Zu Listen hinzufügen

James Bond 007 - Casino Royale

Casino Royale (2006), GB Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 23.11.2006


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.5
Kritiker
116 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1
Community
52221 Bewertungen
285 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Martin Campbell, mit Daniel Craig und Eva Green

In James Bond 007 – Casino Royale gibt Daniel Craig unter Regisseur Martin Campbell sein 007-Debüt und erzählt, wie der schärfste Geheimagent aller Zeiten die Lizenz zum Töten erhielt.

Handlung von James Bond 007 – Casino Royale
Viele schöne Frauen, knallharte Action, eine Menge trickreiche Männerspielzeuge, eine Prise Humor und ein geballter Haufen Coolness – das alles geschüttelt, nicht gerührt versteht sich – und et voilà! Wir haben das perfekte Rezept für einen neuen James Bond-Film. In seiner ersten Mission muss der Geheimagent Bond (Daniel Craig) dem Börsenspekulanten und Waffenhändler LeChiffre (Mads Mikkelsen) im Zuge eines Pokerspieles im Casino Royale das Handwerk legen.

Bald stellt sich heraus: Auf dem Spiel steht mehr als nur einige Millionen Dollar. Fernab vom Pokertisch verliert der Frauenschwarm sein Herz an die schöne Vesper Lind (Eva Green), welche ihm vom Schatzamt als Komplizin zur Seite gestellt wurde. Ihre Hilfe ist es schließlich auch, die den Agenten auf die Fährte von Mr. White (Jesper Christensen), dem Drahtzieher hinter all den illegalen Machenschaften, führt. Dessen Überraschung ist groß, als sein Plan an dem unbekannten Agenten zu scheitern droht. Schnell wird klar, dass dieser Unbekannte einen Namen hat – einen, den niemand so schnell vergessen soll. Sein Name ist Bond. James Bond.

Hintergrund & Infos zu James Bond 007 – Casino Royale
Casino Royale ist der 21. Film der legendäre Bondfilmreihe, die auf Ian Flemings gleichnamiger Romanserie basiert. Casino Royale selbst ist nach Casino Royale, 1954 und Casino Royale, 1967 die dritte Verfilmung des gleichnamigen 1953 erschienenen Buches. Die Verfilmung ist seit James Bond 007 – Moonraker – Streng geheim die Erste, welche die vollständige Handlung der Fleming’schen Vorlage übernimmt. Daniel Craig, welcher in Casino Royale zum ersten Mal in die Rolle des smarten MI6-Agenten schlüpft, hätte fast seinem Vorgänger Pierce Brosnan das Feld überlassen müssen.

Nachdem Quentin Tarantino, der reges Interesse an dem Stoff bekundete, als Regisseur im Gespräch war, wollte dieser den Film mit Pierce Brosnan und seiner Muse Uma Thurman in den Hauptrollen besetzen. Quentin Tarantino wollte, so wie im Roman vorgegeben, den Film in den 1950er Jahren ansiedeln, und die Geschichte gänzlich in Schwarz-Weiß erzählen. Als 2005 die Wahl auf Martin Campbell für die Regie fiel, wurde der jüngere Daniel Craig für die Rolle des Bond besetzt. Casino Royale war mit 599 Millionen Dollar Einnahmen, bis zur Veröffentlichung von James Bond 007 – Skyfall, 2012 der kommerziell erfolgreichste James Bond aller Zeiten und wurde in seiner Handlung mit James Bond 007 – Ein Quantum Trost, 2008 fortgesetzt. (BG)

  • 37795279001_1859733575001_th-5061aa3254eeb0e452d75856-1592194018001
  • 37795279001_1859723577001_th-5061a97f54eeb0e40ab75856-1592194029001
  • James Bond 007 - Casino Royale
  • James Bond 007 - Casino Royale
  • James Bond 007 - Casino Royale

Mehr Bilder (51) und Videos (4) zu James Bond 007 - Casino Royale


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails James Bond 007 - Casino Royale
Genre
Actionfilm, Agentenfilm, Thriller
Zeit
Gegenwart
Ort
Bahamas, England, Europa, Italien, London, Madagaskar, Markusplatz, Miami, Montenegro, Prag, Südafrika, Uganda, Venedig
Handlung
Agent, Aggressivität, Aktienkurs, Anschlag, Aston Martin, Attentat, Attentäter, Auftrag, Auftragskiller, Auftragsmord, Auto, Blockbuster, Bombenleger, Botschaft , CIA, Doppelagent, Doppelleben, Duell, Erpressung, Explosion, Flucht, Flughafen, Folter, Gift, Handy, Herzinfarkt, Kampf auf Leben und Tod, Kasino, Krimineller, Kündigung, MI6, Mord, Männlicher Held, One-Night-Stand, Parkour, Poker, Rache, Roman, Romanze, Schießerei, Schusswaffe, Schusswechsel, Schönheit, Secret Service, Spezialauto, Spionage, Strangulieren, Suizid, Turnier, Töten, Verbrechen, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verführung, Verlieben, Verlust einer geliebten Person, Wut und Hass
Stimmung
Aufregend, Hart, Sexy, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Blockbuster, Literaturverfilmung, Reboot
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Danjaq Productions, Eon, MGM

Kritiken (23) — Film: James Bond 007 - Casino Royale

Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Unleserlich viel ist über "Casino Royale" geschrieben wurden, darüber, dass mit Einzug Daniel Craigs gleichzeitig das animalisch Ungestüme und das draufgängerisch Rustikale seit Sean Connery und Timothy Dalton ein Comeback feiere, darüber dass dieses Comeback insbesondere eine seit Jahrzehnten in beständiger Regelmäßigkeit durchgewrungene und sukzessive debilere Filmreihe genauso entschlacke wie vielschichtiger den heutigen globalen Herausforderungen verzahne. Und "Casino Royale" ist, aller Liebe zu Connery, Moore und Dalton zum Trotz, jener Bond-Film, der die glitzernste Oberfläche poliert, unter der sich aber auch unwiderlegbar ein inhaltsreiches Pensum an Kraft, Tiefenschärfe und Gerissenheit verbirgt. So narrativ ausgeklügelt, so pathetisch Bond an die Entmystifizierung herangeführt wird, so folgerichtig, so gewandt geschrieben ist sein tragischer Werdegang zur mystischen Doppelnull, der ihn auf schmerzhafte Weise an seine existenzielle Verletzlichkeit erinnert, bis die Doppelnull mit einer Sieben ergänzt wird und Bond von nun an leibhaftig Bond sein darf. Artistisch im körperlichen Action-Szenenaufbau, erzählt "Casino Royale" in seinen meisten körperlosen Augenblicken eine heißblütige Kammerspielgeburtsprozedur ausschließlich über Gesichter, über verschwitzte, über verschmitzte, über die Gesichter mit Leberflecken, Abnormitäten und jenen, die undurchdringbar scheinen, über die grinsenden Gesichter und die lächelnden, lauernden, blutigen. Wenn sich ein Gesicht auf das andere lautlos konzentriert, dann ist das ein beunruhigender Ausdruck von Poesie.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Timo K.

