In dem hintergründigen Science-Fiction-Abenteuer gelingt es Softley, die Innenwelten der Protagonisten überzeugend darstellen zu lassen, Oscar-Preisträger Spacey läuft zu schauspielerischer Hochform auf. Die Doppeldeutigkeit der Geschichte wird noch durch das visuelle Konzept unterstrichen, das atmosphärisch mit Elementen wie Lichtstrahlen oder Helligkeit spielt, aber völlig ohne die für das Genre typischen Spezialeffekte auskommt.
Anfangs wenig überzeugende SciFi-Tragikomödie, die aber aufgrund des Spiels von Bridges und Spacey sowie der exzellenten Kameraarbeit die obskure Grundidee im Laufe der Geschichte zu einer kleinen Filmperle geraten lassen. Man kann nur dankbar sein, dass der Prince von Bel Air die Rolle des Prot ausgeschlagen hat.
Einfach überwältigend, jede Szene ein Genuss! Die positive Grundstimmung (die Handlung spielt in weiten Teilen in einer psychiatrischen Klinik!) steckt an - trotz des zu Tränen rührenden offenen Endes. Vor allem die hintersinnigen und zudem oft witzigen Dialoge überzeugen und regen zum eigenen Nachdenken an: "Alle Lebewesen besitzen die Fähigkeit zur Selbstheilung. Auf K-Pax ist das schon seit Millionen von Jahren bekannt." - "Hören Sie, Prot, auf diesem Planeten bin ich der Arzt und Sie der Patient." - "Arzt, Patient, zwischen was ihr Menschen so unterscheidet." - "Prot, es ist nicht ihre Aufgabe, ... zu heilen ..., sondern meine." - „Warum haben Sie es dann noch nicht gemacht?"
Anmerkung am Rande: Kevin Spacey sollte ursprünglich eine andere Rolle im Film mimen - doch er wollte unbedingt den "Außerirdischen" spielen. Erst zweieinhalb Jahre später bekam er dafür den Zuschlag. Danke für die Ausdauer, Kevin!
Nach zweitem mal anschaun wieder total geflasht.
Auf jedenfall empfehlenswert allein schon wege dem genialen Zusammenspiel von Schnitt, Farben und Musik. Für mich ein absolutes Meisterwerk 10 auf jeden Fall verdient.
Ein unglaublich schöner Film. Die zum Nachdenken anregenden Dialoge, die exzellente Leistung von Spacey, die tolle Inszenierung, der Soundtrack und diese anziehende positive Grundstimmung. All dies wirkt so gut zusammen, dass es einfach nur Spaß macht diesen Film zu schauen.
Wir haben den Film im Religionsunterricht geschaut, weil es für unsere Lehrerin sogenannte "Jesus Motive in diesem Film gibt. Jesus hin oder her der Film war weitaus besser als manch andere Filme, die man in der Schule schaut.
Auch nach Jahren ein immer noch bzw. wieder faszinierender Film, getragen von zwei grandiosen Darstellern und seiner feinfühligen Inszenierung.
Regiesseur Ian Softley macht aus der recht einfachen, aber genauso interessanten Grundidee eine Art sanfte Version von "Einer flog über das Kuckucksnest", die den Zuschauer geschickt bis zum Schluss die Möglichkeit lässt mitzurätseln. Daran liegt eine der großen Stärken des Films. Beim ersten Anschauen hatte ich etwas Bedenken, dass das Ende zu simpel geraten könnte, was das vorher so behutsam Aufgebaute im Nachhinein zerstören könnte. Doch Softley gelingt eine Punktlandung, die man natürlich nicht vorher verraten darf. Die Auflösung halte ich für nahezu perfekt, genau so fühlt man sich am Schluß weder verschaukelt, entäuscht oder vom Kitsch erschlagen.
Bis dahin macht das Zusehen einfach nur mächtig viel Spaß, besonders das Zusammenspiel von Spacey und Bridges ist großartig. Kevin Spacey hat seitdem keine bessere Performance hingelegt. Sein entspanntes Dauerlächeln ist irgendwie ansteckend und seine Körpersprache ist bis in die letzte Nuance perfekt auf die Rolle abgestimmt. Meiner Meinung nach oscarwürdig.
Ein schöner, intelligenter und außergewöhnlicher Film, dessen Ansehen sich immer wieder lohnt, nicht zu letzt da er immer wieder die Möglichkeit lässt, ihn aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Ja, gut. Stimmt. Aus der Warte hatte ich es noch nicht gesehen. Andererseits aber schadet er ihnen auch ein wenig, indem er falsche Hoffnungen in ihnen weckt und sie irreleitet.
„Ihr Menschen. Manchmal fällt es schwer zu begreifen wie ihr es so weit gebracht habt.“
'K-PAX' aus dem Jahre 2001 ist einer der stärksten Mystery-Filme überhaupt. Iain Softley inszeniert ein Mystery-Drama mit zwei der besten Darsteller unserer Zeit, dass nie den Boden zur Realität verliert, egal wie unwahrscheinlich uns das vorgetragene doch erscheint.
Prot heißt der neue Patient einer Psychiatrie. Für den Psychiater Dr. Powell keine leichte Nummer, denn Prot behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-PAX zu sein. Powell will ihm helfen, doch gerät immer mehr in Erklärungsnot, denn Prot scheint auf alles eine logische Antwort zu haben und die anderen Insassen scheinen durch Prot auf einen Weg der Besserung zu kommen.
Die leicht verschleierten Bilder und die starke Kameraarbeit von John Mathieson sind in jedem Fall ein optisches Highlight. Der Score von Edward Shearmur wird zur richtigen Zeit eingespielt und verpasst dem Film die richtige Note.
Kevin Spacey spielt Prot. Prot sagt er wäre ein Alien vom Planeten K-PAX der mit Überlichtgeschwindigkeit zur Erde gereist ist. Das Kevin Spacey einer der ganz großen Schauspieler ist, dürfte inzwischen bei jedem angekommen sein. Zwei Jahre vor 'K-PAX' gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller in 'American Beauty'. Auch in 'K-PAX' bringt Spacey eine grandiose Leistung und spielt seinen Charakter in vollen Zügen aus. Auch Jeff Bridges als Psychiater Dr. Mark Powell, bringt eine äußerst starke Leistung und lässt sich nicht von Spacey in den Hintergrund oder an die Wand spielen, sondern kann durchaus mithalten. Beide tragen einen riesigen Teil zur Qualität des Films bei und lassen keine Wünsche offen.
