James Bond 007 - Casino Royale - Kritik

Casino Royale

GB · 2006 · Laufzeit 145 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
  • 7

    Action war in dem Film natürlich sehr gut, aber sonst ist der Film einfach nur ein normaler Actionfilm.

    • 9 .5
      J.F.Lannister 25.10.2016, 16:41 Geändert 25.10.2016, 23:04

      SPOILER:

      Ein James Bond, bei dem es mir schwer fällt, die richtigen Worte zu finden. Was wahrscheinlich daran liegt, dass der Film emotional auf einer Ebene arbeitet, die ich rational nicht wirklich begreifen kann. Es ist die Liebesbeziehung zwischen James Bond und Vesper Lynd, die mich jedes mal fertig macht und betrübt.

      Die Bilder, die Dialoge, die Musikuntermalung und zu guter Letzt das Spiel von Daniel Craig und Eva Green fügen sich zu einer vollkommenden Harmonie zusammen und kreieren ein Gefühlskino der ganz besonderen Art. Dabei beginnt das Zusammentreffen zwischen Bond und Lynd ja noch recht harmlos. Zwei unterschiedliche Charaktere, die sich in wortwitzigen, ironischen Dialogen auf den Arm nehmen. Während Lynd Bond sofort imponiert, sieht sie in ihm nur ein kaltschnäuziges, arrogantes und egozentrisches Arschloch, was er zu diesem Zeitpunkt ja tatsächlich auch ist.
      Aus Tarnungszwecken führen sie eine Scheinehe, welche beide Schritt für Schritt einander annähert. Eine gemeinsame Suite im Hotel, ein hübsches Kleid als Strategie für das Pokerspiel, gefolgt von einem flüchtigen Kuss auf die Wange und schließlich einem richtigen, langgezogenen Kuss. Radikal durchbrochen wird diese Scheinehe und Vespers normales Leben durch die Extremsituationen in Bonds Dasein als MI6-Agent. Waffen, Kämpfe um Leben und Tod, Leichen, Vergiftungen. Vesper Lynd zerbricht daran, nicht nur an den grausamen Bildern sondern auch an Bonds empathielosem Umgang mit diesen Erlebnissen und seiner eigenen Schuld. Emotionalen Halt findet Vesper dabei paradoxerweise in Bond selbst, weil dieser sich ihr annimmt. Somit entsteht zwischen beiden eine sehr intime Bindung, welche aufgrund des Sieges beim Pokerspiel auf eine schmerzhafte Probe gestellt wird. LeChiffre lässt Vesper entführen, kann Bond nach einem Autounfall überwältigen und möchte aus beiden die Kontodaten herausfoltern. Zwar hält sich Bond eisern an die Agentenverschwiegenheit, trotzdem bringen ihn Vespers Schreie zur Verzweiflung.
      Gerettet werden sie durch Mr. White, die langfristigen Konsequenzen werden Bond jedoch erst später bewusst. Vesper hat sich durch einen Deal Bonds Leben erkauft. Kurzfristig muss er erkennen, dass es für sein seelisches Wohlbefinden und für seine Beziehung zu Vesper nur eine Möglichkeit gibt: der Austritt aus dem MI6. In einer Montage zeigt Campbell daraufhin, wie Bond und Vesper ihre Beziehung vollkommen befreit ausleben können. Schließlich muss Vesper ihren Teil des Deals, die 115 Mio., einhalten, sieht für sich selbst langfristig keine Überlebenschance und begeht Suizid. Im gesamten Film, aber insbesondere in der Montage wird die Liebe zwischen Bond und Vesper durch oben genannte Harmonie als so rein und ehrlich dargestellt, dass ich Vespers eigentlich sinnlosen und ungerechten Tod nicht begreifen kann, nicht begreifen will. Es ist so, als ob ich da selbst in James Bonds Haut schlüpfe, mich in Vesper verliebt habe und verzweifelt versuche, sie aus dem Aufzug zu befreien und wiederzubeleben. Emotional macht mich das jedes mal fertig.

