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Jeff, der noch zuhause lebt

Jeff Who Lives at Home (2011), US Laufzeit 83 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 09.08.2012


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6.1
Kritiker
17 Bewertungen
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6.3
Community
1075 Bewertungen
66 Kommentare
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von Mark Duplass und Jay Duplass, mit Jason Segel und Ed Helms

Jeff, der noch zuhause lebt stammt von den Mumblecore-Pionieren Jay und Mark Duplass und erzählt vom Slacker Jason Segel, der seinem spießigen Bruder Ed Helms bei seinen Eheproblemen helfen will.

Jeff, der noch zuhause lebt (Jason Segel), verbringt seine meiste Zeit damit fern zu sehen, zu kiffen und über sein Schicksal zu grübeln. Sein Bruder Pat (Ed Helms) hingegen hält sich für einen Gewinner und Draufgänger, der Geld für einen Porsche ausgibt, das er eigentlich gar nicht hat. Als Jeff eine simple Besorgung für seine Mutter Sharon (Susan Sarandon) machen soll, beginnt er zu glauben, dass das Universum ihm Botschaften über sein Schicksal sendet. Unterwegs trifft er seinen Bruder, der davon ausgeht, dass seine Frau Linda (Judy Greer) ihn betrügt. Zusammen beginnen die beiden ihr hinterher zu spionieren.

Hintergrund & Infos zu Jeff, der noch zuhause lebt
Jeff, der noch zuhause lebt (OT: Jeff, Who Lives at Home) ist ein weiterer Film der Brüder Jay Duplass und Mark Duplass. Wie bei Cyrus und auch weiteren Filmen, führten die Brüder bei Jeff, der noch zuhause lebt nicht nur Regie, sondern waren auch Produzenten und schrieben das Drehbuch. Der Film entpuppt sich als typischer Duplass-Film, in dem das nicht erwachsen werden thematisiert wird. Jason Segel ist den meisten Zuschauern vor allem aus der US-Sitcom How I Met Your Mother bekannt und konnte auch als Drehbuchautor (Die Muppets, Männertrip) Anerkennung gewinnen. Mit Hangover und Hangover 2 feierte Ed Helms große Kinoerfolge.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Jeff, der noch zuhause lebt
Genre
Komödie, Drama
Zeit
2011
Handlung
Autounfall, Bergung, Bestimmung, Bruder-Bruder-Beziehung, Bus, Dieb, Hinweis, Hotelzimmer, Keller, Lebensretter, Mutter-Sohn-Beziehung, Porsche, Rettungsversuch, Sanitäter, Schicksal, Schicksalsschlag, Sinn des Lebens, Untreue, Verfolgungsjagd, Verkehrsstau
Tag
Mumblecore
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Indian Paintbrush, Jeff Brothers Productions, Mr. Mudd, Right of Way Films

Kritiken (21) — Film: Jeff, der noch zuhause lebt

Arthur A.: www.filmfutter.com

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1.5Ärgerlich

Ein gänzlich belangloser, unlustiger Film mit uninteressanten Charakteren, der gerne klug und gewitzt wirken möchte, dabei aber genau das Gegenteil erreicht.

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Co-Pilot

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Das trifft es ziemlich gut(!)


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] Mit Jeff, der noch zu Hause lebt haben die Brüder und Regisseure Jay und Mark Duplass eine warmherzige und intime Indie-Komödie geschaffen, die ganz akut und bewusst der Entschleunigung frönt und so die Zeit des Müßiggangs für Jeff aka Jason Segel, der sich mehr und mehr auch in Filmen zu behaupten weiß, ins rechte Licht rücken, sehr zum Leidwesen seiner Familie, hier dargestellt von Ed Helms, der sich völlig konträr zu seinem Hangover-Image verhalten darf und Susan Sarandon, die wie immer großartig ist, in dem was sie tut. Es handelt sich zweifelsohne um einen sonderbar ruhigen, betulichen Film und erst zum Ende hin wird der zeitweise behäbige Fortgang der Geschichte gekonnt aufgebrochen. Dieses Tempo ist natürlich zuvorderst der namensgebenden Titelfigur geschuldet, die hier als krasser Gegenentwurf zur heutigen Leistungsgesellschaft skizziert wird und sich in all ihrer Trägheit durch die Welt schleppt, auf der ständigen Sinnsuche und offen für die Wunder des Alltags. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Alex.de.Large

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Manchmal kam mir Jeff wie eine jüngere Version eines gewissen"DUDE"vor.Das dies eine evtl.gewollte Hommage ist,legt auch die Namensgebung nahe.Sowohl El Duderino als auch sein Darsteller Mr.Bridges heißen schliesslich mit Vornamen Jeff.


