Jugend ohne Jugend
Youth Without Youth (2007), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 10.07.2008
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
122 Bewertungen
15 Kommentare
Keine ?
von Francis Ford Coppola, mit Tim Roth und Alexandra Maria Lara
Der alternde Linguistik-Professor Dominic Matei erlangt auf wundersame Weise seine Jugend wieder zurück, nachdem er einen Blitzschlag überlebt hat. Die körperliche Verjüngung und offenkundige Unsterblichkeit geht einher mit einem gleichsam hoch entwickelten Geist, was das Interesse einiger Nazi-Wissenschaftler weckt und Dominic ins Exil treibt. Auf der Flucht verbündet er sich mit seiner verflossenen Geliebten Laura und setzt seine Forschung nach den Ursprüngen der menschlichen Sprache fort. Als seine Arbeit jedoch Lauras Gesundheit bedroht, ist Dominic gezwungen, sich zwischen seinem Lebenswerk und der großen Liebe seines Lebens zu entscheiden.
Handlung
Am Ostersonntag des Jahres 1938 reist der renommierte Sprachwissenschaftler Dominic Matei (Tim Roth) im strömenden Regen nach Bukarest, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch das Schicksal will es anders: Bevor er sich vergiften kann trifft ihn ein Blitz. Schwer verletzt wird er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sich absonderliches ereignet: Der an die 70 Jahre alte, gebrechliche Herr erholt sich nicht nur von dem Vorfall, sondern blüht geradezu auf. Als hätte das Alter nie Spuren hinterlassen, verjüngt er sich und ist plötzlich wieder 35 Jahre jung. Damit nicht genug, er ist mit der Gabe gesegnet neue Bücher in Windeseile lesen zu können.
Aber trotz der neuen Begabung trauert er weiter seiner großen Liebe Laura (Alexandra Maria Lara) hinterher, mit der er während des Studiums zusammen war, die sich aber von ihm trennte, weil sie glaubte nie an ihn und sein Genie heranreichen zu können. Sie starb einige Zeit später bei der Geburt ihres Kindes, worauf er sich ganz der Wissenschaft, in seinem Fall der Erforschung von Sprache, verschrie.
Seine Heilung schreitet voran, doch die Ärzte sind fasziniert von seinem Heilungsprozess und wollen ihn weiter beobachten, während er die Klinik verlassen will und mit neuer Energie seine Forschung aufnehmen will. Plötzlich taucht…
Der alternde Linguistik-Professor Dominic Matei erlangt auf wundersame Weise seine Jugend wieder zurück, nachdem er einen Blitzschlag überlebt hat. Die körperliche Verjüngung und offenkundige Unsterblichkeit geht einher mit einem gleichsam hoch entwickelten Geist, was das Interesse einiger Nazi-Wissenschaftler weckt und Dominic ins Exil treibt. Auf der Flucht verbündet er sich mit seiner verflossenen Geliebten Laura und setzt seine Forschung nach den Ursprüngen der menschlichen Sprache fort. Als seine Arbeit jedoch Lauras Gesundheit bedroht, ist Dominic gezwungen, sich zwischen seinem Lebenswerk und der großen Liebe seines Lebens zu entscheiden.
Handlung
Am Ostersonntag des Jahres 1938 reist der renommierte Sprachwissenschaftler Dominic Matei (Tim Roth) im strömenden Regen nach Bukarest, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch das Schicksal will es anders: Bevor er sich vergiften kann trifft ihn ein Blitz. Schwer verletzt wird er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sich absonderliches ereignet: Der an die 70 Jahre alte, gebrechliche Herr erholt sich nicht nur von dem Vorfall, sondern blüht geradezu auf. Als hätte das Alter nie Spuren hinterlassen, verjüngt er sich und ist plötzlich wieder 35 Jahre jung. Damit nicht genug, er ist mit der Gabe gesegnet neue Bücher in Windeseile lesen zu können.
