Jerry Cotton
edit edit group membershipsDE 2010
FBI-Agent Jerry Cotton (Christian Tramitz) steht gewaltig unter Druck: Nicht nur ist sein Kollege Ted Conroy ([Janek Rieke) bei einem unglücklich verlaufenen Einsatz schwer verletzt worden. Auch wurde sein alter Widersacher, Gangsterboss Sammy Serrano… — Mehr
FBI-Agent Jerry Cotton (Christian Tramitz) steht gewaltig unter Druck: Nicht nur ist sein Kollege Ted Conroy ([Janek Rieke) bei einem unglücklich verlaufenen Einsatz schwer verletzt worden. Auch wurde sein alter Widersacher, Gangsterboss Sammy Serrano (Moritz Bleibtreu) erschossen aufgefunden. Vor Jahren hat er eine Millionenbeute verschwinden lassen, der Fall konnte nie aufgeklärt werden. Jerry Cottons bis dato perfekte Quote war somit dahin, sein Ego nachhaltig gekränkt. Doch das ist nicht sein größtes Problem. Nachdem auch Cottons alter Partner tot aufgefunden wird, verdächtigt seine Chefin Zanuck (Christiane Paul) ihn des Mordes am Partner sowie am Gangster. Jerry Cotton muss nun alles daran setzen, um seine Unschuld zu beweisen und den Fall um den Millionenraub endlich aufzuklären. Dieses Bestreben wird allerdings durch die Übermotivation seines neuen Partners Phil Decker (Christian Ulmen), einem Verwandlungskünstler, deutlich erschwert. Die Zeit tickt gegen Jerry Cotton. Werden ihm sein Jaguar und seine Smith & Wesson diesmal wieder helfen können?
Jerry Cotton ist trotz seiner durchaus komischen Umsetzung als eine Hommage an die Figur und die Filme der 60er Jahre gedacht. Inszeniert wird der Nostalgietrip von Cyrill Boss und Philipp Stennert , die auch bei Neues vom Wixxer mit Oliver Kalkofe gemeinsam hinter der Kamera standen, einer anderen Neuinterpretation einer Kult-Reihe, den Edgar-Wallace-Filmen.
- Cast
- Christian Tramitz, Christian Ulmen, Mónica Cruz, Christiane Paul, Heino Ferch, Joram Voelklein — Mehr
- Regisseur
- Cyrill Boss, Philipp Stennert
- Autoren
- Cyrill Boss, Philipp Stennert
- Genre
- Komödie, Agentenfilm
- Zeit
- 1960er Jahre
- Handlung
- Agent, Assistent, Bar, Beschattung, Bordell, Callgirl, FBI, FBI Agent, Falle, Gangster, Gangsterboss, Gefahr, Geheimagent, Grenzschutz, Hafen, Hinterhalt, Jaguar, Kanalisation, Kleinkrimineller, Krankenhaus, Nachtleben, Prostituierte, Rotlichtmillieu, Schusswaffe, Showdown, Suche nach Mörder, Undercover, Verfolgungsjagd, Verführung, Verkleidung
- Stimmung
- Eigenwillig, Spannend, Witzig
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Kritiker — Film: Jerry Cotton
Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Cyrill Boss und Philipp Stennert lassen in jeder Szene spüren, dass ihr Held vor allem im Dienst der Spannungskurve ermittelt. Einen rein komödiantischen Charakter wie den, den Eddi Arent in den originalen Edgar-Wallace-Filmen verkörperte, findet man bei den „Jerry Cotton“-Vorlagen weniger. So fällt das Überziehen der Figuren ins Aberwitzige im neuen Film weit dezenter aus. Christian Tramitz ergeht sich weniger in Slapstickkapriolen als in Situationskomik, und der brillante Christian Ulmen als Partner Decker ist eher verschmitzt durch Understatement als durch Brachialhumor. Auch der Rest des genussvoll aufspielenden Ensembles (allen voran Christiane Paul als eiskalte femme fatale) trägt dazu bei, dass die Geschichte unterhält. Hilfreich ist dabei die stimmige Arbeit von Kostümbildnerin Janne Birck und Maskenbildner Georg Korpás sowie der Score, der die unnachahmliche Originalmusik eigenständig in die Moderne transportiert.