[...] Stallone besinnt sich darauf zurück, was einst Kotcheffs 'Rambo' ausmachte. Der kritische Grundton. Und den stellt Stallone hier in einmaliger Effektivität dar. Das fängt an mit dem politischen Bild von Birma, welches nicht überzogen oder überfrachtet wurde. Diese Soldaten sind wirklich mit dieser extremen Kaltblütigkeit und erschreckend menschenverachtenden Art durch das Land gezogen. Das wird uns auch sofort klargemacht, wenn das Militär einige Karen durch ein Minenfeld jagt, um die glücklichen Überlebenden dann doch noch zu erschießen. Ein Menschenleben hatte hier einfach keinen Wert mehr. Doch das ist nicht die einzige effektive Kritik, die der Film in aller Klarheit offenbart. Er eröffnet uns Bilder der Sinnlosigkeit von Gewalt und die abstoßende Wirkung von Waffen. Wenn man dann lesen muss, Stallone würde Übertreiben, oder Fragen gestellt werden, wieso man dieses Grauen unbedingt so deutlich darstellen muss, dann darf man den Kopf schütteln. Wie soll man auf etwas aufmerksam machen, wenn man nur halbe Sachen zeigt? Stallone geht den einzig richtigen Weg und scheut sich vor nichts. Und mal ehrlich, so einen Mann wie Rambo, wünscht sich die Welt doch irgendwie, denn er packt die Dinge dort an, wo Worte längst verloren sind. Ach ja, zum Schluss noch ein Satz zum Ende des Films: perfekter hätte es gar nicht sein können und genau mit diesem würdigen Schlusspunkt muss man die 'Rambo'-Reihe auch ruhen lassen. [...]
Na wünschen wünsche ich mir keinen Rambo. Aber ansonsten kann ich Dir da nur recht geben, das was an Rambo (1) recht ehrlich war, ist noch viel bitterer ehrlich an John Rambo, die Anfangssequenz ist so übel gemein (und trotzdem humanistisch, weil sie sofort klarmacht was an dem Bild nicht stimmt) und das zieht sich (trotz aller Klischees) durch den ganzen Film, nur am Schluß scheitert er an der US-amerikanischen Krankheit, an dem zuviel von zuviel. Aber nichtsdestotrotz, wenn man ihn mit dem Herzen sieht, ist er ein filmisches Pamphlet gegen die Gewalt (auch wenn das im Zusammenhang mit Stallone komisch erscheint). Hört sich seltsam an. Ist aber so. Sehenswert für wen der was ertragen kann und will. Was Gewalt angeht, sozusagen State Of Art.
Selten lag ich so daneben wie im Falle von John Rambo. Ich dachte ehrlich, Sly wollte mit dem vierten Teil zu den Anfängen von Rambo zurückkehren. Wieder verstärkt ins psychologisch motivierte Actionfach wie im originalen Film und weg von der Gewalt verherrlichenden Propaganda-Pappfigur zu der Rambo über die Jahre verkam. Zumindest glaube ich, mich an solche Kinokritiken zu erinnern. Aber große Güte, was lag ich falsch. Sly versuchte erst gar nicht Rambo zurück zu altem Glanz zu verhelfen, sondern ballert in die exakt selbe, ethisch verwerfliche Kerbe wie die Vorgänger. Nur mit dem Unterschied, dass es nun plötzlich funktioniert. Den Dominostein-Bodycount und den Dutzenden explodierenden Gliedmaßen sei dank. Das hat nicht mehr mit realistischen Kriegsanspruch zu tun, sondern mit (zweifelsfrei fragwürdiger) stilisierter Gewaltexzessen, die nur zum reinen Selbstzweck inszeniert wurde. Ein Actionfeuerwerk der einfältigsten und extrovertiertesten Art, aber wahrlich ein Fest!
Wer sich damit schwer tut, stelle sich einfach vor, Rambo schwänge in einem Low-Fantasy-Setting ein Langschwert und verarbeite damit Orcs zu Brei. Es wäre derselbe Film nur ohne den Blei schweren, moralischen Ballast, den man sich selbst aufzwingt.
[...]So viele Körper hat man noch nicht explodieren, so viele Körperteile noch nicht wegfliegen, so viele Köpfe noch nicht platzen gesehen. 236 Tode zählte die Los Angeles Times in „John Rambo“, gefühlt könnte da glatt noch eine Null hintendran fehlen. Nachwirken tut diese Metzelorgie, einerseits als genau das, andererseits aber auch als ein Actionfilm, wie er brachialer und mit weniger (im Verständnis des Genres überflüssigem) Drumdran am eigentlichen Kern nicht inszeniert sein kann. Stallone vernachlässigt dabei alles, was für einen Film wichtig gewesen wäre, trifft aber so ziemlich das, was für die Wirkung unerlässlich ist, die er wohl erreichen wollte. Dadurch macht er aus „John Rambo“ einen schwer verdaulichen und trotz aller Ähnlichkeiten im Vergleich zu den Vorgängern im Ton ganz anderen Film, der an einigen Stellen dementsprechende Missklänge anstimmt. Denn Sprüche wie »Live for nothing or die for something« oder die burmesischen Soldaten, die irgendwie keinen Grund sehen, sich aus Rambos zerstörerischer Schusslinie zu bewegen, paaren sich nur widerwillig mit dem Ultrarealismus des Kriegsgeschehens. Das ist nicht so nachhallend wie Teil eins und nicht auf so hohlköpfig-unfreiwillig spaßige Weise unterhaltend, wie es die Teile II und III bei entsprechender Herangehensweise sein können, sondern macht „John Rambo“ zu irgendetwas schwer bewertbarem zwischen der durch seine brutale Darstellung voll einschlagenden Wirkung und seiner filmdramaturgischen Bedeutungs- und Gehaltlosigkeit[...]
Stallone hat Riesenchancen vermasselt. Daß er viehische Brutalität in absolut jeder denkbaren Form unironisch und auch schmerzhaft präsentiert, wird einfach nicht abgefangen oder ausgeglichen. Zu wenig narrativer Aufbau, zu wenig Interaktion. Und so sehr man es ihm anrechnen muß, uns zumindest mal wieder vor Augen geführt zu haben, was für Grausamkeiten in manchen Teilen dieser Welt begangen werden, so wenig entkräftet er den Vorwurf des reinen Selbstzwecks. Mit mehr Sorgfalt hätte er hier die beunruhigende Ambivalenz eines Peckinpah erreichen können.
So ist der Film auf jeden Fall ein erstklassiges Actionbrett (aber eben eines, das seinen Platz neben guten Van Dammes und Lundgrens hat, nicht ein wirklich guter Film) - aber das Bewußtsein um das, was hätte sein können, schmerzt um so mehr.
Der vierte Teil der Rambo-Reihe hebt sich deutlich von den anderen ab, da er eine ernstere und erschreckender Weise reale Thematik behandelt. Das die Dreharbeiten in Birma selbst (das inzeischen seit über 40 Jahren unter Militärherrschaft steht) stattfanden, wirkt positiv auf die gewollte Stimmung aus.
Ich kann die erdrückende Stimmung und Morbidität, von der in der vollständigen Kritik gesprochen wird nur unterstreichen. Ein beklemmend realistischer und intelligenter Kriegsfilm, der die ersten Rambo-Teile locker links liegen lässt.
Wer sich mal die Special Features auf der DVD und den Artikel bei IDM angeguckt hat weis das die Dreharbeiten NICHT in Birma stattfanden sondern an der thailändischen Grenze zu Birma.
Dies wurde jedoch auch durch Stallone bekräftigt!
Alle Rambo Filme befassen sich mit einer sehr realen Thematik. Die der ersten beiden Teile sind allerdings sehr amerikanische (Kriegsrückkehrer und "Missing in Action"-Kriegsgefangene). Der russische Einmarsch in Afghanistan ist allerdings - wie auch in den ersten beiden Filmen für uns heute nicht mehr so nachvollziehbar. In meinen Augen macht die überbordende Gewalt im vierten Teil die bisherige Schematik der Darstellung von Konflikten aber eher kaputt. Klar wurde immer geballert und getötet, aber hier seh ich nur noch Gewalt und die Message geht eher unter.