Auf einmal steht er da, mitten auf dem Flughafen. Prot der einer überfallenden Frau nur auf die Beine helfen wollte. Nach kurzen Anschuldigungen der Polizei erzählt Prot seine unglaubliche Geschichte. Natürlich glaubt ihm keiner ein Wort und Prot wird in die Psychiatrie eingeliefert. Nach kurzem Gespräch mit seinem Psychiater Dr. Powell gibt Prot die schnelle Entwarnung, dass er nicht mit bösen Absichten kommt ("Haben sie keine Angst, ich werde nicht aus ihrer Brust herausspringen). Das ist die Einleitung zu einer der an sich spannendsten Geschichten überhaupt. Wer ist dieser Prot? Woher kommt er? Was will er und vor allem, was ist wenn er wirklich ein Außerirdischer ist? All diese Fragen stellen sich und warten auf die Auflösung. Dabei klingt alles was Prot erzählt plausibel und nicht nach einem geisteskranken, für den er von den anderen gehalten wird. Als eine Gruppe Astrophysiker Wind von Prot's Geschichte bekommt, gehen sie mit ihm ins Hayden Planetarium in dem Prot die Bezugspunkte seines Planeten einzeichnen soll. Prot schafft es in wenigen Sekunden ein detailgenaues Bild davon aufzuzeichnen und hinterlässt die Wissenschaftler mit großen Augen. Immer mehr freundet man sich damit an, dass Prot wirklich ein Außerirdischer ist, von dem wir alle noch etwas lernen kennen. Denn Prot ist nicht auffällig, er sieht aus wie einer von uns, ist freundlich, hilfsbereit und direkt sympathisch und scheint viel mehr über die Menschheit zu wissen als jeder andere. Doch auf die anderen Insassen hat er anscheinend eine ganz besondere Wirkung. Patienten mit Neurosen trauen sich langsam aus ihren Zimmern und gehen wieder an die frische Luft, schweigende fangen an zu sprechen und sie sehen Prot immer mehr als eine Art Erlöser an. Prot verspricht zudem eine Person auszuwählen die er mitnimmt nach K-PAX. Anscheinend therapiert der doch fremde Prot die Patienten besser als der erfahrene Psychiater Powell. Bis wir zu dem Punkt der Abreise kommen und wir ganz nah an der Wahrheit sind, die uns am Ende dann doch ziemlich trifft und aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. 'K-PAX' zeigt uns wie schnell unsere normaler Alltag aus den Fugen geraten kann, wenn etwas passiert, dass wir einfach nicht glauben können obwohl es vor uns steht und doch unglaublich plausibel wirkt.
Fazit: 'K-PAX' ist ein spannendes und sensibles Mystery-Drama der uns durch seine intelligente und spannende Machart nie langweilt. Viel zu sehr will man erfahren wer dieser Prot ist. Ist er nur ein Mensch oder doch ein Alien? Die optischen-Reize und das fantastische Darsteller-Duo machen 'K-PAX' zu einem tollen und faszinierendem Film, ohne jegliche Action, Klamauk oder Kitsch.
„Ich möchte ihnen etwas sagen, Mark. Etwas, dass ihr noch nicht wisst, aber dass uns K-Paxianern schon lange bekannt ist. Das Universum dehnt sich aus und schrumpft dann wieder in sich zusammen. Dann dehnt es sich wieder aus. Ein Vorgang, der sich ewig wiederholt. Was ihr nicht wisst ist, wenn sich das Universum wieder ausdehnt, wird alles so sein wie es war. Welchen Fehler ihr auch gemacht habt, ihr werdet ihn beim nächsten Mal wieder machen. Jeden eurer Fehler durchlebt ihr aufs Neue, und wieder, und wieder, bis in alle Ewigkeit. Darum lautet mein Rat, es diesmal richtig zu machen, denn ... diesmal ist das einzige Mal.“
Kevin Spacey spielt die Rolle des Prot, ein Außerirdischer, der kurzweilig zur Erforschung der Erde und der Menschen auf Terra weilt, gleich einem Outerspace-Zen-Meister. Spacey ist es, der eine einfach gestrickte Sci-Fi Story zu einer Erzählung über Gesellschaftskritik, Schicksalsschläge und schwierige Lebenswege macht. Auf mich wirkt die gespielte Gelassenheit des Protagonisten als ein Amor Fati, als ein Loslassen-Können von den Errors und Verrücktheiten des Leben, wenn die eigene Sturheit und Verblendung einem das Kreuz zu zerbrechen droht. K-Pax schauen ist wie ein Runde meditieren. Es erleichtert.
Einer dieser Filme, die mich überwältigt haben. Eine schöne Geschichte, die fast schon märchenhaft anmutet und an uns Menschen appelliert, außerhalb unserer heutzutage so rationalen Welt, einen kleinen Platz in unserer Weltanschauung für die kleinen und großen Wunder freizuhalten. Wer diesen Film gesehen hat, glaubt für einen Moment selbst daran: Alles ist möglich!
Ein gutes Beispiel dafür, dass bei Filmen oft das "Wie" wichtiger ist als das "Was". Die Story des (möglichen) Aliens in Menschengestalt, dass einen Mordfall aufklärt, ein paar psychisch Kranke heilt und nebenbei das Familienleben seines Psychaters rettet, ist eigentlich höchst unspektakulär und klingt nach kitschigem B-Film. Aber da sämtliche Darsteller, allen voran Jeff Bridges und Kevin Spaces, so unglaublich gut spielen und harmonieren, und die Optik sowie die musikalische Untermalung so wunderschön ist, wird der Film weit über seinen eigentlichen Gehalt aufgewertet.
Wenn man jeder weiteren Sekunde des Films nacheifert, weil man einfach nur erfahren will, wie es weiter geht, so zeichnet dies doch wohl einen guten Film aus. K-Pax ist zu keinem Augenblick langweilig, wirft von Beginn an ein ganz großes Fragezeichen auf, welches dann immer kleiner, zum Ende hin aber wieder größer wird. Und ganz am Ende... ist es leider immernoch da. Es gibt Dinge, die offen bleiben und der eigenen Interpretation unterliegen, was ja eigentlich nicht weiter schlimm ist, jedoch halte ich die einzige logische Interpretation für unbefriedigend, weil zu simpel.
