Jerry Cotton

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DE 2010

Jerry Cotton - Poster
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Kritiker: 5.6 Community: 4.8 176 Bewertungen
Kinostart: 11.03.2010, Laufzeit 100 Minuten.

FBI-Agent Jerry Cotton (Christian Tramitz) steht gewaltig unter Druck: Nicht nur ist sein Kollege Ted Conroy ([Janek Rieke) bei einem unglücklich verlaufenen Einsatz schwer verletzt worden. Auch wurde sein alter Widersacher, Gangsterboss Sammy Serrano… Mehr

Cast
Christian Tramitz, Christian Ulmen, Mónica Cruz, Christiane Paul, Heino Ferch, Joram Voelklein Mehr
Regisseur
Cyrill Boss, Philipp Stennert
Autoren
Cyrill Boss, Philipp Stennert
Genre
Komödie, Agentenfilm

Kritiker — Film: Jerry Cotton

José Garcia: Textezumfilm

6.5Ganz gut

Obwohl sich das eher konstruierte Drehbuch zunächst einmal lediglich als Vehikel für Gags anbietet, erweist es sich am Ende als durchaus tragfähig – nur dass für die Regie die Handlung eine eher zweitrangige Rolle spielt. Was für einen „ernst“ zu nehmenden Agentenfilm eine Schwäche wäre, stellt sich bei dieser Agenten-„komödie“ indessen als die vollends richtige Entscheidung heraus. So kann der Zuschauer, der sich über die teils gelungenen, teils unfreiwillig komischen Sketche amüsiert hat, am Ende erstaunt feststellen, dass es in „Jerry Cotton“ auch um die Lösung eines Kriminalfalls ging.

Bestechen kann insbesondere das stilsichere, aufwändige Produktionsdesign, das „Jerry Cotton“ eine gewisse Film noir-Anmutung verleiht. Aber auch die gut aufgelegten Schauspieler, allen voran Christian Tramitz in einer für ihn eher ungewohnten Rolle, können überzeugen.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

6.5Ganz gut

Cyrill Boss und Philipp Stennert lassen in jeder Szene spüren, dass ihr Held vor allem im Dienst der Spannungskurve ermittelt. Einen rein komödiantischen Charakter wie den, den Eddi Arent in den originalen Edgar-Wallace-Filmen verkörperte, findet man bei den „Jerry Cotton“-Vorlagen weniger. So fällt das Überziehen der Figuren ins Aberwitzige im neuen Film weit dezenter aus. Christian Tramitz ergeht sich weniger in Slapstickkapriolen als in Situationskomik, und der brillante Christian Ulmen als Partner Decker ist eher verschmitzt durch Understatement als durch Brachialhumor. Auch der Rest des genussvoll aufspielenden Ensembles (allen voran Christiane Paul als eiskalte femme fatale) trägt dazu bei, dass die Geschichte unterhält. Hilfreich ist dabei die stimmige Arbeit von Kostümbildnerin Janne Birck und Maskenbildner Georg Korpás sowie der Score, der die unnachahmliche Originalmusik eigenständig in die Moderne transportiert.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

6.5Ganz gut

Viel Potential und ein sehr gelungenes Intro trösten leider nur bedingt über den insgesamt sehr durchwachsenen Gesamteindruck weg. Das Drehbuch bietet schon einige gute Gags, doch das Timing sowohl in Spiel als auch Schnitt hängt ständig durch. Immer verweilt die Kamera einen Tick zu lange auf der Action und viel zu oft scheinen die Darsteller Lachpausen zu lassen, anstatt die Dialoge einfach schnell und natürlich abzuliefern. Die Optik schwankt ebenfalls zwischen gelungenen Einfällen und Bildern die trotz des unzweifelhaften Aufwandes doch irgendwie "klein" wirken. Die Chemie zwischen Tramitz und Ulmen braucht ebenfalls um in die Gänge zu kommen, zu unterschiedlich sind ihre Herangehensweisen, zu unterschiedlich ihr komödiantischer Ansatz. Ulmen spielt im wesentlichen seine Doktor Psycho Rolle weiter (mit einem Hauch Pastewka und Herbst), während Tramitz weder konsequent den Straight Guy, noch die Karikatur gibt und diesen Cotton deswegen etwas unfokussiert wirken lässt.
Das die Story auch genausogut als Vorlage für "Der Wixxer III" dienen könnte, macht es nicht einfacher, denn offiziell versucht "Jerry Cotton" ja keine Parodie zu sein.
Es bleibt am Ende schwierig: Viele gute Ideen, einige gut geschriebene Gags kontrastieren mit dem Cameo-Overkill, dem schlappen Timing und der oft durchhängenden Spannungskurve, so dass am Ende eher der Eindruck zurückbleibt eine überlange Tramitz & Friends-Folge gesehen zu haben, als einen eigenständigen Spielfilm.

