Jenseits der Stille
Jenseits der Stille (1996), DE Laufzeit 109 Minuten, FSK 6, Drama, Musikfilm, Kinostart 19.12.1996
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15 Kommentare
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von Caroline Link, mit Hansa Czypionka und Sylvie Testud
Was für ein Geräusch macht die Sonne, wenn sie aufgeht? Wie klingt der Schnee, wenn er auf die Wiese fällt? Das Erraten von Geräuschen ist das Lieblingsspiel von Lara und ihrem gehörlosen Vater. In ihrer Familie ist Lara die Einzige, die hören und sprechen kann. Von klein auf unterhält sie sich mit ihren Eltern in der Gebärdensprache und hilft ihnen als Übersetzerin in allen Lebenslagen. Doch als Teenager entdeckt Lara ihr Interesse für die Musik und beginnt, Klarinette zu spielen. Ihr Vater interpretiert dies als persönlichen Affront und distanziert sich immer mehr von seiner Tochter. Erst durch einen Schicksalsschlag findet er allmählich Verständnis für Lara.
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Cast & Crew
- Genre
- Coming of Age-Film, Familiendrama, Liebesfilm, Drama, Musikfilm
- Zeit
- 1990er Jahre, Weihnachten
- Ort
- Berlin
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Art House-Film, Behinderung, Ehe, Ehefrau, Einzelkind, Erklärung, Erste Liebe, Erwachsenwerden, Fahrradunfall, Familie, Familienalltag, Familiengeschichte, Familienkonflikte, Familienleben, Fehlende Mutter, Fremdsprache, Gebärdensprache, Gehör, Gehörlosigkeit, Hinweis, Kind und Jugendlicher, Klarinette, Kommunikation, Konzert, Mitteilung, Musik, Musikhochschule, Mutter, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Sprache, Sterben und Tod, Stille, Tante, Taubstumm, Tochter, Unfall, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verantwortung, Verlassen der Familie, Verlust der Mutter, Weihnachten, Übersetzung
- Stimmung
- Berührend, Ernst
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Kommentare (15) — Film: Jenseits der Stille
MrKatsumi Tue, 25 Dec 2012 00:39:06 -0000
Kommentar löschenInteressantes Thema, schöne Musik und schauspielerisch wirklich authentisch gespielt. Auch der Wechsel zwischen Erklärungen/Übersetzungen der Schauspieler und schriftl. Untertiteln war sehr angenehm, weshalb man nicht die ganze zeit lesen musste. Schon allein dieser Aspekt zeigt mir, dass sich sehr viel Gedanken darum gemacht wurde, wie man dem Zuschauer das (etwas sonderliche) Thema intelligent nahebringen kann.
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Em_ma Wed, 16 May 2012 17:56:43 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Film!
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Mike Myers Sun, 01 Apr 2012 21:06:29 -0000
Kommentar löschenEin bezaubernder Film über die eigene Sprache der Stille. Auch noch aus deutschen Landen, dass ich das noch erleben darf...
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quellecair Sun, 22 May 2011 19:01:28 -0000
Kommentar löschenBereits die ersten Einstellungen von „Jenseits der Stille“ bezaubern den Zuschauer: Eine Frau läuft auf einem gefrorenen See Schlittschuh, während ein Mädchen fasziniert zuschaut. Sofort wird einem klar, dass dieser Film eine ganz eigene Sprache spricht. Regisseurin Caroline Link, die auch für das Drehbuch verantwortlich ist, nimmt den Zuschauer mit in eine Welt, die man nur fühlen kann – diejenige der Gehörlosen.
Lara wächst als Kind gehörloser Eltern auf. Ihre Kindheit ist schwierig, da sie sich als Kind mit Angelegenheiten herumschlagen muss, die ihre schulischen Leistungen ernsthaft beeinträchtigen. Trotz allem weiss sich Lara immer wieder zu helfen und erweist sich wiederholt als clevere Mittlerin ihrer Eltern. Die Zeit vergeht und Lara entdeckt ihre Liebe zur Musik, eine Welt, in die ihr Ihre Eltern nicht folgen können. Und hier beginnen die Spannungen des Erwachsenwerdens, der Umgang mit Verantwortung und das Beschreiten des eigenen Lebensweges.
Es ist schlichtweg grossartig, wie Regisseurin Caroline Link eine so feinfühlige Thematik in diesem Film umsetzt: befindet man sich gerade noch in einer Milieustudie über Gehörlose, wo vor allem Gefühle und Nachempfinden massgebend sind, kommt auch der Humor nie zu kurz; und genau hier verweist "Jenseits der Stille" mit Authentizität und Frische die Konkurrenz von Hollywood auf die Plätze.
Ohne Frage lebt der Film von unvergesslichen Bildern, die von wunderschöner Musik bekräftigt werden – Momente, wo jedes Wort verstummt und man die Welt der Gehörlosen nachzuempfinden scheint. Unbedingt ansehen!
