Wenn "Jungfrau (40), männlich, sucht…" am kommenden Donnerstag in den deutschen Kinos startet, sollte man Ihn auf keinen Fall versäumen. Die gelungene Komödie um die männliche Jungfrau weiß durchweg zu begeistern und erhält vielleicht mehr Wahrheit als man denkt. Bei diesem Film ist das Geld für eine Kinokarte mit Sicherheit gut angelegt ganz bestimmt ist "Jungfrau (40), männlich, sucht…" mal wieder ein Grund seine Freundin ins Kino einzuladen um ein paar schöne Stunden gemeinsam zu erleben.
Kein normaler Mensch hätte so lange noch keinen Sex gehabt, wenn’s am Willen nicht fehlt und man so eloquent und witzig ist. Das ist vielleicht der einzige Fehler dieser überraschend feinsinnigen Komödie, die gar nicht so sexzentriert daherkommt, wie der Titel suggeriert.
Steve Carell und Catherine Keener! Nice!
Ist zwar eine klassische Komödie nach Doktor Oetker, aber es macht Spass Carell und Keener zu sehen, der Rest ist...ertragbar dafür.
Schenkt man einer Aussage dieses Films Glauben, dann misst man Frauen (beziehungsweise ihren Liebestempeln) als Mann zu viel Bedeutung zu. Man sollte die Sache einfach locker angehen und sie so sehen dass es hier um nicht viel geht. Flirten ist sicher ne Erfahrungssache und die Menschheit hat im Laufe ihrer Jahrtausendelanger Existenz viele Rätsel gelöst, jede Menge Erkenntnisse errungen die zuerst als unmöglich abgestempelt wurden, doch es gab immer jemanden, der nicht aufgab und für den Fortschritt kämpfte. Manche kämpften erbittert, andere bis zum Tod und alle haben der Menschheit im Nachhinein einen großen Dienst erwiesen. Da gibt es aber noch eine Sache, die bisher noch niemand entschlüsseln konnte. Sie ist im Vergleich zu so manchen anderen Erkenntnissen sicherlich kleiner, für die Menschheit aber von enormer Bedeutung und alles in allem eins der größten Rätsel des Menschen: Die Frau. Oder besser: Der Umgang mit ihnen. Regeln fürs Flirten, wenn man so will.
Dieser Film gibt dafür Denkanstöße und klappert gängige Klischees ab, liegt dabei naturgemäß öfter falsch und verdiente deswegen eigentlich die Aufschrift "Nicht zuhause nachmachen", denn manche Ideen für den richtigen Umgang sind völliger Blödsinn (Beispiel: Frauen ist es egal was der Mann zu sagen hat, sie reden sowieso am liebsten nur über sich). Da der Streifen aber kein "Gewusst wie" ist, sondern eine Komödie stellen wir den praktischen Wert mal hinten an und konzentrieren uns auf den Inhalt. Der ist nämlich überraschend tiefgreifend. Steve Carrells lockere Performance tut diesem Film unglaublich gut und auch Seth Rogen und Paul Rudd leisten in ihren Nebenrollen hervorragende Arbeit. Gerade Carrells Charakter Andy entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer Figur mit festem Rand und gefüllt mit Leben - einem Menschen, wenn man so will. Rückblickend ist seine Rolle natürlich übertrieben, doch genau so dosiert, dass er in so eine Art von Film hineinpasst ohne kitschig zu werden. Besonders erfreut war ich über die Tatsache, dass sein Charakter kein totaler Volldepp ist, was man nämlich erwarten könnte, er ist auch keine Klischeefigur á la Nerd oder Streber, er hat andere Gründe, dass es mit Frauen nicht klappt als bloße Unattraktivität oder Blödheit. Die ernsten Momente von "The 40 year old virgin" passen genau dahin wo sie stehen und halten den Albernheiten mit der richtigen Portion Fäkalhumor die Waage, sodass es nie ins niveaulose abdriftet.