evants.com: eventsandtrends.com

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6.0Ganz gut

"Jeff, der noch zu Hause lebt" ist eine relativ ruhige Komödie, die auf Situationskomik setzt und mit Indie-Charme daherkommt. Eigentlich passiert nicht viel in Jeffs Leben, es plätschert eher dahin. Ein gewisser Reiz entsteht aber durch das Bruderpaar Jeff und Pat alias Segel und Helms, das ungleicher kaum sein kann. Der eine Bruder ist auf Karriere und Statussymbole aus, der andere verweigert sich diesen Werten und lebt einfach sein kleines Leben vor sich hin. Somit ist die Komödie auch ein Appell dafür, einfach mal auf die Bremse zu treten, wenn der Stress und die Geschwindigkeit im Leben überhand nehmen und die Gefahr droht, dass die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Die Geschichte des Stoners, der bei Mama im Keller haust und auf dem Klo über die Botschaft von M. Night Shyamalans „Signs“ philosophiert, ist gerade deswegen so bemerkenswert, weil sie so unbemerkenswert ist. Die Duplass’s frönen einer gechillten Alltäglichkeit, einem tief in den Sessel zurück gelehnten Blick auf ganz und völlig Unbesonderes – und die kleinen Ereignisse, die wie Zufall oder Schicksal oder gar wie ein Wunder daraus hervor funkeln. Und obwohl ihr SlowMo-Antiheld Jeff in der Eröffnungsszene des Films auf dem Pott hockt geht’s dabei ohne lauten Fäkalhumor und zotige Sprüche ab. „Würde“ ist so ein Wort, das viele aktuelle Macher aus ihrer Comedyfibel gestrichen zu haben scheinen, die Figuren der Duplass-Brüder behalten selbige, egal, was für weltvergessene Spinner oder arschlochige Choleriker, betrügerische Ehefrauen oder vereinsamte Rabenmütter sie auf den ersten Blick sein mögen. „Jeff, Who Lives at Home“ bekommt seinen Antrieb aus geradezu banal-gewöhnlichen Dingen, ein Typ hat sich verwählt, ein Paar streitet, ein kleiner Flirt mit Unbekannt auf der Arbeit, die einleitenden Ereignisse zu achtzig Minuten in Schritttempo verbrachter Erkenntnisreise. »Aufregend« brummt da höchstens ’ne Schildkröte.

Aufregend ist aber freilich auch nicht das, was „Jeff, Who Lives at Home“ sein soll oder überhaupt will. Der Film ist wie der Gesichtsausdruck von Hauptdarsteller Jason Segel: gleichmütig, den Blick oft nicht im Hier und Jetzt, sondern gerichtet auf ein Irgendwas im Irgendwo, das Jeff durch seine Holzleimodyssee führt. Die Erzähle ist ruhig und runtergefahren, der Film wirkt länger, als er eigentlich dauert, aber ohne sich zu ziehen, ohne auf der Stelle zu treten, selbst wenn er den Schauplatz nicht wechselt. Klar dürfte sein, dass die Gags nicht wie Fontänen auf einer Gartenschau aus der Geschichte vorsprudeln, die Pointen nicht mit »Samba!« und »Hossa!« aufmarschieren. Die Situationen sind zum schmuzeln, nicht zum losprusten. Wenn Jeff am Anfang seines Abstechers auf eine Gruppe Streetbasketballer trifft und diese ihn zum Mitspielen auffordern kommt nicht der Schenkelklopfer, weil der Stubenhocker sich beim Korbwurf zum Affen macht, sondern der Lächler, weil er tatsächlich bball-Skills offenbart. White man can jump.[...]

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Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Die Regie-Brüder Jay und Mark Duplass [...] inszenieren ihre charmante Geschichte der schrägen Geschwister mit der notwendigen Lässigkeit, mit gutem Gespür für das richtige Tempo sowie einem großen Talent für Situationskomik.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

So lebt dieser unaufgeregt und ehrlich erzählte, aberwitzige Trip durch einen chaotischen Nachmittag dann auch vor allem von den Dialogen – und der Chemie zwischen Brüdern, über die das Regieduo bestens bescheid weiß.

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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Jay und Mark Duplass hingegen haben das Talent, selbst mainstream-taugliche Komödienhandlungen so antriebslos und unpointiert zu erzählen, dass daraus etwas ganz anderes entsteht – nämlich sehr eigenwilliges, auf seltsame Weise berührendes Independent-Kino.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Jeff, der noch zuhause lebt ist kleines, introvertiertes und bescheidenes Charakterkino. Das ist eine Auszeichnung für die Tiefe seiner erzählerischen Ambitionen, aber ein Defizit auf der Suche nach einem interessierten Publikum.

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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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6.0Ganz gut

Trotz Jason Segel in der Hauptrolle ist Jeff, der noch zu Hause lebt kein witziger Teenie-Film, sondern in seiner Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit vor allem für Erwachsene zu empfehlen. Eine ruhige Komödie.

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Edward Nigma: CinemaForever

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4.0Uninteressant

"Shit is alive!"

Jason Segel ist ein kreativer Kopf, das hat der „How I Met Your Mother“-Star bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler, verfasste der gebürtige Amerikaner auch schon mehrere Drehbücher zu Erfolgs-Komödien wie „Nie wieder Sex mit der Ex“ oder „Fast verheiratet“. Doch auch bei Muppet-Geeks dürfte der hünenhafte Schauspieler einen gewaltigen Stein im Brett haben, schließlich agierte er als treibende Kraft bei der Leinwand-Wiederbelebung der Muppets. Nach vielen Blödel-Komödien wäre es für den lustigen langen Lulatsch durchaus mal an der Zeit, sich an einer ernsteren Rolle zu versuchen. Auch wenn der neue Film der „Cyrus“-Regisseure „Jeff, der noch zu Hause lebt“ kein reines Drama ist, bietet die ruhige Dramödie genug Zeit für den ein oder anderen emotionalen Moment, den Segel geschickt für sich zu nutzen weiß. Abseits von Segels gelungener Darstellung als romantischer Dauerkiffer kann „Jeff, der noch zu Hause lebt“ aber selten begeistern.