      Was "Casino Royale" abseits davon zu einem meisterhaften Agententhriller macht, sind beispielsweise die harten, authentischen Actionszenen, die spannenden Pokerspiele, ein genialer Mads Mikkelsen als bodenständiger Antagonist, Nebencharaktere wie M, Felix Leiter und René Mathis, ein rundherum hervorragender Soundtrack oder das gesamte Bondkonzept, welches hier präsentiert wird.
      Martin Campbell unterzieht Bond einer radikalen Frischzellenkur, verzichtet auf altbekannte Running Gags und kombiniert das Beste aus den früheren Bondwerken (Connery, Lazenby, Dalton). James Bond ist in erster Linie ein Mensch, keine MI6-Maschine. Ein Mensch, der fühlt, leidet und blutet, der fehlerhaft ist und Fehler macht, der daran reift oder deswegen fällt. In der Darstellung des Geheimagenten erinnert "Casino Royale" an die früheren Connery-Werke, als Bond sich primär der Spionage und Ermittlung widmete. Aus Informationsschnipseln Erkenntnisse ziehen, Puzzleteile zusammenfügen,... - dadurch entsteht im Film ein toller Flow. Wie oben erwähnt, mag ich die harten Actionszenen. Dies liegt mitunter daran, dass sie ein sehr gutes Gefühl dafür geben, es hier mit wirklich kampferprobten Agenten zu tun zu haben und nicht mit irgendwelchen Kneipenschlägern.

      So, das soll es an dieser Stelle erst einmal gewesen sein. Warum "Casino Royale" für mich als mit Abstand bester aller bisherigen Bondfilme gilt, konnte ich hoffentlich verständlich beschreiben.

      3
      • 7

        Mir fehlt hier die Action im Vergleich mit den drei anderen neuen Bonds. Das Rumgeknutsche wird hier auf die Spitze getrieben und nervt in dem Ausmaß ein wenig. Das Casino-Gezocke plätschert lange vor sich hin.

        Es reicht für eine gute 7, aber Spectre und Skyfall waren mMn deutlich spaßiger.

        • 9

          Nach wie vor mein Lieblingsbond an dem es fast nichts zu bemängeln gab.

          • 9
            Demeyusi 18.07.2016, 22:47 Geändert 18.07.2016, 23:07

            Von allen 4 Filmen mit Craig, ist Casino Royale der Beste. Spannend mit einem glaubwürdigen Bond und einem unerwarteten Ende. Danach gings leider bergab, wobei Skyfall nicht mal so schlecht war. Seinen Tiefpunkt fand Craig-Bond mit Spectre. Grauenhaft langweilig. Danach lernt man erst so einen Streifen wie Casino Royale zu schätzen. Deshalb 9 Punkte!

            • 10

              Endlich mal ein moderner Bond, knallhart, spannend as sogar die Oma wach bleibt, Eva Green ist ein knaller, da wird auch der größte Band vermeider noch zum Fan, mann nur hoffen das Craig einen würdigen Nachfolger bekommt.

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              • 10
                sachsenkrieger 06.06.2016, 00:01 Geändert 06.06.2016, 00:04


                James Bond 007 Nr. 21 - CASINO ROYALE

                Ein etwas in die Jahre gekommener Lehrbub des Secret Intelligence Service, Military Intelligence, Section 6, bekannt als Nummer 7, erwirbt sich durch die noch recht grob durchgeführte Meuchelung eines schurkischen Handlangers auf einem 00, die halbe Miete, um den warum auch immer heißbegehrten Doppelnullstatus zu erlangen. Kurz darauf geht es bei der Entledigung des übergeordneten Schurken schon etwas leichter und aus Nummer 7 wird 007, Straßenbezeichnung James Bond. Jetzt kriegt er die Platinkarte des British Empire und hat freien Zugang zu einer Dienstwohnung, einem Dienstwagen, einer Dienstwaffe, einem Dienstmädchen, im Volksmund als Bond-Girl bezeichnet und jeder Menge Drinks, die fast immer aus drei Teilen Gordons, einem Teil Wodka, einem Teil Kina-Lillet bestehen, immer mit Eis geschüttelt werden und mit einem Zitronenstreifen garniert, serviert werden. Dann bekommt er für den Anfang den Auftrag, die Welt zu retten? Nein. Einen Killersatelliten im All zu zerstören? Nein! Für den Anfang reicht es, sich um einen übel beleumundeten Börsenspekulanten zu kümmern, der für finanzkräftige Kunden deren Geld aufzubewahren vorgibt.

