James Bond 007 - Casino Royale - Kritik

GB 2006 Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Thriller, Kinostart 23.11.2006

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Kritiken (24) — Film: James Bond 007 - Casino Royale

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Unleserlich viel ist über "Casino Royale" geschrieben wurden, darüber, dass mit Einzug Daniel Craigs gleichzeitig das animalisch Ungestüme und das draufgängerisch Rustikale seit Sean Connery und Timothy Dalton ein Comeback feierten, darüber dass dieses Comeback insbesondere eine seit Jahrzehnten in beständiger Regelmäßigkeit durchgewrungene und sukzessive debilere Film-Reihe genauso entschlackte wie vielschichtiger den heutigen globalen Herausforderungen verzahnte. Und "Casino Royale" ist, aller Liebe zu Connery, Moore und Dalton zum Trotz, jener Bond-Film, der die glitzernste Oberfläche poliert, unter der sich aber auch unwiderlegbar ein inhaltsreiches Pensum an Kraft, Tiefenschärfe und Gerissenheit verbirgt. So narrativ ausgeklügelt, so pathetisch Bond an die Entmystifizierung herangeführt wird, so folgerichtig, so gewandt geschrieben ist sein tragischer Werdegang zur mystischen Doppelnull, der ihn auf schmerzhafte Weise an seine existenzielle Verletzlichkeit erinnert, bis die Doppelnull mit einer Sieben ergänzt wird und Bond von nun an leibhaftig Bond sein darf. Artistisch im körperlichen Action-Szenenaufbau, erzählt "Casino Royale" in seinen meisten körperlosen Augenblicken eine heißblütige Kammerspielgeburtsprozedur ausschließlich über Gesichter, über verschwitzte, über verschmitzte, über die Gesichter mit Leberflecken, Abnormitäten und jenen, die undurchdringbar scheinen, über die grinsenden Gesichter und die lächelnden, lauernden, blutigen. Wenn sich ein Gesicht auf das andere lautlos konzentriert, dann ist das ein beunruhigender Ausdruck von Poesie.

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Timo K.

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Angesichts des neuen Bond-Films in den Kinos ziehe ich aus aktuellem Anlass meine Kommentare zu den jeweiligen Craig-Bonds vor, passt zeitlich auch besser. Nach SKYFALL geht es gewohnt weiter mit MOONRAKER.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass Daniel Craig als James Bond wirklich grandios ist! Entfernt er sich zwar von sämtlichen Gepflogenheiten des distinguierten Geheimagenten von einst, definiert er durch sein intensives Spiel eine Figur, die nicht nur deutlich näher an Ian Flemings ursprünglicher Vorstellung von Bond liegt, sondern die auch und gerade wegen ihres Zynismus, dem unangepassten und auf Krawall gebürstetem Verhalten, der scheinbaren Skrupellosigkeit und der barschen Art einen Charakter darstellt, der deutlichen Schattenwurf hat und nicht so eindimensional und frei von Makel daherkommt. Durch Craigs ambivalente Darstellung und den gänzlich neuen Ansatz bei der Gestaltung des Agenten besitzt Bond nun auch eine innere Zerrissenheit und eine undurchsichtige, doch deutlich düsterere Vergangenheit spendiert, die in Casino Royale teilweise und nach und nach aufgearbeitet wird. [...]

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Er wirkt ein wenig brutaler als früher und auch wenn die Explosionen etwas spärlich gesät sind, kommt die Action nicht zu kurz. Nichts desto trotz kommt vom ersten Moment an Bond-Stimmung auf.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Es gibt ja einige Fakten die nahelegen, dass das "James Bond"-Franchise erheblich unter dem Fall des Eisernen Vorhangs gelitten hat. Obgleich ich Brosnan als 007 mochte, zeichnete sich doch auch schon hier das ab, was den beiden Reboot-Filmen das Genick bricht: Dem Geheimagenten seiner Majestät gehen die Gegner aus.
Die Irrenanstalt für Superreiche hat ihre Pforten verriegelt; die typische Cold-War-Paranoia, auf der die meisten 007-Abenteuer der früheren Dekaden basierten, ist lange passé und konnte trotz der unterhaltsamen Klischeelawine bezüglich Nordkoreas in "Die Another Day" nicht ohne Abnutzungserscheinungen wieder vollständig recycelt werden.
"Casino Royale" hat nun die vermeintlichen Fehler der Vorgänger erkannt, und versucht die Uhren auf Null zu setzen: James Bond anno 2006 ist kein smarter Über-Agent mehr, sondern einer der auch mal bedröppelt aus der Wäsche gucken darf, und seine Angebetete nach der passenden Krawatte zum Smoking…

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Tytus

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Du meinst das benommen nur die Personen im Paket mit zB. Benperidol


Bond, James Bond

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Hallo!
Dass „Ein Quantum Trost“ mehr eingespielt hat als seine Vorgänger, liegt nicht an der Besucherzahl, sondern an den stetig steigenden Ticketpreisen.
Es gibt eine schöne Bondfan-Seite und ein sehr schönes Diagramm, da werden die Bondfilme tatsächlich nach Besucherzahlen gemessen.
1. Feuerball
2. Goldfinger
3. Liebesgrüße aus Moskau
4. Leben und sterben lassen
5. Casino Royale

Auf Platz sechs folgen dann „Ein Quantum Trost“ und „Der Spion, der mich liebte“, so weit ich noch weiß.

Zum Film:
Casino Royale finde ich eigentlich wirklich gelungen. Für mich hat er das Flair der alten Bondfilme. Außerdem finde ich, dass dies der beste Bondfilm seit „Der Hauch des Todes“, vielleicht auch „Lizenz zum töten“ ist.
Keine hektische Kamerabewegungen und Schnitte, oder brachial eingesetzte Action wie im sehr schwachen Nachfolger.
Auch scheint mir Daniel Craig hier sympathischer.


Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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9.0Herausragend

Bond-Filme wurden in ununterbrochener Folge immer mehr von den Bond-Gadgets dominiert und immer weniger von der Persönlichkeit James Bond. Casino Royale führt uns da zurück zum ursprünglichen Bond.
[...]

Daniel Craig ist möglicherweise der beste und ernsthafteste Schauspieler, der je für 007 auserkoren wurde, und Casino Royale zeigt ihn in seiner vollen Bandbreite. Außerdem ist er der robusteste und maskulinste Schauspieler seit Russell Crowe als Maximus in "Gladiator". Die zahlreichen Aufnahmen seines Torsos und seinen durchbohrenden blauen Augen machen, so vermute ich, viele im weiblichen Publikum verdammt glücklich.

Und er entwickelt den Charakter sehr talentiert. [...] Sehr oft rennt und springt Craig selbst - in der Tat innerhalb einer halben Stunde mehr als Roger Moore es in all seinen Auftritten zusammen hinbekommen hat.

Es gibt ein wirkliches Problem in Teilen des Films, eine Vorsätzlichkeit in der Vorgehensweise, die von Martin Campbell getroffen wurde, der den ersten Brosnan-Bond, Goldeneye, inszenierte. Viele der Actionsequenzen passieren bevor wir überhaupt darüber bescheid wissen, wen Bond gerade verfolgt oder mit wem er sich gerade auseinandersetzt. Generell ist M (Judi Lench) dafür verantwortlich, uns nach den Geschehnissen die entsprechende Erklärung zu liefern.
[...]

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Bond, James Bond

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Was ist denn das für ein Kriterium für einen guten Film?
Craig rennt mehr als Moore???
Bond muss nicht rennen. Das ist ja mal so was von stillos :-P


Checker0815

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Bond ist doch gerade der technisierte, komische Agent, der sich selbst immer ein bisschen auf die Schippe nimmt - sozusagen Actionfilm und Parodie auf einen Actionfilm in einem, das macht Bond doch aus!
Jetzt kommt so ein ernsthafter, verbissener Craig daher und macht mit seiner "Persölichkeit" meines Erachtens nach alles bondige kaputt - auch wenn der Film unzweifelhaft gut ist, aber eben kein Bond...


