Kein Sterbenswort

Ne le dis à personne (2006), FR
Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller

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6.3 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
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von Michael Apted und Guillaume Canet, mit François Cluzet und Marie-Josée Croze

Acht Jahre ist es her, dass Alexandres Frau Margot verschleppt und von einem Serienkiller ermordet wurde. Seither ist er auf der Suche nach der Wahrheit. Jahre später erhält er genau an ihrem Todestag eine mysteriöse E-Mail – ein Lebenszeichen von Margot? Hoffnung keimt auf und Alexandre begibt sich auf die Suche nach seiner totgeglaubten Frau. Dabei gerät er auch selbst in Verdacht. “Kein Sterbenswort” ist die spannende Verfilmung des internationalen Bestsellers “Tell No One” von Harlan Coben. Ein echtes Highlight für alle, die Thriller lieben – mitreißend originell und voller überraschender Wendungen.

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Kritiken (2) — Film: Kein Sterbenswort

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

"Packender Psycho-Reißer aus Frankreich! Garantiert nichts für schwache Nerven!" -
jenes prognostizierte jedenfalls meine TV-Zeitschrift, und gab mir damit endlich einen handfesten Grund, meine Faulheit zu überwinden, und das - in einem Anfall von geistiger Umnachtung abgeschlossene - Abonnement zu kündigen.

Denn auch wenn ich das zugrundeliegende Buch nicht gelesen habe, so wage ich mir doch vorzustellen, in welchen Kreisen es die meiste Beachtung findet: "Kein Sterbenswort" passt gar wunderbar in den Mankell-Larsson-Karton, dessen Inhalte sich immer um gänzlich konstruierte Prostitution-Firmen-Vergangenheitstrauma-Geschichtlein drehen, nichtsdestotrotz aber unzählige Massen an U-Bahn-Lemmingen verzückt in dem Gefühl zurück lassen, sie würden gerade ziemlich guter und wichtiger Literatur beiwohnen.
Ja, und das kommt halt dabei raus, wenn man die SPIEGEL-Bestellerliste verfilmt: "Kein Sterbenswort" ist ein gänzlich langweiliges…


Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

doctorgonzo

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Das Buch zu TV Digital?


Dolly Zoom

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Danke für den Buchtipp, Hitmanski :P


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.5Sehenswert

"Kein Sterbenswort" ist ein gelungener Thriller aus Frankreich. Wieder einmal bestätigt sich die These, dass die Franzosen abseits von Komödien sehr gutes Kino machen. Wer mit dem Genre etwas anfangen kann, sollte sich diesen Film in jedem Fall ansehen!

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Kommentare (20) — Film: Kein Sterbenswort

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Uwe B.B.B.

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein guter, interessant erzählter Krimi.

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I_have_seen

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Bewertung7.5Sehenswert

Die guten französischen Filme haben Ihren ganz eigenen Stil und -wie ich finde- Charme ... und das trifft auch auf "Kein Sterbenswort" zu.

"Kein Sterbenswort" ist anspruchvolle Unterhaltung über das emotionale Leben in einer post-mondänen Kultur, atomosphärisch, emotional ansprechend und interlektuell. Eine abgründig morderische Geschichte, mystisch-spannend und facettenreich dargeboten, verknüpft mit einem spürbar geplagten und von Liebe angetriebenen Ehemann.

Ein sympathisch-liebevoll umgesetzter Film der die neugier auf verschiedene Weise weiterführt von einer scheinbar recht simplen Frage 'Ist Sie es ...' zur recht verworrenen und komplexen Frage 'Wer sind die...' ...und das mal auf eine etwas andere Art und Weise erzählt. Wie hier das Internet eingebunden wurde um eine geheimnissvolle Spannung zu erzeugen habe ich so noch nicht gesehen ...

insofern ist "Kein Sterbenswort"....
EINE SEHR GUTE IDEE, ZIEMLICH GUT GEMACHT !
Den Film kann ich als sehenswert empfehlen.
Unter den aktuelleren Fimen der letzten 10 Jahre gibt es unerwartete Perlen ....

