James Bond 007 - Casino Royale - Kritik

GB 2006 Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 23.11.2006

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    RockyRambo 21.05.2015, 13:09 Geändert 21.05.2015, 13:11

    Starker Neustart für Bond welcher sich sogar sehr stark an die Vorlage hält. Leider konnten die beiden Nachfolger dieses Niveau nicht einmal im Ansatz Aufrecht erhalten. Für mich der letzte wirklich gute Bondfilm.

    • 8

      Der Neu Anfang der James Bond Franchise ist sehr gut gelungen!
      Ich gebe es zu, als Daniel Craig als neuer Bond vorgestellt wurde, war ich auch sehr skteptisch. Aber man hat ihn noch nicht spielen sehen als Geheimagent. Also hat man ihm auch eine Chance gegeben.
      Es ist eine positive Überraschung, was Craig aus seiner Rolle gemacht hat.
      James Bond ist ein richtiges Greenhorn geworden. Sicherlich ist er härter und kompromissloser als seine Vorgänger. Er ist aber auch verletzlicher geworden.
      Gut gemachter und bodenständiger Agententhriller mit urbanen Actionsequenzen ohne grosse technische Spielereien. Der Neu Anfang der Reihe ist gefestigt und man ist grosser Erwartungen, wie es mit James Bond weitergeht!
      Fazit: Solide und klassisch, dass Lust auf mehr macht!

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      • 10

        der beste "moderne" Bond .....hat einfach Alles ...Top

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        • 7 .5

          Auch wenn ich Daniel Craig nicht unbedingt als optimalen Bonddarsteller betrachte, hat mir Casino Royal doch sehr gut gefallen, vor allem wegen Eva Green. Mit ihr als Vesper konnte man in diesem Film nichts besser machen!

