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Jane Austens Emma
Emma (1996), FR/GB/US Laufzeit 121 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 10.04.1997
6.2
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Moviemaster:Movie
von Douglas McGrath, mit Ewan McGregor und Gwyneth Paltrow
England im frühen 19. Jahrhundert: Emma ist eine lebenslustige und hübsche Tochter aus gutem Hause. Seit ihre geliebte Erzieherin Miss Taylor allerdings verheiratet ist, fehlt ihr die vertraute Freundin. Um ihren Kummer zu vergessen, steigert sie sich in eine fixe Idee hinein: Um jeden Preis möchte sie andere Menschen glücklich unter die Haube bringen. Doch je mehr sie dem Schicksal anderer auf die Sprünge helfen möchte, umso weniger Beachtung schenkt sie ihren eigenen Gefühlen.
Mehr Bilder (11) und Videos (2) zu Jane Austens Emma
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Jane Austens Emma
- Genre
- Liebesfilm, Romantische Komödie, Romanze
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Ort
- England
- Handlung
- Adel, Bogen, Bogenschießen, Dreiecksbeziehung, Eheversprechen, Freundschaft, Gegensätzliche Liebe, Gesang, Große Liebe, Heiratsantrag, Hochzeit, Hund, Kirche, Klassenunterschiede, Klavier, Kutsche, Liebe, Oscargewinner, Priester, Roman, Snob, Tanz, Unerwiderte Liebe, Verkuppeln, Verlieben
- Stimmung
- Berührend, Gutgelaunt, Romantisch
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Kommentare (9) — Film: Jane Austens Emma
8martin Fri, 26 Apr 2013 15:47:09 -0000
Kommentar löschenMcGrath ist es gelungen dieses Lesedrama in farbenfrohe Bilder umzusetzen, es von einem hervorragenden Ensemble darstellen zu lassen, sich dabei eng an die literarische Vorlage anzulehnen und den Witz und den Charme des Originals pointiert beizubehalten. Die liebevoll gemalten bunten Blumenbilder mit Portraits im Vor- und Abspann sind ein würdiger Rahmen.
Wir sind in der Welt der Kutschen und der Salons, der Spaziergänge in schattigen Parks und eines Picknicks im Grünen. Natürlich geht es wie immer um das Thema Nummer eins der jungen Damen des 19. Jahrhunderts: Heiraten. Emma (wunderbar Gwyneth Paltrow) verkuppelt ihre Freundinnen und landet am Ende selbst im Hafen der Ehe. Man pflegt die hohe Kunst der Konversation, wobei es aber trotzdem zu Missverständnissen kommen kann, was zu ungeahnten – heute nicht immer leicht nachvollziehbaren - emotionalen Wallungen der Ladies führen kann. Neben Emma glänzt noch ihre Freundin Harriet (Toni Collette) als liebenswürdig schlichtes Landei und Ewan McGregor (mit Pagenschnitt!) gibt den Salonlöwen in eindrucksvoller Art. Die Highlights verteilen sich über die ganze Länge des Films und beinhalten einen äußerst heftigen Dialog flink geführt mit verbalem Florett, eine gesungene Liebeserklärung im Duett und einen gelungenen Rettungsversuch. Profilierte Charaktere sorgen für Komik und die Musik von Rachel Portman ist der Zucker im Tee. Dies sind nur einige Punkte, durch die sich diese Verfilmung von den übrigen wohltuend abhebt.
Ein richtungsweisender Genuss für junge Verliebte, eine wärmende Nostalgie für die ältere Generation und ein Muss für Anspruchsvolle.
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Tina Scheidt Mon, 22 Apr 2013 11:09:46 -0000
Kommentar löschenEmma, ein Roman von Jane Austen, wird hier mit Gwyneth Paltrow in der Hauptrolle, liebevoll umgesetzt.
Aus Wikipedia:
Emma ist ein im Original dreibändiger Roman der englischen Schriftstellerin Jane Austen. Er wurde 1815 mit dem Druckdatum 1816 veröffentlicht und gilt als eines ihrer Hauptwerke. Die Hauptfigur Emma Woodhouse wird zu Beginn des Buches als ansehnlich, intelligent und reich beschrieben. Bevor Jane Austen begann, den Roman zu schreiben, schrieb sie: „Ich werde eine Heldin schaffen, die keiner außer mir besonders mögen wird“.
Emma stammt aus einer der ersten Familien des kleinen Ortes Highbury und seit ihre geliebte Erzieherin in die Nachbarschaft geheiratet hat, ist sie mit dem hypochondrisch veranlagten Vater alleine. Gesellschaft erhält sie von ihrem Schwager, Mr. Knightley (hervorragend gespielt von Jeremy Northam).
Emma schreibt sich auf die Fahne, die glückliche Ehe ihrer mütterlichen Freundin (Greta Scacci) herbeigeführt zu haben und versucht sich von nun an weiterhin als Kupplerin und bemüht sich ganz besonders um Harriet Smith, ein einfaches Mädchen ungeklärter Herkunft. Emma dichtet ihr gut situierte Eltern an und beschließt, das Mädchen gut zu verheiraten, in die Gesellschft einzuführen.