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horstkevin

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Bewertung7.0Sehenswert

Wo Thriller drauf stand, war Thriller nicht drin.
Macht aber nichts, denn auch wenn sich der Film grob geschätzt die erste Hälfte zieht wie 'nen Kater, weiß er durch seine Wendungen zu überzeugen. Richtig Spannung kommt leider nicht auf, aber die Schauspieler verstehen ihr Handwerk und hiefen den Film somit über seine Schwächephasen.
Man muss sagen das die Franzmänner wirklich gute Filme drehen können, selten bin ich enttäuscht worden. Hat sich diesmal nicht geändert.

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Dissonanz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine intelligent konstruierte, bewegende Geschichte, gute Schauspieler.. what more can I say?

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Isolation

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Bewertung5.5Geht so

Ich hatte durchweg das Gefühl, dass dem Film "Kein Sterbenswort" eine Seele fehlte. Zwar fand ich die Geschichte von der Grundidee sehr spannend, aber die Umsetzung ist nicht ganz gelungen. Der Streifen braucht ewig, bis er mal auf den Punkt kommt und leidet an seiner schwachen Inszenierung. Das tut der allgemeinen Story - in meinen Augen - nicht gut und nimmt damit auch den Thrill aus der Sache. Übrig bleibt ein seltsames Drama, das mich nicht berühren und bewegen konnte.
So musste ich mich bis zum Ende gar zwingen, die Handlung zu verfolgen. Und sowas sollte eigentlich keinem Film passieren.
Da helfen auch die guten Dialoge und Darsteller nicht viel.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist gewiss nicht schlecht, nur hält sich die Spannung doch sehr in Grenzen.
Stattdessen wird verstärkt auf überraschende Kehrtwendungen gesetzt, die jedoch zunächst eine ganze Weile auf sich warten lassen, sodass es auch ein wenig schwer fällt, der fernbedienungsmäßigen Versuchung zu erliegen.

Unterm Strich bleibt ein mäßig spannender Thriller mit solider Schaupielkunst, dessen Ende versöhnlich stimmt.
Kann man sich daher mal geben.

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AmabaX

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Französischer Thriller, der mich echt überraschen konnte. Die Schauspieler sind allesamt überzeugen und die Action ist gut in Szene gesetzt. Auf jeden Fall ein Geheimtipp.

