlich wenig raffinierten Schauwertspektakels, das von der Allgemeinheit so gerne mit Bond assoziiert wird und Jahre später in Filmen wie TSWLM und MR seinen ausladenden Höhepunkt fand.

            Ob dieses Konzept in GF aber so gut aufgeht wie dem Film gemeinhin zugesprochen wird, ist eine andere Sache. Die erzählte Geschichte bleibt trotz ihrer spektakulären und einfallsreichen Ideen, wie zum Beispiel der nuklearen Verseuchung des US-Amerikanischen Golddepots Fort Knox, weitgehend zu flachbrüstig um die Schauwerte in der angestrebten Grösse und Kraft zu präsentieren. Viele der gutgemeinten Gadgets und absurden Spielereien wirken in ihrer Umsetzung im Vergleich zum exotischen Abenteuerthrill bzw. dem stimmungsvollen Spionagegeflecht der beiden Vorgänger fast schon merkwürdig bieder. Das liegt mitunter daran, dass die geographische Kulisse in einem Golfplatz und einer Schweizer Bergstrasse ihre wenig beeindruckenden Höhepunkte erreicht und dabei weder mit dem glamourösen und wilden Glanz von DN noch der atmosphärischen Dichte von FRWL auch nur ansatzweise mithalten kann. Die Inszenierung holt hier auch nicht mehr allzu viel heraus, die wenigen Actionszenen laufen relativ uninspiriert und tempoarm ab und in seinem sehr gemächlich vor sich hin dümpelnden Rhythmus erinnert GF mehr an einen gemütlichen Urlaubsausflug als an ein spritziges Feuerwerk. Nur gelegentlich schafft es der Film, sich visuell und dramaturgisch zu intensivieren und mit fesselnder Atmosphäre zu überraschen, wie beispielsweise in dem vom eigentlichen Geschehen völlig losgelösten Prolog und der berühmten Laserszene. Hier reisst sich auch John Barrys ansonsten eher unauffälliger Soundtrack von der Kette um das Geschehen wirkungsvoll zu akzentuieren.

            Sean Connery ist wie gewohnt James Bond und meistert die Aufgabe, den berühmtesten Geheimagenten der Kinogeschichte zu portraitieren weiterhin mit Bravour, vor allem aber mit Eleganz und Stil. Seine Auslegung der Rolle wirkt absolut stimmig und sicher, auch wenn er dabei leider erneut an Ecken und Kanten eingebüsst hat und den herben Zynismus seines Debüts weiter vermissen lässt. Connery gegenüber steht mit Gert Fröbe als Goldfinger der berühmteste und auch – nicht zu Unrecht – beliebteste Bösewicht der gesamten Reihe. Fröbes Darbietung des jovialen, lauten Egomanen spielt in ihrer eigenen Liga und macht aus dem gigantomanischen Schmuggler Goldfinger eine Figur, die man so schnell nicht vergisst und die sich ohne Mühe ihren Platz auf meinem Podest der besten Gegenspieler der Bondhistorie sichert. Entsprechend setzt der Film immer dann Highlights, wenn er sich auf Fröbe und dessen clever zugespitzte Dialoggefechte mit Connery verlässt. Was der Kamera nicht gelingen will schaffen die beiden Hauptdarsteller mit Leichtigkeit, nämlich einen energetischen Strom der Unterhaltung zu formen. Wie sich die beiden immer wieder gegenseitig in Schlagfertigkeit und Überlegenheit zu übertrumpfen versuchen ist grossartig, allerdings treten als Nebeneffekt die Schwächen der Szenen, in denen Fröbe nicht oder nur am Rande auftaucht umso mehr zu Tage.

            Durch das grandiose Sparring der beiden Hauptdarsteller rücken die übrigen Charaktere des Films etwas ins Abseits, eine besondere Erwähnung hat aber unbedingt noch Harold Sakata als Goldfinger ebenso stummer wie tödlicher Kammerdiener Oddjob verdient. In der Rolle des nahezu unverwüstlichen Handlangers setzt Sakata nicht nur einige markante Akzente, sondern ebnete auch den Weg für mehrere ähnliche Charaktere in späteren Bondfilmen. Bond-Girl Pussy Galore, gespielt von Honor Blackman, bietet zwar insofern nichts Neues indem sie wie die meisten ihrer Äquivalente früher oder später Bonds Charme erliegt, profiliert sich aber immerhin ein Stückweit durch ihre anfängliche Süffisanz. Als kompletten Fehlgriff kann die Neubesetzung von Bonds CIA-Kumpel gewertet werden. Von Jack Lords lässigem Cowboy-Charme ist in GF nichts mehr zu spüren, Cec Linder gibt stattdessen den netten Onkel von Nebenan.