Alles in allem ein spaßig-sympathischer Männerfilm mit einem hervorragenden Steve Carrell und solide umgesetzten Thema. Empfehlenswert.
sehr unterhaltsamer lustiger Film. Zitat: "like the Lion has the instinct to tackle the Gazelle, men have the instinct to tackle the drunk bitches". Muss ich noch mehr sagen ?!
Der Film ist wunderbar besetzt und obwohl das Thema es durchaus zulassen würde, wird der Humor zu keinem Zeitpunkt zu ordinär. Vielmehr schafft Judd Apatow es, den Fokus vor allem auf die rührselige Story und die Beziehungen der Figuren untereinander zu legen.
Der Spaß kommt dabei allerdings trotzdem nicht zu kurz! Der Film ist daher sehr witzig, originell, ein bisschen nerdig und auf alle Fälle sehenswert.
Witziger und vor allem sehr sympathischer Film, der es gekonnt schafft, nicht in arge Peinlichkeiten (so wie es die Story ja durchaus hergeben könnte) abzudriften, sondern immer schön die Balance zwischen brachialem Humor und sympathischer Erzählweise zu halten. Klar, ab und an ist man schonmal im Fremdschämmodus und Witze unter der Gürtellinie bleiben nicht aus, aber es ist nie so, dass hier bewusst auf irgendwelche plakativen Momente und Szenen gesetzt wird (und da hab es sehr viele Gelegenheiten), sondern die Geschichte rund um die 40jährige Jungfrau steht letztendlich immer im Vordergrund und wird von der hervorragend agierenden Darstellerriege klasse transportiert. Steve Carrell als äußerst sympathischer Loser ist perfekt für diese Rolle und spielt klasse und wird von Rogen (der mal wieder extrem genial drauf war), Rudd und Malco perfekt unterstützt. Es macht einfach unheimlich Spaß, den schrägen Dialogen und gutgemeinten Ratschlägen zuzuhören und ihnen generell beim Zusammenspiel zuzusehen, weil die alle einfach saucool drauf sind und wie ein eingespieltes Team rüberkommen, dass zudem noch sympathisch ist und die man schon ab den ersten Minuten an auch als Kumpel ansieht. Sie verarschen Carrell aufgrund seiner Situation nicht, sondern wollen ihm auf ihre Art helfen und haben zudem noch ihre eigenen kleinen persönlichen Situationen. Das passt einfach und deswegen ist der Film auch so unterhaltsam. Zudem noch die wunderbare Catherine Keener, die auch perfekt in diesen Film passt und deren Geschichte mit Carrell schön und mit viel Herz erzählt wird. Vorwerfen muss man dem Film, dass er vielleicht einen Tick zu lang dauert, und dass am Ende eine Kurve zuviel eingeschlagen und alles vielleicht etwas unnötig verkompliziert wird, so dass für meinen Geschmack einen kleinen Tick zu viel RomCom-Kram reinkommt, aber dass kann man durchaus verschmerzen. Klasse Film mit viel Witz, viel Sympathie und einer blendend aufgelegten und perfekt eingespielten Darstellerriege. Apatow und seine Gang haben's halt einfach drauf.
Irre spaßige Apatow Komödie mit einem herrlich stoischen Steve Carell, etlichen zitatwürdigen Szenen und exzellent besetzten Nebenrollen (Catherine Keener ist bezaubernd).
Ordinäre Peinlichkeiten mischen sich im perfekten Verhältnis mit rührenden Sentimentalitäten. Stark gemacht und schwer unterhaltsam.
Die einzig wahre Nerdkomödie.
Die einzig wahre Nerdkomödie ist Scott Pilgrim!!!111elfeins :D Hab' den Film bisher irgendwie immer gemieden und gestern bei "WAS?! DU WILLST MIR DEINE POOORRNOOOSAMMLUNG GEBEN?" eingeschaltet. Nach "Männertrip" war mir das dann aber einfach zu viel Mist und ich hab' ausgemacht. Aber scheinbar scheint ads ja nicht alles zu sein. Und hey - Steve Carrell. Ich mag den Mann einfach. *vormerk*
Na, da sind wir dich einer Meinung, duff'. :)
Es ist zwar schon länger her, dass ich ihn gesehen habe, aber viele der grandios gemimten und gespielten Szenen sind mir noch jungfräulich in Erinnerung.