John Rambo ist zurück. Nach dem erfolgreichen Comeback Sylvester Stallones als “Rocky Balboa” wagt er sich nach 20 Jahren wieder in seine Paraderolle. Diesmal überlässt er aber nichts dem Zufall - und übernimmt gleich mehrere Aufgaben. So schrieb Stallone zusammen mit Art Monterastelli das Skript, nahm auf dem Regiestuhl Platz, hielt in wichtigen Szenen des Films die Kamera drauf und, natürlich, übernahm die Hauptrolle.
Mit John Rambo präsentiert Sylvester Stallone handgemachte Action, die das Gewaltkino der 80er Jahre wiederbelebt. Wer auf explosive Actioneffekte, einen einsamen Helden und den wohl lautesten Sound des Kinojahres 2008 steht, sollte den Film auf jeden Fall auf der großen Leinwand ansehen. Die flache Story wird dabei durch die politische Brisanz und bewegenden Emotionen der gezeigten Bilder kompensiert. Stallone bleibt sich selbst treu und entwickelt sich trotzdem weiter. “Unterhaltsam” ist der falsche Ausdruck für John Rambo. “Fesselnd” passt aber ausgezeichnet.
Schnörkelloses Action-Kino nach dem bekannten Muster “Kleines Trüppchen heroischer Kämpfer gegen Hundertschaften militärischer Übermacht”. Durchaus rasant inszeniert, und äußerst gewalttätig. Der Splatter-Faktor ist hoch - Es explodiert allerorten, Gedärme fliegen durch die Luft, Köpfe rollen, Beine werden weggesprengt. [...]
Die Produktion ist sehr solide, so billig die Dialoge sind, so professionell ist das ganze in Szene gesetzt. Die Bildsprache knüpft an die bekannten Elemente aus den ersten Teilen an: Der stoische Held blickt voller Weltschmerz in den Dschungel; schmiedet das glühende Eisen am Amboss; geht mit Pfeil und Bogen auf die Jagd; setzt mit dem Zippo ein Boot in Flammen. Hier wird nochmal eine Ikone des 80er Jahre Kinos von allen Seiten beleuchtet.
Unter schlechteren Bedingungen ist bei mir kaum ein Film gestartet. Die ersten erhaschten Fitzel im Internet konnten noch Verzücken, dann wurde man mit einer versemmelten PR-Kampagne konfrontiert und das letzte Bißchen Lust wussten diverse Internet-Kommentatoren zu verhageln, die sich mehr für die Arbeit der FSK als für den eigentlichen Film interessierten. Der Anfang macht es dem Skeptiker einfach. Vor blutrünstigem Nachrichtenmaterial wird auf die Schnelle der Konflikt angerissen. Es dauert nur Sekunden bis die ersten Blutfontänen gen Himmel schiessen und man bereitet sich innerlich auf den nächsten "Shoot 'Em Up"-Cartoon vor. Leise erklingt dann das Rambo-Theme, ein sichtlich gealteter Rambo widmet sich im Natur-Idyll der Schlangenjagd und man wird locker. Könnte vielleicht doch etwas werden. Der Vietnam-Veteran trifft auf eine Gruppe Katastrophentouristen, die mit seiner Hilfe Medizin und den Katholizismus nach Birma bringen wollen. Natürlich können…
Unter schlechteren Bedingungen ist bei mir kaum ein Film gestartet. Die ersten erhaschten Fitzel im Internet konnten noch Verzücken, dann wurde man mit einer versemmelten PR-Kampagne konfrontiert und das letzte Bißchen Lust wussten diverse Internet-Kommentatoren zu verhageln, die sich mehr für die Arbeit der FSK als für den eigentlichen Film interessierten.
Der Anfang macht es dem Skeptiker einfach. Vor blutrünstigem Nachrichtenmaterial wird auf die Schnelle der Konflikt angerissen. Es dauert nur Sekunden bis die ersten Blutfontänen gen Himmel schiessen und man bereitet sich innerlich auf den nächsten "Shoot 'Em Up"-Cartoon vor. Leise erklingt dann das Rambo-Theme, ein sichtlich gealteter Rambo widmet sich im Natur-Idyll der Schlangenjagd und man wird locker. Könnte vielleicht doch etwas werden.
Der Vietnam-Veteran trifft auf eine Gruppe Katastrophentouristen, die mit seiner Hilfe Medizin und den Katholizismus nach Birma bringen wollen. Natürlich können seine Weisheiten über Kriege sie nicht davon abbringen in das Krisengebiet zu schippern - und untermauert damit auch gleichzeitig, dass der berühmte Monolog aus dem ersten Teil seine größte verbale Leistung bleiben wird.
Rambo bringt die Meute also rein. Die Kacke dampft. Er holt sie wieder raus. Und eins muss man Stallone dabei lassen: er versteht sein Handwerk! So lieblos das Script mit seinen schablonenhaften Nebenfiguren daher kommt, die Regie reisst's raus! Wenn man akzeptiert, dass hier lediglich der überbordende dritte Teil fortgeführt wird und die sensible Figur in keinster Weise weiter definiert wird, dann hat man es mit Exploitation-Kino auf der Höhe der Zeit zu tun - ein reinkarnierter Söldner-Film! Den man mit Fussel-Effekten und etwas Humor auch im "Grindhouse" abnudeln könnte. Aber Sly ist es bitterernst und tut gut daran, erst gar nicht mit ironischen Brechungen aufzuwarten. Stattdessen wird ein perfekt getimtes Action-Gewitter entfesselt, das in seiner Brachialität seinesgleichen sucht. Die Shootouts sitzen punktgenau und auch ein paar ersichtliche Cuts nehmen nichts von seiner ungezügelten Rasanz. Rambo himself gönnt sich reichlich ehrfurchtsgebietende Auf- und Arschtritte, der hier mit unerbittlichem Grimm definitiv ein paar seiner besten Momente seit "First Blood" hat.
Mit etwas Phantasie lässt sich das Birma-Szenario sogar in Rambos Vorgeschichte umdeuten. Ein Vietnam-Prequel wäre wohl wenig glaubhaft ausgefallen, aber richtig heimisch fühlt man sich als Fan der ersten Stunde nicht. Ein Gegenpart vom Format eines Sheriff Will Teasle wird schmerzlich vermisst. Und damit die Duell-Situtation anstatt dem Wüten durch eine anonyme Masse für irgendwelche politischen Ziele. Man vermisst Rambos persönlichen Kampf. Es bleibt am Ende also mal wieder ein Abenteuer mit, aber eben nicht über Rambo. Da ist noch lange nicht alles erzählt...
In den letzten Minuten gibt es aber doch noch einen Link zum Ursprung. Der Schlachtenrauch hat sich verzogen und ein müder Krieger findet endlich seinen Frieden. Das Rambo-Theme ertönt abermals und man meint, einen in nostalgischer Montur gekleideten John J. Rambo nach über 25 Jahren zum ersten mal Lächeln zu sehen. Verschämt wische ich mir ein Tränchen aus dem Auge. Mehr hab' ich ja gar nicht gewollt.
[...] Was haben die Leute gespottet, als Sly Stallone bekannt gab, seine beiden Helden Rocky Balboa und John Rambo noch einmal auf die Leinwand bringen zu wollen - und was habe ich mich gefreut, die Helden meiner Jugend wider Erwarten doch noch auf der Leinwand sehen zu dürfen! Insofern sei mir verziehen, dass die Objektivität bei "John Rambo" ein wenig zu kurz kommt und ich einfach nur sagen kann: Was für ein Spaß! Was für ein Erlebnis! Selbstverständlich kämpft Sly sich weniger agil durch den Dschungel als noch vor 20 Jahren, doch das trübt das Vergnügen kein bisschen. [...]
Wieder will der Rammbock der Filmgeschichte mit dem Kopf durch die Wand des Dschungel-Gefängnisses. Damit die Gewaltorgie auch berechtigt und ohne schlechtes Gewissen losbrechen kann, müssen vorher die Schurken ganz extrem brutal morden, foltern und vergewaltigen. Die Schraube der Gewalt dreht hier durch - auch dieser Film erhält keine Jugendfreigabe.
