Spielberg in Höchstform: Mustergültiger Blockbuster, in dem der Entertainment-Master einen memorablen Moment an den anderen reiht. Die perfekte Mischung aus Action, Humor, Grusel und Schauwert, fast fehlerlos ausgeführt und dank effektivem Offbeat-Casting und der bis heute unübertroffenen Effektarbeit von ILM, Winston und Tippett keinen Tag gealtert. Die Sequenz am T.Rex-Gatter wird hoffentlich an Filmhochschulen als vorbildlicher Spannungsaufbau gelehrt. Kleine Wermutstropfen: Das allzu frühe Ausscheiden Jeff Goldblums, Attenboroughs Papa Schlumpf-Galavorstellung und Spielbergs üblicher Kinder-machen-grosse-Augen-Fetisch. Und John Williams hat zwar wieder ein grandioses Thema komponiert, dudelt sein altmodisches Tätärä aber gelegentlich ganz schön am Film vorbei.
Versuche immer noch zu verstehen, warum kein Film in den letzten 20 Jahren so gute Dinosauriereffekte hinbekommen hat wie JP - auch das Sequel nicht. Liegt das wirklich an der vorbildlichen Mischung aus Animatronics und CGI sowie dem perfekt getimten, spärlichen Einsatz der Special Effects (bei Nacht)? Still so damn impressive.
Genau daran liegt es. Und weil man Effekte eben auch inszenieren muss und nicht nur abbilden. Deswegen kackt sowas wie Jacksons KING KONG auch dermassen ab.
Vor allem versteht Spielberg es wie nahezu kein zweiter, Spezialeffekte und damit auch ihren Effekt des Phantastischen einzubetten in eine dichte (hermetische) Erzählstruktur - man glaubt einfach alles, was in JP passiert, weil man so tief hineingesogen wird in diese Fantasie. Plus, dass der Mann einzelne Action-/Abenteuer-Set-Ups beherrscht, die nichts außer atemberaubend sind (ich liebe neben der angesprochenen Trailerpark-Sequenz auch die Küchensituation). Oben drauf thematisiert der Film auch noch sich als Produkt, in dem er den Franchise zum Park (also zu sich selbst) gleich unverhohlen ins Bild rückt (nicht zu vergessen die selbstreflexive Einstellung des Veloceraptorkopfes, auf dem sich das Gitter wie eine Summe von Rechnereinheiten spiegelt) und damit zu erkennen gibt, die Attraktion zu sein, die er eigentlich thematisiert.
@Vega: Hatte mir immer die selbe Frage gestellt, kam zum selben Schluss. Nacht + Wasser (letzteres scheint durch Reflexion zu helfen Fehler an Oberflächen zu kaschieren) Ich kann manchmal nicht glauben was die über zehn Jahre lang teilweise fabriziert haben.
@Hisa Der zweite Teil ist erstaunlich kalt und leidet komischerweise darunter. Hat aber mittig eine T.Rex-Szene, die wirklich zum Grandiosesten gehört, was man überhaupt als Spannungssequenz im Kino zu sehen kriegt. Der Dritte ist ein flotter, unprätentiöser Ulk mit einem guten Darsteller (Neill) und zwei schlechten (Macy, Leoni).
"God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs." -
Angefüllt mit memorablen Szenen, die auch nach über 15 Jahren noch nichts von ihrer Wirkkraft verloren haben, erzählt Steven Spielberg abermals eine Geschichte über die Träume der Kindheit und die Faszination, aber auch die Gefahren des Unerreichbaren: Erweist sich sein JURASSIC PARK zu Beginn weniger als Reptilienschau, denn als durch Menschenhand erschaffenes Utopia, wandelt er sich mit zunehmender Zeit in einen Kommentar zur moralischen Verantwortung der Wissenschaft. Anfängliche Kreation führt zu Destruktion, und wenn gegen Ende ein riesiger Tyrannosaurus durch die Lobby des Besucherzentrums wütet, dann ist die Botschaft klar: Technologisch bedingter Gott-Modus ist ebenso arrogant, wie bedrohlich.
Die besonders im Kontext diverser Klon-Debatten tendenziell reaktionäre Haltung des Films zum Thema mag durch die geschickte Charakteranlage, die…
"God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs." -
Angefüllt mit memorablen Szenen, die auch nach über 15 Jahren noch nichts von ihrer Wirkkraft verloren haben, erzählt Steven Spielberg abermals eine Geschichte über die Träume der Kindheit und die Faszination, aber auch die Gefahren des Unerreichbaren: Erweist sich sein JURASSIC PARK zu Beginn weniger als Reptilienschau, denn als durch Menschenhand erschaffenes Utopia, wandelt er sich mit zunehmender Zeit in einen Kommentar zur moralischen Verantwortung der Wissenschaft. Anfängliche Kreation führt zu Destruktion, und wenn gegen Ende ein riesiger Tyrannosaurus durch die Lobby des Besucherzentrums wütet, dann ist die Botschaft klar: Technologisch bedingter Gott-Modus ist ebenso arrogant, wie bedrohlich.
Die besonders im Kontext diverser Klon-Debatten tendenziell reaktionäre Haltung des Films zum Thema mag durch die geschickte Charakteranlage, die sich dankenswerterweise nicht auf einen mad scientist als Antagonisten einlässt, zwar abgeschwächt werden, sichtbar bleibt sie -ähnlich wie das Hohelied auf familiäre Strukturen- aber stets.
Doch wenn es ein Regisseur versteht, etwaige Bedenken ideologischer Natur durch die pure Kraft der Inszenierung zerstreuen zu können, dann ist es Spielberg: Ganz dem Eventcharakter seines JURASSIC PARK gerecht werdend, nimmt der Amerikaner sein Publikum an die Hand und führt es durch eine Tour de force voller Leinwandmagie, be- und entschleunigt seinen Sightseeing-Trip nach Belieben, und beeindruckt auch heute noch mit erstaunlich homogen wirkenden Animationseffekten und brillant in Szene gesetzten Spannungssequenzen.
Für den Beitritt zum Olymp des eigenen Schaffens mag Spielberg dabei ein komplexeres Skript fehlen, welches die bisweilen etwas formelhafte Dramaturgie zu umschiffen vermag, fernab davon ist JURASSIC PARK aber noch immer ein eindrückliches Erlebnis, das im Angesicht aktueller Blockbuster ebenso nostalgisch, wie auch melancholisch stimmen mag.
Was mich mal echt interessieren würde, wäre der Maßstab, mit dem du Filme bewertest. 8 Punkte für einen ganz guten Unterhaltungsfilm und, wie ich gerade sehe, 7 Punkte für "Lost World": Ein rein intellektueller Maßstab kann es also nicht sein. Gut, "Jurassic Park" hat sicherlich im Bereich des Popcorn-Kinos Maßstäbe gesetzt, aber ein geistiger Höhenflieger ist er nicht (Bitte, der Gentechnik-Diskurs ist ein Witz!). "Apocalypse Now" hattest du mit 6 Punkten bewertet, ein Film, welcher "Jurassic Park" auf allen Ebenen der Filmkunst (Kamera, Schnitt usw.) mindestens ebenbürtig ist, ihn auf der intellektuellen Ebene (Drehbuch, Dialoge) aber bei weitem überflügelt. So bleibt mir nur der Schluss, dass du die Filme sehr subjektiv bewertes, was ja an sich nichts Schlimmes ist; was mich nur irritiert ist die Tatsache, dass du diese Meinungen immer wieder rationalisierst, so dass sie wie ein objektives Urteil erscheinen.
Nichts gegen Spielberg an sich, aber bei deinen bisherigen Bewertungen, will mir das nicht ganz einleuchten.
Grundsätzlich gehe ich von "mündigen" Lesern aus, die wissen, dass Besprechungen immer nur subjektive Werturteile sind. Dass ich formal gerne auf einen objektivierten Stil zurückgreife, heißt nicht, dass ich meine Meinung als neutrales Urteil verstanden haben möchte, sondern liegt eher daran, dass mir ein solcher einfach besser gefällt - sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben.
Fernab davon halte ich von diesen Punktwerten und der vermeintlichen Vergleichbarkeit von Filmen aber sowieso nicht allzviel; wenn man also Punkte miteinander vergleichen will, dann maximal im Rahmen ihrer Genres.