Nunja... das Ende von großartigen Geschichten ist oft nicht so, wie es die durch die großartige Geschichte geschürten Erwartungen gerne hätten. Trotz dieses erheblichen Makels bleiben immernoch 8 Punkte für K-Pax übrig.
Ist dieser merkwürdige Prot verrückt oder stammt er wirklich von einem anderen Planeten? Ehrlich gesagt: Es war mir egal, denn diese fade und emotionslose Inszenierung der ersten halben Stunde ähnelte wohl eher einem Besuch bei meiner Oma als einem guten Film. Ich hatte auch keine Ahnung, in welche Richtung sich nun die Story bewegen würde. Kommt jetzt irgend so ein Sci-Fi-Zeug oder wird das eine sozialkritische Lehrstunde? Das und die Hoffnung, dass die beiden super Schauspieler endlich einmal etwas für mein Wohl tun, ließen mich den Film weiter verfolgen. Und siehe da: Bridges wachte aus seinem Tiefschlaf auf und spornte Spacey gleich mit an, der daraufhin bis zum Ende eine unglaubliche Performance hinlegt, so wie ich es eigentlich immer von ihm gewohnt war. Und mit diesem Erwachen kamen sogleich auch ein paar Emotionen und Tiefe, an die ich schon fast nicht mehr geglaubt hatte. Der Nebel verschwindet und die Sicht wird immer klarer und als ich nun endlich was sehen kann, kommt der Nebel wieder.
Der Film ist zu Ende. Er lies mich unbefriedigt zurück.
Eine insgesamt schwache Inszenierung mit Tiefe, die viel besser zum Ausdruck hätte kommen können. Ein Film, den einzig und allein Bridges und vor allem Spacey ausmacht und wegen derer beeindruckender Performances noch des Prädikat "gut" erhält.
Ist er verrückt? Ist er wahnsinnig? Dennoch befindet sich in ihm so viel Wissen und Weisheit. Ein unbekanntes Genie? Er kommt von dem Planeten "K-Pax", zumindest glaubt er das. Dort soll es keine Gesetze, keine Regeln geben. In meiner Vorstellung muss es der Himmel sein, muss es auf K-Pax himmlische Verhätnisse geben.
Es gibt an diesem Ort kein Zahn um Zahn, kein Auge um Auge. Ein Planet in ständiger Dämmerung, während er von zwei Sonnen umgeben wird, die aber nur aller 200 Jahren ihr Licht vereinigen.
Der Gedanke daran ist schön, die Züge scheinen wahr zu sein, die einzige Sprache ist die Vollkommen- und Vollständigkeit. Ein Funke Hoffnung springt auf uns alle hernieder, doch ist er zu schwach, zu vollkommen.
Wir haben die Richtung des Lebens definiert, fremde Orte können nicht weiter fortgeschritten sein.
Dieser Mann, der sich selbst Prot nennt, muss in seiner Seele ausgebrannt sein, eine vielleicht nicht heilbare Krankheit besitzen.
Und doch werde ich warten, warten auf den blauen Vogel, der irgendwann zu mir singen und sprechen wird.
Ich weiß nicht, wer oder was Prot ist. Ich weiß nicht, woher er kommt. Aber eines hat er mir gegeben: Glauben.
Kevin Spacey wie vom anderen Stern :)
Ich persönlich finde solche Filme - die mal ohne goß aufgetragene Action - dafür aber mit genialen dialogtechnischen Reizen punkten genial. Von Anfang an war der Film für mich ein Genuss - vor allem auch durch eine wirklich gute schauspielerische Leistung von Kevin Spacey (einem meiner Lieblingsdarsteller). Wer einen etwas ruhigeren - aber dafür sehr ergreifenden Film sucht - der hat hier sein Ziel erreicht. K-Pax ist absolut sehenswert
Bei dem Film bekommt ich immer wahnsinnige Lust, Obst zu essen.
Aber nicht dafür gibts von mir 8 Punkte, sondern für die wunderbare Idee und deren Umsetzung. Ergreifend.
"Dying is something you have no control over. Why waste your life being afraid of it?"
Jetzt habe ich ihn also auch endlich gesehen, 'K-Pax', das hochgelobte Sci-Fi-Drama. Und ich bin sehr angetan, denn der Film spricht so viele Wahrheiten aus, besitzt eine Story abseits von all dem Hollywood-Gedöns, welche sehr zum Denken und Grübeln anregt.
Die Grundidee ist schnell zusammengefasst. Mitten im New Yorker Bahnhof erscheint wie aus dem nichts ein Mann namens Port (Kevin Spacey), der behauptet vom Planeten K-Pax zu stammen. Logische Schlussfolgerung: Er wird in eine Psychiatrie eingeliefert. Von nun an bemüht sich Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) für Ports Zustand eine Erklärung zu finden. Währenddessen geschehen immer mehr seltsame Dinge in der Psychiatrie, bis keiner mehr weiss, was nun Wahrheit oder Unsinn ist.
Die Story ist einfach grandios. Der Film setzt sich mit dem Verstand des Menschen auseinander, mit seinem Glauben an das Unmögliche. Die Dialoge sind sehr schön, von witzig bis dramatisch bekommt der Zuschauer hier alles geboten. Die Technik ist herausragend, ganz besonders die eingefangenen Bilder wissen zu begeistern. Die Schauspieler bieten ebenfalls eine grandiose Leistung, allen voran jedoch Kevin Spacey, der hier selbst Jeff Bridges an die Wand zu spielen vermag. Und letztendlich dieser wunderschöne Soundtrack, der die perfekte Untermalung für dieses sich zwischen Mysterie, Sci-Fiction und Drama abwechselnde Werk bietet. Dass sich dabei kleinere Längen einschleichen und die Lösung am Ende etwas leicht zu erklären ist, sehe ich zwar als negative Punkte, jedoch vermögen diese den Gesamteindruck kaum zu trüben.
