Jud Süß - Kritik

DE 1940 Laufzeit 98 Minuten, Drama

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Kritiken (1) — Film: Jud Süß

Kubrick_obscura: CinemaForever

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0.0Hassfilm

Kann mir einer mal erklären, wie man diesem Film 10 Punkte geben kann. Kritiker: 8,5 (Herausragend)?
Alle: 3,9 ?

Was sind das für Leute? Etwa diejenigen, die sich als unpolitisch sehen und nur die Filmästhetik, die sog. "Machart", betrachten und bewerten?

So traurig es klingt. ALLES ist politisch und wer dem Film etwas abgewinnen kann, aber nicht erkennt, was für einen Zweck das alles hatte, tut mir Leid.

Dieser Film kann nie mehr als Dreck sein, auch wenn er die beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen, die beste Kamera und die beste Regie haben würde. Das geht einfach nicht! Dieser Film ist nicht das deutsche Äquivalent zu "Die Geburt einer Nation". Er ist nur sehr manipulativ gemacht, aber filmgeschichtlich total uninteressant.

Aber wen das nicht interessiert? Komm! Wir treffen uns auf einen braunen Kaffee in meiner Lieblingskneipe in Lichtenberg und sprechen über die beeindruckende Architektur der Konzentrationslager.

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DerFilmeKenner

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Kolosseum



Kommentare (18) — Film: Jud Süß


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longus69

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Bewertung5.0Geht so

Ungeachtet des natürlich zu reflektierenden Umstands der Entstehung hat jeder schon "Hetzfilme" en masse gesehen, die natürlich in der Regel um ein Vielfaches subtiler daherkommen (auch auf Nachfrage liefere ich keine Beispiele ;-))... Nur bei diesem Film ist allen der geschichtliche Hintergrund mehr oder minder leidlich bekannt... Ich "respektiere" den Film als drastisches Beispiel dafür, welche negativen Apekte der Filmkunst innewohnen können...

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Freidenker

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Bewertung3.5Schwach

"Jud Süß" gehört sicher zu den berühmtesten und zugleich zu den meist gehassten Filmen aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Ich kann auch gut verstehen das man diesen Film hasst dennoch habe ich eine leicht differenzierte Betrachtung zu diesem Film.

Handwerklich ist der Film für damals wirklich sehr gut gemacht und Veit Harlan zeigt das er an sich ein wirklich guter Regisseur war.
Besonders die darstellerische Leistungen sind beachtlich,vor allem Ferdinand Marian als Joseph Süß Oppenheimer ist wirklich beeindruckend.
Ich muss wirklich sagen das die Figur des Joseph Süß Oppenheimer die schillerndste im gesamten Film ist.

Natürlich ist es unumgänglich das wen man über diesen Film spricht auch den Antisemitismus anspricht,dieser ist in diesem Film sicher verborgener als z.b in "Der ewige Jude" dennoch mehr als offensichtlich.
Dies ganz ist natürlich scharf zu kritisieren und abzulehnen.
Wobei man hier sagen muss das dieser Film niemand zum Antisemiten werden lässt,und ein freierer Umgang mit diesem Film wäre sicher nicht schlecht,alleine schon damit die Menschen noch ein besseres Bild vom Dritten Reich bekommen.

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Freidenker

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Was heißt den alles nur halb so schlimm,das dieser Film gegen Menschen hetzt,kritisiere und bemängel ich ja auch.
Nur ist "Jud Süß" nicht der erste und einzigste Film der gegen eine bestimmte Gruppe hetzt,es gibt unzählige Filme,auch heute noch die gegen bestimmte Gruppen hetzen und Vorurteile schüren,und sofern ich das bei einem Film sehe bemängel ich dies auch,mal mehr mal weniger,bei diesen Film z.b sehr.
Ich unterscheide hier eben nur nicht ob der Film aus der SU,dem Dritten Reich oder der USA stammt bzw ob gegen Juden,Moslems,Christen,Araber oder wem auch immer gehetzt wird.


Andy Dufresne

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Soweit hast du schon recht, diesen Film braucht trotzdem keiner, ich denke kaum das lernenswertes in ihm steckt.


leberwurst

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Bewertung0.0Hassfilm

Furchtbar...
Danach war erstmal nicht mehr möglich außer einer großen Sprachlosigkeit.

