Jenseits der Mauer

Jenseits der Mauer (2009), DE
Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Drama

- Kritiker
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5 Kommentare
Jenseits der Mauer - Bild 2237953
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von Friedemann Fromm, mit Katja Flint und Edgar Selge

Das Regime zerbröckelt, die Mauer fällt und am Grenzübergang Bösebrücke verweben sich in der Nacht zum 10. November 1989 die Schicksale der Menschen aus Ost und West. September 1974. Grenzübergang Bösebrücke: Heike und Ulrich Molitor sowie ihre beiden kleinen Kinder Klaus und Miriam werden bei einem Fluchtversuch gestellt. Nach ihrer Verurteilung stehen die Eltern vor einer schrecklichen Alternative: Sie können mit ihrem siebenjährigen Sohn in die BRD ausreisen, ihre zweijährige Tochter Miriam muss allerdings in der DDR zurückbleiben. 15 Jahre später verliebt sich der junge Wessi Nils bei einem langweiligen Verwandtenbesuch in der DDR in die 17-jährige, äußert attraktive, inzwischen Rebecca heißende Miriam, die vom Ehepaar Pramann adoptiert wurde. Brigitte Schröder, die ehemalige Heimleiterin und Gattin eines regimetreuen SED-Funktionärs schreibt inzwischen fingierte Briefe an die Familie Molitor und will sie glauben machen, Kontakt zu ihrer Tochter zu haben.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Jenseits der Mauer

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Scipio

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Bewertung7.5Sehenswert

Für mich war das ein glaubwürdiger und spannender Film über die Zeit des kalten Krieges.
Einen Extrapunkt gibt es für die brillante Henriette Confurius.

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Tytus

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hmm wenn ich so einige schlecht recherchierte einfache punkte sehe hinterfrage ich eigentlich schon denn ganzen Film!

Was ich meine, denn Spruch mit der Cola, ehm ich hab im Osten 1986 Pepsi getrunken, nein nicht unter der Theke, man konnte die ganz normal kaufen, überall!

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philopee

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war trotzdem ne astreine TV-Produktion, Cola hin oder her...

Schönheitsfehler gehören da doch dazu ;)


Tytus

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kann sein, nur ist das dann halt reiner Popcorn denn man nicht ernst nehmen darf.

Da ich das DDR Leben sonst nicht kenne kann ich denn Rest nicht beurteilen, das mit der Cola ist mir halt sofort am Anfang negativ aufgefallen.

Nebenbei die DDR Grenzsoldaten hab ich als sehr nett in Erinnerung, so mal als als anekdote^^

Arschlöcher & gute Menschen gibt es Überall, hüben wie drüben :D


derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Mensch ist schlecht, besonders gilt das für Stasi-Chergen und andere Systemtreue der guten alten DDR.
In diesem gelungenen Film über ein dunkles Kapitel des "ehemaligen Ossistaates" beschleicht einen zumindest das Gefühl. Mit den Mitteln der Unterhaltung und guten Darstellerleistungen wurde das Thema aber super rübergebracht.

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annaberlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohne wuchtige Possen, ohne kitschige DDR-Nostalgie und eindimensionale SED-Verteufelung gelang dem gestrigen Fernsehdrama Jenseits der Mauer etwas, was viele, auch die an DDR-Themen übersättigten Zuschauer, bewegt haben dürfte: Eine hochemotionale Geschichte zu erzählen, die die Bedeutung der deutsch-deutschen Grenze und der Wiedervereinigung versinnbildlicht. Berührend und schnörkellos führte uns Regisseur Friedemann Fromm durch zwei Jahrzehnte und das Schicksal zweier Familien, die durch die Mauer getrennt die politischen Bedingungen ihrer Zeit erleben. Hochemotional spielte vor allem Katja Flint, deren verzweifelte Mimik in jeder Szene die Bandbreite einer Mutter ausdrückte, welche sich schwerste Vorwürfe machte.

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Elfrun

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr gelungen, Vor allem die Einzelheiten, als gelernter DDR Bürger achtet man auf Details wie z.b. Einrichtungen und Handlungen sowieso, wirklich auf diesen Fall gut gemacht. Aber.. an die Filmemacher folgendes: In der DDR wurden nicht nur Kinder von Systemuntreuen weggenommen bzw. zur Adoption gegeben sondern es wurden auch Kinder vermittelt, die mit Sicherheit nicht am Leben geblieben wären, hätte der Statt nicht eingegriffen.In der Erklärung der Angelegenheit DDR-Adoptionen kommt es einen so vor, als hätten nur System-Stasi Leute usw. Kinder adoptieren können. Als wären alle adoptierten Kinder von solchen `ganz mutigen`die doch weiß Gott nicht gewußt haben was denen an der Grenze erwartet . Solche Helden die das Leben auch ihrer Kinder eben mal aufs Spiel setzten.´Heute werden die als Helden dargestellt.
Sie bringen Adoptiveltern an das Messer. Als ganz Systemtreue, nur hat das eben keiner gewußt. Bis jetzt.Jetzt weiß es jeder. Wer ein Kind zur Adoption bekommen hat, war bei der Stasi. Bloß gut ist das schon 20 Jahre her. Was für eine Hetzjagt.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

alanger

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was für ein wirrer kommentar.


poison

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