Sein "Rocky Balboa" konnte sich wider Erwarten nicht nur an der Kasse, sondern auch bei den Kritikern wacker schlagen. Sylvester Stallones zweite 80er-Ikone hat da bei letzterer Disziplin schon immer einen schwereren Stand. Das Image der Geschichte um den Vietnamveteran leidet unter ihren miesen Fortsetzungen. Doch 20 Jahre nach "Rambo III" steigt nicht nur der Bodycount.
Er ist brutal, er ist gewalttätig, er ist John Rambo.
Ein wirklicher Actionkracher, der in keiner Sekunde langweilig wird.
Das einzigste was ich ein wenig zu bemängeln habe ist, dass Rambo diesmal in Zusammenarbeit kämpft, ich hätte mir dann doch lieber Rambo pur im Dschungel mit seinen Fallen gewünscht. Trotzdem ein super cooler Film, anschauen lohnt sich!
Der vierte Teil der RAMBO-Saga kommt überraschend kurzweilig und zeigefreudig daher. Wie eine Gewaltmaschine, die durch den Strudel der Prequels entstanden ist, sein einziges Talent nutzt und Menschen tötet, unterhält über den Großteil dieser überspitzten Schlachtplatte. Ist im Grunde das was er sein will: ein kleienr, dreckiger 80er Actioner ohne Hirn und Herz. Und das geht - zumindest für eine einmalige Ansicht - vollkommen in Ordnung. Zumal die vorherigen Teile nichts anderes waren.
John Rambo liefert kein komplexes Bild der politischen Lage, sondern eine so klar in Gut und Böse aufgeteilte Welt, dass für Zweideutigkeiten kein Platz bleibt [...] War Rambo in den 1980er Jahren noch das fleischgewordene Selbstbewusstsein interventionalistischer amerikanischer Politik, bei aller Brutalität eben auch mit seinem ganzen Körper seiner Aufgabe hingegeben, ist er nunmehr nur noch ein Phantom. Eine unbesiegbare Ikone aus der Vergangenheit, die keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft mehr bieten kann und so das Scheitern amerikanischer Selbstgewissheit in der realen Gegenwart nur umso deutlicher sichtbar macht.
Mit dem Drehbuch würde man Stallone aus jedem Anfängerseminar für Dramaturgie rausschmeißen, und auch sonst ist der dilettantisch inszenierte Urwaldheuler bescheiden in der Wahl seiner Mittel – viele Worte werden nicht verloren, Menschen dafür auf alle erdenklichen Weisen ins Jenseits geschickt. Die Ideologie von vorgestern musste einer Ideologie von gestern weichen, aber den rassistischen, archaischen, durch und durch verzweifelt nach Rückbesinnung auf Werte und Männlichkeit bemühten Film kann man kaum noch ernst nehmen – zu unfreiwillig komisch das ganze, zu museal und schließlich harmlos wirkt die Actionreprise nach 20 Jahren. Sich heute noch wirklich an Rambo zu reiben, wäre genauso falsch wie die Existenz dieses Films.
Dieser vierte Rambo-Film ist vor allem eins geworden: Eine ultrabrutale Schlachteplatte, bei der das (zumeist billig wirkende, da digital kreierte) Blut heftig spritzt und die Zahl der sinnlos Gemetzelten raketenschnell ansteigt. Eine zwischen Menschenverachtung und Lächerlichkeit changierende Gewaltorgie also, bei der Stallone selbst Regie geführt hat und die eher zur eigenen, unfreiwilligen Parodie taugt, aber wohl nur produziert wurde, um mit der gut eingeführten Marke Rambo noch einmal ordentlich Geld zu machen. Bleibt zu hoffen, dass diese perfide Rechnung an der Kinokasse nicht aufgehen wird.
Stallone gehört neben Jackie Chan und Jet Li zu denjenigen die auch im fortgeschrittenen Alter gute Action abliefern.Was der Mann da körperlich abliefert mit Anfang 60 ist für viele mit Anfang 20 schon unerreichbar.Für mich ist John Rambo nach First Blood der beste Rambo Film.Gut er wirkt nicht mehr so comicartig etw. was die vorherigen Filme ausmachte, aber im Gegensatz zum unsäglichen 3ten Teil ist john Rambo doch Gold wert.Stallone liefert genau das ab was man von ihm erwartet,schon im Trailer wurde ersichtlich das einen die totale,kompromisslose Zerstörung bevorsteht. Stallone steht seinen Mann,pfeifft auf political correctness und liefert vom Anfang bis Ende ein blutiges knochenbrechendes Actionspektakel ab. Auf political correctness kann der Mann auch pfeiffen,da es doch eh niemanden interessiert was in den birmesichen Gefilden vor sich geht.Wer da aufschreit soll doch bitte selber die Machete nehmen vom Sessel aufspringen und den nächsten Flieger nach Birma nehmen,schon Chaplin wurde kritisiert das er Hitler verulkte auch wenn es im Fall John Rambos mit dem Maschinengewehr vonstatten geht.Der Film soll in erster Line unterhalten,unnötige Szenen gab es aber schon.Vorallem der Angriff auf das Dorf.Stallone versuchte wohl dadurch das Gemetzel am Ende zu legitiemieren,da die Soldaten ja eh alle bekloppte kindermordende Sadisten sind und nix anderes verdiehnen .Von Zwangsrekrutierungen hat er scheinbar nichts gehört ^^.Was ich seit dem ersten Teil aber vermisse sind die Guerrilla Dschungelkriegsaktionen von John Rambo.Wo Rambo im ersten Teil noch wie ein Indianer sich seiner Feinde entledigte macht er dies nur noch mit Hilfe und zuhilfenahme moderner Waffen seit dem 2ten Teil.Aber immer noch solide 8 Punkte, vorallem wegen der handgemachten Action.
"Alte Männer beginnen Kriege. Junge Männer kämpfen in ihnen. Und alle dazwischen werden getötet. Krieg ist natürlich. Frieden ist ein Unfall. Wir sind Tiere." John Rambo(fiel leider der Schere zum Opfer)
Der Ausdruck Action (engl.: action – das Handeln bzw. (to) act – handeln) bezeichnet generell eine stimulierende, ereignisreiche, dramatische Situation oder Handlung mit viel Spannung. Mit „Action“ assoziiert werden oft Grenzerfahrungen, körperliche Gewalt (zum Beispiel Schießereien) und Geschwindigkeit
Falsch. Action =John Rambo, alles andere ist Kinderkacke ;)
Gewaltverherrlichend, plump, reaktionär... es ist leicht, "John Rambo" in der Luft zu zerreißen. Der geneigte "Rambo"-Fan allerdings bekommt hier genau das, was er will: einen schonungslosen, mitreißend inszenierten Actionfilm, der angesichts seiner Brutalität mehr als einmal sprachlos macht. Stallone beschränkt sich hier aufs nötigste, die Story ist selbst für's Genre dürftig. Aber in diesem Fall stört mich das genauso wenig wie die teils offensichtlichen CGI-Effekte oder die Frage, ob man die richtigen Mittel gewählt hat, um aufzurütteln (worüber sich wirklich streiten lässt). Denn Stallone ist einfach ein grandioser Film gelungen, der sich aufgrund seiner konsequenten Inszenierung, den knallharten Actionszenen und nicht zuletzt wegen dem großartigen Soundtrack die 9 Punkte redlich verdient hat. Für mich nach dem ersten Teil der beste "Rambo" und einer der größten Actionfilme der letzten Jahre!
Von allem was über den Film gesagt wird, trifft es das Wort "Gewaltporno" wohl am besten. Befriedigt jede Erwartung die man an einen John F***ing Rambo stellt. Auch die seltenen Dialoge sind ganz lustig. Wer hochtrabende Handlung sucht ist selbstverständlich falsch.