                Ich sag es einfach mal, wie es in meiner Welt ist: Es hat schlappe 44 Jahre und 20 Filme gedauert, bis Ian Flemings erster Bond-Roman würdig verfilmt wurde. Und es hat, mit Ausnahme von Timothy Dalton, ebenso lange gedauert, bis man einen wirklich geeigneten Darsteller für James Bond gefunden hat. Daniel Craig crasht und entzaubert mit seinem Spiel die Albernheit und teilweise unfreiwillige Komik seiner Vorgänger und katapultiert die Reihe in ein Frohes Neues Jahrtausend. Dazu kommt mit Eva Green die mit Abstand beste weibliche Darstellerin, die die Reihe je hatte, mit Judy Dench endlich eine mehr als nur eine Nebennebenrolle spielende M und last but not least, mit dem wie fast immer genialen Mads Mikkelsen, ein verdammt geiler Böser Wicht. Das einzige, was es hier vielleicht zu bemängeln gäbe, wäre der wirklich völlig unpassend olle Titelsong. Aber das ist in der Reihe sowieso schon immer ein ständiges Auf und Ab gewesen, so als würden Opa, Papa und Sohn sich abwechselnd einen aussuchen dürfen. Ansonsten ist das 145 Minuten allerfeinste Agentenpower mit allem Drum und Dran und endlich, endlich, mal ohne doofe Witzchen, sexistische Bescheuertheiten und grenzdebile Dialoge. CGI wurde glücklicherweise auch weitestgehend weggelassen, stattdessen gibt es ordentlich Oldschool-Action auf Hightech-Niveau. Was soll ich sagen? Ich mach´s einfach mal kurz: Nachdem ich mich hier mehr oder weniger durch 20 Filme im Schnelldurchlauf gefreut, geschimpft, gelacht, gelästert, gerührt und geschüttelt habe, gewinnt zumindest der erste "Craig", den zweifelhaften Titel des für mich ganzheitlich besten Bond-Film aller Zeiten...

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                • 5
                  Christian Kulhei 18.05.2016, 21:27 Geändert 18.05.2016, 21:32

                  Nachdem ich jetzt die Bond Collection fast durch hab, muss ich den Film sogar noch etwas abwerten...

                  Insgesamt ist der Film auch zu lang geraten und diese unsinnige endlos lange und langweilige Pokerszene hätte es wirklich nicht gebraucht. Dabei ist es aber nicht die einzige Szene die kürzer sein könnte.
                  Dazu kommt noch das der Film verglichen mit anderen Bond Streifen für meinen Geschmack wirklich ziemlich wirr daherkommt.

                  Was ich auch vermisst habe, ist dieser typische Bond Humor der einen bei fast jedem Bond Streifen immer wieder schmunzeln lässt. Zudem kommt noch ein Titelsong der auch eher zu den schwächeren gehört und nicht wirklich dem Intro würdig ist.

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                  • 10

                    Für mich ist das der beste Bondfilm und einer meiner Lieblingsfilme überhaupt. Hier habe ich das erste mal bewusst den ganzen Rummel um den Film mitbekommen, war das erste mal zu Bond im Kino. Natürlich habe ich auch schon ein paar andere Bonds gesehen gehabt und dann auch die Diskussion um Craig mitbekommen. Davon unbeindruckt, war es dann halt irgendwie ein ganz anderer Film als die anderen Bonds. Action ist gut gemacht und sieht wesentlich besser aus als in Stirb an einem anderen Tag. Es kommt halt alles ein bisschen einfacher, normaler (wenn man das so sagen kann) daher. Ich meine damit, dass es eben mal weniger um einen exzentrischen Möchtegernweltbeherrscher geht. Auch wenn man Mads Mikkelsen Blut weinen lässt, ist das für seine Figur eigentlich uninteresannt. Zudem bricht Bond erstmal mit allem, was für Bond typisch ist. Es bleibt die ganze Zeit eine gewisse Spannung erhalten, von der der Film lebt und es bleibt auch beim 10. mal anschauen spannend (Das war bei anderen Filmen, vor allen Dingen Skyfall nicht so). Das macht diesen Film einfach an sich interessant und sehenswert.

                    • 7 .5
                      RoboMaus 05.04.2016, 18:38 Geändert 05.04.2016, 22:20

                      Lang lebe der Straight Flash, in Pik natürlich :)

                      'Casino Royale' lebt aus den Situationen, die allein für sich Interesse und Spannung erzeugen, ob beim Pokern in der Abzockerrunde oder beim Verhindern eines Flugfeld-Bombenanschlages, auf dem Folterstuhl oder im Geturtel mit seiner MI6-Aufpasserin, das in der Schlussphase gefühlt eine Viertelstunde am Stück einnimmt.