          • 10

            Beim erneuten Sehen musste ich einfach was feststellen:
            Von allen Bonds, die ich bisher gesehen habe, hat mir ,,Casino Royale" richtig gefallen.(Achtung Spoiler)
            Sehr viele haben weder an den Film geglaubt noch an Daniel Craig, der jetzt die Rolle übernimmt des eiskalten, Wodka Martini-liebenden Agenten, der eine große Schwäche fürs andere Geschlecht hat. Ein blonder Bond? Geht überhaupt so was?
            Daniel Craigs Darstellung beweist, dass es auch anders funktionieren kann...und besser!
            Hier blicken wir ein bisschen in die Vergangenheit unseres britischen Helden mit seiner kultigen Knarre, der den Doppelnull-Status erlangt hat.
            Bond hat aber leider ziemliche Schwierigkeiten sich bei M beliebt zu machen, da er seine Aufträge nicht immer erfüllt wie geplant.
            Doch Bond muss seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, als ein neuer Feind auf den Plan tritt: Le Chiffre, ein Ass im Poker und in der Kriminalität.
            Zu Hilfe hat er Rene Mathis und die hübsche Vesper.
            Trotz anfänglicher Schwierigkeiten entwickelt sich zwischen den beiden eine Beziehung, die Bond noch für keine Frau empfand.
            Doch das Böse schlägt hart zurück und Bond lernt seine erste Regel kennen:
            Vertraue niemandem!
            Der Film gefällt mir so sehr, da er nicht so rüberkommt, als wäre es NOCH ein Abenteuer von unserem Lieblingsagenten. Die alten Bond-Filme hatten irgendwas von einer Checkliste: Actionreicher Anfang CHECK, Ein Blick in Bonds derzeitiges Leben CHECK, Auftritt des Bösewichts CHECK, Auftritt des Bond-Girls CHECK, Spielzeuge von Q CHECK, Anfang der Reise CHECK, erster Hinterhalt CHECK usw.
            Der Film beginnt als Schwarz-Weiß-Film, was so einen gewissen Charme hat und einem förmlich sagt:,,Das hier ist Bonds Vorgeschichte, kein weiteres Abenteuer unseres perfekt organisierten Helden!"
            Und was wäre ein Bondfilm ohne einen Song zu Beginn? Ich weiß, sehr viele schwärmen für den Song ,,Skyfall", aber ich liebe ,,You know my name". Den Song könnte ich mir tagelang anhören, so wie das Video. Statt ein bisschen zu viel vom Film zu verraten oder überall tanzende Frauen zu sehen, sehen wir ein gemaltes Paradies im Stil der Casino Royale-Karten und einen coolen Bond, der die bösen Kerle fertig macht. Sehr nette Idee, dass aus seiner Pistole Piks, Karos, Herze und Kreuze rauskommen und Bond schwarz angemalt ist und die Bösen rot. Als zu Ende des Videos Bond auf die Leinwand zuläuft und sich die schwarze Bond-Figur sich in Daniel Craig umwandelt wusste ich:,,Craig wird ein prima Bond sein!"
            Mir gefällt im Film, dass Bond diesmal auch Fehler macht, da er in den alten Bond-Filmen immer alles richtig machte. Da hat man schon das Gefühl, dass Bond ein Anfänger ist.
            Was den Film auch so besonders macht sind die grandios inszenierten Verfolgungsjagden, ich erinnere mich noch wie ich bei der 10-minütigen Verfolgungsjagd des Bombenlegers mich nicht traute zu blinzeln, da es hier richtig losgeht und in jeder Sekunde ein brillianter Stunt verübt wird. Ich will nicht wissen, wie lange sie an dieser Szene gearbeitet haben.
            Auch die am Flughafen ist ein wahrer Augenöffner.
            Obwohl der ganze Mittelteil sich um ein Kartenspiel im Casino Royale dreht wird einem nie langweilig. Es ist fast wie ein Psychespiel zweier Gegner.
            Es geht nicht nur um Geld, der Sieg von Le Chiffre wäre verheerend für die Menschen. Es ist wie als würde Bond mit einer Zeitbombe Karten spielen. Man bettelt ja förmlich, dass Bond die richtigen Karten hat, um ihn zu bezwingen.
            Doch es wird nicht immer auf die Karten geschaut, Bond hat sehr viel zu tun, um währrend des Spiels am Leben zu bleiben: Er wird vergiftet und er muss in einem Treppenhaus sich unbewaffnet um 2 böse Jungs kümmern.
            Das Einzigartige an dem Film ist dass das Bond-Girl Vesper nicht nur für Eyecandy da ist oder für Bonds tägliche ,,Ablenkung": Sie beweist Stärke, Schwäche und Gefühle, ähnlich wie Natalia Signonova aus ,,Goldeneye". Sie ist keine Heldin oder eine Meisterin der Kampfkunst, wie es schon andere Bondgirls waren, dennoch respektieren wir sie. Bond ist zum ersten mal wirklich verliebt.
            Das Beste an dem Film ist dass man nach Le Chiffres Tod glaubt, es wäre vorbei.
            Nichts da! Mit einem actionreichen Finale in Venedig schlägt der Film wieder zu.
            Und Vespers Tod wird sicher jeden hart treffen.
            Es sind zwar auch sehr oft Bonds Mädchen gestorben, aber das ist anders. Wir sind emotional dabei, als Bond verzweifelt versucht die Gitterstäbe des Aufzugs unter Wasser zu öffnen und Vesper unter Wasser weint. Brilliant, einfach brilliant.
            Und wir können einfach nicht aufhören zu grinsen, als Bond Mr. White ins Bein schießt und dieser erscheint und sagt:,,Mein Name ist Bond! James Bond!"
            Super Film, Bond wurde brilliant von Daniel Craig wieder erweckt und ich bin schon sehr auf ,,Spectre" gespannt!
            P.S. Wem gefällt es auch, dass Bond jetzt so direkt ist, z.B. nennt er Vesper einfach so eine blöde Kuh.
            Und die meisten Bond-klischees wurden auch entfernt.
            Bond:,,Ein Wodka Martini, bitte!"
            Kellner:,,Geschüttelt oder gerührt?"
            Bond:,,SIEHT ES AUS ALS OB MICH DAS INTERESSIERT?"

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            • 7

              James Bond kommt mit Daniel Craig ganz anders rüber, das mag ich halt als Bond Film nicht so ganz, aber so als reiner Action Film ist der ganz gut

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              • 0 .5

                Alles nach dem visuell überragenden Vorspann war pure Verschwendung von Lebenszeit - da konnte auch Mads nichts mehr retten.