Aber trotz der neuen Begabung trauert er weiter seiner großen Liebe Laura (Alexandra Maria Lara) hinterher, mit der er während des Studiums zusammen war, die sich aber von ihm trennte, weil sie glaubte nie an ihn und sein Genie heranreichen zu können. Sie starb einige Zeit später bei der Geburt ihres Kindes, worauf er sich ganz der Wissenschaft, in seinem Fall der Erforschung von Sprache, verschrie.
Seine Heilung schreitet voran, doch die Ärzte sind fasziniert von seinem Heilungsprozess und wollen ihn weiter beobachten, während er die Klinik verlassen will und mit neuer Energie seine Forschung aufnehmen will. Plötzlich taucht ein imaginärer Doppelgänger auf, der ihm rät, er solle den Ärzten erzählen was sie hören wollen und im Gegenzug eine falsche Identität einfordern. Dominic willigt ein und kann wenig später die Klinik verlassen.
Die große Liebe
Doch auch die neue Identität schützt ihn nicht vor den diversen Interessengruppen (u.a. den Nazis) und er begibt sich auf eine endlose Flucht. Einzig seine “Double” scheint ihm als treuer Gefährte geblieben, ehe er unverhofft mitten in den Schweizer Bergen auf Veronica (Alexandra Maria Lara), ein exaktes Ebenbild seiner großen Liebe Laura und ihre Mutter Gertrude (Roxana Guttman) trifft, die trotz eines Unwetters auf den Gipfel des Berges wollen, um die Aussicht zu genießen – entgegen seiner Warnung. Es kommt, wie es kommen muss und die beiden haben einen Autounfall, bei dem Gertrude stirbt.
Wie einst Laura kommt er auch Veronica näher und die beiden werden ein Paar. Doch auch Veronica ist nach ihrem Unfall verändert, sie spricht in einer archaischen Sprache im Krankenhaus, die nur er in Ansätzen versteht. Es stellt sich heraus, dass aus Veronica eine gewisse “Rupini” spricht, die im siebten Jahrhundert in Nepal gelebt hatte. Sie reisen dorthin und stoßen tatsächlich auf ihre Spuren. Doch damit nicht genug, immer neue längst verstorbene Personen nehmen Besitz von der armen Veronica, die durch die großen Anstrengungen die damit einhergehen auch immer schneller zu altern scheint, während das Alter bei Dominic weiterhin keinerlei Spuren hinterlässt. Er erkennt, dass es sein Forschungsdrang ist, der seiner großen Liebe die Jugend raubt. Er verlässt sie, um ihrer Willen als Akt seiner großen Liebe.
Unglücklich kehrt er in seine Heimatstadt zurück, wo er auch auf eine Reihe alter Freunde trifft, die ihn aber nicht erkennen und seinen wirren Ausführungen auch nicht folgen können. Er sagt sich von seinem Double los, altert in Windeseile ohne sein Lebensziel, das Erforschen des Ursprungs der Sprache, erreicht zu haben und stirbt mit einer Vision von der glücklichen Laura, die ihre Jugend wiedergefunden hat.
Weiterführende Informationen
Über zehn Jahre nach The Rainmaker der erste Film, bei dem Der Pate-Regisseur Francis Ford Coppola wieder Regie führte.
Wissenswertes
Francis Ford Coppola verfilmt den gleichnamigen Roman von Mircea Eliade – eines seiner erklärten Lieblingswerke mit eigenen Mitteln seiner Firma American Zoetrope.
Gedreht wurde hauptsächlich in Rumänien und Bulgarien.
Seine Weltpremiere fand auf dem RomaCinemaFest in Rom statt.
Weitere Informationen im Internet
Filmkritik von Jana Waltrop auf KultHit.de
Eine Premieren-Kritik von Thomas Abeltshauser bei welt.de
Quellen
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Youth without Youth in der Wikipedia.