Falls man diesen geistreichen Erguss von Stallone ernst nehmen soll, dann hindern mich die Nicht-Charaktere und das simple Gut-Böse-Schema daran, auch nur minimal darin involviert zu sein. Falls das ganze als trashiger Actionfilm angelegt sein soll, fehlt mir bis auf den Showdown die abgedrehten Actionszenen und die kultigen Rambosprüche. Zudem missfällt es mir dann das zu Beginn Bilder von der realen Situation aus Burma zu sehen sind und durch die anschließende Grausamkeiten der Soldaten die zweite Hälfe gerechtfertigt werden soll, in der Rambo und Co. Gleiches mit Gleichem vergelten.
Mal davon abgesehen wirkt Stallone gelangweilt und kann seinem Charakter nicht eine neue Seite abgewinnen. Rambo war nie ein Mann der großen Worte, eher von großen Taten, doch hier baut Stallone nur auf seine Rambo-ist-eine-Killermaschine-Darstellung auf und seine Motivation sich durchzumetzeln kommt von alten Plattitüden ("Lebe für nichts oder stirb für etwas."), die nichtssagender nicht sein könnten.
Fazit: John Rambo ist weder als sozialer, potischer Kommentar noch als brutaler, spaßiger Actionfilm tauglich.
Lange lange, wollt ich mir den Film net anschauen, da ich die alten Rambos doch mag und irgendwie das Gefühl hatte, dass hier kann nur Schunder werden.
Und so kam es das mir jemand die dvd in die Hand drückte und ich nicht durmherum kam mir das ganze nun doch mal anzuschauen.
Joa hmm, an viel kann ich mich eigentlich nicht errinern.
Es gab Schlangen, Amis die nach Birma, Burma oder zum Bimsstein wollten und natürlich Rambo! Nicht zu vergessen, das ganze Blut und rumfliegende Körperteile. Ach und böse, böse Asiaten.
Aber das warum uns weshalb, hab ich schon wieder vergessen...
Erstklassiger Actionfilm! - nicht mehr nicht weniger!
Wenn ich die Kritiken zu diesem Film lese, frage ich mich, was die Leute denn erwartet haben?! Dass John Rambo der Gewalt abgeschworen hat und nun mit einer Horde Hippies "Kumba ya my Lord" singend im alten VW-Bus durch die Lande zieht?!
Die Rambo Filme kann man nur lieben oder hassen - dazwischen gibt´s nix. Deswegen verstehe ich die vielen Rambo-Hasser auch nicht - schaut euch die Filme doch gar nicht erst an, dann habt ihr auch nichts zu meckern.
Rambo steht für harte, schnörkellose Action - ohne Kompromisse, ohne wenn und aber - genauso lieben es die Fans der Reihe.
Schau dir mal meinen restlichen Filmgeschmack an, dann checkst du vielleicht dass es nichts mit dem Blut oder sonst was zu tun hat warum mir der Film nicht gefällt.
Angeblich ist dies einer von den Filmen, die Stallone nur deshalb gemacht hat, um Geld für sein ambitioniertes Werk zusammenzubringen. Doch mehr als 25 Jahre nach dem ersten "Rambo"-Film ist auch dieser dritte Aufguss schlicht sinnfrei und höchst bedenklich. Nach Sinn oder Logik sollte man hier erst gar nicht fragen, denn hier geht es nur ums Geldabschöpfen in Form von hirnrissiger Action.
Mit diesem Film wird Rambo nun doch endgültig zu Grabe getragen.
Sehr brutaler Streifen und dafür geb ich ihm auch 3 Punkte.
Ansonsten ist der Film allerdings sterbenslangweilig und ich hatte Mühe ihn durchzuhalten.
Sorry, Sly... so sehr ich Deine Filme auch liebe, aber Rambo Teil 4 ist nicht mehr als ein Griff ins Klo.... R.I.P., Johnny
Mit "Rambo" lehnt sich Sylvester Stallon nicht gar so weit aus dem Fenster, wie er es bei den Vorgängern der Fall war und dies hilft ungemein dabei, sich den positiven Elementen dieses Films zu widmen. Sicherlich wird hier immernoch eine grobe Schwarz/Weiss-Malerei betrieben, jedoch umgeht er viele der Mankos der Teile 2 und 3, indem er sich einen Gegner herauspickt, der dann doch tatsächlich seit Jahren Menschenrechte mit den Füssen tritt. Natürlich ist das zu krass dargestellt und die Militärjunta ist wiedermal nur eine gesichtslos, böse Masse von Menschen. Andererseits begeht "Rambo" eben nicht den Fehler über ein Land/Volk (was in Birma eh nicht ginge) herzuziehen, sondern über eine recht kleine, aber eben mächtige Minderheit dieses Landes. Und natürlich werden die Rebellen hier zu gut dargestellt, natürlich haben diese wahrscheinlich auch genug Greueltaten verbrochen. Aber "Rambo" verfälscht diesmal nicht so eklatant Fakten, er vereinfacht sie zwar für seine Ambitionen, aber dies ist keine inhaltliche Mogelpackung wie es die 2 direkten Vorgänger waren. Und für mich ist das dann ok soweit, eine fundierte Geschichtsaufarbeitung erwarte ich von solch einem Film nicht und die bot auch schon der erste Teil nicht wirklich.
Technisch ist "Rambo" vollkommen in der Jetzt-Zeit angekommen, vermeidet es aber glücklicherweise allzu moderne Kamera- und Schnitttechniken zu übernehmen. So rettet er gekonnt ein gewisses Old-School-Feeling hinüber, sieh aber trotzdem total modern und ansehnlich aus. Selbst eine gewisse Bildästethik kann man "Rambo" nicht absprechen.
Den grössten Sprung nach vorne macht die Reihe aber, indem sie den John Rambo des ersten Teils wieder in den Mittelpunkt rückt. Dies ist nicht mehr die hirnlose Kampfmaschine der Vorgänger, dies ist der gebrochene Mann des ersten Teils, der nicht will aber muss. Insgesamt gibt "Rambo" ein differenzierteres Bild ab, schon allein weil das Personal weitaus grösser ist als vorher und der Reihe menschliche Nuancen verleiht, die sie vorher nicht hatte. Diese Bibeltreuen Christen gehen mir zwar am Allerwertesten vorbei, aber allein die verschiedenen Persönlichkeiten der Söldner geben "Rambo" etwas, das den Vorgängern völlig abging und lassen das Ganze als echten Film erscheinen, nicht nur als propagandistisches Filmchen. Auch war es dadurch möglich einen kleinen Schatten auf US-Bürger zu werfen, weil die Söldner eben auch nicht alle astrein waren.
Und all das zusammen lässt einen dann doch geniessen, warum man sich diesen Film anschaut (zumindest ich): "Rambo" ist ein Blutbad Galore, ein einziger Exzess und irgendwo auch Gewaltpornographie. Aber ich mag das ja solange es kein Folterzeugs ist. In solche eine dumpfe Schiene rutscht "Rambo" aber nie ab, eher hat er schon was von den alten Splatterklassikern. Nur eben das dies hier einfach fantastisch in Szene gesetzt wurde und so verdammt gut aussieht. Außerdem ist es einfach schön einen Film zu sehen, der definitiv ein Blockbuster-Thema ist, der sich einen Kehricht um irgendwelche Freigaben schert oder irgendwelche Schnitte aus Kalkül vornimmt, sondern einfach draufhält.
Vom Inhalt etwas schwächer als der erste, die Inszenierung ist aber einfach brillant...deswegen für mich auf Augenhöhe mit eben jenem ersten Teil.
Also der erste ist eigentlich schon irgendwie besser als der hier...vorallem da der erste nicht so mit Action überladen ist. Aber ist ja jedem seins ;-)
Mit diesem Film trägt Sly zur kollektiven Vorstellung von John Rambo bei. Es fliegen die Körperfetzen in Großaufnahme, Kinder werden erschossen und Schädel gesprengt. Der Film schwelgt in Strömen von Blut und weidet sich an der Gewalt. Wieder mal die totale Schwarz-Weiss Malerei. Eine klar in Gut und Böse aufgeteilte Welt. Doch auch John Rambo sollte differenzieren (was nur bei Teil 1 der Fall war). Es ist letztlich müßig, John Rambo seine reaktionäre politische Haltung oder verlogene Bildsprache vorzuwerfen. Fazit: Wer den Vorgänger (Rambo 3) gut fand, ist hier bestens aufgehoben.