                      Die Story läuft nebenher oder besser untendrunter - so richtig an die Oberfläche kommt sie selten, und wenn man in diesen zehn Sekunden nicht aufpasst, könnte man sich u.a. schon fragen, weshalb der Schurke so viel daran setzt ein Flugzeug am Boden in die Luft zu sprengen....... die Neugierde zwang mich an der Stelle, die alte Plaudertasche Wikipedia aufzurufen: (SPOILER ODER HELFER, wie man's nimmt :) der genial-böse Mads Mikkelsen hat mit dem Geld des afrikanischen Warlords einen Short-Sale auf die Fluglinie unternommen, d.h., verdient an deren Börsen-Absturz, weshalb das grösste Flugzeug dran glauben soll (SPOILER ENDE). Wie konnte mir das nur entgehen?

                      Zwingend notwendig ist das Verständnis nicht, denn Craig beim Pokern zuzusehen, lässt eine Story überflüssig erscheinen und ergibt eine Klasse für sich:
                      "Oh, und den Parkschein" schob er hinterher, als er dem Griechen auch noch das Auto abgeluchst hatte :)

                      Daniel Craig hat sich mit 'Casino Royale' als Bond stark eingeführt - 2 ½ Stunden abwechslungsreiche Unterhaltung mit allem, was zu Agenten-Action, Pokerface und Verführungskünsten gehört. Hier kann man noch etwas lernen ;-)

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                      • Einige Sachen verstehe ich nicht. Zum Beispiel: Auf den Bahamas, als er gerade die Hammerbraut flachlegt, sagt diese dass Ihr Mann nach Miami fliegt. Bond fährt dann sofort hinterher,und in der nächsten Szene fährt er im Taxi und kommt in Miami am Flughafen an wo er Ihren Ehemann aufspürt. Die müssen doch aber erst von den Bahamas rüber nach Miami.

                        • 8
                          alexander.ziemann.71 31.03.2016, 06:50 Geändert 31.03.2016, 16:19

                          Der hat einen guten Rhythmus. Von der rasant geschnittenen Verfolgung mit den vielen Close Ups und akrobatischen Stunts am Anfang bis zum ruhigen ironischen Dialog mit Eva Green im Zug oder der vernichtenden Hassattacke, die Judi Dench mit steinernem Gesicht über Bond einschlagen lässt. Endlich hat Bond mal eine richtige Chefin bekommen - das allein und die gut besetzten Rollen (Tarrach an der Bar) sind modern, dass macht Spaß und sorgt für gute Unterhaltung. Sony, Omega, Rolex, Aston Martin, Ford Fiesta und viele andere sorgen für Profit und Finanzierung.

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                          • 9
                            VinniVega73 29.03.2016, 01:03 Geändert 31.03.2016, 22:58

                            Ich denke man muss nichts mehr schreiben zu diesem Film !
                            Perfekt inzeniert !
                            Action passt !
                            Tempo passt !
                            Charaktere passen !
                            Craig legt einen sehr starken ersten Auftritt hin !
                            Gott sei dank keine Fönwelle Brosnan mehr !
                            Die Anfangsaction vielleicht die beste aller Zeiten !

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                              Spektakuläre Stunts und witzige Sprüche als gäbe es keinen Morgen. Durchgehend spannend und dramatisch bis zur letzen Sekunde. Poker wird auch gespielt. Dazu noch ein paar überraschende Wendungen... all das macht ''Casino Royal'' für mich zu einem geilen FIlm. Ich habe die Diskussion über Daniel Craig als neuen Bond nie verstanden. Er macht seinen Job genau so spitze wie die vorigen Bond Darsteller. Es gibt unter ihnen keinen Favoriten für mich, alle waren sehr gut. Craig mimt 007 mit Charme, Ironie, Humor, einem eiskalten Ausdruck und ist dabei greifbar menschlich wie nie zuvor. Dazu gut dosiert der unsterbliche Bond Soundtrack, schön. Besser kann man Bond nicht inszenieren. Mads Mikkelsen, den ich ebenso gut finde, spielt seinen Widersacher mit einer derart kühlen Präsenz die einen erschaudern lässt...Top! Alle weiteren Schauspieler sind exzellent besetzt. Dieser Bond Streifen ist Hammer und Daniel Craig, yeahh baby...he rocks!

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                              • 7
                                krismopompas65 12.03.2016, 00:08 Geändert 21.03.2016, 15:20

                                bester bond seit goldeneye inkl. überraschendem ende.

