James Bond 007 - Goldfinger - Kritik

GB 1964 Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 14.01.1965

  • 6

    Einerseits ist der Film übel sexistisch mit einer Quasi-Vergewaltigung durch Bond, andererseits hat er auch viele Stärken, ist rasant erzählt und witzig. Ein umfassende Besprechung gibt es hier:

    http://www.spaetfilm.de/episode/podcast/sf28-das-james-bond-double-feature/

    • 10

      Goldfinger ist actionreich, spannend, lustig und gut gespielt. Kein Bond-Film, der nach Goldfinger in den Kinos erschien,kam an diesen hier heran. Goldfinger ist Mein Lieblings Bond-Film

      • 10

        Bester Bondfilm ever. Hier stimmt einfach alles egal ob Held, Bondgirl, Schurke Setting oder die Story. Mehr gibt es nicht zu sagen.

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        • 7

          [...] Mit „James Bond 007 – Goldfinger“ sind wir endgültig, mit jeder Faser, im Bond-Universum angekommen: Der Aston Martin DB5 darf sich in ästhetischen Grazie präsentieren, der Martini muss geschüttelt und nicht gerührt aufgetafelt werden, die Gadgets reichen vom Miniatursensor bis zur tödlichen Melone mit Stahlkrempe, ein mit Gert Fröbe exzellent besetzter Bösewicht möchte endlich auch Wunder in der Kriminalität vollbringen und Sean Connery hat sein so zynisches wie charismatisches Agentenmodell vollkommen verinnerlicht. Konnte man in den ersten beiden Filmen noch von einem durchaus menschlichen Bond sprechen, der sich nach einem Vogelspinnenangriff auch mal auf die Toilette zurückzieht, um sich gepflegt zu übergeben, ist Connery nun in den galant-überheblichen Sphäre angekommen, die seine Figur zum Archetyp des Franchise erklärte und ihn nicht nur emanzipierte Frauen von Welt knacken, sondern auch der Dreistigkeit anheim fallen lassen, eine seiner Konkubinen als Schutzwall zu instrumentalisieren. Guy Hamilton hat indes Terrence Young auf dem Regiestuhl abgelöst und lässt „James Bond 007 – Goldfinger“ den unbedingten Stilwillen aus jedem Frame tropfen: Inszenatorisch ist das dritte Bond-Abenteuer herausragend gelöst, die Locations und Sets sind stimmungsvoll gewählt (selbst wenn offenkundig als Rückprojektionen zu erkennen) und über Shirley Basseys legendäres Titellied (instrumental auch als musikalisches Leitmotiv gegenwärtig) müssen wohl keine Superlativen mehr verloren werden.

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          • 8

            Der erste Bond, der alle Elemente in sich vereinte, die im Laufe der Zeit zum Markenzeichen werden sollten: Ein einprägsamer Titelsong, ein schickes Dienstauto mit allerhand Spielereien, ein ausdrucksstarker Gegenspieler mit teils bizarren Gehilfen und einem aberwitzigen Plan und ein schlagfertiges Bondgirl. Eine Mischung, die wenig überraschend gut funktioniert und von Sean Connery gewohnt charmant angeführt wird. Gert Fröbe als Goldfinger ist mal ein echter Volltreffer und zurecht einer der legendärsten Bösewichte der Reihe. Es ist ein wenig schade, dass damals noch nicht die technischen Möglichkeiten von heute zur Verfügung standen. Die Effekte lassen einen doch mitunter schmunzeln. Doch es wäre schlicht unfair, das als Kritikpunkt anzuführen. Für die damalige Zeit war das am oberen Ende der Möglichkeiten.
            Der beste Connery-Bond.

            • 9

              Now the Big One. Okay, Goldfinger ist der Lieblingsbond vieler Bond-Fans. Und auch ich muss gleich zu Beginn sagen, dass dieser dritte Bond Film zu meinen Top 3 Bond Filmen gehört, auch wenn er nicht meine Nummer 1 ist. Aber hier stimmt wirklich alles und keine Wünsche für einen spannenden Agententhriller bleiben hier fast noch offen. Sean Connery glänzt hier im höchsten Maß und wir bekommen einen der besten Bond-Schurken aller Zeiten geboten. Und erstmals gabs nun hier die gesungenen Vorspänne und es ist hier gleich eins der besten Bond-Lieder die man je gehört hat.

