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Jesus Camp - Kritik
US 2006 Laufzeit 84 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 01.11.2007
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Kritiken (2) — Film: Jesus Camp
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenGod's Army is ready! Agitorisches Brainwashing bei Kindern im Namen des Herrn im fundamentalistischen und wachsenden Bible-Belt der USA. Ewing und Grady sparen sich jeglichen Kommentar und lassen die angsteinflössenden Bilder sprechen. Non-fiktionaler Horrorfilm mit der evil Becky Fisher als intolerante Bibel-Propagandistin.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSpannende Dokumentation, die wirklich Angst macht, angesichts der dort gezeigten Fanatiker, die keineswegs eine vernachlässigbare Minderheit darstellen.
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Kommentare (31) — Film: Jesus Camp
Cayopei Fri, 22 Mar 2013 14:24:51 -0000
Kommentar löschenWarlocks are enemies of God...and had he been in the old testament, Harry Potter would have been put to Death! - Amen!: Oh!mein!Gott!, man möchte sie alle die ganze Zeit kräftig schütteln...
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movie.critic Mon, 11 Mar 2013 15:52:39 -0000
Kommentar löschenDieser Film übertreibt maßlos!
Hier wird wieder einmal deutlich, wie sehr die Medien das Bild der Wirklichkeit verzerren.
Atheisten werden beim Zusehen in ihren Überzeugungen bestärkt. Jede Art des christlichen Glaubens wird in dieser Dokumentation als negativ dargestellt.
Es fehlt an einer Darstellung des Gegenüber. Nicht jeder Christ ist auch Fudamentalist. Die Dokumentation ist viel zu einseitig und setzt sich kaum mit der Thematik auseinander.
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longus69 Tue, 26 Feb 2013 19:36:05 -0000
Kommentar löschenEin Puzzlestück mehr welches mich zum fundamentalistischen Atheisten macht ....
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Redapple Fri, 13 Jul 2012 15:51:50 -0000
Kommentar löschenMit der keineswegs verwerflichen Absicht christlichen Radikalismus in den USA aufzuzeigen legt "Jesus Camp" los und präsentiert uns einen, angeblich ganz neutralen, Einblick in ein evangelikales Sommercamp. Allerdings büßt er vor allem durch seine Machart jedgliche Wirkung ein und scheitert letztendlich leider (Gottes) an der Subjektivität der beiden Filmemacherinnen.
Denn wo zum Beispiel Bill Maher seine religiöse Fundamentalisten immer mit einem, manchmal auch selbstironischen, Augenzwinkern vorführt, bleibt dieser Film bierernst, dramatisiert zugleich allerdings ganz deutlich und versucht das gezeigte, offenbar mit Erfolg, auf eine Stufe mit Kindesmissbrauch zu stellen.
Dabei trägt auch dieser Film seine politische Botschaft nicht viel weniger penetrant auf der Zunge als Becky Fischer, die wirklich unglaublich verrückt und aggressiv wirkende Oberchristin. Weil er aber im Grunde mit denselben demagogischen Mitteln arbeitet kann "Jesus Camp" leider kaum als neutraler, überführender Dokumentarfilm angesehen werden.
Wäre der Film subtiler vorgegangen, hätte er tatsächlich einfach nur den Alltag der Kinder gezeigt, sich die ein oder andere reißerische Szene gespart und dafür seinen Protagonisten ein wenig mehr Interesse entgegengebracht (KEINE Kommentare/Fragen aus dem Off sind ganz toll - bei Tierdokumentationen vielleicht, verdammt nochmal!), so hätte er auch sicherlich einen stärkeren Eindruck auf mich gemacht. Wirklich schade, denn so bleibt leider nur der fahle Nachgeschmack von Kindern, die für die Sensationsgier der Filmemacherinnen benutzt wurden. Mit solchen Mitteln agieren diese nicht wirklich besser als diejenigen die sie, völlig zurecht, zu kritisieren versuchen.
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Martinmartin Sun, 15 Jul 2012 13:01:52 -0000
Antwort löschenIch finde, der Vergleich mit Religulous hinkt ein wenig - hätte Maher diesen als Dokumentation gedreht hätte ich ihm seine Michael Moor'schen Methoden angekreidet, besonders seine ironischen Kommentare aus dem Off, oder unfaire Schnitte. Für mich ist der Film allerdings (sehr gelungene) Comedy, was diese Mittel wiederum rechtfertigt.
Jesus Camp ist mit Sicherheit keine Comedy, obwohl man manchmal nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen sollte. Aber von der reißerischen Sensationsgier, von der du sprichst, habe ich nun wirklich nichts mitbekommen, noch nicht mal irgendeinen Kommentator aus dem Off gibt es (abgesehen von dem Radiomoderator, der hin und wieder zu Wort kommt, den hätte der Film auch nur bedingt nötig). Die Tatsache, dass die gefilmten dem Anschein und Interviews nach zu urteilen mit ihrem Porträt zufrieden waren, spricht auch Bände. NICHTS ist in meinen Augen penetranter als diese Becky Fisher, vor allem nicht diese sehenswerte Dokumentation ;)
Redapple Sun, 15 Jul 2012 16:59:48 -0000
Antwort löschenDer eine Film ist in meinen Augen genauso wenig Doku wie der andere. Da beide an ihrem Rohmaterial wild herumschneiden und sich die Szenen rauspicken, die ihren Zwecken am besten dienen kann man sie wohl am ehesten als AgitProp bezeichnen. Mit dieser Tatsache gehen die beiden Filme aber völlig unterschiedlich um. Bei Religulous war mir immer klar, dass es sich da nur um einen kleinen Bruchteil von Menschen handelt und dass der Film in erster Linie unterhalten und Spaß machen soll. Jesus Camp gibt sich selbst einen vermeintlich wichtigen und aufklärerischen Anstrich, ist dafür dann aber viel zu undifferenziert. So oft wie möglich weinende Kinder, schon auf dem Cover, anscheinend als ultimatives Totschlagargument. Kam mir ziemlich reißerisch und eher schon propagandistisch als wirklich neutral vor und dabei befinde ich mich politisch mit Sicherheit viel mehr bei den Filmemacherinnen als sonstwo. Zu allem Überfluss dann noch dieser Radiomoderator, wirklich überflüssig und irgendwie merkwürdig.
Auf eine Stufe mit Becky Fischer kann man den Film wohl wirklich nicht stellen, das war dann mein Zorn über all das verschenkte Potential hier. :)
Fu-Jay Mon, 25 Jun 2012 19:37:09 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht ob ich mir diese Dokumentation angucken kann ohne auszurasten, aber ich versuch's.
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LavaBaer Thu, 11 Oct 2012 11:26:27 -0000
Antwort löschengeht mir genauso^^
Skar Sat, 05 May 2012 11:00:00 -0000
Kommentar löschenInteressanter Film, der zeigt, dass der religiöse Wahnsinn sich nicht nur zwischen Gesichtern wie Osama Bin Laden versteckt, sondern auch in der Nachbarschaft in der eigenen Religion vertreten sein kann. Der Film stellt außerdem gut dar, dass man Religion auf tausende verschiedene Arten interpretieren kann und die meisten Anhänger dieser eigentlich gar nicht wissen was in ihren Glaubensbüchern steht oder auf welchen Prinzipien ihr Glauben basiert. Als überzeugter Atheist fand ich diesen Fanatismus umso erschreckender.