Kiffen, Schlafen und auf dem Klo über Shyamalan-Filme sinnieren: Das ist der Alltag des 30-jährigen Jeffs (Jason Segel). So recht weiß der Tagträumer noch nicht, wo ihn das Leben so hinzieht und bis er das weiß, sieht er auch keine Veranlassung dazu aus der Kellerwohnung seines Elternhauses auszuziehen. Ganz anders dessen Bruder Pat (Ed Helms), der schon seit einigen Jahren auf eigenen Beinen steht. Doch auch bei ihm läuft nicht alles wie geplant, denn der egozentrische Workaholic steckt mitten in der Midlife-Crisis und steht kurz davor seine Ehe gegen die Wand zu fahren. Einzig Mutter Sharon (Susan Sarandon) steht fest mit beiden Beinen im Leben. Doch scheinen die ständigen Misserfolge ihrer Söhne auch an ihr nicht spurlos vorbeizugehen. Etwas Abwechslung bringt ein geheimer Verehrer in das Leben der zweifachen Mutter, der ihr am Arbeitsplatz romantische Nachrichten zukommen lässt…

Die Filme der Duplass-Brüder sind irgendwo zwischen Komödie und Drama anzusiedeln. Doch dabei lösen sie oftmals ein seltsames Unbehagen im Zuschauer aus. So wusste man in „Cyrus“ stellenweise nicht, ob man nun leise lachen oder bestürzt auf einige Szenen reagieren sollte. Einen ähnlich unglücklichen Balanceakt unternehmen die Regisseure auch in „Jeff, der noch zu Hause lebt“: Hier wechseln sich dramatische Szenen mit komödiantischen Einlagen ab, ohne dass diese jemals wirklich fesseln, den Zuschauer wirklich emotional packen könnten. Einzig das kleine, geheime Liebesabenteuer von Mutter Sharon an ihrem Arbeitsplatz kann mitreißen. Es ist es direkt niedlich zu sehen, wie die sonst so grimmig dreinblickende Susan Sarandon bei dem Gedanken an einen geheimen Verehrer aufblüht und sich wie ein Highschool-Girl vor dem ersten Date benimmt. Schade, dass dieser Episode nicht mehr Zeit eingeräumt wurde…

Zudem fällt es äußerst schwer mit den Protagonisten dieser Dramödie mitzufühlen. Wenn sich Dauerkiffer Jeff auf eine Suche nach seinem Schicksal in obskuren Deutungen der shyamalanschen Filmwelt verliert und sich durch seinen Schicksalsglauben permanent in Schwierigkeiten bringt, denkt man sich höchstens „selber schuld“. Wenigstens sind dessen Eskapaden dank Jason Segel noch nett anzusehen, denn dieser gibt sich sichtlich Mühe aus seiner Rolle noch das Beste herauszuholen und kann erstaunlicherweise besonders in den ruhigen Momenten vollends überzeugen. Anders hingegen die Abschnitte mit Ed Helms, denn wie schon in den „Hangover“-Teilen versucht dieser fehlende Komik durch Lautstärke und permanentes Over-Acting zu kompensieren und zerrt damit schon nach wenigen Minuten an den Nerven des Publikums. Wenn dieses lautstarke Nervenbündel sich auch noch als arroganter Egozentriker erweist, dann kann man nur zu gut verstehen, warum dessen Frau so erpicht darauf ist, die Beziehung zu beenden. Statt Mitgefühl kommt da eher die Frage auf, wie diese Verbindung überhaupt zustande kommen konnte.

Doch bis zum „großen“ Finale muss der Zuschauer viel Zeit mit den Protagonisten verbringen, und so zieht sich die ohnehin recht kurz bemessene Spielzeit von 86 Minuten zäh wie Kaugummi. Das macht auch der minimalistische Xylophon-Soundtrack nicht besser, der in einer Endlosschleife zu stecken scheint und bereits nach kurzer Zeit eine eher einschläfernde Wirkung hat. Wenn es dann in den letzten 15 Minuten plötzlich hoch hergeht, erwacht man noch einmal aus seiner Lethargie, nur um dann festzustellen, dass auch dieses Finale sprichwörtlich im Indie-Kitsch zu ersaufen scheint. Wenn dann schlussendlich wieder alles beim Alten ist, sich nichts und niemand geändert hat und Jeff immer noch zu Hause lebt, ja sogar noch bestärkt wurde in seiner eigenwilligen Weltansicht, fragt man sich, warum man sich diesen Film überhaupt angetan hat.