              James Bond bekommt es hier diesmal mit einem seiner gefährlichsten Gegenspieler zu tun. Goldfinger ist ein waschechter Goldesel, für den es nichts schöneres auf der Welt gibt als das gleichnamige Edelmetall. Doch Mister Goldfinger ist ein skrupelloser Mensch, der etwas Großes plant und macht selbst vor einem Mord keinen Halt. Das bekommt auch James Bond zu spüren, als er sich auf eine Liebesnacht mit einer Gehilfin von Goldfinger einlässt. Am nächsten Morgen ist sie tot und komplett vergoldet. James Bond will nun herausfinden, was für ein Mensch dieser Goldfinger eigentlich ist.

              Faszination pur! Liebesgrüße aus Moskau war schon eine beachtliche Steigerung und Bonds drittes Abenteuer ist ein echter Hammer. Die Kameraarbeit ist hier noch genialer und präziser und immer noch besser als die Kameraarbeit bei vielen Actionfilmen von heute, Stichwort Wackelkamera. Die Story ist ziemlich gut geschrieben und vor allem nicht ganz so vorhersehbar konstruiert wie andere Bond-Abenteuer. Es gibt viele markante Schlüsselszenen wie die Laserszene oder Oddjobs Messerhut. Gegen Ende wird der Film sogar für Bond Verhältnisse ziemlich hart auch wenn das noch nicht vergleichbar mit dem unfassbar brutalen Bondfilm "Lizenz zum Töten" ist.

              Über Sean Connery kann man ja eigentlich nicht genug schwärmen. Hier ist noch ein bisschen mehr Humor vorhanden, auch wenn er noch lange nicht den viel zu hohen Humorgrad eines Roger Moores hat. Trotzdem ist Connery einfach eine Marke für sich und hier in Goldfinger legt er seine beste Performance als Geheimagent ab. Aber der eigentliche Star des Films ist Goldfinger, wunderbar gespielt vom genialen deutschen Schauspieler Gerd Fröbe. Er war einfach ein Meister in Sachen Schurken spielen und als Goldfinger liefert er die Rolle seines Lebens ab. Ich liebe diesen Bösewicht einfach, weil er immer irgendwas bedrohliches an sich hat und man lange nicht weiß was er vorhat.

              Fazit : Goldfinger war lange Zeit mein Lieblingsbond, doch es gibt zwei Bond-Streifen, die das nochmal getoppt haben. Das ändert aber nichts daran, dass Goldfinger ein Wahnsinnsfilm voller Spannung und unterhaltsamer Action ist. Und der Soundtrack ist eine glatte 1! Bond kehrt zurück in "Feuerball".

              9/10

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                Gerade die älteren “James Bond”-Filme sind ja nicht gerade für ihre komplexe Story bekannt und so verwundert es auch nicht, dass auch “Goldfinger” mit einer eher simplen Story daher kommt. Dennoch ist das dritte “James Bond”-Abenteuer für mich einer der besten “James Bond”-Filme. Dies liegt zu großen Teilen an Bond-Bösewicht Goldfinger, der von Gert Fröbe (Ludwig, Der Räuber Hotzenplotz) wirklich herausragend verkörpert wird. Seine Art den Bösewicht zu verkörpern bleibt einem noch lange nach dem Abspann in Erinnerung und ohne Fröbe wäre “Goldfinger” sicher ein deutlich schwächerer Film. Fröbe spielt den Bösewicht auf die eine Art liebenswert und gleichzeitig schafft er es, dass man als Zuschauer die Figur abgrundtief hasst.

                Unvergessen sind natürlich auch die weiblichen Opfer des Films. Wenn die Damen komplett mit Gold überzeugen auf dem Bett liegen, kann man diesen Szenen eine bizarre Erotik nicht absprechen und abgesehen davon ist diese Art jemanden zu töten einfach super einfallsreich.

