Jessy - Die Treppe in den Tod

Black Christmas (1974), CA
Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Thriller, Komödie, Horrorfilm, Kinostart 24.10.1975

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6.5 Kritiker
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6.0 Community
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von Bob Clark, mit Keir Dullea und Margot Kidder

Stille Vorweihnachtszeit. Alles freut sich aufs Fest, letzte Vorbereitungen werden getroffen. Im Studentenwohnheim Sigma Lamba Chi herrscht eine fröhliche Feiertagsstimmung. Doch mit einem Mal ist der Friede dahin, ein Mädchen ist spurlos verschwunden. Die Polizei nimmt den Fall zuerst nicht besonders ernst. Doch dann kommen immer wieder obszöne Anrufe, die die Mädchen erschrecken, und eine keuchende Stimme endet stets mit derselben Drohung: “Ich werde euch alle ermorden.” Da geschieht auch schon ein Verbrechen. Die Heimleiterin wird aufgefunden, und auch das verschwundene Mädchen: beide tot! Die Polizei ist ratlos. Hauptverdächtiger ist ein junger Student, der mit einem Mädchen, Jessy, ein Verhältnis hatte. Als sie ein Kind von ihm erwartete und mit dem Gedanken an Abtreibung spielte, obwohl er sie heiraten wollte, kam es zum Bruch. Die Polizei ermittelt fieberhaft, doch ein Mädchen nach dem anderen stirbt…

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Jessy - Die Treppe in den Tod

Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

[...]
"Black Christmas" ist, besonders für die besinnnliche Adventszeit, durchaus guckbar, aber es gibt bessere Slasher. Das Remake gehört aber mit Sicherheit nicht dazu.

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Kommentare (11) — Film: Jessy - Die Treppe in den Tod

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derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der ersten Slasher und zugleich auch einer der besseren. Hier sorgt die sehr gute Inszenierung für die spannenden Momente. Und der wahre Täter wird nicht enthüllt.

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SamRamJam

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Bewertung7.0Sehenswert

So, das Fest der Liebe ist vorbei. Die letzten Pflichtbesuche wurden getätigt, die letzten Weihnachtskekse aufgefuttert und alles bereitet sich so ein bisschen auf Sylvester vor. Endlich konnte ich also die Zeit finden einen Film zu schauen der schon seit längerem auf meiner To-Watch Liste steht, allerdings habe ich ihn mir aufgehoben für das besagte Fest (auch wenn ich dann am Ende zwei Tage danach erst dazu kam). Die Rede ist von dem Film ''Black Christmas''. Die erste Frage die man sich stellt ist natürlich wo in dem Film die Treppe in den Tod ist bzw. warum die Haustreppe dermaßen wichtig sein soll dass sie im Titel einer Erwähnung bedürftigt?! Aber lassen wir das, es waren eben die 70er (zum Glück wurden Halloween oder Freitag der 13. nicht ähnlich seltsame Namen angehongen).
Intressant an Black Christmas ist seine Entstehungszeit. Denn bekanntlich hat ''Halloween'' den Stein der Teen-Slasher ins Rollen gebracht. Davor gab es das ''Blutgericht in Texas'' (da haben wir wieder diese seltsam übersetzten Titel) und ''Psycho''. Ganz findige erwähnen vielleicht noch ''Das letzte Haus links'' wobei die einzige Parallele dort das Alter der Mädels ist. ''Black Christmas'' nun passt allerdings viel eher in die Sparte der Teen-Slasher (auf jeden Fall mehr als ''Texas Chainsaw Massacre'') und nimmt einige spätere Motive vorweg.
Zum einen nimmt sich der Film einen Feiertag als Handlungszeit und ist somit der erste Film einer langen Reihe von Filmen wie ''Halloween'', ''Prom Night'', ''Freitag der 13.'' oder auch ''My Bloody Valentine''. Zudem gibt es auch hier eine Gruppe von jungen Menschen und einen ominösen Killer. Da ''Black Christmas'' quasi der erste Teen-Slasher ist, sind die Regeln des Genres noch nicht definiert und das macht einfach Spass. Der Killer trägt hier keine Maske und hat auch kein wirkliches Motiv (bzw. keines das irgendwie wichtig wäre) und die Todesreihenfolge ist noch nicht nach gängigen Klischees aufgebaut. Hinzu kommen Elemente wie die Terroranrufe die später in ''Prom Night'' wieder aufgegriffen wurde aber auch in ''Halloween'' eine Anspielung bekommen.
Also durchaus ein sehr intressanter Film der im Film- Historischen Rahmen sicher noch eine ganz besondere Stellung bekommt, diesbezüglich aber leider immer wieder ignoriert wird. Und gerade weil der Film der Erste seiner Art war kann man auch über die eine oder andere Holprigkeit hinwegsehen. Leider passiert viel von dem Eigentlichen ''Handwerk'' im Off, was dem Film zwar bei Erstsichtung ein paat intressante Krimi- Elemente verleiht, jedoch nicht so sehr zum Wiederansehen einlädt wie etwa ''Halloween''.
Ach ja, am Ende gibt es noch Margot Kidder und John Saxon zu bewundern und somit rundet alles den Film ab. Für alle Fans des gepflegten Spannungsaufbaus die nicht zwingend harte Effekte in Horrorfilmen brauchen.