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wallone77

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich bin etwas ratlos. Natürlich muss der heutige Blick auf diesen antisemitischen Propagandafilm ein anderer sein, als der im Jahre 1940. Aber ich bin mir sicher, dieser Schund macht aus niemanden einen Antisemiten, der es nicht schon vorher war, und/oder über den nötigen geistigen Bankrottzustand verfügt. Denn gerade die dem Film oft unterstellte Raffinesse, und von einigen Zeitgenossen ja wohl auch wahrgenommene Wirkungsmacht, konnte ich weder erkennen, noch ansatzweise nachvollziehen.

So suche ich die dem Film immer wieder zugestandene handwerkliche Qualität vergebens (wenn man diese denn überhaupt losgelöst von der politischen Intention bewerten kann). Der Film ist, meiner Ansicht nach, äußerst schwach inszeniert. Oder ist das dem "Genre" des Propagandafilms immanent? Die ihm zugesprochene perfide Wirkung vermag ich trotzdem nicht zu erkennen. Schon die Entwicklung der Handlung ist völlig vermurkst: Nicht mal andeutungsweise versucht der Film den Aufstieg Oppenheimers am Württembergischen Hof wenigstens in seiner zeitlichen Dimension nachvollziehbar zu machen. Und die einzig halbwegs interessante Figur ist tatsächlich Süß-Oppenheimer – und das wohlgemerkt obwohl, die Absicht der Macher hier ein Abziehbildchen antisemitischer Ressentiments zu präsentieren, so offensichtlich ist.

Ferdinand Marian, der zur Darstellung des Jud Süß wohl regelrecht genötigt wurde, soll ja sogar versucht haben, die Figur in ihrer intendierten abstoßenden Wirkung abzuschwächen. Ich kann mir nicht helfen, aber ich habe den Eindruck, dass ihm das durchaus gelungen ist: Die Figur des Jud Süß wirkt auf mich trotz seines vorgeblich so unmoralischen Tuns, keineswegs besonders unsympathisch. (Es wurde sogar behauptet, diese Wirkung, wenn sie denn wirklich beabsichtigt war, sei Goebbels ganz recht gewesen. Ich kann das trotzdem nicht zusammenkriegen: Wird dadurch Antisemitismus für den Zuschauer wirklich leichter verdaulich, irgendwie zugänglicher? Ich bezweifel das.) Ansonsten sind die um ihn herum platzierten (nicht-jüdischen) Figuren so offensichtliche Staffage, und wirken mit ihrem „Der Jude … der Jude“-Geschnarre so eindimensional und abstoßend, dass zumindest meine Fantasie nicht ausreicht, zu begreifen, wie man es fertig bringen kann, sich mit diesen „arischen“ Pappkameraden zu identifizieren.

Alles in allem liegt die Vermutung nahe, dass immerhin ein Teil des berüchtigten Rufs dieses Machwerks auch auf das allgemeine Verbreitungsverbot nach dem Krieg zurückgeht. Die Aura des Verbotenen und irgendwie Gefährlichen mag so das Ihre tun. Wie wohl auch das Bedürfnis, der deutschen Bevölkerung die bequeme Rolle von vermeintlichen Opfern einer achso raffinierten Nazipropaganda zuzubilligen.

Ein filmischer Ausweis für die Niedertracht der Nazis ist "Jud Süß" aber allemal. Die 0,0 Punkte verstehen sich da von selbst.

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Stunner

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein Meisterwerk. Nur Kleinigkeiten stören mich, wie die Kutsche, die bei dem kleinen Unfall umfällt. Die ist nämlich leer, und in der nächsten Szene liegen die Insassen auf einmal auf dem Boden.

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A-Wax

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Lieblingsfilm? Ist das dein Ernst oder willst einfach nur ein wenig provozieren?


Admiral.Nogura

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Haha! Lieblingsfilm, nur die Kutsche....
ne, ne, ne ;-D


Stallforce

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Bewertung0.0Hassfilm

Eine echte Qual, sich dieses Meisterwerk der Propaganda über 90 Minuten anzusehen!

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DerDude_

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Bewertung0.0Hassfilm

Einfach Menschenverachtend !

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Discostu

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Ach, man muss einen Film immer innerhalb seines Genres bewerten und als Propagandafilm funktioniert der doch ganz gut!


countcount

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oO


Piy

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Bewertung7.5Sehenswert

naja, nazikram und so. aber walt disney ist auch n antisemit, deshalb kann ich ja trotzdem donald duck gut finden (seine hitlerfilme waren übrigens klasse, googlet mal "der fuhrers face" von donald duck ^^).

also der film ist ziemlich gut und hat auch einige echt gute schauspieler, sehenswert.

man muss den film ja nicht ernst nehmen, nur weil ~deswegen~ leute gestorben sind. ich hab einige male gern geschmunzelt.