Antwort löschen

Angesichts des neuen Bond-Films in den Kinos ziehe ich aus aktuellem Anlass meine Kommentare zu den jeweiligen Craig-Bonds vor, passt zeitlich auch besser. Nach SKYFALL geht es gewohnt weiter mit MOONRAKER.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...] Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass Daniel Craig als James Bond wirklich grandios ist! Entfernt er sich zwar von sämtlichen Gepflogenheiten des distinguierten Geheimagenten von einst, definiert er durch sein intensives Spiel eine Figur, die nicht nur deutlich näher an Ian Flemings ursprünglicher Vorstellung von Bond liegt, sondern die auch und gerade wegen ihres Zynismus, dem unangepassten und auf Krawall gebürstetem Verhalten, der scheinbaren Skrupellosigkeit und der barschen Art einen Charakter darstellt, der deutlichen Schattenwurf hat und nicht so eindimensional und frei von Makel daherkommt. Durch Craigs ambivalente Darstellung und den gänzlich neuen Ansatz bei der Gestaltung des Agenten besitzt Bond nun auch eine innere Zerrissenheit und eine undurchsichtige, doch deutlich düsterere Vergangenheit spendiert, die in Casino Royale teilweise und nach und nach aufgearbeitet wird. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Er wirkt ein wenig brutaler als früher und auch wenn die Explosionen etwas spärlich gesät sind, kommt die Action nicht zu kurz. Nichts desto trotz kommt vom ersten Moment an Bond-Stimmung auf.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Bond-Filme wurden in ununterbrochener Folge immer mehr von den Bond-Gadgets dominiert und immer weniger von der Persönlichkeit James Bond. Casino Royale führt uns da zurück zum ursprünglichen Bond.
[...]

Daniel Craig ist möglicherweise der beste und ernsthafteste Schauspieler, der je für 007 auserkoren wurde, und Casino Royale zeigt ihn in seiner vollen Bandbreite. Außerdem ist er der robusteste und maskulinste Schauspieler seit Russell Crowe als Maximus in "Gladiator". Die zahlreichen Aufnahmen seines Torsos und seinen durchbohrenden blauen Augen machen, so vermute ich, viele im weiblichen Publikum verdammt glücklich.

Und er entwickelt den Charakter sehr talentiert. [...] Sehr oft rennt und springt Craig selbst - in der Tat innerhalb einer halben Stunde mehr als Roger Moore es in all seinen Auftritten zusammen hinbekommen hat.

Es gibt ein wirkliches Problem in Teilen des Films, eine Vorsätzlichkeit in der Vorgehensweise, die von Martin Campbell getroffen wurde, der den ersten Brosnan-Bond, Goldeneye, inszenierte. Viele der Actionsequenzen passieren bevor wir überhaupt darüber bescheid wissen, wen Bond gerade verfolgt oder mit wem er sich gerade auseinandersetzt. Generell ist M (Judi Lench) dafür verantwortlich, uns nach den Geschehnissen die entsprechende Erklärung zu liefern.
[...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Bond, James Bond

Antwort löschen

Was ist denn das für ein Kriterium für einen guten Film?
Craig rennt mehr als Moore???
Bond muss nicht rennen. Das ist ja mal so was von stillos :-P


Checker0815

Antwort löschen

Bond ist doch gerade der technisierte, komische Agent, der sich selbst immer ein bisschen auf die Schippe nimmt - sozusagen Actionfilm und Parodie auf einen Actionfilm in einem, das macht Bond doch aus!
Jetzt kommt so ein ernsthafter, verbissener Craig daher und macht mit seiner "Persölichkeit" meines Erachtens nach alles bondige kaputt - auch wenn der Film unzweifelhaft gut ist, aber eben kein Bond...


Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

James Bond, der Geheimagent ihrer Majestät ist ein Phänomen und hält etliche Rekorde. Etliche Filme der Reihe kann man ohne Zweifel als ein Stück Kinogeschichte bezeichnen, auch wenn andere Teile eher schwach waren. Im inzwischen 21. (!) Teil der populären Reihe wird mit Daniel Craig ein neuer Hauptdarsteller eingeführt.

Doch man hat der Filmreihe nicht nur einen neuen und im Vorfeld sehr kontrovers diskutierten Hauptdarsteller verpasst, sondern gleich eine Generalüberarbeitung unterzogen. Gleich zu Beginn der erste Stilbruch: Keine „Gunbarrel-Sequenz“, die erste Szene ist in Schwarz-Weiß und der James Bond Kenner ist erst einmal etwas verstört. Sie zeigt in einem Rückblick wie sich unser Held seine Sporen als Doppelnull-Agent verdient, denn „Casino Royale“ ist die chronologisch erste Geschichte um den Britischen Agenten mit der Lizenz zu Töten. Was man in den folgenden knapp zweieinhalb Stunden an allen Ecken und Enden merken wird, wenn man sich mit den Filmen auskennt. Doch das ist nicht als Kritik gemeint, im Gegenteil, der „neue alte“ Bond ist menschlicher, verletzlicher und dennoch härter als je zuvor.

Doch eins nach dem anderen. Der Privatbankier Le Chiffre (Mads Mikkelsen) spekuliert mit dem Geld internationaler Terroristen an der Börse und unterstützt diese so. Doch bei seinem letzten Coup kommt ihm James Bond (Daniel Craig) in die Wege: Der vereitelte Anschlag auf einen Flugzeugprototypen verhindert dass die entsprechenden Aktien an Kurs verlieren – und Le Chiffre verliert auf einen Schlag 100 Millionen. Seine Kunden gehören allerdings nicht zu jener Sorte Klientel, die für solche Unzulänglichkeiten Verständnis haben und so steht im das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Er lädt zu einem exklusiven Pokerspieler im Casino Royale in Montenegro, wo er mit dem Gewinn seine Gläubiger auszahlen will. Doch der MI 6 schleust seinen besten Pokerspieler ein, um Le Chiffre seinerseits im Spiel das Geld abzujagen und ihn so unter Druck zu setzen. Den Einsatz von läppischen 15 Millionen liefert das Schatzamt ihrer Majestät, einschliesslich der zuständigen Beamtin Vesper Lynd (Eva Green), die ein Auge auf Bond und eines auf das Geld haben soll. Nach einem turbulenten Start ins Turnier, bei dem Bond zu unterliegen scheint, wendet sich das Blatt buchstäblich zu seinen Gunsten. Doch das kann Le Chiffre nicht akzeptieren, denn seine Häscher warten schon auf ihr Geld...