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

James Bond, der Geheimagent ihrer Majestät ist ein Phänomen und hält etliche Rekorde. Etliche Filme der Reihe kann man ohne Zweifel als ein Stück Kinogeschichte bezeichnen, auch wenn andere Teile eher schwach waren. Im inzwischen 21. (!) Teil der populären Reihe wird mit Daniel Craig ein neuer Hauptdarsteller eingeführt.

Doch man hat der Filmreihe nicht nur einen neuen und im Vorfeld sehr kontrovers diskutierten Hauptdarsteller verpasst, sondern gleich eine Generalüberarbeitung unterzogen. Gleich zu Beginn der erste Stilbruch: Keine „Gunbarrel-Sequenz“, die erste Szene ist in Schwarz-Weiß und der James Bond Kenner ist erst einmal etwas verstört. Sie zeigt in einem Rückblick wie sich unser Held seine Sporen als Doppelnull-Agent verdient, denn „Casino Royale“ ist die chronologisch erste Geschichte um den Britischen Agenten mit der Lizenz zu Töten. Was man in den folgenden knapp zweieinhalb Stunden an allen Ecken und Enden merken wird, wenn man sich mit den Filmen auskennt. Doch…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.0Ganz gut

Die Neueinführung von 007 ist bis kurz vor Schluss wie aus einem Guss, spannend und flüssig inszeniert und die Wortgefechte zwischen Bond und Lynd sind ein wahrer Genuss. Nach zwei Stunden hat sich die Spannung dann aber erschöpft; die letzten 30 Minuten wirken aufgesetzt.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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10.0Herausragend

[...]Der Film kommt ohne CGI-Einlagen und Gimmik-Firlefanz aus. In einigen Momenten, wie zum Beispiel der Körperwelten-Szene und dem Poker-Duell, ist er klassisches Spionage-Suspense-Kino. Die Action-Einlagen sind aufwendig, aber ausgewogen, präzise und bodenständig. In seiner Gewaltdarstellung geht "Casino Royale" dabei weiter als sämtliche Vorgänger, ohne dabei in Selbstzweckhaftigkeit zu verfallen. Bezüglich der körperlich-martialischen Duelle lassen sich sicher Parallelen zur "Bourne"-Trilogie ziehen, doch der gewisse glamouröse Tick der Bond-Welt lässt das Ganze nicht zur visuellen Kopie werden. Auch bietet der Film mehr Ruhemomente und mehr Dialog. Hierbei offenbart sich, dass man sich nicht nur auf Craigs Physis verlassen kann. Besonders im Zusammenspiel mit der ebenbürtigen Eva Green stellt er Bonds innere Konflikte beinahe greifbar dar und verleiht dem Agenten Ihrer Majestät damit Tiefe und Identität. Sein Portrait ist roh, ungeschliffen und damit wird er nicht bloß zum Erfüllungsgehilfen einer austauschbaren Effekte-Orgie. Craig ist die pulsierende Seele des Films, die durch die brilliante Inszenierung wie eine Urgewalt tobt.[...]'Arm yourself because no one else here will save you' heißt es im Titelsong von Chris Cornell, 'You know my name'. Und dem bleiben Film und Hauptdarsteller treu, bewaffnen sich mit dem Bestmöglichen und retten so die Bond-Reihe vor dem Abrutschen in bedeutungsloses Effekt-Kino. Eine Rettung, die bei einem Einspielergebnis von über 594 Millionen mehr als gelungen ist.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Dank durchweg mehrdimensionalen Hauptcharakteren, der handgemachten Action und dem besonders rauen Grundton ist „Casino Royale“ der eindrucksvollste Bond seit langem. Die Neuinterpretation des weltberühmten Agenten ist mehr als gelungen. Und spätestens als ganz zum Schluss der Satz kommt, der nicht fehlen darf, ist man überzeugt. – „Mein Name ist Bond, James Bond.“

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.5Ausgezeichnet

James Bond ist wieder da und das Einspielergebnis gibt den Machern Recht. Weg von den übertriebenen High-Tech-Spielereien hin zu einem Bodenständigeren Bond war das Motto und es hat funktioniert. Daniel Craig als 007 ist sehenswert.

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Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

Das, ist er also, der (jetzt schon nicht mehr ganz so) neue Bond, der Nachfolger von “Stirb an einem anderen Tag”. Obwohl - Nachfolger? Viel hat dieser Film mit seinen Vorgängern nicht mehr gemein.

Schon die Eingangssequenz zeigt, wo die Reise hingeht: Schwarz-Weiß, düster, brutal und kompromisslos wird Bonds zweiter Mord gezeigt, der ihn in den Doppel-Null-Status befördert. Und so geht es weiter: Nach den Credits folgt eine atemberaubende Verfolgungsjagd über eine Baustelle, am Ende wird dann gleich eine halbe Botschaft in Schutt und Asche gelegt. Dann lässt es der Film für kurze Zeit etwas ruhiger angehen, man muss ja auch erfahren, worum es geht.

“Wie konnte dieser Bond sich nur so dumm anstellen. Ich gebe ihm Doppel-Null Status, und er feiert es indem er eine Botschaft zusammenschießt!”

Also es geht darum, wer von wem Geld bekommt. Das ist alles. Da will niemand die Weltherrschaft. Der Böse kämpft nicht gegen Bond, weil dieser ihm bei seinen bösen Plänen im…

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Khitos: Kälte Reich

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5.0Geht so

Ich war nie so richtig ein Bond-Fan. Das kommt vielleicht daher, dass ich dieses Franchise in From von Pierce Brosnan kennengelernt habe. Die Filme, die ich mit ihm gesehen habe, sind mir nicht lange in Erinnerung geblieben, so kann ich auch eigentlich nichts über diese sagen. Vor zwei Jahren ( ist es wirklich schon so lange her? ) habe ich dann Casino Royale gesehen. Brosnan hat den Raum verlassen, Craig hat ihn betreten. Und wie er ihn betreten hat! Die Welt schrie und rannte vor seinen blonden Haaren. Quark, ich übertreibe. Ich habe keinen Plan wie die Welt auf ihn reagierte, war mir auch egal. Ich kann mich nur erinnern, dass ich Casino Royale nicht wirklich mochte. Jetzt hab ich ihn nochmal geguckt und muss dasselbe bedauerlicherweise wieder durchmachen.

In Casino Royale muss Bond…Ich hab keine Ahnung was Bond muss und was nicht. Man merkt, dass ich wahrlich kein Bond-Fan bin. Ich kenn seine Vorgeschichte bzw. Hintergrundgeschichte nicht, deshalb kann ich nichts zum Franchise…

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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9.0Herausragend

Dass "Casino Royale" im letzten Drittel einbricht, wird angesichts der Vorzüge des Films fast nebensächlich. Die Pokerszene im Casino, als ungute Vorahnung vorgespiegelt in Gunther von Hagens Körperwelten-Ausstellung, will einfach nicht enden, und die Auflösung muss im Dialog erzählt werden - denn in der Schluss-Sequenz, in der ein venezianischer Palazzo in den Fluten der Lagune versinkt, steckt eigentlich ein ganzer weiterer Film.

Dass der Abschluss der Bondwerdung trotzdem gelingt, liegt an einem einzigen Satz. Wenn Daniel Craig sich am Ende als "Bond, James Bond" vorstellt, wird eindrucksvoll klar: Das war ja erst der Anfang.

Der Film ist trotz expliziter Gewalt ab 12 Jahren freigegeben, mit einem Elternteil sogar ab 6 - aus unserer Sicht unverantwortlich.

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Perry Simm

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8.0Ausgezeichnet

"Casino Royale" ist die Summe einer Menge richtiger Entscheidungen und insgesamt wahrscheinlich der beste Bond-Film, den ich bis jetzt gesehen habe. Grundsolide Unterhaltung mit Stil, Schauwerten, einem markanten Hauptdarsteller und ohne große Ausrutscher. Und sowieso besser als die bizarr-groteske "Casino Royale"-Verfilmung von 1967.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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2.5Ärgerlich

Ein neuer Bond und alles bleibt wie gehabt. Die Filme setzen keine Standards mehr wie zu ihren besten Zeiten, sondern hecheln den Trends hinterher. Sah man sich im "Matrix"-Zeitalter sogar genötigt Autos unsichtbar werden zu lassen, um auch noch den unsinnigsten Technik-Schnickschnack zu feiern, begnügt man sich im neuen Bond lediglich mit dem ausgiebigen Ablichten von Handy-Displays.