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                • 10
                  Martin Canine 23.03.2015, 00:24 Geändert 23.03.2015, 07:42

                  Dies ist meine erste Review zu einem James Bond-Film, wenngleich ich alle vorangegangenen Teile gesehen habe.
                  Es war mir bislang nicht möglich, einen richtigen Text zu der allseitsbeliebten Spionagesaga zu verfassen, obwohl ich es ab und an versucht habe. Die 007-Reihe gleicht für mich aus heutiger Sicht einer TV-Serie. Die einzelnen "Episoden" ähneln sich in Aufbau und Stil, bringen ihre Running Gags und wiederkehrenden Stilelemente, und sorgen für gute Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Der einzige Unterschied besteht darin, wie gut sie letztlich unterhalten, die Art und Weise ist ohnehin immer die gleiche. Ich verwechsle auch Bond-Filme untereinander. Ich weiß, da gab es den einen mit den Karate-Girls, den mochte ich, dann den mit den schwulen Killern, den fand ich relativ fade, aber welcher welcher ist, kann ich nun auch nicht mehr sagen. Die Texte zu James Bond-Filmen würden allesamt etwa einen Absatz lang sein, und in "hat gefallen" oder "hat nicht gefallen" konkludieren. Von daher ein überaus sinnloses Unterfangen.
                  Aber "Casino Royale" ist anders. Er ist Bond und auch nicht. Er ist ein Reboot der Reihe, aber eher ein eigenständiges Werk, als eine Fortführung derselben. Ehrlich gesagt, er zieht einen radikalen Strich unter die vermeintliche Serie und beginnt nun, echte für sich stehende Filme zu machen.
                  Die Bezeichnung 'James Bond' stünde fast schon für ein eigenes Genre. "Casino Royale" gehört diesem aber nicht mehr an.

                  James Bond wurde hier gerade erst in den Status eines Doppelnullagenten versetzt. Er ist brillant in seinem Beruf, aber sein Ego hindert ihn daran, mit anderen gut klarzukommen, etwa mit seiner Vorgesetzen M (nachwievor von Judi Dench verkörpert).
                  Bond bekommt den Auftrag... aber egal. Der Plot ist nicht viel anders als der gewöhnliche 007-Film. Ein letztes Überbleibsel einer abgeschafften Tradition.
                  "Einen Martini", bittet Bond. Wir wissen ja, was kommt. "Geschüttelt oder gerührt?" "Sehe ich so aus, als ob mich das interessiert?" Denkste.
                  Craigs Bond fackelt nicht lange, um zu zeigen, dass er anders ist.
                  Weg ist die ungestüme Ader eines Sean Connery, das leichtfertige Augenzwinkern eines Roger Moore und selbst die gehobene Gentleman-Attitüde eines Pierce Brosnan wird in Schwarz/Weiß im Waschbecken auf der Toilette überaus gewaltsam ertränkt.
                  Craigs Bond ist echter, und seriöser. Ein nach Außen steinharter Mann, der doch auch einsam und verletzlich sein kann. Er ist kein Superheld mehr, kein Mann, der in einen Blumenladen geht, als 'Alibi' einen Strauß kauft, dann im Handundrehen einen Mann erschießt, und mit einem Lächeln den Strauß für die Beerdigung anbietet. So ist Craigs Variante des Agenten nicht. Er empfindet echte Gefühle und versteckt sich auch nicht hinter Charme und Testosteron, sondern Verschwiegenheit und Eigensinn. Er passt in die heutige Zeit.

                  "Casino Royale" beginnt nach seinen Opening Credits mit einer knalligen und rasanten Actionszene, doch diese wird eine Ausnahme darstellen. Und ist, das soll gesagt sein, wesentlich greifbarer als alle HighTech-Verfolgungsjagden und -Schießereien, die man sonst vom Agenten erwarten konnte. Man braucht zwei Kräne und eine glaubhafte Höhe, zwei Charaktere, und man hat eine der eindrucksvollsten und nervenaufreibendsten Sequenzen im gesamten Bond-Universum. Der 21. 007er, oder besser gesagt der erste Film der neuen Saga, ist vor Allem ein Psychothriller. Ein Großteil des Filmes wird sich an einem Tisch in einem Casino abspielen und zig Minuten lang Dialoge und Spielzüge einer Pokerrunde abfilmen, diese für eine kurze Handlungsszene unterbrechen, und sich dann wieder am Tisch einfinden. Es sind Momente wie dieser, die den Film dominieren. Das war zu Connery-Zeiten undenkbar. Wer schon seufzt, der sollte es lassen und sich einen der ersten 20 Bond-Teile ansehen. "Casino Royale" setzt nicht auf Spektakel, sondern Suspense.
                  Beim Pokern - und keine Sorge, ich verstehe selbst nicht allzu viel vom Kartenspiel und kam trotzdem sehr gut mit - wechseln sich Blicke ab, Sätze treffen die wunden Punkte des Kontrahenten, Gesten werden analysiert und ein Gedanke muss stets verborgen bleiben oder bewusst an die Oberfläche getragen werden. Craig ist der beste Bond-Darsteller. Das ist keine Sympathiefrage, sondern eine Tatsache, da er der einzige von allen jemals eingesetzten Akteuren ist, dem über weite Strecken schauspielerisches Talent und einfühlsame Charakterzüge abverlangt werden. Er wird nie den Kultstatus eines Moore erreichen, aber er erbringt die größte Leistung.