            GF, die Schablone des klassischen Bondfilms und das unantastbare Meisterwerk der Serie? Wohl eher ein Film, der seinem meilenweit vorauseilenden Ruf nur selten wirklich gerecht wird. Der dritte Bondfilm bietet eine ganze Palette an prägenden Einfällen, die aber grösstenteils nur in ihrem Grundgedanken funktionieren und bei der Ausführung und Inszenierung überraschend farblos und wenig imposant daherkommen, während andere frühe Bondfilme mit weniger ausgefallenen Aufhängern wesentlich stimmiger und spritziger umgesetzt wurden. Das feurige, bunte und fantasievolle Abenteuerspektakel, das GF hätte sein können, entpuppt sich vielmehr als wenig ausgeklügelter und tempoarmer Film, der hier und da mit netten Ideen gespickt ist. Was GF sehenswert macht sind in erster Linie aber seine Figuren und besonders die wunderbar gegeneinander aufspielenden Connery und Fröbe. Ob das zum Meisterwerk reicht ist aber eine andere Frage.

            Wertung: 6 / 10

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              Copacabanasun 26.11.2015, 10:02 Geändert 26.11.2015, 10:04

              Ein Bond-Film den man lieben muss als Fan.
              Hier gibt es alles was man erwartet.
              "Goldfinger" ist einer der besten Agenten-Thriller die es jemals gab.
              Der beste Bond für mich wird immer Sean Connery bleiben.
              Nicht weil er der erste ist, sondern weil er James Bond am besten Verkörperte.
              Die Leute die die Bücher kennen von Ian Fleming wissen was ich meine. :)
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              Fazit: Klassiker der Filmgeschichte. "Goldfinger" ist elegante Filmkunst, die eine gewisse Magie versprüht die den Film zu etwas besonderem macht.
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              LoVe iT!!!

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                cycloo77 10.11.2015, 22:21 Geändert 11.11.2015, 03:45

                Wenn man auch nur ein bisschen von James Bond kennt und jemanden fragt, was fällt euch zu Bond ein oder welcher Film ist euch bekannt, da nenen sicherlich 90%
                G O L D F I N G E R

                Einer der Bonds die den Mythos 007 mitbegründen, unvergesslicher Titelsong, unvergesslicher Bösewicht und unvergesslicher Film.

                Gert Fröbe spielt hier als hätte er nie was anderes gemacht, als James Bond die Hölle heiß zu machen.
                G R A N D I O S

                Auch Pussy Galore & Hutmann Oddjob haben sich ins Bondfilm Gedächtnis fest verankert.

                Kurzum G O L D F I N G E R ist ein echter Bond KLASSIKER!

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                • 7

                  Aus heutiger Sicht eine Trashperle erster Güte. Lächerliche Prügelszenen, Effekte kann man das heute auch nicht wirklich nennen, casanova-Sprüche am Fließband und die Handlung teilweise nicht nachvollziehbar sinnfrei, aber...dieser Bond ist auch einfach Kult! Dem Film muss man natürlich zu Gute halten, dass er nun über 50 Jahre alt ist und einen Meilenstein für das Agentengenre darstellte. Gadgets, ein markanter Bösewichte, ein irrwitziger Schurkenplan und hübsche Bond Girls verhelfen Goldfinger zu seinem Status "Bester Bond".
                  Trotzdem schön das sich die Serie weiterentwickelt hat!

                  • 7 .5

                    Sir Thomas Sean Connery ist der charismatischste und lässigste Bonddarsteller. Wenn man bedenkt dass dieser Film von 1964 ist muss ich sagen dass Sean Connery auch der beste Bond aller Zeiten ist! Grandioser Filmsoundtrack und ein fantastischer Gert Fröbe.