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lieber_tee

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Film-historisch für Slasher-Fans sicherlich Pflichtprogramm, leider hat er arg viel Staub angesetzt.


SamRamJam

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@VisitorQ: Jap, allerdings schon ziemlich unbekannt. Gerade für einen Wegweiser...
@horro: Habe das Remake noch auf meinen To-Watch Stapel. Allerdings befürchte ich ebenfalls dass der mehr wird wie das Prom Night Remake
@lieber_tee: ähm, ja gut. Staubig ist er da hast du recht. Aber es ist guter Staub :)


samploo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich war wirklich ueberrascht, als ich mir gestern Abend "Black Christmas" angesehen habe. Ich dachte mich erwartet ein kleiner 08/15-SLasher, der nicht viel Ueberraschungen zu bieten hat und man alles schonmal irgendwie irgendwo gesehen hat. Stattdessen hat der Film fuer sein Alter eine tolle Inszenierung vorzuweisen, wodurch unendlich viele geniale Suspense-Momente entstehen, welche den Zuschauer einen wahrhaftigen Nagelkau-Nervositäts-Faktor aufzuzwingen wissen. Ein hochspannender Thriller mit Slasher-Einlagen, der neben Filmen wie "Bad Santa", "Dead End" oder zuletzt "Rare Exports" wiedermal ein tolles Konterprogramm zu Standardweihnachtsfilmen darstellt. Außerdem spielt John Saxon mit. Awesome.

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein wunderbarer, kleiner, gemeiner Horrorstreifen. Dieses B-Movie hat es gesdchafft mich auf ganzer Linie zu überzeugen. Der Mix aus Horror und Humor ist sehr gut gelungen, vor allem gegen Ende hin wird der Film herrlich unheimlich. Die Anrufe des Mörders sind echt eklig und machen viel Spaß. Der Hauptcharakter ist relativ gut ausgearbeitet und zu meckern habe ich einfach mal gar nichts. Angucken und genießen kann ich da nur sagen.
gute 3,5/5

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lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Einer der ersten Slasher der Filmgeschichte, mit den später standardisierten Zutaten des Genres (College, Final Girl, Telefonterror, Killer im Haus usw.). In Kamera und Montage überdurchschnittlicher, ungewöhnlich blutarmer Thriller, dem allerdings das Wichtigste fehlt: Spannung.

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VisitorQ

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Komisch, ich habe den Film vor allem gegen Ende hin sehr spannend gefunden. Bis er das wird braucht er zwar ein wenig aber davor ist er lustig und phasenweise ulkig bizarr. :-)


lieber_tee

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Vielleicht habe ich einfach zu viele 80er Slasher gesehen. Nur filmhistorisch interessant.


der cineast

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Bewertung5.0Geht so

John Carpenters "Halloween" klaute genüsslich die Einstiegssequenz von "Black Christmas" und orientierte sich sehr am Weihnachtsslasher der 70er.

Morbide gefilmter, langatmiger Schrecken, mit wenigen Morden und viel Dialog, aber dafür mit herausragender Kameraarbeit und schön dreckigem Slasherlook. Das Ende ist im Genre wirklich originär und böse.

Fazit: Völlig entbehrenswert, aber für Freunde des Genres und Interessierte an so mancher inspirierender Quelle unserer heutigen Schocker, vielleicht nicht allzu verkehrt.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Noch nie war die Weihnachtszeit so von Spannung erfüllt, außer man hofft auf ein besonderes Geschenk :). „Black Christmas“ ist ein überaus stimmiger, gut gefilmter Thriller, der schon vor „Halloween“ der Wegweiser des Slasherfilms war und dadurch auch zu den wichtigsten Exploitation-Filme der 70er zählt.

Schon alleine die Kameraführung zu Beginn des Films, erzeugt eine unwohle Spannung, den man sieht praktisch mit den Augen des Killers. Überhaupt sind die Kamerafahrten durch das Haus sehenswert für so eine Art Film. Die besondere Zutat des Streifens ist natürlich die, das die Ereignisse alle zur Weihnachtszeit spielen. Dies macht den Slasher ziemlich atmosphärisch.

Das Ende von „Black Christmas“ ist auch ziemlich gut, da es viel schlechter hätte sein können. So bleibt eigentlich nur noch zu sagen, wer spannend unterhalten werden will und ins Drive-In Kino einsteigen will, sei dieser Film wärmstens empfohlen.

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ElMagico

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jessy - die treppe in den tod? es sollte nen bambi geben für die tollsten eingedeutschten titel....ohne worte ;)


Spielberg_Fan

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Oh ja, da gibt es soviel eingedeutschte Titel, die einfach der Hit sind:)


Rob Zombie

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Bewertung5.5Geht so

Langatmiger Slasher, der erst in der letzten Viertelstunde richtig Gas gibt. Mit Längen, aber durchaus auch coolen Momenten... und immerhin der erste Slasher-Film der Filmgeschichte!

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willy50

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Extrem bescheuerter deutscher Titel. Ein schöner kleiner Spass für Weihnachtshasser.

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willy50

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I´m dreaming of a black Christmas.


LexLuthor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Komischer deutscher Titel aber ein legendärer Thriller - besser als Halloween.

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PrettyPenny

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Bewertung7.0Sehenswert

Genialer Slasherfilm aus den alten Tagen, der sicherlich weniger bekannt ist als Halloween und Co., diesen aber in Nichts nachsteht.

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