Zu diesem Film passt eigentlich ganz gut ein Zitat von Jesus, auf dessen Prinzip die Moraleinstellung dieser Religionsgruppe basieren könnte:
"Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein." - Matthäus 10:34-36
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mikkean Fri, 21 Oct 2011 23:30:51 -0000
Kommentar löschenDas ist mehr als nur 'ne Doku, das ist ein Blick in den ideologischen Abgrund Amerikas. Religionsfreiheit? Ist für'n Arsch, was in der Stätte Kids On Fire School Of Ministry vor sich geht, hat mit Glauben nur noch bedingt was zu tun. Heidi Ewing und Rachel Grady haben mit "Jesus Camp" ein gruseliges Stück Zeitgeschichte geschaffen, eines, bei dem kein wichtiges Ereignis festgehalten oder analysiert wird. Sondern vielmehr der Zustand eines christlichen Irrsinns, der sofort abgeschafft gehört. Da predigen Ultrakonservative wie die fette Satans-Gestalt Becky Fischer von der Endzeit der Gesellschaft, der bösen Aura des falschen Götzen Harry Potter, dem Niedergang des amerikanischen Rechts-Systems und formen mit äußerster Unterdrückung und Manipulation kleine Kinder zu den nächsten "Gotteskriegern." Das hier ist nichts anderes als ein Horror-Trip ins Land der Fanatiker, die sich auf Kreuz und Bibel berufen und sich unter der Freiheit der Verfassung selbst in Monster verwandeln. Da liegt der Fokus nicht auf Idioten, die an der Evolution zweifeln oder ihren Kindern mal ein Kinderbuch verbieten. "Jesus Camp" zeichnet ein grausiges Bild des Fanatismus, bei dem im Namen Gottes Kinder gebrochen werden. Da stehen sie dann am Ende, werden vom Horror-Wipper Lou Engle dazu gebracht, um die abgetriebenen Seelen ihrer Geschwister zu weinen und mit zugeklebten Mund vorm Capitol zu demonstrieren. Schrecklich, ich möchte wegschalten und bin doch bis zum Schluss fasziniert bis gelähmt. Neben einem Einschreiten der Vernunft, der Behörden, der Regierung wünsche ich mir nur eine riesige Klatsche, die ich den Eltern und den Betreibern ins Gesicht schlagen kann. Denn die müssen ja beide Wangen hinhalten. Definitiv zermürbend und äußerst wichtig, denn bei "Jesus Camp" wird klar, in Amerika sind die Grenzen zwischen Glauben und gefährlichem Fanatismus nicht nur verwischt. Da bildet sich eine grausige Unter-Gesellschaft, die immer mehr Einfluss zu gewinnen droht. Man könnte meinen, da beginnt der Untergang der Demokratie, nicht in irgendeinem Terroristen-Hirn. Schlimm, schlimmer, fabelhaft. Real-Life Horror eben.
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Tachitalili Wed, 19 Oct 2011 14:49:08 -0000
Kommentar löschen???!!!???
Wäre die Organisation für Erwachsene, hätte ich mich schlappgelacht...
Erstaunlich wohlbeleibt, die ganzen erwachsenen Prediger und dann sagt die wohlbeleibteste auch noch "Wir sind hier nicht bei MacDonalds, wo man sich den Bauch vollschlagen kann. Wenn ihr Gottes Weg beschreitet [...] dann müsst ihr euch auf eine lange Wartezeit einstellen..." oder so ähnlich. Hat eine gewisse Komik, die Szene...
Doch es geht um Kinder, daher ist der Film weniger amüsant.
Das was hier gezeigt wird, wäre in Deutschland (hoffentlich?) zurecht illegal.
Manipulation und Gehirnwäsche an Kindern. Intoleranz und Blindheit wird offenbar gezüchtet. Als die Predigerin abging, von wegen dass der Teufel kleine Kinder verfolgt, oder dass Harry Potter als Zauberer verbrannt gehört... Mir blieb mir der Mund offen angesichts derart grenzdebiler Selbstverständlichkeit mit der da so ein Zeug propagiert wird. Die Prediger stellen sich dar, als wären sie in Besitz Gottes Plans und Gottes Wahrheit und findens keine Spur etwas zu vermessen. Und Kinder plappern selbstverständlich alles nach.
Tut weh und macht Angst.
Macht wütend.
Gut, es gibt schlimmeres, als von Kind an religionstechnisch indoktriniert zu werden.
Aus Kindern werden Erwachsene, die hoffentlich etwas mehr differenzieren können.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand seinem Kind von der Bibel usw erzählt.
Aber ich habe ein Problem wenn ein Erwachsener zwischen "Ich glaube" und "Es war so" nicht unterscheiden kann und seine ganze "Begeisterung" auf ein Kind überträgt, welches weder differenzieren, noch kritisch betrachten, noch auf diese Art sich selbst für/gegen den Glauben entscheiden kann; ein Kind macht eins: es nimmt die Dinge wörtlich...
Wundert man sich dann noch über die Wahl von Bush?
Soviel zum mächtigsten Volk der Welt.
Nachtrag: Erinnerte mich an die "Meistgehasste Familie der USA"-
eine weitere Doku mit garantierter Gesichtsentgleisungswirkung.
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bobo-lemon Wed, 22 Feb 2012 09:57:30 -0000
Antwort löschenSehr schön zusammengefasst!
agynessa Sun, 16 Oct 2011 12:13:13 -0000
Kommentar löschenDa ich diese euphorische Verehrung für etwas, das bisher kein Mensch gesehen hat, sich weder in irgendeiner Art und Weise beweisen lässt und somit in meinen Augen sinnlos ist nicht teilen kann, finde ich die hier offensichtlich gezeigte Vergewaltigung an kleinen und unschuldigen Kinderseelen einfach nur schrecklich und nicht nachvollziehbar. Natürlich ist diese Farce eine schonungslose, offenkundige Doku- welche die Zuschauer dadurch mitreißt, da sie das gesehene gar nicht glauben oder auch nur ansatzweise nachvollziehen können. Trotzdem sollte man sie so kritisch betrachten, daß der Zuschauer sich fragen muß wie der Regisseur diese drehen konnte, ohne darin wirklich einzugreifen und diese Kinder davor zu beschützen, daß ihnen weiteres Leid erspart bleibt. Ich finde es auch erschreckend wie sich Kinder im Alter von 10 Jahren schon artikulieren als wären sie Erwachsene("Ich hatte zuvor keine Freude im Leben und ähnliches") Da fragt man sich wiederum einmal mehr, wo sind die Gesetze in Amerika, die diese Kinder davor bewahren den Glauben der Eltern übernehmen zu müssen??? Und der Vergleich das Kinder in anderen Ländern dafür ausgebildet werden Waffen benutzen zu können ist ja wohl unterirdisch und gleicht für meinem Verstand einer Straftat. Ich verstehe auch die äußerst positive Bewertung für den Film nicht, da hier ein real, gezeigter Mißbrauch stattfindet und ich nicht der Meinung bin man sollte diesen mit positiven Bewertungen unterstützen! Deshalb gebe ich dieser Dokumentation auch 0 Punkte und appeliere an die amerikanische Regierung solchen "evangelikalen" Familien den Hausunterricht zu verwehren in dem die Kinder einer tagtäglichen Gehirnwäsche unterzogen werden.