"Rambo" ist immer noch cool und das beweist dieser Film. Abgebrüht wie nie killt Rambo jeden der sich ihm in den Weg stellt, ohne viel Gerede oder dramaturgischen Tiefgang.....So muss das sein!!
John Rambo - Kritik
US 2008 Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Kinostart 14.02.2008
Kritiken (17) — Film: John Rambo
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Stallone besinnt sich darauf zurück, was einst Kotcheffs 'Rambo' ausmachte. Der kritische Grundton. Und den stellt Stallone hier in einmaliger Effektivität dar. Das fängt an mit dem politischen Bild von Birma, welches nicht überzogen oder überfrachtet wurde. Diese Soldaten sind wirklich mit dieser extremen Kaltblütigkeit und erschreckend menschenverachtenden Art durch das Land gezogen. Das wird uns auch sofort klargemacht, wenn das Militär einige Karen durch ein Minenfeld jagt, um die glücklichen Überlebenden dann doch noch zu erschießen. Ein Menschenleben hatte hier einfach keinen Wert mehr. Doch das ist nicht die einzige effektive Kritik, die der Film in aller Klarheit offenbart. Er eröffnet uns Bilder der Sinnlosigkeit von Gewalt und die abstoßende Wirkung von Waffen. Wenn man dann lesen muss, Stallone würde Übertreiben, oder Fragen gestellt werden, wieso man dieses Grauen unbedingt so deutlich darstellen muss, dann darf man den Kopf schütteln. Wie soll man auf etwas aufmerksam machen, wenn man nur halbe Sachen zeigt? Stallone geht den einzig richtigen Weg und scheut sich vor nichts. Und mal ehrlich, so einen Mann wie Rambo, wünscht sich die Welt doch irgendwie, denn er packt die Dinge dort an, wo Worte längst verloren sind. Ach ja, zum Schluss noch ein Satz zum Ende des Films: perfekter hätte es gar nicht sein können und genau mit diesem würdigen Schlusspunkt muss man die 'Rambo'-Reihe auch ruhen lassen. [...]
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Simon Moon 2012/05/17 17:37:08
Antwort löschenNa wünschen wünsche ich mir keinen Rambo. Aber ansonsten kann ich Dir da nur recht geben, das was an Rambo (1) recht ehrlich war, ist noch viel bitterer ehrlich an John Rambo, die Anfangssequenz ist so übel gemein (und trotzdem humanistisch, weil sie sofort klarmacht was an dem Bild nicht stimmt) und das zieht sich (trotz aller Klischees) durch den ganzen Film, nur am Schluß scheitert er an der US-amerikanischen Krankheit, an dem zuviel von zuviel. Aber nichtsdestotrotz, wenn man ihn mit dem Herzen sieht, ist er ein filmisches Pamphlet gegen die Gewalt (auch wenn das im Zusammenhang mit Stallone komisch erscheint). Hört sich seltsam an. Ist aber so. Sehenswert für wen der was ertragen kann und will. Was Gewalt angeht, sozusagen State Of Art.
Alle 3 Antworten zeigen
SoulReaver 2012/05/17 19:52:05
Antwort löschenRichtig :)
Simon Moon 2012/05/17 20:18:18
Antwort löschenfreu
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenSelten lag ich so daneben wie im Falle von John Rambo. Ich dachte ehrlich, Sly wollte mit dem vierten Teil zu den Anfängen von Rambo zurückkehren. Wieder verstärkt ins psychologisch motivierte Actionfach wie im originalen Film und weg von der Gewalt verherrlichenden Propaganda-Pappfigur zu der Rambo über die Jahre verkam. Zumindest glaube ich, mich an solche Kinokritiken zu erinnern. Aber große Güte, was lag ich falsch. Sly versuchte erst gar nicht Rambo zurück zu altem Glanz zu verhelfen, sondern ballert in die exakt selbe, ethisch verwerfliche Kerbe wie die Vorgänger. Nur mit dem Unterschied, dass es nun plötzlich funktioniert. Den Dominostein-Bodycount und den Dutzenden explodierenden Gliedmaßen sei dank. Das hat nicht mehr mit realistischen Kriegsanspruch zu tun, sondern mit (zweifelsfrei fragwürdiger) stilisierter Gewaltexzessen, die nur zum reinen Selbstzweck inszeniert wurde. Ein Actionfeuerwerk der einfältigsten und extrovertiertesten Art, aber wahrlich ein Fest!
Wer sich damit schwer tut, stelle sich einfach vor, Rambo schwänge in einem Low-Fantasy-Setting ein Langschwert und verarbeite damit Orcs zu Brei. Es wäre derselbe Film nur ohne den Blei schweren, moralischen Ballast, den man sich selbst aufzwingt.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
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Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenStallone hat Riesenchancen vermasselt. Daß er viehische Brutalität in absolut jeder denkbaren Form unironisch und auch schmerzhaft präsentiert, wird einfach nicht abgefangen oder ausgeglichen. Zu wenig narrativer Aufbau, zu wenig Interaktion. Und so sehr man es ihm anrechnen muß, uns zumindest mal wieder vor Augen geführt zu haben, was für Grausamkeiten in manchen Teilen dieser Welt begangen werden, so wenig entkräftet er den Vorwurf des reinen Selbstzwecks. Mit mehr Sorgfalt hätte er hier die beunruhigende Ambivalenz eines Peckinpah erreichen können.
So ist der Film auf jeden Fall ein erstklassiges Actionbrett (aber eben eines, das seinen Platz neben guten Van Dammes und Lundgrens hat, nicht ein wirklich guter Film) - aber das Bewußtsein um das, was hätte sein können, schmerzt um so mehr.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDer vierte Teil der Rambo-Reihe hebt sich deutlich von den anderen ab, da er eine ernstere und erschreckender Weise reale Thematik behandelt. Das die Dreharbeiten in Birma selbst (das inzeischen seit über 40 Jahren unter Militärherrschaft steht) stattfanden, wirkt positiv auf die gewollte Stimmung aus.
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Richler 2009/09/24 17:46:46
Antwort löschenIch kann die erdrückende Stimmung und Morbidität, von der in der vollständigen Kritik gesprochen wird nur unterstreichen. Ein beklemmend realistischer und intelligenter Kriegsfilm, der die ersten Rambo-Teile locker links liegen lässt.
Schlegel 2009/11/10 13:38:45
Antwort löschenIntelligent?
sikkmeidack 2010/08/12 11:23:16
Antwort löschen@Ortega
Danke.
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Chev Chelios 2010/10/29 17:26:19
Antwort löschenWer sich mal die Special Features auf der DVD und den Artikel bei IDM angeguckt hat weis das die Dreharbeiten NICHT in Birma stattfanden sondern an der thailändischen Grenze zu Birma.
Dies wurde jedoch auch durch Stallone bekräftigt!
Rukus 2011/04/28 04:52:46
Antwort löschenAlle Rambo Filme befassen sich mit einer sehr realen Thematik. Die der ersten beiden Teile sind allerdings sehr amerikanische (Kriegsrückkehrer und "Missing in Action"-Kriegsgefangene). Der russische Einmarsch in Afghanistan ist allerdings - wie auch in den ersten beiden Filmen für uns heute nicht mehr so nachvollziehbar. In meinen Augen macht die überbordende Gewalt im vierten Teil die bisherige Schematik der Darstellung von Konflikten aber eher kaputt. Klar wurde immer geballert und getötet, aber hier seh ich nur noch Gewalt und die Message geht eher unter.
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenJohn Rambo ist zurück. Nach dem erfolgreichen Comeback Sylvester Stallones als “Rocky Balboa” wagt er sich nach 20 Jahren wieder in seine Paraderolle. Diesmal überlässt er aber nichts dem Zufall - und übernimmt gleich mehrere Aufgaben. So schrieb Stallone zusammen mit Art Monterastelli das Skript, nahm auf dem Regiestuhl Platz, hielt in wichtigen Szenen des Films die Kamera drauf und, natürlich, übernahm die Hauptrolle.
