Kagemusha - Der Schatten des Kriegers
Kagemusha (1980), JP Laufzeit 152 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 17.10.1980
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von Akira Kurosawa, mit Tatsuya Nakadai und Tsutomu Yamazaki
Kurz vor der Hinrichtung wird ein Dieb von einem japanischen Clan gerettet. Er soll als Doppelgänger des toten Fürsten die Armee des kriegerischen Clans führen. Obwohl anfangs noch unsicher, genießt er bald seine neue Rolle – es gelingt ihm, Freund und Feind zu täuschen. Gegen den Willen seiner Auftraggeber bestimmt er nun das Schicksal des Fürstenhauses mit. Mit 25.000 Soldaten zieht der Takeda-Clan in die letzte Schlacht.
Cast & Crew
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Akira Kurosawa
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Tatsuya Nakadai
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Tsutomu Yamazaki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nobukado Takeda
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Kenichi Hagiwara
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Jinpachi Nezu
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Hideji Ôtaki
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Daisuke Ryu
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Regie
Schauspieler
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Masayuki Yui
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Kaori Momoi
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Mitsuko Baisho
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Hideo Murota
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Masato Ide
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Akira Kurosawa
- Genre
- Kriegsfilm, Drama
- Ort
- Japan
- Handlung
- Armee, Doppelgänger, Exekution, Krieger
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Kagemusha - Der Schatten des Kriegers
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Trailer zum Film Kagemusha - Der Schatten des Kriegers
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Kritiken (2) — Film: Kagemusha - Der Schatten des Kriegers
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDas Mittelalterliche Japan, wir schreiben das Jahr 1572. Im feudalen Herrschaftsgefüge des Landes geht es drunter und drüber. Mehrere große Clans haben sich zu 2 Parteinen verbündet, die in erbitterter Fehde zueinander stehen. Der siegreiche Führer des Takeda Clans, Fürst Shingen Takeda, scheint gegen jede Niederlage gefeit und versetzt seine Gegner in ehrfürchtigen Respekt. Während der Belagerung der wichtigsten Burg auf dem Weg zur Hauptstadt Kyoto rettet der Bruder des Fürsten, der bisher als sein Doppelgänger aufgetreten war, einen Dieb vor seinem Todesurteil. Der Grund: Der Gesetzlose ist dem Fürsten wie aus dem Gesicht geschnitten und soll in Zukunft dem Fürsten als Doppelgänger dienen. Kurz darauf schon wird Shingen bei einem Besuch an der Front von einem Schützen getroffen und stirbt kurz darauf an seinen Verletzungen. Noch auf seinem Totenbett verfügt er seinen letzten Willen: 3 Jahre lang soll sein Tod geheim gehalten werden, um die Feinde zu täuschen und so den endgültigen Sieg zu erlangen...
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Ulrich Behrens
Kommentar löschenKurosawas Epos über das Haus Takeda ist wesentlich mehr als ein Historienfilm. Letztlich ist er gar kein Historienfilm, sondern eine grandiose filmische Auseinandersetzung über die Mechanismen der Macht und der sie begleitenden Ideologie. Das Zeichen, das Shingen zum Sinnbild seiner Macht gekürt hatte: „Der Berg (er, Shingen) bewegt sich nicht” wird zum Alptraum für sein Haus und alle, die dazu gehören. Es enthüllt sich als leere Floskel, als Worthülse.
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Kommentare (5) — Film: Kagemusha - Der Schatten des Kriegers
Kommentar schreibenwidescape 2011/05/13 01:04:25
Kommentar löschenIch verstehe nicht, warum das ein Meisterwerk sein soll. Die Story könnte gut sein, wird aber kindlich erzählt. Bei den Aufnahmen gibt's schöne Ideen, aber keine gute Bildaufteilung. Lediglich die Schauspieler machen einen guten Job – leider indem sie unglaubwürdige Charaktere spielen. Echt schwach.