                  Genauso wie "Casino Royale" am Meisten auf Qualität setzt und Raffinesse, ausgefeilte Dialoge und eine ganze Reihe inszenatorischer Kniffe einflechtet, die zuvor teilweise oder zur Gänze gefehlt haben. Er ist überaus ruhig und zehnmal so hart wie ein gewöhnlicher, bislang handelsüblicher Bond-Film. Hier wird Bond in eine Folterkammer eingesperrt, durch die kaum Licht strömt, und, nackt an einen Stuhl gefesselt, mit einem verknoteten Seil, welches mit Wucht gegen seinen Schritt geschwungen wird, aufs Brutalste zugerichtet. Dennoch ist selbst diese Szene von der gewohnt leichten Action eines 'Goldfinger' meilenweit entfernt. Leicht und locker war gestern, hier baut sich langsam und behutsam eine dichte Atmosphäre auf, die man sonst von Filmen wie 'Das Schweigen der Lämmer' kennt, mit einer psychologischen Komplexität besagten Werkes.

                  Wie kommt es, dass ich gerade diesem selbstverliebten Macho ein Happy End wünsche? Wieso möchte ich ihn, James Bond, 007, geläutert und im Einklang mit sich selbst sehen? Wieso mache ich mir Sorgen um das klassische Bond-Girl und habe Angst um sie? Vielleicht, weil es in "Casino Royale" erstmals Gefühle im Bond-Universum gibt. Weil die Figuren, egal ob gut, böse oder professionell, selbst auch Angst empfinden können; weil sie, egal, wer sie sind, reflektieren und entscheiden können und im Grunde verletzlich sind, und durchaus auch verletzt werden. Weil es hier nicht "den Helden", "das Bond-Girl", "den Schurken", etc. gibt, sondern Personen und Existenzen, die aufeinandertreffen.
                  Und das macht "Casino Royale" auch zu dem ersten James Bond-Film, welcher außerhalb seiner kleinen Nische ein filmisches Meisterwerk darstellt.

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                  • 10

                    Bester Bond Film und Darsteller!

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                    • also: wenn man nichts über Bond wüßte, würde man die Handlung, dass die Welt durch ein Pockerspiel mit darauffolgender Banküberweisung gerettet werden soll, um dessen Passwort es dann ein saftiges Geriss gibt, einer billigen RTL-TV-Trash Serie o.ä. zuordnen. Wie anders plötzlich die Welt wird, handelt es sich aber um die Doppelnull.

                      • 8

                        Verwirrende Story über durch Put Optionen finanzierte Terroranschläge und deren Refinanzierung über ein Pokerturnier. Trotzdem ein Super Film mit viel Action und Spannung an schönen Drehorten. Bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

                        • 8 .5

                          Leider immer noch geil: Im schwarzweißen Grobkorn erwacht die Legende zum Leben, ein nüchterner Dialog manifestiert ihren Status und dann setzt Chris Cornells unverkennbare Stimme ein, den rauen Tenor des Films fortsetzend. Bereits in diesen ersten Minuten wirkt Casino Royale so selbstbewusst wie kaum ein zweiter Bond-Film. Über 40 Jahre konnte sich der Geheimagent im Auftrag ihrer Majestät ausprobieren. Auch Martin Campbell lenkte eine gute Dekade zuvor Pierce Brosnan gekonnt ins erste Abenteuer einer neuen Wodka-Martini-Ära. Spielend leicht gelingt ihm infolgedessen die – durchaus radikale – Generalüberholung der Anthologie. Ein Mythos wird dekonstruiert und im gleichen Atemzug neu erschaffen. Und das mit einer solchen Präzession und Aufmerksamkeit, die kein Detail im perfekten Timing vergisst. Schon jeder Schnitt zu Beginn der unfassbaren Verfolgungsjagd via pedes sitzt im Takt zu David Arnolds treibendem Score und kaum löst sich ein Körper vom Boden, wirbelt Staub auf und der physische Vorgang ist regelrecht spürbar.