Ja, die Szene sah ziemlich echt aus. Irgendwie ist der Film bis jetzt auch immer an mir vorbei gezogen, aber nun muss ich wirklich sagen, dass ich mich oft krankgelacht habe :)
"...Ich habs mir seit dem wir reden schon wieder 2 mal selbst gemacht.." Zum schießen :D
Gebe ne 8, ( muss aber auch dazu sagen, dass ich den Film mit nem ordentlichen Kater gesehen habe...)
Platte und witzlose Komödie, die sich trotz des reizenden Pärchens für nichts zu schade ist
Man kann ja von den Komödien, die schon im Titel ihren sexistischen Inhalt preisgeben, halten, was man will, aber "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." ist Unterhaltung aus der untersten Schublade. Die viel zu lang gestreckte Handlung um Jungfrau Andy ist einzig und allein auf ein Element reduziert worden, und zwar eine Frau zur Entjungferung zu finden. Diese Suche wird von Andys unbeholfenen Arbeitskollegen unterstützt, die selbst keine Ahnung von wahrer Liebe haben, sondern pausenlos nur von Sex reden. Folglich begrenzt sich der Humor auf ein plattes, pubertäres Niveau ohne jeglichen Anstand. Die dünne Story ist also weitesgehend vorhersehbar und wird mit einem kitschigen Happy End abgerundet. Da hätte man sich doch ein bisschen was Ausgefalleneres gewünscht, liebe Drehbuchautoren. Lediglich Steve Carell und Catherine Keener wissen als Paar zu überzeugen und entwickeln ein wenig Charme. Das hilft aber auch nicht viel, denn witzig ist etwas anderes!
Bedeutend lustiger als befürchtet. Carrell und Keener machen ihre Sache gut und überraschenderweise verliert sich dieser Film nicht in billigen Zoten, sondern macht sich auf zum Teil sehr hintersinnige Weise über das verspätete Erwachsenwerden aller (nicht ausschließlich in sexueller Hinsicht) Männer lustig.
Einige Szenen waren ganz witzig, aber insgesamt wurde die wenig originelle, vorhersehbare Story viel zu sehr in die Länge gezogen. Und am Schluss ist "erst heiraten, dann Sex" die prüde amerikanische Message ... ne, danke, nicht noch einmal.
Bis zu folgendem Moment ist dieser Film absolut unoriginell: Steve Carrells Arbeitskollegen finden heraus, dass der Superhelden-Videospielnerd noch Jungfrau ist. Er geht am nächsten Tag auf Arbeit und denkt sich: "Für den Rest meines Lebens werde ich zum Gespött meiner Mitmenschen herhalten müssen." Jede andere Mainstream-Komödie hätte dies gemacht und ihre Hauptfigur auf die naheliegensten Pointen hin ausgebeutet. Nicht aber Judd Apatow, dessen aufrichtiges Mitgefühl und Interesse für Zwischenmensch...äh...Zwischenmännliches mich immer wieder tief beeindruckt.
Ein Film über die ersten sexuellen Erfahrungen eines 40 Jährigen.
Die Idee, Unerfahrene auf dieses Terrain vordringen zu lassen und sie von Fettnäpfchen in Fettnäpfchen treten zu lassen, ist nicht neu (s. z.B. American Pie), doch ist das ganze hier um einges netter und interessanter dargestellt.
Obwohl Sex auch hier im Mittelpunkt steht, hält der Film noch ein gewisses Niveau und die Charaktere sind nicht übertrieben hysterisch, nervig oder teenagerhaft, was ich als sehr angenehm empfand.
Steve Carell und die anderen spielen toll und garantieren so einen ganz soliden Komödienspaß.