Fazit: Seichte Kiffer-Odyssee gefangen zwischen Komödie und Drama, die nie richtig in Fahrt kommen will. Wer schon mit „Cyrus“ nichts anfangen konnte, sollte einen großen Bogen um „Jeff, der noch zu Hause lebt“ machen.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.0Sehenswert

Eine erfrischende Komödie mit viel Situationskomik, skurrilen Charakteren und Pfiff präsentieren hier die Brüder Duplass.
Hinzu kommt eine gehörige Portion Frauenpower in Gestalt von Susan Sarandon, die als resolute Mittfünfzigerin unverhofft per Chat am Arbeitsplatz in einen heißen Flirt gerät und mit einer anderen Frau an ihrer Seite neuen Schwung in ihr Leben bringt. Unwillkürlich denkt man dabei natürlich auch an den berühmten Roadmovie „Thelma und Louise“ von Ridley Scott, von dem wiederum heute parallel der neue Actionthriller Prometheus ins Kino kommt, in dem wiederum Außerirdische eine Rolle spielen wie in Jeffs Lieblingsfilm „Signs-Zeichen“. Um mit Jeff zu sprechen: Das sind bestimmt keine Zufälle.

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Stefan Weber: Radio Köln Stefan Weber: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Man empfindet Mitleid, Unverständnis, Sympathie für die Figuren, die niemals eindimensional gezeichnet werden. Auch wenn man zu Beginn des Films schon ahnt, dass Jeff eben kein ewiger Loser, sondern ein klassischer Held ist.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Wie schon beim Duplass-Vorgänger Cyrus mit John C. Reilly und Marisa Tomei glaubt man, dass diese Menschen wirklich sind und nimmt ihre Ideen mit nach Hause. Solchen Zeichen für Qualität und innere Werte darf man gerne folgen.

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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst

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6.5Ganz gut

Jeff, der noch zu Hause lebt hat eine ausgesprochen schön verträumte Stimmung; das Tempo ist auf fein austarierte Weise etwas verschleppt. Allerdings bleiben bei Jeffs Reise durch den Zeichenwald wie auch beim Versuch, den Geist des Mumblecore-Kinos massenkompatibler zu machen, alles Bissige und Unpassende auf der Strecke.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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5.0Geht so

[...]Das Schlimmste an Jeff, der noch zu Hause lebt ist allerdings, dass er noch nicht einmal wirklich schlecht ist. Er ist einfach so kraftlos, dass man sich fragen muss, wen diese Schnitzeljagd ins Nichts nun letzten Endes wirklich bewegen soll. Fans von Komödien? Nein. Anhänger von tiefschürfenden, anspruchsvollen Dramen? Eher weniger.[...] Da hilft auch die vehemente wie nervige Zoomerei von Kameramann Jas Shelton nicht, um Dynamik in die pseudo-bedeutungsschwangere Geschichte zu bringen: Ebenso wie ihrem Protagonisten fehlte scheinbar auch den Regisseuren ein klares Bild davon, wohin diese Reise nun eigentlich genau gehen sollte.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

[...] Das Gefühlige der Duplass-Brüder. Das ihre Filme so warmherzig, fast naiv hoffnungsvoll macht. Mit Themen, die sie immer wieder zu beschäftigen scheinen. Wie schon in "Cyrus" spielen die Abwesenheit des Vaters, die Konzentration auf das Mutter-Sohn-Geflecht und der damit verzahnte Wunsch nach individueller Selbstverwirklichung eine maßgebliche Rolle. Und um zum Zentrum ihrer selbst vorzustoßen, müssen die Figuren in Duplass’ Filmen zunächst stets einmal lernen, sich nicht mehr länger im Weg zu stehen. [...]

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Joe Neumaier: New York Daily News Joe Neumaier: New York Daily News

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6.0Ganz gut

Der ganze Film handelt davon, Bruchstücke wieder zusammen zu setzen. Es mag nicht immer alles zusammenpassen, aber wenn man es nur auf die richtige Weise betrachtet, so sieht man das Liebenswerte an Jeff Who Lives at Home.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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6.5Ganz gut

Jeff Who Lives at Home, wie auch der frühere Film der Duplass-Brüder, Cyrus, ist ein faszinierendes stilistisches Experiment, der Versuch, die verlotterte, weitschweifige lo-fi-Ästhetik des Mumblecore in eine Art Harmonie mit den Genre-Befehlsformen des kommerziellen Filmemachens zu bringen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Die Duplass-Brüder machen weiterhin Miniaturen, die Universen enthalten. Sie wirken lässig, aber ihnen ist es todernst. Sie scheinen herum zu stolpern und so auf ihre Beschichten zu stoßen, aber ihre Filme sind thematisch schlüssig. Sie scheinen Dinge von geringer Bedeutung zu präsentieren, aber der Einsatz ist immer gewaltig und von Lebens-verändernder Qualität.

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John DeFore: The Hollywood Reporter John DeFore: The Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Jeff Who Lives at Home ist wie ein netter Ausflug, der die Duplass- Brüder mit den unterschiedlichen Film-Geschwistern Jason Segel und Ed Helms zusammenbringt und sich von der Komik eines Cyrus distanziert, zugunsten einer tieferen Charakterzeichnung und Momenten voller Gnade.

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (45) — Film: Jeff, der noch zuhause lebt


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DonChris

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Bewertung7.5Sehenswert

Jeff ist 30, kifft, träumt in den Tag hinein und lebt noch zu Hause bei Mutter`n - Also nicht gerade der lebende amerikanische Traum ;). Dazu ist er davon überzeugt, eine Bestimmung zu haben welche ihm sein Schicksal durch ein Zeichen offenbaren wird. Angetrieben von seinem Lieblingsfilm "Signs", lässt er sich von diesem Gedanken auch in keinster Weise abbringen.