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Discostu

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DerDude_: Kriegspropaganda gegen Nazideutschland, keine Satire.


Piy

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ach, nu lasst mich doch. ^^ ich guck doch auch keine zombiefilme, weil ich "horror" sehen will, sondern weil ich lachen will. nennt es verrohung, solange mir keiner die kunst zensiert.

und über propaganda und bundespräsidenten kann ich eben besonders gut lachen, weil sie mächtig ist/sind. true story.


J4KOB

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Bewertung0.0Hassfilm

'Jud Süß' Ein Film, der mich schon lange interessiert. Ich hatte bisher leider noch nicht die Möglichkeit, diesen anzuschaun.
Hier ist es natürlich besonders schwer, eine Bewertung abzugeben. Ihm eine 0 zu geben, würde wahrscheinlich nicht der tatsächlichen Qualität des Films, der ja seine Ziele komplett erfüllt hat, gerecht werden. Bei einer hohen Bewertung könnte der Eindruck entstehen, mit den Werten des Nationalsozialismus übereinzustimmen. Hier wäre es sinnvoll, die Bezeichnung 'Hassfilm' nicht mit der Bewertung von 0,0 gleichzusetzen.
Außerdem finde ich es auch eine Frechheit, dass der Film sogar für den Geschichtsunterricht so schwer zugänglich gemacht wird, denn durch "totschweigen", wurden Probleme noch nie gelöst. Ich würde es hochinteressant finden, mal eine kommentierte Ausgabe in die Finger zu bekommen, um mir ein Bild von der Manipulation im dritten Reich zu machen.
Ich glaube durch einen offeren Umgang mit dem Propagandamaterial, verbunden mit kritischen Kommentaren, würde eher eine zusätzliche Abschreckung vor solchen Systemen erzielt, als die ursprünglich geplante Manipulation.
Ich wäre sehr dankbar wenn mir jemand einen Weg sagen könnte, den Film (auf möglichst legale Weise) zu erwerben/ anzusehen.

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J4KOB

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Dankeschön :)


FumerTue

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Find ich auch! Goebbels und Hitlers Reden findet man ja auch zuhauf in Dokumentationen und ganz legal im Internet und so...


stuforcedyou

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kein Interesse

Abscheuliches Machwerk, was ich bisher nie bis zum Ende anschauen musste. Ein Schmunzeln überkommt mich allerdings, wenn ich auf "Fans dieses Films gefiel auch" schaue.

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stuforcedyou

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Der beste "Werner" ist der erste, mal abgesehen von den Spielfilm-Sequenzen. Der Klassiker: das Fußballspiel


stuforcedyou

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Da "Werner - Beinhart" ein Teil meiner Kindheit ist, ich hatte sogar die Soundtrack-LP, bleibt er für ewig mein liebster Bölkstoff.


convera

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vorgemerkt

Meiner Meinung nach ist es schwierig, diesen Film mit dem normalen Punkteraster von mp zu bewerten. Natürlich ist mir bewusst, dass sich 20 Millionen Menschen, diesen Film aus freien Stücken angesehen haben und dass es ein Propogandafilm schlechthin ist. Aber ich finde, man sollte es sich ansehen, sehen wie man auch mit Filmen manipulieren kann.

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dAJaro

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Manipulation der Zuschauer findet durch jeden Film statt. JS ist ein Beispiel wo diese Manipulation nicht bloß verwerflich, sondern bösartig ist. Seinen (traurigen) Platz in der deutschen Geschichte hat der Film definitiv, aber für all das was er ist, muss man dem Film trotzdem nichts positives abgewinnen.
Für mich ist der Film so abscheulich, dass ich ihn nicht anschauen kann ohne mich über die Charakterzeichnung zu ärgern. Eine höhere Bewertung als die Minimalwertung wäre für mich eine Beleidigung aller anderen Filme (und ihrer Beteiligten).


Sigmund

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Bewertung0.0Hassfilm

"Hassfilm" trifft es in doppelter Hinsicht. Die zutiefst abscheuliche Hetze dieses Films, sein offensichtliches Vergehen gegen die Menschlichkeit und die Folgen seines Einflusses als wirksames Rädchen der NS Propaganda-Maschinerie lassen in meiner Wahrnehmung jede andere Wertung als obszön erscheinen.