                          Rennen, klettern, springen: Es ist auf der einen Seite atemberaubend, wie befreit von jeglicher Last die Kamera von Phil Meheux die einzelnen Figuren verfolgt – sei es beim waghalsigen Manöver in schwindelerregenden Höhen oder schlicht der Ankunft im neuen Ambiente. Auf der anderen Seite bleibt Casino Royale eine Erfahrung im direkten Treiben. Die Übersicht beim Sprung entsteht dabei gerade durch die assoziative Aneinanderreihung des Bewegungsvorgänge. In der Mitte der Zweikampf, das Duell auf Leben und Tod; im großen Ganzen geht dennoch ein Tohuwabohu sondergleichen vonstatten. Martin Campbell visualisiert die Kollision im Augenblick ihres Geschehens mit eindringlicher Wucht und liefert dennoch den weitsichtigen Blickwinkel im Gerangel. Obgleich sich sich der Action-Moment bereits in eine mitreißende Furie verwandelt hat, wächst das Gezeigte mit jedem Schlag, mit jedem Tritt. Abwechslung am Rand zum Episodischen und trotzdem läuft am Ende das Abenteuer in einer narrativ ausgefeilten Conlusio zusammen. Die Dynamik ist wahrhaftig spürbar und geradezu bedrohlich. Selbst beim Pokerspiel im abgesteckten Rahmen geht der Wachstum des Gezeigten nicht verloren.

                          Die überschaubare Runde am Spieltisch entwächst förmlich der mechanischen Abfolge des Kartenziehens und fokussiert sich auf jenen spannenden Moment, in dem die Karten herumgedreht werden. Fast schon zu gut kennt Martin Campbell das Kartendeck und noch besser weiß er die Karten einzusetzen, die er in Händen halt. Das Ass im Ärmel bleibt jedoch Daniel Craigs vorherigen Kollegen im Geiste überlassen – aber ohne Aufregung und Spaß eine Absage zu erteilen. Später regieren für den Bruchteil einer Sekunde Tränen der Ereignisse. Der Körper – ganz egal wie stählern, formvollendet und unantastbar er ins Scheinwerferlicht tritt – kann auch bluten. Ein Händewaschen und kurz darauf romantisch vernichtende Regentropfen in der Dusche, die jeglicher Mechanik, die an solcher Stelle folgen müsste, entsagt. So geerdet dieser James Bond sein mag, so platonisch erfolgt die Erzählung seiner Geschichte. Die Poesie resultiert natürlich aus dem schmalen Grad, der sich zwischen diesen beiden Polen erhebt: Ein Berserker zerbricht im Überschlag der Unschärfe.

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                          • 7

                            Der Neustart der Bondreihe ist anders aber gut. Dies ist aber nicht unbedingt Daniel Craig zuzuschreiben sondern liegt am gutem Drehbuch was nah am Orignalroman von Ian Flemming anliegt sondern sowie an Eva Green und
                            Mads Mikkelsen die in ihren Rollen mehr als überzeugend waren.
                            Nach diesem Film ging es leider ziemlich Bergab mit der Reihe sodass ich alle weiteren Daniel Craig Bonds nur noch schauen werde sobald sie auf dem Grabbeltisch zu haben sind.

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                            • 7 .5

                              Auch wenn ich Daniel Craig noch immer nicht für den besten Bond-Nachfolger halte.... Casino Royale macht als Film - unabhängig von 007- einfach Spaß: Die Action packt, die Story fesselt, das Handwerk sitzt.