'K-Pax' ist ein intelligenter Film, welcher zwei gefüllte Stunden Spass und Kopfkino zu bieten hat und nebenbei einige unumstößliche Wahrheiten über die geistige Einstellung der Menschheit aufzeigt.
Ach Gott, ich bin schon über der Zeit. Muss euch daher jetzt leider verlassen, denn ich habe einen Lichtstrahl zu erwischen!
Wow, ich muss den sehen! Danke für den Kommentar, Oceanic, nie hätte ich gedacht, dass in diesem Film, der sonst auf ProSieben läuft, etwas Gutes stecken kann.
Hab ich das richtig verstanden, dass der mit Kevin Spacey (! derzeitiger Lieblingsschauspieler!) und philosophischen Themen ist?!
Goil ;)
Ja das hast du richtig verstanden, ich hab ihn mir eigentlich nur aufgrund einer Empfehlung und wegen der Darsteller angeschaut, denn sowohl Spacey als auch Bridges zähle ich zu meinen Lieblingsdarstellern. Dass der dann auch noch so philosophisch ist, hätte ich nie gedacht.^^
Schon allein der Soundtrack zu Anfang des Films macht dem Zuschauer Lust auf mehr. Nur wenige Minuten später taucht Kevin Spacey auf, der es einem auf seine unglaubliche Art unmöglich macht ihn nicht zu mögen. Man empfindet sofort Sympathie für den angeblich verrückten Prot und würde am Liebsten nur ihn auf dem Bildschirm betrachten. Seine Sonnenbrille verleiht ihm etwas Geheimnisvolles, das ihn während des ganzen Films als unsichtbarer
Begleiter umgibt. Das ständige Hin und Her um das Rätsel seiner Herkunft lässt den Zuschauer beinahe platzen vor Neugierde. Diese Rolle übernimmt für uns Jeff Bridges, der sich hier als Psychiater ebenfalls zwischen Vernunft und Glaube des Außergewöhnlichen befindet. Also stellt er Prot Aufgaben, die dieser auf eine grandiose und liebenswerte Art löst. Und auch seine Liebe zu Obst bringt den ein oder anderen zum Schmunzeln. Vor allem wenn eine Banane samt Schale dran glauben muss. Fantastisch!
Doch auch die Tragik kommt hier nicht zu kurz. Denn noch einmal wird der Zuschauer hin und her gerissen. Denn Dr. Mark Powell (Bridges) kommt der Vergangenheit von Robert Porter alias Prot auf den Grund. Doch was er findet ist alles andere als erfreulich. Auch hier überzeugt Spacey wieder mit unglaublicher Leistung. Der schnelle Wechsel zwischen hilfsbereitem, netten, schlauen und überaus sympathischen Außerirdischen zu verzweifeltem, wütendem, trauerndem und liebendem Vater ist so gut, dass es einem unmöglich gemacht wird noch vor der Auflösung sagen zu können, ober Prot nun vom Planeten K-Pax stammt oder nicht. Und selbst nach der Auflösung bleibt manch einer nachdenklich, ein anderer geschockt, wieder ein anderer erleichtert oder sogar verwirrt.
Doch eines bleibt immer gleich. Die Begeisterung für diesen grandiosen Film!
Aber wer würde von einem Film mit Kevin Spacey und Jeff Bridges etwas anderes erwarten?
Diesen Streifen kann man sich immer und immer wieder anschauen...und sich somit aufs Neue überraschen lassen!
Spacey und Bridges sind echt klasse Schauspieler. Durch sie wird gezeigt das es möglich ist, einen guten Film ganz ohne irgendwelchen Schnick-Schnack zu machen, so wie K-Pax es ist.
K-Pax - Alles ist möglich - Kritik
US 2001 Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Thriller, Actionfilm, Drama, Kinostart 17.10.2002
Kritiken (3) — Film: K-Pax - Alles ist möglich
Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenIn dem hintergründigen Science-Fiction-Abenteuer gelingt es Softley, die Innenwelten der Protagonisten überzeugend darstellen zu lassen, Oscar-Preisträger Spacey läuft zu schauspielerischer Hochform auf. Die Doppeldeutigkeit der Geschichte wird noch durch das visuelle Konzept unterstrichen, das atmosphärisch mit Elementen wie Lichtstrahlen oder Helligkeit spielt, aber völlig ohne die für das Genre typischen Spezialeffekte auskommt.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAnfangs wenig überzeugende SciFi-Tragikomödie, die aber aufgrund des Spiels von Bridges und Spacey sowie der exzellenten Kameraarbeit die obskure Grundidee im Laufe der Geschichte zu einer kleinen Filmperle geraten lassen. Man kann nur dankbar sein, dass der Prince von Bel Air die Rolle des Prot ausgeschlagen hat.
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Clooney Toons 2010/04/13 23:13:43
Antwort löschenEr auch nicht.
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenEinfach überwältigend, jede Szene ein Genuss! Die positive Grundstimmung (die Handlung spielt in weiten Teilen in einer psychiatrischen Klinik!) steckt an - trotz des zu Tränen rührenden offenen Endes. Vor allem die hintersinnigen und zudem oft witzigen Dialoge überzeugen und regen zum eigenen Nachdenken an: "Alle Lebewesen besitzen die Fähigkeit zur Selbstheilung. Auf K-Pax ist das schon seit Millionen von Jahren bekannt." - "Hören Sie, Prot, auf diesem Planeten bin ich der Arzt und Sie der Patient." - "Arzt, Patient, zwischen was ihr Menschen so unterscheidet." - "Prot, es ist nicht ihre Aufgabe, ... zu heilen ..., sondern meine." - „Warum haben Sie es dann noch nicht gemacht?"
Anmerkung am Rande: Kevin Spacey sollte ursprünglich eine andere Rolle im Film mimen - doch er wollte unbedingt den "Außerirdischen" spielen. Erst zweieinhalb Jahre später bekam er dafür den Zuschlag. Danke für die Ausdauer, Kevin!
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (81) — Film: K-Pax - Alles ist möglich
Kommentar schreibenSurfX 2012/02/07 22:10:12
Kommentar löschenNach zweitem mal anschaun wieder total geflasht.
Auf jedenfall empfehlenswert allein schon wege dem genialen Zusammenspiel von Schnitt, Farben und Musik. Für mich ein absolutes Meisterwerk 10 auf jeden Fall verdient.