Sein Bruder Pat sieht im Lebensstil und dem aus seiner Sicht durchgedrehten Geschwafel seines Bruders nichts anderes als das verwirrte Gerede eines Kiffers - Dabei ist er selbst recht nah dran an der Rolle des Blindgängers, denn obwohl seine Frau mit dem Holzhammer auf Probleme hinweist, scheint er sie nicht zu erkennen. Dazu noch eine Mutter die das Wort "Midlife Crisis" nicht nur aus Filmen kennt - Und herzlich willkommen im Film!

Kurzum, es werden ganz im Stile eines Indi-Streifes und mit artiger Anlehnung an das Film-Noir-Genre, mächtig verkorkste, gescheiterte Charaktere gezeichnet. Der Stil der dabei angewandt wird ist unruhig und nahezu wackelig, da die Duplass Brothers in dem Film sehr auf kantige Zoom-Sprünge zu stehen scheinen. Mich hat das nicht sonderlich gestört, aber wie sagt man so schön: "Ein mal ist Zufall. Zwei mal ist gewollt. Und drei mal ist übertrieben". Ich kann schon verstehen, dass viele diese Kameraarbeit mit der Zeit nervig und ungewohnt fanden.

Im Mittelteil des Films läuft Jeff seinem Schicksal nach, Pat`s Leben dreht sich um, und die Mutter erfährt so eine Art Hoffnung auf den zweiten Frühling. Ich mag allerdings, dass der Film eben diese Themen eher unterschwellig vermittelt.
Am Ende kommt dann - wie soll es auch anders sein - etwas Schwung die Handlungsabläufe. Ich will nicht zu viel verraten, da der ein oder andere den Film noch nicht gesehen haben wird, aber ich finde das Ende tatsächlich nett, auch wenn es ganz brutal am Rande der "Alles wendet sich zum Guten"-Ideologie, die ja in amerikanischen Filmen so beliebt ist, kratzt.
Insgesamt ist diese Tragikkomödie durchaus sehenswert, da die Geschichte und deren Umsetzung erfrischend unkonventionell ist und die Darsteller allesamt überzeugen.

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f-rex

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Bewertung5.5Geht so

Mittelmäßiger Film mit schwachem Ende. Der Film hat allerdings ein paar gute Szenen und mir haben die Schauspieler gefallen, für die miese Kamera ziehe ich allerdings nochmal einen halben Punkt ab.

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fliegendreck84

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich find den Film schlichtweg einzigartig. Die Charaktere sind schön freakig und ein schöner Soundtrack rundet alles ab. Nur zwischendurch flacht der Film kurzzeitig etwas ab. Wer hier mit einer rießen Lachkomödie rechnet liegt jedoch falsch. Dennoch kann man es auch nicht als Tragikkomödie durchgehen lassen wie ich finde. Deswegen - einzigartig ;-)

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96erFilmChecker

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Bewertung5.0Geht so

Jason Segel spielt hier das sympathische Muttersöhnchen. Jeff lebt mit 30 noch in Muttis Keller, kifft und verbringt sein Leben alleine ohne wirklichen Sinn. Sein Bruder befindet sich grade in der Beziehungskrise während seine Mum einen heimlichen Verehrer hat. Dieser Film ist nicht wirklich ne Komödie eher eine Selbstfindungtour. Während der Aufklärung der Affäre von Pats Frau geraten die beiden Brüder in so manches Fettnäpfchen. Zum Ende des Films führt Jeffs Prinzip noch zu einer wahren Heldentat. Die Schauspieler spielen ihre Rollen solide zusammenfassend ist zu sagen, das der Film wenig zu lachen bietet und ich mir deutlich mehr versprochen habe. Vergebe mittelmäßige 5/10 Punkten.

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LokisSon

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Bewertung3.0Schwach

Eigentlich bin ich für diese Indie-Slacker-Filme leicht zu begeistern. Ein etwas abseitiger Humor mit vielen superintellektuellen popkulturellen Referenzen, dazu ein total alternativer Soundtrack und dazu noch der nerdige, non-konformistische Protagonist. Ein einfaches Rezept, das bei mir erstaunlich gut funktioniert.
Bei „Jeff“ haut das allerdings so gar nicht hin. Shyamalan-verehrende Weltverschwörungsanhänger starten bei mir schon einmal ganz weit unten auf der Sympathie-Skala. Getoppt wird dies dann nur noch von den Nebencharakteren, die ordentlich an meinen Nerven zerrten. Mit Ausnahme von Jeffs Mutter Sharon, toll gespielt von Susan Sarandon, deren Side Plot das einzig wirklich sehenswerte des Films ist.
Die (zugegebenermaßen oft aufgesetzte) Coolness anderer Filme dieser Sorte erreicht „Jeff“ leider auch nie, sondern erinnerte mich atmosphärisch eher an Slapstick. Der Soundtrack schafft da auch nichts zu retten.
Da bleibt mir nur die Erkenntnis: ein Slacker macht noch keinen Indie-Film – insbesondere nicht, wenn dessen Leben sich nach einem Film von Shyamalan richtet.

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Danyrail

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Fande vor allem Ed Helmes (wie in allen seinen Filmen) extrem nervtötend.