                    Ich bin extrem gespannt auf Spectre mit dem (meiner Meinung nach) zweitbesten Bond aller Zeiten und einem der besten Schauspieler unserer Zeit - the one and only - Christoph Waltz! :)

                    • 6

                      Der Bärenanteil aller Filmegucker attestiert mir denke ich ohnehin Ahnungslosigkeit, angesichts der Tatsache, daß Feuerball wohl mein Lieblings Bond ist. Während Goldfinger zu den beliebtesten zählt. Mich reizen hier die Figuren abgesehen von 007 selbst nicht weiter. Für einen Teil dieses Franchises ist mir der Bösewicht einfach nicht überzeichnet genug, von Pussy Galore bleibt bei mir nur der Name hängen. Und so weiter. Nach dem starken Anfang hab ich mehr und mehr das Ableben des Schurkentums herbeigesehnt. Bis dahin hab ich mich zum Teil ganz schön gelangweilt...

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                      • 8
                        Halver Hahn 07.10.2015, 10:29 Geändert 07.10.2015, 16:09

                        Unfassbar.

                        Fröbes "Goldfinger", bezeichnenderweise die beste Figur im Bond-Universum, hat alles und tut alles, was ein Superschurke haben und tun muss. Kein Wunder, dass kein weiterer Bond-Film an diesen einsamen Höhepunkt herankam:

                        - die Mutter aller unnötig komplizierten Eroberungspläne
                        - die Mutter aller unnötig komplizierten Präsentationen für unnötig komplizierte Pläne (!!!)
                        - Gold
                        - einen Todeslaser
                        - die chinesische Armee (wtf?)
                        - einen obskuren Schergen, der Feinde mit seinem Hut (!) erledigt
                        - ein Barbie-Kampfgeschwader
                        - Pussy Galore
                        - eine Atombombe
                        - lässt Menschen in einer Schrottpresse verschwinden
                        - tötet Verbündete mit Giftgas
                        - vergoldet (!) Feinde zu Tode
                        - den besten Bond-Titelsong
                        - einen goldenen Rolls Royce

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                        • 6
                          LuxusPicture 06.10.2015, 12:52 Geändert 06.10.2015, 12:53

                          Von den ersten dreien natürlich der beste Bond. Nimmt man die lächerlichen Kampfszenen mal beiseite und bedenkt, daß man es zu dieser Zeit einfach nicht besser konnte, besticht Goldfinger erstens schon mal durch den genialen Titelsong und Sean Connery selbst. Allerdings ist das alles in allem zu viel Pulp und Trash. Klar, Bond ist immer auch Comic-Artig, der Sexismus-Scheiß ist nahezu unerträglich, aber für das, was es schließlich sein soll, ist es sehenswert.

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                          • 8 .5
                            Heckenritter 28.09.2015, 13:41 Geändert 28.09.2015, 14:00

                            Goldfinger setzte einen neuen Maßstab für das Action-Kino. Vor 50 Jahren. Und den Film kann man heute noch gut gucken. Ein zeitloses Meisterwerk ist er nicht, allerdings der Klassiker des Action-Kinos der 60er. Wirklich erstaunlich das der Film auch heute noch unterhält. Wer Connery in Bestform sehen will, der kommt um Goldfinger nicht herum.

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                            • 7

                              Bis jetzt der beste Connery Bond den ich gesehen habe. Aber nicht großartig. Dieser Film revolutionierte das Agentenfilm Genre und andere Spionage Thriller mussten sich erstmal an dem hier messen lassen können.

                              Die Agententricks und die Ausstrahlung sind natürlich ein malig. Aber wie immer bei einem Bond Film befasst man sich nicht zu viel damit. Manche Momente wirken lächerlich überdreht. Doch andere wirken sehr stark und besonders stark gespielt. Sehen wir mal davom ab das dieser Film in Israel verboten wurde, als die Nazi Vergangenheit des Schauspielers von Goldfinger herauskam. Das ist ja nicht sonderlich wichtig, aber ein ganz lustiger Fakt.

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                              • 10

                                Ich hatte die Gelegenheit den Film kürzlich auf der Kinoleinwand bewundern zu dürfen und was soll ich sagen? Connery, unglaublich cool und charismatisch wie eh und je, gegen Gert Fröbe als von Gold besessener Gegenspieler mit genialem Plan. Ein Klassiker.

