James Bond 007 - Casino Royale - Kritik

GB 2006 Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 23.11.2006

  • 10

    Bester Bond Film und Darsteller!

    • also: wenn man nichts über Bond wüßte, würde man die Handlung, dass die Welt durch ein Pockerspiel mit darauffolgender Banküberweisung gerettet werden soll, um dessen Passwort es dann ein saftiges Geriss gibt, einer billigen RTL-TV-Trash Serie o.ä. zuordnen. Wie anders plötzlich die Welt wird, handelt es sich aber um die Doppelnull.

      • 8

        Verwirrende Story über durch Put Optionen finanzierte Terroranschläge und deren Refinanzierung über ein Pokerturnier. Trotzdem ein Super Film mit viel Action und Spannung an schönen Drehorten. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

        • 8 .5

          Leider immer noch geil: Im schwarzweißen Grobkorn erwacht die Legende zum Leben, ein nüchterner Dialog manifestiert ihren Status und dann setzt Chris Cornells unverkennbare Stimme ein, den rauen Tenor des Films fortsetzend. Bereits in diesen ersten Minuten wirkt Casino Royale so selbstbewusst wie kaum ein zweiter Bond-Film. Über 40 Jahre konnte sich der Geheimagent im Auftrag ihrer Majestät ausprobieren. Auch Martin Campbell lenkte eine gute Dekade zuvor Pierce Brosnan gekonnt ins erste Abenteuer einer neuen Wodka-Martini-Ära. Spielend leicht gelingt ihm infolgedessen die – durchaus radikale – Generalüberholung der Anthologie. Ein Mythos wird dekonstruiert und im gleichen Atemzug neu erschaffen. Und das mit einer solchen Präzession und Aufmerksamkeit, die kein Detail im perfekten Timing vergisst. Schon jeder Schnitt zu Beginn der unfassbaren Verfolgungsjagd via pedes sitzt im Takt zu David Arnolds treibendem Score und kaum löst sich ein Körper vom Boden, wirbelt Staub auf und der physische Vorgang ist regelrecht spürbar.

          Rennen, klettern, springen: Es ist auf der einen Seite atemberaubend, wie befreit von jeglicher Last die Kamera von Phil Meheux die einzelnen Figuren verfolgt – sei es beim waghalsigen Manöver in schwindelerregenden Höhen oder schlicht der Ankunft im neuen Ambiente. Auf der anderen Seite bleibt Casino Royale eine Erfahrung im direkten Treiben. Die Übersicht beim Sprung entsteht dabei gerade durch die assoziative Aneinanderreihung des Bewegungsvorgänge. In der Mitte der Zweikampf, das Duell auf Leben und Tod; im großen Ganzen geht dennoch ein Tohuwabohu sondergleichen vonstatten. Martin Campbell visualisiert die Kollision im Augenblick ihres Geschehens mit eindringlicher Wucht und liefert dennoch den weitsichtigen Blickwinkel im Gerangel. Obgleich sich sich der Action-Moment bereits in eine mitreißende Furie verwandelt hat, wächst das Gezeigte mit jedem Schlag, mit jedem Tritt. Abwechslung am Rand zum Episodischen und trotzdem läuft am Ende das Abenteuer in einer narrativ ausgefeilten Conlusio zusammen. Die Dynamik ist wahrhaftig spürbar und geradezu bedrohlich. Selbst beim Pokerspiel im abgesteckten Rahmen geht der Wachstum des Gezeigten nicht verloren.