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fabel

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Bewertung4.0Uninteressant

Harlan Coben, ein in unseren Breiten leider viel zu unbekannter Krimi- und Thrillerautor, ist zwar bei Weitem nicht der Schreiberling des Jahrhunderts, aber trotzdem ein Garant für spannende Lektüren an verregneten Sonntagnachmittagen. So haben sich die Bücher seiner grandios leichtfüßigen Myron Bolitar Reihe - ein Mix aus liebenswerten Charakteren, spaßigen Dialogen und sich nicht immer so ganz ernst nehmenden Geschichten, die gleichzeitig aber auch schlüssig und hochspannend daherkommen –
innerhalb der letzten Wochen und Monate zu meinen absoluten Lieblingszeitüberbrückern gemausert, die immer wieder gerne gelesen werden. Aber auch außerhalb dieser empfehlenswerten Werke hat der Autor einiges auf dem Kasten – zumindest erhoffte ich mir das. Erwartungsfroh griff ich zum mit Lobeshymnen überhäuften „Kein Sterbenswort“, um kurze Zeit später ernüchtert festzustellen, dass dieses Buch nicht mehr als ordentliches Mittelmaß darstellt. Während das Buch wenigstens noch etwas Anziehendes innehat, so ist die Verfilmung eine einzige Katastrophe und offenbart alle jene Schwächen, die sich unter dem Einband nicht sofort sichtbar machen. Die Geschichte entpuppt sich auf der Leinwand als langweiliges Desaster, dessen DVD man bereits wenige Augenblicke nach der Sichtung missmutig wieder zurücksteckt in die Hülle und dann höchstwahrscheinlich erst ein halbes Jahrhundert später beim Entrümpeln des Dachbodens wiederfindet, um sich kopfschüttelnd zu fragen, wofür man früher einmal alles so Geld ausgegeben hat.
An der Geschichte aus der Feder des glatzköpfigen Autors fand Hollywood wohl kein Interesse, nicht ganz grundlos, denn die Produzenten aus der filmischen Waffenschmiede erkannten wohl frühzeitig, dass sich aus dem endlosen Marathonlauf des Hauptprotagonisten kein spannender Thrillerstoff hätte entwickeln können, der die Scharen vor Begeisterung erstarren lassen würde. Die Franzosen nahmen sich somit der Sache an – mit einem suboptimalen Ergebnis.
Zu aller erst ist da François Cluzet als Dr. Alexandre Beck, der die ganze Zeit vor der Polizei flüchten muss und dabei Hilfe bekommt von sozialen Immigranten, die dem Doktor noch einen Gefallen schulden und fröhlich, ohne von der Polizei belangt zu werden, Gegner abknallen, wie sie lustig sind. Traditionell fahren diese Kleinkriminellen auch in dicken schwarzen Karren vor, die dem normalen Bürger ein dreifaches Monatsgehalt kosten würden. Beck ist aber nicht zum Spaß unterwegs, seine Mission lautet: Löse das Rätsel um die tot geglaubte Ehefrau!
Hört sich spannend an, ist es aber nicht. Scheinbar hat man den Machern nicht erzählt, dass man Marathonläufe auch auf diversen Sportkanälen verfolgen kann und dass diese zusammen mit farbenblinden Kindern, Videos auf Yahoo und E-Mail abfragen nicht gerade als Hauptbestandteile eines funktionierenden Krimis oder Thrillers gefragt sind. Die ganze Chose wird dann auch in einem Satz aufgelöst, als Zuschauer sind die Zusammenhänge kaum nachzuvollziehen und wir irren die ganze Zeit ähnlich wie planlos wie der Kinderarzt umher, ohne überhaupt irgendwas aneinander zu bringen, um uns am Ende das ganze innerhalb weniger Momente erklären zu lassen.
Als Buch besitzt diese Art von Aufbau seine Attraktivität, als bewegtes Bild ist „Kein Sterbenswort“ leider kaum zu gebrauchen. Ein langweiliger Plot, der eigentlich kein Bein vor das Andere kriegt, mit einem Tempo, das praktisch nicht existiert. Eine herumdödelne Angelegenheit und mehr ein Schlafmittel als ein Pusher.
Der oben bereits erwähnte Cluzet ist dabei auch nur mit einem immer gleichen Hundeblick ausgestattet, der mich entfernt an bestimmte Jungdarsteller aus bekannten Fantasyabenteuern erinnert. Auch der Restliche cast macht seine Sache nicht wirklich spektakulär, von der teilweise recht merkwürdigen Besetzung mal abgesehen.
Als das Passwort für einen der unzähligen Log-ins dann „U2“ lautet, dröhnt dann auch standesgemäß U2 aus den Boxen. Passt ja zur Story, ob es auch zur Inszenierung passt, ist doch egal. So ging es dann auch hier weiter.
Was bleibt ist dann nicht wirklich viel. Eine spezielle Version des Parismarathons in Zivil, schöne Wälder, arme Hunde, Anwältinnen mit schicken Autos, helfende Einwanderer, Schlägereien, Bäume mit Herzen, Nacktbader und die Frage, ob schon einmal Leute an Langeweile gestorben sind.

Unattraktiv – das hat Coben nicht verdient!

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Gut gespielter Krimi, dessen komplexe und manchmal verwirrend und konstruiert wirkende Geschichte nicht wirklich zu fesseln vermag. Regisseur und Schauspieler Canet versteht zwar sein Handwerk, aber Spannung kommt leider nur selten auf.