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                                • 8 .5

                                  Der 3.Teil der Bond-Reihe ist der Klassiker schlecht hin. Die Geburtsstunde des Aston Martin. Mit echt coolen Gadgets. Gert Fröbe's Darstellung des Goldfinger meistert der deutsche Schauspieler tadellos. Sein Handlanger Oddjob wird Cool in Szene gesetzt. Sean Connery ist wie gewohnt Klasse und richtig Cool. Die Action macht großen Spaß. Auch die Story ist spannend und unterhaltsam erzählt. Der Plan von Goldfinger ist genial! Der Film ist auf jeden Fall besser als seine Vorgänger!

                                  Für diesen Klassiker gibt's 8,5 Punkte!!!

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                                  • 6

                                    Einerseits ist der Film übel sexistisch mit einer Quasi-Vergewaltigung durch Bond, andererseits hat er auch viele Stärken, ist rasant erzählt und witzig. Ein umfassende Besprechung gibt es hier:

                                    http://www.spaetfilm.de/episode/podcast/sf28-das-james-bond-double-feature/

                                    • 10

                                      Goldfinger ist actionreich, spannend, lustig und gut gespielt. Kein Bond-Film, der nach Goldfinger in den Kinos erschien,kam an diesen hier heran. Goldfinger ist Mein Lieblings Bond-Film

                                      • 10

                                        Bester Bondfilm ever. Hier stimmt einfach alles egal ob Held, Bondgirl, Schurke Setting oder die Story. Mehr gibt es nicht zu sagen.

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                                          [...] Mit „James Bond 007 – Goldfinger“ sind wir endgültig, mit jeder Faser, im Bond-Universum angekommen: Der Aston Martin DB5 darf sich in ästhetischen Grazie präsentieren, der Martini muss geschüttelt und nicht gerührt aufgetafelt werden, die Gadgets reichen vom Miniatursensor bis zur tödlichen Melone mit Stahlkrempe, ein mit Gert Fröbe exzellent besetzter Bösewicht möchte endlich auch Wunder in der Kriminalität vollbringen und Sean Connery hat sein so zynisches wie charismatisches Agentenmodell vollkommen verinnerlicht. Konnte man in den ersten beiden Filmen noch von einem durchaus menschlichen Bond sprechen, der sich nach einem Vogelspinnenangriff auch mal auf die Toilette zurückzieht, um sich gepflegt zu übergeben, ist Connery nun in den galant-überheblichen Sphäre angekommen, die seine Figur zum Archetyp des Franchise erklärte und ihn nicht nur emanzipierte Frauen von Welt knacken, sondern auch der Dreistigkeit anheim fallen lassen, eine seiner Konkubinen als Schutzwall zu instrumentalisieren. Guy Hamilton hat indes Terrence Young auf dem Regiestuhl abgelöst und lässt „James Bond 007 – Goldfinger“ den unbedingten Stilwillen aus jedem Frame tropfen: Inszenatorisch ist das dritte Bond-Abenteuer herausragend gelöst, die Locations und Sets sind stimmungsvoll gewählt (selbst wenn offenkundig als Rückprojektionen zu erkennen) und über Shirley Basseys legendäres Titellied (instrumental auch als musikalisches Leitmotiv gegenwärtig) müssen wohl keine Superlativen mehr verloren werden.

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                                            Der erste Bond, der alle Elemente in sich vereinte, die im Laufe der Zeit zum Markenzeichen werden sollten: Ein einprägsamer Titelsong, ein schickes Dienstauto mit allerhand Spielereien, ein ausdrucksstarker Gegenspieler mit teils bizarren Gehilfen und einem aberwitzigen Plan und ein schlagfertiges Bondgirl. Eine Mischung, die wenig überraschend gut funktioniert und von Sean Connery gewohnt charmant angeführt wird. Gert Fröbe als Goldfinger ist mal ein echter Volltreffer und zurecht einer der legendärsten Bösewichte der Reihe. Es ist ein wenig schade, dass damals noch nicht die technischen Möglichkeiten von heute zur Verfügung standen. Die Effekte lassen einen doch mitunter schmunzeln. Doch es wäre schlicht unfair, das als Kritikpunkt anzuführen. Für die damalige Zeit war das am oberen Ende der Möglichkeiten.
                                            Der beste Connery-Bond.