Alles soll diesmal eine Nummer härter, ehrlicher und authentischer sein, denn mittlerweile schwebt der große Schatten von Jason Bourne über dem Agenten-Film-Genre und selbst Ethan Hunt hat in seine dritte Mission spritziger erledigt, als Daniel Craig in seinem Debüt.
Dabei macht er einen ordentlichen Job! Er transportiert eine Menge Steve McQueen-Charisma, trotzdem degradiert ihn das Skript lediglich zu einem Schläger im Auftrag ihrer Majestät. Bond wirkt über zu weite Strecken wie ein mies gelaunter Hooligan, dessen neue Rüpelhaftigkeit im sattsam bekannten Postkarten-Ambiente eines…

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Trotz Überlänge verging die Zeit wie im Fluge, der Film hatte keine Längen, sondern konnte mich die ganze Zeit über gut unterhalten. James Bond ist nicht mehr genau der Bond, den wir bis Brosnan gekannt haben, aber ich gehöre zu denjenigen, die das gar nicht mal so schlimm finden. Ein wenig frischer Wind hat dem Charakter ganz gut getan. Auch wenn Clive Owen nach wie vor die bessere Bond-Besetzung gewesen wäre, hat der Herr Craig seinen Job wesentlich besser gemacht als es all die Kritiker prophezeit haben.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Bondfilme waren noch nie richtig gut. Der Neue ist es auch nicht. Mads Mikkelsen ist es aber.

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der cineast

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Sei nicht immer so ein Zyniker, Zyniker.


Evie: www.inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Wirklich ein super Bondfilm, nach all den verkorksten Pierce Brosnan dingern...
Der Anfang des Filmes war echt genial, jedoch flacht er zum Ende hin immer mehr ab und es wurden auch zu viele Twists eingebaut. Dennoch gut zu sehen das Bond wieder oben auf ist und ich freu mich schon auf den nächsten!

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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6.5Ganz gut

Sicher ist die Story eher platt, aber was will man von einem 00-Film erwarten. Und es war eben an der Zeit, Bond neu zu erfinden, um die Reihe als Kassenschlager weiterzuführen. Der radikale Wechsel tut etwas weh, aber lieber ein Ende mit Schrecken... Und am besten geht es, indem man das Alte parodiert, so antwortet Craig beispielsweise auf die berühmte Martini Frage kess: 'Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert!?' Nur eines ist unverständlich, wieso Q beerdigt wurde, obwohl der Übergang zu Cleese doch so gut geklappt hat?

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Das Töten von Menschen ist für [James Bond] kein Spaß, sondern Schwerstarbeit. Wenn er getroffen wird, tut es richtig weh. Mehr Glaubwürdigkeit verleiht auch der insgesamt modernere, reduzierte Look des Films, der sich um Glamour so wenig schert wie der neue Bond um seinen Martini.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Analog zur Philosophie des umstrittenen Leichenfledderers, Nerven, Skelette, Muskeln freizulegen, um "innere Gesichtszüge" aufzudecken, wird hier ein Filmmythos von allen Gimmicks enthäutet, um den wahren Bond zu erkennen. [...] "Casino Royale" ist also weit mehr als eine Frischzellenkur. Es ist ein radikaler Neubeginn. Der beste Bond seit Jahren.

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Thomax: Saarbrücker Zeitung Thomax: Saarbrücker Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Bin von dem neuen Bond begeistert.
Endlich muss der berühmte Agent auch mal so richtig körperlich schuften und schwitzen.
Die Action-Szenen sind Spitze, Craig überzeugt in allen Lagen.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.5Ärgerlich

Die Welt war ihm, so scheint's, noch nicht genug: 42 Millionen Dollar Gage soll Vorzeige-Bond Pierce Brosnan gefordert haben - zuviel für die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson. Entzogen ward ihm die Lizenz zum Töten. Und wer war da in Folge nicht alles für die Rolle des Doppelnull-Agenten im Gespräch: Hugh Jackman, Ewan McGregor, Colin Farrell, Eric Bana und Clive Owen. Doch der eine wollte nicht, der nächste durfte nicht und als sich abzeichnete, wer da in Brosnans Fußstapfen tritt, war die Aufregung ebenso hell wie dessen Haar. Nicht ohne Grund. "Dekonstruktion" ist das traurige Credo, unter dem "Casino Royale" in unsere Kinos kommt. Und mit ihm der Hauch des Todes.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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2.0Ärgerlich

Als 08/15-Actionfilm vielleicht passabel. Als Bondfilm ein ärgerlicher Totalausfall. Verzweifelt versucht man die Figur zu einem Jack Bauer-Abklatsch zu machen und beraubt sie damit ihrer Identität. Was als "neue Härte" gefeiert wird macht Bond zu einer austauschbaren, zynischen Actionfigur die vielleicht in die Zeit passt, letztlich aber hochgrad vergessenswerte Abenteuer erlebt. Die Actionszenen erinnern fatal an TV-Dutzendware und werden zum Finale hin immer langweiliger. Eine Doppel-Null in jeder Hinsicht.

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Kommentare (239) — Film: James Bond 007 - Casino Royale


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Wall

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Timothy Dalton sagte jüngst in einem Artikel, „Lizenz zum Töten war ein Vorläufer der heutigen Bonds“, aber „die Menschen waren nicht bereit, eine neue Formel zu akzeptieren.“ Und da ist schon etwas dran, wenn man sich die raue Art und die eher bodenständigere, sowie realistischere Herangehensweise anschaut. So gesehen, war der Film vermutlich seiner Zeit etwas voraus, wenn man bedenkt, dass Dalton Filme an den Kinokassen eher mau abschnitten, während Daniel Craigs Rekorde an den Kassen brechen. Und es gibt auch noch eine weitere Parallele: Schon während bzw. vor der Produktion zu "Der Hauch des Todes" spielte man bereits mit dem Gedanken, die Reihe neuzustarten und die Geschichte zu erzählen, wie Bond zu dem wurde, den alle kenne und lieben. Immerhin lag es doch Nahe, da der Film nach dem Aussteigen von Roger Moore nicht nur einen neuen und gänzlich anderen Hauptdarsteller einführte, sondern sich die Filme auch stark von den knallbunten und abgedrehten Filmen Moores abgrenzen wollen. Was man sich damals dann doch noch nicht traute, das traute man sich nun nach "Stirb an einem anderen Tag" und dem Ausscheiden Brosnans als Bond.

Ich gebe zu, ich war von Anfang an skeptisch, was die Verpflichtung Daniel Craig betraf. Immerhin entsprach er so gar nicht den optischen Merkmalen Bonds und auch nicht meinen Vorstellungen. Zu blond seine Haare, zu kantig sein Gesicht, zu aalglatt und naja...unbehaart sein Oberkörper. Aber mal abgesehen vom Aussehen, war die Besetzung Craigs ein absoluter Glücksgriff. Mit seiner etwas kantigen und ruppigen Art schaffte er es den Bond des 21. Jahrhunderts zu etablieren. Härter und kälter, als je zuvor. Immer noch ein Frauenheld und smarter Gentlemen mit flotten Sprüchen, aber deutlich weniger davon. Also ähnlich wie damals bei Timothy Dalton. Gerade in den Actionszenen wirkt Craig sehr authentisch, einfach sehr rau und knüppelhart. Aber auch sonst weiß er zu überzeugen, z.B. als Gentlemen oder am Pokertisch. Lediglich in romantischen Momenten wirkt er etwas hölzern, aber was solls.... :D