                              • 10

                                - Kommentar könnte Spoiler enthalten (neben Spuren von Sarkasmus, Ironie, Zynismus und Soja)-
                                Ich habe mir Casino Royale heute glaube ich zum vierten oder fünften Mal angesehen und fand ihn immer noch verdammt gut, was schon mal was aussagt.
                                Wie kommt meine Bewertung zustande?
                                Drehbuch: 10/10
                                Inszenierung: 10/10
                                Charaktere: 10/10
                                Insgesamt: 30/30, das entspricht auf 10 runtergerechnet 10/10 Punkten (logisch).
                                Drehbuch:
                                Es handelt sich hierbei nicht nur um einen actionreichen Film, was bei "Skyfall" beispielsweise zu kurz gekommen war, sondern auch einen unkonventionellen Film (die Einführungsszene in Schwarz-Weiß), was für einen Bondfilm sehr überraschend ist, da man ja das altbekannte Publikum nicht vergräzen möchte. Der für einen Agententhriller und Casino Royale ist das Musterbeispiel für einen Agententhriller wichtigste Aspekt ist die Spannung. Mission erfüllt. Sieht man den Film zum ersten Mal, fragt man sich, warum er nicht zu Ende ist, als Le Chiffre umgelegt wird. Tja und dann beginnt die Hatz durch Venedig.
                                Inszenierung:
                                Bondtypisch sehr gut, weil der Soundtrack wie bei nahezu jedem Bondfilm Klasse ist, auch die darstellerischen Leistungen sind sehr solide. Die Actionszenen und darauf kommt es ja an, sind grandios, hier sei nur einmal erwähnt, als Vesper auf der Straße liegt. Hier hätten eigentlich 9/10 stehen sollen, Pluspunkt jedoch für den Auftritt des DB5.
                                Charaktere:
                                Bond ist genau das, was Bill aus "Kill Bill" sich als Definition seiner Persönlichkeit ausgedacht hat: Ein mordernder Mistkerl. Genauso wie er zeigt er jedoch auch Gefühle, wie es in vielen früheren Fällen nicht der Fall war. Er ist zum ersten Mal so zu sehen, wie Ian Flemming sich einen Bond vorgestellt hat: Ein brutaler Killer, der jedoch auch Gefühle empfindet und alles andere als perfekt ist. Er wird auf einmal verletzlich und zeigt neue Seiten auf, man siehe Verhör durch Le Chiffre. Vesper Lynd ist eine sehr gut angelegte Figur, sie ist mehr als die hübsche Verstärkung, die Bond aus der Patsche hilft, sie ist das, was er braucht und gleichzeitig sein Verhängnis. Sie wird dadurch zu einer komplexen Figur. Positiv sei hier noch zu bemerken, dass es hier keine absolut "Guten" gibt, am allerwnigsten die Hauptfigur.

                                Fazit:
                                In diesem Film wird Bond endlich so dargestellt, wie in den Romanen, die ja hier auch als Vorlage dienten. Er ist bei weitem brutaler und nicht mehr der typisch englische Gentleman, der nebenbei die Bösewichte dieses Planeten ermordet. Dennoch wird er menschlicher. Trotz allem bleibt er der coolste Geheimagent, den der MI6 sowie alle anderen Geheimdienste zu bieten haben. Die "alten Elemente" (Action, damit einhergende Zerstörung von allem möglichem, unter anderem Botschaften, schnelle Autos, die Frauen, bereits erwähnte Coolness) werden jedoch nicht vergessen, wie in Skyfall. Casino Royal ist der beste Kompromiss, der sich zwischen den Romanen Flemmings und den Filmen in der Vor-Craig-Ära schließen lässt.

                                • 7 .5
                                  Ioosh698 27.12.2014, 22:36 Geändert 28.12.2014, 14:36

                                  Ich war zugegebenermaßen nie DER James Bond Fan schlechthin gewesen. Ich habe zwar sehr viele Abenteuer des berühmten Agenten mitverfolgt, doch auf ganzer Linie packen und begeistern, so das ich hätte sagen können ich habe ein filmisches Meisterwerk gesehen, konnte mich bisher keiner der vielen Filme. Dennoch waren die Meisten wirklich gut inszenierte Unterhaltung mit Stil und gerade die Streifen mit Sean Connery, für mich DER Bond Darsteller, sind heute trotz allem zurecht Klassiker der Filmgeschichte.