Jungfrau (40), männlich, sucht ... - Kritik
US 2005 Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 29.09.2005
Kritiken (2) — Film: Jungfrau (40), männlich, sucht ...
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWenn "Jungfrau (40), männlich, sucht…" am kommenden Donnerstag in den deutschen Kinos startet, sollte man Ihn auf keinen Fall versäumen. Die gelungene Komödie um die männliche Jungfrau weiß durchweg zu begeistern und erhält vielleicht mehr Wahrheit als man denkt. Bei diesem Film ist das Geld für eine Kinokarte mit Sicherheit gut angelegt ganz bestimmt ist "Jungfrau (40), männlich, sucht…" mal wieder ein Grund seine Freundin ins Kino einzuladen um ein paar schöne Stunden gemeinsam zu erleben.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenKein normaler Mensch hätte so lange noch keinen Sex gehabt, wenn’s am Willen nicht fehlt und man so eloquent und witzig ist. Das ist vielleicht der einzige Fehler dieser überraschend feinsinnigen Komödie, die gar nicht so sexzentriert daherkommt, wie der Titel suggeriert.
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Filmperte 2009/10/08 18:41:53
Antwort löschenAber ich habe einmal jemanden gesehen der mit 40 noch Jungfrau war, aber wer weiß ob das stimmt!!
Kommentare (47) — Film: Jungfrau (40), männlich, sucht ...
Kommentar schreibenradiotrytry 2011/12/25 16:32:02
Kommentar löschenSteve Carell und Catherine Keener! Nice!
Ist zwar eine klassische Komödie nach Doktor Oetker, aber es macht Spass Carell und Keener zu sehen, der Rest ist...ertragbar dafür.
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Phisto 2011/10/01 17:14:49
Kommentar löschenseit diesem Film gehört Steve Carell zu meinen Lieblingsschauspielern! -1,5 Punkte wegen dem typischen Hollywood-Film-Verlauf.
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CommanderFarr 2011/09/04 19:32:14
Kommentar löschenEtwas langatmig zum Teil, durchaus unterhaltsam und für Steve Carell gibts einen Extrapunkt. Nette Komödie, aber kein Must.
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facepalm 2011/05/30 18:29:09
Kommentar löschen"Stimmt, ich stell die Muschi auf'n Podest."
Schenkt man einer Aussage dieses Films Glauben, dann misst man Frauen (beziehungsweise ihren Liebestempeln) als Mann zu viel Bedeutung zu. Man sollte die Sache einfach locker angehen und sie so sehen dass es hier um nicht viel geht. Flirten ist sicher ne Erfahrungssache und die Menschheit hat im Laufe ihrer Jahrtausendelanger Existenz viele Rätsel gelöst, jede Menge Erkenntnisse errungen die zuerst als unmöglich abgestempelt wurden, doch es gab immer jemanden, der nicht aufgab und für den Fortschritt kämpfte. Manche kämpften erbittert, andere bis zum Tod und alle haben der Menschheit im Nachhinein einen großen Dienst erwiesen. Da gibt es aber noch eine Sache, die bisher noch niemand entschlüsseln konnte. Sie ist im Vergleich zu so manchen anderen Erkenntnissen sicherlich kleiner, für die Menschheit aber von enormer Bedeutung und alles in allem eins der größten Rätsel des Menschen: Die Frau. Oder besser: Der Umgang mit ihnen. Regeln fürs Flirten, wenn man so will.