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                                  [...]„Casino Royale“ ist ein perfekt strukturierter Eventfilm und das Event sind nicht Krawumm und Bambule, das Event ist Bond.[...]„Casino Royale“ schafft’s dabei, beides zu sein, der Hinterhofrowdy und der Feinzwirnträger unter den Agenten-Filmen. Mit brachialer Physis wütet Craig wie ein Hooligan im Adrenalinrausch durch die Actionszenen, als schallten ihm eine halbe Stunde nach Abpfiff noch aggressive Stadiongesänge und Schiri-Fehlentscheidungen pro des verhassten Lokalrivalen durch den stiernackengestützen Kopf und nun muss sie raus, die Energie, muss sich mit harten Schlägen und präzisen Schüssen in Fressen und Körper der Gegner entladen.[...]„Casino Royale“ mag einen Bond etablieren, der anfangs mehr Hafenarbeiter- als Gentleman-Charme verströmt, aber der Film hat dennoch ohne Ende ein spezielles Flair und eine wundervolle, klassische Ästethik in jedem einzelnen Shot.[...]Die Locations und Set Pieces wechseln in der ersten Stunde häufig, aber „Casino Royale“ gelingt es, ein distinktives Gefühl und eine unverwechselbare Ereignissignifikanz für die Schauplätze zu schaffen, und sei es nur für diese besonderen astethic values und Bond Flair-Shots, wenn etwa die rassige Italienerin Caterina Murino auf einem Schimmel den Strand entlang reitet und Craig anschließend die Ursula Andress macht und mit Prachtbody und blauer Badebuchse den Fluten entsteigt. Alles erzeugt etwas in „Casino Royale“, regt etwas an, nicht eine Minute des Films, die austauschbar oder überflüssig wäre.[...]♫Arm yourself because no one else here will save you♫ heißt es in Cornells Titelsong und dem bleiben Film und Hauptdarsteller treu, bewaffnen sich mit dem Bestmöglichen und retteten so die Bond-Reihe vor dem Abrutschen in bedeutungsloses Effekt-Kino. „Casino Royale“ ist Sequenz für Sequenz ein perfektes Bond-Abenteuer, Szene für Szene ein perfekter Agenten-Thriller, Einstellung für Einstellung ein perfekter Film. Ein 007, den vermutlich niemand mehr als Ian Fleming geliebt hätte. Daniel Craig ist die pulsierende Seele des Films, die durch die brilliante Inszenierung wie eine Urgewalt tobt[...]

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                                      Markiman 05.02.2016, 18:55 Geändert 05.02.2016, 19:31

                                      Mein absoluter Lieblings Bondfilm ist der grandiose Casino Royale, von dem man sich glaube ich nicht so viel erwarten wollte. Ist ja klar: wieder ein neuer Bond-Darsteller, der obendrein auch schon mal gar nicht in die Klischees passte, die die Rolle erfordert. Jedenfalls dachte man das vor dem Film. Dann kam der Film und bäääähm! ich glaube der meisten Zweifel werden verschwunden sein. Meine waren es jedenfalls. Der Film war der Hammer! Die Story, die man ja schon von früher konnte, ist einfach grandios! Ich liebe diesen Film! Judi Dench spielt ihre Rolle gut, auch wenn man sie nicht dermaßen oft zu sehen bekommt. Die Verfolgungsjagden im Film sind einmalig und ich fühlte mich durchgehend unterhalten. Casino Royale verliert niemals an Spannung und dazu gibt es noch einen gänzlich befriedigenden Humor.

                                      " Sie sind sowieso nicht mein Typ?"
                                      " Zu intelligent?"
                                      " Nein. Single."

                                      Eva Green liefert ein gutes Bond-Girl ab, dass sowohl mit ihrem Aussehen, wie mit ihrer Intelligenz überzeugt.
                                      Den Schurken finde ich klasse! Besonders gefielen mir die vielen Anspielungen Bonds über das weinen von Blut, was bei Le Chiffre der Fall ist.

                                      Als man dachte, der Film wäre jetzt zu ende, dann folgte noch das große Finale, dass ich mir aber irgendwie schon erwartet hatte, denn James Bond kann nicht aufhören seinen Beruf auszuführen. Nein.;)

                                      Das Ende ist sehr traurig.

                                      Spoiler On

                                      Vesper stirbt und James kehrt zu seinem Beruf zurück. Jehh;) Nein nicht zum Tod von Vesper, sondern zur Wiederaufnahme seines Jobs.

                                      Spoiler Off

                                      Fazit: Geiler James Bond Film den ich mir immer wieder anschauen kann und mein ganz persönlicher Favorit der Reihe!

                                      P.S.

                                      " Bond. James Bond."

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                                      • 5

                                        Was ist nur mit Bond los?
                                        Dieser Bond ist der Schlimmste aller Zeiten.
                                        Auch wenn die Handlung ganz Interessant ist, so wurde doch die Person Bond in diesem Film fast völlig vernichtet.
                                        Keine Spur mehr von dem unbesiegbaren, trinkenden Frauenheld, dem Macho aller Machos. Stattdessen ein weichgespülter James Bond. Ein verzweifelter Versuch, nun auch James Bond der "Political Correctness" zu opfern.
                                        James Bond war immer dieser trinkende Macho, der alle Frauen haben konnte und immer Herr jeder Situation war. Was man uns aber nun vorsetzt, ist ein müder Abklatsch.
                                        Sicherlich mögen es einige begrüßen, dass Bond nun ins 21 Jahrhundert gefunden hat, doch für mich ist das ein Verrat an den Romanen von Ian Fleming.

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                                          Teezy123 24.01.2016, 19:05 Geändert 28.01.2016, 13:42

                                          Daß ich das erleben darf... Ich war noch nie ein Bond Fan... Moore, Connery, Brosnan etc... egal, welcher, meist habe ich mich bei Bond Filmen stets gepflegt gelangweilt.
                                          Zu glatte Charaktere, emotionslose Inszenierungen... um nur zwei der Gründe dafür zu nennen.
                                          Umso mehr überrascht war ich bei Casino Royale...
                                          Daniel Craig spielt die Rolle geradezu unglaublich stark und auch die Story war zum ersten Mal so spannend, daß ich mir gleich nach dem Anschauen die Fortsetzung bestellt habe
                                          Fazit: Wow... Nach all den Jahren endlich mal ein wirklich richtig geiler Bond

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                                          • 9 .5

                                            Dieser Bond- Film hat für mich aus vielerlei Gründen einen besonderen Stellenwert. Er stellt einen Neuanfang der Bond- Ära da und lässt längst überholte Klischees und Spielereien weit hinter sich. Vorbei die Zeiten, in denen die Filme der Reihe immer mehr und mehr einem „Fantasie- SciFi“ Wurmloch zu entsprungen schienen.

                                            Royale zieht die Handlung zurück in die Realität, wo sie hingehört. Das Hauptaugenmerk liegt wieder bei Bond selbst; Sein Charakter, seine Einstellungen und seine Entwicklung stehen im Mittelpunkt. Kein aalglatter Brosnan mit Fliege und „Vertreter- Attitüden“, sondern ein echter Kerl mit Ecken und Kanten.
                                            Daniel Craig ist für die Rolle wie geboren; er vertritt die Zwiespalt des in sich gekehrten Agenten, ebenso wie die unbezähmbare Kraft und Ausdauer des wilden Antihelden im Kampf gegen den Terrorismus.

                                            • 9

                                              Habe alle Bond Filme schon -zig mal gesehen,doch dieser ist die Nr.1 für mich.Warum lässt man jemanden, der so etwas zustande bringt nicht einfach weiter arbeiten.Damit meine ich Martin Campbell,der auch schon den besten Brosnan-Bond gedreht hatte(Goldeneye),sondern übergibt das Zepter,gleich 2 mal hintereinander ,an Mendes?Das wird mir immer ein Rätsel bleiben.

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                                              • 8 .5

                                                Definitiv in meinen Top 3 der besten Bond Filme.
                                                Der Film hat nahezu alles was Bond für mich auszeichnet.
                                                Dazu verbindet er alte Element perfekt und überträgt sie in die neue Zeit.
                                                Spannende Story, super gespielt. Roh aber dennoch nicht zu abgedreht. Super Auswahl an Locations.
                                                Daniel Craig gibt hier einen super Einstand, aber auch der Rest, allen voran Mikkelsen, machen einen Top Job.
                                                Souveräne 8,5 Punkte.

                                                • 8 .5

                                                  vom schlechtesten Bond ("Stirb an einem anderen Tag") zum besten Bond
                                                  Einen besseren Einstieg kann man nicht hinlegen...
                                                  Hut ab, Mr. Craig !

                                                  • 8 .5

                                                    Mit Daniel Craig war endlich schluß mit Komödien-Bond. Er gab der Figur eine neue Dimension, eine glaubwürdige dazu. Kein Wunder, daß sich nahezu alle Fachleute einig darin sind, mit ihm den besten Bond überhaupt vor sich zuhaben . Dem kann ich mich nur anschließen.