                Ebenso bleibt wohl Honor Blackman (Fright, Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück) den Bond-Fans ewig im Gedächtnis. Wenn man der Dame vielleicht auch aus dem Stehgreif kein Gesicht zuordnen kann, wird es bei ihrem Rollennamen sofort klingeln. Pussy Galore ist einfach ein Name der im Gedächtnis bleibt.

                Schön an “Goldfinger” ist auch, dass man mit der dritten Agentenverfilmung dort weitermacht wo man bei “Liebesgrüße aus Moskau” aufgehört hat. Wieder bekommt man ein einen Sean Connery präsentiert, der charmant auf Verbrecherjagd geht und dabei den Frauen Kopf verdreht. Ebenso fehlen die Gadgets aus Q’s Werkstatt genauso wenig, wie die obligatorischen Actionszenen.

                • 8

                  Gehört zu meinen Top 5 der Bond Filme. Schon wegen Gerd Fröbe, der mit seiner verzweifelt wurstig wirkenden Art einen außergewöhnlichen und klischeefreien Bösewicht abgibt. Und die Figur Pussy Galore und deren Name begeistern aus heutiger Sicht ebenso wie der spielfreudig aufgelegte Sean Connery.

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                  • 10
                    Schlopsi 12.12.2014, 19:19 Geändert 12.12.2014, 20:11

                    "Goldfinger, he's the man
                    The man with the midas touch
                    A spider's touch
                    Such a cold finger
                    Beckons you to enter his web of sin
                    But don't go in"
                    - Shirley Bassey, Titelsong "Goldfinger"

                    Auch wenn ich mehr auf die geerdeten Bonds stehe, so muss ich zugeben, dass "Golfinger" für mich nicht nur mit zu den besten, sondern auch zu den zeitlosesten Filmen der Reihe gehört. Immerhin hat er schon 50 Jahre auf dem Buckel und doch erinnert man sich noch immer gerne an einige Inhalte des Films, wie zum Beispiel an das "Golden Girl" oder an Oddjob, einen der hinterlistigsten, aber zu keinem Zeitpunkt überzeichneten Handlanger Goldfingers.
                    Bei den alten Bondfilmen habe ich zudem auch immer etwas Probleme mit der Darstellung der Frauen, die meist nur als Objekt der Begierde auftreten und dann nach Bedarf weggeworfen werden; Charme hin oder her. Da ist Honor Blackman als Pussy Galore eine willkommene Abwechslung, wenn sie Connerys Bond gnadenlos auflaufen lässt und ihre toughe Art durchsetzen darf. Also keinesfalls eine Pussy!

                    "Sie können Ihren Charme abstellen, Mr. Bond. Ich bin dagegen immun!"

                    Aber was macht "James Bond 007: Goldfinger" denn so klassisch zeitlos?
                    Einerseits behält der Film seinen nostalgischen Charme bis heute aufrecht. Er ist wunderbar fotografiert, die Handlung ist zwar für Bond typisch, aber auch trotz der netten Gimmicks am Aston Martin nicht zu überdreht, als dass der Film zu speziell werden würde. Zudem wurde mit Gert Fröbes herausragend und clever gespielten Figur des Auric Goldfingers ein Widersacher geschaffen, der das klassische Gut gegen Böse Prinzip verkörpert, ohne dass im Kampf gegen Bond gleich eine Rakete ins All geschossen werden oder sonstiger völlig überzogener Weltherrschaftsquatsch auf den Plan treten muss, um das Duell spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Dazu ist die Geschichte selbst in angenehmen Tempo gehalten (heute würde sich wohl kaum mehr ein Film rund 10 Minuten auf dem Golfplatz aufhalten) und wird durch Connerys arroganten Charme, vereinzelt netten Gadgets und lockeren Sprüchen auch Jahrzehnte später nie langweilig.

                    Kein Wunder also, dass "Goldfinger" unter Filmfreunden mit zu den besten der Reihe gehört. Er hat eben ungemein viel Stil.

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                    • 8 .5

                      Wer Fan der James-Bons Filme ist der sollte diesen hier nicht verpassen.
                      Unter den liebhabern soll er ja der beste Bond sein den es gab.