Jurassic Park ist ein Klassiker des Action-Blockbusterkinos mit Szenen, die auch heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Wenn der Filmspaß auch durch nervige Kinder an manchen Stellen leicht getrübt wird, so bleibt immer noch ein Film, den man gesehen haben sollte.
Spielbergs letzter reiner Film vor dem Abstieg. Die Zeit war damals perfekt, die Tricktechnik war weit genug um fantastische Ideen einzusetzen und noch zu umständlich um sie inflationär einzusetzen. Wie in JAWS mußte Spielberg die Auftritte der "Monster" auf den maximalen Effekt hin inszenieren. Das geschickte Intro, die markante Musik, die klug charakterisierten Figuren und die High-Concept-Idee wurden hier optimal aufeinander abgestimmt. Damit gelang ihm - trotz massenhafter Anschlußfehler und einiger Logiklöcher - ein Abenteuerfilm mit auch heute noch beachtlichen Schauwerten und massenhaft ikonographischen Momenten und Zitaten.
All das was heutigen Filmen fehlt, die in der Gewissheit produziert werden, das alles möglich scheint und digitale Effekte solides Handwerk und packende Inszenierung ersetzen.
Großartiger Film! Toller Soundtrack!
Trotz seines Alters (immerhin fast 20 Jahre alt), halten die Dinos mit heutigen noch mit.
Meine Lieblingsszene ist übrigens die, wo die Raptoren mit den Kids in der Küche sind :)
Dr. Alan Grant war damals eine Art Vorbild für mich. Ich wollte als Kind unbedingt Dinos ausbuddeln :D
DER Lieblingsfilm meiner Kindheit!
Als ich mal ne woche krank war hab ich mir den 2 mal am tag angeschaut!
Dazu muss man sagen, dass sich als Kind ein zeimlich großer Dinosaurier-Fan war.
"Welcome to Jurassic Park" heißt es bereits im Trailer. Steven Spielberg hat's einfach drauf. Im Jahr von "Schindlers Liste" könnte man meinen hatte Spielberg genug zu tun um sich nach diesem Historienepos mal ein paar Monate frei zu nehmen. Nixda! Spielberg legte nach und brachte knapp sechs Monate später mit "Jurassic Park" den wohl größten, atemberaubendesten und bestgetricksten Film über Dinosaurier heraus, der wie sein anderer Film von 2003 zum wahren Klassiker avancierte. In Folge brachte der SciFi-Abenteuerfilm fast alle existierenden Filmpreise und zwei ebenfalls ausgezeichneten Sequels ein, die das Dinosauerspektakel zu einer Trilogie vervollständigten und an den ersten Teil nahtlos anknüpften. "Jurassic Park" - der wohl packendste und unglaublichste Film über prähistorische Dinosaurier, der völlig zu recht sechs Wochen nach seiner Veröffentlichung zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gehörte. Go Spielberg go!
Immernoch super (läuft grad im TV) und der beste von den 3 Teilen.
Wenn ich mir überlege wie schlecht manche Filme auch von 2011 etc. grafisch gemacht sind, bin ich froh das es auch so Filme gibt die man über Jahre immer wieder gerne sieht, ohne das man Augenkrebs bekommt oder den Film nicht ernst nehmen kann.
Zu dem grafischen Teil auch noch ne super Story, gute Schauspieler und der beste Dino-Film überhaupt.
Sam Neill verbinde ich sowieso nur mit diesem Film, im 3er konnte er mich nicht überzeugen (bzw. der ganze Film) und beim "200 Jahre Mann" hab ich auch nur drauf gewartet das der nächste T-Rex um die Ecke kommt.
Ich habe diesen Film schon als kleines Kind geliebt und liebe ihn noch immer :) Die Effekte sind (wenn auch heute etwas eingestaubt) immernoch wunderbar und schön anzusehen. Die Dinos wirken realistisch und gefährlich (nicht wie in einigen schlechten compteranimierten Dokus die eher Lachanfälle hervorrufen als zu fazinieren). Für mich ein Kult-Film und einer der besten von Steven Spielberg
Ich hasse es zwar eigentlich, wenn man mir meine Gedanken klaut, aber trotzdem: Die Herren Vega und Sacchi haben Spielbergs Meisterwerk beschrieben, wie es treffender nicht geht. Siehe vor allem: Merchandising, Spannung, Küchenszene, Velociraptor-ist-aus-Codes-gebaut.
"Jurrasic Park" war wohl einer der einschneidensten Momente der jüngeren Filmgeschichte. Er war wohl der erste Film, bei dem mehr über die technischen Aspekte geredet wurde, als um Story, Schauspieler etc. Ob es nun die beeindruckenden Audio-Elemente waren oder der massive Einsatz von Special-Effects...das war was bei den Leuten am meisten hängenblieb, wovon sie noch Tage später erzählten. Und somit ist "Jurassic Park" sicherlich nicht unschuldig an der Entwicklung hin zu reinen Effekt- und Materialschlachten als Blockbuster, ich persönlich will ihm das aber gar nicht ankreiden. Denn die eklatanten Fehler, die viele Filme seitdem immerwieder machen, umgeht er doch sehr geschickt.
Denn zum einen schafft er es, obgleich er doch nur auf Effekten aufgebaute Illusion ist, uns in ein Abenteuerland zu entführen. Er schafft das man diesen Park als wahrhaft annimmt und vermittelt Atmosphäre, die vielen Blockbustern danach einfach abgeht. Es ist zwar viel passiert seit 1993, aber "Jurassic Park" kann immernoch beeindrucken. Hier fällt nichts auf und alles wirkt wie aus einem Guß...was kann man besseres über Special-Effekte sagen?
Aber "Jurassic Park" hat auch eine schöne Abenteuer-Story zu bieten, welche unterhält, Spannung hat und aufgrund der Atmosphäre des Films immer mitreissend ist. Hier und da gibt es sogar ein paar ökologische Weisheiten und selbst etwas Philosphie findet ihren Weg in den Film...natürlich sehr oberflächlich und in der Light-Variante. Aber man hat solche Aspekte zumindest nicht völlig ausgeblendet. Sicherlich ist "Jurassic Park" kein Erzähl-Kino und allzu viel Tiefe und Anspruch sucht man hier auch vergebens, aber das will er auch nie sein.
"Jurassic Park" ist Popcorn-Kino in seiner reinsten Form. Ein Film der einen 2 Stunden in ein andere Welt entführen will und dabei so unterhaltsam sein will wie möglich. In meinen Augen wurde dieses Ziel vollkommen erreicht.
Es war das Jahr 1993 und ich war gerade stolze 13 Jahre alt, da schwappte das Dino-Fieber über Deutschland.Spielberg war am Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Mit Schindlers Liste und Jurassic Park legte er gleich zwei Topfilme in einem Jahr hin. Jeder private Fernsehsender ballerte ein Marketing-Making-Of nach dem anderen über den Äther. In der Schule gab es auch nur ein Thema...warum der ganze Wirbel? Steven Spielbergs "Jurassic Park" kam in die Kinos...es kam, sah und siegte eindrucksvoll und wurde zum damaligen Zeitpunkt der erfolgreichste Film aller Zeiten. Zu recht?
Für die damalige Zeit hat Spielberg wirklich beeindruckendes geschaffen. Die Mischung aus CGI-Dinos und klassichen Modellen erzeugt auch heute noch einen überraschend echt wirkende Optik. Damals konnten die Computer-Effekte noch nicht so übermäßig eingesetzt werden. Spielberg nutzte die damals beeindruckenden Aufnahmen daher auch dramaturgisch geschickt in den Szenen mit höchster Spannung. Die legendäre Szene vor dem T-Rex-Gehege hat wohl für einige abgekaute Fingernägel gesorgt. Es ist der Wendepunkt des Films, und das zelebriert Spielberg mit einem Paukenschlag und einer, durch das eher langsame Tempo der Szene, fast unerträglichen Spannung. Dies funktioniert natürlich nur, weil vorher bereits alle Charaktere perfekt "funktionieren". In kürzester Zeit gewinnt Spielberg und sein Cast die Sympathien der Zuschauer. Alle Charaktere die da auf der Insel sind, haben eine gewisse Tiefe. Sicher, keine sehr anspruchsvolle Tiefe, dennoch gibt es kein "Red-Shirt"-Charakter der einfach zum sterben gut ist. Jeder bringt zu einem anderen Zeitpunkt die Handlung etwas weiter.