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Kommentare (16) — Film: Jerry Cotton

MachLight

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Bewertung2.0Ärgerlich

deutscher film halt

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ThaNic

die aussage: deutscher film halt ist ja mal so nichts sagend. ne kleine erleuterung wär schon toll ;-)


MachLight

deutsche filme sind scheisse, reicht dir die erläuterung


Greeble

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Bewertung5.0Geht so

Was für eine riesen Enttäuschung. Nicht lustig. Keine gute Action und auch keine gute Story. Christian Tramitz nervt in diesem Film, da seine Rolle einfach zu übertrieben ist für ihn. Was man aber zu Gute halten muss, die Kulissen waren gut, sowie die Kameraführung und die Darsteller. Doch all dies konnte man nicht genießen, da wie gesagt die Story zum einschlafen war und die Witze schon tausendmal gehört. Nur bei einigen Stellen von Christian Ulmen konnte man lachen, wegen dem ich auch letztendlich reingegangen bin.

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Moe Szyslak

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Bewertung4.0Uninteressant

Naja, also schlecht war er nicht.
Das Intro war super und nach Cottons erstem Fall (da konnte man sich schon auf die Art Humor des Films einstellen) gings dann auch sehr gut los, waren ein paar ziemlich witzige und coole Sachen dabei

Tramitz als Jerry Cotton war die perfekte Wahl für die Rolle, der war immer so eine Mischung aus Arroganz, Erhabenheit und Depp. Und hey, 120 Stunden ohne Schlaf muss erstmal einer packen ;-)
Aber noch viel viel besser war Ulmen als sein hyperkorrekter Sidekick ohne Selbstbewusstsein. Also den fand ich echt genial und ich weiß gar nicht, wieso ich den nicht leiden konnte vorher... Die Unsicherheit in Person und dann wird er vom aalglatten und eiskalten Cotton immer so scheiße behandelt, der arme Kerl.

Der Fall war vertrackt aber auch extrem konstruiert und mit einer Auflösung, die so und nicht anders sein konnte.
Aber da der Film ja eine Persiflage auf die Cotton-Reihe, die ja auch nicht durch intelligente sondern eher an den Haaren herbeigezogene Handlungen berühmt geworden ist, passt das schon so.

Aber nach gut einer halben Stunde war einfach vieles zu albern und dann musste man auch nicht mehr lachen, das war einfach zu oft Blödsinn, was aber auch an dem überdeutlichem Stempel lag, dem dieser Film aufgedrückt wurde: DEUTSCH

"Größen" wie Pastewka oder Kalkofe tauchten hier und da auf, Heino Ferch spricht die ganze Zeit im schwäbischen Dialekt usw usw
Also das war schon arg nervtötend, man kommt sich dann doch immer vor wie in einem deutschen TV-Spielfilm am frühen Sonntag-Abend.....
Und dass Knaup, Tarrach und die Paul immer irgendwie dabei sind macht das Ganze auch nicht gerade besser

Weiß auch nicht, wieso ich was anderes erwartet habe...?

Also einige Sachen wie der Typ, der aussah wie Wolverine und auch so schlägt oder halt die Off-Kommentare von Tramitz waren schon wirklich gut und auch die Handlung hatte ihre witzigen Momente, aber letztendlich reiht sich dieser Film auch nur nahtlos in die unwitzigen deutschen Komödien ein.

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