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenMit John Rambo präsentiert Sylvester Stallone handgemachte Action, die das Gewaltkino der 80er Jahre wiederbelebt. Wer auf explosive Actioneffekte, einen einsamen Helden und den wohl lautesten Sound des Kinojahres 2008 steht, sollte den Film auf jeden Fall auf der großen Leinwand ansehen. Die flache Story wird dabei durch die politische Brisanz und bewegenden Emotionen der gezeigten Bilder kompensiert. Stallone bleibt sich selbst treu und entwickelt sich trotzdem weiter. “Unterhaltsam” ist der falsche Ausdruck für John Rambo. “Fesselnd” passt aber ausgezeichnet.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenSchnörkelloses Action-Kino nach dem bekannten Muster “Kleines Trüppchen heroischer Kämpfer gegen Hundertschaften militärischer Übermacht”. Durchaus rasant inszeniert, und äußerst gewalttätig. Der Splatter-Faktor ist hoch - Es explodiert allerorten, Gedärme fliegen durch die Luft, Köpfe rollen, Beine werden weggesprengt. [...]
Die Produktion ist sehr solide, so billig die Dialoge sind, so professionell ist das ganze in Szene gesetzt. Die Bildsprache knüpft an die bekannten Elemente aus den ersten Teilen an: Der stoische Held blickt voller Weltschmerz in den Dschungel; schmiedet das glühende Eisen am Amboss; geht mit Pfeil und Bogen auf die Jagd; setzt mit dem Zippo ein Boot in Flammen. Hier wird nochmal eine Ikone des 80er Jahre Kinos von allen Seiten beleuchtet.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenUnter schlechteren Bedingungen ist bei mir kaum ein Film gestartet. Die ersten erhaschten Fitzel im Internet konnten noch Verzücken, dann wurde man mit einer versemmelten PR-Kampagne konfrontiert und das letzte Bißchen Lust wussten diverse Internet-Kommentatoren zu verhageln, die sich mehr für die Arbeit der FSK als für den eigentlichen Film interessierten.
Der Anfang macht es dem Skeptiker einfach. Vor blutrünstigem Nachrichtenmaterial wird auf die Schnelle der Konflikt angerissen. Es dauert nur Sekunden bis die ersten Blutfontänen gen Himmel schiessen und man bereitet sich innerlich auf den nächsten "Shoot 'Em Up"-Cartoon vor. Leise erklingt dann das Rambo-Theme, ein sichtlich gealteter Rambo widmet sich im Natur-Idyll der Schlangenjagd und man wird locker. Könnte vielleicht doch etwas werden.
Der Vietnam-Veteran trifft auf eine Gruppe Katastrophentouristen, die mit seiner Hilfe Medizin und den Katholizismus nach Birma bringen wollen. Natürlich können…
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Was haben die Leute gespottet, als Sly Stallone bekannt gab, seine beiden Helden Rocky Balboa und John Rambo noch einmal auf die Leinwand bringen zu wollen - und was habe ich mich gefreut, die Helden meiner Jugend wider Erwarten doch noch auf der Leinwand sehen zu dürfen! Insofern sei mir verziehen, dass die Objektivität bei "John Rambo" ein wenig zu kurz kommt und ich einfach nur sagen kann: Was für ein Spaß! Was für ein Erlebnis! Selbstverständlich kämpft Sly sich weniger agil durch den Dschungel als noch vor 20 Jahren, doch das trübt das Vergnügen kein bisschen. [...]
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenWieder will der Rammbock der Filmgeschichte mit dem Kopf durch die Wand des Dschungel-Gefängnisses. Damit die Gewaltorgie auch berechtigt und ohne schlechtes Gewissen losbrechen kann, müssen vorher die Schurken ganz extrem brutal morden, foltern und vergewaltigen. Die Schraube der Gewalt dreht hier durch - auch dieser Film erhält keine Jugendfreigabe.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenSein "Rocky Balboa" konnte sich wider Erwarten nicht nur an der Kasse, sondern auch bei den Kritikern wacker schlagen. Sylvester Stallones zweite 80er-Ikone hat da bei letzterer Disziplin schon immer einen schwereren Stand. Das Image der Geschichte um den Vietnamveteran leidet unter ihren miesen Fortsetzungen. Doch 20 Jahre nach "Rambo III" steigt nicht nur der Bodycount.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenEr ist brutal, er ist gewalttätig, er ist John Rambo.
Ein wirklicher Actionkracher, der in keiner Sekunde langweilig wird.
Das einzigste was ich ein wenig zu bemängeln habe ist, dass Rambo diesmal in Zusammenarbeit kämpft, ich hätte mir dann doch lieber Rambo pur im Dschungel mit seinen Fallen gewünscht. Trotzdem ein super cooler Film, anschauen lohnt sich!
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenDer vierte Teil der RAMBO-Saga kommt überraschend kurzweilig und zeigefreudig daher. Wie eine Gewaltmaschine, die durch den Strudel der Prequels entstanden ist, sein einziges Talent nutzt und Menschen tötet, unterhält über den Großteil dieser überspitzten Schlachtplatte. Ist im Grunde das was er sein will: ein kleienr, dreckiger 80er Actioner ohne Hirn und Herz. Und das geht - zumindest für eine einmalige Ansicht - vollkommen in Ordnung. Zumal die vorherigen Teile nichts anderes waren.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenJohn Rambo liefert kein komplexes Bild der politischen Lage, sondern eine so klar in Gut und Böse aufgeteilte Welt, dass für Zweideutigkeiten kein Platz bleibt [...] War Rambo in den 1980er Jahren noch das fleischgewordene Selbstbewusstsein interventionalistischer amerikanischer Politik, bei aller Brutalität eben auch mit seinem ganzen Körper seiner Aufgabe hingegeben, ist er nunmehr nur noch ein Phantom. Eine unbesiegbare Ikone aus der Vergangenheit, die keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft mehr bieten kann und so das Scheitern amerikanischer Selbstgewissheit in der realen Gegenwart nur umso deutlicher sichtbar macht.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenMit dem Drehbuch würde man Stallone aus jedem Anfängerseminar für Dramaturgie rausschmeißen, und auch sonst ist der dilettantisch inszenierte Urwaldheuler bescheiden in der Wahl seiner Mittel – viele Worte werden nicht verloren, Menschen dafür auf alle erdenklichen Weisen ins Jenseits geschickt. Die Ideologie von vorgestern musste einer Ideologie von gestern weichen, aber den rassistischen, archaischen, durch und durch verzweifelt nach Rückbesinnung auf Werte und Männlichkeit bemühten Film kann man kaum noch ernst nehmen – zu unfreiwillig komisch das ganze, zu museal und schließlich harmlos wirkt die Actionreprise nach 20 Jahren. Sich heute noch wirklich an Rambo zu reiben, wäre genauso falsch wie die Existenz dieses Films.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDieser vierte Rambo-Film ist vor allem eins geworden: Eine ultrabrutale Schlachteplatte, bei der das (zumeist billig wirkende, da digital kreierte) Blut heftig spritzt und die Zahl der sinnlos Gemetzelten raketenschnell ansteigt. Eine zwischen Menschenverachtung und Lächerlichkeit changierende Gewaltorgie also, bei der Stallone selbst Regie geführt hat und die eher zur eigenen, unfreiwilligen Parodie taugt, aber wohl nur produziert wurde, um mit der gut eingeführten Marke Rambo noch einmal ordentlich Geld zu machen. Bleibt zu hoffen, dass diese perfide Rechnung an der Kinokasse nicht aufgehen wird.