Wenn dann schließlich, gemeinsam mit dem T-Rex, die Hölle losbricht legt Spielberg gehörig im Tempo zu und reit ideenreiche Actionsequenzen aneinander. Das hat mich als 13jähriger so "geflasht", dass dies der erste Film war, den ich zwei mal im Kino gesehen habe.
18 Jahre später hat der Film sicherlich etwas an Reiz verloren...dennoch ist er Handwerklich und dramaturgisch so gekonnt inszeniert, dass er immer noch Spaß macht. Spielberg-Hasser werden auf die üblichen Muster (Stichwort: Spielberg-Kind) hinweisen...doch genau diese Muster haben bei Jurassic Park am besten funktioniert. In einem Zeitalter, in denen viele Filme nur noch vor der Blue-Box gedreht werden und ohne Seele daher kommen, mutet dieses Werk seltsam altmodisch an. Dies aber in einem durchweg positiven Sinne. Jurassic Park ist pure Kinomagie der 90er Jahre...zurücklehnen und genießen.
"Gott erschafft Dinosaurier. Gott vernichtet Dinosauerier. Gott erschafft Adam, Adam vernichtet Gott, Adam erschafft Dinosaurier." "Dinosaurier fressen Adam und Eva besitzt die Erde."
Ein einfach epischer Film, immer wieder gerne anzusehen. Überragende Animationen, überragende Musik, überragende Schauspieler, überragender Reggisseur! Hut ab.
Mein kleiner persönlicher Dinohype führte von "Tal der Dinosaurier" über "In einem Land vor unserer Zeit" vorbei an den merkwürdigen "Dino-Riders" (Kennt die eigentlich noch jemand? Die Figuren meine ich), zahlreiche Figuren und erreichte mit "Jurassic Park" 1993 den Höhe- und Schlusspunkt. Der einzige Film, den ich zwei Mal im Kino gesehen habe. Der Unterschied zu den vorgenannten fällt sofort ins Auge: Es handelte sich um eine Realverfilmung mit "echten" Dinosauriern. So schön hatte man sie davor nie gesehen, vielmehr waren sie davor viel zu leicht als klobige, schwerfällige Modelle zu erkennen (s. "Caprona"). Hier bietet uns Spielberg nun eine ausgewogene Mischung aus Computereffekten und Modellen. Flüssige Bewegung, ohne die heute so typische Ver-CGI-ung, mit denen Filmemacher, wie Big L über die Leinwand herfallen. Die Effekte stützen Story und Atmosphäre und nicht umgekehrt. Manchmal, in schwachen Momenten, wünschte ich, die Computertechnik wäre auf dem Niveau von Anfang der 90er stehen geblieben. Das ist natürlich Quatsch, wie uns Jacksons "Der Herr der Ringe"-Verfilmung zeigt.
Die Geschichte besticht durch ihren gemächlichen Start. Es dauert, bis es zur ersten Dino-Attacke kommt. Bis dahin gibt es aber schon einige optische Appetitanreger und wir werden in die Hintergründe der Erschaffung der Urzeittiere und des Parks eingeführt. Der Spannungsaufbau ist klasse inszeniert, der Film konnte mich auch bei der kürzlich erfolgten x-ten Sichtung packen. Bezeichnend für diesen Spannungsaufbau ist die Szene kurz vor dem Erscheinen des T-Rex: Das Wasserglas, das unter den dumpfen Schritten des Sauriers Kreise schlägt (und analog dazu die Pfützenszene). Weitere Highlights ist die Küchenszene, insbesondere der Angriff des Velociraptors auf das Spiegelbild. Schön ist dabei auch, wie Dr. Grant die Regeln erklärt, wie die Saurier wahrnehmen, besonders aber, wie sich die Szene mit dem Jäger auf dem Weg zum Bunker mit den Raptoren abspielt; genau so, wie Dr. Grant sie ganz am Anfang dem eingeschüchterten Jungen erklärt ("Plötzlich wirst du von hinten angegriffen, aber nicht von dem, den du beobachtest, sondern von einem zweiten, den du gar nicht gesehen hast.")
Die Charakterisierung der Hauptfiguren geht für einen Unterhaltungsfilm voll und ganz in Ordnung (es muss doch nicht immer um gebrochene Persönlichkeiten mit schweren inneren Komplexen gehen, oder?), vor allem in ihrer bunten Mischung, z.B.: Gier (Anwalt), Idealist (Hammond), Skeptiker (Malcolm) etc.
Auch die Nebencharaktere sind sinnvoll gestaltet. Jedem wird seine Aufgabe zugewiesen. Unter denen, die sterben, ist keiner überflüssiges Kanonenfutter. Dass auf übertriebene Action verzichtet wurde, merkt man auch daran, dass die Wissenschaftler und Arbeiter die Insel unbeschadet verlassen können.
Der Humor hat natürlich nachgelassen, aber ich musste doch bei ein paar Szenen schmunzeln (Dr. Grant, der, vom Jungen verfolgt, ins Auto steigt und auf der anderen sofort wieder aussteigt, ohne ihn loszuwerden). Heute finde ich auch die Szene spaßig, in der das Merchandise gezeigt wird. Ich muss da na die entsprechende Szene aus Spaceballs denken...
Kurz gesagt: Spannung, Atmosphäre und Effekte, für die man sich auch heute nicht schämen muss, machen den Film zu einem echten Klassiker.
Auch 18 Jahre nach seinem Erscheinen ist "Jurassic Park" noch immer grandios, selbst die Computeranimationen können locker mit Filmen aus der heutigen Zeit mithalten. 120 Minuten Spannung, Horror und Witz. Leider gibt es viel zu wenig Filme dieser Art!
Ich fand den Film einfach genial! vor allem am ende als der Tyrannosaurus Rex die Velociraptoren getötet hat... auch wenn Velociraptoren 80 cm groß waren (wie ein Truthahn eben) und noch dazu gefiedert waren!
Der Film ist ein echter klassiker :o) die ganzen Jurassic Park Filme erinnern mich an meine Kindheit! boah war das damals aufregend die zu gucken!
Natürlich wurden diese aus dramaturgischen Gründen ein wenig größer gestaltet, als sie wohl wirklich waren. Dass Velociraptoren gefiedert waren, wusste man "damals" aber noch nicht! Aber stell dir mal die Küchenszene mit Truthahn ähnlichen Viehchern vor... ich hätte mich vor lachen nicht mehr eingekriegt ;o)
Zwischen unglaublichen Effekten, wirkungsvollen Attrappen und Spielberg üblicher Blockbusterdramaturgie ist alles zu finden: Ein Mann der keine Kinder mag, muss sich in diese verlieben. Frauen nehmen in größter Gefahr keine Waffen, denn sowas benutzen nur Männer und die lieben Menschen werden nicht sterben, so entzieht sich der Film auch weitesgehend jeglicher Spannung, welches aber auch durch seinen Blockbusterunterhaltungsfaktor selbst erklärt wird. Williams fiedelt wieder ziemlich uninspiriert umher und die Schauspieler bleiben in ihren Konventionen verhaftet:
Interessierter Junge der erstmal von einem ihm sehr imponierendem Mann abgewiesen wird, der aber in der Gefahr anfängt sich mit dem Kind anzufreunden um schlussendlich sowas wie sein Vater zu werden. Seine Freundin ist taff und wünscht sich sowas wie eine Familie, der Großvater der Kinder ist fasziniert von seinem Jurassic Themenpark muss dann aber einsehen, dass es doch ziemlich gefährlich und unverantwortlich ist einen Dinopark zu haben. Dann gibt es noch Oneliner in gefährlichsten Situationen wie zum Beispiel in folgender: Kind ist in einem Auto gefangen, das in einem Baum steckt und unten wandelt ein T-Rex umher, so versucht der Mann ihn zu retten klettert hinauf un sagt dabei so Sachen wie: "Ich habe doch Höhenangst" und "Man wie ich es hasse zu klettern". Auch schön ist eine Szene in der er an einem anscheinend mit Strom belasteten Zaun seine Hände legt und vor den Kindern so tut als ob er unter Strom steht und dabei zappelt. Er schreit, die Kinder auch und danach nicht mehr, denn komischerweise ist schreien in einem Wald voller gefrässiger Dinosaurier doch nicht das Schlaueste. Das ist alles so vorhersehbar, überschaubar und üblich, hebt sich aber durch seine kaum fassbaren Effekte von der Konkurrenz ab und hat natürlich seinen Spielberg üblichen Licht-Nebel-Charme. Nett.