Kommentar gefällt mir Antworten
Bohne_ 2012/01/31 11:40:12
Kommentar löschenEin unglaublich schöner Film. Die zum Nachdenken anregenden Dialoge, die exzellente Leistung von Spacey, die tolle Inszenierung, der Soundtrack und diese anziehende positive Grundstimmung. All dies wirkt so gut zusammen, dass es einfach nur Spaß macht diesen Film zu schauen.
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Albinochen 2011/12/08 12:40:01
Kommentar löschenWir haben den Film im Religionsunterricht geschaut, weil es für unsere Lehrerin sogenannte "Jesus Motive in diesem Film gibt. Jesus hin oder her der Film war weitaus besser als manch andere Filme, die man in der Schule schaut.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
BizZzar 2011/11/11 00:53:40
Kommentar löschenEin unglaublicher Kevin Spacey der diesem Film soviel Farbe und Leben einhaucht wie es kein SpezialEffekt kann!
Jeder MUSS diesen Film gesehen haben!
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Digit 2011/10/19 15:25:55
Kommentar löschenIch schließe mich an, wirklich schön und ergreifend!
Kommentar gefällt mir Antworten
Tyler-Durden 2011/10/17 16:58:30
Kommentar löschenEin sagenhaft schöner Film. Mehr davon!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JackoXL 2011/10/10 09:28:13
Kommentar löschenAuch nach Jahren ein immer noch bzw. wieder faszinierender Film, getragen von zwei grandiosen Darstellern und seiner feinfühligen Inszenierung.
Regiesseur Ian Softley macht aus der recht einfachen, aber genauso interessanten Grundidee eine Art sanfte Version von "Einer flog über das Kuckucksnest", die den Zuschauer geschickt bis zum Schluss die Möglichkeit lässt mitzurätseln. Daran liegt eine der großen Stärken des Films. Beim ersten Anschauen hatte ich etwas Bedenken, dass das Ende zu simpel geraten könnte, was das vorher so behutsam Aufgebaute im Nachhinein zerstören könnte. Doch Softley gelingt eine Punktlandung, die man natürlich nicht vorher verraten darf. Die Auflösung halte ich für nahezu perfekt, genau so fühlt man sich am Schluß weder verschaukelt, entäuscht oder vom Kitsch erschlagen.
Bis dahin macht das Zusehen einfach nur mächtig viel Spaß, besonders das Zusammenspiel von Spacey und Bridges ist großartig. Kevin Spacey hat seitdem keine bessere Performance hingelegt. Sein entspanntes Dauerlächeln ist irgendwie ansteckend und seine Körpersprache ist bis in die letzte Nuance perfekt auf die Rolle abgestimmt. Meiner Meinung nach oscarwürdig.
Ein schöner, intelligenter und außergewöhnlicher Film, dessen Ansehen sich immer wieder lohnt, nicht zu letzt da er immer wieder die Möglichkeit lässt, ihn aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
ihre-herrlichkeit 2011/10/10 12:23:58
Antwort löschenDas mit der sanften Version von "Einer flog übers Kuckucksnest" kann ich nicht nachvollziehen. Was hat das damit zu tun?
JackoXL 2011/10/10 15:58:44
Antwort löschenWie in dem Film hilft der Insasse einer Psychatrie den Patienten durch seine unortodoxen Methoden mehr, als es die Ärzte schaffen.
ihre-herrlichkeit 2011/10/10 16:04:19
Antwort löschenJa, gut. Stimmt. Aus der Warte hatte ich es noch nicht gesehen. Andererseits aber schadet er ihnen auch ein wenig, indem er falsche Hoffnungen in ihnen weckt und sie irreleitet.
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JackoXL 2011/10/10 16:06:58
Antwort löschenOb das gut ist oder nicht mag ich nicht beurteilen, wollte nur den Vergleich rechtfertigen.;)
ihre-herrlichkeit 2011/10/10 16:13:53
Antwort löschenJa, hast Recht. ^^
SoulReaver 2011/09/21 17:41:40
Kommentar löschen„Ihr Menschen. Manchmal fällt es schwer zu begreifen wie ihr es so weit gebracht habt.“
'K-PAX' aus dem Jahre 2001 ist einer der stärksten Mystery-Filme überhaupt. Iain Softley inszeniert ein Mystery-Drama mit zwei der besten Darsteller unserer Zeit, dass nie den Boden zur Realität verliert, egal wie unwahrscheinlich uns das vorgetragene doch erscheint.
Prot heißt der neue Patient einer Psychiatrie. Für den Psychiater Dr. Powell keine leichte Nummer, denn Prot behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-PAX zu sein. Powell will ihm helfen, doch gerät immer mehr in Erklärungsnot, denn Prot scheint auf alles eine logische Antwort zu haben und die anderen Insassen scheinen durch Prot auf einen Weg der Besserung zu kommen.
Die leicht verschleierten Bilder und die starke Kameraarbeit von John Mathieson sind in jedem Fall ein optisches Highlight. Der Score von Edward Shearmur wird zur richtigen Zeit eingespielt und verpasst dem Film die richtige Note.
Kevin Spacey spielt Prot. Prot sagt er wäre ein Alien vom Planeten K-PAX der mit Überlichtgeschwindigkeit zur Erde gereist ist. Das Kevin Spacey einer der ganz großen Schauspieler ist, dürfte inzwischen bei jedem angekommen sein. Zwei Jahre vor 'K-PAX' gewann er den Oscar als bester Hauptdarsteller in 'American Beauty'. Auch in 'K-PAX' bringt Spacey eine grandiose Leistung und spielt seinen Charakter in vollen Zügen aus. Auch Jeff Bridges als Psychiater Dr. Mark Powell, bringt eine äußerst starke Leistung und lässt sich nicht von Spacey in den Hintergrund oder an die Wand spielen, sondern kann durchaus mithalten. Beide tragen einen riesigen Teil zur Qualität des Films bei und lassen keine Wünsche offen.