Ich bin wirklich überrascht, auch wenn es ein Stück weit zu erwarten war, dass der neue Bond anders sein wird. Ich bin nicht nur überrascht, ich bin sogar begeistert, denn auch der 21. Bond ist unverkennbar James Bond, und doch so neu und an vielen Stellen anders, dass es eine wahre Freude ist, die spannende Geschichte mit etlichen Twists auf der Leinwand zu verfolgen. Besonders beeindruckt hat mich die Tiefe der Charakterzeichung, die von Craig hervorragend gespielt wird. Man erfährt, wie Bond zu dem Mann wurde, den wir aus 20 Filmen schon zu kennen scheinen, und das auf äußerst interessante Art und Weise. Seine Vorliebe für Smokings, Wodka Martinis und Aston Martins Luxuskarossen. In diesem Zusammenhang fasziniert vor allem die Tatsache, dass Bond Fehler macht und sich erst im Laufe des Films entwickelt. Zwar weiß man immer noch, dass Held am Ende siegen wird, aber seine Siege sind hart und blutig errungen und haben den bitteren Beigeschmack des Verlustes. Doch daneben bietet der neue Bond all das, wofür wir ihn lieben: Coolness, Action, spektakuläre Stunts der Extraklasse und natürlich die obligatorischen Bond-Girls. Ich stimme mit jeder Menge internationaler Kritik überein: Dies ist zweifellos der beste Bond seit langem, der lediglich an zum Teil etwas hölzernen Liebeszenen leidet und auch 20 Minuten kürzer hätte sein dürfen. Trotzdem: Wer gegen Härte und Blut keine Allergie hat, sollte sich diesen hervorragenden Action-Thriller ansehen. Er ist nicht nur für Bond-Fans empfehlenswert.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die Neueinführung von 007 ist bis kurz vor Schluss wie aus einem Guss, spannend und flüssig inszeniert und die Wortgefechte zwischen Bond und Lynd sind ein wahrer Genuss. Nach zwei Stunden hat sich die Spannung dann aber erschöpft; die letzten 30 Minuten wirken aufgesetzt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
10.0Herausragend

[...]Der Film kommt ohne CGI-Einlagen und Gimmik-Firlefanz aus. In einigen Momenten, wie zum Beispiel der Körperwelten-Szene und dem Poker-Duell, ist er klassisches Spionage-Suspense-Kino. Die Action-Einlagen sind aufwendig, aber ausgewogen, präzise und bodenständig. In seiner Gewaltdarstellung geht "Casino Royale" dabei weiter als sämtliche Vorgänger, ohne dabei in Selbstzweckhaftigkeit zu verfallen. Bezüglich der körperlich-martialischen Duelle lassen sich sicher Parallelen zur "Bourne"-Trilogie ziehen, doch der gewisse glamouröse Tick der Bond-Welt lässt das Ganze nicht zur visuellen Kopie werden. Auch bietet der Film mehr Ruhemomente und mehr Dialog. Hierbei offenbart sich, dass man sich nicht nur auf Craigs Physis verlassen kann. Besonders im Zusammenspiel mit der ebenbürtigen Eva Green stellt er Bonds innere Konflikte beinahe greifbar dar und verleiht dem Agenten Ihrer Majestät damit Tiefe und Identität. Sein Portrait ist roh, ungeschliffen und damit wird er nicht bloß zum Erfüllungsgehilfen einer austauschbaren Effekte-Orgie. Craig ist die pulsierende Seele des Films, die durch die brilliante Inszenierung wie eine Urgewalt tobt.[...]'Arm yourself because no one else here will save you' heißt es im Titelsong von Chris Cornell, 'You know my name'. Und dem bleiben Film und Hauptdarsteller treu, bewaffnen sich mit dem Bestmöglichen und retten so die Bond-Reihe vor dem Abrutschen in bedeutungsloses Effekt-Kino. Eine Rettung, die bei einem Einspielergebnis von über 594 Millionen mehr als gelungen ist.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Dank durchweg mehrdimensionalen Hauptcharakteren, der handgemachten Action und dem besonders rauen Grundton ist „Casino Royale“ der eindrucksvollste Bond seit langem. Die Neuinterpretation des weltberühmten Agenten ist mehr als gelungen. Und spätestens als ganz zum Schluss der Satz kommt, der nicht fehlen darf, ist man überzeugt. – „Mein Name ist Bond, James Bond.“

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

James Bond ist wieder da und das Einspielergebnis gibt den Machern Recht. Weg von den übertriebenen High-Tech-Spielereien hin zu einem Bodenständigeren Bond war das Motto und es hat funktioniert. Daniel Craig als 007 ist sehenswert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Das, ist er also, der (jetzt schon nicht mehr ganz so) neue Bond, der Nachfolger von “Stirb an einem anderen Tag”. Obwohl - Nachfolger? Viel hat dieser Film mit seinen Vorgängern nicht mehr gemein.

Schon die Eingangssequenz zeigt, wo die Reise hingeht: Schwarz-Weiß, düster, brutal und kompromisslos wird Bonds zweiter Mord gezeigt, der ihn in den Doppel-Null-Status befördert. Und so geht es weiter: Nach den Credits folgt eine atemberaubende Verfolgungsjagd über eine Baustelle, am Ende wird dann gleich eine halbe Botschaft in Schutt und Asche gelegt. Dann lässt es der Film für kurze Zeit etwas ruhiger angehen, man muss ja auch erfahren, worum es geht.

“Wie konnte dieser Bond sich nur so dumm anstellen. Ich gebe ihm Doppel-Null Status, und er feiert es indem er eine Botschaft zusammenschießt!”

Also es geht darum, wer von wem Geld bekommt. Das ist alles. Da will niemand die Weltherrschaft. Der Böse kämpft nicht gegen Bond, weil dieser ihm bei seinen bösen Plänen im Weg steht, sondern nur, um seinen eigenen Arsch zu retten. Und wie könnte man Konflikte besser lösen als mit einer Runde Poker? Also schon mal erste Bondmerkmal, welches wegrationalisiert wurde. Dann war Bond immer ein Macho, vögelte alles was nicht bei drei auf den Bäumen war. Das ist vielleicht nicht unbedingt politisch korrekt, gehörte aber dazu (Stichwort “Bond-Girl”). Aber hier ist Bond gleich verlobt, dementsprechend monogam und ja soo verliebt, Kitschszenen kurz vor Schluss inklusive. Eigentlich gibt es aber noch mehr Szenen, die so wenig James Bond sind wie George Clooney Batman. Doch all das ist ja schon bekannt und wahrscheinlich auch gewollt, Bond sollte ja zurück zu den Wurzeln, quasi ein Reboot.