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Viel Potential und ein sehr gelungenes Intro trösten leider nur bedingt über den insgesamt sehr durchwachsenen Gesamteindruck weg. Das Drehbuch bietet schon einige gute Gags, doch das Timing sowohl in Spiel als auch Schnitt hängt ständig durch. Immer verweilt die Kamera einen Tick zu lange auf der Action und viel zu oft scheinen die Darsteller Lachpausen zu lassen, anstatt die Dialoge einfach schnell und natürlich abzuliefern. Die Optik schwankt ebenfalls zwischen gelungenen Einfällen und Bildern die trotz des unzweifelhaften Aufwandes doch irgendwie "klein" wirken. Die Chemie zwischen Tramitz und Ulmen braucht ebenfalls um in die Gänge zu kommen, zu unterschiedlich sind ihre Herangehensweisen, zu unterschiedlich ihr komödiantischer Ansatz. Ulmen spielt im wesentlichen seine Doktor Psycho Rolle weiter (mit einem Hauch Pastewka und Herbst), während Tramitz weder konsequent den Straight Guy, noch die Karikatur gibt und diesen Cotton deswegen etwas unfokussiert wirken lässt.
Das die Story auch genausogut als Vorlage für "Der Wixxer III" dienen könnte, macht es nicht einfacher, denn offiziell versucht "Jerry Cotton" ja keine Parodie zu sein.
Es bleibt am Ende schwierig: Viele gute Ideen, einige gut geschriebene Gags kontrastieren mit dem Cameo-Overkill, dem schlappen Timing und der oft durchhängenden Spannungskurve, so dass am Ende eher der Eindruck zurückbleibt eine überlange Tramitz & Friends-Folge gesehen zu haben, als einen eigenständigen Spielfilm.
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Kommentare (16) — Film: Jerry Cotton
MachLight 2010/04/25 03:02:13
Kommentar löschendeutscher film halt
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Greeble 2010/04/18 10:29:26
Kommentar löschenWas für eine riesen Enttäuschung. Nicht lustig. Keine gute Action und auch keine gute Story. Christian Tramitz nervt in diesem Film, da seine Rolle einfach zu übertrieben ist für ihn. Was man aber zu Gute halten muss, die Kulissen waren gut, sowie die Kameraführung und die Darsteller. Doch all dies konnte man nicht genießen, da wie gesagt die Story zum einschlafen war und die Witze schon tausendmal gehört. Nur bei einigen Stellen von Christian Ulmen konnte man lachen, wegen dem ich auch letztendlich reingegangen bin.
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Moe Szyslak 2010/04/05 22:48:50
Kommentar löschenNaja, also schlecht war er nicht.
Das Intro war super und nach Cottons erstem Fall (da konnte man sich schon auf die Art Humor des Films einstellen) gings dann auch sehr gut los, waren ein paar ziemlich witzige und coole Sachen dabei
Tramitz als Jerry Cotton war die perfekte Wahl für die Rolle, der war immer so eine Mischung aus Arroganz, Erhabenheit und Depp. Und hey, 120 Stunden ohne Schlaf muss erstmal einer packen ;-)
Aber noch viel viel besser war Ulmen als sein hyperkorrekter Sidekick ohne Selbstbewusstsein. Also den fand ich echt genial und ich weiß gar nicht, wieso ich den nicht leiden konnte vorher... Die Unsicherheit in Person und dann wird er vom aalglatten und eiskalten Cotton immer so scheiße behandelt, der arme Kerl.
Der Fall war vertrackt aber auch extrem konstruiert und mit einer Auflösung, die so und nicht anders sein konnte.
Aber da der Film ja eine Persiflage auf die Cotton-Reihe, die ja auch nicht durch intelligente sondern eher an den Haaren herbeigezogene Handlungen berühmt geworden ist, passt das schon so.