Auf einmal steht er da, mitten auf dem Flughafen. Prot der einer überfallenden Frau nur auf die Beine helfen wollte. Nach kurzen Anschuldigungen der Polizei erzählt Prot seine unglaubliche Geschichte. Natürlich glaubt ihm keiner ein Wort und Prot wird in die Psychiatrie eingeliefert. Nach kurzem Gespräch mit seinem Psychiater Dr. Powell gibt Prot die schnelle Entwarnung, dass er nicht mit bösen Absichten kommt ("Haben sie keine Angst, ich werde nicht aus ihrer Brust herausspringen). Das ist die Einleitung zu einer der an sich spannendsten Geschichten überhaupt. Wer ist dieser Prot? Woher kommt er? Was will er und vor allem, was ist wenn er wirklich ein Außerirdischer ist? All diese Fragen stellen sich und warten auf die Auflösung. Dabei klingt alles was Prot erzählt plausibel und nicht nach einem geisteskranken, für den er von den anderen gehalten wird. Als eine Gruppe Astrophysiker Wind von Prot's Geschichte bekommt, gehen sie mit ihm ins Hayden Planetarium in dem Prot die Bezugspunkte seines Planeten einzeichnen soll. Prot schafft es in wenigen Sekunden ein detailgenaues Bild davon aufzuzeichnen und hinterlässt die Wissenschaftler mit großen Augen. Immer mehr freundet man sich damit an, dass Prot wirklich ein Außerirdischer ist, von dem wir alle noch etwas lernen kennen. Denn Prot ist nicht auffällig, er sieht aus wie einer von uns, ist freundlich, hilfsbereit und direkt sympathisch und scheint viel mehr über die Menschheit zu wissen als jeder andere. Doch auf die anderen Insassen hat er anscheinend eine ganz besondere Wirkung. Patienten mit Neurosen trauen sich langsam aus ihren Zimmern und gehen wieder an die frische Luft, schweigende fangen an zu sprechen und sie sehen Prot immer mehr als eine Art Erlöser an. Prot verspricht zudem eine Person auszuwählen die er mitnimmt nach K-PAX. Anscheinend therapiert der doch fremde Prot die Patienten besser als der erfahrene Psychiater Powell. Bis wir zu dem Punkt der Abreise kommen und wir ganz nah an der Wahrheit sind, die uns am Ende dann doch ziemlich trifft und aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten. 'K-PAX' zeigt uns wie schnell unsere normaler Alltag aus den Fugen geraten kann, wenn etwas passiert, dass wir einfach nicht glauben können obwohl es vor uns steht und doch unglaublich plausibel wirkt.
Fazit: 'K-PAX' ist ein spannendes und sensibles Mystery-Drama der uns durch seine intelligente und spannende Machart nie langweilt. Viel zu sehr will man erfahren wer dieser Prot ist. Ist er nur ein Mensch oder doch ein Alien? Die optischen-Reize und das fantastische Darsteller-Duo machen 'K-PAX' zu einem tollen und faszinierendem Film, ohne jegliche Action, Klamauk oder Kitsch.
„Ich möchte ihnen etwas sagen, Mark. Etwas, dass ihr noch nicht wisst, aber dass uns K-Paxianern schon lange bekannt ist. Das Universum dehnt sich aus und schrumpft dann wieder in sich zusammen. Dann dehnt es sich wieder aus. Ein Vorgang, der sich ewig wiederholt. Was ihr nicht wisst ist, wenn sich das Universum wieder ausdehnt, wird alles so sein wie es war. Welchen Fehler ihr auch gemacht habt, ihr werdet ihn beim nächsten Mal wieder machen. Jeden eurer Fehler durchlebt ihr aufs Neue, und wieder, und wieder, bis in alle Ewigkeit. Darum lautet mein Rat, es diesmal richtig zu machen, denn ... diesmal ist das einzige Mal.“
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
seven 2011/09/21 18:08:08
Antwort löschenSchön. :)
SoulReaver 2011/09/21 19:07:31
Antwort löschenDanke :)
hoffman587 2011/09/21 20:29:41
Antwort löschenJep, sehr gut gemacht. Aber Spacey + Bono ´Brille = Göttlisch:D
SoulReaver 2011/09/21 20:31:06
Antwort löschenDas stimmt :D
Alle 6 Antworten zeigen
Andy Dufresne 2011/09/26 20:55:42
Antwort löschenGanz,ganz stimmiger Kommentar!
SoulReaver 2011/09/26 21:14:33
Antwort löschenDanke :)
Sozionaut 2011/09/21 10:45:30
Kommentar löschenKevin Spacey spielt die Rolle des Prot, ein Außerirdischer, der kurzweilig zur Erforschung der Erde und der Menschen auf Terra weilt, gleich einem Outerspace-Zen-Meister. Spacey ist es, der eine einfach gestrickte Sci-Fi Story zu einer Erzählung über Gesellschaftskritik, Schicksalsschläge und schwierige Lebenswege macht. Auf mich wirkt die gespielte Gelassenheit des Protagonisten als ein Amor Fati, als ein Loslassen-Können von den Errors und Verrücktheiten des Leben, wenn die eigene Sturheit und Verblendung einem das Kreuz zu zerbrechen droht. K-Pax schauen ist wie ein Runde meditieren. Es erleichtert.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
_Garfield 2011/09/21 14:36:33
Antwort löschenLeider viel zu wenig wahrgenommen dieser Film...
Sozionaut 2011/09/21 15:25:47
Antwort löschenJa leider...
silasmwu 2011/09/14 13:26:28
Kommentar löschenEiner dieser Filme, die mich überwältigt haben. Eine schöne Geschichte, die fast schon märchenhaft anmutet und an uns Menschen appelliert, außerhalb unserer heutzutage so rationalen Welt, einen kleinen Platz in unserer Weltanschauung für die kleinen und großen Wunder freizuhalten. Wer diesen Film gesehen hat, glaubt für einen Moment selbst daran: Alles ist möglich!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dom699 2011/09/08 20:02:06
Kommentar löschenEin gutes Beispiel dafür, dass bei Filmen oft das "Wie" wichtiger ist als das "Was". Die Story des (möglichen) Aliens in Menschengestalt, dass einen Mordfall aufklärt, ein paar psychisch Kranke heilt und nebenbei das Familienleben seines Psychaters rettet, ist eigentlich höchst unspektakulär und klingt nach kitschigem B-Film. Aber da sämtliche Darsteller, allen voran Jeff Bridges und Kevin Spaces, so unglaublich gut spielen und harmonieren, und die Optik sowie die musikalische Untermalung so wunderschön ist, wird der Film weit über seinen eigentlichen Gehalt aufgewertet.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
doctorgonzo 2011/09/08 20:38:55
Antwort löschenGenau so.
