Jenseits der Wolken

Par delà les nuages (1995), FR/IT/DE
Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 02.11.1995

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4.8 Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Michelangelo Antonioni und Wim Wenders, mit Irène Jacob und Sophie Marceau

Auf der Suche nach Inspiration reist ein Regisseur durch Italien und Frankreich und erlebt vier Schicksale: In Ferrara begegnen sich Carmen und Sivano für wenige Stunden. In Portofino erliegt ein Regisseur der Faszination einer schwermütigen Frau, die ihm ein schreckliches Geständnis macht. Patricia trennt sich von ihrem untreuen Gatten und mietet die Wohnung eines Mannes an, der ebenfalls vor den Trümmern seiner Beziehung steht. In Aix-en-Provence wagt ein Junge die zaghafte Annäherung an ein Mädchen und muß erfahren, daß sie am nächsten Tag ins Kloster gehen wird.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Jenseits der Wolken

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Jack_Torrance

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Bewertung3.0Schwach

Die Rahmenhandlung stammt also von Wim Wenders. Aha und was passiert da bitte schön ? John Malkovich starrt traurig in die Gegend, formuliert im Hintergrund pseudointellektuelle, ach so philosophische Phrasen und schläft nebenbei mit einer Vatermörderin. Das war sie, die "Rahmenhandlung".
Die Episoden sollen also von Antonioni stammen. Also gut, da erkennt man schon wenigstens die Meisterschaft seiner früheren Filme. Die wird aber erdrückt von schlechter Musik, die genauso gut aus der Reisebüro-Werbung stammen könnte; von erzwungener Erotik; und einer Inszenierung, die sich stellenweise auf Rosamunde-Pilcher-Niveau befindet.
Das Problem liegt hier klar auf der Hand: Nichts und rein gar nichts passt hier zusammen:
Wenders passt nicht zu Antonioni
U2 passt nicht zu Antonioni
Nichts (bis auf Guerra) passt hier zu Antonioni

Eine spannende Frage bleibt aber noch: Wer ist der Hauptverantwortliche für diese filmische Katastrophe ?

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Stefan Ishii

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Jenseits Der Wolken" ist das Spätwerk von Michelangelo Antonioni. Es entstand 10 Jahre nach seinem schweren Schlaganfall, der ihm fast komplett das Sprachvermögen nahm. Trotzdem realisierte er noch einen letzten Film; zumindest die vier kurzen Episoden. Die Rahmenhandlung stammt von Wim Wenders.

Insgesamt ist "Jenseits Der Wolken" ein etwas melancholischer Film über Begegnungen, Entdeckungen, Enttäuschungen. Und immer stehen Frauen im Zentrum. Zugleich aber auch die unterschiedlichen Orte, an denen die jeweiligen Geschichten stattfinden. Die Stimmungen, die von den Plätzen ausgehen, sind wunderbar von Antonioni eingefangen worden. Dabei wählte der große Regisseur oftmals vernebelte Straßen, die trotzdem eine unglaubliche Präsenz haben.

Die einzelnen Sequenzen sind teilweise meisterlich komponiert und wunderbar geschnitten. Es gibt Bildeinstellungen, die an einem Ort ruhen. Dann bewegen sich die Figuren ins Bild hinein oder hinaus. Wenn es nötig ist, gibt es einen Umschnitt und man betrachtet das Geschehen aus einem anderen Blickwinkel. Häufig benötigt es weniger Worte, um die Episoden zu verstehen. Man erfühlt sie eher.

Obwohl die einzelnen Geschichten wenig bis garnichts mit einander gemein zu haben scheinen, und sie sich teilweise stark unterscheiden, sind sie doch irgendwie auch miteinander verbunden. Bestimmte Gefühle und Erlebnisse werden wunderschön variiert. Dazu benötigte es guter Darsteller. Antonioni brachte ein grandioses Staraufgebot zusammen.

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strangelet

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein halbes Dutzend langweilige, langwierig erzählte Liebes- oder Fickgeschichten, ohne Sinn und Ziel aneinandergebastelt.

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