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fabel

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Auch als Beilage zur "TV-Movie" erworben?
Klingt ja tatsächlich nicht aufregend...aber ich kann dir versichern, das Buch bringt mehr Spannung mit.;)


Filmkenner77

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Genau. Für den Preis kann man nicht viel verkehrt machen. Mich hat der Film jetzt nicht vom Hocker gehauen. Wer auf gut erzählte Krimis steht, die nicht allzu spannend sind, kann aber durchaus mal einen Blick riskieren.


servo80

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wieder mal zeigt sich, dass die Franzosen klasse Filme machen. Eine grandiose Geschichte, sehr gekonnt und stimmig inszeniert. Wer mal einen etwas anderen Krimi sehen will, dem kann ich nur empfehlen, sich darauf einzulassen.

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Tesser

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spannend und subtil von der ersten bis zur letzten Minute ...

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Geschichte an sich ist schon spannend genug, aber die Art, wie sie erzählt wird, macht den Film zum Knaller. Die hintergründige etwas überkonstruierte Komplexität verwischt bisweilen den Durchblick (deshalb lohnt ein wiederholtes Anschauen!) ohne aber Langeweile aufkommen zu lassen. Viele Promis glänzen in kleinen Auftritten neben Francois Cluzet, dem Franzosen mit dem Dustin-Hoffman Aussehen, der hier quasi als Richard Kimble agiert. Der deutsche Titel ist um vieles besser weil tiefsinniger als der des Originals: „Sag es niemandem“. Aber interessant ist außerdem hier noch die neue Variante, dass dem Verdächtigen bei der Flucht die oft geschmähten Immigranten der Banlieus helfen. Sie sind viel sympathischer als die Polizei, die mit viel subtilem Humor eher etwas auf den Arm genommen wird. Und wie in vielen Klassekrimis aus Frankreich wird mit Gewalt und Blut nicht gespart. Leider steht der stark überzuckerte Schluss mit viel goldenem Sonnenlicht in krassen Gegensatz zu übrigen Handlung. Oder ist das etwa ein Augenzwinkern des Regisseurs, um die Wucht der Morde abzufedern? Davon abgesehen aber sehenswert!

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein echtes Highlight des europäischen Thriller-Kinos, das in Deutschland leider nur als DVD-Premiere erschien. Dabei ist "Kein Sterbenswort" eine herrliche Abwechslung zu aufgesetzten Psycho-Spielchen oder dämlichen Action-Luftblasen. Harmlos, wenn auch nicht ganz harmonisch, präsentiert sich der Auftakt. Alexandre und seine Frau Margot besuchen ihre Familie. Da gibt es Krach, aber abends genießen die beiden Liebenden die angenehme Landluft. Und dann wird Alexandre ausgeknockt, Margot angegriffen. Ein Sprung von acht Jahren in die Zukunft und wir treffen Alexandre wieder. Er verarbeitet immer noch mühsam, dass ein entlaufener Serien-Killer seine Frau verschleppt und getötet hat. Die Fakten überzeugen Alexandre einfach nicht. Und schon sehr bald wird aus ihm selbst ein Mord-Verdächtiger. Jemand scheint es auf ihn abgesehen zu haben und macht vor seinen Freunden und der Familie nicht halt. Während seine Welt ziemlich schnell aus den Fugen gerät, scheint eine e-Mail seine Ahnung zu bestärken. Die verschlüsselte Botschaft kann nur von Margot stammen. Es ging in Europa also schon vor Lisbeth Salander nebulös und schweißtreibend zu. Trotz einer etwas schwankenden Inszenierung, in der immer wieder der gefürchtete Fernseh-Touch durchschlägt, ist der Film eine angenehm spannende Angelegenheit. Da gibt es falsche Fährten, die ein oder andere Schieß-Einlage und dennoch keinen verpeilten Dampf-Hammer, der einem ständig etwas überbrät. Leider braucht der Film nach seinem starken Einstieg ein wenig Anlauf. Aber ist dieser ausgestanden, steht einem der interessantesten Thriller der letzten Jahre nichts mehr im Wege. Außerdem dürfte sich hier auch der Umfang der literarischen Vorlage ein wenig bemerkbar machen. Doch das Tempo pendelt sich gut ein. An den ganzen Krimi-Büchern ist also doch mehr dran, als nur endlose Killer-Jagden. Spätestens, wenn "Kein Sterbenswort" im öffentlich rechtlichen Fernsehen läuft, dürfte das Publikum merken, dass man hierzulande leider nur deutlich betuchtere Spannungs-Kost vorzuweisen hat. Ein Jammer, aber die Hoffnung stirbt selbst im Thriller bekanntlich zuletzt.