Dieser Film gibt dafür Denkanstöße und klappert gängige Klischees ab, liegt dabei naturgemäß öfter falsch und verdiente deswegen eigentlich die Aufschrift "Nicht zuhause nachmachen", denn manche Ideen für den richtigen Umgang sind völliger Blödsinn (Beispiel: Frauen ist es egal was der Mann zu sagen hat, sie reden sowieso am liebsten nur über sich). Da der Streifen aber kein "Gewusst wie" ist, sondern eine Komödie stellen wir den praktischen Wert mal hinten an und konzentrieren uns auf den Inhalt. Der ist nämlich überraschend tiefgreifend. Steve Carrells lockere Performance tut diesem Film unglaublich gut und auch Seth Rogen und Paul Rudd leisten in ihren Nebenrollen hervorragende Arbeit. Gerade Carrells Charakter Andy entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer Figur mit festem Rand und gefüllt mit Leben - einem Menschen, wenn man so will. Rückblickend ist seine Rolle natürlich übertrieben, doch genau so dosiert, dass er in so eine Art von Film hineinpasst ohne kitschig zu werden. Besonders erfreut war ich über die Tatsache, dass sein Charakter kein totaler Volldepp ist, was man nämlich erwarten könnte, er ist auch keine Klischeefigur á la Nerd oder Streber, er hat andere Gründe, dass es mit Frauen nicht klappt als bloße Unattraktivität oder Blödheit. Die ernsten Momente von "The 40 year old virgin" passen genau dahin wo sie stehen und halten den Albernheiten mit der richtigen Portion Fäkalhumor die Waage, sodass es nie ins niveaulose abdriftet.
Alles in allem ein spaßig-sympathischer Männerfilm mit einem hervorragenden Steve Carrell und solide umgesetzten Thema. Empfehlenswert.
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Sonse 2011/05/30 18:43:26
Antwort löschenGrößtes Rätsel? Ach quatsch. Meine Mum sagt mir immer, man könne meinem Gesicht jederzeit ablesen, was ich gerade denke... :)
seven 2011/05/30 18:52:21
Antwort löschenDie Brustenthaarung ist richtig schmerzhaft!
DeZeiter 2011/04/02 13:41:02
Kommentar löschensehr unterhaltsamer lustiger Film. Zitat: "like the Lion has the instinct to tackle the Gazelle, men have the instinct to tackle the drunk bitches". Muss ich noch mehr sagen ?!
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annaberlin 2011/02/17 10:58:47
Kommentar löschenWunderbar besetzte, klasse Komödie und ein typischer Judd Apatow-Film.
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Mr. Pink 2011/02/08 19:03:51
Kommentar löschenDank Steve Carell überaus witzig!
Der Film ist wunderbar besetzt und obwohl das Thema es durchaus zulassen würde, wird der Humor zu keinem Zeitpunkt zu ordinär. Vielmehr schafft Judd Apatow es, den Fokus vor allem auf die rührselige Story und die Beziehungen der Figuren untereinander zu legen.
Der Spaß kommt dabei allerdings trotzdem nicht zu kurz! Der Film ist daher sehr witzig, originell, ein bisschen nerdig und auf alle Fälle sehenswert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Schleckenslord 2011/01/22 22:48:49
Kommentar löschenGanz großartiges Filmende.
Habe noch 10 Minuten nach dem Abspann gelacht.
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Moe Szyslak 2011/01/16 23:19:06