                      Ich kann dazu nichts sagen,da ich nicht alle kenne.
                      Aber dieser hier war ziemlich gut .

                      • 8 .5

                        "Goldfinger" ist der Prototyp des Agentenfilms und vor allem der Bond-Reihe.

                        Er beinhaltet alle Elemente, die die Reihe auszeichnen und groß gemacht haben - und das in Perfektion.

                        So hat man mit Sean Connery den besten Bonddarsteller. Er wirkt charmant, verführerisch und eloquent, aber längst nicht so glatt wie Moore oder so steif wie Brosnan. Hier hat Bond noch Ecken und Kanten, ist zwar effektiv in dem was er tut, aber trotzdem sexistisch, gewaltbereit und dem Alkohol etwas zu sehr zugeneigt.

                        Ihm gegenüber steht mit Auric Goldfinger der beste Bösewicht der Reihe. Das liegt vor allem an Gert Fröbe, der hier überragend spielt und damit einen intelligenten, arroganten und sadistischen Gegenspieler erschafft, der Dr. No und Co in den Schatten stellt.
                        Auch sein Gehilfe Oddjob ist einer der stimmigsten Handlanger des Franchises, der mit seiner tödlichen Melone und seiner reduzierten Mimik im Gedächtnis bleibt.

                        Hinzu kommen das wohl schönste Bond-Auto, ein taffes, eigenständiges Bondgirl mit dem Namen "Pussy Galore" der so wohl nur in den Sechzigern möglich war und einige sehr schöne Drehorte.

                        Auch die Handlung ist durchweg spannend und erzählt einen Plot, an dem sich so mancher späterer Bond gewaltig orientiert hat. Auch aus filmischer Sicht ist "Goldfinger" sicherlich einer der besten Bonds.

                        Insgesamt ist "Goldfinger" der meiner Ansicht nach beste Bondfilm. Der auch heute noch nichts von seiner Spannung und seinem Charme verloren hat.

                        6
                        • 8

                          "Goldfinger" gilt völlig zu recht als einer der besten Bondfilme. Gert Fröbe ist ein unvergesslicher Bösewicht, James Bond ist so cool wie man es von ihm erwartet und die Spannung lässt den Zuschauer gebannt vor der Glotze hängen. Obwohl der Film nun schon so viele Jahre auf den Buckel hat, wirkt er noch lange nicht angestaubt. Natürlich sind die Action und die Effekte aus heutiger Sicht etwas betulich, aber das tolle Drehbuch, die interessanten Schauplätze und die wirklich exzellente Kamerarbeit lassen keine Zweifel an der Qualität des Streifens aufkommen.
                          Lobend erwähnen sollte man auch das ganz hervorragende Produktionsdesign von Ken Adam. Es ist kaum zu glauben, dass das im Film zu sehende Fort Knox nur eine in Originalgröße nachgebaute Kulisse und nicht das berühmte echte Fort ist.

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                          • 10

                            50 Jahre Goldfinger

                            • 9 .5

                              Einer der besten James Bond Filme aller Zeiten.

                              1
                              • 9 .5

                                Sean Connery erklomm 1964 den vorläufigen Gipfel der Bondhysterie und "Goldfinger" ist somit wahrscheinlich wie kaum ein anderer Bond die Keimzelle für das Allermeiste was in den bis dato nächsten 50 Jahren folgte.
                                Nach den bis "Goldfinger" sehr chauvinistischen Frauenbild, wo Bond -wie auch in späteren Filmen- sogar mal handgreiflich gegen Frauen austeilt, taucht mit Pussy Galore die erste zumindest in Ansätzen emanzipierte Fraufigur in den 007-Filmen auf. Mit Gerd Fröbe zudem erstmals einem Bösewicht eine enorme Präsenz verliehen und rückt diesen Part in den Mittelpunkt. Ein Stilbild, das vorher weniger griffig und prägend war. Der Aston Martin DB5, die vergoldete Frauenleiche, die Laserszene oder die messerscharfe Hutkrempe, das alles ist mittlerweile Filmhistorie.
                                "Goldfinger" ist ein runder Bondfilm, der von den Lokalitätswechseln, schöner Fotografie, einer genialen Titelsequenz-erstmals mit Gesang vertont-, hoher Spannung und einem großen Spaßfaktor lebt, auch weil Sean Connery zunehmend Chuzpe in seiner Rolle entwickelt bzw. die Figur diese zunehmend auf den Leib geschrieben bekommt. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Bondfilme, die mir noch besser gefallen. Goldfinger ist aber zweifelsohne eine der Höhepunkte in mittlerweile 52 Dienstjahren von 007 auf der Leinwand.