TheJoker 2011/12/20 19:03:32
Antwort löschenbesser kann mans eigentlich nicht erklären ;-)
Zurbinjo 2011/08/14 10:11:57
Kommentar löschenWenn man jeder weiteren Sekunde des Films nacheifert, weil man einfach nur erfahren will, wie es weiter geht, so zeichnet dies doch wohl einen guten Film aus. K-Pax ist zu keinem Augenblick langweilig, wirft von Beginn an ein ganz großes Fragezeichen auf, welches dann immer kleiner, zum Ende hin aber wieder größer wird. Und ganz am Ende... ist es leider immernoch da. Es gibt Dinge, die offen bleiben und der eigenen Interpretation unterliegen, was ja eigentlich nicht weiter schlimm ist, jedoch halte ich die einzige logische Interpretation für unbefriedigend, weil zu simpel.
Nunja... das Ende von großartigen Geschichten ist oft nicht so, wie es die durch die großartige Geschichte geschürten Erwartungen gerne hätten. Trotz dieses erheblichen Makels bleiben immernoch 8 Punkte für K-Pax übrig.
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Punsha 2011/06/12 23:40:06
Kommentar löschenIst dieser merkwürdige Prot verrückt oder stammt er wirklich von einem anderen Planeten? Ehrlich gesagt: Es war mir egal, denn diese fade und emotionslose Inszenierung der ersten halben Stunde ähnelte wohl eher einem Besuch bei meiner Oma als einem guten Film. Ich hatte auch keine Ahnung, in welche Richtung sich nun die Story bewegen würde. Kommt jetzt irgend so ein Sci-Fi-Zeug oder wird das eine sozialkritische Lehrstunde? Das und die Hoffnung, dass die beiden super Schauspieler endlich einmal etwas für mein Wohl tun, ließen mich den Film weiter verfolgen. Und siehe da: Bridges wachte aus seinem Tiefschlaf auf und spornte Spacey gleich mit an, der daraufhin bis zum Ende eine unglaubliche Performance hinlegt, so wie ich es eigentlich immer von ihm gewohnt war. Und mit diesem Erwachen kamen sogleich auch ein paar Emotionen und Tiefe, an die ich schon fast nicht mehr geglaubt hatte. Der Nebel verschwindet und die Sicht wird immer klarer und als ich nun endlich was sehen kann, kommt der Nebel wieder.
Der Film ist zu Ende. Er lies mich unbefriedigt zurück.
Eine insgesamt schwache Inszenierung mit Tiefe, die viel besser zum Ausdruck hätte kommen können. Ein Film, den einzig und allein Bridges und vor allem Spacey ausmacht und wegen derer beeindruckender Performances noch des Prädikat "gut" erhält.
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Oceanic6 2011/06/13 00:08:10
Antwort löschenIch bin empört. ;)
Punsha 2011/06/13 00:32:39
Antwort löschenAh, hab ich mir doch gedacht, dass wieder gemeckert wird. :D
Isolation 2011/06/13 10:58:14
Antwort löschenSünder! :-O
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Punsha 2011/06/13 12:00:40
Antwort löschenWar dir klar, dass wir schon mal 92% hatten? Wir entfernen uns immer weiter. :D
Punsha 2011/06/13 13:49:44
Antwort löschenAber guggi gefällts, also kanns ja gar nicht so falsch sein. :)
Isolation 2011/06/02 11:39:11
Kommentar löschenIst er verrückt? Ist er wahnsinnig? Dennoch befindet sich in ihm so viel Wissen und Weisheit. Ein unbekanntes Genie? Er kommt von dem Planeten "K-Pax", zumindest glaubt er das. Dort soll es keine Gesetze, keine Regeln geben. In meiner Vorstellung muss es der Himmel sein, muss es auf K-Pax himmlische Verhätnisse geben.
Es gibt an diesem Ort kein Zahn um Zahn, kein Auge um Auge. Ein Planet in ständiger Dämmerung, während er von zwei Sonnen umgeben wird, die aber nur aller 200 Jahren ihr Licht vereinigen.
Der Gedanke daran ist schön, die Züge scheinen wahr zu sein, die einzige Sprache ist die Vollkommen- und Vollständigkeit. Ein Funke Hoffnung springt auf uns alle hernieder, doch ist er zu schwach, zu vollkommen.
Wir haben die Richtung des Lebens definiert, fremde Orte können nicht weiter fortgeschritten sein.
Dieser Mann, der sich selbst Prot nennt, muss in seiner Seele ausgebrannt sein, eine vielleicht nicht heilbare Krankheit besitzen.
Und doch werde ich warten, warten auf den blauen Vogel, der irgendwann zu mir singen und sprechen wird.
Ich weiß nicht, wer oder was Prot ist. Ich weiß nicht, woher er kommt. Aber eines hat er mir gegeben: Glauben.
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Holziade 2011/05/28 19:34:23
Kommentar löschenKevin Spacey wie vom anderen Stern :)
Ich persönlich finde solche Filme - die mal ohne goß aufgetragene Action - dafür aber mit genialen dialogtechnischen Reizen punkten genial. Von Anfang an war der Film für mich ein Genuss - vor allem auch durch eine wirklich gute schauspielerische Leistung von Kevin Spacey (einem meiner Lieblingsdarsteller). Wer einen etwas ruhigeren - aber dafür sehr ergreifenden Film sucht - der hat hier sein Ziel erreicht. K-Pax ist absolut sehenswert
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Kakkebaer 2011/05/19 15:23:42
Kommentar löschenBei dem Film bekommt ich immer wahnsinnige Lust, Obst zu essen.
Aber nicht dafür gibts von mir 8 Punkte, sondern für die wunderbare Idee und deren Umsetzung. Ergreifend.
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Oceanic6 2011/05/11 19:34:27
Kommentar löschen"Dying is something you have no control over. Why waste your life being afraid of it?"
Jetzt habe ich ihn also auch endlich gesehen, 'K-Pax', das hochgelobte Sci-Fi-Drama. Und ich bin sehr angetan, denn der Film spricht so viele Wahrheiten aus, besitzt eine Story abseits von all dem Hollywood-Gedöns, welche sehr zum Denken und Grübeln anregt.