Aber nach gut einer halben Stunde war einfach vieles zu albern und dann musste man auch nicht mehr lachen, das war einfach zu oft Blödsinn, was aber auch an dem überdeutlichem Stempel lag, dem dieser Film aufgedrückt wurde: DEUTSCH
"Größen" wie Pastewka oder Kalkofe tauchten hier und da auf, Heino Ferch spricht die ganze Zeit im schwäbischen Dialekt usw usw
Also das war schon arg nervtötend, man kommt sich dann doch immer vor wie in einem deutschen TV-Spielfilm am frühen Sonntag-Abend.....
Und dass Knaup, Tarrach und die Paul immer irgendwie dabei sind macht das Ganze auch nicht gerade besser
Weiß auch nicht, wieso ich was anderes erwartet habe...?
Also einige Sachen wie der Typ, der aussah wie Wolverine und auch so schlägt oder halt die Off-Kommentare von Tramitz waren schon wirklich gut und auch die Handlung hatte ihre witzigen Momente, aber letztendlich reiht sich dieser Film auch nur nahtlos in die unwitzigen deutschen Komödien ein.
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Trailer zum Film Jerry Cotton
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News zum Film Jerry Cotton
Fight der Woche: Wixxer vs. Cotton
2010/03/12 15:00:00
Mit Jerry Cotton ist am Donnerstag eine deutsche Komödie gestartet. Wieder ist fast die komplette deutsche Comedy-Szene auf der Leinwand präsent und wir fragen Euch: Wer gewinnt, wenn wir Wixxer vs. Cotton im Fight der Woche gegeneinander antreten lassen.
Christian Tramitz ist Jerry Cotton!
2010/03/12 08:50:00
Bei der Bullyparade wurde er zum Star, jetzt bringt er uns den berühmtesten FBI-Agenten der 50er Jahre zurück ins Kino. Im Interview erzählt Christian Tramitz, warum er Jerry Cotton wurde.
Was Christian Ulmen zu Jerry Cottons Sidekick macht
2010/03/11 11:50:00
Christian Ulmen spielt Phil Decker, den trotteligen Gehilfen eines der größten FBI-Agenten aller Zeiten: Jerry Cotton. Im Interview erzählt Christian Ulmen, wieviel Phil Decker wirklich in ihm steckt.
Jerry Cotton übernimmt den Fall Deutsches Kino
2010/03/11 08:50:00
Jerry Cotton war in den 1960ern erfolgreicher als sein britisches Gegenstück James Bond. Jetzt ist der FBI-Agent wieder da und sah noch nie so gut aus. Das liegt nicht nur an Christian Tramitz und Christian Ulmen in den Hauptrollen. Mit Jerry Cotton könnte die nächste, erfolgreiche Reihe in den deutschen Kinos starten.
Der coole Jerry Cotton schrieb Tagebuch
2010/03/10 10:40:00
Jerry Cotton ist der coolste Ermittler seit Erfindung des Kriminalromans, jedenfalls in Deutschland. Seine Geschichten in den Groschenromanen wurde damals verschlungen. Am Donnerstag kommt er als Filmheld zu uns.
Jerry Cotton wird von der moviepilot community mit 5 von 10 Punkten auf Grundlage von 176 Bewertungen und 19 Nutzerkritiken bewertet.
Links zum Film Jerry Cotton
- Jerry Cotton auf film-zeit.de

1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde
Obwohl sich das eher konstruierte Drehbuch zunächst einmal lediglich als Vehikel für Gags anbietet, erweist es sich am Ende als durchaus tragfähig – nur dass für die Regie die Handlung eine eher zweitrangige Rolle spielt. Was für einen „ernst“ zu nehmenden Agentenfilm eine Schwäche wäre, stellt sich bei dieser Agenten-„komödie“ indessen als die vollends richtige Entscheidung heraus. So kann der Zuschauer, der sich über die teils gelungenen, teils unfreiwillig komischen Sketche amüsiert hat, am Ende erstaunt feststellen, dass es in „Jerry Cotton“ auch um die Lösung eines Kriminalfalls ging.
Bestechen kann insbesondere das stilsichere, aufwändige Produktionsdesign, das „Jerry Cotton“ eine gewisse Film noir-Anmutung verleiht. Aber auch die gut aufgelegten Schauspieler, allen voran Christian Tramitz in einer für ihn eher ungewohnten Rolle, können überzeugen.
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