LokisSon

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Ja, unerträglich :/


Gabster

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Bewertung7.5Sehenswert

Mal wieder ein Film, der die Einfachheit feiert. Ganz so wie ich es liebe. Es ist schon erstaunlich, wie unterhaltsam es sein kann, einen jungen Kiffer auf seinem Weg durch den Tag zu folgen. Die Kameraführung erinnerte mich zwar oft fatal an billige Found-Footage-Horrorfilme, dafür hatte das Drehbuch aber mehr Herz und Hirn als 90 Prozent des Komödiengenre. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass die Darsteller ihre Rollen wirklich spielen anstatt wie so oft nur zu behaupten: Segel und Helms sind gewohnt witzig und auch Kultkomikerin Judy Greer macht ihren Job mal wieder gut. Ob aus jemandem wie Susan Sarandon nicht vielleicht doch noch etwas mehr herauszuholen gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt. Als Zuschauer sollte man an den Film keinerlei Erwartungen in Bezug auf Logik stellen. Zuerst irritierten mich die ganzen Zufallsbegegnungen und -beobachtungen noch auf die sich das Skript größtenteils stützt, aber irgendwann begann ich den Film genau für diese Dreistigkeit zu feiern, genauso wie bei Jeff, der einen auch erst mehr verwundert, bevor man ihn mit der Zeit lieben lernt.

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Molle

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Bewertung7.0Sehenswert

"Jeff" macht nicht viel falsch, aber auch wenig richtig - denn Risiko ist dem Film fremd. Hauptsächlich lebt der Film dabei von seinen 4 Darstellern, allen voran Ed Helms hat mich positiv überrascht, wobei ich vorher auch kein großer Fan von ihm war. Ansonsten weiß mich das weibliche Duo Sarandon & Greer mehr zu überzeugen als mein hochgeliebter Segel, dem ich, ähnlich wie einem meiner anderen Lieblingsdarsteller, Michael Cera, mal eine andere Rolle wünsche würde, als dem leicht pummelig-liebwürdigen Typ von nebenan. Es ist aber kaum auszudenken, wie daneben Jeff's Plot (Kevin) im Film rübergekommen wäre, wenn nicht Jason Segel die Rolle ausgefüllt hätte. So bleiben seine Beweggründe bis zum Ende des Filmes größtenteils unverständlich - für vereinzeltes Kopfschütteln hab ich gar Verständnis.

Einzig wirklich negativ ist mir aber nur die Kameraführung aufgefallen, die für ein Dramedy-Movie viel zu hektisch agiert und den Zuschauer oft mit Nahaufnahmen verschreckt. Gepaart mit dem gewollten Indietouch und dem passend leicht-romantischen Soundtrack ergibt das eine völlig sinnfreie Kombination. Der Plot, der an einem einzigen Filmtag erzählt wird, ist sicherlich nicht der stärkste, vieles ist kitschig und wirkt zu konstruiert, dennoch habe ich mich nie dabei erwischt zu stöhnen wie übertrieben romantisch oder gutmenschlich doch alles wäre. Ich weiss nicht, ob es an den Darstellern lag, der Inszenierung oder an was auch immer. Ich weiss nur, dass ich am Ende gerührt war von den Schicksalen der 4 sehr unterschiedlichen Menschen und wirklich sagen kann: für 90 Minuten seichte Unterhaltung ohne viel Ansprüche ist "Jeff, der noch zuhause lebt" perfekt geeignet.

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Eiti666

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film versucht, so verstehe ich ihn, die Schnelllebigkeit, Rationalitätsverliebtheit und moralische Wertfreiheit (bzw. -flexibilität) zu kritisieren, indem er dieser Gesellschaft einen Antagonisten entgegenstellt, der seinen Lebenssinn nicht durch die großen Werte 'heiliger westlicher Nationen', wie Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstständigkeit, Individualismus, Karriere usw. begreift, sondern an einen Fatalismus mit einer Verbundenheit aller Elemente zueinander glaubt. In diesem Sinne spricht dieser Film tiefgründige, da metaphysische, Themen an. Das hat mir sehr gut gefallen, da diese Themen in Blockbuster-Filmen nur sehr selten oder sehr klischeehaft dargestellt werden. Desweiteren hat mir das Schauspiel von Jason Segel und Susan Sarandon sehr gut gefallen, da sie die Introvertiertheit, Ruhe und Betrübtheit des Films und der Themen atmosphärisch geprägt haben. In den Themen Fatalismus und Suche nach dem Sinn des Lebens (bzw. Zusammenlebens) hätte jedoch noch mehr drin gesteckt, als die Darstellung einer verlorenen Familie, die durch beinahe und tatsächliche Verlusterfahrung eine Renaissance ihres Welterlebens erfährt. Deshalb 'nur' ein 'Gut' von mir.

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pahe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach ein schöner Film, mit schöner Pointe. Eine gute Mischung aus Drama und Komödie.

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Moonchild0

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Bewertung0.0Hassfilm

Schlechtester Film den ich bisher gesehen habe. Alle Filme die ich sonst richtig schlecht finde waren dadurch wenigstens etwas unterhaltsam - dieser nicht. Absolut nichtssagend, langweilig. Die Kameraführung ist eine Katastrophe, die Handlung ist schlichtweg nicht vorhanden. Ein Film der vieles sein wollte aber nichts ist.