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based_god Sun, 16 Oct 2011 14:36:25 -0000
Antwort löschenEin Jahr noch und das Präsidentschaftsamt ist wieder mit so jemandem besetzt...
agynessa Sun, 16 Oct 2011 15:55:36 -0000
Antwort löschenwas soll man dazu noch schreiben...
okami6 Sun, 11 Dec 2011 21:25:47 -0000
Antwort löschenDa Du die positiven Bewertungen nicht nachvollziehen kannst, möchte ich als einer, der das positiv bewertet hat, mal beantworten.
Eine Dokumentation sollte sich bemühen, die Dinge so zu zeigen wie sie offensichtlich sind, und das tut diese Doku, mehr, sie bezieht nicht einmal Stellung, weil die Wirkung absolut ausreicht. Aber es gelingt ihr, das zu zeigen, was Dich anwiedert, mich übrigens auch. Das einschreiten des Kamerateams hätte nun wirklich nichts gebracht, ausser vermutlich einen Rauswurf + Drehverbot und damit die genommene Möglichkeit, die Dinge so zu zeigen wie sie sind. Vielleicht haben sie mit diesem Film viel mehr bewirkt, als wenn sie ihn nie hätten zeigen können. Davon abgesehen müsste in jeder 2. Doku eingeschreitet werden, was soll das bringen? 2. Wie willst Du Kindern helfen, die schon auf eine so derbe Art verblendet sind, das sie Dich vermutlich eher verspotten würden, als Dir auch nur eine Minute zuzuhören? Kommen wir zu den Gesetzen in Amerika: Dir ist klar, wer zu der Zeit amtierender Präsident war und wofür er stand? Klar, schließlich hast Du die Doku ja gesehen. Von daher erübrigt sich die Sache. Übrigens, radikal evangelikale Christen gibt es überall, auch hier.
Wenn Du dich also fragst, warum die Regisseurinnen diesen Film ohne einzugreifen abgedreht haben, liegt die Antwort sicher darin, das die gefilmten mit ihrer Darstellung zufrieden sind und die Macher weitaus mehr gegen die eklige Kultur getan haben, als Du und ich es vermutlich je tun können. Denn eines merkt man sofort: dieser Film ist kein pro, sondern contra.
agynessa Mon, 12 Dec 2011 04:49:15 -0000
Antwort löschenJa die Dinge unverblümt zu zeigen ist den Machern äußerst gut gelungen, nur leider haben sie meiner Meinung nach damit gar nichts verändert, außer die Kinder vorgeführt. Du glaubst doch wohl nicht im Ernst das es diese Gruppierungen nicht mehr gibt, nur weil sie den Film veröffentlicht haben? Hier fehlen einfach die Gesetze, die es den Eltern verbieten müssten, ihre Kinder für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Da auch zum Ende des Filmes nicht eingeschritten wurde und ich mir zu 100% sicher bin, das sich mit dem Film dort 0,000% verändert hat, bekommt er von mir auch nicht einen einzigen Punkt.
okami6 Mon, 12 Dec 2011 17:47:56 -0000
Antwort löschenEs stand ja auch nicht zur Debatte, die Leute zu verändern, die darin mitwirkten, habe ich Dich da richtig verstanden? Diese Doku tut nichts anderes als 1000 andrere, sie klärt auf, und das ohne den Zeigefinger zu heben. Ich finde das eigentlich ziemlich wichtig. Denn wenn man versucht, mir eine Meinung aufzudrücken, kann das nach hinten losgehen. Natürlich wird es diese Gruppierungen immer geben, genau so wie es immer Krieg oder andere negative Gesellschaften geben wird, wenn man jedoch ein wenig daran mitwirkt, darüber aufzuklären, das eine schon ziemlich einflußreiche Gesellschaft (Gruppierung kann man das schon nicht mehr nennen) stetig an Macht gewinnt, ist das gerade für Menschen wichtig, zukünftig nicht in diesem Maße beeinflusst zu werden. Den Kindern kann man nicht mehr helfen, allein schon wegen der Eltern, davon abgesehen ist die Religion in den Köpfen dieser Leute zu sehr geprägt durch ständige Indoktrination. Daher müsste unter Deinem Gesichtspunkt so gut wie jede Dokumentation 0.0 bekommen, denn um eine große Veränderung zu bewirken, braucht es wahrlich andere Mittel.
agynessa Mon, 12 Dec 2011 18:28:41 -0000
Antwort löschenIch glaube trotzdem kaum das diese jetzigen und die zukünftigen Christen durch die Doku dazu bewegt werden, den Verstand einzuschalten und nachdenken was sie ihren Kindern antun. Man kann sie auch nicht mit 1000 anderen Dokus vergleichen, sie beschreibt ja nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart, die sich im hier und jetzt befindet und jederzeit zu ändern wäre. Und ich empfinde es auch als großen Unterschied ob Tiere in Dokumentationen oder Menschen bzw. speziell Kinder gequält werden. Da hört bei mir einfach die Aufklärungsfunktion einer solchen Sendung auf, wenn die Macher nicht den Mut haben einzuschreiten und das gefilmte als gegeben hinnehmen. Warum sind sie denn nicht wenigstens zum Ende des Filmes eingeschritten und haben den Leuten mal ihre Meinung gesagt? Stumm sein und die Kamera raufhalten kann doch jeder. Ich finde sie hätten Stellung beziehen müssen, schon allein der Kinder wegen.
okami6 Mon, 12 Dec 2011 19:15:43 -0000
Antwort löschenStellung wird meiner Meinung nach bezogen, nähmlich indem man diesen Film veröffentlichte. Stumm bleiben und draufhalten kann vermutlich nicht jeder, wir sind zwei Beispiele. Davon abgesehen glaube ich nicht, das die Kinder sich quälen, im Gegenteil, ihnen wird große Aufmerksamkeit zuteil, indem man sie zum Mittelunkt macht und sie sich dazu bestätigt fühlen, ihren Glauben intensiver auszuleben, das ist ja der Sinn, den diese "Kirche" verfolgt. Und eine Einschreitung bewirkt leider absolut nichts, denn diese Gruppierung tut nichts illegales in den Augen des Gesetzes, das macht es ja so schlimm.