          Die überschaubare Runde am Spieltisch entwächst förmlich der mechanischen Abfolge des Kartenziehens und fokussiert sich auf jenen spannenden Moment, in dem die Karten herumgedreht werden. Fast schon zu gut kennt Martin Campbell das Kartendeck und noch besser weiß er die Karten einzusetzen, die er in Händen halt. Das Ass im Ärmel bleibt jedoch Daniel Craigs vorherigen Kollegen im Geiste überlassen – aber ohne Aufregung und Spaß eine Absage zu erteilen. Später regieren für den Bruchteil einer Sekunde Tränen der Ereignisse. Der Körper – ganz egal wie stählern, formvollendet und unantastbar er ins Scheinwerferlicht tritt – kann auch bluten. Ein Händewaschen und kurz darauf romantisch vernichtende Regentropfen in der Dusche, die jeglicher Mechanik, die an solcher Stelle folgen müsste, entsagt. So geerdet dieser James Bond sein mag, so platonisch erfolgt die Erzählung seiner Geschichte. Die Poesie resultiert natürlich aus dem schmalen Grad, der sich zwischen diesen beiden Polen erhebt: Ein Berserker zerbricht im Überschlag der Unschärfe.

          9
          • 7

            Der Neustart der Bondreihe ist anders aber gut. Dies ist aber nicht unbedingt Daniel Craig zuzuschreiben sondern liegt am gutem Drehbuch was nah am Orignalroman von Ian Flemming anliegt sondern sowie an Eva Green und
            Mads Mikkelsen die in ihren Rollen mehr als überzeugend waren.
            Nach diesem Film ging es leider ziemlich Bergab mit der Reihe sodass ich alle weiteren Daniel Craig Bonds nur noch schauen werde sobald sie auf dem Grabbeltisch zu haben sind.

            • 7
              tealeafdancer 02.01.2015, 23:35 Geändert 02.01.2015, 23:36

              Die etwas grobere Hodenmassage, welcher sich gen Ende von CASINO ROYALE, die Kronjuwelen des neuen, herausragenden James Bond unterziehen müssen, stellt - zumindest für mich - die beste Szene des ausgezeichneten Neuauflegers dar. Nicht nur genial aufgrund ihrer innovativen Idee, sondern auch bewusst eine herrliche Anspielung auf alte Bond-Filme und die mit einhergehende ausgeprägt sexuelle Aktivität des berühmtesten Agenten der Welt. Der 21. Bond ist voll von solchen kleinen Spielereien. Und bricht zusätzlich noch etliche "Bond-Regeln". Daniel Craig ist mit seiner Ernsthaftigkeit und Skrupellosigkeit alles andere als Fehl am Platz. Im Gegenteil; das passt (fast) alles perfekt so.

              • 7 .5

                Auch wenn ich Daniel Craig noch immer nicht für den besten Bond-Nachfolger halte.... Casino Royale macht als Film - unabhängig von 007- einfach Spaß: Die Action packt, die Story fesselt, das Handwerk sitzt.

                • 10

                  - Kommentar könnte Spoiler enthalten (neben Spuren von Sarkasmus, Ironie, Zynismus und Soja)-
                  Ich habe mir Casino Royale heute glaube ich zum vierten oder fünften Mal angesehen und fand ihn immer noch verdammt gut, was schon mal was aussagt.
                  Wie kommt meine Bewertung zustande?
                  Drehbuch: 10/10
                  Inszenierung: 10/10
                  Charaktere: 10/10
                  Insgesamt: 30/30, das entspricht auf 10 runtergerechnet 10/10 Punkten (logisch).
                  Drehbuch:
                  Es handelt sich hierbei nicht nur um einen actionreichen Film, was bei "Skyfall" beispielsweise zu kurz gekommen war, sondern auch einen unkonventionellen Film (die Einführungsszene in Schwarz-Weiß), was für einen Bondfilm sehr überraschend ist, da man ja das altbekannte Publikum nicht vergräzen möchte. Der für einen Agententhriller und Casino Royale ist das Musterbeispiel für einen Agententhriller wichtigste Aspekt ist die Spannung. Mission erfüllt. Sieht man den Film zum ersten Mal, fragt man sich, warum er nicht zu Ende ist, als Le Chiffre umgelegt wird. Tja und dann beginnt die Hatz durch Venedig.
                  Inszenierung:
                  Bondtypisch sehr gut, weil der Soundtrack wie bei nahezu jedem Bondfilm Klasse ist, auch die darstellerischen Leistungen sind sehr solide. Die Actionszenen und darauf kommt es ja an, sind grandios, hier sei nur einmal erwähnt, als Vesper auf der Straße liegt. Hier hätten eigentlich 9/10 stehen sollen, Pluspunkt jedoch für den Auftritt des DB5.
                  Charaktere:
                  Bond ist genau das, was Bill aus "Kill Bill" sich als Definition seiner Persönlichkeit ausgedacht hat: Ein mordernder Mistkerl. Genauso wie er zeigt er jedoch auch Gefühle, wie es in vielen früheren Fällen nicht der Fall war. Er ist zum ersten Mal so zu sehen, wie Ian Flemming sich einen Bond vorgestellt hat: Ein brutaler Killer, der jedoch auch Gefühle empfindet und alles andere als perfekt ist. Er wird auf einmal verletzlich und zeigt neue Seiten auf, man siehe Verhör durch Le Chiffre. Vesper Lynd ist eine sehr gut angelegte Figur, sie ist mehr als die hübsche Verstärkung, die Bond aus der Patsche hilft, sie ist das, was er braucht und gleichzeitig sein Verhängnis. Sie wird dadurch zu einer komplexen Figur. Positiv sei hier noch zu bemerken, dass es hier keine absolut "Guten" gibt, am allerwnigsten die Hauptfigur.