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waschoi

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Bewertung0.0Hassfilm

da sitzt man also im kino um sich Mr. Nobody anzuschauen und dann loift der trailer zu ... na ... „Jud Süss - Film ohne Gewissen“. Interessiert verfolge ich nun den aufwendig inszenierten Trailer und muss schon sagen: Dieser Originalfilm scheint ja die "größte Leistung" der Nazipropaganda gewesen zu sein ... mensch ... all die lieben, guten Deutschen wurden damals von diesem Film verführt ... krass ... die waren und sind also OPFER!!!! - Nicht.
Leider wird die Neuverfilmung wirklich zur Legendenbildung beitragen, denn verführt wurden die Deutschen von diesem Film garantiert nicht, der stieß einfach auf fruchtbaren Boden. Antisemiten *boom*

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ruf mich an

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vorgemerkt

Würde ich mir aus historischen Gesichtspunkten sehr gerne anschauen. Mich interessiert wie die Generation meiner Großeltern zu den Verbrechen und Denkweisen getrieben wurde, die einen solchen Einschnitt in der deutschen, europäischen und der Geschichte überhaupt getrieben wurde. Schade, dass der Film so verpönt ist. Es muss doch jenseits der "Dieser Film ist ein Werk des Teufels"-Meinung so viel Vernunft geben, die eine Verteufelung und Stigmatisierung unnötig macht. Oder sind alle wirklich so beschränkt. Dann haben sich wohl bloß die Parolen, aber nicht die Denkweisen geändert.

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Shritz

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Nein wir haben ihn mit de rgesamten Kursstufe dieses Jahr in einem Programmkino gesehen...tatsächlich macht das Institut in dem der Film gelagert ist häufig solche Vorführungen, da heißt es wohl Ausschau halten :) aber verstehe schon was du meinst, hast wohl Recht in dem Punkt...geschichtlich ist der aber auf jeden Fall interessant, wenn auch dennoch zu verachten


jollyroger

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@ ruf mich an: "Ist der Film frei verfügbar? Wo und wann kann ich ihn mir ansehen?" -> Kuck mal was ich im Kommentar weiter unten geschrieben hab.


_Milena_

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Bewertung0.0Hassfilm

Seltsam, dass so viele diesen Film bewertet haben. Immerhin ist er verboten. Ich habe ihn im Rahmen eines Seminars sehen müssen. Grauenhaft.

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_Milena_

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Das ist mir bewusst ;)


jollyroger

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So so. Na dann.


Johnny

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Wenn man mal probiert die Propaganda objektiv zu analysieren, dann muss man zugeben, dass der Film auf ganzer Linie funktioniert. Natürlich ist die Darstellung des jüdischen Volkes in diesem Film eine bodenlose Frechheit. Da der Film sein Ziel aber genau dadurch voll und ganz erreicht, müsste man ihn trotzdem als „gut“ bezeichnen. Seine Intention ist natürlich manipulativ und abgrundtief schlecht, wie bei jedem Propaganda-Film – egal aus welcher extremen Ecke er kommt.

Jud Süß ist ein wichtiger Film, den man selbstverständlich kritisch anschauen und interpretieren muss. Von einem kommunikationswissenschaftlichen Standpunkt ist der Film (leider) sehr effektiv und da es der „schändlichste antisemitische Spielfilm der NS-Zeit“ ist, ist er für die Filmgeschichte sehr wohl interessant. Ja, Jud Süß ist ein Nazi-Film par excellence und man muss ihn auch ganz sicher nicht gesehen haben...

Eine 10 ist auf keinen Fall gerechtfertigt, aber eine 0 ist auch sicherlich nicht objektiv. Ich kann und will dem Film keine Bewertung in Zahlen geben.

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Venier

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Bewertung10.0Herausragend

Siehe Friedrich Knilli, Ich war Jud süß. Die Geschichte des Filmstars Ferdinand Marian. Berlin 2000.

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Geistertexter

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein Hassfilm! Veit Harlan war ein Regisseur mit einer vielversprechenden Zukunft. Eben darum schien er Goebbels nützlich. Nur ließ sich Harlan auf einen Pakt mit dem Teufel ein. Der Film hat durchaus Qualitäten, wie im übrigen auch die namhafte Darstellerriege. Nur um welchen Preis? Diese Scharlatane missbrauchten ihre hochveranlagten Talente, um auf perfide und menschenverachtende Weise für das antisemitische Zerstörungswerk des Dritten Reichs zu werben.

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