                                  In Anbetracht all dieser Dinge ging ich mit eher mäßigen Erwartungen an CASINO ROYALE heran, den ich mir um ehrlich zu sein nur wegen Eva Green und vor allem Mads Mikkelsen ansehen wollte, die ich beide sehr gerne sehe. CASINO ROYALE ist im Endeffekt ein wirklich gelungener Neustart der legendären Doppel-Null geworden, knallhart, spannend, clever, gefühlvoll und temporeich. Die Story ist im großen und ganzen zwar nichts was einen mit runtergeklappter Kinnlade vor dem Bildschirm verweilen lässt, wurde aber von Martin Campbell wunderbar inszeniert, bietet einige optisch Schauwerte, die ein oder andere spektakuläre Verfolgungsjagd und unerwartete Wendungen, wobei ich das Ende wunderbar kompromisslos und stark in Szene gesetzt finde! Auch der Soundtrack passt erneut wie die Faust aufs Auge und untermauert das Geschehen in ruhigen sowie turbulenten Szenen gleichermaßen gut.

                                  Daniel Craig, den ich sonst eigentlich nicht sooo gerne sehe und auch nicht für übermäßig talentiert halte, schlüpft hier jedoch mit Bravour in die Rolle von James Bond, auch wenn ich sagen muss das mir Connery oder gar Pierce Brosnan doch einen Tick besser gefallen haben. Aber nichtsdestotrotz, Craig spielt Bond auf eine andere, modernere und ernstere Art, und macht letzlich trotzdem eine gute Figur! Auch Eva Green und Mads Mikkelsen spielen durchaus gut, auch wenn ich mir vor allem auf Seiten von Eva Green mehr erwartet hätte ( Nein, damit meine ich nicht ihre Brüste...). Mikkelsen jedoch überzeugt mich mit seinem kühlen und trotz dessen charismatischen Charakter immer wieder!

                                  CASINO ROYALE bleibt ein guter Actionthriller, bei dem man merkt, das James Bond nun endgültig im 21. Jahrhundert angekommen ist und vom unverwechselbaren Charme der alten Filme oft nichts mehr übrig bleibt. Dennoch, dieser Bond ist spannend und fesselt bis zum Ende!

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                                  • 9

                                    Habe ihn gerade das 4.mal gesehen.
                                    Das 1.mal fand ich ihn sch...
                                    Das 2.mal voll geil
                                    Das 3.mal ein wiedersehen mit einem GUTEN alten Freund
                                    Das 4. mal Hammer, Hammer ...ich finde jedes mal was neues, es gibt so viele verschiedene Hammer Szenen, die diesen Bond zum Kult machen. (Mir schmerzen meine Ei,ei,ei..wenn ich nur daran denke. Oder wie fliegt ein Auto quer .etcetc. einfach ich denke der beste Bond..mit Skyfall zusammen. Aber mann muss alle gesehen haben um das selber zu beurteilen..jeder hatte seinen eigenen Charme..bis auf Dalton und den anderen komischen....

                                    • 8

                                      https://www.youtube.com/watch?v=iZxNbAwY_rk
                                      ich mag den anfang zu gerne...

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                                        Gerade den ersten "Craig" zum dritten Mal gesehen und immer noch begeistert, das ist der einzige Vorteil einer cineatischen Demenz. Ich habe, glaube ich zumindest, fast alle Bond-Filme gesehen, ein sonderlicher Fan der Reihe war ich hingegen nie. Man konnte sich halt darauf verlassen, das man immer einen mindestens überdurchschnittlichen Actioner präsentiert bekommt. Irgendwann in der Epoche Brosnan hatte ich aber wirklich genug Martinis weggeschlürft, oft genug die Welt gerettet und genug Mädels flachge ... äh ... charmant zu näherem Körperkontakt überredet.

                                        Ich kann mich eigentlich nur noch dem Erlkönig anschließen, die Reihe hat endlich, endlich, endlich eine dringend nötige Bluttransfusion bekommen. Man mag von Daniel Craig halten, was man will, aber endlich ist dieses ganze geschniegelte und gestriegelte Casanova-Gehabe ad acta gelegt und man bekommt eine etwas weniger realitätsferne Version eines "Superagenten" geboten. Schon erstaunlich, das die Filme jetzt wesentlich spannender und rasanter daherkommen, auch ohne das jemand England, Europa, die Welt oder das Universum erobern oder zerstören will.

                                        Casino Royale vergeht wie im Fluge, das liegt auch an dem durchweg gut besetzten Cast. Daniel Craig als 007 und Mads Mikkelsen als Chiffre spielen hervorragend, herausragend agiert Eva Green als "Bondgirl" der etwas anderen Art. So kann es von mir aus weitergehen!

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                                          Großartige Action.
                                          Großartiger Cast.
                                          Großartiger Bond.