Ich bin der Schrecken der die Nacht durchflattert. Ich bin das Haar was du nicht in deinem Essen haben willst.
Ich bin Dark Win... nee.
Ich bin Filmkritiker XD
Und wer bist du?
Manche Filme werden wohl nie ihren Zauber verlieren, vor allem wenn es sich um Filme aus der Kindheit handelt. Klar ist ab und an einer dabei der einem nach Jahren nicht mehr zusagt, aber in den meisten Fällen bleibt es eine Liebe auf ewig. Wie auch im Fall von Steven Spielberg's prähistorischem Meisterwerk „Jurassic Park“. Jener Streifen, der mir die Liebe zum Film, den Wunsch Filme zu machen und den Zauber des Kinos wieder ein Stückchen näher brachte. Mit dem Filme machen hat es zwar leider nicht geklappt, aber wenigstens blieb mir dieser Film. Viele Worte braucht man eigentlich über „Jurassic Park“ nicht mehr verlieren, weil schon alles gesagt wurde, deswegen mach ich es kurz.
Spielberg brachte 1993 nicht einfach nur einen gigantischen Blockbuster in die Kinos, nein, er revolutionierte das bis dahin bekannte Filme machen mit einer bahnbrechenden Technik und lies die Dinosaurier wieder auferstehen. Noch heute toppen die Effekte des ersten Teils sämtliche neuen Produktionen aus Hollywood. Es ist also nicht abzustreiten, dass „Jurassic Park“ eine neue Ära der Kinogeschichte einläutete. Und auch sonst wurde bei diesem Popcorn-Streifen nicht viel falsch gemacht. Ein tolles Schauspielensemble, bestehend aus Sam Neill, Jeff Goldblum, Laura Dern und Richard Attenborough überzeugen ebenso wie die großartige Spannung, die stimmige Action und die fantastische Filmmusik von Spielbergs Haus und Hof Komponisten John Williams.
„Jurassic Park“ hat also nichts von seiner Wirkung verloren und ist immer noch ein Ereignis, welches für mich als Filmfanatiker immer eine große Rolle spielen wird.
Abspann. Ich schließe meine Augen. Perlenfarbene Wassertropfen ebnen sich einen Pfad über meine dampfenden Wangen und pressen meine Augenlieder nach oben. Ich bin so fröhlich. Mein Körper möchte explodieren. Das komplette Universum infizieren. Ich spüre innerliche, magische Befriedigung. Für Hundertzwanzig, Dreihundertsechzig Grad Rotationen, blühen die schönen, farbenfrohen Kinder Erlebnisse auf.
„Willkommen im Jurassic Park.“
Ich habe meine Augen unverschlossen. Schlafe nicht, aber habe einen himmlischen Traum. Es fühlt sich an, als würde ich durch das Paradies fliegen, oder über Wolken springen. Der Himmel. Ein einmaliges Abenteuer. Zahlreiche, ungewöhnliche Gefühle. Meist wunderschön. Knifflig zu beschreiben.
Spielberg’s „Jurassic Park“ ist ein T-Rex unter den Filmen, dem man sein Lebensalter nicht ansieht. Jung, frisch, fröhlich. Wie der Zuschauer selbst. Als Teil eines fulminanten Publikums schließt man in kürze, eine enge Freundschaft mit jedem einzelnen Darsteller und verliebt sich in jeden noch so winzigen Charakterzug. Man ist Teil einer kleinen Familie. Doch das wohl wunderbarste, „Jurassic Park“ selbst. Ein überwältigender und zugleich zauberhafter Platz für diese traumhafte Geschichte. Jeder Moment, als würde man als Zuschauer tatsächlich neben den Dinos oder Darstellern stehen. Man kann das Gras riechen während man den Wellen, die gegen das Ufer schlagen lauscht und den Wind, der einen umgibt, spürt.
Da. Und da. Wieder ein Wassertropfen. Ich Grinse. Ich bin ungeheuerlich verliebt und von einem geheimnisvollen Nebelschleier umgeben. Aber es fühlt sich großartig an. Es fühlt sich richtig an. Ich bin überglücklich, diese Worte endlich wieder einmal niederschreiben zu dürfen. Ein Meisterwerk, mit einem Dino Herzen. Und zurück auf Abspann.
Es ist traurig , wie sehr der technische Fortschritt dem Film doch geschadet hat : Heute gibt es nur noch seelenlose und CGI Überladene Hollywood Blockbuster wie "Transformers" oder "Green Lantern". "Jurassic Park" hingegen , der Blockbuster 1993, wurde von Steven Spielberg mit viel Herzblut versehen , welches sich in jeder Szene spürbar macht.
Spielberg unterhält das Puplikum nicht nur perfekt ,er wirft auch ethische Fragen über die umstrittenen Kontakt zwischen Wissenschaft und Natur auf. Zwar macht dies "Jurassic Park" nicht unbedingt zu einem anspruchsvollem Film ,aber dennoch beleidigt Spielberg ,im Gegensatz zu Bay und Co, niemals die Intelligenz des Puplikums.
In seinen stärksten Momenten zeigt sich der Film raffinierter inszeniert als so mancher Thriller. Während Spielberg dem Zuschauer am Anfang viel Atemluft bietet ,raubt er ihnen in den spannenden Sequenzen diesselbe. Eine große Hilfe sind ihm dabei Darsteller wie Richard Attenborough , Jeff Goldblum oder Laura Dern ,welche ihren Figuren die nötige Tiefe verleihen ,sodass sie dem Zuschauer nicht egal sind.
Lediglich die Figuren der Kinder entlocken dem Zuschauer den ein oder anderen Augenroller. Zudem sind Kinder die , in ohne hin schon gefährlichen Situation, irgendwelchen Mist machen ,nicht unbedingt der Gipfel der Kreativität.
Kaschiert wird diese Schwäche jedoch von den wundernbaren Spezialeffekte ,welche die Dinosaurier echt aussehen lassen und nicht CGI-Künstlich.
Die grandiose Musik von John Williams rundet das Gesamtbild ab ,sodass der Film dem Zuschauer 2 Stunden lang perfekte Unterhaltung bietet. Nicht mehr ,aber auch nie weniger.
...nen bisschen mehr schon. Eine schöne Erinnerung zum Beispiel.
Der Satz "Nicht mehr ,aber auch nie weniger." lässt sich auf andere Filme besser anwenden. Trotzdem, ein ansprechender Kommentar.
Jurassic Park - Kritik
US 1993 Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Horrorfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 02.09.1993
Kritiken (4) — Film: Jurassic Park
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSpielberg in Höchstform: Mustergültiger Blockbuster, in dem der Entertainment-Master einen memorablen Moment an den anderen reiht. Die perfekte Mischung aus Action, Humor, Grusel und Schauwert, fast fehlerlos ausgeführt und dank effektivem Offbeat-Casting und der bis heute unübertroffenen Effektarbeit von ILM, Winston und Tippett keinen Tag gealtert. Die Sequenz am T.Rex-Gatter wird hoffentlich an Filmhochschulen als vorbildlicher Spannungsaufbau gelehrt. Kleine Wermutstropfen: Das allzu frühe Ausscheiden Jeff Goldblums, Attenboroughs Papa Schlumpf-Galavorstellung und Spielbergs üblicher Kinder-machen-grosse-Augen-Fetisch. Und John Williams hat zwar wieder ein grandioses Thema komponiert, dudelt sein altmodisches Tätärä aber gelegentlich ganz schön am Film vorbei.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
Mr Vincent Vega 2011/10/13 14:20:10
Antwort löschenVersuche immer noch zu verstehen, warum kein Film in den letzten 20 Jahren so gute Dinosauriereffekte hinbekommen hat wie JP - auch das Sequel nicht. Liegt das wirklich an der vorbildlichen Mischung aus Animatronics und CGI sowie dem perfekt getimten, spärlichen Einsatz der Special Effects (bei Nacht)? Still so damn impressive.
Julio Sacchi 2011/10/13 14:21:49
Antwort löschenGenau daran liegt es. Und weil man Effekte eben auch inszenieren muss und nicht nur abbilden. Deswegen kackt sowas wie Jacksons KING KONG auch dermassen ab.
