Kalter Schweiß

De la part des copains (1970), FR/IT/BE
Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 14.01.1972

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5.2 Kritiker
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von Terence Young, mit Charles Bronson und Liv Ullmann

Joe Martin hat mit seiner kriminellen Vergangenheit abgeschlossen. Er zieht mit seiner Familie an die idyllische Cotê d’Azur zurück, um dort zur Ruhe zu kommen. Doch plötzlich erwachen die Schatten der Vergangenheit zum Leben, denn eines Tages tauchen Joes alte Komplizen auf, um ihn zu überreden in einen großen Drogendeal einzusteigen. Als er das jedoch ablehnt, entführen die Gangster seine Familie und damit drohen alle zu töten, sollte er sich weiterhin weigern: Ein folgenschwerer Fehler, denn jetzt haben sie eine erbarmungslose Kampfmaschine auf ihren Fersen, die immer noch weiß wie man mit Waffen umgeht. Im Kampf um das Leben seiner Liebsten kennt Joe keine Gnade.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Kalter Schweiß

Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Die Hände bleiben trocken. Regisseur Terence Young durfte sein Leben lang den Titel "James Bond-Macher" mit sich tragen, enttäuscht aber wie viele seiner 007-Kollegen außerhalb des Geheimdienstes mit schlapper Routine. KALTER SCHWEISS wäre eher was für Michael Winner gewesen. Der Film nimmt lange Zeit keine Fahrt auf und rekrutiert seine Spannung leider irgendwann ernsthaft daraus, ob James Mason seine Knarre noch halten kann oder nicht. Entschädigung bringt eine Autojagd, für die selbstverständlich der begnadete Stuntfahrer und -koordinator Rémy Julienne verantwortlich zeichnet.

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Kommentare (3) — Film: Kalter Schweiß

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filmschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Es ist ganz bestimmt nicht hinderlich, den Schauspieler Charles Bronson zu mögen, um am Film "Kalter Schweiß" seinen Spaß haben zu können. Wie so oft in seiner Karriere spielt er hier den guten Kerl, der allerdings ebenso gehörig austeilen kann wie seine Widersacher. Diesmal aber nicht aufgrund von Rachegelüsten, sondern der puren Selbstverteidigung wegen. James-Bond-Regisseur Terence Young weiß aber auch, wie er seinen Star gut in Szene setzen kann. Zeit für große Einführungsszenen wird nicht verschwendet, denn ziemlich schnell geht es in diesem Fall zur Sache beim Duell zwischen Bronson mit Frau und Kind auf der einen und seinen früheren Kumpanen auf der anderen Seite. Der Aufhänger einer vermeintlich kriminellen Vergangenheit und deren Abrechnung in der Gegenwart ist nicht unbedingt die originellste Idee für einen Filmeinstieg, doch schafft es Young daraus einen veritablen Actionthriller mit französischem Flair der 60er/70er Jahre zu kreieren. Behilflich sind auch die anderen durchaus namhaften Schauspieler wie die Ingmar-Bergman-erfahrene Liv Ullmann, James Mason oder Bronsons Ehefrau Jill Ireland, die ja später des öfteren gemeinsam in Filmen zu sehen waren. Im Gedächtnis bleibt natürlich die ausführliche Autoverfolgungsjagd in der zweiten Hälfte des Films mit einer Kiste namens Opel Commodore, die zwar etwas die Fahrt aus der eigentlichen Geschichte herausnimmt, jedoch immerhin ganz nett anzuschauen ist. "Kalter Schweiß" macht es sich vielleicht am Ende etwas zu einfach, als kurzweilige Genre-Ware für zwischendurch taugt es insgesamt aber allemal.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Actionreicher Bronson-Klassiker mit Starbesetzung. Nicht sein bester Film, aber doch gelungen.

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plattfuss69

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Bewertung3.5Schwach

Öde Inszenierung, unglaubwürdige Handlung, seltsame Schnitte, langweilig bis zum Einnicken. Das war "Euro-Action" a la 70er Jahre. Dass Bronson auch besseres draufhatte, ist bewiesen, aber dieser Streifen gehört in die Mottenkiste.

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