                                • 8 .5

                                  Sean Connery ist Bond, James Bond ... der einzig wahre ... Goldfinger ist dabei sein bester Bond ... toller Film mit einem ebenso brillianten Bösewicht !!!!

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                                  • 9 .5

                                    Sean Connery ist Bond. Niemand sonst ist so elegant, witzig, ernst, verführerisch und tötlich wie Sean Connery als James Bond. Die aktuelle James Bond Besetzung hat nichts mehr mit dem smarten Geheimagent gemeinsam

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                                    • 8 .5

                                      GOLDFINGER gilt gemeinhin als Blaupause aller weiteren Bond-Filme; als das 007-Abenteuer, das man in eine Zeitkapsel stecken würde, um den Menschen der Zukunft James Bond zu erklären, und in den meisten obligatorischen Listen als der beste Bond überhaupt. Das alles mit Recht; daß der Film nicht mein Lieblings-Bond ist, ist nur eine Frage von persönlichem Geschmack. GOLDFINGER bringt großartige Ideen und Gags im Minutentakt, das Reservoir an guten Einfällen und trefflich inszenierten Kapriolen scheint endlos. Sean Connery hat sich so richtig auf 007 eingegroovt und findet in Gert Fröbe einen äußerlich dick-ulkigen, tatsächlich aber hintergründig wahnsinnigen Widerpart. Fantastisch! Allein Bonds gewalttätiges Umdrehen der insinuierten Lesbe Pussy Galore stößt übel auf, aber das hat man bei der Konfrontation von 007 und Oddjob im Tresor von Fort Knox schon fast wieder vergessen. Nicht nur ein maßgeblicher Bond-Film, sondern einer der maßgeblichen Filme der 60er Jahre.

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                                      • 10

                                        Schon wieder besser als sein Vorgänger. Die Bond-Reihe schlitterte mit Connery von einem Höhepunkt zum anderen. Nicht umsonst sind der gute Sean und Goldfinger für viele Fans die absoluten Favoriten.

                                        • 10

                                          Das Frauenbild dieses Films wird kritisiert? Vermutlich zu recht, aber man sieht sich doch einen Bond-Film nicht wegen des Frauenbildes an ... ;)
                                          Immerhin weiß Bond mit Frauen umzugehen - im Gegensatz zu vielen Männern mit anderem Frauenbild - von denen frau mitunter zutiefst gelangweilt ist und von denen sie sich bei einem 007-Movie ca. 2 Stunden lang erholen kann ...
                                          Die Männer haben zum Ausgleich ein hübsches Girl zum Ansehen ...
                                          Wo ist also das Problem? Wer hat einen Schaden davon?
                                          Überhaupt ist alles nur ein Film, der gar nicht soo ernst genommen werden will ...
                                          NB: in den 60ern bis weit in die 90er Jahre hinein hat fast jedes Mädchen davon geträumt, einmal ein Bond-Girl sein zu dürfen - so schrecklich scheint dieses damit verbundene Idee also nicht gewesen zu sein ...
                                          (möglicherweise ist das heute immer noch so - ich persönlich bezweifle das, Daniel Craig als Heuli-Bond löst einfach nicht dieselben Gefühle aus wie Sean Connery oder Pierce Brosnan - jedenfalls bei mir. Wenn das eine Folge des veränderten Frauenbildes ist, dann hätte ich doch liebend gerne den alten Zustand wieder zurück.)