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                                              Now the Big One. Okay, Goldfinger ist der Lieblingsbond vieler Bond-Fans. Und auch ich muss gleich zu Beginn sagen, dass dieser dritte Bond Film zu meinen Top 3 Bond Filmen gehört, auch wenn er nicht meine Nummer 1 ist. Aber hier stimmt wirklich alles und keine Wünsche für einen spannenden Agententhriller bleiben hier fast noch offen. Sean Connery glänzt hier im höchsten Maß und wir bekommen einen der besten Bond-Schurken aller Zeiten geboten. Und erstmals gabs nun hier die gesungenen Vorspänne und es ist hier gleich eins der besten Bond-Lieder die man je gehört hat.

                                              James Bond bekommt es hier diesmal mit einem seiner gefährlichsten Gegenspieler zu tun. Goldfinger ist ein waschechter Goldesel, für den es nichts schöneres auf der Welt gibt als das gleichnamige Edelmetall. Doch Mister Goldfinger ist ein skrupelloser Mensch, der etwas Großes plant und macht selbst vor einem Mord keinen Halt. Das bekommt auch James Bond zu spüren, als er sich auf eine Liebesnacht mit einer Gehilfin von Goldfinger einlässt. Am nächsten Morgen ist sie tot und komplett vergoldet. James Bond will nun herausfinden, was für ein Mensch dieser Goldfinger eigentlich ist.

                                              Faszination pur! Liebesgrüße aus Moskau war schon eine beachtliche Steigerung und Bonds drittes Abenteuer ist ein echter Hammer. Die Kameraarbeit ist hier noch genialer und präziser und immer noch besser als die Kameraarbeit bei vielen Actionfilmen von heute, Stichwort Wackelkamera. Die Story ist ziemlich gut geschrieben und vor allem nicht ganz so vorhersehbar konstruiert wie andere Bond-Abenteuer. Es gibt viele markante Schlüsselszenen wie die Laserszene oder Oddjobs Messerhut. Gegen Ende wird der Film sogar für Bond Verhältnisse ziemlich hart auch wenn das noch nicht vergleichbar mit dem unfassbar brutalen Bondfilm "Lizenz zum Töten" ist.

                                              Über Sean Connery kann man ja eigentlich nicht genug schwärmen. Hier ist noch ein bisschen mehr Humor vorhanden, auch wenn er noch lange nicht den viel zu hohen Humorgrad eines Roger Moores hat. Trotzdem ist Connery einfach eine Marke für sich und hier in Goldfinger legt er seine beste Performance als Geheimagent ab. Aber der eigentliche Star des Films ist Goldfinger, wunderbar gespielt vom genialen deutschen Schauspieler Gerd Fröbe. Er war einfach ein Meister in Sachen Schurken spielen und als Goldfinger liefert er die Rolle seines Lebens ab. Ich liebe diesen Bösewicht einfach, weil er immer irgendwas bedrohliches an sich hat und man lange nicht weiß was er vorhat.

                                              Fazit : Goldfinger war lange Zeit mein Lieblingsbond, doch es gibt zwei Bond-Streifen, die das nochmal getoppt haben. Das ändert aber nichts daran, dass Goldfinger ein Wahnsinnsfilm voller Spannung und unterhaltsamer Action ist. Und der Soundtrack ist eine glatte 1! Bond kehrt zurück in "Feuerball".

                                              9/10

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                                              JokerReviews Hauptseite : http://instagram.com/joker_reviews/

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                                                Gerade die älteren “James Bond”-Filme sind ja nicht gerade für ihre komplexe Story bekannt und so verwundert es auch nicht, dass auch “Goldfinger” mit einer eher simplen Story daher kommt. Dennoch ist das dritte “James Bond”-Abenteuer für mich einer der besten “James Bond”-Filme. Dies liegt zu großen Teilen an Bond-Bösewicht Goldfinger, der von Gert Fröbe (Ludwig, Der Räuber Hotzenplotz) wirklich herausragend verkörpert wird. Seine Art den Bösewicht zu verkörpern bleibt einem noch lange nach dem Abspann in Erinnerung und ohne Fröbe wäre “Goldfinger” sicher ein deutlich schwächerer Film. Fröbe spielt den Bösewicht auf die eine Art liebenswert und gleichzeitig schafft er es, dass man als Zuschauer die Figur abgrundtief hasst.