Kommentar löschenWitziger und vor allem sehr sympathischer Film, der es gekonnt schafft, nicht in arge Peinlichkeiten (so wie es die Story ja durchaus hergeben könnte) abzudriften, sondern immer schön die Balance zwischen brachialem Humor und sympathischer Erzählweise zu halten. Klar, ab und an ist man schonmal im Fremdschämmodus und Witze unter der Gürtellinie bleiben nicht aus, aber es ist nie so, dass hier bewusst auf irgendwelche plakativen Momente und Szenen gesetzt wird (und da hab es sehr viele Gelegenheiten), sondern die Geschichte rund um die 40jährige Jungfrau steht letztendlich immer im Vordergrund und wird von der hervorragend agierenden Darstellerriege klasse transportiert. Steve Carrell als äußerst sympathischer Loser ist perfekt für diese Rolle und spielt klasse und wird von Rogen (der mal wieder extrem genial drauf war), Rudd und Malco perfekt unterstützt. Es macht einfach unheimlich Spaß, den schrägen Dialogen und gutgemeinten Ratschlägen zuzuhören und ihnen generell beim Zusammenspiel zuzusehen, weil die alle einfach saucool drauf sind und wie ein eingespieltes Team rüberkommen, dass zudem noch sympathisch ist und die man schon ab den ersten Minuten an auch als Kumpel ansieht. Sie verarschen Carrell aufgrund seiner Situation nicht, sondern wollen ihm auf ihre Art helfen und haben zudem noch ihre eigenen kleinen persönlichen Situationen. Das passt einfach und deswegen ist der Film auch so unterhaltsam. Zudem noch die wunderbare Catherine Keener, die auch perfekt in diesen Film passt und deren Geschichte mit Carrell schön und mit viel Herz erzählt wird. Vorwerfen muss man dem Film, dass er vielleicht einen Tick zu lang dauert, und dass am Ende eine Kurve zuviel eingeschlagen und alles vielleicht etwas unnötig verkompliziert wird, so dass für meinen Geschmack einen kleinen Tick zu viel RomCom-Kram reinkommt, aber dass kann man durchaus verschmerzen. Klasse Film mit viel Witz, viel Sympathie und einer blendend aufgelegten und perfekt eingespielten Darstellerriege. Apatow und seine Gang haben's halt einfach drauf.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
duffy 2011/01/14 02:06:41
Kommentar löschenIrre spaßige Apatow Komödie mit einem herrlich stoischen Steve Carell, etlichen zitatwürdigen Szenen und exzellent besetzten Nebenrollen (Catherine Keener ist bezaubernd).
Ordinäre Peinlichkeiten mischen sich im perfekten Verhältnis mit rührenden Sentimentalitäten. Stark gemacht und schwer unterhaltsam.
Die einzig wahre Nerdkomödie.
20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Haschbeutel 2011/01/15 02:13:27
Antwort löschenDie einzig wahre Nerdkomödie ist Scott Pilgrim!!!111elfeins :D Hab' den Film bisher irgendwie immer gemieden und gestern bei "WAS?! DU WILLST MIR DEINE POOORRNOOOSAMMLUNG GEBEN?" eingeschaltet. Nach "Männertrip" war mir das dann aber einfach zu viel Mist und ich hab' ausgemacht. Aber scheinbar scheint ads ja nicht alles zu sein. Und hey - Steve Carrell. Ich mag den Mann einfach. *vormerk*
Floyd B. 2011/01/15 20:24:32
Antwort löschenNa, da sind wir dich einer Meinung, duff'. :)
Es ist zwar schon länger her, dass ich ihn gesehen habe, aber viele der grandios gemimten und gespielten Szenen sind mir noch jungfräulich in Erinnerung.
duffy 2011/01/18 19:08:59
Antwort löschenIch sage nur Brustenthaarung. Der arme, arme Mann. Die Szene war nämlich nicht gefaked....:/
Synovia 2011/01/19 15:06:34
Antwort löschenJa, die Szene sah ziemlich echt aus. Irgendwie ist der Film bis jetzt auch immer an mir vorbei gezogen, aber nun muss ich wirklich sagen, dass ich mich oft krankgelacht habe :)
"...Ich habs mir seit dem wir reden schon wieder 2 mal selbst gemacht.." Zum schießen :D
Gebe ne 8, ( muss aber auch dazu sagen, dass ich den Film mit nem ordentlichen Kater gesehen habe...)
duffy 2011/01/19 15:12:37
Antwort löschenDie Szene WAR echt. :D
Alle 7 Antworten zeigen
Synovia 2011/01/20 15:48:33
Antwort löschendas meinte ich doch damit :)
Man hat ja sogar die gesteigerte Durchblutung gesehn... Auf sowas achte ich immer gern.
duffy 2011/01/21 21:25:11
Antwort löschenAchso, entschuldige. :)
Trash-Gordon 2011/01/13 23:27:20
Kommentar löschenIch mag das Plakat … und die Hair-Parodie am Schluß.