Die Grundidee ist schnell zusammengefasst. Mitten im New Yorker Bahnhof erscheint wie aus dem nichts ein Mann namens Port (Kevin Spacey), der behauptet vom Planeten K-Pax zu stammen. Logische Schlussfolgerung: Er wird in eine Psychiatrie eingeliefert. Von nun an bemüht sich Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) für Ports Zustand eine Erklärung zu finden. Währenddessen geschehen immer mehr seltsame Dinge in der Psychiatrie, bis keiner mehr weiss, was nun Wahrheit oder Unsinn ist.
Die Story ist einfach grandios. Der Film setzt sich mit dem Verstand des Menschen auseinander, mit seinem Glauben an das Unmögliche. Die Dialoge sind sehr schön, von witzig bis dramatisch bekommt der Zuschauer hier alles geboten. Die Technik ist herausragend, ganz besonders die eingefangenen Bilder wissen zu begeistern. Die Schauspieler bieten ebenfalls eine grandiose Leistung, allen voran jedoch Kevin Spacey, der hier selbst Jeff Bridges an die Wand zu spielen vermag. Und letztendlich dieser wunderschöne Soundtrack, der die perfekte Untermalung für dieses sich zwischen Mysterie, Sci-Fiction und Drama abwechselnde Werk bietet. Dass sich dabei kleinere Längen einschleichen und die Lösung am Ende etwas leicht zu erklären ist, sehe ich zwar als negative Punkte, jedoch vermögen diese den Gesamteindruck kaum zu trüben.
'K-Pax' ist ein intelligenter Film, welcher zwei gefüllte Stunden Spass und Kopfkino zu bieten hat und nebenbei einige unumstößliche Wahrheiten über die geistige Einstellung der Menschheit aufzeigt.
Ach Gott, ich bin schon über der Zeit. Muss euch daher jetzt leider verlassen, denn ich habe einen Lichtstrahl zu erwischen!
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Imran 2011/05/11 19:49:36
Antwort löschenWow, ich muss den sehen! Danke für den Kommentar, Oceanic, nie hätte ich gedacht, dass in diesem Film, der sonst auf ProSieben läuft, etwas Gutes stecken kann.
Hab ich das richtig verstanden, dass der mit Kevin Spacey (! derzeitiger Lieblingsschauspieler!) und philosophischen Themen ist?!
Goil ;)
Oceanic6 2011/05/11 19:52:47
Antwort löschenJa das hast du richtig verstanden, ich hab ihn mir eigentlich nur aufgrund einer Empfehlung und wegen der Darsteller angeschaut, denn sowohl Spacey als auch Bridges zähle ich zu meinen Lieblingsdarstellern. Dass der dann auch noch so philosophisch ist, hätte ich nie gedacht.^^
facepalm 2011/05/11 20:04:08
Antwort löschenSehr schöner Kommentar, danke dafür ;)
Oceanic6 2011/05/11 20:06:57
Antwort löschenDanke, ... bitte, gerne. ;)
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der cineast 2011/05/11 20:34:19
Antwort löschenIch liebe den Satz aus dem Film. :))
DiFichiano 2011/05/12 19:13:56
Antwort löschenSehr schön :) Ist wirklich ein spitzenfilm!
proADDY 2011/04/23 15:11:29
Kommentar löschenDieser Film hat mich ganz und gar mit seinem Charme umsponnen, sodass ich als alles zu Ende war zufrieden aufschluchzen musste. Gutes Zeichen^^
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Maria Hanel 2011/04/16 23:41:46
Kommentar löschenSchon allein der Soundtrack zu Anfang des Films macht dem Zuschauer Lust auf mehr. Nur wenige Minuten später taucht Kevin Spacey auf, der es einem auf seine unglaubliche Art unmöglich macht ihn nicht zu mögen. Man empfindet sofort Sympathie für den angeblich verrückten Prot und würde am Liebsten nur ihn auf dem Bildschirm betrachten. Seine Sonnenbrille verleiht ihm etwas Geheimnisvolles, das ihn während des ganzen Films als unsichtbarer
Begleiter umgibt. Das ständige Hin und Her um das Rätsel seiner Herkunft lässt den Zuschauer beinahe platzen vor Neugierde. Diese Rolle übernimmt für uns Jeff Bridges, der sich hier als Psychiater ebenfalls zwischen Vernunft und Glaube des Außergewöhnlichen befindet. Also stellt er Prot Aufgaben, die dieser auf eine grandiose und liebenswerte Art löst. Und auch seine Liebe zu Obst bringt den ein oder anderen zum Schmunzeln. Vor allem wenn eine Banane samt Schale dran glauben muss. Fantastisch!
Doch auch die Tragik kommt hier nicht zu kurz. Denn noch einmal wird der Zuschauer hin und her gerissen. Denn Dr. Mark Powell (Bridges) kommt der Vergangenheit von Robert Porter alias Prot auf den Grund. Doch was er findet ist alles andere als erfreulich. Auch hier überzeugt Spacey wieder mit unglaublicher Leistung. Der schnelle Wechsel zwischen hilfsbereitem, netten, schlauen und überaus sympathischen Außerirdischen zu verzweifeltem, wütendem, trauerndem und liebendem Vater ist so gut, dass es einem unmöglich gemacht wird noch vor der Auflösung sagen zu können, ober Prot nun vom Planeten K-Pax stammt oder nicht. Und selbst nach der Auflösung bleibt manch einer nachdenklich, ein anderer geschockt, wieder ein anderer erleichtert oder sogar verwirrt.
Doch eines bleibt immer gleich. Die Begeisterung für diesen grandiosen Film!
Aber wer würde von einem Film mit Kevin Spacey und Jeff Bridges etwas anderes erwarten?
Diesen Streifen kann man sich immer und immer wieder anschauen...und sich somit aufs Neue überraschen lassen!
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DarthStarkiller 2011/04/12 19:43:56
Kommentar löschenSpacey und Bridges sind echt klasse Schauspieler. Durch sie wird gezeigt das es möglich ist, einen guten Film ganz ohne irgendwelchen Schnick-Schnack zu machen, so wie K-Pax es ist.
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