Im Grunde ist “Casino Royal” ein neuzeitlicher Actionfilm, dessen Protagonist zufällig so heißt wie ein Agent in 20 Filmen zuvor. Diesen Part macht er aber gut, erinnert teilweise auch stark an die Bourne-Filme, hat aber teilweise Längen und Belangloses zu bieten. Die “Bewertung” ist also eine Mischung aus Bond-Film (6/10) und Action-Film (8/10). Wer wissen möchte, wies ausgeht: “Ein Quantum Trost” spielt zwei Minuten nach der letzten Szene aus “Casino Royal”.

http://xander81.wordpress.com/2008/10/05/kritik-james-bond-007-casino-royal/

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Khitos: Kälte Reich

Kommentar löschen
5.0Geht so

Ich war nie so richtig ein Bond-Fan. Das kommt vielleicht daher, dass ich dieses Franchise in From von Pierce Brosnan kennengelernt habe. Die Filme, die ich mit ihm gesehen habe, sind mir nicht lange in Erinnerung geblieben, so kann ich auch eigentlich nichts über diese sagen. Vor zwei Jahren ( ist es wirklich schon so lange her? ) habe ich dann Casino Royale gesehen. Brosnan hat den Raum verlassen, Craig hat ihn betreten. Und wie er ihn betreten hat! Die Welt schrie und rannte vor seinen blonden Haaren. Quark, ich übertreibe. Ich habe keinen Plan wie die Welt auf ihn reagierte, war mir auch egal. Ich kann mich nur erinnern, dass ich Casino Royale nicht wirklich mochte. Jetzt hab ich ihn nochmal geguckt und muss dasselbe bedauerlicherweise wieder durchmachen.

In Casino Royale muss Bond…Ich hab keine Ahnung was Bond muss und was nicht. Man merkt, dass ich wahrlich kein Bond-Fan bin. Ich kenn seine Vorgeschichte bzw. Hintergrundgeschichte nicht, deshalb kann ich nichts zum Franchise ansich schreiben. Aus diesem Grund habe ich diesen Aspekt einfach außer Acht gelassen und mir die unglaublich langen 144 Minuten so angetan.
‘Angetan’ ist sogar das richtige Wort, da ich ab und an wirklich kämpfen musste nicht gleich die Stopptaste zu drücken. Nicht nur, dass es ein Bond-Film ist, eher gibt es in dem Film manche Längen und ich hätte mir sehnlichst gewünscht man hätte den Film doch bitte 20 oder 30 Minuten kürzer gestaltet. Manch einer wird wahrscheinlich die Pokerpartie als langweilig bezeichnen, ich find sie hingegen recht amüsant, besonders im Hinblick auf den letzten Pott - so unglaublich unrealistisch, aber egal.

Ich glaube wirklich, dass mir nur ein paar wenige Sequenzen gefielen. 1.Die Anfangscredits, die sehr schön und kunstvoll aussehen und mit einem tollen Lied begleitet werden. 2.Die Verfolgungsjagd in Madagascar. Anscheinend springt jeder auf den Parcour-Zug. Und auch wenn mir diese Verfolgungsjagd - so wie auch vieles andere - immens lange vorkam, ist sie doch sehr beeindruckend gewesen. 3.Die paar Momente, in denen ich Eva Green mochte. Manchmal konnte sie mich in ihren Bann ziehen, die meiste Zeit aber wirkte sie wie immer: Wie auf Drogen. Hier komme ich dann auch zu den Szenen, die unfreiwillig komisch sind. Zum Beispiel die Folterszene, in der Le Chiffre, der übrigens doch ganz gut von Mads Mikkelsen gespielt wird, Bond die Eier zerstört. Eigentlich schmerzhaft, aber durch die Reaktion Bonds ( Er macht Witze und lacht! ) nochmals komisch angehaucht. Insgesamt verhält sich Bond sehr verspielt, was zum einen - in meinen Augen - nicht zu Bond passt und zum anderen eigentlich überhaupt nicht witzig ist. In der Szene im Hotel als sich Vesper ( Green ) mit Bond über ihre Abendgarderobe unterhält musste ich schon stutzen.

Um endlich zum Ende zu kommen: Craig ist okey als Bond, jedoch besitzt er neben seinem gequälten Gesichtsausruck lediglich nur noch einen weiteren. Es gibt einige Sachen, die mir gefallen haben, die aber keineswegs ausreichen den Film unbedingt gesehen zu haben. Genau wie Star Wars oder Indiana Jones, so kann ich mit James Bond auch sehr wenig mit anfangen. Ich werde mir sicherlich noch das Quantum Trost ansehen, vielleicht bekehrt mich dieser ja endlich. Glaube ich aber nicht.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Dass "Casino Royale" im letzten Drittel einbricht, wird angesichts der Vorzüge des Films fast nebensächlich. Die Pokerszene im Casino, als ungute Vorahnung vorgespiegelt in Gunther von Hagens Körperwelten-Ausstellung, will einfach nicht enden, und die Auflösung muss im Dialog erzählt werden - denn in der Schluss-Sequenz, in der ein venezianischer Palazzo in den Fluten der Lagune versinkt, steckt eigentlich ein ganzer weiterer Film.

Dass der Abschluss der Bondwerdung trotzdem gelingt, liegt an einem einzigen Satz. Wenn Daniel Craig sich am Ende als "Bond, James Bond" vorstellt, wird eindrucksvoll klar: Das war ja erst der Anfang.

Der Film ist trotz expliziter Gewalt ab 12 Jahren freigegeben, mit einem Elternteil sogar ab 6 - aus unserer Sicht unverantwortlich.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Perry Simm

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

"Casino Royale" ist die Summe einer Menge richtiger Entscheidungen und insgesamt wahrscheinlich der beste Bond-Film, den ich bis jetzt gesehen habe. Grundsolide Unterhaltung mit Stil, Schauwerten, einem markanten Hauptdarsteller und ohne große Ausrutscher. Und sowieso besser als die bizarr-groteske "Casino Royale"-Verfilmung von 1967.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Ein neuer Bond und alles bleibt wie gehabt. Die Filme setzen keine Standards mehr wie zu ihren besten Zeiten, sondern hecheln den Trends hinterher. Sah man sich im "Matrix"-Zeitalter sogar genötigt Autos unsichtbar werden zu lassen, um auch noch den unsinnigsten Technik-Schnickschnack zu feiern, begnügt man sich im neuen Bond lediglich mit dem ausgiebigen Ablichten von Handy-Displays.

Alles soll diesmal eine Nummer härter, ehrlicher und authentischer sein, denn mittlerweile schwebt der große Schatten von Jason Bourne über dem Agenten-Film-Genre und selbst Ethan Hunt hat in seine dritte Mission spritziger erledigt, als Daniel Craig in seinem Debüt.
Dabei macht er einen ordentlichen Job! Er transportiert eine Menge Steve McQueen-Charisma, trotzdem degradiert ihn das Skript lediglich zu einem Schläger im Auftrag ihrer Majestät. Bond wirkt über zu weite Strecken wie ein mies gelaunter Hooligan, dessen neue Rüpelhaftigkeit im sattsam bekannten Postkarten-Ambiente eines Bond-Films noch deplazierter wirkt. Da scheut man sich auch nicht Bikini-Chicks auf Schimmeln einen Sandstrand entlang reiten zu lassen, während Jason Bourne in den grauen Kulissen Moskaus oder Berlins auf der Suche nach der eigenen Identität ist. Wo Bournes Radikalität nachvollziehbar und im Rahmen bleibt, wird Craigs Bond reichlich ungeschickt zum Badboy ausgebaut, der sich selbst in mancher Szene auch noch für den Dümmsten erklären muss. Das scheint sich auch auf sein Liebesleben mit Eva Green auszuwirken, denn eine ähnlich gestelzte Romanze ist mir zuletzt nur zwischen Anakin und Amidala untergekommen...