                                          • 9 .5

                                            Der zweitbeste Film den ich je gesehen und der beste Film meiner Lieblingsreihe vor Man lebt nur zweimal. Der witzigste und bisher beste Film den ich von Sir Sean Conery gesehen habe. Ich habe auch einen neuen Lieblingsbösewicht: Auric Goldfinger hat mich sehr begeistert und die Story die zwar etwas unrealistisch gemacht war, aber trotzdem gut war,
                                            war auch sehr leicht zu verstehen. Guy Hamilton hat mich in seinen ersten Auftritt überzeugt und auch Gert Fröbe und Honor Blakman. Dieser Film lohnt sich ganz sicher!

                                            • 7 .5

                                              „Goldfinger“ ist der allseits geliebte und verehrte Connery-Bond, für viele der beste Bond aller Zeiten. Nun, so einfach sehe ich die Dinge leider nicht.
                                              Keine Frage, der nunmehr dritte Aufguss im Geheimdienst seiner Majestät unterhält vorzüglich, ist aber hier und da auch wieder ein Schritt in die falsche Richtung.
                                              Natürlich muss das Geschehen auch im Kontext der damaligen Zeit gesehen werden, doch es will mir einfach nicht in den Kopf, warum jede Frau James Bond nach nur einem Blick verfällt. Selbst vordergründig starke Frauenfiguren wie Pussy Galore können ihm letztendlich nichts entgegensetzen. Ich bin weiß Gott niemand, der auf Teufel komm raus die Frauenrechte in jedwedem Film verletzt sieht, nur weil ein weiblicher Charakter schnell mit der Hauptfigur ins Bett springt. Doch Bond ist, anders als im besseren Vorgänger „Liebesgrüße aus Moskau“, wieder mal das chauvinistische Arschloch, das Frauen einmal besteigt und danach links liegen lässt.
                                              Dieser Chauvinismus, der auf dem Bildschirm zelebriert wird, hat schon beinahe Komik-Potenzial. Oder kann jemand ernst nehmen, wenn Pilotinnen einer Fliegerstaffel aus der Kanzel steigen und in hautengen Uniformen mit langen blonden Haaren präsentiert werden? Von der Slapstick-Sexszene mal ganz zu schweigen, die fast einer Vergewaltigung gleich kommt.
                                              Das ist dann wohl dieser ominöse Retro-Charme, der in „Dro. No“ noch etwas gewirkt hat, hier aber nicht mehr zieht. Too much!
                                              Auch was die Action angeht, wirkt vieles nicht mehr ganz so rund wie im Vorgänger. Die amerikanische Armee agiert im großen Finale unglaublich dämlich, die Bösewichte ebenso. Auch der an sich gelungene Handlanger Odd Job mit dem berühmtesten Hut der Filmgeschichte sorgt für reichlich Lacher, die der Spannung leider den Garaus machen. Der finale Schlagabtausch zwischen Connery und ihm ist dermaßen übertrieben, dass das Wort Slapstick mehr als einmal über den Bildschirm flimmert.
                                              Da lobe ich mir doch Gert Fröbe, der als Goldfinger tatsächlich einiges herausreißt. Seiner Darstellung ist es geschuldet, dass „Goldfinger“ tatsächlich gelungen ist. Vor allem im Zusammenspiel mit Connery entfaltet sich besonders in ruhigen Szenen Spannung. Etwa das sehr amüsante Golfspiel, oder die kurze Verhörszene, in der Bond das erste mal offensichtlich Todesangst hat. Es geht ja auch immerhin um seine Glocken...
                                              So schafft es „Goldfinger“ sich im Ranking vor „Dr. No“ zu schieben, es jedoch nicht mit „Liebesgrüße aus Moskau“ aufnehmen zu können. Dafür machen es sich die Herren Drehbuchautoren zu einfach (→ Pussy Galore!) und bei aller Nostalgie: Bond ist hier teilweise ein ziemlich großes Arschloch!
                                              PS: Der Bondsong ist aber klasse!

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                                              • 8 .5

                                                Ganz klar der beste Connery-Bond. Fröbe als Goldfinger ist grandios.