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Kommentare (160) — Film: John Rambo
Kommentar schreibenxXFilmFreakXx 2012/05/29 18:21:16
Kommentar löschenStallone gehört neben Jackie Chan und Jet Li zu denjenigen die auch im fortgeschrittenen Alter gute Action abliefern.Was der Mann da körperlich abliefert mit Anfang 60 ist für viele mit Anfang 20 schon unerreichbar.Für mich ist John Rambo nach First Blood der beste Rambo Film.Gut er wirkt nicht mehr so comicartig etw. was die vorherigen Filme ausmachte, aber im Gegensatz zum unsäglichen 3ten Teil ist john Rambo doch Gold wert.Stallone liefert genau das ab was man von ihm erwartet,schon im Trailer wurde ersichtlich das einen die totale,kompromisslose Zerstörung bevorsteht. Stallone steht seinen Mann,pfeifft auf political correctness und liefert vom Anfang bis Ende ein blutiges knochenbrechendes Actionspektakel ab. Auf political correctness kann der Mann auch pfeiffen,da es doch eh niemanden interessiert was in den birmesichen Gefilden vor sich geht.Wer da aufschreit soll doch bitte selber die Machete nehmen vom Sessel aufspringen und den nächsten Flieger nach Birma nehmen,schon Chaplin wurde kritisiert das er Hitler verulkte auch wenn es im Fall John Rambos mit dem Maschinengewehr vonstatten geht.Der Film soll in erster Line unterhalten,unnötige Szenen gab es aber schon.Vorallem der Angriff auf das Dorf.Stallone versuchte wohl dadurch das Gemetzel am Ende zu legitiemieren,da die Soldaten ja eh alle bekloppte kindermordende Sadisten sind und nix anderes verdiehnen .Von Zwangsrekrutierungen hat er scheinbar nichts gehört ^^.Was ich seit dem ersten Teil aber vermisse sind die Guerrilla Dschungelkriegsaktionen von John Rambo.Wo Rambo im ersten Teil noch wie ein Indianer sich seiner Feinde entledigte macht er dies nur noch mit Hilfe und zuhilfenahme moderner Waffen seit dem 2ten Teil.Aber immer noch solide 8 Punkte, vorallem wegen der handgemachten Action.
"Alte Männer beginnen Kriege. Junge Männer kämpfen in ihnen. Und alle dazwischen werden getötet. Krieg ist natürlich. Frieden ist ein Unfall. Wir sind Tiere." John Rambo(fiel leider der Schere zum Opfer)
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Abettertomorrow 2012/05/29 16:21:17
Kommentar löschenKlar härtester der vier Rambo-Filme, nur für Leute, die knallharte Actionfilme mögen.
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Resdanl90 2012/04/29 21:53:23
Kommentar löschenEin herrlich sinnfreies Gemetzel und Sly in seiner Paraderolle als Ein-Mann-Armee.
Einfach zurücklehnen und genießen. :)
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SoulReaver 2012/05/16 17:24:24
Antwort löschenSinnfrei? Ohje.
T-Rex 2012/04/28 01:10:38
Kommentar löschenblutig, dreckig und unbequem....aber spannend
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swissroland 2012/04/12 03:16:45
Kommentar löschenDer Ausdruck Action (engl.: action – das Handeln bzw. (to) act – handeln) bezeichnet generell eine stimulierende, ereignisreiche, dramatische Situation oder Handlung mit viel Spannung. Mit „Action“ assoziiert werden oft Grenzerfahrungen, körperliche Gewalt (zum Beispiel Schießereien) und Geschwindigkeit
Falsch. Action =John Rambo, alles andere ist Kinderkacke ;)
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Pablo.CH 2012/04/12 09:16:13
Antwort löschenJa da stimmt der Spruch: Da fliegen die Fetzen!!
Vic Mackey 2012/04/10 16:11:33
Kommentar löschenGewaltverherrlichend, plump, reaktionär... es ist leicht, "John Rambo" in der Luft zu zerreißen. Der geneigte "Rambo"-Fan allerdings bekommt hier genau das, was er will: einen schonungslosen, mitreißend inszenierten Actionfilm, der angesichts seiner Brutalität mehr als einmal sprachlos macht. Stallone beschränkt sich hier aufs nötigste, die Story ist selbst für's Genre dürftig. Aber in diesem Fall stört mich das genauso wenig wie die teils offensichtlichen CGI-Effekte oder die Frage, ob man die richtigen Mittel gewählt hat, um aufzurütteln (worüber sich wirklich streiten lässt). Denn Stallone ist einfach ein grandioser Film gelungen, der sich aufgrund seiner konsequenten Inszenierung, den knallharten Actionszenen und nicht zuletzt wegen dem großartigen Soundtrack die 9 Punkte redlich verdient hat. Für mich nach dem ersten Teil der beste "Rambo" und einer der größten Actionfilme der letzten Jahre!
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Andy Dufresne 2012/04/10 21:58:10
Antwort löschenWar ein Fest den Film mit 8 Jungs im Kino zu sehen :D
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Vic Mackey 2012/04/10 22:18:00
Antwort löschenSo ist es. Bis heute der einzige Film, den ich im Kino gesehen habe, obwohl ich wusste, dass er gekürzt war. War trotzdem ein Fest :D
Andy Dufresne 2012/04/10 22:21:39
Antwort löschenDer war ja geschnitten noch bockelhart,bockelhärtest eigentlich :D
Uncut auf DVD ist aber doch nochmal was anders.Am bockelhärtesten sozusagen :D
honeypunch 2012/03/17 03:13:51
Kommentar löschenVon allem was über den Film gesagt wird, trifft es das Wort "Gewaltporno" wohl am besten. Befriedigt jede Erwartung die man an einen John F***ing Rambo stellt. Auch die seltenen Dialoge sind ganz lustig. Wer hochtrabende Handlung sucht ist selbstverständlich falsch.
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Pyro 91 2012/03/15 16:35:01
Kommentar löschenFalls man diesen geistreichen Erguss von Stallone ernst nehmen soll, dann hindern mich die Nicht-Charaktere und das simple Gut-Böse-Schema daran, auch nur minimal darin involviert zu sein. Falls das ganze als trashiger Actionfilm angelegt sein soll, fehlt mir bis auf den Showdown die abgedrehten Actionszenen und die kultigen Rambosprüche. Zudem missfällt es mir dann das zu Beginn Bilder von der realen Situation aus Burma zu sehen sind und durch die anschließende Grausamkeiten der Soldaten die zweite Hälfe gerechtfertigt werden soll, in der Rambo und Co. Gleiches mit Gleichem vergelten.
Mal davon abgesehen wirkt Stallone gelangweilt und kann seinem Charakter nicht eine neue Seite abgewinnen. Rambo war nie ein Mann der großen Worte, eher von großen Taten, doch hier baut Stallone nur auf seine Rambo-ist-eine-Killermaschine-Darstellung auf und seine Motivation sich durchzumetzeln kommt von alten Plattitüden ("Lebe für nichts oder stirb für etwas."), die nichtssagender nicht sein könnten.
Fazit: John Rambo ist weder als sozialer, potischer Kommentar noch als brutaler, spaßiger Actionfilm tauglich.
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Ragnasha 2012/02/07 22:53:07
Kommentar löschenLange lange, wollt ich mir den Film net anschauen, da ich die alten Rambos doch mag und irgendwie das Gefühl hatte, dass hier kann nur Schunder werden.
Und so kam es das mir jemand die dvd in die Hand drückte und ich nicht durmherum kam mir das ganze nun doch mal anzuschauen.
Joa hmm, an viel kann ich mich eigentlich nicht errinern.
Es gab Schlangen, Amis die nach Birma, Burma oder zum Bimsstein wollten und natürlich Rambo! Nicht zu vergessen, das ganze Blut und rumfliegende Körperteile. Ach und böse, böse Asiaten.
Aber das warum uns weshalb, hab ich schon wieder vergessen...
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hrxuuuu 2012/01/29 21:23:10
Kommentar löschenTolle Action mit Vietnamfeeling. Rambo 4 (John Rambo) ist nichts neues, zeigt aber was Spezialeffekte und Overkills zu bieten haben.
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dufagbold 2012/01/22 19:40:35
Kommentar löschenDie Uncut Version "ballert" im wahrsten Sinne des Wortes.
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BigEmotions 2012/01/15 16:25:45
Kommentar löschenErstklassiger Actionfilm! - nicht mehr nicht weniger!
Wenn ich die Kritiken zu diesem Film lese, frage ich mich, was die Leute denn erwartet haben?! Dass John Rambo der Gewalt abgeschworen hat und nun mit einer Horde Hippies "Kumba ya my Lord" singend im alten VW-Bus durch die Lande zieht?!
Die Rambo Filme kann man nur lieben oder hassen - dazwischen gibt´s nix. Deswegen verstehe ich die vielen Rambo-Hasser auch nicht - schaut euch die Filme doch gar nicht erst an, dann habt ihr auch nichts zu meckern.