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basti1983

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Bewertung6.5Ganz gut

Hmmm... Wie soll ich diesen Film nur bewerten? Nach dem Titel hatte ich mit einer Komödie im Stil von z.B. "Stiefbrüder" gerechnet, aber letztendlich würde ich "Jeff..." noch nicht mal als Komödie bezeichnen, noch nicht mal als Tragikomödie, weil es Lacher eigentlich gar nicht gibt, höchstens mal vereinzelte Schmunzler über das Wesen von Jeff...

Der Unterhaltungswert verläuft sinusartig: Es geht angenehm los, man fragt sich was in Jeff's Kopf vorgeht und begleitet ihn in seinem "Alltag". Dann flacht das Ganze ziemlich ab und die Story (wenn man es so nennen will) plänkelt so vor sich hin. Leider baut man dabei auch kaum eine wirkliche Beziehung zu den Charakteren auf. Zur Mitte des Films habe ich mich mit 4-5 Punkten angefreundet, aber zum Ende hin reißt der Film diese Schwäche nochmal raus, rettet aber nicht den Gesamtverlauf komplett.

Ein sehr ruhiger Film zum Abschalten, man braucht den Geist nicht weiter bemühen, es bleibt aber auch kein sonderlich großer Eindruck zurück... Nicht schlecht, aber kein Überflieger.

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Co-Pilot

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Bewertung2.0Ärgerlich

Einer der sinnfreiesten Mistfilme die je sehen musste.
Gelacht haben wir kein einziges mal, am liebsten hätte ich geweint. 90min. Ohne Unterbrechung. Unaufhaltsam.

Was war das für ein Zeitverlust(!) Wer dreht so einen Quark?
Eigentlich ist ein leeres DIN A4-Blatt genauso unterhaltsam wie der Film...

Meine 2 (wohl lange unerreichbaren) Highlights:
Es geschieht ein Anruf "Kevin zu Hause?" (falsch Verbunden) und der Hirni Jeff rennt nun den ganzen Tag irgendwelchen Kevins hinterher - daraus hätte man ein Gagfeuerwerk machen können, my dear! Was geschieht? Gar nichts! Die Trofnase stolpert wie ein hirnamputierter Vollschwachmat durch die Stadt und lähmt den Zuseher bis in die tiefsten und innigsten Gefilde. Garniert wird das ganze dann mit der "Mutterstory" die so schlicht Schei... ist, dass ich darauf gar nicht mehr näher eingehen will.

Highlight 2:
Die einzige (!) Szene mit etwas Mundwinkel-Zuck-Niveau sieht aus wie folgt:
Jeff und sein nicht minder spackiger Bruder verstecken sich neben einem Getränke/Riegelautomat wie man sie halt von überall her kennt.
Darauf aufmerksam gemacht, dass Jeff ja "zu groß" ist um dahinter ungesehen zu bleiben verkriechen sich die beiden dennoch neben die Schoki-Coffeekiste...
Was passiert? Die Kameraführung beginnt zu wackeln wie im ersten Wackelcam-Horrormovie 1912 und zoomt auf Jeffs knapp 5cm überstehendes Haar welches über dem Automaten hervorschaut... Bäm - den ganzen Witz mit brachialer Gewalt in die Tonne geschossen :(

Wer auf sowas steht wird an "Jeff, der noch zu Hause lebt" seine wahre Freude finden. Ich verzichte gern! Der Crap gehört ganz tief und weit unten versteckt und Jeff sollte sich den Rest seinen kümmerlichen Lebens am besten auch gleich mit verstecken.
PS. Die Charakteristik "Kiffer" wurde wohl ausschliesslich eingebettet um ein entsprechendes Punlikum anzulocken - Vorsicht hier: Der zieht max. 2 Bongs im Film. Hat gar nichts mit dem so angepriesenem Kifferdasein zu tun...

Ich vergebe Punkt 1: für was eigentlich? Keine Ahnung.
Und Punkt 2: weil Jeff, bla bla bla nicht ganz so scheisse ist wie Rubber; mein "Lieblingsfilm"...

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Jeff, der noch zu Hause lebt bei uns mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann unsere Endbewertung. Jeff, der noch zu Hause lebt geht mit grottenschlechten, belanglosen & langweiligen 2,0 Punkten in the books.
*Hassfilmpotential*

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Oh, diese verdammten Hipsterfilme. Mit ihrer scheiß Indie Mucke, all diesen lächerlich aufgesetzen Emotionen und Drehbüchern, für die man vor 15 Jahren noch lauthals ausgelacht worden wäre. Und das schlimme ist: ICH MAG DEN KÄSE AUCH NOCH! Why, god, why?!? :D

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Hornblower

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Der war doch alles andere als aufgesetzt?!


tedstardust

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Bewertung5.0Geht so

Jason Segel ist ein großartig naiv optimistischer Kiffer, Ed Helms ein wunderbares Ekelpaket und Susan Sarandon herrlich frustriert. Aber bei der öden Inszenierung schaffen es auch die tollen Darsteller nicht mitzureißen. Ein bißchen Wannabe-Gardenstate Feeling, das dem ganzen eine Tiefe geben soll, die der Film einfach nicht hat.