"Casino Royale" ist der erste Bond-Film seit langem, der nicht nur den Titel aus Ian Flemings Universum bezieht, sondern die Verfilmung eines ganzen Romans - des ersten um genau zu sein. Dadurch und durch die authentischere Herangehensweise, sowie der Darstellung Craigs, ist der Film wieder deutlich näher an Flemings Vorlage oder auch den allerersten Bond-Filmen mit Sean Connery, wo Action und Technik-Schnickschnack noch nicht so um Fokus standen.
Dazu trägt auch Mads Mikkelsen, bei der mit Le Chiffre einen hervorragend unsympathischen Bösewicht abgibt, der irgendwie an alte Zeiten erinnern lässt. Auch die Geschichte generell ist sehr bodenständig, ohne einen Wahnsinnigen, der die Weltherrschaft an sich reißen will, Todes-Satelliten, die die Welt bedrohen oder der die Bedrohung durch den Ausbruch eines dritten Weltkrieges. Stattdessen ist die Story sehr schlicht, vielleicht auch ein wenig unkonventionell, was den Aufbau betrifft. Spannend ist der Film aber alle mal, vor allem, da es auch ein paar nette und überraschende Wendungen gibt. Sehr schön in die Handlung eingebaut, ist auch das Pokerspiel, um dass sich ja eigentlich alles dreht. Sehr gut und auch für Laien verständlich erklärt und spannend, wenn auch ein wenig klischeehaft dargestellt ("Bluff-Tick" von Le Chiffre, Bond gewinnt mit Straight Flush usw.) - hier hätte man auch gerne mehr von bringen können!
Auch die Besetzung von Eva Green als Vesper Lynd ist sehr gelungen, ist sie doch auch mehr als nur ein "normales" Bond-Girl, die Bond einfach nur zu Füßen liegen...
Die Action ist wieder mal top, aber anders als im Vorgänger. Weniger Computereffekte, mehr handgemachte Action, authentische Stunts und knallharte Faustkämpfe. Ganz besondere Höhepunkt ist wohl die Verfolgungsjagd gleich nach den Opening Credits, die nicht nur die Extremsportart Parcours ans Medium Film brachte, sondern auch schön Bonds Kampf, als alter Haudegen, gegen die "moderne" Welt darstellt.
Also, man kann sagen, dass der Neustart der Serie auf jeden Fall geglückt ist. Zwar fehlen einige bekannte Elemente des Franchises (Monneypenny, Q, Gunbareel-Intro, Gadgets), aber das ist nun mal einem Neustart Folge zu tragen und muss sich noch entwickeln. Wird sich auch entwickeln, wie wir spätetens seit "Skyfall" ja alle wissen...;)

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christos.papakostas.39

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Bewertung10.0Herausragend

der beste Bond aller Zeiten !! mehr gibt es nicht zu sagen..

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Winchester18

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Bewertung7.5Sehenswert

Der dringend nötige Neuanstrich für die Bond-Reihe. Brutal, dreckig, trotzdem gewitzt. Daniel Craig macht seinen Job als Doppelnull hervorragend, auch wenn ich damals Brosnan als Bond kennengelernt hatte.Und der sieht doch eher nach einem britischen Gentleman aus. Einem solchen Bond würde ich jedoch nicht mehr wirklich abkaufen, dass er sich in unserer kaputten Welt noch behaupten kann. Dann gibt es noch einige Plottwist, Hollywood-Poker(nicht negativ gemeint) und die ein oder andere Actionszene. Die sind allerdings nicht so extensiv verwendet wie in anderen Bondfilmen, was durch die treffenden Dialoge ausgeglichen wird.

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Pyro 91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

SPOILERS!

Mit Daniel Craigs Bond-Debüt können wir unseren Lieblings-MI6-Agenten nun endgültig im 21. Jahrhundert begrüßen. Nachdem vor allem die letzten beiden Brosnan-Filme hauptsächlich aus zehennägelaufrollenden Dialogen und redundanten Actionszenen bestanden, wird es hier wieder deutlich bodenständiger und meine Güte - man ist sogar emotional involviert!xD
Man könnte fast sagen, dass „Casino Royale“ sich zuviel aufbürdet. Das erste Drittel findet seinen Höhepunkt in einem Terroranschlag auf dem Flughafen, während sich der zweite Teil des Films mit dem titelgebenden Ort und einigen...Zwischenfällen dort befasst und die letzte halbe Stunde mutet dann fast schon wie ein Epilog an, der doch ein wenig ausgewälzt wirkt. Trotz alledem kommt dabei aber keine Langweile auf, da Martin Campbell - der schon für „GoldenEye“ verantwortlich war - die Spannung stets aufrechterhalten kann und weiß, dass ein Film ein- und ausatmen muss.

Schon der noir-like Vorspann macht klar, dass es hier wieder back-to-the-roots geht. Schön in schwarz-weiß gehalten, verfolgen wir Bonds brutales Vorgehen, mit dem er sich seinen Doppel-00-Status sichert. Sofort wird einem bewusst, dass hier ein anderer Wind weht. Daniel Craig ertränkt einen Gegner ohne Gnade im Waschbecken und verpasst dem Unbewaffneten gleich mal eine Kugel zwischen die Augen. Das alles geht wunderbar in die Gun-Barell-Sequenz über und funktioniert natürlich auch narrativ sehr gut, da Bond nun offizieller Agent des MI6 ist.
Die von Daniel Kleinman gestaltete Titelsequenz arbeitet hervorragend mit dem Casino-Motiv und visualisiert Bond und seine Gegner u.a. mit Spielkarten und Pokerchips. Bei „You know my name“, gesungen von Chris Cornell, macht sich David Arnolds Beteiligung stark bemerkbar und der Song rockt einfach nur gut ab. Glamourös, modern, mitreißend - einfach top!

Am erfreulichsten war aber für mich, dass man sich jetzt einig war, wie James Bond nun eigentlich auftreten und dargestellt werden sollte.
Daniel Craig kann alles spielen und zeigt wie Sean Connery eine draufgängerische, körperliche Präsenz und mischt sie mit der „brutale Sau"-Attitüde von Timothy Daltons Bond.
Craig erschafft mit seiner Darstellung einen modernen Bond, der zu gleichen Teilen Agent, Womanizer, soziales Chamäleon, Auftragskiller und obendrein noch ein menschliches Wesen ist! Im Detail:
Die verloren gegangene Spionagearbeit - sie ist wieder da! Bond spürt Passwörter auf und nutzt Videoaufzeichnungen und Codes, um die Handlanger seiner Gegner zu enttarnen und aufzuspüren. Im Gegensatz zum letzten Brosnan-Bond - wo dieser auf gut Glück ans Ziel gelangte - können wir hier sogar Bonds Fährte folgen und verstehen seine Gedankengänge. Nicht, dass wir es hier mit einem komplexen Plot zu tun hätten, das nicht, aber es ist solide aufgebaut und eine Sache führt recht nachvollziehbar zur nächsten.
Gleichzeitig ist Bond aber ein ruheloser, konfrontativer Draufgänger mit soziopathischen Zügen, der nichts gegen eine gute Schlägerei hat und will, dass seine Feinde ein schreckliches Schicksal erleiden. Gleich am Anfang, als er jemanden verfolgt, rennt er im wahrsten Sinn des Wortes Wände ein. Ein wenig später, als ihn einer der Hotelgäste mit einem Angestellten verwechselt und ihn bittet dessen Wagen einzuparken, lässt er das Gefährt einfach gegen ein anderes wämsen und macht sich aus den Staub.xD Es scheint ihm eine diebische Freude zu machen. Auch beim Kräftemessen mit Mittelsmann Dimitrios schnappt er ihn zunächst sein Auto beim Pokern weg, schläft mit seiner Frau und ermordet ihn in schließlich in einer Kunstgalerie. Zudem jagt er am Flughafen einen Typen in die Luft und grinst danach so breit, als ob er high wäre.xD
Craigs Bond ist zudem unzerstörbar. Selbst Gift und Seilhiebe auf die Eier bringen ihn nicht zur Kapitulation. Als Le Chiffre Bond in die Folterkammer bringt, gibt es allerdings einen besonders starken Moment, in dem Bond wirklich Angst empfindet, weil er nicht weiß, was als nächstes passieren wird. Besonders pervers erscheint dann die Szene, in der Bond Le Chiffre immer mehr provoziert, bis dieser ihn noch ein paar Schläge voll auf die Nüsse verpasst. Bond schreit danach wie verrückt und lacht wie ein Wahnsinniger. Ein fast schon surrealer Moment und insgesamt wohl eine der gefährlichsten und brenzligsten Situationen in der kompletten Reihe.
Wenn es allerdings darum geht sich in sozialen Situationen freundlich und charmant zu geben, fügt Craig sich auch wunderbar ein. Ober er nun am Pokerspiel teilnimmt, mit der Rezeptionsdame flirtet oder bei M auf Gegenliebe stößt, wenn er in ihre Wohnung einbricht.xD
Judy Denchs Rolle und die Art Hassliebe-Beziehung zwischen ihr und ihren Agenten, wird weiterhin ausgebaut und funktioniert ziemlich gut.
Sie ermahnt Bond des öfteren, er solle die Situation „leidenschaftlos“ beurteilen und nicht mit persönlichen Gefühlen an die Sache herangehen. Bond macht die Bermerkung, dass er in ihren Augen wohl „halb Mönch, halb Auftragskiller“ sein sollte und das fasst die Erwartungshaltung des MI6 an ihre Agenten eigentlich recht gut zusammen. Vielleicht liegt es nur an Judy Dench, aber nachdem Dimitrios Frau ermordet wurde, sah es so aus, als ob sie Mitleid für Bond empfinden würde und kurz ihre Fassade fallen lässt. Auch nach Bonds Kündigung und Vespers Ermordung scheint sie ihn zurückhaben zu wollen und zwar einfach nur, weil sie etwas für ihn übrig hat. Ob das so intendiert war, weiß ich nicht, aber Judy Dench gibt ihrer Rolle, die im Grunde nur aus Expositionsupdates besteht, doch eine kleine, emotionale Dimension mehr.
Ansonsten ist natürlich auffällig, dass es in diesem „Reboot“ keine Moneypenny und keinen Q gibt. Dafür taucht Felix Leiter auf, der Bond beim „Casino Royale“-Poker finanziell unterstützt.
Ich muss auch sagen, dass alberne Gadgets hier völlig fehl am Platz wären. Das Einzige, was Bond mit auf dem Weg bekommt, ist ein Chip, mit dem man ihn orten kann. Diesen bekommt er von einem Aushilfs-Q, der anscheinend Sprechverbot hat und keinerlei Emotionen zeigen darf. Ja gut, irgendwo musste Eon halt sparen. xD Oder vermittelt das MI6 jetzt schon Jobangebote an Taub(?)stumme?