Cast & Crew
-
Francis Ford Coppola
-
Tim Roth
-
Alexandra Maria Lara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Veronica / Laura
-
Bruno Ganz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Stanciulescu
-
André Hennicke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Josef Rudolf
-
Marcel Iures
-
Adrian Pintea
Regie
Schauspieler
-
Alexandra Pirici
-
Florin Piersic Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Gavrila
-
Matt Damon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Life Magazine Reporter
-
Zoltan Butuc
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Chirila
-
Adriana Titieni
-
Francis Ford Coppola
- Genre
- Schicksalsdrama, Romanze
- Zeit
- 1930er Jahre, 1940er Jahre
- Ort
- Alternative Realität, Bern, Bukarest, Genf, Malta, Nepal, Rumänien, Schweiz
- Handlung
- Altersunterschied, Alterung, Amnesie, Amour Fou, Arzt, Autounfall, Blitz, Buch, Doppelte Identität, Ewige Jugend, Freund, Freundin, Gedächtnis, Geheime Identität, Geliebte, Genie, Gestapo, Große Liebe, Hohes Alter, Identität, Jugendliebe, Jungbrunnen, Krankenhaus, Liebe, Liebe gegen alle Widerstände, Liebesbeweis, Liebespaar, Liebeswirren, Literaturprofessor, Multiple Persönlichkeit, Neue Identität, Partnerschaft, Persönlichkeitsstörung, Professor, Roman, Romanze, Seele, Seelenverwandtschaft, Spiegel, Uhr, Unfall, Verlieben, Zeitloch, Zeitreise, Zeitsprung, Zuneigung, Zweiter Frühling, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Jugend ohne Jugend
Fans dieses Films gefiel auch
Trailer zum Film Jugend ohne Jugend
Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Das könnte dir auch gefallen
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Jugend ohne Jugend
- Jugend ohne Jugend: critic.de

Greenberg
Silentium
Nach Fünf im Urwald
NVA
Thumbsucker







Kritiken (7) — Film: Jugend ohne Jugend
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenFrancis Ford Coppolas Bebilderung der als unverfilmbar geltenden intellektuellen Gedankenspiele Mircea Eliades erweist sich als streng assoziatives Sinnieren über Vergänglichkeit und die irrationalen Effekte der Zeit. Der Film ist mit einer Aufrichtigkeit, Inbrunst und ambitionierten Geisteshaltung inszeniert, als stünde Coppola gerade erst am Beginn seiner Karriere. Und nur so wird "Youth Without Youth" rezipiert werden können: Als unbefangene, paradoxerweise jugendlich erscheinende souveräne Arbeit eines Auteurs, der nie einer sein konnte. Es ist zu 100% ein Coppola-Film, vollständig von ihm finanziert. Deshalb sollte die konfuse, zusammenhanglose und streng intuitive Geschichte weniger als verkopfte Zumutung verstanden werden, sondern als Gelegenheit, der Meditation eines großen Regisseurs beiwohnen zu können. Trotz des enormen Eso-Camps, der wie wirre Beschwörungsrelikte an eine vergangene Filmepoche erinnernden Gestaltungsmittel und einer unfassbar trashigen Alexandra Maria Lara in der weiblichen Hauptrolle.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenDieser Film ist das Herzensprojekt des großen Francis Ford Coppola, der vor zehn Jahren mit "The Rainmaker" sein letztes Werk abgedreht hat. Coppola hat "Jugend ohne Jugend" selber geschrieben, gedreht, finanziert und produziert. Hoffen wir, dass er glücklich ist mit dem Ergebnis, denn außer ihm werden möglicherweise nicht viele Menschen verstehen, was das eigentlich alles soll.
Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenCoppola macht aus der Novelle etwas ganz Eigenes, stellt in historischen Kulissen Szenen auf den Kopf, erlaubt sich, bei vielem Unerklärlichen die Logik außen vor zu lassen. Und wird zudem so mysteriös wie Lynch: Nach der Flucht vor den Nazis trifft Dominic Matei ein Ebenbild seiner verlorenen Liebe (Alexandra Maria Lara), das wiederum kurz darauf vom Blitz getroffen wird und junges Gefäß verschiedenster Inkarnationen sein wird. Nacht für Nacht verwandelt sich Veronica in immer seltsamer gebärdendere Frauen und spricht immer ältere Sprachen. Eine Erklärung dieses sehr merkwürdigen, schön gefilmten Mysteriums mit einem Hauch Romantik darf man nicht erwarten. Ansätze liefert die Biografie von Mircea Eliade, doch das Rätseln über das Wesen von Sprachen, Seelenwanderung und Wiedergeburt sollte man neugierig selbst auskosten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"Jugend ohne Jugend" mischt stilistisch Elemente klassischen Horrorkinos wie "Der Exorcist" mit neumodischem Mystery, wie man es aus "Akte X" oder "Twilight Zone" eher im Fernsehen kennt, und philosophischem Essay, Wiedergeburtsglauben und Schamanismus-Geschwurbel. Es ist erstaunlich, was Coppola den intellektuellen Zumutungen Eliades ästhetisch alles abgewinnt, wie auch dieser Film jenen für Coppola typischen halluzinatorischen Sog atmet.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer Regisseur glaubt, in einer starren Kamera ohne Fahrten schon eine Innovation gefunden zu haben. Er gefällt sich in gekippten Bildachsen, stellt gar buchstäblich die Kamera, aber damit nicht die Ästhetik auf den Kopf, sondern überzuckert sie mit biederen Bildern und auf Nostalgie getrimmte Lichtstimmungen. Zudem spielt er mit aufdringlichen Symbolen, Blitzen, die keinen Geistesblitzen entsprechen, roten Rosen und Spiegelungen (Tim Roth darf sich immer wieder als Doppelgänger begegnen). Auf der Strecke bleiben dabei die Darsteller, die, vom Regisseur allein gelassen, reichlich hölzern durch den überkonstruierten Plot irren.
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenAls Hommage an die Dramen der 1940er Jahre und Filme wie „Der dritte Mann“ soll das Werk verstanden werden, doch Coppola verzettelt sich in den verschiedenen Zeitebenen und seinem gewollt künstlerisch, osteuropäisch-melancholisch angehauchten Inszenierungsstil. Das nur selten überzeugende Ergebnis ist ein schwerfälliges, schmieriges und schlüpfriges Melodram, das irgendwie mystisch wirken soll, meistens aber doch nur lächerlich ist.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEine echte Zumutung. Zugekleistert mit polemischem Geschwätz und bedeutungsschwangeren Phrasen. Mein Gott, da hört sich aber einer gerne selbst reden. Coppola macht hier neben der Besetzung so ziemlich jeden Fehler den man machen kann. Besonders schäbig: Das Storytelling verliert sich fast komplett in dieser Phrasenspirale. Nicht enden wollende Stunden brechen auf den Zuschauer herein. Für mich mit unter das schlechteste, was ich im Kino dieses Jahr ertragen musste.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (8) — Film: Jugend ohne Jugend
Kommentar schreibenJoone44 2011/01/25 18:17:46
Kommentar löschen"Jugend ohne Jugend" ist ein Film mit einigen feinsinnigen Leinwanderlebnissen, der kunstvoll erzählt wird, aber nach einigem Dies und das strunzlangweilig wird. Wer den Abspann hier nicht herbeigesehnt hat, hat ein sehr gutes Durchhaltevermögen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KlapTrap 2010/08/02 14:51:28
Kommentar löschenAnstrengend und federleicht, ernsthaft und lächerlich, hochambitioniert und zu kurz gedacht, begeisternd und peinlich, tiefsinnig und oberflächlich - JUGEND OHNE JUGEND ist sicherlich ein verdammt gutes, aber gescheitertes Experiment.