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Tina Scheidt Tue, 17 Jul 2012 10:52:28 -0000
Antwort löschenEin sehr schön geschriebener Bericht. Ich wüsste nicht, was ich noch schreiben sollte :-) Gefällt mir richtig gut!
plattfuss69 Thu, 28 Apr 2011 13:30:01 -0000
Kommentar löschenGanz hübscher Film. Die Konstellation des Films ist ein bisschen zu rührselig, trotz der guten schauspielerischen Leistungen. Den Soundtrack höre ich heut noch ab und zu.
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reveal Wed, 26 Jan 2011 13:59:26 -0000
Kommentar löschenGute Darstellungen, schöne Musik. Sehenswerter Einblick.
Besonders die Beziehung zwischen Lara und ihren Eltern lässt einen am Film kleben. Man bekommt sehr schön präsentiert, wie sich die Verhältnisse zu Mutter und Vater unterschiedlich entwickeln. Auch der Unterschied zwischen der Entwicklung von Lara und ihrer kleinen Schwester ist hervorragend dargestellt. (Wie ernster Lara, welche als kleines Kind mehr in die Verantwortung genommen wurde, die Sachen nimmt.) Selbst ohne das Thema der Gehörlosigkeit, wäre der Film damit gut.
Wirklich sehenswert wird er durch jeden Moment, in dem die Eltern auf ihre Kinder als Schnittstelle zur restlichen Welt angewiesen sind. Man bekommt im Ansatz mit, wie schwer wir es Menschen machen, die wir vielleicht nicht immer wahrnehmen.
Leider kam die Darstellung der nebenläufigen Liebesgeschichte für mich nicht wirklich an die Qualität der restlichen Geschichte heran - eher Serien- als Filmniveau. Was ich mir auch noch mehr gewünscht hätte, wäre das Eingehen nicht nur auf die offensichtlichen Probleme mit der akkustischen Sprache, sondern auf die Verständnisprobleme der üblichen Schriftsprache, siehe z.B. http://www.taubenschlag.de/cms_pics/BA_Sprachbarrieren_Lisa_Moebus_Internetversion.pdf
(Bis ich mich vor kurzem mal damit beschäftigt habe - weshalb ich auch auf den Film gekommen bin - war mir das nicht bewusst und für Programmierer bzw. allgemein alle, die mit Medien und Internetcontent zu tun haben sollte das ein wissenswerter Fakt sein.)
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Nayuma Mon, 31 May 2010 20:13:35 -0000
Kommentar löschenEin sehr authentischer Film, bedient sehr viele Klischees wodurch eher umso realistischer wirkt. Schade fand ich, dass mehr lautsprachebgleitende Gebärden genutzt wurden und nicht reine Gebärdensprache, aber gut, da steigt ein Normal-Gucker wohl eh nicht hinter. ;) Auf jeden Fall ist auch der Soundtrack empfehlenswert. Auf jeden Fall gewinnt man einen guten Einblick in die Gehörlosenkultur.
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reveal Mon, 10 Jan 2011 01:42:06 -0000
Antwort löschenIm Umgang mit Hörenden (besonders bei Kindern) war LBG zu der Zeit vlt. realistischer.
_Milena_ Fri, 12 Mar 2010 16:38:12 -0000
Kommentar löschenWunderschön feinfühlig. Zum Teil bekommt man sehr schöne Bilder zu sehen. Die Charaktere sind jedoch zum Teil stark überzeichnet. Großen Abzug gibt es bei mir für die schauspielerische Leistung, die mich nicht überzeugen konnte.
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KAtii Wed, 29 Oct 2008 08:30:42 -0000
Kommentar löschenEin wunderbar gefühlvoller Film mit schöner Musik. Beeindruckend auch zu sehen, wie es ist, taub zu sein.Echt sehenswert!
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biney Sun, 18 May 2008 17:15:52 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Film, fabelhafte Musik (ich würde sagen, bisher Niki Reisers bester Soundtrack), schade, dass Tatjana Trieb nicht weiter gefördert wurde.
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oschi Thu, 17 Apr 2008 14:58:35 -0000
Kommentar löschenNa ja... Ich hätt mir den Film ja nicht angeschaut, wenns nicht in der Schule gewesen wär. Muss die gute Musik und die Darsteller aber trotzdem loben.
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El_Wray Sat, 23 Feb 2008 19:22:17 -0000
Kommentar löschenUnglaublicher Film mit ebenso unglaublicher Musik!
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blaubunt Sun, 06 Jan 2008 13:16:36 -0000
Kommentar löschenBin eingeschlafen. War aber vorher nicht müde.
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ElGuapo Thu, 26 Jul 2007 22:33:12 -0000
Kommentar löschenWunderschön, nicht zuletzt wegen der phantastischen Musik.
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holgerd Thu, 19 Jul 2007 14:54:34 -0000
Kommentar löschenVerzaubernd.
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