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                                                • Ausstellungseröffnung im Museum Berlin-Pankow

                                                  Das "Bond-Girl" aus Weißensee
                                                  Nikki van der Zyl ist eine gebürtige Berlinerin, ihre Großeltern betreiben in Weißensee ein Geschäft für Herren- und Knabenbekleidung. Von den Nationalsozialisten bedroht, können ihre Eltern mit ihr kurz vor Kriegsausbruch aus Deutschland flüchten, in Großbritannien machte sie Karriere beim Film. In zahlreichen James-Bond-Filmen leiht sie in den Sechziger- und Siebzigerjahren verschiedenen Bond-Girls ihre Stimme, wenn die Produktionsfirma der Meinung ist, dass die Originalstimmen nicht akzentfrei genug sind. So ist sie u. a. die englische Stimme von Ursula Andress in „007 jagt Dr. No“, für „Goldfinger“ Gert Fröbe wird sie zum Sprachcoach, kein Abspann nennt allerdings diesen Umstand.

                                                  Das Museum Pankow zeichnet die Lebenswege Nikki van der Zyls und ihrer Familie von Weißensee nach Großbritannien in der Ausstellung „Night Flight to Berlin“ nach. Für die Ausstellung hat Nikki van der Zyl privates Bildmaterial zu Verfügung gestellt, teilweise wird es erstmalig gezeigt. Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag den 10. November 2013 (15 Uhr) werden Nikki van der Zyl sowie der Regisseur und Fröbe-Biograf Michael Strauven anwesend sein.

                                                  Das Museum öffnet sonntags von 10 bis 18 Uhr. In dieser Zeit können auch die Dauerausstellungen zum Prenzlauer Berg oder die anderen Sonderausstellungen kostenlos besucht werden.
                                                  Das Museum befindet sich in direkter Nähe des Wasserturms und der Synagoge Rykestraße (Prenzlauer Allee 227/228, auch Seiteneingang Kolmarer Straße) und ist leicht mit der U2 (Senefelderplatz) oder der M2 (Knaackstraße) zu erreichen.

                                                  http://www.berlin.de/ba-pankow/museumsverbund/sonderausstellungen/index.html#night-flight
                                                  ab 7.11.: http://facebook.com/bolle.berliner
                                                  Kontakt: museumpankow@gmail.com

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                                                  • 8 .5

                                                    Der wahrscheinlich kultigste Film der gesamten Reihe. Der Bösewicht ist perfekt, der Handlanger auch, Connery ist als Bond auch in diesem Film souverän und die Handlung einfach perfekt gewählt. Es gibt grandiose Konfrontationen zwischen 007 & Goldfinger. Für einen Bondfan ist hier eigentlich alles perfekt gewählt, bis auf das Bondgirl. War zwar sehr hübsch anzusehen gewesen jedoch nicht gerade sehr vielsagend für mich. Der Aston Martin DB5 hingegen ist einfach genial gewesen :D Doch bei all diesen Pluspunkten muss ich aber sagen dass mir Dr. No & FRWL (die zwei Vorgänger) besser gefallen haben denn hin und wieder wirkte der Film dann doch etwas zu trashig bei einigen Szenen und den Tod von Goldfinger hätte man durchaus besser inszenieren können. Dennoch bleibt zu sagen dass Goldfinger ein großer Klassiker ist, hier tauchen oder gehen viele Bondelemente erstmals total auf, die Gadgets kommen hier richtig in Fahrt und zudem hebt sich dieser Teil von den anderen Connerybonds relativ deutlich ab da es hier ausnahmsweise mal nicht um die Verbrecherorganisation SPECTRE geht. Der Film verfolgt eine komplett andere, eigene Geschichte/Handlung und Goldfinger ist der wohl beste Bösewicht. Für mich persönlich ist trotzdem On Her Majesty's Secret Service (Im Geheimdienst ihrer Majestät) das i-Tüpfelchen der 60er Ära von den Bondfilmen gewesen. (Zu diesem Film möchte ich mich auch noch später speziell äußern!)

                                                    8.5 Punkte für Goldfinger und Connery, der hier wohl den Höhepunkt seiner Darstellung als 007 feierte!

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