Es macht Spaß, stieht stellenweise wunderbar aus, und hat eine handvoll fantastischer Darsteller, und dennoch kann es dieses Ding, dieses Frankenstein von einem Film nicht wirklich mit Leben füllen.
Vieles wirkt geradzu aneinandergeklebt, zuviele Sprünge für zuwenig Kontext - der Film hätte locker eine dritte Stunde tragen können.
Dann hätte man wahrscheinlich den ein oder anderen Strang sorgfältiger aufbauen können, und die ganze Geschichte um Veronica (Pippilota - oder wie hieß ihr zweites Ich ?) wäre wahrscheinlich nicht halb so dramatisch auf den Bauch gefallen.
Aber, nein : Peng : Hallo schöne Frau - Peng : Blitzschlag -Peng . Revier -Peng : Krankenhaus - Peng : Indien - Peng : Irgendwoanders -Peng : Ach, ich lieb dich so - Peng : irgendwoganzanders....ahhhh, so baut man weder Backgrounds noch Figuren auf.
Und so ist die größte Schwachstelle das völlige Ausbleiben von Drama.
Ich bin interessiert an dem Werdegang des Protagonisten, aber bin ich auch involviert ?
Fühle ich da irgendwas ?
Nicht wirklich !
JUGEND OHNE JUGEND ist fast völlig Geist - keinerlei Bauch, Sexus oder Anima.
Interessant allemale, und minus des Trash-Factors einer holprigen Stellen über die komplette Laufzeit unterhaltsam.
Aber hier wäre sooooo viel mehr drin gewesen.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
stalker 2010/12/14 15:37:08
Antwort löschenDas freut mich nun wirklich, von dir hier ne 7 zu sehen, und ja, da wäre so viel mehr drin gewesen.
Schlegel 2009/10/31 01:22:18
Kommentar löschenNatürlich ist es leicht, auf den Film einzuschlagen. Ich bin dankbar, dass es jemanden mit der Risikofreude eines Coppola überhaupt noch gibt. Der Film ist so brillant wie er peinlich ist; eine zeitlang werde ich mich wohl noch daran abarbeiten. Alexandra Maria Lara wäre allerdings wirklich vermeidbar gewesen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dbeutner 2009/04/08 11:49:50
Kommentar löschenDer zweistündige Film begeistert zunächst einmal mit stylishen Bildern. Jede Farbe, jedes Licht, jeder Winkel sind genau ausgelotet, und insofern bietet der Film erst einmal bildhaften Hochgenuss.
Der in Rezensionen immer wieder aufgenommene Vergleich zu Lynch ist fast schon grotesk. Bei Lynch besitzen die Dinge, die nicht "real" sein "können", eine schwere Symbolik, meist entspricht diese einem Gefühl von Bedrohung - in der sehr realen Welt; Lynchs Filme sind absolut realitätsbezogen, wenn auch die Psyche der Protagonisten da mitunter nicht ganz mitkommt. Der Plot bei Coppola / Eliade hingegen setzt sich keine Grenzen. Die Phänomene, die sich aus dem Blitzschlag ergeben, "sind eben so". Es ist eine Geschichte freier Ideen, die nicht realitätsbezogen sind.
Das funktioniert auch bis zur guten Hälfte des Films recht stimmig, bis dahin wird sogar eine zunehmende Spannung aufgebaut, und man fragt sich, wie die sich weiterentwickelt. Leider entwickelt diese sich nicht weiter. Während Roth nicht schlecht ist, Bruno Ganz sogar ziemlich gut, kommt nun der ausgeschlachtete Teil um die Inkarnation von Mateis Jugendliebe (und allerlei anderer) - mit einer bemerkenswert blassen Alexandra Maria Lara. Der von Rezensenten (und ich fürchte: tatsächlich auch von Coppola) als "gewollt romantisch" bezeichnete Teil konnte bei mir in dieser Hinsicht nicht im Ansatz punkten.