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moiCheCker 2010/11/02 16:08:25
Kommentar löschenDer war richtig lustig, echt super geiler Film mit genau dem Humor, den ich liebe :D
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myke 2010/07/14 17:05:56
Kommentar löschenhaammmmmerrrrr
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KindOfAVillian 2010/06/20 23:48:24
Kommentar löschensau lustig und an manchen Stellen oberpeinlich^^
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Lester Burnham 2010/05/07 11:30:51
Kommentar löschenPlatte und witzlose Komödie, die sich trotz des reizenden Pärchens für nichts zu schade ist
Man kann ja von den Komödien, die schon im Titel ihren sexistischen Inhalt preisgeben, halten, was man will, aber "Jungfrau (40), männlich, sucht ..." ist Unterhaltung aus der untersten Schublade. Die viel zu lang gestreckte Handlung um Jungfrau Andy ist einzig und allein auf ein Element reduziert worden, und zwar eine Frau zur Entjungferung zu finden. Diese Suche wird von Andys unbeholfenen Arbeitskollegen unterstützt, die selbst keine Ahnung von wahrer Liebe haben, sondern pausenlos nur von Sex reden. Folglich begrenzt sich der Humor auf ein plattes, pubertäres Niveau ohne jeglichen Anstand. Die dünne Story ist also weitesgehend vorhersehbar und wird mit einem kitschigen Happy End abgerundet. Da hätte man sich doch ein bisschen was Ausgefalleneres gewünscht, liebe Drehbuchautoren. Lediglich Steve Carell und Catherine Keener wissen als Paar zu überzeugen und entwickeln ein wenig Charme. Das hilft aber auch nicht viel, denn witzig ist etwas anderes!
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doctorgonzo 2010/03/09 10:47:00
Kommentar löschenBedeutend lustiger als befürchtet. Carrell und Keener machen ihre Sache gut und überraschenderweise verliert sich dieser Film nicht in billigen Zoten, sondern macht sich auf zum Teil sehr hintersinnige Weise über das verspätete Erwachsenwerden aller (nicht ausschließlich in sexueller Hinsicht) Männer lustig.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
jang 2009/11/07 18:02:21
Kommentar löschenEinige Szenen waren ganz witzig, aber insgesamt wurde die wenig originelle, vorhersehbare Story viel zu sehr in die Länge gezogen. Und am Schluss ist "erst heiraten, dann Sex" die prüde amerikanische Message ... ne, danke, nicht noch einmal.
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Prestigeww 2009/10/09 20:30:12
Kommentar löschenBis zu folgendem Moment ist dieser Film absolut unoriginell: Steve Carrells Arbeitskollegen finden heraus, dass der Superhelden-Videospielnerd noch Jungfrau ist. Er geht am nächsten Tag auf Arbeit und denkt sich: "Für den Rest meines Lebens werde ich zum Gespött meiner Mitmenschen herhalten müssen." Jede andere Mainstream-Komödie hätte dies gemacht und ihre Hauptfigur auf die naheliegensten Pointen hin ausgebeutet. Nicht aber Judd Apatow, dessen aufrichtiges Mitgefühl und Interesse für Zwischenmensch...äh...Zwischenmännliches mich immer wieder tief beeindruckt.
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Filmperte 2009/10/08 18:37:55
Kommentar löschenEine sehr traurige, weil er eben mit 40 noch keinen Sex hatte, Kömödie!! Aber eine echt gute. Vorallem der Schluss ist so süß!!
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Acry 2009/09/30 13:48:22
Kommentar löschenEin Film über die ersten sexuellen Erfahrungen eines 40 Jährigen.
Die Idee, Unerfahrene auf dieses Terrain vordringen zu lassen und sie von Fettnäpfchen in Fettnäpfchen treten zu lassen, ist nicht neu (s. z.B. American Pie), doch ist das ganze hier um einges netter und interessanter dargestellt.
Obwohl Sex auch hier im Mittelpunkt steht, hält der Film noch ein gewisses Niveau und die Charaktere sind nicht übertrieben hysterisch, nervig oder teenagerhaft, was ich als sehr angenehm empfand.
Steve Carell und die anderen spielen toll und garantieren so einen ganz soliden Komödienspaß.
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