Kommen wir nun zum interessantesten Thema: Bond und die Frauen.
Als Bond Dimitrios Frau Solange (sic!) verführt (ultrascharf: Catarina Morino) sehen wir den üblichen 007-Charme am Werk, aber diesmal - und vielleicht liegt das auch nur an den „schlagfertigen“ Zeilenaufsagen aus „Stirb an einem anderen Tag“ - wirkt es viel überzeugender und spontaner.
Solange ist angepisst, weil sie mit einem Arschloch zusammen ist und schon taucht Bond auf und bringt sie zum Lachen. Ich mag den „Einmal um den Block“-Gag und mir gefällt wie schlitzohrig Craig sich dabei verhält. Selbst die Vorspielszenen stören mich nicht, weil wir nicht wie beim guten, alten Pierce Brosnan dabei zusehen müssen, wie sich ein Endvierziger abrackert, während er dabei seltsame Grimassen schneidet.
Wie ich schon erwähnte, stirbt Solange und in jedem anderen Bond-Film wäre das eigentlich nicht weiter von Relevanz, da Sex mit Bond in vielen Fällen gleichzeitig Tod bedeutet. Diese chauvinistischen Darstellungen sind in den letzten zehn, elf Filmen stark entschärft worden, aber in den früheren Bond-Filmen war das der goldene Standard. xD Hier hat es allerdings mehr Relevanz, da Bond es in diesem Film zweimal versäumt eine Frau zu retten, für deren Schicksal er sich verantwortlich macht.
Das tragische Element jedoch ist Bonds Beziehung zu Vesper Lynd. Seit „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ wurde einer romantischen Beziehung in einem Bond-Film nicht mehr so viel Aufmerksamkeit geschenkt. Dass Vesper von der unglaublichen, wunderschönen Eva Green gespielt wird, ist sicher auch nicht verkehrt. Doch dessen ungeachtet, nimmt der Film sich auch Zeit, die Beziehung der beiden wachsen zu lassen. Das fängt schon damit an, dass sie sich beim ersten Treffen gegenseitig psychoanalysieren, was erstaunlich gut gespielt und geschrieben ist.
Vesper tritt selbstbewusst auf und lässt sich auf Bonds Macho-Spielchen gar nicht ein. Erst nachdem sie mitbekommen hat, wie brutal und gnadenlos Bond sein kann und wie viel Blut an seinen Händen klebt, wird ihr bewusst auf was sie sich da eingelassen hat. In einer durchaus berührenden Szene unter der Dusche, tröstet Bond sie und saugt ihr das Blut vom Finger. Als ob er damit sagen will: „Ich habe einen Blutdurst und reinige dich von meinem Taten. Ich kann das Blut meiner Feinde trinken, weil ich ein badassiger Badass bin.“xD
Hm ja, hat mich dann doch etwas gewundert, dass diese Szene so in einem Bond-Film war. Wirkte schon etwas abstoßend.
Umso mehr Bond sich ihr dann öffnet, umso interessanter wird der Film. Der „Casino Royale“-Teil ist ohnehin das Herzstück des Films, denn hier sehen wir einen Bond, der sogar Fehler zugibt und ihr sein Leben schuldig ist.
Im vollen Wissen, dass man sich einen Bond-Film ansieht, sind die nachfolgenden romantischen Szenen natürlich mit Vorsicht zu genießen. Als Bond schließlich seinen Dienst quittiert und daran denkt mit Vesper um die Welt zu reisen, wollte ich schon gar nicht mehr zusehen, wie das Schicksal seinen Lauf nimmt.
Es schwingt am Ende viel Traurigkeit mit, wenn Vesper Selbstmord begeht und Bond es nicht geschafft hat, sie zu retten.
Dass das Ende eines Bond-Films mich nochmal berühren würde, hätte ich ja wirklich nicht gedacht. Klar, wir haben es hier nicht mit einem tiefgründigen Drama zu tun, aber eine emotionale Filmerfahrung - außer Gelächter oder „Yeah, geil“-Ausrufe - mit einem Bond-Film zu verbinden - gerade weil "Casino Royale" trotzdem die typischen Bond-Elemente aufweist - halte ich schon für eine starke Leistung.

Um mal kurz auf den Bösewicht einzugehen.
Mads Mikkelsen kommt zur Tür ein, strahlt sofort eine faszinierende, unangenehme Präsenz aus und macht von dem Zeitpunkt an, jede Szene mit ihm zum Highlight.
Warum ist Le Chiffre eigentlich so ein cooler Bösewicht? Er hat ein bluttränendes Auge, braucht seinen Asthma-Inhalator und ist als Mathegenie und ein Börsespekulant bekannt. Orginell? Ja. Gefährlich? Hm, geht so.
Was ihn aus der langen Riege von Bond-Bösewichten hervorhebt und warum ich mich sechs Jahren nachdem ich den Film gesehen habe, immer noch an ihn erinnern konnte, liegt allein daran, dass er sich wie ein echter Mensch anfühlt.
Und das ist der Triumph von „Casino Royale“: Bond, Vesper, Le Chiffre - alle wirken sie lebendig und menschlich.
Le Chiffre spekuliert mit den Geldern von Terrorgruppen und will u.a. ein Prototyp-Flugzeug in die Luft jagen, um immensen Gewinn zu machen. Doch dann kommt Bond ihn in die Quere und verdirbt ihm alles. Dadurch ist er gezwungen ein Poker-Tournier zu veranstalten, um das verlorene Geld wieder einzuspielen.
Wir sehen in einer Zwischenpause, wie er selbst bedroht wird und wie ihm seine ungeduligen Investoren im Genick sitzen. Das macht seine Gift- und Folteraktion viel dringlicher und charakterorientierter. Dadurch hat er wirklich einen Grund Bond zu töten und er legt keine Larifari-Haltung an den Tag wie die meisten Bond-Bösewichte, die ihn lieber fünf Mal entkommen lassen, nur um am Ende dann kurz und schmerzhaft abgemurkst zu werden.
Außerdem kommt noch hinzu, dass Bond durch einen Misserfolg beim Tournier mit dem Geld von England quasi aktiv in Terroraktionen investieren würde.
Insgesamt sorgt das für viel mehr Spannung zwischen den Figuren, weil die Motivationen klar sind und welche Konsequenzen folgen würden.
Der Schattenmann Mr. White, der der Repräsentant eines internationalen Netzwerks von Terrorgruppen ist, nimmt dabei nur eine kleine Rolle im Film ein, aber zumindest war er bereits am Anfang zu sehen und es war klar, dass Le Chiffre nur ein kleines Rädchen im Getriebe ist.
Wenn Bond dann schließlich vor Mr. Whites Haus auftaucht und ihn badassig ins Bein schießt, dann wissen wir Bond ist zurück und er wird die Suche nach der Terrorvereinigung aufnehmen. Damit macht der Film allerdings ein Versprechen, dass „Ein Quantum Trost“ meiner Erinnerung nach, nicht einlösen konnte. Aber mal sehen...

Nach Ende des Films ist mir erst klar geworden, wie wenig Action es eigentlich zu bestaunen gab. Ein Gedanke, der mir sicher nicht nach „Stirb an einem anderen Tag“ gekommen wäre.xD
Doch die Actionszenen in „Casino Royale“ sind im Grunde genommen alle dazu da, um den Plot voranzutreiben und nicht umgekehrt.
Die spektakuläre Verfolgungsjagd am Anfang über ein Baugerüst in schwindelerregenden Höhen sorgt sofort dafür, dass man gepackt und in die Handlung geworfen wird. Wenn Daniel Craig mit vollem Karacho gegen ein Metallgerüst wämst, dann spürt man das! Keine cartoonartigen Effekte vermindern hier den Spaß oder sorgen dafür, dass man mental bereits aus der Szene draußen ist.
Genauso verhält es sich auch mit dem Faustkampf auf dem Flughafen. Es geht dreckig, hart und brutal zu. Ebenso lassen sich die Szenen im „Casino Royale“ beschreiben, in denen es in den Pausen heiß hergeht. Der Kampf im Treppenhaus hat mich in gewisser Weise an „Stirb Langsam“ erinnert, wo McClane einen Terroristen beim Treppensturz das Genick bricht.
Beeindruckend anzusehen ist auch, wie oft sich Bonds Wagen überschlagt, nachdem er Vesper auf der Straße ausgewichen ist. Einfach nur verdammt cool.
Die einzige Knallbummpeng-Szene, die mir überflüssig vorkam, war der Showdown im sinkenden Haus. Für mich hätte es volkommen gereicht, wenn Bond dort angekommen wäre und die Bösewicht hätte sich gerade aus dem Staub gemacht. Nun hätte sich Bond entscheiden müssen, ob er diese gleich verfolgen oder ob er lieber Vesper retten will. Die kleinen Planlos-Ballereien haben mich dann am Ende wirklich nicht mehr interessiert und der Abschluss von Bond und Vespers Story hätte eigentlich im Vordergrund stehen müssen.
Die letzte Szene mit Mr. White wiederum war natürlich klasse und nicht unnötig:

„Bond. James Bond.“

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nerdkiller

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Bitte. ;)

Also Quantum habe ich mir wenige Stunden vor meinem Skyfall Besuch noch mal angetan: peinliches Teil, da war Licence to kill viel visionärer und besser.

Skyfall hat wenig Denkwürdiges zu bieten, es gibt - abgesehen vom Song - wenig, was Skyfall charakterisiert. Bei Casino Royale ist das ganz anders: Eva Green, Le Chiffre, die Folterszene und das Finale, um nur ein paar zu nennen. Richtige Bondmomente und Bondcharaktere, das haben Quantum und Skyfall kaum.


Pyro 91

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Ich fand Jarvier Bardem stark in "Skyfall", was aber mehr an, naja, ihm selbst lag. Ich weiß immer noch nicht, was mir der Film über Bond sagen wollte. Ich meine, es wird viel Zeit damit verschwendet zu zeigen, dass Bond alt geworden ist und er den selben Weg wie Silva hätte einschlagen können. Dann am Ende jagt Bond sein Elternhaus in die Luft, verliert M, tötet Silva und ist nun wieder bereit seinen Dienst anzutreten. Ähm ja, wie hängt das alles zusammen? Hat Bond nun mit seiner Kindheit abgeschlossen, weil er seine M(utter) verloren hat? Oder hat ihn das Ganze so an seine Grenzen gebracht, dass er sich nun wieder nach normalen Einsätzen sehnt? Ich weiß einfach nicht, was mir der Film sagen wollte.


Cellmorbasg

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Bewertung7.5Sehenswert

Es dauert zwar etwas bis der Film mich für sich einnimmt, aber in Montenegro, und mit Vesper an der Seite dieses neuen Bonds bin auch ich überzeugt. Dem recht frühen Höhepunkt folgt dann eine glänzende Coda, die die bessere zweite Hälfte des Films abrundet.

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yaksr

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Am gestrigen Abend wurde ich zum wiederholten Male bestätigt: „Casino Royale“ ist für mich der beste Bond der „Neuzeit“! Für mich, der mit Pierce Brosnan in der Rolle als James Bond aufgewachsen ist, war lange Zeit „Goldeneye“ DER Bond schlechthin. Seit 2006 gibt es also einen würdigen Thronfolger. Angefangen von abwechslungsreichen Schauplätzen, die das perfekte „Sommer-Sonne-Strand-Cabrio-Bond“-Feeling rüberbringen, rast der Film in einem mörderischen Tempo von einer turbulenten Situation in die nächste. Dazu kommen das tolle Gespann mit Vesper, die perfekt in den Zeitgeist integrierte Poker-Runde und ein frischer, gut aufgelegter Bond. „Den Martini geschüttelt oder gerührt?“ ---„Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?“ 8.5 Punkte.

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Scipio

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Am Hassfilm nur ganz knapp vorbei!!!

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Scipio

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Weil er es nicht WERT ist gehasst zu werden!
Das liegt zu aller erst am "Darsteller" Craig - er ist mir zutiefst unsympathisch.
Des weiteren fehlt den Craig-Bondfilmen jeglicher (britischer) Humor.


sven.schroder.332

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“Wodka Martini!” Geschüttelt oder gerührt? “Seh ich aus als ob mich das interessieren würde?” da musste ich schon ziemlich schmunzeln aber du hast recht, das ist kein richtiger james bond humor. veränderungen sind aber nicht immer schlecht. mir gefällt der daniel craig als bond, aber ist natürlich geschmacks sache


brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Nachdem ich gestern zufälligerweise Casino Royale noch einmal im TV gesehen habe, muss ich doch die Wertung von einer 4.5 auf ein sehenswert (7.0) hochschrauben - Wahnsinn! Liegt es daran, dass ich mich im 3. Bond (Skyfall) mit Craig versöhnt habe oder war ich damals noch nicht für den neuen Bond bereit? Auf jeden Fall habe ich gestern festgestellt, dass Casino Royale hervorragenden Wortwitz und einige Anspielungen auf die "alten" bzw. "ersten" Bonds enthält. Hinzu kommt eine interessante und spannende Story. Fazit, welches ich neidlos anerkennen muss: sehenswert.

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sushi97

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem ich den Film lange Zeit nicht mehr gesehen hatte, habe ich gestern die Möglichkeit ergriffen Casino Royale auf den Ersten anzuschauen.
Daniel Craig ist sicherlich kein typischer James Bond, sondern eher ein kalter Killer. Aber vielleicht brauchte die James Bond Reihe einfach einen Tapetenwechsel. Der ist mMn sehr gut gelungen, da die Story interessant und Actionszenen sehr gut umgesetzt sind. Auch wenn er bereits 7 Jahre alt ist, technisch auf einem extrem hohen Niveau.

FAZIT: Diesen Film empfehle ich jedem, der Lust auf einen guten Actionfilm hat, aber auch als Bond-Fan kann man sich den Film auf jeden Fall anschauen, auch wenn man erstmal feststellen muss, dass dies ein anderer Bond ist.

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pralinenroller

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Bewertung4.5Uninteressant

boah, das war ja mal garnichts.

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Smacko

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Bewertung3.5Schwach

Daniel Craig überzeugt absolut 0 als James Bond viel zu rüpelhaft und macho mäßig. Wo ist der elegante charismatische Bond alla Pierce Brosnan, Roger Moore oder Sean Connery ?
Für einen anderen Actionfilm ist Daniel Craig eine richtige Wahl weil er der Actiontyp ist aber das langt nicht für James Bond.

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MrDepad

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Bewertung9.0Herausragend

Bond 50: Die Jubiläums-Collection [Blu-ray] -21/22- "Casino Royale"
Nach Pierce Brosnan wurde es erneut Zeit für einen Hauptdarsteller-Wechsel, doch "Casino Royale" ist mehr als nur das, so setzt er eben mal die gesamte Reihe zurück auf Anfang.
James Bond befindet sich hier in seinen Anfängen und so erhält er zu Beginn seinen Doppelnull-Status. Danach sieht man ihn in einem seiner ersten Einsätze und man merkt direkt, dass man sich hier an einen neuen Bond gewöhnen muss. Ihm unterlaufen noch Fehler, er ist noch nicht so selbstsicher, trotzdem bekommt man hier den physisch stärksten 007 bisher geboten. Hier muss man auch direkt zu Daniel Craig kommen. Er liefert eine absolute Meisterleistung ab. Brosnan hatte klar seine Stärken, doch am Ende wirkte die Figur James Bond schon beinahe wie ein comichafter Übermensch, der unbezwingbar zu sein schien. Craig legt seinen Bond zwar zunächst wie einen unannahbaren Eisblock an, so dass M ihn zu Beginn treffend als "Waffe auf zwei Beinen" bezeichnet, allerdings entblättert er nach und nach den inneren Kern von James Bond und legt Schicht für Schicht mehr von seinem Innenleben frei. Mit Eva Green hat man eine exzellente Darstellerin als Bond-Girl gewählt und ihre Vesper Lynd sorgt dafür, dass spätere Charakterzüge von Bond entscheidend festgelegt und geprägt werden.
Im zweiten Drittel läuft der Film dann zur Höchstform auf und präsentiert mit dem Poker-Spiel praktisch einen perfekt durchkomponierten Höhenflug, wobei immer wieder für Einschübe in Form von adrenalingeladenen Zwischenfällen gesorgt wurde. Craig vereint hierbei alle Stärken der bisherigen Darsteller in sich. Er ist smart wie Connery, elegant wie Brosnan, schauspielerisch eines Timothy Dalton würdig, aber setzt stets eigene Akzente und bietet wie schon erwähnt die physisch beeindruckendste Darbietung bisher, auch alle Stunts absolvierte er selbst. Mads Mikkelsen bietet einen würdigen Gegenspieler und liefert eine fantastische Performance ab. Das Ende kommt vielleicht einen Tick zu verzögert, ist aber von so essentieller Wichtigkeit, um die Figur James Bond für die Zukunft zu definieren, so dass man hier auch nicht wirklich was ankreiden kann.
"Casino Royale" ist ein beeindruckender Neustart für die Reihe, mit der James Bond endgültig in der Neuzeit angekommen ist. Daniel Craig ist zum Niederknien, die Story ist perfekt durchkomponiert, mit altbekannten Elementen wird teils ironisch, teils bewusst gebrochen und so ist verständlich, dass viele Fans der alten Reihe hier nichts mit anfangen können. Ich persönlich liebe diesen Film und bezeichne ihn offiziell als einer meiner Top 3 der gesamten Reihe.

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MrDepad

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Dankeschön :)


MaxN91

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Yes, schöner Kommentar.


Lichtlady

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Bewertung5.0Geht so

Daniel ist ein guter Darsteller und auch ein cooler Typ, aber er ist kein Bond. Und dieser Film ist auch kein echter Bond. Ihm (dem Film) fehlt das gewisse "Augenzwinkern", dass er vor allem bei Sean Connery noch hatte.
Der Film ist gut, die Story ist nett und die Action ist halt so wie Action sein soll, aber der Flair eines wirklichen Bond-Filmes ist passé. Mag daran liegen, dass die Zeit eines klassischen 007 es nicht geschafft hat, in die Neuzeit transportiert zu werden. Heutzutage sind andere Dinge gefragt und diese bedient dieser Film sehr gut.
Ein netter Actionfilm, der ebensogut in die Transprorter-Reihe passen würde, aber kein wirklicher Bond für mich ist.
Unterhaltung: gegeben
Darstellerleistung: passabel
Action: sehr gut
Story: nett
Bösewicht: sehr nett
Bondgirls: austauschbar
Fazit: nette, austauschbare Unterhaltung, aber eben kein Bond.

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sebastianxxx

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Daniel Craig ist m. M. nach von seinen schauspielerischen Fähigkeiten der beste James Bond Darsteller und wenn das nicht reichen würde: The most sexy

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sebastianxxx

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:-)))


ShayaNova

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ich schau zwar praktisch niemals bondfilme an, seit ich älter als 14 bin, aber ich bin derselben meinung ;)


Couga[MH]

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auf Vorbereitung zu Skyfall (der ja nach Quantum Trost wieder richtig gut sein soll), den ich mir die nächsten Tage ansehen werde, hab ich mir mal nach langer Zeit mal wieder Casino Royale angesehen.

Wie jeder Bond ist auch dieser ein Kind seiner Zeit. Das lässt viele dazu veranlassen, den momentanen Style nicht zu mögen. Das ist eben subjektiv. Mir persönlich gefällt aber die realistische, "coole" Action, sowie der neue Bond nun mal besser, als die alten "Wehe der Anzug zerkittert!"-Bonds. Passend zum Reboot wird die Geschichte des aller ersten Bond-Romans erzählt, also quasi ein wenig wie die Origin-Story. Aber es wird sich glücklicherweise nicht lange mit dem Thema, wie er zu einem kaltblütigen Killer wird auseinandergesetzt, sondern funktioniert an sich wie auch die nachfolgenden Bonds als ganz normaler Action-Thriller mit ein wenig Drama.

Cooler aber verletzlicher Protagonist, Chriss Cornell singt den Bond Song, blonder bloody Bond - nicht gerade konservativ und man könnte es als Verrat an den alten Bonds sehen, aber es ist verdammt nochmal ein guter Film.
In diesem Sinne:

"Shaken or stirred?"
"Do I look like I give a damn?"

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HellGreetings

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Bewertung7.0Sehenswert

Würden die Action-Szenen fehlen, würde "Casino Royale" (übrigens mein erster Bond) auch mehr Punkte bekommen.

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SpikeRT66

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Wie jetzt? Ein Bond Film ohne Action? Echt jetzt?


