Katzelmacher
Katzelmacher (1969), DE Laufzeit 88 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 22.11.1969
7.2
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von Rainer Werner Fassbinder, mit Irm Hermann und Lilith Ungerer
Das Leben der jungen Leute in einem kleinen, bürgerlichen Vorstadtrevier läuft in streng geregelten Bahnen: Marie geht mit Erich, Paul schläft mit Helga, Peter nutzt Elisabeth aus und Rosy geht für Geld mit Franz ins Bett. Man trifft sich, trinkt und fällt sich gegenseitig auf die Nerven. Als der Grieche Jorgos in diesen von Langeweile verkrusteten Alltag einbricht und eine Affäre mit Marie beginnt, erwachen die Männer aus ihrer Lethargie. Neid und Eifersucht schlagen in Fremdenhass um. Mit Gewalt wollen sie die alte Ordnung wieder herstellen.
Cast & Crew
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Rainer Werner Fassbinder
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Irm Hermann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elisabeth
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Lilith Ungerer
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Hanna Schygulla
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Doris Mattes
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Peter Moland
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Elga Sorbas
Regie
Schauspieler
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Rainer Werner Fassbinder
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Elga Sorbas
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Hans Hirschmüller
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Rudolf Waldemar Brem
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Harry Baer
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Katrin Schaake
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau im Restaurant
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Rainer Werner Fassbinder
- Genre
- Sozialdrama
- Ort
- Kleinstadt
- Handlung
- Ausländer, Kleinbürgertum, Rassismus
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Katzelmacher
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Kritiken (2) — Film: Katzelmacher
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenFassbinders Portrait einer Gruppe junger Erwachsener passt sich seinem Sujet an: genau wie das Leben seiner Protagonisten verläuft Katzelmacher überaus langsam, langweilig, ereignislos. Viele Momente sind austauschbar. Es gibt nichts, worüber es sich zu reden lohnt. Der Film ist heute noch genauso aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung. Er mahnt eindrücklich, sich dem Teufelskreis aus Arbeits- und Antriebslosigkeit zu entziehen und gleichzeitig, nicht willkürlich Feindbilder zu erschaffen, die das eigene Versagen kaschieren. Obwohl sich der Film nicht in den hysterischen Gewässern einiger anderer Werke von Fassbinder befindet ist er doch recht anstrengend und verlangt viel Geduld.
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Ulrich Behrens
Kommentar löschen„Katzelmacher“ – übrigens ein bayerisch-österreichisches Schimpfwort für Fremde – deutet schon hin auf die späteren Filme, in denen das Melodramatische im Rückbezug auf Fassbinders „Vorbild“ Douglas Sirk die Beziehungen zwischen Personen und Gesellschaft noch deutlicher konturiert. In „Katzelmacher“ ist es vor allem die minimalistische Sprache, eine fast tote Sprache, die zum Ausdruck von Verhalten wird, dessen sich die Handelnden nicht (mehr) bewusst sind. Die Gesellschaft, die sie repräsentieren, ist erstarrt und dreht sich in immer gleichen Bahnen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentar — Film: Katzelmacher
Kommentar schreibenalanger 2008/08/10 17:04:50
Kommentar löschenfingerübung von und mit fassbinder himself als "grieche aus griechenland".
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