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Goblin-Commander 2010/10/31 21:38:18
Kommentar löschenDas was man sonst von Kurosawa nur in Farbe zusehen bekam liefert er jetzt in Farbe ab. Doch Kurosawa greift nicht einfach zur Farbkamera sondern er setzt Farben noch bewusst in seinem Film ein . So wird schon mal vor einem blutroten Hintergrund eine Schlacht ausgetragen. Allgemein zeigt Kurosawa die Schlachten viel realistischer als man es gewöhnt ist. Da sieht man nicht nur Leichenberge sonder auch noch die strampelnden Pferde und halbtote herum Kriechende Soldaten nach der Schlacht.
Hauptaugenmerk der Handlung ist allerdings grob gesagt wie ein Clan im Schatten seines Herrschers stehen kann und was ein Doppelgänger Gefühlsmäßig dabei alles durchmachen muss und wie es in der Mechanismen der Macht überhaupt erst dazu kommt das ein Doppelgänger eingesetzt wird und wie dies abläuft.
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Godfather 2010/10/31 22:01:01
Antwort löschen"was man sonst von Kurosawa nur in Farbe zusehen bekam liefert er jetzt in Farbe ab" - etwas sinnfrei, meintest wohl sw :D
naja ich werd ihn mir wohl auch mal angucken
Goblin-Commander 2010/11/01 10:48:57
Antwort löschenJa hast recht
micomahn 2010/10/18 12:16:58
Kommentar löschenSorry! Nur weil Kurosawa sonst ein guter Regiseur ist kann man ruhig mal die Wahrheit sagen.
Der Film ist lullig mittelmäßig bis schlecht!
Das Thema des Doppelgängers hätte interessant umgesetzt werden können.
Aber außer, dass sein Vorgänger ständig wiederholt wie schwierig der Job ist kommt davon nicht viel rüber.
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Jan Terzky 2010/07/23 18:24:33
Kommentar löschenDer Film erreicht nicht ganz das Niveau der Meisterwerke wie "Schloss im Spinnwebwald" oder "Die Sieben Samurai". So gefallen mir nicht immer die Schlachtszenen, die auch dramaturgisch (vor allem am Ende) nicht nötig sind. Meiner Ansicht nach ist er dennoch einer der besten Filme des japanischen Regisseurs. Sehenswert auch die Schauspielkunst von Tatsuya Nakadai, der die Doppelrolle überzeugend ausfüllt. Also: Unbedingt ansehen, nicht nur die Interessenten für japanische Geschichte...
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JimiHendrix 2009/09/19 18:52:31
Kommentar löschenIntelligentes und farbvolles Epos von Kurosawa.
Akira Kurosawa mal nicht in alter schwarz-weiß Manier, sondern er nutz die technischen Filmmöglichkeiten der Zeit um sein Werk mit viel Farben zu veredeln.
Wie schon bei "Ran", handelt der Film von verfeindeten Königreichen die sich in Massenschlachten messen.
Ich konnte mit diesem Film mehr anfangen, weil er nicht ganz so symbolisch und langsam von statten ging, wie sein Nachfolger.
Auch waren die Handlungsstränge interessanter und boten mehr Action.
Das Farbenmeer, dass sich einem bei Schlachten bot, war wirklich beeindruckend und unterhaltsam für die Augen.
Auch der Geist kam nicht zu kurz, weil die Grundgeschichte recht klug und moralisch war, wie man es von Akira Kurosawa gewohnt ist. Die innere Zerrissenheit des gezwungenen Doppelgängers und dessen Verlust seiner eigenen Persönlichkeit war hier das zu behandelnde Hauptthema.
Also ist dieser Film nicht nur für Interessierte des alten Dynastienkriegs in Japan des 16.Jahrhunderts geeignet, sondern auch für Leute, die was mit Tiefgang brauchen.
Einziger Kritikpunkt für mich war Erstens die Länge, es war zwar nicht so erschöpfend wie bei "Ran", aber trotzdem zerrte es an meinem cineastischen Durchhaltevermögen. Habe ihn gleich morgens geguckt, was die Einschlafrisiken um ein Vielfaches herunterschraubte.
Aber auch der Charme des schwarz-weißen Bilds und Toshiro Mifune vermisste ich hier ein wenig.
Generell ist zu sagen, dass man sich auf Kurosawas Filme immer verlassen kann, obwohl im Jahre 1980 seine große Zeit schon länger vorbei war.
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