                                                Unvergessen sind natürlich auch die weiblichen Opfer des Films. Wenn die Damen komplett mit Gold überzeugen auf dem Bett liegen, kann man diesen Szenen eine bizarre Erotik nicht absprechen und abgesehen davon ist diese Art jemanden zu töten einfach super einfallsreich.

                                                Ebenso bleibt wohl Honor Blackman (Fright, Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück) den Bond-Fans ewig im Gedächtnis. Wenn man der Dame vielleicht auch aus dem Stehgreif kein Gesicht zuordnen kann, wird es bei ihrem Rollennamen sofort klingeln. Pussy Galore ist einfach ein Name der im Gedächtnis bleibt.

                                                Schön an “Goldfinger” ist auch, dass man mit der dritten Agentenverfilmung dort weitermacht wo man bei “Liebesgrüße aus Moskau” aufgehört hat. Wieder bekommt man ein einen Sean Connery präsentiert, der charmant auf Verbrecherjagd geht und dabei den Frauen Kopf verdreht. Ebenso fehlen die Gadgets aus Q’s Werkstatt genauso wenig, wie die obligatorischen Actionszenen.

                                                • 8

                                                  Gehört zu meinen Top 5 der Bond Filme. Schon wegen Gerd Fröbe, der mit seiner verzweifelt wurstig wirkenden Art einen außergewöhnlichen und klischeefreien Bösewicht abgibt. Und die Figur Pussy Galore und deren Name begeistern aus heutiger Sicht ebenso wie der spielfreudig aufgelegte Sean Connery.

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                                                    Schlopsi 12.12.2014, 19:19 Geändert 12.12.2014, 20:11

                                                    "Goldfinger, he's the man
                                                    The man with the midas touch
                                                    A spider's touch
                                                    Such a cold finger
                                                    Beckons you to enter his web of sin
                                                    But don't go in"
                                                    - Shirley Bassey, Titelsong "Goldfinger"

                                                    Auch wenn ich mehr auf die geerdeten Bonds stehe, so muss ich zugeben, dass "Golfinger" für mich nicht nur mit zu den besten, sondern auch zu den zeitlosesten Filmen der Reihe gehört. Immerhin hat er schon 50 Jahre auf dem Buckel und doch erinnert man sich noch immer gerne an einige Inhalte des Films, wie zum Beispiel an das "Golden Girl" oder an Oddjob, einen der hinterlistigsten, aber zu keinem Zeitpunkt überzeichneten Handlanger Goldfingers.
                                                    Bei den alten Bondfilmen habe ich zudem auch immer etwas Probleme mit der Darstellung der Frauen, die meist nur als Objekt der Begierde auftreten und dann nach Bedarf weggeworfen werden; Charme hin oder her. Da ist Honor Blackman als Pussy Galore eine willkommene Abwechslung, wenn sie Connerys Bond gnadenlos auflaufen lässt und ihre toughe Art durchsetzen darf. Also keinesfalls eine Pussy!

                                                    "Sie können Ihren Charme abstellen, Mr. Bond. Ich bin dagegen immun!"

                                                    Aber was macht "James Bond 007: Goldfinger" denn so klassisch zeitlos?
                                                    Einerseits behält der Film seinen nostalgischen Charme bis heute aufrecht. Er ist wunderbar fotografiert, die Handlung ist zwar für Bond typisch, aber auch trotz der netten Gimmicks am Aston Martin nicht zu überdreht, als dass der Film zu speziell werden würde. Zudem wurde mit Gert Fröbes herausragend und clever gespielten Figur des Auric Goldfingers ein Widersacher geschaffen, der das klassische Gut gegen Böse Prinzip verkörpert, ohne dass im Kampf gegen Bond gleich eine Rakete ins All geschossen werden oder sonstiger völlig überzogener Weltherrschaftsquatsch auf den Plan treten muss, um das Duell spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Dazu ist die Geschichte selbst in angenehmen Tempo gehalten (heute würde sich wohl kaum mehr ein Film rund 10 Minuten auf dem Golfplatz aufhalten) und wird durch Connerys arroganten Charme, vereinzelt netten Gadgets und lockeren Sprüchen auch Jahrzehnte später nie langweilig.

                                                    Kein Wunder also, dass "Goldfinger" unter Filmfreunden mit zu den besten der Reihe gehört. Er hat eben ungemein viel Stil.

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