                                          Wobei man in diesem Film gar nicht mal so extrem Craigs Leistung hervorheben sollte.
                                          Sondern eher die von Mads Mikkelsen der hier als Le Chifré einen Unvergessbaren Widersacher Mimt.

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                                            Casino Royal mit dem Bond-Debut von Daniel Craig. Endlich mal ein Bond der zuhaut und einsteckt - keine dieser selbstverliebten Puderquasten wie Pierce Brosnan oder Timothy Dalton, die sich vor jedem Einsatz erst einmal die Nägel feilen müssen. Der Reihe wurde frischer Wind eingehaucht, was meiner Meinung nach überfällig war. Der neue Bond ist zeitgemäß und einem Agenten würdig.
                                            Bis "Casino Royale" war ich zugegebenermaßen kein großer Bond-Fan - bin ich auch heute nicht aber man kann sich die Filme ansehen: Action, Tempo, Stunts und Soundtrack passen wunderbar zu dem modernen Darsteller Craig, der die Rolle neu interpretiert und aufgewertet hat.
                                            Sehr guter Film, der noch heute zu den für mich besten Bond-Teilen zählt.

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                                              Es gab ja nicht wenige Leuten, die im Vorfeld der Meinung waren, dass Daniel Craig eine totale Fehlbesetzung für die Rolle des James Bond wäre. Auch ich war Anfangs skeptisch, da er sich rein außerlich schon ziemlich stark von seinen Vorgängern unterscheidet (blond!). Aber nachdem ich "Casino Royale" gesehen habe, wurde ich eines besseren belehrt. Craig drückte der Rolle seinen eigenen Stempel auf und verleiht ihr ganz neue Facetten. Sein Bond ist geht an die Grenzen seiner psychischen und physischen Belastbarkeit. Es ist ein Bond kämpft mit einer Leidenschaft gegen das Böse, die manchmal schon fast an Selbstzerstörung grenzt. Er verläßt sich nicht auf irgendwelche Wunderwaffen aus dem Hause Q, sondern benutzt seinen Körper als Waffe. Dabei schreckt er vor dem Einsatz extremer Gewalt nicht zurück, und geht in dieser Hinsicht sogar noch weiter als Connery.
                                              Der James Bond in Craigs Interpretation ist kein unkaputtbarer Superheld, sondern ein verletzlicher Mensch, der auch Gefühle zeigt. Durch dieser Herangehensweise wirkt Bond wesentlich zeitgemäßer und ist für das Publikum viel eher eine Idendifikationsfigur.
                                              Das Drehbuch von Paul Haggis gehört zum einem der besten, welches jemals für die Bondreihe geschrieben wurde. Man denke nur an den tollen Dialog zwischen Craig und Eva Green bei deren ersten Zusammentreffen im Zug. Hervorragende Schreibarbeit, die jeden, der glaubt ein Bondfilm bestünde nur aus Actionszenen lügen straft!
                                              Apropos Action: Die Krawallszenen sind ebenfalls erste Sahne, vor allem die Verfolgungsjagd zu Beginn oder auf dem Flughafen lassen einen die Augen aufgehen.
                                              "Casino Royale" ist für James Bond das, was "The Dark Knight" für Batman war: Ein mehr als gelungener Neustart der Reihe, die sie perfekt in das 21. Jahrhundert führt.

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                                                Ich bin kein ausgewiesener Bond Experte. Noch nicht mal Fan.

                                                Aber die Filme mit Connery und vor allem dem smarten coolen Brosnan mochte ich immer.

                                                Es gibt Bond Fans die sagen, Craig ist ne Katastrophe. Und es gibt Fans die halten ihn für den besten Bond überhaupt.

                                                Ich sage. Solange Craig Bond spielt, ist die Reihe für mich gestorben.

                                                Der Mann ist eine Katastrophe als Bond. Ausdruckslos, blass, ohne Charisma.

                                                Ist aber nur eine von vielen Meinungen.

                                                Ich hoffe nur. James Bond kommt eines Tage mit einem richtig guten Darsteller wieder zurück.

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                                                  Überragend! Der zweite, überflüssige Showdown drückt die Stimmung zwar spürbar, kann aber die glorreiche Rückkehr der Doppelnull nicht ernsthaft gefährden!

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                                                    Nunja ganz Ok - konnte mich aber nicht sonderlich vom Hocker reißen.