Ansonsten besitzt der Film einige philosphische Ansätze - damit konnte ich mich noch anfreunden - und einige sehr spirituelle Ansätze - damit kann ich weniger bis nix anfangen. In Summe: Stylish, interessante Ansätze, aber besonders in der zweiten Hälfte verquast.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
silverFF 2010/05/15 09:24:46
Antwort löschenWerd ihn mir heute mal angucken=)
maslobojew 2008/12/22 13:53:21
Kommentar löschenSpirtuelle Grundkenntnisse helfen einem sicherlich hier einen leichteren Zugang zu finden ...
Mich hat der Film vor allem neugierig gemacht. Ich werde mir wohl erstmal das Buch besorgen und mir dann den Film vielleicht nochmal anschauen.
Was ich sehe ist, dass der Film absolut gekonnt gemacht ist. Wie könnte das bei diesem Regisseur auch anders sein? Der Film erzeugt Atmosphäre und nutzt konsequent eine Reihe von immer wiederkehrenden stilistischen Elementen sehr wirkungsvoll.
Ungewöhnlich ist für Coppola das Thema bzw. das Genre und auch die fließende, ins Fantastische driftende Erzählweise. Aber wenn es ein Problem gibt, dann liegt es beim Zuschauer, der vielleicht immer noch zu sehr einen adäquaten Film nach der Paten-Reihe, nach Apocalypse Now und nach Dracula erwartet.
Der hier passt vielleicht besser in Coppolas Linie mit "Rumble Fish".
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
spanky 2008/12/20 13:47:17
Kommentar löschenJa spinnt denn der Coppola? Die Torschlußpanik eines fast 70jährigen? Seltsame Parabel über Tod, Wiedergeburt und den Mangel an Zeit. Leider an diversen Stellen ungewollt komisch, was aber auch an der nervig unglaubwürdigen Lara gelegen haben kann.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lyogen 2008/08/06 19:01:43
Kommentar löschenIch hatte keine Erwartungen und keine Vorkenntnisse von diesem Film, bin also völlig neutral und neugierig gewesen. Jetzt frag ich mich, ob ich zu blöd bin um das zu verstehen, oder ob ich vielleicht einfach nur das Buch hätte lesen müssen. Auf jedenfall würde ich gerne wissen um was es eigentlich da jetzt ging? Und was es mit den Rosen auf sich hat.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
strangelet 2008/07/16 00:06:59
Kommentar löschenWenn man liest, was die etablierte Kritik zu diesem Film so auswirft, dann könnte man meinen, "Jugend ohne Jugend" sei ein furchtbarer Streifen, etwa auf dem Doofheitsniveau von "Angriff der Killertomaten" und dazu so langweilig wie ein systemtreuer tschechischer Kunstfilm aus den frühen 80ern. Das ist aber nicht der Fall. Im Gegenteil.
Handelte es sich hier nicht um Coppolas Alterswerk, sondern um, sagen wir, den ersten großen Film eines talentierten jungen amerikanischen TV-Serien-Regisseurs, dann würde alle Welt von einem zumindest halbwegs gelungenen Mystery-Drama sprechen. Wäre es das Erstlingswerk eines jungen europäischen Filmemachers, würde ein ganz anderes Publikum womöglich sogar von großer Kunst und Poesie schwafeln. Dass die Urteile so vernichtend ausfallen, hat wohl weniger mit der tatsächlichen Qualität des Films zu tun als mit enttäuschten Erwartungen.
Dabei scheint keiner zu bemerken, dass "Jugend ohne Jugend" etwas leistet, was selten einem Film gelingt: Er ist tiefsinnig, surreal und rätselhaft, dank das konservativen amerikanischen Erzählstils aber gleichzeitig einigermaßen spannend und interessant. Vermutlich ist es aber gerade das, was ihn für Kritiker besonders suspekt macht. Unterhaltungswert. Igitt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten