Jules und Jim
Jules et Jim (1962), FR Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Drama, Kinostart 23.02.1962
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- DVD
von François Truffaut, mit Jeanne Moreau und Oskar Werner
An der Universität begegnen sich der Franzose Jim und der Deutsche Jules. Beide studieren Literatur und es beginnt eine tiefe Freundschaft. Dann lernen sie ein Mädchen kennen, in das sie sich beide gleichermaßen verlieben. Catherine entscheidet sich für Jules, mit dem sie in den Schwarzwald zieht. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs verlieren sich die Freunde aus den Augen, doch dann begegnen sie sich nach fünf Jahren wieder. Jules und Catherine haben sich weitgehend auseinander gelebt und führen ihre Ehe nur noch pro forma weiter. So macht es Jules auch nicht so viel aus, als seine Frau und Jim sich wieder näher kommen. Doch hinter der vermeintlich selbstverständlichen ménage à trois bröckelt die Fassade. Als Catherine mit Jim eine Autofahrt unternimmt, steuert sie den Wagen in einen Fluss.
Handlung
Jules und Jim
Der Deutsche Jules (Oskar Werner) und der Franzose Jim (Henri Serre) lernen sich im Paris der Vorkriegszeit kennen. Sie verbindet ihre Liebe zu Shakespeare, zu den Frauen und zum Leben im allgemeinen. Fortan sind sie unzertrennlich. Jim schreibt gar an einem Roman, in dem er und sein Freund nach dem Vorbild Don Quichottes und Sancho Pansas auftreten sollen. Bei einem Diaabend bei Freund Albert (Boris Bassiak) erblicken die beiden eine Steinstatue, auf der ein sonderbares Lächeln liegt. Beide Männer sind umgehend von diesem Lächeln fasziniert und reisen zum Standort der Statue auf eine Mittelmeerinsel.
Zurück in Paris lernen sie eines Abends die schöne Catherine (Jeanne Moreau) kennen. Catherine hat alles, was eine wundervolle Frau für Jules und Jim ausmacht – und dazu noch dasselbe sonderbare Lächeln, was sie an der Statue faszinierte. Jules verliebt sich Hals über Kopf in die lebensfrohe und impulsive Catherine und beginnt mit ihr eine Beziehung. Nach kurzer Zeit macht Jules Catherine einen Heiratsantrag. Bevor sie ihn annimmt, verabredet sich Catherine mit Jim in einer Bar, um mit ihm zu…
An der Universität begegnen sich der Franzose Jim und der Deutsche Jules. Beide studieren Literatur und es beginnt eine tiefe Freundschaft. Dann lernen sie ein Mädchen kennen, in das sie sich beide gleichermaßen verlieben. Catherine entscheidet sich für Jules, mit dem sie in den Schwarzwald zieht. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs verlieren sich die Freunde aus den Augen, doch dann begegnen sie sich nach fünf Jahren wieder. Jules und Catherine haben sich weitgehend auseinander gelebt und führen ihre Ehe nur noch pro forma weiter. So macht es Jules auch nicht so viel aus, als seine Frau und Jim sich wieder näher kommen. Doch hinter der vermeintlich selbstverständlichen ménage à trois bröckelt die Fassade. Als Catherine mit Jim eine Autofahrt unternimmt, steuert sie den Wagen in einen Fluss.
Handlung
Jules und Jim
Der Deutsche Jules (Oskar Werner) und der Franzose Jim (Henri Serre) lernen sich im Paris der Vorkriegszeit kennen. Sie verbindet ihre Liebe zu Shakespeare, zu den Frauen und zum Leben im allgemeinen. Fortan sind sie unzertrennlich. Jim schreibt gar an einem Roman, in dem er und sein Freund nach dem Vorbild Don Quichottes und Sancho Pansas auftreten sollen. Bei einem Diaabend bei Freund Albert (Boris Bassiak) erblicken die beiden eine Steinstatue, auf der ein sonderbares Lächeln liegt. Beide Männer sind umgehend von diesem Lächeln fasziniert und reisen zum Standort der Statue auf eine Mittelmeerinsel.
Zurück in Paris lernen sie eines Abends die schöne Catherine (Jeanne Moreau) kennen. Catherine hat alles, was eine wundervolle Frau für Jules und Jim ausmacht – und dazu noch dasselbe sonderbare Lächeln, was sie an der Statue faszinierte. Jules verliebt sich Hals über Kopf in die lebensfrohe und impulsive Catherine und beginnt mit ihr eine Beziehung. Nach kurzer Zeit macht Jules Catherine einen Heiratsantrag. Bevor sie ihn annimmt, verabredet sich Catherine mit Jim in einer Bar, um mit ihm zu sprechen. Doch sie verpassen sich.
Als der Erste Weltkrieg ausbricht, werden Jules und Jim getrennt und kämpfen nun gegeneinander an der Front. Es sind vier harte, lange Jahre, die sich die Freunde nicht sehen und auch nichts voneinander hören. Nach dem Krieg zieht Jules mit Catherine in den Schwarzwald. Sie heiraten und bekommen eine Tochter.
Das Wiedersehen
Nach dem Krieg erhält Jim, der mittlweile mit Gilberte (Vanna Urbino) liiert ist, von Catherine und Jules die Einladung, sie und ihre Tochter Sabine (Sabine Haudepin) in Deutschland zu besuchen. Jules lebt mittlerweile zurückgezogen, während Jim noch stark traumatisiert vom Krieg ist und erst einmal eine Reise an die Kriegsschauplätze macht. Schließlich erreicht er das Haus seiner Freunde.
Dort scheint nicht alles so unbekümmert zu sein, wie es früher einmal schien. Der bedrückte Jim erzählt seinem Freund, Catherine habe ihn mehrfach betrogen und er fürchte, sie könne ihn und Sabine verlassen. Jules spricht auch mit Catherine, die ihm ihr Leid als Frau zwischen mehreren Männern erzählt. Catherine kann nicht monogam leben und ihrem Mann eine treue und fürsorgende Ehefrau sein. Sie bändelt mit Albert an, der ebenfalls im Schwarzwald weilt, um sich von einer Kriegsverletzung zu erholen. Jim steht nun zwischen den Fronten. Gefährlich wird die Situation, als Catherine beginnt, auch mit Jim zu flirten und sich dieser ebenfalls in Catherine verliebt. Jules kann natürlich nicht die Augen davor verbergen, was in seinem Haus passiert. Er weiß, er kann nicht ohne Catherine leben. Und so gestattet er den beiden, eine Affäre miteinander zu beginnen.
Die Dreiecksbeziehung
Catherine und Jim genießen nun ihre neue Beziehung miteinander, die Jules miterleben muss. Sie beschließen, gemeinsam nach Paris zu ziehen und Kinder zu bekommen. Jim möchte noch ein letztes Mal nach Paris gehen, um sich dort alles zu regeln und trifft dort noch einmal Gilberte. Er kommt viel zu spät in den Schwarzwald zurück, weshalb Catherine eifersüchtig ist und sich noch einmal mit Albert trifft, um mit Jim “quit” zu sein. Auch mit Jules schläft sie noch einmal, was Jim akzeptieren muss.
Als Catherine und Jim in Paris zusammenleben, aber kein Kind bekommen, legt sich ein dunkler Schatten über ihre Beziehung. Bald folgt die Trennung. Catherine kehrt zu Jules zurück und zieht wenige Zeit später mit ihm und Sabine nach Frankreich. Währenddessen bändelt Jim wieder mit Gilberte an, hält aber weiterhin den Kontakt zu Jules und Catherine aufrecht. Auf Catherines Briefe, sie sei nun endlich schwanger, geht Jim nicht ein. Schließlich offenbart er seinen Freunden bei einem Ausflug, er heirate bald Gilberte. Catherine setzt sich daraufhin mit ihm in einen Wagen und fährt sie beide in einem Abgrund in den Tod. Jules beobachtet den Suizid und bleibt alleine zurück.
Cast & Crew
-
François Truffaut
-
Jeanne Moreau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Catherine
-
Oskar Werner
-
Henri Serre
-
Vanna Urbino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gilberte
-
Boris Bassiak
-
Anny Nelsen
Regie
Schauspieler
-
Sabine Haudepin
-
Marie Dubois
-
François Truffaut
-
Jean Gruault
- Genre
- Romanze, Ehedrama
- Zeit
- 1910er Jahre, Erster Weltkrieg
- Ort
- Frankreich, Griechenland, Paris, Schwarzwald, Strand
- Handlung
- Affäre, Amour Fou, Auto, Bestattung, Beste Freunde, Beziehung, Brücke, Dreiecksbeziehung, Egomanie, Ehe, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Eifersucht, Fahrrad, Fahrradfahren, Ferien, Freundschaft, Fusspetting, Klassiker, Kultfilm, Kuss, Lebensgefühl, Leidenschaft, Liebe, Monogamie, Ménage à Trois, Mühle, Platonische Liebe, Polygamie, Promiskuität, Prostituierte, Rennen, Roman, Seine, Seitensprung, Sexuelle Begierde, Statue, Strand, Suizid, Unerwiderte Liebe, Untreue, Urne, Verbotene Liebe, Wettlauf, Zeitgeist
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Drehbuch
Filmdetails Jules und Jim
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Kommentare (15) — Film: Jules und Jim
Kommentar schreibenDavid "Noodles" Aaronson 2012/01/04 12:14:14
Kommentar löschenDie große Vielecksgeschichte.
Die erst halbe Stunde, eine Reise in eine nahezu magische Vergangenheit. Selten gelang es einem Filmemacher so viel Esprit und Charme auf die Leinwand zu bannen. Doch nach dem Ersten Weltkrieg wird nichts mehr so wie es war. Die Protagonisten, insbesondere Catherine, sehen sich nun in einen wahren Rausch der Gefühle gefangen.
Dies geschieht ohne eine Verurteilung der Figuren, auch Catherines möglicherweise eher schädliche Rolle wird nicht besonders hervorgehoben.
Wie oft gibt es das schon? Statt entweder einen Sündenbock hervorzukramen, alle gleichermaßen leiden zu lassen oder das ruchlose Treiben zu brandmarken (wie es fast alle anderen Filmemacher getan hätten!), bringt Truffaut ein sehr zärtliches Verständnis für seine Akteure und deren Nöte auf. Keine Verurteilung, sondern Sehnsucht nach Liebe und Wärme (die in dieser Konstellation freilich auch bittere Folgen hat).
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Jack_Torrance 2011/11/15 16:18:16
Kommentar löschenIgnoriert "Dirty Dancing", verbrennt "Pretty Woman", versenkt "Titanic", missachtet die Twilight-Saga, denn DAS, meine Damen und Herren, ist Une Histiore d'Amour(s) Sensible, die wahrhaftig aus dem Leben gegriffen ist. Ihr könnt von mir aus behaupten, Catherine sei zu arrogant und Jules und Jim zu schwach, aber was würdet ihr tun, wenn ihr ein Mädchen sieht, über das ihr hin und weg seid, deren grazile Gesten ihr Tag und Nacht anhimmeln wollt. Ihr wollt sie besitzen, sie soll nur euch gehören, egal wie launisch und arrogant sie sein mag. Regardez cette espièglerie ! Mit welchem Lächeln sie in die Seine springt, mit welchem Blick sie ihr Gedicht ins Französische übersetzt... Da könnt ihr doch nicht wegsehen, ihr könnt sie doch nicht fallen lassen, ihr Kriegsheimkehrer... Jules und Jim stecken in jedem von uns, nur haben wir alle verschiedenste Schönheitsideale...
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rkuehne 2011/10/13 14:05:45
Kommentar löschenTrotz der Tatsache, dass Truffauts Werk nächstes Jahr 50 wird und auch sonst kaum den gängigen Sehgewohnheiten entspricht ist der Film an keiner Stelle langatmig, staubig oder sonst irgendwie altbacken. Großartig freudig inszeniert, eine tolle erste halbe Stunde, ein großartiger Oskar Werner der wie kein anderer so traurig schauen kann. Starker film.
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patcharisma 2011/09/04 19:27:31
Kommentar löschen"Wenn Jeanne Moreau singt -
ganz Frankreich swingt!"
(Da der ja wirklich grossartig erzählte Film für Leute mittleren IQ's wie mich eine so verwirrende letzte halbe Stunde hat (die mich fast zur Verzweiflung trieb und dieser Jules tat mir so leid), verweise ich bequem auf Joe Gillis' Comment unter mir und rege die Direktion von MoviePilot gleich dazu an: "Überlasst doch das Beurteilen solcher Klassiker wie 'Jules et Jim' einfach den Leuten, die auch was davon verstehen und zensuriert endlich solches Pöbel wie PATCHARISMA!")
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
alanger 2011/09/04 19:30:22
Antwort löschenwer schreibt denn zensuriert? die sollns sich mal ihre mopaliere zensurieren ;)
patcharisma 2011/09/05 01:24:54
Antwort löschenAlso für mich war der Höhepunkt des Films halt schon, als Jeanne das Lied begann zu singen... forever bliss.... ;-)
Joe Gillis 2011/08/08 23:23:36
Kommentar löschenDer erste Akt von »Jules et Jim« ist die vielleicht berückendste (und beglückendste) halbe Stunde, die je fürs Kino erzählt wurde: In der wahlverwandtschaftlichen ménage à trois zwischen den beiden Freunden Jules (Oskar Werner) und Jim (Henri Serre) und ihrer Königin Catherine (Jeanne Moreau), in der fröhlichen Atemlosigkeit, der offenherzigen Reinheit, der verspielten Ernsthaftigkeit des Trios liegt die ganze Hochstimmung der Welt von Gestern, die Seligkeit des alten Europa vor der Katastrophe. Das zwiespältige Vorspruch des Films – »Tu m’as dit je t’aime. Je t’ai dit attends. J’allais dire prends-moi. Tu m’as dit va-t-en.« – hätte zu denken geben können, ebenso die merkwürdig tonlose, kühl registrierende Berichterstatterstimme (Michel Subor) aus dem Off; der große Knall schließlich, der in Gestalt des Großen Krieges mit seinen Grabenkämpfen, Gasangriffen, Völkermorden über die Menschheit im allgemeinen und die Liebenden im besonderen kommt, läßt alles in Scherben fallen: Die Idee (oder Illusion?) von der (Neu-)Erfindung der Liebe als umfassender Harmonie aus dem Geist einer alles verstehenden, alles erlaubenden Freundschaft realisiert sich nicht. Es bleibt ein Tropfen Hoffnung auf den heißen Stein der Frustration, es bleibt das zermürbende Hin und Her der Beziehungen, es bleibt eine Autofahrt in die Erlösung… François Truffaut vermeidet jede Herleitung oder Erklärung des Tuns und Lassens seiner drei Seelenpartner aus der Psychologie ihrer Charaktere; durch die exquisite Einfachheit der Inszenierung, in den schwebenden Franscope-Bildern von Raoul Coutard, zu den bald schwungvollen, bald schwermütigen Kompositionen von Georges Delerue bleiben Jules et Jim et Catherine dennoch keine literarischen Konstrukte – bis zum konsequenten Schluß des Geschehens faszinieren sie als beinahe körperlich präsente Wesen im filmischen tourbillon de la vie.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Sigmund 2011/08/09 11:48:43
Antwort löschenWahn-sinns-film! Die genial-monotone Offstimme als großartiger Kontrast zum "filmischen tourbillon de la vie" hatte ich schon fast vergessen. Muss ihn dringend mal wieder sehen. Danke für die Erinnerung!
Joe Gillis 2011/08/09 12:41:32
Antwort löschenStets zu Diensten! :)
alanger 2011/08/19 12:29:31
Antwort löschenwiklich schöner film.
Joe Gillis 2011/08/19 13:01:55
Antwort löschenMein Liebling aus François' Frühwerk.
patcharisma 2011/09/06 00:45:20
Antwort löschenHabe ich gestern endlich mal geschaut & bin ab dem Stoff kläglich gescheitert! Grosser Comment!
Joe Gillis 2011/09/06 00:54:07
Antwort löschenDanke! :) Ich behalte merkwürdigerweise immer nur den lebenslustigen Anfang in Erinnerung. Wenn ich den Film dann wiedersehe, wundere ich mich jedes Mal über das qualvolle letzte Drittel.
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patcharisma 2011/09/06 01:01:47
Antwort löschenDas letzte Drittel mit diesen permanent unsteten Wendungen im Minutentakt hat mich fast umgebracht - ich schwöre es! ;-)
patcharisma 2011/09/06 03:18:32
Antwort löschenJa, und mir tat dieser so liebevolle Jules sooo unglaublich leid! Am Schluss musste der Arme noch diese kremierte Asche wegtragen. Da fielen die Punkte bei mir, verstehst Du mich? Alles nicht mehr ganz nachvollziehbar, aus heutiger (halt psychologisch rationaler) Sicht...
Benni-THE-KING 2011/03/07 23:27:13
Kommentar löschenVon den ganzen Nouvelle Vague Klassikern die ich in letzter Zeit genossen habe ist das der schwächste.
Nichtdestotrotz ist die Rennszene und die Fensteraufmachszene immens großartig.
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abalahamma 2010/05/07 15:27:07
Kommentar löschenIch weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber der Film (vor allem der Teil nach dem WEltkrieg) wirkt auf mich wie eine Abrechnung Trauffauts mit dem weiblichen Geschlecht.
Wie Cathrine in das Leben der beiden Freunde tritt und beide von Anfang an fasziniert. Sie bindet sich an Jules und nach einer Zeit betrügt sie ihn. Sie scheint nicht viel von Gewohnheit und Routine zu halten sondern das Drama zu brauchen. Sie scheint nur im Drama liebensfähig, also betrügt sie ihren Mann mehrmals während dieser an der Front kämpft. Als er wiederkehrt und sich mit seinem Freund Jim trifft, verliebt sie sich wieder in den Gast und schein mit ihm glücklich zu werden. doch sobald sich eine gewisse Klarheit über die Gefühle legt, spielt sie abermals mit den Gefühlen der Männer und trifft sich mit Albert.
und als letztendlich für Jim der Punkt gekommen ist, wo er sagt: es geht nicht mehr weiter so, lieber eine feste Bindung mit einer anderen, als das ewige hin und her mit der Traumfrau; an dem Punkt sieht sich Cathrine angegriffen oder sogar schon besiegt und bringt sich selbst mit ihm um.
sehr augenscheinlich unterstreicht auch ihr Sprung in die Seine am Anfang des Films meine These, dass sie unbedingt das Drama sucht und nicht auf Dauer mit einem Mann glücklich wird.
Der Teil vor dem ersten weltkrieg zeigt ein unbeschwingtes Pariser Stadtleben dreier junger Menschen, die nichts zu bedrücken scheint. doch wenn man das Ende bereits kennt, verliert auch dieses unbekümmerte dasein seinen Glanz, und wirft ein eindeutig negatives Licht auf die Frau(en).
zu der erzählweise muss ich außerdem negativ anmerken, dass ich die ersten zwanzig minuten als vollkommen überhastet und viel zu eilig empfunden habe. die fakten wurden entweder aus dem off oder von den darstellern nur so auf den tisch geschmettert, ohne eine atempause zu lassen, was ich als sehr nervig empfand.
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maslobojew 2009/03/02 17:48:03
Kommentar löschenWie immer gelingt es Truffaut leicht mich mit seinem Film einzufangen. Jules und Jim (und Catherine) sind ein menschliches Dreieck wie man es im Film und im Leben selten sieht.
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pedrodelhierro 2008/12/17 23:03:25
Kommentar löschenschon ganz ok, der werner noch nicht an der pulle, die moreau noch nicht zu aufgeschwemmt. aber ein wenig zu "gewollt frisch", und reichlich albern, was dann durch melanchoische momente wieder "grande classe" und aussergewoehnlichkeit sein soll. aber ok, fand ich als 15 jaerhiger altbacken, als 20 jaehriger himmlisch, und seit 25 jahren ertraeglich und erinnerungen hervorrufend...
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alanger 2008/10/17 21:42:28
Kommentar löschentruffaut's geniales meisterwerk.
und dabei hat truffaut fast ausschließlich großes gedreht!
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Lars will 2008/09/02 12:11:05
Kommentar löschenAuf die Frage von Marie Dubois "Also Jim und Jules?" gibt es nur eine Antort: "Nein, Jules und Jim". So lebensfroh und so traurig.
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Geistertexter 2008/05/12 15:56:20
Kommentar löschenEiner der intelligentesten, lebendigsten und schönsten Filme der Geschichte. Er vereinigt auf erzählerisch grandiose Weise die großen Themen des Kinos: die Liebe und den Krieg. Ein Meisterwerk!
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annaberlin 2008/04/16 14:47:17
Kommentar löschenDer Film bringt so viel Lebenslust hinüber, allein die Szene, in der Jeanne Moreau singt, habe ich mir etliche Male angesehen. Truffaut hat mit Jules et Jim ein Meisterwerk der Filmgeschichte geschaffen...
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Xpander 2008/01/22 04:08:07
Kommentar löschendie schwierige geschichte wenn zwei Freunde um die gleiche frau buhlen.Um Menschen, denen die ideale, die Liebe das Glück genohmen wird.Wunderschön gefilmt und erzählt.
Vielfältig gebrochene, von naiver Ausgelassenheit bis zu düster elegischen Tönen reichende Poesie.
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alter.native 2008/01/10 08:39:15
Kommentar löschenMehr als 45 Jahre haben schon ein paar antiquierte Spuren auf dem Film hinterlassen, aber gerade auch weil er sich teilweise modernen Sehgewohnheiten widersetzt, ist er sehenswert. Und Dreiecksgeschichten soll es ja heute noch geben!
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