Wenn also selbst das Gesetz, ja sogar der Staat das Vorhaben dieser Gruppierungen nicht unterbindet, wie soll denn ein kleines Kamerateam das tun? Statt also den Machern Untätigkeit vorzuwerfen, sollte man doch lieber höhere Istitutionen anklagen, die die Macht hätten, diesen Irrsinn Einhalt zu gebieten. Also geht es nur auf diese Art, man muß in den Köpfen der Menschen etwas auslösen, den Wahnsinn zeigen, die Angst nehmen, die einen an den Glauben klammert, die scheibar gerade bei Amerikanern aufgrund ihrer Politik sehr leicht zu beeinflussen ist.
Nun, agynessa, ich respektiere Deine Meinung und möchte hier auch nicht überzeugen, die Sicht der Dinge liegt nunmal bei jedem anders. Aber danke für Deine Antwort.
reveal Wed, 21 Dec 2011 19:29:52 -0000
Antwort löschen@agynessa
Sinn einer Dokumentation ist es, möglichst neutral zu berichten und das Licht auf etwas zu lenken, was sonst leicht im dunkeln bleibt. Die Macher des Films haben nicht die Kinder bloßgestellt, sondern die Eltern und den Sektenzirkel drumherum. Da soll kein Einzelschicksal verändert, sondern das Problem des christlichen Fanatismus beleuchtet werden.
Du solltest dir auch vor Augen führen, dass nichts von dem im Video gezeigten wirklich illegal oder eine Begründung, den Eltern ihre Kinder wegzunehmen wäre. Jedenfalls in den USA. (Aktuell geht der Trend eher in die Richtung, diese Art Eltern zu bestärken, wenn man sich die Kandidaten der Republikaner mal ansieht.)
Dass der Zustand, wie in der Doku dargestellt, tolleriert oder sogar akzeptiert wird ist der Kritikpunkt, den man aus dem Film entnehmen sollte. Wobei eine gute Dokumentation sich auch dadurch auszeichnet, dem Zuschauer das Denken zu überlassen.
agynessa Wed, 21 Dec 2011 19:56:33 -0000
Antwort löschenJa das kann ja alles gut möglich sein, in Deinen Augen, ich sehe das nun mal anders. Ich finde das man in diesem Film alles andere als neutral hätte bleiben sollen. Ich verstehe ja auch das ihr mir alle erklären wollt, das eine Doku nur aufdeckt und nicht kommentiert, aber ich als Zuschauer hätte mir in diesem Fall einfach mal eine andere Reaktion erhofft. Ich meine die Macher waren vor Ort und haben alles mit ihrer Cam aufgezeichnet, sie haben sich die Lügen dieser Menschen angehört und gesehen was sie den Kindern antun und haben meiner Meinung nach keine wirkliche Reaktion darauf gezeigt. Stattdessen haben sie den Film veröffentlicht( sich damit eine goldene Nase verdient) und es wie so oft es ist, den anderen überlassen darauf zu reagieren. Sie haben ja nicht mal Möglichkeiten aufgezeigt, wie man als Zuschauer in das Gesehene eingreifen könnte. Man schaut sich den doch auch nur an, spricht darüber, aber wirklich etwas bewirken, kann man auch in diesem Fall nicht, weil man gar nicht die Möglichkeit dazu hat. Aber sie hätten an den Tagen des Drehs die Möglichkeit gehabt, verstehst Du was ich meine? Und das mache ich ihnen zu Recht zum Vorwurf!
okami6 Wed, 21 Dec 2011 23:35:54 -0000
Antwort löschenGanz ehrlich, der Eingriff wäre nach hinten los gegangen. Hast Du schon einmal versucht, einen religiösen Fanatiker zu überzeugen?
Natürlich können wir als Zuschauer nicht in das Gesehene eingreifen, aber wir wissen dafür alle, was passieren kann, wenn wir uns mit dem Gesehenen nicht auseinandersetzen. Deine Absichten sind nobel, hätten aber nicht den erwünschten Erfolg gebracht.
reveal Thu, 22 Dec 2011 00:51:56 -0000
Antwort löschen@agynessa
Spiel einfach mal im Kopf alle Möglichkeiten durch, was sie stattdessen hätten machen sollen. Nur mal beispielsweise:
Keine Doku drehen - das Problem bleibt gar nicht angesprochen und Christen können bei der Formulierung "Christlicher Fanatismus" weiter unschuldig mit den Schultern zucken und betonen, das wäre seit den Kreuzzügen vorbei.
Der Qualle da ins Gesicht kotzen - die Qualle hätte dies als Beispiel genommen, den Kindern aufzuzeigen, wie sehr sie als Christen doch unterdrückt und angefeindet werden.
Die Doku kommentieren, Fehler aufzeigen anprangern - für jeden nicht indoktrinierten nicht nötig und die gefilmten Personen hätten wahrscheinlich keine Veröffentlichungsgenehmigung gegeben. (Das Beachtliche ist ja, dass alle gefilmten Personen der Veröffentlichung zugestimmt haben.)
Die Behörden einschalten - nichts, was da gefilmt wurde, ist in den USA illegal. Guck dir wie gesagt mal die Vorstellung der aktuellen Kandidaten der Republikaner an. Da hast du den gleichen Bibelfanatismus, das gleiche Aufhetzen gegen Wissenschaft und das Selbstbild von unterdrückten Wissenden. Nichts wäre damit erreicht, abgesehen davon, dass die Doku nicht entstanden wäre und die Macher der Doku sich evtl. rechtlichen Konsequenzen ausgesetzt sähen.
Die Kinder entführen und versuchen ihnen The God Delusion, God is not Great usw. vorzulesen bevor die Behörden kommen und die Entführer verhaften und die Kinder wieder zurück zu ihren rechtlichen Eltern verfrachten - löblich, aber auch nicht zielführend. Siehe die vorhergehenden Punkte. Keine Doku, nutzbares Beispiel, keine Gesetzesänderung. Nichts sinnvolles erreicht.
Sie haben schon die sinnvollste Möglichkeit genutzt.
p.S. Wenn es um Geld gehen würde, wäre es sinnvoller einen Film zu machen, der ein Religionsbild bestätigt - das der Mehrheit. (Passion Christi *hust*) Allgemein ist Dokumentation nicht gerade das Kassenschlager-Genre.
p.p.S. Wenn du meinst, dass der Film nichts bringt/ändert, warte den nächsten Moment ab, wenn jemand in deiner Umgebung über den Islam (nicht einzelne Islamisten, sondern die Religion) hetzt und gleichzeitig ein Kreuz um den Hals trägt.
agynessa Thu, 22 Dec 2011 05:35:06 -0000
Antwort löschenJa wenn jeder so denken würde wie Du, würden wir wahrscheinlich immer noch in der Steinzeit leben, wie wäre es denn mal mit Unterschriftenaktionen, oder das einschalten von anderen ausländischen Behörden, welche sich dem Thema annehmen? Und warum hätte man nicht zum Schluss des Filmes, nochmal auf die entsprechenden Personen zugehen sollen und seinen Eindruck dazu schildern? Ein Versuch wäre es auf jeden Fall wert gewesen! Ein wenig mehr Publicity für den Film wäre wahrscheinlich auch nicht schlecht gewesen. Eine Demonstration einzuleiten hätte ich auch für sinnvoll empfunden! Aber stattdessen ist nichts passiert. Ich muss auch ehrlich sagen, das wenn mich hier zum Film Jesus Camp niemand angeschrieben hätte, hätte ich den Film schon längst aus meinem Gedächtnis gestrichen. Wer den Mund nicht aufmacht, der wird in der Welt auch nichts verändern können ( mal abgesehen von unseren Politikern, die sich jeden Tag um Kopf und Kragen reden :-) und trotzdem nicht viel sinnvolles heraus kommt).
reveal Thu, 22 Dec 2011 12:28:53 -0000
Antwort löschen@agynessa
Es gibt einen Unterschied zwischen kurzfristigem Aktionismus und langfristig sinnvollem Handeln.
Unterschriftenaktion - gegen was oder wen genau? Religiöse Indoktrination von Kindern? Das verkaufen von Religiösen Dogmen als wissenschaftlich hinterlegte Fakten? Zu allem: Jeder Nicht-Religiöse Mensch wird sofort unterschreiben. Jeder halbwegs religiöse Mensch wird zögern, weil die Kinder immerhin an Gott glauben und in die Kirche gehen sollen. Diese Gruppe bekommst du eher zu einer Unterschrift, wenn du ihnen Jesus Camp zeigen kannst. Die Fanatischen Gläubigen und Biblical Literalists wirst du zum einen nie zu einer Unterschrift bekommen und zum anderen werden sie jede Unterschrift innerhalb ihres Zirkels gegen dich verwenden. (Guck dir doch mal die 'War-on-Christmas'-Hysterie aus den USA an.)
Einschalten ausländischer Behörden - und das bringt was genau? Frau Merkel (ein Mitglied einer Partei mit einem C im Namen) spricht Präsident Bush (laut eigener Aussage ein christlicher Fundamentalist) darauf an, dass da ein paar Christliche Fundamentalisten in seinem Land ihren Glauben praktizieren und den Kindern einimpfen - alles in seinem Land legal. Wenn du irgendwelche Amerikanischen Rechte aufzählen kannst, die verletzt wurden, dann wäre es ein Ansatzpunkt für die dortigen Behörden. Bei verletzten Menschenrechten ein Ansatzpunkt für die Außenpolitik.
Gespräch nach der Doku - Zwei Punkte. Zum einen setzt das Veröffentlichen der Doku die Einwilligung vorraus und ich würde mich an der Stelle der Macher hüten, eine Diskussion anzufangen, bevor die Unterschrift vorhanden und die Veröffentlichung durch ist. Zum anderen hab ich keine Informationen darüber, was nach diesem Zeitpunkt passiert ist, würde aber annehmen, dass sie es nicht versucht haben. Die einzigen, bei denen Reden helfen würde, sind die Kinder und die müssten dafür erst einmal aus dem dauerhaften Selbstbestätigungsfeld des Zirkels rauskommen.
Marketing/Bekanntheit - kostet Geld. Jesus Camp lässt eine Religion im schlechten Licht darstehen, welche die meisten nicht im schlechten Licht sehen wollen. (Da wird kein FOXNews drüber berichten.) Ich glaube, die Islam-Dokus sind im Nahen Osten auch weniger bekannt als hier. Dafür können die Doku-Macher aber nichts. Sie haben den ersten Schritt gemacht und den Film angefertigt. Für die restlichen kann man sie nicht mehr alleine verantwortlich machen.
agynessa Thu, 22 Dec 2011 15:40:01 -0000
Antwort löschenAlso bist Du der Meinung man sollte abwarten bis die Kinder irgendwann mal groß sind, ihren Verstand eventuell einschalten, oder auch nicht und ansonsten nichts tun- weil es ist ja alles aussichtslos etwas dagegen zu unternehmen. Ich glaube trotzdem, das die Art und Weise, wie dieser Fanatismus dargestellt wurde, mit der eigentlichen, christlichen Religionslehre, wenig bzw. gar nichts mehr zu tun hat. Auch wenn Du es nicht glaubst, denke ich doch das es hierzulande Behörden oder Einrichtungen geben wird, die sich diesen Fall annehmen würden und etwas bewirken könnten. Es muss ja nicht unbedingt eine Frau Merkel sein, die hat im Moment sowieso ganz andere Sorgen, aber moderne Menschen, welche in christlichen Vereinigungen arbeiten und religiös gesehen, scharfsinnig beurteilen können, hätten da schon eine ganz andere Wirkung.
reveal Thu, 22 Dec 2011 17:15:57 -0000
Antwort löschen@agynessa
Das dokumentierte Sommerlager, so wie die gesamte dokumentierte Geschehen spielt in den USA. Keine deutsche Behörde hätte irgendeine Befugnis, sich da einzuschalten - es sei denn es ginge um eine Verletzung der Menschenrechte und auch dann nur im Rahmen der amerikanischen Rechte.
Also nein, ich bin nicht der Meinung, man sollte einfach abwarten. Ich bin der Meinung, man sollte Versuchen, den Kindern auf allen möglichen Arten zu helfen. Zum Beispiel, in dem man auf eine Änderung der Religionswahrnehmung und eine Änderung der Gesetze hinarbeitet, damit man die Kinder dort herausnehmen kann. Zum Beispiel in dem man eine Dokumentation dreht, welche das Problem aufzeigt.
p.S. Die Formulierung "eigentlich christliche Religionslehre" setzt Wissen voraus, was den hier dargestelten Fanatikern, sowie auch mir vorenthalten ist. Denn für den ganzen Hass, den die Fanatiker predigen existieren rechtfertigende Bibelstellen. Es finden sich natürlich auch genügend widersprechende Stellen, welche Toleranz predigen, aber zu sagen, dass eine Stelle richtiger wäre als die andere (=eigentlich) heißt nur, sich seinen Glauben selbst auszusuchen. (Es geht gar nicht anders, weil die Bibel inkonsistent ist, aber zu behaupten, eine Interpretation der Bibel wäre richtiger als die andere, ist schwachfug, weil sie zu viele Standpunkte von zu vielen verschiedenen Autoren aus zu vielen Zeiten enthält.)
agynessa Thu, 22 Dec 2011 18:42:42 -0000
Antwort löschenIch habe die Bibel nie gelesen und sie hat mich auch noch nie interessiert, da ich nicht religiös bin und nur an Sachen glaube, welche auch wissenschaftlich belegt sind, oder belegt werden könnten. Im Grunde genommen habe ich auch nichts gegen religiöse Menschen, wenn sie ihren Glauben im Rahmen ausleben und anderen ihren Glauben nicht aufzwingen. Jeder sollte für sich selbst entscheiden woran er glaubt. Bei Kindern ist es jedoch etwas anderes, sie sind noch nicht reif genug um selbst Entscheidungen zu treffen und werden durch ihr Elternhaus geprägt. Außerdem ist es doch ein immenser Unterschied ob ich meinem Kind vor dem Essen das Beten anerziehe, oder ob ich sie dazu erziehe "anders" zu sein und ihnen durch die Abkapselung von der Umwelt ihrer Kindheit entziehe, das ich es als richtig empfinde das diese Kinder Gleichaltrige meiden, welche nicht dem religiösen Wahn verfallen sind. Da besteht für mich der Unterschied! Helfen kann ich persönlich den Kindern nicht, das können nur höhere Instanzen, welche auch die Macht dazu haben etwas zu bewirken, der kleine Mann kann da sowieso nichts ausrichten und schon mal gar nicht Gesetzesänderungen herbeirufen.
okami6 Fri, 23 Dec 2011 14:54:02 -0000
Antwort löschenDa gebe ich Dir völlig Recht, auch das Filmteam gehört nicht zu den höheren Instanzen. Frohes Fest. :-)
agynessa Fri, 23 Dec 2011 17:12:37 -0000
Antwort löschenIm Prinzip wird niemand etwas dagegen ausrichten können, der sich nicht wirklich dafür einsetzt und sich in erster Linie über das Thema ausreichend informiert. Wenn man wirklich an der dargestellten Situation etwas würde verändern wollen müsste man zuständige Behörden einschalten. Es bringt in meinen Augen auch nichts wenn man nur darüber philosophiert. Da man aber schon von vorneherein mit der Erwartung an die Sache ran geht das die Mittel die einem zur Verfügung stehen recht aussichtslos sind und man auch nicht über den Ehrgeiz oder eher noch über die finanziellen Möglichkeiten verfügt, dem Einhalt zu gebieten, sieht doch der ganze Aspekt sehr düster aus. Wer schwimmt den schon über den großen Teich und setzt sich wirklich relevant dafür ein, die Antwort lautet:"Niemand"! Aus den Augen und aus dem Gedächtnis, lautet auch aus dem Sinn. So ist es nun einmal. Mögen die evangelikalen Christen in Frieden ruhen.
agynessa Fri, 23 Dec 2011 20:15:06 -0000
Antwort löschenLieber Tacheles, das ist halt meine Meinung, bla bla etc., nee mal im Ernst, natürlich verurteile ich in erster Linie die Eltern welche es zulassen das ihre Kinder traumatisiert werden. Doch in zweiter Linie erwarte ich auch von den Machern sich zu einer Seite zu bekennen und nicht wie in allen Dokumentationen speziell bei diesem Film "nur" aufzudecken und zu berichten. Mehr als 0 Punkte kann und will ich der Doku auch nicht geben, weil ich einer Aufdeckung eines Missbrauchs an Kindern, ohne Einschreitung dagegen nicht als positiv bewerten kann. Wenn Du der Meinung bist das man die Doku und ihre hiermit verbundene Aufklärung über die Missstände in dieser Gesellschaft mit Punkten belohnen sollte, dann tue dies. Ich werde dieses nicht tun! Meine Bewertung richtet sich auch nicht gegen die Filmemacher selbst, sondern gegen den Film, der aus Videoaufnahmen der Sekte besteht. Die Macher sind für den Film insofern verantwortlich, das sie das Geschehene aufnahmen. Nicht mehr und nicht weniger. Soll ich sie jetzt dafür belohnen, das sie einen Missbrauch filmten? Das spricht leider gegen meine Prinzipien. Und ich muss zusätzlich dazu sagen, das mir der Film gar nichts gebracht hat, außer das ich mir offenkundig dargestellte psychische Gewalt angeschaut habe. Ich, Du und wahrscheinlich auch der Rest der Welt, werden dagegen sowieso nichts ausrichten können, weil es zu viele religiöse Menschen auf der Welt gibt, die die gleichen Ansichten vertreten, wenn auch nicht in so einer extremen Art und Weise. Wie ich schon einmal erwähnte "aus den Augen, aus dem Sinn", ich bin nicht persönlich davon betroffen, ich kenne diese Menschen nicht, ich kann die Situation nicht ändern und morgen ist Weihnachten, also shit happens.
okami6 Sat, 24 Dec 2011 13:39:01 -0000
Antwort löschenWozu brauchst Du ein Bekenntnis der Macher? Dir wird ein Einblick gewährt, der zweifellos schockierend ist. Wenn Dir also nicht klar ist, auf welcher Seite das Filmteam steht, nimmst Du die Art der Dokumentation einlach völlig anders wahr.
Wir alle haben ein Weltbild, so wie auch Du deines hier darlegst, wenn man also einen Missbrauch an Kindern darstellt, der auf diese Art und Weise gezeigt wird, kann das dafür sorgen, das zukünftig das ein -oder andere Kind von solchen Dingen verschont bleibt.
Und bitte rede nicht von Einschreitung, dies ist eine Dokumentation, kein Stallone-Film.
Es gelingt uns ja nicht einmal, Dich zu überzeugen, was soll es dann bringen, solchen Fundamentalisten die Meinung zu sagen? Diese Art von Meinung darf nicht in einer plumpen Form der moralischen Bekehrung seitens des Filmteams stattfinden, das mit erhobenen Zeigefinger die radikalen Anhänger belehrt. Es ist immens wichtig, das man sich ein eigenes Bild macht, dann ist das Verständnis dafür auch besser, als wenn einem die Meinung aufgedrückt wird.
Davon abgesehen hätte es für einen gezeigten Missbrauch an Kindern durch einen Film, der nichts bewirken kann sicherlich auch keine Oscarnominierung gegeben. Das wäre ja ein Skandal.
agynessa Sat, 24 Dec 2011 14:07:06 -0000
Antwort löschenDa heute Weihnachten ist, habe ich beschlossen das Ihr alle recht habt, mit Euren Meinungen und Ihr mich alle überzeugt habt.Meine Ansichten des Filmes waren demnach falsch. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Lust mehr hier schriftlich rumzudiskutieren und werde mich in Zukunft an die Meinungen anderer Piloten halten um in keinster Weise bei dieser Seite anzuecken. Da ich schon oft genug festgestellt habe, das man hier mit einer gegensätzlichen Meinung nicht akzeptiert wird. Außerdem habe ich auch keine Lust mehr auf das Prinzip einer gegen alle und alle gegen einen. Ich kann Eure Ansichten schon verstehen, betrachte aber dies Geschehen aus einem anderen Blickwinkel. Leider steht man hier als Rebell ziemlich alleine da und wird von den anderen Usern ausgeschlossen. Schade auch, aber hier gilt wohl nur der Slogan:"Gemeinsam sind wir stark"!
okami6 Sat, 24 Dec 2011 14:36:13 -0000
Antwort löschenUm Himmels Willen, Du wirst doch nicht ausgeschlossen. Ich sagte ja vorher schon, daß ich Deine Meinung respektiere, dies ist jedoch halt ein Meinungsportal, daher artet das manchmal aus.
Bitte nicht böse sein, vertrete weiterhin Deine Meinung, was wichtig ist und Deine Persönlichkeit auch ausmacht.
Ich wüsche Dir entspannte Feiertage. :-)
reveal Sat, 24 Dec 2011 16:13:47 -0000
Antwort löschen@agynessa
Aus Wikipedia:
- Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.
Im Unterschied zu (ebenfalls Wikipedia):
- Akzeptanz (von lat. „accipere“ für gutheißen, annehmen, billigen) ist eine Substantivierung des Verbes akzeptieren, welches verstanden wird als annehmen, anerkennen, einwilligen, hinnehmen, billigen, mit jemandem oder etwas einverstanden sein.
Wenn jemand deine Meinung nicht toleriert, versucht er z.B. deine Posts löschen zu lassen oder greift dich persönlich an. Wenn jemand deine Meinung toleriert, aber nicht akzeptiert, dann versucht er mit dir zu diskutieren und dich umzustimmen. Duldet dich aber so oder so.
Du kannst von niemandem Akzeptanz verlangen (der Knackpunkt ist der Definitionsteil mit dem Einwiligen und Hinnehmen), welcher anderer Meinung ist. Toleranz dagegen schon. Das Angreifen und Diskutieren über eine Meinung ist etwas anderes als Intoleranz und versteh es bitte nicht als persönlichen Angriff. (Da würde ich mich hüten, denn die Tatsache, dass dich die Qualle in dem Film aufgeregt hat, zeigt mir schon, dass das Herz bei dir am rechten Fleck sitzt.)
In diesem Sinne. Frohes Fest und Schöne Feiertage.
ihre-herrlichkeit Wed, 01 Feb 2012 16:20:16 -0000
Antwort löschenHaha! Der Knaller! Sowohl der Kommentar als auch die Diskussion dazu. Ich bin entsetzt und amüsiert zugleich. Dass es hier einige mit der Verfasserin gut meinen und sich auch noch die Mühe der Diskussion machen, tut mir fast im Herzen weh.
Diese Frau ist ein Unikat hier. Man sollte sie huldigen. Sie hat wirklich Durchblick.
Lieblingszitat: "Man kann sie auch nicht mit 1000 anderen Dokus vergleichen, sie beschreibt ja nicht die Vergangenheit, sondern die Gegenwart" HERRLICH! Ich lache Tränen!
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agynessa Wed, 01 Feb 2012 16:50:42 -0000
Antwort löschenDer Tierpfleger hat gerade bei mir angerufen, ihm tut es wirklich sehr leid, Du brauchst nicht mehr böse sein...
reveal Fri, 30 Nov 2012 11:03:13 -0000
Antwort löschen@agynessa
Das Camp aus dem Film wurde aufgrund von Protesten als Reaktion auf den Film geschlossen.[1]
[1] http://seattletimes.com/html/nationworld/2003365311_jesuscamp08.html
jazzfan Thu, 13 Oct 2011 05:39:11 -0000
Kommentar löschenDer Film sollte in Schulen mit anschließender Diskussionsrunde gezeigt werden. Die Extremisten decouvrieren sich selbst in dem Film, kein OFF-Kommentar etc. Großartig gemacht und einfach erschreckend!
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freakualizer Wed, 21 Sep 2011 08:36:20 -0000
Kommentar löschenErschreckend, verstörend, aber irgendwie überhaupt nicht überraschend.. USA USA!
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ihre-herrlichkeit Wed, 21 Sep 2011 07:36:24 -0000
Kommentar löschenEin hübsches Filmchen über die Liebe zur Religion und der pflichtbewussten Moralerziehung unserer Kinder. Wenn nur alle Eltern sich so hingebungsvoll um die Entfaltung der kindlichen Wertvorstellungen kümmern würden, wäre die Welt eine bessere.
Es bleibt abzuwarten, wann Jesus unser Erlöser die Welt regieren wird, bis dahin müssen wir uns wohl oder übel mit der Demokratie rumschlagen.
Hoffentlich fährt der heilige Geist bald auch in mich, damit ich von meinem Zynismus geheilt werde.
And now let's speak in tongues! alslsadsaaaallaaalaaahaaanbrraaaa!
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peppermind Tue, 20 Sep 2011 20:08:04 -0000
Kommentar löschenAm Ende des Films gehen zwei der Kinder selbst auf Mission an den Straßenrand. Sie fragen einen älteren Mann, ob er wisse, wo er nach dem Tod sein würde. "Im Himmel", antwortet er. "Sicher?" "Ja, ganz sicher". Enttäuscht drehen die beiden ab, murmeln im Vorbeigehen: "Das waren bestimmt Moslems!"
Nur wenige Dokumentationen schaffen es, Indoktrination so subjektiv und realistisch zu offenbaren. Und dabei bleibt "Jesus Camp" wirklich puristisch dokumentarisch - kein Kommentar, keine Dramatisierungen.
Aber das ist auch gar nicht nötig - in erschreckender Weise zeigen Becky Fisher und Co. selber, wie sehr sie Kinder manipulieren und sie einer überaus gefährlichen politischen Propaganda aussetzen, die sie in ihrem Alter zum Einen noch gar nicht Begreifen und Verarbeiten, zum Anderen aus dem Brei religiöser, pseudowissenschaftlicher und politischer Ideologien nicht ansatzweise herausfiltern können.
Der Film zeigt den Stolz dieser "Missionare" ebenso unverfälscht wie die Verzweiflung eines Mike Papantonio oder die grenzenlos loyale Begeisterung der Kinder bei der Predigt.
Von jenem Mike Papantonio, einem Radiomoderator, wird die Predigerin während eines Interviews damit konfrontiert, dass die Kinder bei ihr nicht lernen sondern indoktriniert würden. Das sei doch falsch. Nein, das finde sie nicht. Die Moslems machten das ja auch. Und die dürfte man auf keinen Fall gewinnen lassen.
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Hellbilly Tue, 20 Sep 2011 20:03:28 -0000
Kommentar löschenGlaube – schön und gut. Von mir aus kann jeder glauben, was er will, wann er will und warum auch immer er will. Aber das sollte sich wie alles im Leben in einem einigermaßen vernünftigen Rahmen bewegen.
Was dabei rauskommt, wenn dieser Rahmen gesprengt wird, sieht man bei Fundamentalisten jeglicher Couleur viel zu oft. Was die Herrschaften in diesen Camps treiben, hat mit einem vernünftigen Bezug zum Glauben nix mehr zu tun. Das ist krank. Das ist beängstigend. Bislang verläuft das anscheinend noch in geraden Bahnen ohne den großen Drang zu aufdringlicher Radikalität. Aber wer kann denn versprechen, dass sich das nicht irgendwann ändert? Was ist, wenn sie ihre Ziele nicht auf diesem Weg erreichen können? Gibt’s dann ein Revival der Kreuzzüge? Einflussreich sind die Evangelikalen jetzt schon.
Und es geht ja nicht nur um sie – die Kirchenlandschaft in Amerika ist groß, der Trend zur individuellen Glaubenswahl springt immer mehr auf Europa über, die Vielfalt der Kirchengemeinschaften wird weiter wachsen und damit auch zwangsläufig die Radikalität bei einigen davon.
Und was dann? Eine westliche Welt, die zunehmend wieder von religiösen Einflüssen geprägt wird, kann und will ich mir nicht vorstellen. Mag dran liegen, dass ich selbst in einer Phase meines Lebens bin, in der Religion keine große Rolle spielt, aber für mich ist Glaube etwas, das man im Privaten ausleben und im Privaten lassen sollte.
Für mich sind so was Sekten und gehören verboten. Die betreiben doch nix anderes als Gehirnwäsche. Da kommt mir echt die Galle hoch, wenn ich diese Kinder sehe, wie sie vorgekaute Sätze en masse rauswürgen, dabei ganz heilig schaun und sich regelmäßig soweit reinsteigern, dass sie weinend zusammenbrechen!
So, das musste jetzt mal raus. Dass ein Großteil viel zu provokant, subjektiv und einseitig geschrieben ist, weiß ich selbst, aber muss auch mal sein.
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Sepf Tue, 20 Sep 2011 20:07:26 -0000
Antwort löschengefällt mir, bis auf den letzten absatz. stimmt doch. ;)
fanofmovies Tue, 20 Sep 2011 19:46:42 -0000
Kommentar löschenAm schlimmsten waren diese ganzen weinenden, schreienden, völlig weggetretenen Kinder!! Das war so ziemlich das perverseste, was ich seit langem gesehen habe. Sehr sehr erschreckend!
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Sepf Tue, 20 Sep 2011 19:54:31 -0000
Antwort löschennaja kann ich vertreten. das ganze sache an sich ist ja pervers, nicht die doku. fand übrigens auch die szene am schlimmsten :(
fanofmovies Tue, 20 Sep 2011 20:15:14 -0000
Antwort löschenja die Doku ist sicherlich sehenswert. Ich denke man sollte sie mal gesehen haben, da man sonst wahrscheinlich nicht glauben kann, dass es sowas in der heutigen - eigentlich relativ aufgeklärten - Zeit wirklich gibt. Was Eltern da ihren Kindern antun ist einfach unglaublich und die Verehrung der Bush-Pappfigur hat den Vogel abgeschossen
Gentle Mon, 20 Jun 2011 12:35:49 -0000
Kommentar löschenVerstoerend gut!
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Thadeuz Fri, 17 Jun 2011 13:32:01 -0000
Kommentar löschenJesus Camp begleitet einige Kinder und ihre Familien vom Homeschooling über das namensgebende Ferienlager bis zum berühmt berüchtigten Ted Haggard und zeigt dabei eine Indoktrination an diesen Kindern, wie man sie sonst eigentlich nur aus Geschichtsdokus über das dritte Reich und die Hitlerjugend kennt. Ersetzt man gedanklich Jesus durch Führer, christian durch arisch und Harry Potter durch Juden, wird aus dem fröhlichen Ferienlager ganz schnell eine Napola oder eine SS-Junkerschule.
Handwerklich nicht immer perfekt, zeigt Jesus Camp eine Welt auf, die so abstrus und seltsam wirkt, dass es schon fast inszeniert sein könnte. Das Schlimme ist jedoch, dass man genau weiß, dass sie echt ist; dass diese Kinder tatsächlich zu christlichen Dschihadisten herangezogen werden. Dabei wird auf Kommentare aus dem Off komplett verzichtet und die Macher überlassen es den Akteuren selbst, zu zeigen wie wahnsinnig sie und ihre Sache tatsächlich sind.
Am Ende bleibt ein erschreckender und verstörender Einblick in die Welt bzw. das Weltbild (amerikanischer) christlicher Fundamentalisten. Und der leise wenngleich auch vergebliche Wunsch, dass man vielleicht doch einer bitterbösen Mockumentary aufgesessen ist...
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THE_JUDGE Wed, 08 Jun 2011 18:49:03 -0000
Kommentar löschen"Who`s in the house? J.C.!"
Diese Doku ist nicht besonders doll gemacht, dafür aber mal wieder der absolute Beweis das die Realität hart und erschreckend sein kann, bzw ist. Das Jesus Camp ist eigentlich nichts anderes als religiös-republikanische Gehirnwäsche bei denen die leider wie immer am wenigsten dafür können und dafür auch noch am empfänglichsten sind, die Kinder. Vom Elternhaus die Grundausbildung erhalten und im Jesus Camp endgültig zu völlig hirnlosen, degenerierten Glaubenskämpfern geformt. Diese Kinder sind Teil eines Rattenschawanzes der sich noch durch Generationen ziehen wird. Es ist mir immerwieder unbegreiflich, wie in einer Zeit wie heute, die ja allgemeinhin als ziemlich aufgeklärt gilt, der Glaube an höhere Mächte oder ähnlichen Humbug erwachsene Menschen dazu bringt sich aufzuführen wie im tiefsten Mittelalter oder eben im Jesus Camp. Mir drängt sich hier auch ziemlich stark der Vergleich zur sogenannten Milizbewegung auf, deren verschiedene Gruppen in Amerika schon seit längerem agieren und ähnliche Gehirnwäsche, bzw. Volksverdummung betreiben. Der Vergleich hinkt ein wenig, aber dennoch passt er denke ich, immehin wollen beide "den Abschaum" von der Erde spülen (oder so), um es mal umgangssprachlich zu formulieren.
Die Doku ist auf jeden Fall JEDEM Theisten sowie Atheisten zu empfehlen, auch wenn sie wie schon erwähnt, kein audiovisuelles Meisterwerk ist. Gesprächsstoff ist danach auf jeden Fall vorhanden.
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Jaliju Tue, 07 Jun 2011 11:26:44 -0000
Kommentar löschenOh je.... Was für ein abartiger Horrorfilm! Nur leider wahr. Diese Fundamentalisten-Tante gehört echt weggesperrt und Eltern, die es zulassen, dass ihre Kinder zu unaufgeklärten gehirnamputierten Jesus-Zombies werden, sollte man das Erziehungsrecht nehmen. Gegen diese Art von Gehirnwäsche sollte man demonstrieren. Das ist nämlich, im Gegensatz zur Abtreibung, wirklich Zerstörung von (bereits vorhandenem) Leben.
PS: Eigentlich habe ich auf youtube eine deutsche Dokumentation namens "Jesus Freaks" gesucht, den ich vor längerer Zeit gesehen habe, und bin dadurch auf diesen Film gestoßen. ABER: "Jesus Freaks" kann ich durchaus auch sehr empfehlen, wenn man sich für das Thema interessiert.
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THE_JUDGE Wed, 08 Jun 2011 18:54:17 -0000
Antwort löschen"Das ist nämlich, im Gegensatz zur Abtreibung, wirklich Zerstörung von (bereits vorhandenem) Leben." Word!
Vincent van Gore Sun, 05 Jun 2011 18:21:23 -0000
Kommentar löschenOh man, als die fette Frau (Name ist mir gerade entfallen, irgentwas mit Fish) vor den ganzen, aufmerksam zuhörenden Kindern rumspringt und Zeugs wie ''Harry Potter ist böööse, er muss verbrannt werden!'' predigt, muss man sich doch echt fragen in welchem Jahrhundert die ganzen Spinner da leben. >.<
Wirklich teilweise erschreckte & absolut sehenswerte Doku, die deutlich zeigt, dass christliche Fanatiker in den USA keine zu unterschätzende Gefahr sind.
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