                  Fazit:
                  In diesem Film wird Bond endlich so dargestellt, wie in den Romanen, die ja hier auch als Vorlage dienten. Er ist bei weitem brutaler und nicht mehr der typisch englische Gentleman, der nebenbei die Bösewichte dieses Planeten ermordet. Dennoch wird er menschlicher. Trotz allem bleibt er der coolste Geheimagent, den der MI6 sowie alle anderen Geheimdienste zu bieten haben. Die "alten Elemente" (Action, damit einhergende Zerstörung von allem möglichem, unter anderem Botschaften, schnelle Autos, die Frauen, bereits erwähnte Coolness) werden jedoch nicht vergessen, wie in Skyfall. Casino Royal ist der beste Kompromiss, der sich zwischen den Romanen Flemmings und den Filmen in der Vor-Craig-Ära schließen lässt.

                  • 7 .5
                    Ioosh698 27.12.2014, 22:36 Geändert 28.12.2014, 14:36

                    Ich war zugegebenermaßen nie DER James Bond Fan schlechthin gewesen. Ich habe zwar sehr viele Abenteuer des berühmten Agenten mitverfolgt, doch auf ganzer Linie packen und begeistern, so das ich hätte sagen können ich habe ein filmisches Meisterwerk gesehen, konnte mich bisher keiner der vielen Filme. Dennoch waren die Meisten wirklich gut inszenierte Unterhaltung mit Stil und gerade die Streifen mit Sean Connery, für mich DER Bond Darsteller, sind heute trotz allem zurecht Klassiker der Filmgeschichte.

                    In Anbetracht all dieser Dinge ging ich mit eher mäßigen Erwartungen an CASINO ROYALE heran, den ich mir um ehrlich zu sein nur wegen Eva Green und vor allem Mads Mikkelsen ansehen wollte, die ich beide sehr gerne sehe. CASINO ROYALE ist im Endeffekt ein wirklich gelungener Neustart der legendären Doppel-Null geworden, knallhart, spannend, clever, gefühlvoll und temporeich. Die Story ist im großen und ganzen zwar nichts was einen mit runtergeklappter Kinnlade vor dem Bildschirm verweilen lässt, wurde aber von Martin Campbell wunderbar inszeniert, bietet einige optisch Schauwerte, die ein oder andere spektakuläre Verfolgungsjagd und unerwartete Wendungen, wobei ich das Ende wunderbar kompromisslos und stark in Szene gesetzt finde! Auch der Soundtrack passt erneut wie die Faust aufs Auge und untermauert das Geschehen in ruhigen sowie turbulenten Szenen gleichermaßen gut.

