Kapitän Nemo

Captain Nemo and the Underwater City (1969), GB
Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 19.12.1969

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- Kritiker
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von James Hill, mit Chuck Connors und Nanette Newman

Zur Zeit des amerikanischen Sezessionskrieges um 1861: Auf der Fahrt von New York nach Bristol gerät eine Barke in ein schweres Unwetter und sinkt. Ein Teil der Passagiere kann sich in die Boote begeben, andere springen über Bord. Sie scheinen verloren, als plötzlich Froschmänner herbei schwimmen und die Schiffbrüchigen in ein Tauchboot bringen. Es ist die “Nautilus” von Kapitän Nemo, der mit seinen Männern zufällig Zeuge der Schiffskatastrophe war. Nemo bringt die sechs geretteten Passagiere in seine Stadt Templemere auf dem Meeresgrund. Dort kommen die Schiffsbrüchigen – Senator Fraser, Lomax, Barnaby, Swallow, Helena und ihr Sohn Philip – aus dem Staunen nicht mehr heraus. Templemere, von einer riesigen Glaskuppel überwölbt, scheint ein kleines Paradies zu sein. Man speist von goldenem Tafelgeschirr, achtet jedoch das Gold so wenig, dass es tonnenweise auf dem Schrottplatz herumliegt. Allerdings gibt es auch Gefahren für die Stadt 7.000 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Ungeheuer Mobula versucht immer wieder, Templemere anzugreifen. Als Lomax flüchten will, beschwört er um ein Haar eine Katastrophe herauf. Fraser gelingt es, Kapitän Nemos Vertrauen zu gewinnen. Dennoch zieht es ihn zurück auf die Erde. Er ahnt nicht, in welche Gefahr er sich begibt, als er zusammen mit Barnaby und Swallow in einem Schwesterschiff der “Nautilus” zu entkommen versucht.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Kapitän Nemo

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filmschauer

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei "Kapitän Nemo" handelt es sich um eine zum größten Teil gemütlich anzuschauende Fantasiegeschichte in loser Anlehnung an den Jules-Verne-Klassiker "20.000 Meilen unter dem Meer". Gezeigt wird eine alternative Unterwasserwelt, die abgekapselt vom Rest der Menschheit ein harmoniebedürftiges Leben fernab eines kapitalistischem Systems und zerstörerischem Kriegstreibens führt. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden, denn wenn man erstmal dort ist, ist ein Fortgang nach oben höchst unerwünscht, so die hartnäckige Sicht des Kapitäns. Nicht uninteressant ist da die Frage nach der eigenen Lebensphilosophie, die der Film mit der unheitlichen Verhaltensweise seiner Figuren veranschaulicht. Mit Robert Ryan als Nemo sowie Chuck Connors als Anführer der neuen "Gäste" sind besonders die Hauptrollen gut besetzt, deren langsam aufziehender Grundsatzkonflikt einen der interessanteren Reizpunkte bietet. Ansonsten ist das alles eine sehr gemächliche Kost, das aber mit liebevoll gestalteten Sets voller Goldverzierungen einen schönen altmodischen Eindruck hinterlässt. Ein Film für den verregneten Samstagnachmittag.

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Filmkenner77

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Wenn du den in die Finger bekommst, nicht wieder wegnehmen lassen. ;-) Aber der läuft eh jedes Jahr irgendwo im Fernsehen.


filmschauer

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Keine Sorge, ich werd' dafür sogar meine weggelegten Wolverine-Klingen extra aus dem Schrank holen. ;)


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"Kapitän Nemo" ist ein altmodisches, gut gemachtes Fantasy-Abenteuer für die ganze Familie, das allerdings mit Jules Vernes Vorlage außer dem Namen des Protagonisten und dem Tauchboot Nautilus nichts gemein hat. Tricktechnisch ist der Film ganz in Ordnung, wenn man bedenkt, dass er aus dem Jahre 1969 stammt. Schauspielerisch bekommt man Durchschnittskost geboten, wobei Robert Ryan in der Titelrolle nicht unbedingt wie eine Idealbesetzung wirkt, um es vorsichtig zu formulieren. Letztlich ist "Kapitän Nemo" ein akzeptabler Streifen, der aber bei weitem nicht an den 15 Jahre zuvor entstandenen Klassiker "20000 Meilen unter dem Meer" heranreicht.

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Adolf Graser

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gut gemacht

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neumann2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Positiv "altmodische" Verne-Verfilmung. Passt einfach alles zu einem Roman aus dem 19. Jahrhundert.

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Chechen-girl

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Bewertung9.5Herausragend

Ist ein schöner film

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