Dabei ist sie ziemlich selbstherrlich und geht über gesellschaftliche Normen hinweg, deutet Gefühle und Verhalten ihrer Mitmenschen völlig falsch und versucht sogar über ihre eigene eingeredete Verliebtheit hinweg die Freundin und andere zu verkuppeln. Das kann nur in einem absoluten Gefühlswirrwarr und -chaos enden, bei dem unsere Heldin selbst einige Blessuren davon trägt und von ihrer Hochmut lässt, immer mehr Federn lässt und einsehen muss, gar nicht so perfekt zu sein, wie sie sich selbst sieht. Beinahe verliert sie so auch die Liebe ihres Lebens...
Ein heiterer Gesellschaftsroman der britischen Gentry aus Sicht eines von sich selbst eingenommenen Mädchens, das sich selbst mehr als ihr selbst gut tut schätzt und oftmals sehr selbstherrlich auftritt und streng "erzogen" werden muss, um zu sich selbst zu finden. Jane Austen beschreibt wunderbar ironisch und feinsinnig ihre Gesellschaftsschicht und zeichnet vielschichtige Charaktäre, Intrigen, Irrungen und Wirrungen, dass es einfach Freude macht, den Roman zu lesen und hier in dieser Verfilmung den Akteuren bei ihrem Spiel zuzusehen.
Wie ein prickelnder Champagner verbreitet Emma eine Leichtigkeit und Lebensfreude, verzaubert Gwyneth als Emma vielleicht etwas zu sehr und unpassend zu ihrer Romanvorlage den Zuschauer.
Sommerlich leichter Filmgenuss in Jane Austens Gentry ist entstanden, der von einem gut aufgelegten Cast wunderbar leicht aufspielt, dass man mit einem Lächeln auf den Lippen der Handlung folgt und für einen verzauberten Abend Leichtigkeit und Freude verspürt. Immer wieder sehenswert!
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Kinokind Sat, 20 Apr 2013 11:15:23 -0000
Kommentar löschenBis jetzt die einzige Verfilmung von Emma die ich gesehen habe, und eine meiner liebsten JAne Austen Filme überhaupt. Besonders gefreut hat mich hier, dass der Humor, der bei anderen Austen Verfilmungen oft vergessen wird, nicht auf der Strecke geblieben ist.
Außerdem wurde sich meiner Meinung nach hervorragend an die Vorlage gehalten, ohne zu viel weg zu lassen oder dazu zu packen. Unter diesen Umständen konnte ich sogar Gwyneth Paltrow, die mir in anderen Filmen oft auf die Nerven geht, ganz erträglich finden.
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joanna_samantha Thu, 22 Nov 2012 15:33:50 -0000
Kommentar löschenSo viel Kitsch und Bescheidenheit der weiblichen Charaktere sind schwer zu ertragen!
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Tina Scheidt Mon, 22 Apr 2013 11:13:03 -0000
Antwort löschenMan darf nicht vergessen, dass dieser Roman zu einer Zeit spielt, in der das Bild der Frau ein völlig anderes ist, als es heutzutage ist. Die Frauen hatten weitaus weniger Rechte und Freiheiten, die uns heutzutage selbstverständlich sind, weswegen manches Verhalten aus unserer heutien Sicht absolut unverständlich ist. Das hat nichts mit Kitsch und zu viel Bescheidenheit der weiblichen Charaktäre zu tun als viel mehr mit den gesellschaftlichen Fesseln, in denen Frauen oft genug als Ware in Ehen verkauft wurden, um Besitz zu sichern oder zu mehren. Frauen hatten leider nicht viel zu vermelden!
joanna_samantha Mon, 22 Apr 2013 14:44:28 -0000
Antwort löschenDas mag sein, ich schreibe auch gerade eine Hausarbeit zum Thema Frauen bzw. Gender in Austens Persuasion. Für das 21. Jahrhundert ist es jedoch trotzdem sehr zurückgeblieben... Aber ich denke, über Jane Austen lässt sich viel streiten ;)
Und was den Kitsch des Films angeht: ich denke, das hat wenig mit der Zeit zu tun, gibt es heute ja noch genau so. Ist wohl einfach Geschmackssache. Aber ist doch gut, hatte wenigstens eine von uns Spaß beim Filmgucken :)
Als ich den Fim mit einer Freundin und meinem Freund schaute, verließ mein Freund schnell den Raum, während meine Freundin und ich nach wenigen Minuten litten (ich sah den Streifen für einen Unikurs).
CousinFly Fri, 24 Jun 2011 17:53:29 -0000
Kommentar löschenMr. Knightley ist viel besser als Mr. Darcy!
Toller Film :)
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Meerengel Sat, 09 Oct 2010 11:04:28 -0000
Kommentar löschenGut umgesetzte Literaturverfilmung mit charmanten Schauspielern. Eine überzeugende Atmosphäre und gute Dialoge. Absolut empfehlenswert :-)
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Kris Mon, 22 Jun 2009 21:26:23 -0000
Kommentar löschenJane Austen war einfach die Größte!
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elizabethanne Fri, 22 Feb 2008 16:01:52 -0000
Kommentar löschenEin schöner Ausstattungsfilm, mit bekannten, guten und auch gutaussehenden Darstellern- mehr aber auch nicht- und mit einer GP, der- wie immer- drei verschiedene Arten des Gesichtsausdruckes zur Verfügung stehen und die von Toni Collette und besonders von Sophie Thompson locker an die Wand gespielt wird.
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freedika Mon, 18 Feb 2008 22:16:51 -0000
Kommentar löschenGelungene Jane Austen Verfilmung mit einer perfekten Gwyneth Paltrow und einigen Liebesirrungen und -wirrungen.
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