HellGreetings

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Echt jetzt. Besonders viele gab es eh nicht und die wirkten dann deplatziert. Hat für mich ein bisschen die Atmosphäre kaputt gemacht.


el_presidente87

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die von Bond-Fans lang ersehnte Verfilmung des ersten Bond-Romans unter dem offiziellen 007-Logo läutete direkt eine neue Ära ein, die offensichtlich durch Daniel Craig wie auch einer Abkehr von der weichgespülten wie unrealistischen Hau-Drauf-und-die-Frisur-sitzt-Action der Brosnan-Filme markiert ist. Aber jeder Bond ist natürlich ein Kind seiner Zeit.
In "Casino Royale" beginnt die Bond-Geschichte noch einmal von vorne, was den geneigten Fan verwirren mag, aber bei so großartiger Inszenierung gern gesehen ist. Was haben sich alle den Mund über den blonden Hässliches-Entchen-Darsteller lustig gemacht, der beim Dreh derersten Actionszenen direkt einen Zahn verlor. Düstere Bond-Nostalgiker fürchteten gar das Ende der Reihe. Aber nix da, vor allem Drehbuch, Regie Darsteller und der zu Anfang viel gescholtene Craig verhelfen 007 zu einem wahrhaft würdigem und wirklichem (Neu-)Start ins neue Jahrtausend. Die Story, die sogar vergleichsweise nah am Roman ist, ist konkludent, sehr spannend und für einen Bond sogar relativ unvorhersehbar. Ebenfalls eher untypisch für einen Bond, aber einfach genial ist das Unhappy-End. Eva Green und Mads Mikkelsen sind einfach hervorragend und zählen für mich zu den besten Bond-Girls bzw. Bösewichten. Die Actioneinlagen sind wohl dosiert, weniger überdreht als in den vorhergehenden Filmen und bieten dennoch das bondtypische Augenzwinkern. Absolut hervorzuheben sind auch die gewitzen, wendigen und nicht shemenhaften Dialoge. Ich könnte sicherlich nahezu endlos so weiterschreiben, da es einfach viele kleine wunderbare Szenen und Garnierungen gibt, die einen Bond erst zu einem Highlight unter den Bond-Filmen machen. "Casino Royale" ist für mich zweifelsohne eines dieser Highlight und gehört gehört für mich zu der TOP 3 der 007-Filme, aber auch das ist immer eine Geschmacksfrage.
Selbst mit etwas weniger 007-Brille finde ich, dass der Streifen filmisch, handlungstechnisch, mimisch und atmosphärisch zu einem der besten Filme der letzten 10 Jahre gehört. Mich hat der Film damals im Kino trotz Skepsis vom Hocker gehauen und das tut er heute auf DVD auch noch!

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JonnyvsSherlock

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ewig lange waren Bond-Filme meiner Meinung nach einfach nur flache Actionstreifen. Und plötzlich wurde ein Neustart gewagt. Das tut dem Franchise unglaublich gut!
Bond antwortet auf die Frage, wie er seinen Matini haben will nur: "Seh ich aus, als ob mich das interessieren würde?!"
Das zeigt auch schon die neue Richtung, die eingeschlagen wird. Eine wirklich gute Handlung, die ohne Kompromisse vorangetrieben wird. Knallharte Action, wobei das knallhart hier keine blutspritzenden Einlagen beschreibt. Das hat der geniale Film gar nicht nötig. Das ist es, was ich mir unter einem perfekten Action-Thriller vorstelle! Das schon erwähnte kompromisslose vorantreiben der Handlung und der Actionszenen ist einfach der Wahnsinn!

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muresan

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Bewertung1.5Ärgerlich

Oh Mann, Hollywood stolpert über ihre eigenen Hürden, die sie aufgestellt haben. Und falls es hier den Kritiker nicht aufgefallen ist, so werde ich es hier genau erläutern:
Judi Dench ("M") hat in diesem "Bond's beginning"-Movie nichts verloren. In "Goldeneye" sieht sie Bond zum 1.Mal.
2.Punkt: Bond ist also ein Blondie, was? Er hat sich also die ganze Zeit die Haare schwarz gefärbt. Na toll, nichts gegen Daniel Craig, aber das ist nur schon eine Beleidigung gegen den Erfinder von Bond.
3.Punkt: Eine Terroristen-Organisation durch ein Pokerspiel stoppen? Kommt, was für eine dämliche Überlegung ist denn das?
Fazit:Dieser Film ist der Beweis, dass hier mit Bond Endstation ist. Es ist ein guter Agentfilm, einverstanden, zweifelslos, aber nicht ein würdiger 007-Streifen.

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BlackAbyss

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Tolles Brosnan-Plädoyer :-)


SchorschDiego

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@ muresan
unsere kommentare widersprechen sich doch überhaupt nicht. Wenn ich sage der "der alte, perfekt geleckte Brosnan", dann meine ich natürlich den Bond den er verkörpert hat. Der gefällt mir nun einmal überhaupt nicht. Der realisitischere, fehlerhafte und vllt sogar etwas "bösere" Craig spricht mich nun einmal mehr an, auch wenn dadurch die Wurzeln von Bond in Mitleidenschaft gezogen werden; damit kann ich gut leben. Dass es andere nicht können, kann ich aber auch völlig nachvollziehen.

Ich hab ihm auch nie die Schuld gegeben, dass mir seine Bond-Reihe nicht gefällt. Er war aber ein Teil einer Filmreihe, die mir nicht gefällt. Dazu zählt die Rolle, die er verkörpert hat, aber auch diese futuristischen Waffen und der tapsig wirkende Q mit seinem Arsenal an Gadgets (was mich auch an Batman erinnert).

Nur weil die Tochter Brosnan am besten findet, ist das weder Fakt dafür, dass er wirklich am besten ist, noch ein Argument; es ist eine Meinung. Und ich habe nun einmal eine andere.


Nevica

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film lebt meiner Meinung nach einzig durch Eva Green! Ich kann nicht behaupten generell ein James-Bond-Fan zu sein, somit ist mein Urteil unvoreingenommen und bezieht sich nur auf diesen Film. Mag sein, dass Craig eine völlig andere & möglicherweise befremdende Form hat, Bond zu verkörpern...für mich passt er jedoch ins Gesamtbild. Nichtsdestotrotz, dass die Handlung generell recht gelungen und zum Glück nicht allzu actionlastig ausfällt, ist es tatsächlich die Figur von Eva Green, welche diesen Film eindringlich & sehenswert macht. So liebe ich nicht nur ihre Verschlossenheit, ihr Auftreten & ihren Charakter, sondern vor allem die Tiefe, welche sie all dem verleiht. Am Rande trägt vielleicht auch ihre unglaubliche Attraktivität dazu bei, dass ich beim Schauen kaum die Augen von ihr lassen konnte..
Lieblingsszenen sind zum Beispiel jene in der Dusche oder die anfängliche Begegnung im Zug.
Was andere Charaktere angeht, so ist noch Mads Mikkelsen als Le Chiffre zu nennen - auch er weiß seine Rolle gut zu verkörpern, insbesondere da er hinter seiner Fassade zwischenzeitlich auch mal leichte Unsicherheit durchklingen lässt. Er besitzt durchaus unberechenbare Züge, ist dabei aber niemals völlig kalt (nicht mal in der Folterszene mit Bond, welche zwar grausam, nicht aber sadistisch ist).
Naja, für mich wäre der Film gewiss nur halb so gut, wenn die werte Miss Green nicht mitspielen würde.

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poesie91

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*sehe gerade, dass du PS schon gesehen hast.


Nevica

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Tja, bei Eva Green geraten eben nicht nur die Männer ins Schwärmen.. dann hast du aber sehr hübsche Bekannte. Aber mit blonden Haaren gefällt sie mir so gar nicht (in "Dark Shadows" bekommt man sie ja mit blonder Haarpracht zu sehen – gruselig!)
Apropos nackt... dann schau dir mal "Die Träumer" an, spätestens hier bekommt man(n) dann wohl alles zu sehen, was er sich bisher nur in seiner Phantasie zusammengebastelt hat :D Aber nicht deshalb liebe ich diesen Film, sondern weil er mich auf eine Art gefesselt hat, wie bislang kein anderer.
Ja, "Perfect Sense" ist wahrlich ein gelungener Film.
Was "Casino Royal" betrifft, so ist es natürlich sehr einseitig, wenn man sein Urteil sozusagen von einer einzigen Schauspielerin abhängig macht, aber vlt muss ich mir noch mehrere Bond-Filme anschauen, um tatsächlichen Gefallen daran zu finden – aber so bleibt es mir zunächst eher unspektakuläre, aber durchaus spannende Unterhaltung.
Also eingeschlafen bin ich bisher ja noch bei keinem Film :p

Vor kurzem sah ich "Cracks", dort hat sie wieder eine wunderbar tiefsinnige & leidenschaftliche Hauptrolle – dort verkörpert sie eine charismatische Lehrerin in einem Internat. Ich weiß nicht, ob dich Thema & Handlung interessieren, aber ich war hin & weg.



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