Mr Vincent Vega 2011/10/13 14:32:17
Antwort löschenVor allem versteht Spielberg es wie nahezu kein zweiter, Spezialeffekte und damit auch ihren Effekt des Phantastischen einzubetten in eine dichte (hermetische) Erzählstruktur - man glaubt einfach alles, was in JP passiert, weil man so tief hineingesogen wird in diese Fantasie. Plus, dass der Mann einzelne Action-/Abenteuer-Set-Ups beherrscht, die nichts außer atemberaubend sind (ich liebe neben der angesprochenen Trailerpark-Sequenz auch die Küchensituation). Oben drauf thematisiert der Film auch noch sich als Produkt, in dem er den Franchise zum Park (also zu sich selbst) gleich unverhohlen ins Bild rückt (nicht zu vergessen die selbstreflexive Einstellung des Veloceraptorkopfes, auf dem sich das Gitter wie eine Summe von Rechnereinheiten spiegelt) und damit zu erkennen gibt, die Attraktion zu sein, die er eigentlich thematisiert.
Mr Vincent Vega 2011/10/13 14:33:02
Antwort löschenAlso anders gesagt: Absolute Ultrakunst.
Julio Sacchi 2011/10/13 16:17:11
Antwort löschenStimmt alles.
Hisayasu S 2011/10/13 23:54:19
Antwort löschenWie sindn eigentlich die Fortsetzungen?
Alle 8 Antworten zeigen
BlueSquirrel 2011/10/14 00:47:33
Antwort löschen@Vega: Hatte mir immer die selbe Frage gestellt, kam zum selben Schluss. Nacht + Wasser (letzteres scheint durch Reflexion zu helfen Fehler an Oberflächen zu kaschieren) Ich kann manchmal nicht glauben was die über zehn Jahre lang teilweise fabriziert haben.
Julio Sacchi 2011/10/14 07:30:24
Antwort löschen@Hisa Der zweite Teil ist erstaunlich kalt und leidet komischerweise darunter. Hat aber mittig eine T.Rex-Szene, die wirklich zum Grandiosesten gehört, was man überhaupt als Spannungssequenz im Kino zu sehen kriegt. Der Dritte ist ein flotter, unprätentiöser Ulk mit einem guten Darsteller (Neill) und zwei schlechten (Macy, Leoni).
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs." -
Angefüllt mit memorablen Szenen, die auch nach über 15 Jahren noch nichts von ihrer Wirkkraft verloren haben, erzählt Steven Spielberg abermals eine Geschichte über die Träume der Kindheit und die Faszination, aber auch die Gefahren des Unerreichbaren: Erweist sich sein JURASSIC PARK zu Beginn weniger als Reptilienschau, denn als durch Menschenhand erschaffenes Utopia, wandelt er sich mit zunehmender Zeit in einen Kommentar zur moralischen Verantwortung der Wissenschaft. Anfängliche Kreation führt zu Destruktion, und wenn gegen Ende ein riesiger Tyrannosaurus durch die Lobby des Besucherzentrums wütet, dann ist die Botschaft klar: Technologisch bedingter Gott-Modus ist ebenso arrogant, wie bedrohlich.
Die besonders im Kontext diverser Klon-Debatten tendenziell reaktionäre Haltung des Films zum Thema mag durch die geschickte Charakteranlage, die…
Kritik im Original 40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
Zitrone 2011/05/18 14:32:14
Antwort löschenWahre Worte! :-)
xXxWantedxXx 2011/05/20 17:13:19
Antwort löschenHitmanski mag Jurassic Park, ich bin glücklich :)
Schöne Kritik ;)
johnboy1979 2011/05/22 22:20:01
Antwort löschenWas mich mal echt interessieren würde, wäre der Maßstab, mit dem du Filme bewertest. 8 Punkte für einen ganz guten Unterhaltungsfilm und, wie ich gerade sehe, 7 Punkte für "Lost World": Ein rein intellektueller Maßstab kann es also nicht sein. Gut, "Jurassic Park" hat sicherlich im Bereich des Popcorn-Kinos Maßstäbe gesetzt, aber ein geistiger Höhenflieger ist er nicht (Bitte, der Gentechnik-Diskurs ist ein Witz!). "Apocalypse Now" hattest du mit 6 Punkten bewertet, ein Film, welcher "Jurassic Park" auf allen Ebenen der Filmkunst (Kamera, Schnitt usw.) mindestens ebenbürtig ist, ihn auf der intellektuellen Ebene (Drehbuch, Dialoge) aber bei weitem überflügelt. So bleibt mir nur der Schluss, dass du die Filme sehr subjektiv bewertes, was ja an sich nichts Schlimmes ist; was mich nur irritiert ist die Tatsache, dass du diese Meinungen immer wieder rationalisierst, so dass sie wie ein objektives Urteil erscheinen.
Nichts gegen Spielberg an sich, aber bei deinen bisherigen Bewertungen, will mir das nicht ganz einleuchten.
Hitmanski 2011/05/22 22:59:03
Antwort löschenGrundsätzlich gehe ich von "mündigen" Lesern aus, die wissen, dass Besprechungen immer nur subjektive Werturteile sind. Dass ich formal gerne auf einen objektivierten Stil zurückgreife, heißt nicht, dass ich meine Meinung als neutrales Urteil verstanden haben möchte, sondern liegt eher daran, dass mir ein solcher einfach besser gefällt - sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben.
Fernab davon halte ich von diesen Punktwerten und der vermeintlichen Vergleichbarkeit von Filmen aber sowieso nicht allzviel; wenn man also Punkte miteinander vergleichen will, dann maximal im Rahmen ihrer Genres.
Alle 6 Antworten zeigen
johnboy1979 2011/05/22 23:50:48
Antwort löschenOk, dann weiß ich ja Bescheid. Wenn du das so differenzierst, dann überzeugt micht das, was aber nicht heißt, dass ich deinen Bewertungen zustimme ;)
Tachitalili 2011/09/28 12:13:57
Antwort löschenDu hast den Rest ausgelassen X-D
Xander8112: at the movies
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Jurassic Park ist ein Klassiker des Action-Blockbusterkinos mit Szenen, die auch heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben. Wenn der Filmspaß auch durch nervige Kinder an manchen Stellen leicht getrübt wird, so bleibt immer noch ein Film, den man gesehen haben sollte.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSpielbergs letzter reiner Film vor dem Abstieg. Die Zeit war damals perfekt, die Tricktechnik war weit genug um fantastische Ideen einzusetzen und noch zu umständlich um sie inflationär einzusetzen. Wie in JAWS mußte Spielberg die Auftritte der "Monster" auf den maximalen Effekt hin inszenieren. Das geschickte Intro, die markante Musik, die klug charakterisierten Figuren und die High-Concept-Idee wurden hier optimal aufeinander abgestimmt. Damit gelang ihm - trotz massenhafter Anschlußfehler und einiger Logiklöcher - ein Abenteuerfilm mit auch heute noch beachtlichen Schauwerten und massenhaft ikonographischen Momenten und Zitaten.
All das was heutigen Filmen fehlt, die in der Gewissheit produziert werden, das alles möglich scheint und digitale Effekte solides Handwerk und packende Inszenierung ersetzen.
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Kommentare (146) — Film: Jurassic Park
Kommentar schreibenGremlin 2012/02/07 20:24:31
Kommentar löschenDie Dinos sind wirklich toll, aber die Story zieht sich wie Kaugummi
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Snakeeater 2012/02/06 22:08:12
Kommentar löschenIch kann mich den Vorrednern nur anschließen! Der Film kann alles! Und von der ganzen mach art kann er mit heutigen Filmen locker mit halten!
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Tobi256 2012/02/05 23:46:12
Kommentar löschenGroßartiger Film! Toller Soundtrack!
Trotz seines Alters (immerhin fast 20 Jahre alt), halten die Dinos mit heutigen noch mit.
Meine Lieblingsszene ist übrigens die, wo die Raptoren mit den Kids in der Küche sind :)
Dr. Alan Grant war damals eine Art Vorbild für mich. Ich wollte als Kind unbedingt Dinos ausbuddeln :D
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wayne7 2012/02/03 21:09:50
Kommentar löschenDER Lieblingsfilm meiner Kindheit!
Als ich mal ne woche krank war hab ich mir den 2 mal am tag angeschaut!
Dazu muss man sagen, dass sich als Kind ein zeimlich großer Dinosaurier-Fan war.
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moviee 2012/02/02 19:31:25
Kommentar löschen"Welcome to Jurassic Park" heißt es bereits im Trailer. Steven Spielberg hat's einfach drauf. Im Jahr von "Schindlers Liste" könnte man meinen hatte Spielberg genug zu tun um sich nach diesem Historienepos mal ein paar Monate frei zu nehmen. Nixda! Spielberg legte nach und brachte knapp sechs Monate später mit "Jurassic Park" den wohl größten, atemberaubendesten und bestgetricksten Film über Dinosaurier heraus, der wie sein anderer Film von 2003 zum wahren Klassiker avancierte. In Folge brachte der SciFi-Abenteuerfilm fast alle existierenden Filmpreise und zwei ebenfalls ausgezeichneten Sequels ein, die das Dinosauerspektakel zu einer Trilogie vervollständigten und an den ersten Teil nahtlos anknüpften. "Jurassic Park" - der wohl packendste und unglaublichste Film über prähistorische Dinosaurier, der völlig zu recht sechs Wochen nach seiner Veröffentlichung zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gehörte. Go Spielberg go!
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ShaQ87 2012/01/26 20:28:23
Kommentar löschenImmernoch super (läuft grad im TV) und der beste von den 3 Teilen.
Wenn ich mir überlege wie schlecht manche Filme auch von 2011 etc. grafisch gemacht sind, bin ich froh das es auch so Filme gibt die man über Jahre immer wieder gerne sieht, ohne das man Augenkrebs bekommt oder den Film nicht ernst nehmen kann.
Zu dem grafischen Teil auch noch ne super Story, gute Schauspieler und der beste Dino-Film überhaupt.
Sam Neill verbinde ich sowieso nur mit diesem Film, im 3er konnte er mich nicht überzeugen (bzw. der ganze Film) und beim "200 Jahre Mann" hab ich auch nur drauf gewartet das der nächste T-Rex um die Ecke kommt.
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ShaQ87 2012/01/26 21:02:51
Antwort löschenIch hab keine Kosten gescheut xD
A.V. 2012/01/24 11:43:33
Kommentar löschenIch liebe Dinos!
Der Film meiner Kindheit! :)
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Shauny89 2012/01/23 16:29:47
Kommentar löschenIch habe diesen Film schon als kleines Kind geliebt und liebe ihn noch immer :) Die Effekte sind (wenn auch heute etwas eingestaubt) immernoch wunderbar und schön anzusehen. Die Dinos wirken realistisch und gefährlich (nicht wie in einigen schlechten compteranimierten Dokus die eher Lachanfälle hervorrufen als zu fazinieren). Für mich ein Kult-Film und einer der besten von Steven Spielberg
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Georg Z. 2012/01/14 12:03:19
Kommentar löschenIch hasse es zwar eigentlich, wenn man mir meine Gedanken klaut, aber trotzdem: Die Herren Vega und Sacchi haben Spielbergs Meisterwerk beschrieben, wie es treffender nicht geht. Siehe vor allem: Merchandising, Spannung, Küchenszene, Velociraptor-ist-aus-Codes-gebaut.
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Tyler__Durden 2012/01/14 12:09:17
Antwort löschenHab ich das letzte mal vor fünf Jahren gesehen! Muss ich mal nachholen.
Georg Z. 2012/01/14 14:26:37
Antwort löschenWird höchste Zeit!
NWO@Movie 2011/12/24 04:52:19
Kommentar löschenEiner der besten Steven Spielberg Filme.
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ElMagico 2011/12/12 19:43:46
Kommentar löschen"Jurrasic Park" war wohl einer der einschneidensten Momente der jüngeren Filmgeschichte. Er war wohl der erste Film, bei dem mehr über die technischen Aspekte geredet wurde, als um Story, Schauspieler etc. Ob es nun die beeindruckenden Audio-Elemente waren oder der massive Einsatz von Special-Effects...das war was bei den Leuten am meisten hängenblieb, wovon sie noch Tage später erzählten. Und somit ist "Jurassic Park" sicherlich nicht unschuldig an der Entwicklung hin zu reinen Effekt- und Materialschlachten als Blockbuster, ich persönlich will ihm das aber gar nicht ankreiden. Denn die eklatanten Fehler, die viele Filme seitdem immerwieder machen, umgeht er doch sehr geschickt.
Denn zum einen schafft er es, obgleich er doch nur auf Effekten aufgebaute Illusion ist, uns in ein Abenteuerland zu entführen. Er schafft das man diesen Park als wahrhaft annimmt und vermittelt Atmosphäre, die vielen Blockbustern danach einfach abgeht. Es ist zwar viel passiert seit 1993, aber "Jurassic Park" kann immernoch beeindrucken. Hier fällt nichts auf und alles wirkt wie aus einem Guß...was kann man besseres über Special-Effekte sagen?
Aber "Jurassic Park" hat auch eine schöne Abenteuer-Story zu bieten, welche unterhält, Spannung hat und aufgrund der Atmosphäre des Films immer mitreissend ist. Hier und da gibt es sogar ein paar ökologische Weisheiten und selbst etwas Philosphie findet ihren Weg in den Film...natürlich sehr oberflächlich und in der Light-Variante. Aber man hat solche Aspekte zumindest nicht völlig ausgeblendet. Sicherlich ist "Jurassic Park" kein Erzähl-Kino und allzu viel Tiefe und Anspruch sucht man hier auch vergebens, aber das will er auch nie sein.
"Jurassic Park" ist Popcorn-Kino in seiner reinsten Form. Ein Film der einen 2 Stunden in ein andere Welt entführen will und dabei so unterhaltsam sein will wie möglich. In meinen Augen wurde dieses Ziel vollkommen erreicht.
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Knach 2011/12/01 10:54:47
Kommentar löschenEs war das Jahr 1993 und ich war gerade stolze 13 Jahre alt, da schwappte das Dino-Fieber über Deutschland.Spielberg war am Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Mit Schindlers Liste und Jurassic Park legte er gleich zwei Topfilme in einem Jahr hin. Jeder private Fernsehsender ballerte ein Marketing-Making-Of nach dem anderen über den Äther. In der Schule gab es auch nur ein Thema...warum der ganze Wirbel? Steven Spielbergs "Jurassic Park" kam in die Kinos...es kam, sah und siegte eindrucksvoll und wurde zum damaligen Zeitpunkt der erfolgreichste Film aller Zeiten. Zu recht?
Für die damalige Zeit hat Spielberg wirklich beeindruckendes geschaffen. Die Mischung aus CGI-Dinos und klassichen Modellen erzeugt auch heute noch einen überraschend echt wirkende Optik. Damals konnten die Computer-Effekte noch nicht so übermäßig eingesetzt werden. Spielberg nutzte die damals beeindruckenden Aufnahmen daher auch dramaturgisch geschickt in den Szenen mit höchster Spannung. Die legendäre Szene vor dem T-Rex-Gehege hat wohl für einige abgekaute Fingernägel gesorgt. Es ist der Wendepunkt des Films, und das zelebriert Spielberg mit einem Paukenschlag und einer, durch das eher langsame Tempo der Szene, fast unerträglichen Spannung. Dies funktioniert natürlich nur, weil vorher bereits alle Charaktere perfekt "funktionieren". In kürzester Zeit gewinnt Spielberg und sein Cast die Sympathien der Zuschauer. Alle Charaktere die da auf der Insel sind, haben eine gewisse Tiefe. Sicher, keine sehr anspruchsvolle Tiefe, dennoch gibt es kein "Red-Shirt"-Charakter der einfach zum sterben gut ist. Jeder bringt zu einem anderen Zeitpunkt die Handlung etwas weiter.
Wenn dann schließlich, gemeinsam mit dem T-Rex, die Hölle losbricht legt Spielberg gehörig im Tempo zu und reit ideenreiche Actionsequenzen aneinander. Das hat mich als 13jähriger so "geflasht", dass dies der erste Film war, den ich zwei mal im Kino gesehen habe.
18 Jahre später hat der Film sicherlich etwas an Reiz verloren...dennoch ist er Handwerklich und dramaturgisch so gekonnt inszeniert, dass er immer noch Spaß macht. Spielberg-Hasser werden auf die üblichen Muster (Stichwort: Spielberg-Kind) hinweisen...doch genau diese Muster haben bei Jurassic Park am besten funktioniert. In einem Zeitalter, in denen viele Filme nur noch vor der Blue-Box gedreht werden und ohne Seele daher kommen, mutet dieses Werk seltsam altmodisch an. Dies aber in einem durchweg positiven Sinne. Jurassic Park ist pure Kinomagie der 90er Jahre...zurücklehnen und genießen.
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Buffalo_Bill 2011/11/30 13:21:54
Kommentar löschen"Gott erschafft Dinosaurier. Gott vernichtet Dinosauerier. Gott erschafft Adam, Adam vernichtet Gott, Adam erschafft Dinosaurier." "Dinosaurier fressen Adam und Eva besitzt die Erde."
Ein einfach epischer Film, immer wieder gerne anzusehen. Überragende Animationen, überragende Musik, überragende Schauspieler, überragender Reggisseur! Hut ab.
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L-viz 2011/11/28 23:30:50
Kommentar löschenMein kleiner persönlicher Dinohype führte von "Tal der Dinosaurier" über "In einem Land vor unserer Zeit" vorbei an den merkwürdigen "Dino-Riders" (Kennt die eigentlich noch jemand? Die Figuren meine ich), zahlreiche Figuren und erreichte mit "Jurassic Park" 1993 den Höhe- und Schlusspunkt. Der einzige Film, den ich zwei Mal im Kino gesehen habe. Der Unterschied zu den vorgenannten fällt sofort ins Auge: Es handelte sich um eine Realverfilmung mit "echten" Dinosauriern. So schön hatte man sie davor nie gesehen, vielmehr waren sie davor viel zu leicht als klobige, schwerfällige Modelle zu erkennen (s. "Caprona"). Hier bietet uns Spielberg nun eine ausgewogene Mischung aus Computereffekten und Modellen. Flüssige Bewegung, ohne die heute so typische Ver-CGI-ung, mit denen Filmemacher, wie Big L über die Leinwand herfallen. Die Effekte stützen Story und Atmosphäre und nicht umgekehrt. Manchmal, in schwachen Momenten, wünschte ich, die Computertechnik wäre auf dem Niveau von Anfang der 90er stehen geblieben. Das ist natürlich Quatsch, wie uns Jacksons "Der Herr der Ringe"-Verfilmung zeigt.
Die Geschichte besticht durch ihren gemächlichen Start. Es dauert, bis es zur ersten Dino-Attacke kommt. Bis dahin gibt es aber schon einige optische Appetitanreger und wir werden in die Hintergründe der Erschaffung der Urzeittiere und des Parks eingeführt. Der Spannungsaufbau ist klasse inszeniert, der Film konnte mich auch bei der kürzlich erfolgten x-ten Sichtung packen. Bezeichnend für diesen Spannungsaufbau ist die Szene kurz vor dem Erscheinen des T-Rex: Das Wasserglas, das unter den dumpfen Schritten des Sauriers Kreise schlägt (und analog dazu die Pfützenszene). Weitere Highlights ist die Küchenszene, insbesondere der Angriff des Velociraptors auf das Spiegelbild. Schön ist dabei auch, wie Dr. Grant die Regeln erklärt, wie die Saurier wahrnehmen, besonders aber, wie sich die Szene mit dem Jäger auf dem Weg zum Bunker mit den Raptoren abspielt; genau so, wie Dr. Grant sie ganz am Anfang dem eingeschüchterten Jungen erklärt ("Plötzlich wirst du von hinten angegriffen, aber nicht von dem, den du beobachtest, sondern von einem zweiten, den du gar nicht gesehen hast.")
Die Charakterisierung der Hauptfiguren geht für einen Unterhaltungsfilm voll und ganz in Ordnung (es muss doch nicht immer um gebrochene Persönlichkeiten mit schweren inneren Komplexen gehen, oder?), vor allem in ihrer bunten Mischung, z.B.: Gier (Anwalt), Idealist (Hammond), Skeptiker (Malcolm) etc.
Auch die Nebencharaktere sind sinnvoll gestaltet. Jedem wird seine Aufgabe zugewiesen. Unter denen, die sterben, ist keiner überflüssiges Kanonenfutter. Dass auf übertriebene Action verzichtet wurde, merkt man auch daran, dass die Wissenschaftler und Arbeiter die Insel unbeschadet verlassen können.
Der Humor hat natürlich nachgelassen, aber ich musste doch bei ein paar Szenen schmunzeln (Dr. Grant, der, vom Jungen verfolgt, ins Auto steigt und auf der anderen sofort wieder aussteigt, ohne ihn loszuwerden). Heute finde ich auch die Szene spaßig, in der das Merchandise gezeigt wird. Ich muss da na die entsprechende Szene aus Spaceballs denken...
Kurz gesagt: Spannung, Atmosphäre und Effekte, für die man sich auch heute nicht schämen muss, machen den Film zu einem echten Klassiker.
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Alli 2011/11/27 21:35:42
Kommentar löschenAuch 18 Jahre nach seinem Erscheinen ist "Jurassic Park" noch immer grandios, selbst die Computeranimationen können locker mit Filmen aus der heutigen Zeit mithalten. 120 Minuten Spannung, Horror und Witz. Leider gibt es viel zu wenig Filme dieser Art!
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Keky 2011/11/07 12:35:45
Kommentar löschenIch fand den Film einfach genial! vor allem am ende als der Tyrannosaurus Rex die Velociraptoren getötet hat... auch wenn Velociraptoren 80 cm groß waren (wie ein Truthahn eben) und noch dazu gefiedert waren!
Der Film ist ein echter klassiker :o) die ganzen Jurassic Park Filme erinnern mich an meine Kindheit! boah war das damals aufregend die zu gucken!
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Alli 2011/11/27 21:42:15
Antwort löschenNatürlich wurden diese aus dramaturgischen Gründen ein wenig größer gestaltet, als sie wohl wirklich waren. Dass Velociraptoren gefiedert waren, wusste man "damals" aber noch nicht! Aber stell dir mal die Küchenszene mit Truthahn ähnlichen Viehchern vor... ich hätte mich vor lachen nicht mehr eingekriegt ;o)
der cineast 2011/11/04 23:51:55
Kommentar löschenZwischen unglaublichen Effekten, wirkungsvollen Attrappen und Spielberg üblicher Blockbusterdramaturgie ist alles zu finden: Ein Mann der keine Kinder mag, muss sich in diese verlieben. Frauen nehmen in größter Gefahr keine Waffen, denn sowas benutzen nur Männer und die lieben Menschen werden nicht sterben, so entzieht sich der Film auch weitesgehend jeglicher Spannung, welches aber auch durch seinen Blockbusterunterhaltungsfaktor selbst erklärt wird. Williams fiedelt wieder ziemlich uninspiriert umher und die Schauspieler bleiben in ihren Konventionen verhaftet:
Interessierter Junge der erstmal von einem ihm sehr imponierendem Mann abgewiesen wird, der aber in der Gefahr anfängt sich mit dem Kind anzufreunden um schlussendlich sowas wie sein Vater zu werden. Seine Freundin ist taff und wünscht sich sowas wie eine Familie, der Großvater der Kinder ist fasziniert von seinem Jurassic Themenpark muss dann aber einsehen, dass es doch ziemlich gefährlich und unverantwortlich ist einen Dinopark zu haben. Dann gibt es noch Oneliner in gefährlichsten Situationen wie zum Beispiel in folgender: Kind ist in einem Auto gefangen, das in einem Baum steckt und unten wandelt ein T-Rex umher, so versucht der Mann ihn zu retten klettert hinauf un sagt dabei so Sachen wie: "Ich habe doch Höhenangst" und "Man wie ich es hasse zu klettern". Auch schön ist eine Szene in der er an einem anscheinend mit Strom belasteten Zaun seine Hände legt und vor den Kindern so tut als ob er unter Strom steht und dabei zappelt. Er schreit, die Kinder auch und danach nicht mehr, denn komischerweise ist schreien in einem Wald voller gefrässiger Dinosaurier doch nicht das Schlaueste. Das ist alles so vorhersehbar, überschaubar und üblich, hebt sich aber durch seine kaum fassbaren Effekte von der Konkurrenz ab und hat natürlich seinen Spielberg üblichen Licht-Nebel-Charme. Nett.
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Oceanic6 2011/11/04 23:55:43
Antwort löschenHast du verstanden, was gutes Blockbusterkino ausmacht. Scheint mir nämlich nicht so....
der cineast 2011/11/04 23:58:08
Antwort löschen<3
Hitmanski 2011/11/05 01:50:32
Antwort löschenAbsolut magischer Über-Film; einer von Spielbergs besten.
der cineast 2011/11/07 13:32:25
Antwort löschenFür manche ist es das Größte! :)
Snakeeater 2012/02/06 22:10:16
Antwort löschenManche? Schaust du auch auf ander Kritiken außer auf deine?
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der cineast 2012/02/07 09:49:04
Antwort löschenWer bist'n du? :)
Snakeeater 2012/02/08 16:41:13
Antwort löschenIch bin der Schrecken der die Nacht durchflattert. Ich bin das Haar was du nicht in deinem Essen haben willst.
Ich bin Dark Win... nee.
Ich bin Filmkritiker XD
Und wer bist du?
Spielberg_Fan 2011/11/04 12:57:31
Kommentar löschenManche Filme werden wohl nie ihren Zauber verlieren, vor allem wenn es sich um Filme aus der Kindheit handelt. Klar ist ab und an einer dabei der einem nach Jahren nicht mehr zusagt, aber in den meisten Fällen bleibt es eine Liebe auf ewig. Wie auch im Fall von Steven Spielberg's prähistorischem Meisterwerk „Jurassic Park“. Jener Streifen, der mir die Liebe zum Film, den Wunsch Filme zu machen und den Zauber des Kinos wieder ein Stückchen näher brachte. Mit dem Filme machen hat es zwar leider nicht geklappt, aber wenigstens blieb mir dieser Film. Viele Worte braucht man eigentlich über „Jurassic Park“ nicht mehr verlieren, weil schon alles gesagt wurde, deswegen mach ich es kurz.
Spielberg brachte 1993 nicht einfach nur einen gigantischen Blockbuster in die Kinos, nein, er revolutionierte das bis dahin bekannte Filme machen mit einer bahnbrechenden Technik und lies die Dinosaurier wieder auferstehen. Noch heute toppen die Effekte des ersten Teils sämtliche neuen Produktionen aus Hollywood. Es ist also nicht abzustreiten, dass „Jurassic Park“ eine neue Ära der Kinogeschichte einläutete. Und auch sonst wurde bei diesem Popcorn-Streifen nicht viel falsch gemacht. Ein tolles Schauspielensemble, bestehend aus Sam Neill, Jeff Goldblum, Laura Dern und Richard Attenborough überzeugen ebenso wie die großartige Spannung, die stimmige Action und die fantastische Filmmusik von Spielbergs Haus und Hof Komponisten John Williams.
„Jurassic Park“ hat also nichts von seiner Wirkung verloren und ist immer noch ein Ereignis, welches für mich als Filmfanatiker immer eine große Rolle spielen wird.
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Tjeorrmy 2011/11/01 22:25:59
Kommentar löschenAbspann. Ich schließe meine Augen. Perlenfarbene Wassertropfen ebnen sich einen Pfad über meine dampfenden Wangen und pressen meine Augenlieder nach oben. Ich bin so fröhlich. Mein Körper möchte explodieren. Das komplette Universum infizieren. Ich spüre innerliche, magische Befriedigung. Für Hundertzwanzig, Dreihundertsechzig Grad Rotationen, blühen die schönen, farbenfrohen Kinder Erlebnisse auf.
„Willkommen im Jurassic Park.“
Ich habe meine Augen unverschlossen. Schlafe nicht, aber habe einen himmlischen Traum. Es fühlt sich an, als würde ich durch das Paradies fliegen, oder über Wolken springen. Der Himmel. Ein einmaliges Abenteuer. Zahlreiche, ungewöhnliche Gefühle. Meist wunderschön. Knifflig zu beschreiben.
Spielberg’s „Jurassic Park“ ist ein T-Rex unter den Filmen, dem man sein Lebensalter nicht ansieht. Jung, frisch, fröhlich. Wie der Zuschauer selbst. Als Teil eines fulminanten Publikums schließt man in kürze, eine enge Freundschaft mit jedem einzelnen Darsteller und verliebt sich in jeden noch so winzigen Charakterzug. Man ist Teil einer kleinen Familie. Doch das wohl wunderbarste, „Jurassic Park“ selbst. Ein überwältigender und zugleich zauberhafter Platz für diese traumhafte Geschichte. Jeder Moment, als würde man als Zuschauer tatsächlich neben den Dinos oder Darstellern stehen. Man kann das Gras riechen während man den Wellen, die gegen das Ufer schlagen lauscht und den Wind, der einen umgibt, spürt.
Da. Und da. Wieder ein Wassertropfen. Ich Grinse. Ich bin ungeheuerlich verliebt und von einem geheimnisvollen Nebelschleier umgeben. Aber es fühlt sich großartig an. Es fühlt sich richtig an. Ich bin überglücklich, diese Worte endlich wieder einmal niederschreiben zu dürfen. Ein Meisterwerk, mit einem Dino Herzen. Und zurück auf Abspann.
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Benjamin Barker 2011/11/01 22:44:30
Antwort löschenWow, wow, wow! Dann muss ich den wohl auch endlich mal sehen. :)
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J4KOB 2011/11/01 22:45:28
Antwort löschenTraumhaft schön. Sowohl der Film als auch dein Text :)
Zitrone 2011/11/03 13:26:28
Antwort löschenGanz groß dein Text, so ergeht es mir auch immer wieder aufs neue mit Jurassic Park. :-)
DerDude_ 2011/10/15 22:17:03
Kommentar löschenEs ist traurig , wie sehr der technische Fortschritt dem Film doch geschadet hat : Heute gibt es nur noch seelenlose und CGI Überladene Hollywood Blockbuster wie "Transformers" oder "Green Lantern". "Jurassic Park" hingegen , der Blockbuster 1993, wurde von Steven Spielberg mit viel Herzblut versehen , welches sich in jeder Szene spürbar macht.
Spielberg unterhält das Puplikum nicht nur perfekt ,er wirft auch ethische Fragen über die umstrittenen Kontakt zwischen Wissenschaft und Natur auf. Zwar macht dies "Jurassic Park" nicht unbedingt zu einem anspruchsvollem Film ,aber dennoch beleidigt Spielberg ,im Gegensatz zu Bay und Co, niemals die Intelligenz des Puplikums.
In seinen stärksten Momenten zeigt sich der Film raffinierter inszeniert als so mancher Thriller. Während Spielberg dem Zuschauer am Anfang viel Atemluft bietet ,raubt er ihnen in den spannenden Sequenzen diesselbe. Eine große Hilfe sind ihm dabei Darsteller wie Richard Attenborough , Jeff Goldblum oder Laura Dern ,welche ihren Figuren die nötige Tiefe verleihen ,sodass sie dem Zuschauer nicht egal sind.
Lediglich die Figuren der Kinder entlocken dem Zuschauer den ein oder anderen Augenroller. Zudem sind Kinder die , in ohne hin schon gefährlichen Situation, irgendwelchen Mist machen ,nicht unbedingt der Gipfel der Kreativität.
Kaschiert wird diese Schwäche jedoch von den wundernbaren Spezialeffekte ,welche die Dinosaurier echt aussehen lassen und nicht CGI-Künstlich.
Die grandiose Musik von John Williams rundet das Gesamtbild ab ,sodass der Film dem Zuschauer 2 Stunden lang perfekte Unterhaltung bietet. Nicht mehr ,aber auch nie weniger.
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Surfer Rosa 2011/10/15 22:32:37
Antwort löschen...nen bisschen mehr schon. Eine schöne Erinnerung zum Beispiel.
Der Satz "Nicht mehr ,aber auch nie weniger." lässt sich auf andere Filme besser anwenden. Trotzdem, ein ansprechender Kommentar.
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Der Sepp 2011/10/16 20:16:25
Antwort löschender film ist ein perfekter blockuster und für viele menschen meine alters ein stück kindheit und deswegen mehr als nicht mehr nicht weniger ;)
White_Tip 2011/10/17 17:17:02
Antwort löschenspätestens wenn man das making of zu diesem film sieht, sollte man ihn zu schätzen wissen :)
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