                    Daniel Craig, den ich sonst eigentlich nicht sooo gerne sehe und auch nicht für übermäßig talentiert halte, schlüpft hier jedoch mit Bravour in die Rolle von James Bond, auch wenn ich sagen muss das mir Connery oder gar Pierce Brosnan doch einen Tick besser gefallen haben. Aber nichtsdestotrotz, Craig spielt Bond auf eine andere, modernere und ernstere Art, und macht letzlich trotzdem eine gute Figur! Auch Eva Green und Mads Mikkelsen spielen durchaus gut, auch wenn ich mir vor allem auf Seiten von Eva Green mehr erwartet hätte ( Nein, damit meine ich nicht ihre Brüste...). Mikkelsen jedoch überzeugt mich mit seinem kühlen und trotz dessen charismatischen Charakter immer wieder!

                    CASINO ROYALE bleibt ein guter Actionthriller, bei dem man merkt, das James Bond nun endgültig im 21. Jahrhundert angekommen ist und vom unverwechselbaren Charme der alten Filme oft nichts mehr übrig bleibt. Dennoch, dieser Bond ist spannend und fesselt bis zum Ende!

                    11
                    • 9 .5

                      Hart, cool und mit einen TOP-craig. Meisterwerk.

                      • 9

                        Habe ihn gerade das 4.mal gesehen.
                        Das 1.mal fand ich ihn sch...
                        Das 2.mal voll geil
                        Das 3.mal ein wiedersehen mit einem GUTEN alten Freund
                        Das 4. mal Hammer, Hammer ...ich finde jedes mal was neues, es gibt so viele verschiedene Hammer Szenen, die diesen Bond zum Kult machen. (Mir schmerzen meine Ei,ei,ei..wenn ich nur daran denke. Oder wie fliegt ein Auto quer .etcetc. einfach ich denke der beste Bond..mit Skyfall zusammen. Aber mann muss alle gesehen haben um das selber zu beurteilen..jeder hatte seinen eigenen Charme..bis auf Dalton und den anderen komischen....

                        • 8

                          https://www.youtube.com/watch?v=iZxNbAwY_rk
                          ich mag den anfang zu gerne...

                          • 9

                            Gerade den ersten "Craig" zum dritten Mal gesehen und immer noch begeistert, das ist der einzige Vorteil einer cineatischen Demenz. Ich habe, glaube ich zumindest, fast alle Bond-Filme gesehen, ein sonderlicher Fan der Reihe war ich hingegen nie. Man konnte sich halt darauf verlassen, das man immer einen mindestens überdurchschnittlichen Actioner präsentiert bekommt. Irgendwann in der Epoche Brosnan hatte ich aber wirklich genug Martinis weggeschlürft, oft genug die Welt gerettet und genug Mädels flachge ... äh ... charmant zu näherem Körperkontakt überredet.

                            Ich kann mich eigentlich nur noch dem Erlkönig anschließen, die Reihe hat endlich, endlich, endlich eine dringend nötige Bluttransfusion bekommen. Man mag von Daniel Craig halten, was man will, aber endlich ist dieses ganze geschniegelte und gestriegelte Casanova-Gehabe ad acta gelegt und man bekommt eine etwas weniger realitätsferne Version eines "Superagenten" geboten. Schon erstaunlich, das die Filme jetzt wesentlich spannender und rasanter daherkommen, auch ohne das jemand England, Europa, die Welt oder das Universum erobern oder zerstören will.

                            Casino Royale vergeht wie im Fluge, das liegt auch an dem durchweg gut besetzten Cast. Daniel Craig als 007 und Mads Mikkelsen als Chiffre spielen hervorragend, herausragend agiert Eva Green als "Bondgirl" der etwas anderen Art. So kann es von mir aus weitergehen!

                            7
                            • 9

                              Großartige Action.
                              Großartiger Cast.
                              Großartiger Bond.

                              Wobei man in diesem Film gar nicht mal so extrem Craigs Leistung hervorheben sollte.
                              Sondern eher die von Mads Mikkelsen der hier als Le Chifré einen Unvergessbaren Widersacher Mimt.