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Co-Pilot

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naiv optimistischer Kiffer?
Der zieht im gesamten Film 1 max. 2 Bongs weg. Das ist höchstens ein Wannabe - wohl gesciptet um eine "gewisse Zuschauerschaft" an Land zu ziehen. :(


DieFilmguckerin

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Handlung zeigt dem Zuschauer einen Tag aus dem Leben dieser liebenswerten und teilweise etwas schrägen Charaktere. Vor allem Susan Sarandon, die die Mutter spielt, macht ihre Sache gut und mimt in dieser herzerwärmenden Nebengeschichte eine verunsicherte Frau, die ob der plötzlichen Beachtung eines Kollegen zwischen Misstrauen und Geschmeicheltsein schwankt – sehr süß. Auch in den von Jason Segel gespielten Jeff kann man sich gut hineinversetzen, denn jeder sucht doch am Ende nur etwas, an dem er sich orientieren und festhalten kann, selbst wenn es nur ein sehr vages Zeichen des Universums ist. Er bildet dann auch ein tolles Gespann mit seinem natürlich total gegensätzlichem Bruder, der sein Leben augenscheinlich viel besser auf die Reihe bekommen hat.

Insgesamt ist der Film sehr unterhaltsam und spielt sehr schön mit seinen eigenwilligen und menschlichen Charakteren. Auch die Geschichte, die sich in einem einzigen Tag ereignet, ist sehr interessant und mündet in ein wirklich tolles Ende. Der Film ist stellenweise wirklich witzig, verliert aber nie seine emotionale Tiefe. Das Ganze ist vielleicht nicht weltbewegend und endlos tiefgründig, aber doch ein kurzweiliger Spaß, der sich angenehm anschauen lässt und den Zuschauer mit einem guten Gefühl entlässt.

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Hornblower

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Bewertung7.5Sehenswert

Hallo Moviepilot,

heute kam völlig überraschend Post - ich hab gewonnen!
Vielen Dank für den Film! Bewertung und Kommentar folgen irgendwann.

Beste Grüße
Hornblower

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RoosterCogburn

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Der Mann kann Komplimente machen - ich werd' nicht mehr.
Heiratest du mich? :D


Hornblower

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Oh, der erste Antrag, den ich bekomme. Leider kommst Du fünf Jahre zu spät... :D


Benjamin Barker

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn auch insgesamt nicht überragend oder in irgendeiner Weise besonders nachhaltig, bin ich doch dankbar für "Jeff who lives at home", der in Zeiten von Schnelllebigkeit, Hektik und Sarkasmus mit einer naiv-optimistischen Grundhaltung aufwartet, die tatsächlich eine Art heilende Wirkung nach sich zieht. Im Grunde hat der Film wenig zu erzählen, beschränkt sich nur auf einen Tag und hat durch seine viel zu kurze Laufzeit von knapp 75 Min. auch kaum Zeit, seine Figuren gebührend auszubauen. Trotz allem lässt sich der Film, genau wie Protagonist Jeff, von nichts aus der Ruhe bringen, schildert nur das, was er meint schildern zu müssen und wirkt so einfach entspannend auf den Zuschauer. Der spirituelle Jeff füllt seinen Alltag mit Tagträumen, sein Bruder Pat muss feststellen, dass er mit seiner sich selbstüberschätzenden Art manch Vertrauten vor den Kopf stößt und ihre Mutter schöpft nach dem Verlust des Ehegatten neuen Liebesmut - wenn auch ganz anders, als erwartet. Gegen Ende zerfasert die Geschichte leider etwas und wirkt ziemlich gehetzt, doch der subtil-zarten Stimmung und dem dauerhaft zart-melancholischen Lächeln auf dem Gesicht des Zuschauers kann dies nichts anhaben. Schön. Lediglich der krampfhaft erzeugte Indie-Stil ist viel zu offensiv und auch leicht kontraproduktiv, der pausenlose Einsatz der Zoom-Funktion ist in jeder Hinsicht überflüssig.

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Wirklich schöner Film vor allem das ENDE und Jeff

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dmtjdc

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Bewertung4.5Uninteressant

Gesneakt und für mittelmäßig befunden. Gute Schauspieler wirken eben auch in öden Filmen mit. Schon klar, was dieser Indie-Streifen erreichen will, aber es sind einfach viel zu viele Klischees und Zufälle am Start. Die Figuren sind mit so vielen genretypische Macken behaftet und verhalten sich derartig daneben, dass es schlicht unglaubwürdig ist. Ich hatte den Eindruck, hier wurde einfach nur eine handelsübliche Liste mit Indie-Gesetzmäßigkeiten abgehakt. Die...was... Tragtikkomödie (?) ist dabei nicht besonders lustig oder tief oder trifft Nerven oder sonstwas. Einzig das Spiel der Darsteller selbst und ein paar nette Szenen fand ich sehenswert. Da Jeff ein Kiffer ist, wage ich mal folgende Methaper: Dieser Streifen ist wie schlechtes Gras. Man zieht es durch, ist leicht bedrömmelt, schnell wieder nüchtern und am Ende bleibt nichts außer latenter Unzufriedenheit.

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HerrGodot

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr ruhiger Film mit tollen Handlungswechseln .
Klug
witzig
emotional
und sehr ungewöhlich :)
Ich war sehr angenehm überrascht ! ! !
und kann diesen Film Allen empfehlen die anspruchsvolle Unterhaltung mögen und mit Herz und Verstand beim schauen dabei sind .

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