Ausgerechnet in der Folter-Szene wird James mal wirklich so tough, wie er sonst behauptet. Da platziert er einen prima Oneliner und man hat für ein paar Sekunden den Verdacht, dass Bond ausnahmsweise mal nicht Herr der Lage und tatsächlich verzweifelt ist. Das alleine macht natürlich keinen spannenden Film und Regisseur Campell unternimmt auch keine weiteren Anstalten. Die Eröffnung ist noch recht flott inszeniert. Ich meine sogar ein Augenzwinkern auf den "Goldeneye"-Staudamm-Blödsinn erkannt zu haben, mit dem sich Brosnan und der gleiche Regisseur vorstellten. Der Rest ist höchstens als ausreichend zu bezeichnen. Wie in allen Filmen zuvor üblich rennt der Bond-Darsteller gerne mal durch ein Sperrfeuer von Knallkörpern - irgendwann findet man dafür auch noch eine neue Einstellung. Vielleicht sogar im TV bei Serien wie "Autobahnpolizei Cobra 11". Die könnten bereits zeigen, wie man Auto-Stunts besser inszeniert...

"Casino Royale" sei durchaus dafür gewürdigt, im Rahmen seiner Möglichkeiten neue Wege zu beschreiten. Aber anscheinend kann man an der Bond-Figur nur herumdoktern, den Agenten-Film wird er jedenfalls nicht mehr neu erfinden...

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Trotz Überlänge verging die Zeit wie im Fluge, der Film hatte keine Längen, sondern konnte mich die ganze Zeit über gut unterhalten. James Bond ist nicht mehr genau der Bond, den wir bis Brosnan gekannt haben, aber ich gehöre zu denjenigen, die das gar nicht mal so schlimm finden. Ein wenig frischer Wind hat dem Charakter ganz gut getan. Auch wenn Clive Owen nach wie vor die bessere Bond-Besetzung gewesen wäre, hat der Herr Craig seinen Job wesentlich besser gemacht als es all die Kritiker prophezeit haben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Bondfilme waren noch nie richtig gut. Der Neue ist es auch nicht. Mads Mikkelsen ist es aber.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Sei nicht immer so ein Zyniker, Zyniker.


Evie: www.inderzange.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Wirklich ein super Bondfilm, nach all den verkorksten Pierce Brosnan dingern...
Der Anfang des Filmes war echt genial, jedoch flacht er zum Ende hin immer mehr ab und es wurden auch zu viele Twists eingebaut. Dennoch gut zu sehen das Bond wieder oben auf ist und ich freu mich schon auf den nächsten!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Sicher ist die Story eher platt, aber was will man von einem 00-Film erwarten. Und es war eben an der Zeit, Bond neu zu erfinden, um die Reihe als Kassenschlager weiterzuführen. Der radikale Wechsel tut etwas weh, aber lieber ein Ende mit Schrecken... Und am besten geht es, indem man das Alte parodiert, so antwortet Craig beispielsweise auf die berühmte Martini Frage kess: 'Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert!?' Nur eines ist unverständlich, wieso Q beerdigt wurde, obwohl der Übergang zu Cleese doch so gut geklappt hat?

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Das Töten von Menschen ist für [James Bond] kein Spaß, sondern Schwerstarbeit. Wenn er getroffen wird, tut es richtig weh. Mehr Glaubwürdigkeit verleiht auch der insgesamt modernere, reduzierte Look des Films, der sich um Glamour so wenig schert wie der neue Bond um seinen Martini.

Kritik im Original 67 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Analog zur Philosophie des umstrittenen Leichenfledderers, Nerven, Skelette, Muskeln freizulegen, um "innere Gesichtszüge" aufzudecken, wird hier ein Filmmythos von allen Gimmicks enthäutet, um den wahren Bond zu erkennen. [...] "Casino Royale" ist also weit mehr als eine Frischzellenkur. Es ist ein radikaler Neubeginn. Der beste Bond seit Jahren.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (23)


Kommentare (262) — Film: James Bond 007 - Casino Royale


Sortierung

mannypenny

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Als ich damals CASINO ROYAL im Kino sah, dachte ich der Tiefpunkt des Unternehmens BOND sei erreicht. Selbst DIE ANOTHER DAY (Unfug mit unsichtbarem Wagen, Grauenhafter Madonna Titelsong) wurde unterboten. Okay CASINO ROYAL ist Ernsthaft und kein lächerlicher Unfug. Aber geht es noch langweiler, uninspirierter? Wirklich nicht?
HOLLA DIE WALDFEE, da kommt dann doch tatsächlich QUANTUM OF SOLACE um die Ecke und lehrt uns: Wenn du denkst tiefer gehts nicht mehr, kommt von irgendwo QoS daher.
Bondfilme zeichneten sich früher durch eine gewisse Art der unverwechselbarkeit aus. Sah man einen Trailer, oder einen Filmausschnitt im TV war jedem klar um was es sich handelt. Wenn man heute an Filmen wie zb CASINO ROYAL das Etikett BOND entfernt und meinetwegen Bourne oder was auch immer einfügt, würde es vermutlich kein Mensch merken. Dutzendware wie sie jeden Monat die Multiplexe überschwemmt.
Ob ein HARRY SALTZMAN oder ALBERT R. BROCCOLI heute damit zufrieden wären wage ich zu bezweifeln. Aber wer weiss das schon.
Positiv ist: Mit SKYFALL ging es immerhin wieder etwas nach oben, was aber nicht allzuviel zu sagen hat. Ein Schüler der lachend nach Hause kommt und freudestrahlend seinen Eltern verkündet dass er sich in Mathe von Note 6 auf Note 5 verbessert hat, freut sich seiner weiterentwicklung auch.
P.S.: Wenn ich CASINO ROYAL höre denke ich zuerst an die geniale 67er Persiflage mit PETER SELLERS ,DAVID NIVEN, ORSON WELLES, URSULA ANDRESS und WOODY ALLEN.
Der läuft im Londoner Filmmuseum an der Southbank in dauerschleife.
Aber das ist eine andere Geschichte.......

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Jason Bourne

Antwort löschen

Super Kommentar.


MaceWindu1998

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der besten Bond-Filme und meiner Meinung nach der spannendste. Daniel Craig passt perfekt in seine Rolle und Mads Mikkelsen spielt Le Chiffre grandios!
Neues Bond-Zeitalter, auch wenn ich Pierce Brosnan als Bond noch mehr mochte!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Big T.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film!
So könnte und muss eigentlich größtenteils ein neuer Stirb Langsam Teil aussehen. Nur blöd dass das hier unter dem Namen James Bond lief.
Das ist ja mal ein richtig massiver Stilbruch oder gar ein Wechsel?

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

vanilla

Antwort löschen

den hatte der James aber auch nötig.....


Spearman

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

(Spoilerwarnung) Filme, die schlecht ausgehen, mag ich meistens nicht. Ansonsten ist das ein ganz netter Actionfilm. Mit Daniel hat allerdings eine neue Zeit begonnen. Das mehr leichte Gefühl vieler früherer James Bond-Filme ist dahin. Das empfinde ich eher als bedauerlich. Normale Action-Filme gibt es genug. Ich hätte lieber meinen alten James Bond zurück.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit diesem Bondfilm startet die Reihe neu: Nachdem sich James Bond (Daniel Craig) durch zwei Auftragsmorde seinen Status des Doppelnull-Agenten verdient hat, setzt ihn der MI6 auf LeChiffre (Mads Mikkelsen) an, einen besessenen und genialen Pokerspieler, der in Montenegro im Titel gebenden "Casino Royale" Geld für terroristische Aktivitäten gewinnen muss, weil es ihm sonst selbst an den Kragen gehen wird. Bonds Auftrag: LeChiffre beim Spiel besiegen, um ihn unter Druck setzen zu können. Als Quasi-Babysitterin für Bond und das ihm zur Verfügung gestellte Spielgeld in Millionenhöhe wird ihm – zunächst sehr zu seinem Missfallen – die attraktive Vesper Lynd (Eva Green) zur Seite gestellt. Man mag sich nicht besonders, auch wenn eine unterschwellige Spannung zwischen den beiden herrscht. Doch sie raufen sich zusammen und werden von ihren Gegnern heftig unter Beschuss genommen. Nur unter Überwindung erheblicher Widerstände gelingt es Bond immer wieder, zur rechten Zeit den Weg an den Spieltisch zurück zu finden...

Für mich ist Daniel Craigs erster Bond Einsatz der beste Bond Film!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ener

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Der Darsteller passt optisch wunderbar in die Rolle. Eine Mischung aus Schaf im Wolfspelz und vor allem umgekehrt. Grundsätzlich finde ich aber, ist das Thema seit langem vollkommen ausgelutscht. Andererseits kämen Veränderungen einem Stilbruch gleich. Unter den Umständen kommt schon was Gutes dabei raus, aber irgendwie... grob ausgedrückt langweilt er mich als Ganzes gesehen, im Detail jedoch wieder gut. "Filmisch" gibt es eigentlich kaum was zu meckern. Außer das Parcour-Rumturnerei in Filmen doof und die Pokerei auch ziemlich dämlich ist.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Splinter95

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der beste Bond! Kein übermächtiger Agent mehr der jeder Situation gewachsen ist sondern ein Mensch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Das ganze Jahr 2006 über war ich skeptisch, was das für ein Bondfilm mit einem Blondschopf werden sollte. Die negativen Meldungend er Presse wie "Angst vor Schusswaffen, Höhenangst, etc" taten da noch ihr übriges. Doch als ich dann im Kino saß, war ich vom ersten Moment an gefesselt wie selten zuvor. Endlich wieder handfeste Action, keine schlechten CGI und eine Story, die einen auch wieder mitreißt und nicht nur gezwungen konstruiert wirkt. Daniel Craig hat es allen gezeigt und einen super Bond-Film abgeliefert, der gleichzeitig der bis dato erfolgreichste der ganzen Reihe wurde. Jetzt, sieben Jahre später hat Craig noch zwei weitere Bondfilme gedreht und ist neben Sean Connery der einzige der Bonddarsteller, der sich auch außerhalb des Franchises auf der großen Leinwand etablieren konnte.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

susanne.hackl.315

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

So gleich mal im Voraus. Ich mag Daniel Craig als Bond. Er verleiht Bond Ecken und Kanten, macht ihn menschlicher. Er ist nun eben kein kugelsicherer Superspion mehr. Dass er sich gleich auch noch verliebt und seinen Job an den Nagel hängen will, war für mich gewöhnungsbedürftig. Vor allem da ich mir bei ein paar speziellen Szenen wie bei Rosamunde Pilcher vorkam. Wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine.

Ich schwanke jetzt zwischen 7 Punkten = ganz gut (wie vorhergesagt) und acht =sehenswert. Entscheide mich aber letztendlich für 7, weil er nur sehenswert ist um die folgenden Bondfilme ganz zu verstehen und man was von Bond erfährt, aber doch nur wenige Dinge im Gedächtnis geblieben sind nach dem ersten Gucken.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mariega

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Oh là là! Das ist mir aber noch nie passiert... mitten im Film ist es mir eingefallen, dass ich ihn schon einmal gesehen habe!!! Ich will nur hoffen, dass es an dem Film liegt und nicht an mir :D!!!
Hum...7 war meine erste Bewertung, als Strafe, dass er sich vergesslich gemacht hat (Ich habe nun entschieden, dass er allein schuld ist!) bekommt er nur noch 6 ;)!

bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mikadoapache

Antwort löschen

ja, genau - ein Bond, der nach dem Abspann nicht mehr Bond ist, sondern Arnie, VanDamme, Seagal, Diesel, Statham hehe - du bist die Beste!


mme.lehmann

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Im Nachhinein ist es doch witzig, wie Daniel Craig im Vorfeld von den Medien und den Bond-Fans kleingeredet wurde. Und dann spielt er zusammen mit Mikkelsen mal ganz locker aus der Hüfte alles an die Wand.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cronic

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Craig als Bond, da musste ich mich erst mal mit anfreunden. Fande zum Beispiel Skyfall sehr gut und wesentlich besser als Casino Royale

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Delf Lepidosiren

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem ich diesen Bond-Film vor gut sechs Jahren das erste und bis dato einzige mal sah, fiel mir heute auf, daß mir nur zwei Dinge des Film in Erinnerung blieben, eines davon positiv, das andere negativ. Die schlechte Erinnerung betraf das Titel gebende Spielkasino, in dessen Räumlichkeiten nach meiner "Bond-Film"-Auffassung viel zu viel Zeit des Films vergeht. Die positive Erinnerung betrifft eine lange Sequenz ziemlich zu Beginn des Films, nämlich das wohl beste (inszenierte) "Parkour Running" der Filmgeschichte. In letzter Erinnerung schwelgend sah ich mir den Film heute ein zweites Mal an. Der Film ist insgesamt betrachtet ganz gut gelungen, jedoch ist der Casino-Teil nach wie vor zu lang. Das Beste des Films ist aber das, was mich schon damals faszinierte: das "Parkour Running" am Anfang. Es ist eine besondere Form des "Action", das den Zuschauer (zumindest mich) durch Faszination an den Bildschirm (bzw. die Kinoleinwand) fesselt und durch seine explizite Länge besonders intensiv wirkt. Beim Zuschauen der Verfolgungsjagd von Bond und Mollaka (dargestellt von Sébastien Foucan) wünschte ich mir, ich könnte sowas auch - aber ich bin leider nur eine Couch-Kartoffel.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LIONS

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das ist der wahrscheinlich beste Bondfilm aller Zeiten. Der Film ist gnadenlos brutal, sehr an den Roman orientiert, ebenso auch Craig von der Bonddarstellung nach Flemings Vorstellungen (ähnlich wie Dalton). Der Titelsong ist einfach nur großartig rockig und die Handlung wird bis zum Schluss spannend gehalten! Casino Royale befasst sich wieder mehr mit den Wurzel des James Bonds, und Craig liefert dabei einen großartigen Job. Er wirkt bodenständig, realistisch und eiskalt. Keine lächerlichen Spielereien mehr wie früher, keine übertriebene Bösewichte die die Weltherrschaft z.B. wollen, keine immer so platten Sprüche die bei jeder Gelegenheit unbedingt gezwungen auftauchen - diese Zeiten sind nun entgültig vorbei. Hier beginnt der Neustart, hier wird gezeigt wie die Figur 007 zu den Spion wird den wir heute kennen und lieben. Hier wird der Anfang von Bond gezeigt, wie er zu den Agenten wurde der immer die Welt rettet vor wahnsinnigen Schurken, also sehen wir hier quasi die Vorgeschichte von James Bond und der jeweiligen Reihe, noch bevor Bond charismatisch war oder wurde wie ihn Connery darstellte. Alles ist hier neu, kein Q, kein Moneypenny, auch die Gunbarrelsequenz wir in einen anderen, aber richtig originellen Stil gezeigt. Hinzu kommt ein sehr gefährlicher Gegenspieler der herausragend von Mads Mikkelsen gespielt wird. Der Film hat eine sehr spannende und ernsthafte Atmosphäre über die ganze Zeit hinweg und überhaupt ist CR gar nicht mal ansatzweise vergleichbar mit den letzten Streifen von Brosnan (unter anderem auch von der Qualität her vor allem). Versteht mich nicht falsch, ich mogte Brosnan und auch eigentlich seine Filme, nur sah man an der Zeit dass man einen aufregenderen, mehr seriösen Weg bestreitet und endlich von diesen albernen und total unlogischen Handlungen von früheren Zeiten wegkommt. Das will man schließlich heute alles nicht mehr sehen. Man muss auch Craig nicht unbedint mögen, es mogte auch nicht jeder Brosnan, es ist einfach eine Frage des Geschmacks und mir gefällt es einfach sehr. Auch ich mogte die alten Teile sehr, aber kenne auch alle Romane von Fleming und bisher war Dalton (bis Craigs Erscheinung) der Einzige der diese Richtung auch wirklich einschlug, dieser düsteren Interpretation wie nach Flemings Vorstellung auch wirklich gerecht zu werden. Was mich übrigens noch sehr freut ist dass Felix Leiter hier wieder zu sehen ist ;-) Judi Dench war zwar schon in den Brosnanbonds dabei, allerdings ist sie als M auch diesmal wieder die einzigst richtige Wahl dafür gewesen. Und der Schluss als sich Bond mit seinen typischen Satz gegenüber Mr. White vorstellt "My name is Bond, James Bond" darf natürlich nicht fehlen ;-)

Es lohnt sich sehr diesen Film zu schauen und wer mit Bond früher nichts anfangen konnte der wird diesen Film vielleicht lieben. 10 Punkte! Eine herausragende Leistung von Mr. Campbell, der hier alles richtig gemacht hat und es geschafft hat trotz ca. 140 minütiger Länge den Film nie langweilig darszustellen und nicht unnötig in die Länge gezogen hat.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

muresan

Antwort löschen

Wohl kaum der beste Bond. Der Bond ist blond...dort fängt es schon an. Wenn du schon an Dr.No eine 9 gibst, warum diesem 10?
Flemings wäre dagegen...


LIONS

Antwort löschen

Keine, Ahnung, ich mag ihn :D DR No ist auch ein Klassefilm, daher 9 Punkte. ;-) Ist einfach Ansichtsache ;-)


Hueftgold

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Casino Royale" ist eine geglückte Reinkarnation des ruppigen und vorallem blutenden James Bond, und verschont den Zuschauer mit Momenten, bei denen sich unter Wasser noch vor Eitel die Krawatte gerichtet wird. "Casino Royale" erzählt eine mehr als spannende Geschichte und bietet dem Zuschauer Action an, die nicht zum Selbstzweck ausgeführt wird und zum Glück fernab von CGI-Dauergewittern bleibt. Zwar lässt es sich nicht sagen, dass Craig der beste Bond Darsteller ist, jedoch schlägt er Brosnan, Lazenby und Moore Allemal!

"Einen Vodka Martini." - "Gerührt oder geschüttelt?" - "Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lili 9ochefort

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Casino Royale ist technisch gut inszeniert, es gibt eine Menge schöne Schauplätze, und gute Action, aber nichts mehr ist von dem klassischen Bond übrig. So ist Bond hier kein Frauenheld, versprüht kein Charisma und hat auch von den vielen technischen Gimmicks nichts zu bieten.
Das liegt auch Daniel Craig der nicht die Ausstrahlungskraft von einem Sean Connery hat, oder die sympathische Art von Roger Moore der ein bisschen wie ein sagen wir halt Sir wirkt. :) Craig wirkt hingegen wie ein Raussschmeisser vor einer Disko und nicht wie ein Geheimagent. Wer auf die Idee kam ihn mit der Rolle zu besetzten will ich lieber gar nicht wissen. Aber es liegt nicht nur an Craig, auch die Handlung ist nicht recht rund, das fängt schon damit an das Bond sich verliebt, nun gut das gab es schon in Im Geheimdienst ihrer Majestät, und da wurde es besser umgesetzt, als hier den,..
////SPOILER/SPOILER die Frau an Bonds Seite arbeitet für die Gegenseite,.... so wird der Aspekt der zu Beginn gut ist am Ende der Dolch ins Herz gestoßen,.... :( SPOILERENDE/SPOILERENDE////
Aber es ist nicht alles jetzt sooooo schlecht an dem Film, das Kartenspiel ist ganz spannend, nimmt aber nur sehr wenig Laufzeit in Anspruch, und Mad´s Mikkelson ist als Bösewicht ja so wieso überzeugend, wie in allen seinen Rollen, aber naja.

Fazit:
Cooler Bösewicht, tolle Schauplätze und spannendes Spiel, aber Craig hat keine Ausstrahlungskraft, und die Story ist weitestgehend lahm und die ganzen anannehmlichkeiten die man an Bond mag fehlen hier.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Thomas Hetzel

Antwort löschen

Ich kann dich gut verstehen. "Casino Royale" war für mich gar nicht mehr Bond-Like, aber spätestens nach "Skyfall" fand ich die Bondfilme mit Craig wieder cool und Javier Bardem war endlich mal wieder ein tolle Bond-Bösewicht, jedenfalls besser als diese Schlaftablette Le Chiffre. Aber das bleibt eben Geschmackssache.


Lili 9ochefort

Antwort löschen

Ja, das ist richtig es bleibt halt alles Geschmacksache, meinen haben die neuen nicht mehr getroffen. *Getroffen* gutes Wortspiel um bei Bond zu bleiben haha,.. aber naja ich habe ja die Möglichkeit bei den alten Filmen zu bleiben. :)


hno-16

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin ja nicht gerade der Craig-Fan, aber diesmal hat er sich wacker geschlagen. Was den
Film nicht zu einem super Bond-Film macht ist die Story. Die Story wurde ziemlich ähnlich übernommen von den Vorgänger.-Casino Royale(1954) und Casino Royale(1967). Der Film
spielt für mich ein bisschen viel im Casino. Was ich noch nicht so gut finde ist, dass was mich an einem Bond-Film vorher noch nie gestört hat. Der Film ist ein bisschen übertrieben
unlogisch. Trotzdem sehr actionreich und auch ein bisschen gefühlvoll.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

denratten

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Die Action stimmt, leider bleibt der Film langweilig, da Bond gegen alle Gefahren immun ist, mit Ausnahme von Gift.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

hno-16

Antwort löschen

Das ist halt bei Bond Filmen so!


denratten

Antwort löschen

In dem Maße ist mir das bei anderen Bondfilmen nicht aufgefallen.


Damon Salvatore

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Nach der Sichtung von Skyfall zunächst ein paar Worte zu Craigs Premierenmission als Bond:

Casino Royale ist ein äußerst gelungenes Debut für Daniel Craig gewesen. Eine spannende Story wurde mit guten Schauspielleistungen und einer stringenten Inszenierung zu einem durchaus starken Bond-Film verknüpft. Der Film kam nach den letzten Brosnan-Bonds als erfrischend anders daher und konnte auch eine starke emotionale Komponente integrieren. Man besann sich auf die Thriller-Elemente und inszenierte den Film weniger actionlastig. Dabei war Casino Royale nie langweilig, sogar die Poker-Partie war spannend inszeniert, obwohl mich Kartenspiele nicht wirklich fesseln können. Alles in allem ein sehr gelungenes Debut, das auf mehr hoffen ließ.
(Was folgte, war dann leider der unsäglich schlechte Quantum of Solace.)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jason Bourne

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Was ist bloss passiert ?. Casino Royal markiert den beginn der Daniel Craig Ära als Superagent iher Majestät und ist eine absolute Entäuschung. James Bond wird vom Charesmatischen Überageneten der zwischen der Rettung der Welt und ordentlichem Martini Genuss und der auch unendlich Potent zu sein scheint in einen Hinterhofschläger umfunktioniert der völlig unsympathisch und dämlich durch einen Film stolpert der unspektukalärer nicht sein könnte.

Schon der beginn des Filmes zeigt eine eindeutige Veränderung. Kein Bond der obercool ins Bild läuft und dann auf die zuschauer ballert. Nein!! statdessen werden wir zeuge wie Bond sich seinen Doppel Null status verdient. Bond prügelt einen Typen auf den Klo tot und Schieß dann einem anderen in den Kopf. Das alles natürlich in obligatorischem Schwarz Weiss um das alles Dramatischer zu machen. Danach dürfen wir dann einen völlig austauschbaren Popsong hören der das Intro begleitet das genauso armseelig ist wie der rest des Filmes. Vorbei scheinen die Zeiten in der auf nie dagewesener art Frauenkörper in Erotischen Bildern präsentiert werden. Nein wir dürfen uns durch das Bild fliegende Karten und Pixelschlägerein anschauen.

Casino Royal will das Franchise neu erfinden und Realistischer machen. Das heisst aber nicht das man daraus einen austauschbaren Actionfilm machen soll. Vielleicht war die Action bei Bond immer etwas Over the Top dargestellt, aber dafür war das gebotene immer sehr Unterhaltsam. Casino Royal kann dagegen nur mit einer passablen Verfolgungsjagd am anfang punkten, ist ansonsten aber vollkommen unspektakulär. Eigentlich prügelt sich Craig wenn er mal grad keine Karten spielt nur in der gegend herum. Für Frauen hat James Bond neuerdings auch nicht viel übrig. Das erste willige Bond Girl wird hier gleich mal stehen gelassen um sich lieber zu prügeln. Wier haben es ja kapiert. Hier ist Bonds Motto lieber Prügeln statt Ficken.

Die Story kann man auch so ziemlich vergessen. Bond muss gegen einen Bösen Mann Poker spielen da der Geld braucht. Das ist es ganz Grob gesagt. Hier steht die Welt nicht auf dem Spiel, Kein 3 Weltkrieg muss verhindert werden, Keine Raketen bedrohen irgendein Land, Keine Kommando Zenrale im ausgehölten Vulkanen, Kein bedrohliches U-Boot im Meer. Nein Bond Pokert um einen Bösen dazu zu bringen das er seine Auftrageber verrät. Ohne Geld wird er sonst selbst umgelegt. Wenn also Bond ihn besiegt bietet der MI6 ihm schutz im ausstausch von Informationen an. Wie Spannend.

Irgendwann fragte ich mich auch wann Bond mal endlich irgendwelche Gadgets bekommt. Das Problem ist ja allerdings das es keinen Q gibt der ihm die geben könnte, genauso vermisst man hier eine Monyepenny die sich mit Bond ein paar Wortduelle liefert. Wenigsten Judie Dench ist als M noch mitdabei. Trotzdem sind alle Charaktere einfach nur unsympathisch. Besonders Eva Green nervt mit ihren ständigen unnützen Kommentaren. Zudem ist die Chemie zwischen ihr und Craig quasie nicht vorhanden. Da nützt es auch nicht das Craig ihr die Finger abschleckt.

Ich kann Casino Royal einfach nicht mögen. Zu sehr wird das Bild das ich von James Bond habe zerstört, zuwenig gute alternativen werden geboten. Und hatte ich gehofft das es mit dem nächsten Teil vielleicht Besserung gibt, umsomehr wurde ich dann entäuscht. Denn mit ein Quantum Trost wurde es dann endgültig Lächerlich. MIt Skyfall wurde ich dann ein wenig überrascht. Hier hat man einiges wieder gut machen können. Das bedeutet aber trotzdem nicht das ich den Craig Bond Filmen viel abgewinnen kann. Denn wenn James Bond wie ein Kneipenschläger wirkt und nichts von einem Geheimagenten hat kann hier einfach irgendetwas nicht stimmen.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Jason Bourne

Antwort löschen

@the assassin 666: Wie gesagt ich finde alle 3 Filme miserabel. "Skyfall" fand ich davon nur etwas besser. Ganz ehrlich Stirb an einem anderen Tag ist zwar auch ansich etwas blöd. Dafür aber immernoch unterhaltsam. :)


HawkeyePierce

Antwort löschen

"Stirb an einem anderen Tag" hatte ja wenigstens noch so ein paar bondtypische Merkmale wie die Gadgets, Musik und Figuren. "Blöd aber unterhaltsam" kann ich nur unterschreiben. :)



Fans dieses Films mögen auch