                              • 9

                                Casino Royal mit dem Bond-Debut von Daniel Craig. Endlich mal ein Bond der zuhaut und einsteckt - keine dieser selbstverliebten Puderquasten wie Pierce Brosnan oder Timothy Dalton, die sich vor jedem Einsatz erst einmal die Nägel feilen müssen. Der Reihe wurde frischer Wind eingehaucht, was meiner Meinung nach überfällig war. Der neue Bond ist zeitgemäß und einem Agenten würdig.
                                Bis "Casino Royale" war ich zugegebenermaßen kein großer Bond-Fan - bin ich auch heute nicht aber man kann sich die Filme ansehen: Action, Tempo, Stunts und Soundtrack passen wunderbar zu dem modernen Darsteller Craig, der die Rolle neu interpretiert und aufgewertet hat.
                                Sehr guter Film, der noch heute zu den für mich besten Bond-Teilen zählt.

                                1
                                • 8

                                  Gehört zu meinen Lieblingsbonds! Die Story ist klasse, die Action geil und die Verfolgungsjagden atemberaubend, besonders die am Anfang. Der Film zieht sich in der Mitte beim Poker ein bisschen lang, ansonsten sehr gut. Besonders das Ende wird viele erschüttern.

                                  • 8

                                    Es gab ja nicht wenige Leuten, die im Vorfeld der Meinung waren, dass Daniel Craig eine totale Fehlbesetzung für die Rolle des James Bond wäre. Auch ich war Anfangs skeptisch, da er sich rein außerlich schon ziemlich stark von seinen Vorgängern unterscheidet (blond!). Aber nachdem ich "Casino Royale" gesehen habe, wurde ich eines besseren belehrt. Craig drückte der Rolle seinen eigenen Stempel auf und verleiht ihr ganz neue Facetten. Sein Bond ist geht an die Grenzen seiner psychischen und physischen Belastbarkeit. Es ist ein Bond kämpft mit einer Leidenschaft gegen das Böse, die manchmal schon fast an Selbstzerstörung grenzt. Er verläßt sich nicht auf irgendwelche Wunderwaffen aus dem Hause Q, sondern benutzt seinen Körper als Waffe. Dabei schreckt er vor dem Einsatz extremer Gewalt nicht zurück, und geht in dieser Hinsicht sogar noch weiter als Connery.
                                    Der James Bond in Craigs Interpretation ist kein unkaputtbarer Superheld, sondern ein verletzlicher Mensch, der auch Gefühle zeigt. Durch dieser Herangehensweise wirkt Bond wesentlich zeitgemäßer und ist für das Publikum viel eher eine Idendifikationsfigur.
                                    Das Drehbuch von Paul Haggis gehört zum einem der besten, welches jemals für die Bondreihe geschrieben wurde. Man denke nur an den tollen Dialog zwischen Craig und Eva Green bei deren ersten Zusammentreffen im Zug. Hervorragende Schreibarbeit, die jeden, der glaubt ein Bondfilm bestünde nur aus Actionszenen lügen straft!
                                    Apropos Action: Die Krawallszenen sind ebenfalls erste Sahne, vor allem die Verfolgungsjagd zu Beginn oder auf dem Flughafen lassen einen die Augen aufgehen.
                                    "Casino Royale" ist für James Bond das, was "The Dark Knight" für Batman war: Ein mehr als gelungener Neustart der Reihe, die sie perfekt in das 21. Jahrhundert führt.

                                    3
                                    • 0 .5

                                      Ich bin kein ausgewiesener Bond Experte. Noch nicht mal Fan.

                                      Aber die Filme mit Connery und vor allem dem smarten coolen Brosnan mochte ich immer.

                                      Es gibt Bond Fans die sagen, Craig ist ne Katastrophe. Und es gibt Fans die halten ihn für den besten Bond überhaupt.

                                      Ich sage. Solange Craig Bond spielt, ist die Reihe für mich gestorben.

                                      Der Mann ist eine Katastrophe als Bond. Ausdruckslos, blass, ohne Charisma.

                                      Ist aber nur eine von vielen Meinungen.

                                      Ich hoffe nur. James Bond kommt eines Tage mit einem richtig guten Darsteller wieder zurück.

                                      2
                                      • 9

                                        Überragend! Der zweite, überflüssige Showdown drückt die Stimmung zwar spürbar, kann aber die glorreiche Rückkehr der Doppelnull nicht ernsthaft gefährden!

                                        • 6

                                          Nunja ganz Ok - konnte mich aber nicht sonderlich vom Hocker reißen.

                                          • 10

                                            Die kaum an Spannung zu überbietende Verfolgungsjagd am Anfang, das grandiose Schauspiel der Akteure, der unnachahmliche Charme von Daniel Craig, die fulminanten Actionsequenzen, die herrlich anzusehende Beziehung zwischen Bond und Lynd im Stile einer Screwball Komödie, das gerade heutzutage aktuelle Konstrukt mit einem scheinbaren Bösewicht, welcher dem Zweck von noch durchtriebeneren Bösewichten im Hintergrund als Marionette fungiert, liefert den besten Bond aller Zeiten. Sorry Sean, sorry Roger, aber Daniel Craig IST "Bond, James Bond" !

                                            2
                                            • 8

                                              War vor dem Film sehr zwiegespalten wie sich Daniel Craig als James Bond schlagen würde ... war sehr begeistert von diesem Film. Daniel Craig spielt Bond anders als alle anderen Darsteller, und das in einer positiven Weise. Er bringt mehr tiefe in den Charakter. Mads Mikkelsen als LeChiffre ist ein hervorragender Bösewicht. Der Film hat genau das richtige Verhältnis zwischen langsamen, tiefen Szenen und Actionszenen.
                                              Besonders gut fand ich Eva Green als Vesper Lynd. Sie ist mit Abstand das beste Bond Girl aller Zeiten, da sie unglaublich viel Charaker, Charme und Schlagfertigkeit in die Rolle einbringt. Während die meisten vorherigen Bond Girls (bis auf einige Ausnahmen - Elektra King, Mayday ...) der Albtraum jeder Feministin waren, ist Vesper Lynd einfach faszinierend und Eva Green spielt die beiden Seiten dieser "Doppelagentin" perfekt.

                                              1
                                              • 10

                                                Für mich der beste Bond überhaupt. "Geschüttelt oder gerührt?" "Seh ich so aus, als ob mich das interessiert?"
                                                Kaltschnäuzig, hart und supercool kommt Craig in Casino Royal daher. Wenn man sich von alten Klischees entfernen und auf etwas Neues einlassen kann wird man hier reichlich belohnt. Ich liebe den Streifen.

                                                1
                                                • 8

                                                  Sehr sehenswerter Bond-Film. Das Intro ist wirklich perfekt. Der Rest des Filmes gefällt mir ebenfalls. Spannend bis zum Ende.
                                                  Craigs erster Auftritt ist sehr gut gelungen !!!

                                                  2
                                                  • 9

                                                    Nach den bis auf "Goldeneye" eher unsäglichen Brosnan-Kapriolen war "Casino Royale" für mich nicht weniger als ein Paukenschlag. Endlich wieder das richtige Maß an Bodenhaftung! Endlich ein glaubwürdiger Hauptdarsteller ohne Fönfrisur, auch wenn er blond ist! "Casino Royale" kann sich mit seinen besten Vogängern, also mit Connery I bis IV sowie "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" messen, bietet mit Eva Green eines der zwei, drei appetitlichsten Bondgirls ever (meinetwegen, Geschmackssache) und mit Mads Mikkelsen den besten Bond-Fiesling seit langem, auch wenn dieser heute, also knapp zehn Jahre später optisch noch besser in die Rolle passen würde. Athmosphärisch ist "Skyfall" noch besser, dafür hat "Casino Royale" die stringentere Handlung.