Rambo steht für harte, schnörkellose Action - ohne Kompromisse, ohne wenn und aber - genauso lieben es die Fans der Reihe.
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AHopkins91 2012/02/16 00:32:24
Antwort löschenGenau deiner Meinung, vor allem dass die Leute genau wissen worauf sie sich einlassen, und dann trotzdem nur rumnörgeln, das braucht echt niemand.
Jabz 2011/12/29 01:22:38
Kommentar löschenjohn j forever
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HxC_Moe 2011/12/17 12:54:56
Kommentar löschenWirklich saublöder Actioner der außer ordentlich gemachtes Geballer mit viel Blut und Splatter rein gar nichts zu bieten hat.
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Jabz 2011/12/29 01:23:23
Antwort löschendann schau dir heidi an
HxC_Moe 2012/01/06 13:45:27
Antwort löschenSchau dir mal meinen restlichen Filmgeschmack an, dann checkst du vielleicht dass es nichts mit dem Blut oder sonst was zu tun hat warum mir der Film nicht gefällt.
Keky 2011/12/08 19:00:40
Kommentar löschenAngeblich ist dies einer von den Filmen, die Stallone nur deshalb gemacht hat, um Geld für sein ambitioniertes Werk zusammenzubringen. Doch mehr als 25 Jahre nach dem ersten "Rambo"-Film ist auch dieser dritte Aufguss schlicht sinnfrei und höchst bedenklich. Nach Sinn oder Logik sollte man hier erst gar nicht fragen, denn hier geht es nur ums Geldabschöpfen in Form von hirnrissiger Action.
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Teezy123 2011/12/07 19:06:26
Kommentar löschenMit diesem Film wird Rambo nun doch endgültig zu Grabe getragen.
Sehr brutaler Streifen und dafür geb ich ihm auch 3 Punkte.
Ansonsten ist der Film allerdings sterbenslangweilig und ich hatte Mühe ihn durchzuhalten.
Sorry, Sly... so sehr ich Deine Filme auch liebe, aber Rambo Teil 4 ist nicht mehr als ein Griff ins Klo.... R.I.P., Johnny
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ElMagico 2011/11/14 15:21:10
Kommentar löschenMit "Rambo" lehnt sich Sylvester Stallon nicht gar so weit aus dem Fenster, wie er es bei den Vorgängern der Fall war und dies hilft ungemein dabei, sich den positiven Elementen dieses Films zu widmen. Sicherlich wird hier immernoch eine grobe Schwarz/Weiss-Malerei betrieben, jedoch umgeht er viele der Mankos der Teile 2 und 3, indem er sich einen Gegner herauspickt, der dann doch tatsächlich seit Jahren Menschenrechte mit den Füssen tritt. Natürlich ist das zu krass dargestellt und die Militärjunta ist wiedermal nur eine gesichtslos, böse Masse von Menschen. Andererseits begeht "Rambo" eben nicht den Fehler über ein Land/Volk (was in Birma eh nicht ginge) herzuziehen, sondern über eine recht kleine, aber eben mächtige Minderheit dieses Landes. Und natürlich werden die Rebellen hier zu gut dargestellt, natürlich haben diese wahrscheinlich auch genug Greueltaten verbrochen. Aber "Rambo" verfälscht diesmal nicht so eklatant Fakten, er vereinfacht sie zwar für seine Ambitionen, aber dies ist keine inhaltliche Mogelpackung wie es die 2 direkten Vorgänger waren. Und für mich ist das dann ok soweit, eine fundierte Geschichtsaufarbeitung erwarte ich von solch einem Film nicht und die bot auch schon der erste Teil nicht wirklich.
Technisch ist "Rambo" vollkommen in der Jetzt-Zeit angekommen, vermeidet es aber glücklicherweise allzu moderne Kamera- und Schnitttechniken zu übernehmen. So rettet er gekonnt ein gewisses Old-School-Feeling hinüber, sieh aber trotzdem total modern und ansehnlich aus. Selbst eine gewisse Bildästethik kann man "Rambo" nicht absprechen.
Den grössten Sprung nach vorne macht die Reihe aber, indem sie den John Rambo des ersten Teils wieder in den Mittelpunkt rückt. Dies ist nicht mehr die hirnlose Kampfmaschine der Vorgänger, dies ist der gebrochene Mann des ersten Teils, der nicht will aber muss. Insgesamt gibt "Rambo" ein differenzierteres Bild ab, schon allein weil das Personal weitaus grösser ist als vorher und der Reihe menschliche Nuancen verleiht, die sie vorher nicht hatte. Diese Bibeltreuen Christen gehen mir zwar am Allerwertesten vorbei, aber allein die verschiedenen Persönlichkeiten der Söldner geben "Rambo" etwas, das den Vorgängern völlig abging und lassen das Ganze als echten Film erscheinen, nicht nur als propagandistisches Filmchen. Auch war es dadurch möglich einen kleinen Schatten auf US-Bürger zu werfen, weil die Söldner eben auch nicht alle astrein waren.
Und all das zusammen lässt einen dann doch geniessen, warum man sich diesen Film anschaut (zumindest ich): "Rambo" ist ein Blutbad Galore, ein einziger Exzess und irgendwo auch Gewaltpornographie. Aber ich mag das ja solange es kein Folterzeugs ist. In solche eine dumpfe Schiene rutscht "Rambo" aber nie ab, eher hat er schon was von den alten Splatterklassikern. Nur eben das dies hier einfach fantastisch in Szene gesetzt wurde und so verdammt gut aussieht. Außerdem ist es einfach schön einen Film zu sehen, der definitiv ein Blockbuster-Thema ist, der sich einen Kehricht um irgendwelche Freigaben schert oder irgendwelche Schnitte aus Kalkül vornimmt, sondern einfach draufhält.
Vom Inhalt etwas schwächer als der erste, die Inszenierung ist aber einfach brillant...deswegen für mich auf Augenhöhe mit eben jenem ersten Teil.
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lieber_tee 2011/11/14 23:30:00
Antwort löschenJa, das Rambo-Retro pur. Auf den Punkt gebrachtes Actionkino, knochentrocken, ohne Wenn oder Aber. Blutrünstig und strottendämlich.
Carmine 2011/11/14 23:48:35
Antwort löschenAlso der erste ist eigentlich schon irgendwie besser als der hier...vorallem da der erste nicht so mit Action überladen ist. Aber ist ja jedem seins ;-)
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lieber_tee 2011/11/15 00:10:28
Antwort löschenJa, der erste ist besser, viel besser. Rambo ist ein Film, Rambo 4 ist ein Massaker.
ElMagico 2011/11/15 07:54:34
Antwort löschenIch mag es einfach wie hier sämtlichen Konventionen ins Gesicht gespuckt wird...das sicher mehr Comic als sonst was, aber ich find es schon cool :)
RoosterCogburn 2011/10/16 11:55:54
Kommentar löschenMit diesem Film trägt Sly zur kollektiven Vorstellung von John Rambo bei. Es fliegen die Körperfetzen in Großaufnahme, Kinder werden erschossen und Schädel gesprengt. Der Film schwelgt in Strömen von Blut und weidet sich an der Gewalt. Wieder mal die totale Schwarz-Weiss Malerei. Eine klar in Gut und Böse aufgeteilte Welt. Doch auch John Rambo sollte differenzieren (was nur bei Teil 1 der Fall war). Es ist letztlich müßig, John Rambo seine reaktionäre politische Haltung oder verlogene Bildsprache vorzuwerfen. Fazit: Wer den Vorgänger (Rambo 3) gut fand, ist hier bestens aufgehoben.
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999ghost 2011/10/03 16:45:21
Kommentar löschen"Rambo" ist immer noch cool und das beweist dieser Film. Abgebrüht wie nie killt Rambo jeden der sich ihm in den Weg stellt, ohne viel Gerede oder dramaturgischen Tiefgang.....So muss das sein!!
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Kieke 2011/09/29 19:54:04
Kommentar löschennen guter Rambo !..
und auch irgendwie politisch .... ;)
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