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fabel

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Doch. Doch. Schnell nachholen.
Ich lese nicht viele Bücher, aber dieses hier war ebenso wie die ganze MYRON BOLITAR-Reihe von COBEN wirklich einfach der Oberknaller. (fande ich)
Neben der Trilogie von Larsson, die besten Bücher die ich jemals lesen durfte. ;)


mikkean

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Danke für die Empfehlung, da werde ich mich wohl wieder öfter ins literarische Thriller-Gefilde begeben. Bei Larsson muss ich schon wegen der großartigen Verfilmungen zugreifen :)


Sonse

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Bewertung6.0Ganz gut

"Ne le dis à personne" wurde vor knapp zwei Jahren mit einhelligem Lob regelrecht überhäuft, leider kann ich diese Begeisterung nicht teilen und finde diesen Krimi nur mäßig.

Die ersten 45 Minuten waren spannend, vor allem die Verfolgungsjagd war sehr gut inszeniert. Nach und nach bröckelte mein Interesse an der Handlung jedoch zunehmend, als sich das größte Problem dieses Films offenbarte. "Ne le dis à personne" ist die Art Krimi, die dem Zuschauer grundsätzlich wichtige Informationen vorenthält, in dem wichtige Charaktere nur kurz auftreten und absolut keine Tiefe haben, weshalb ihre Motivation nebulös oder zu simpel bleiben und Zusammenhänge unerkennbar bzw. unverständlich wirken; in dem im letzten Drittel eine Figur uns eine gefühlte Ewigkeit den Plot, der beinahe so löchrig ist wie mein Küchensieb, erklären muss. Mitdenken ist hier unnötig, was schade ist, denn konstruierte, komplexe Thriller-Stories sind keineswegs was schlechtes, aber hier leider nicht sonderlich gelungen umgesetzt.

Nur eingeschränkt als No-Brainer-Unterhaltung empfehlenswert.

Außerdem hier noch meine Top 7-Kein Sterbenswort-Kopfkratzmomente
(Plotholes exklusive):
1. Hey, der Hauptdarsteller, François Cluzet, sieht Dustin Hoffman so ähnlich, dass es irritiert!
2. Ich soll euch ernsthaft abkaufen, dass Alexandre und Margot gemeinsam aufgewachsen und im gleichen Alter sind? Die Schauspieler trennen doch mindestens zehn bis 15 Jahre, oder? Das geht soweit, dass ich bei den Rückblenden anfangs dachte, es handele sich um eine andere Person...
3. Wer zur Hölle hat die Musiktitel für diesen Film ausgewählt!? *schauder* Die passten überhaupt nicht, und kommt mir jetzt nicht damit, dass U2 ein Plotpoint ist...
4. Es ist also überaus praktisch einen Gangster zu seinen Bekannten zu zählen, den man zwar nicht näher kennt, der einem jedoch sofort hilft, wenn man auf der Flucht vor der Polizei ist und für einen auch ohne lange zu zögern irgendwelche Leute erschießt. Bleibt ja ganz ohne Konsequenzen wie hier...
5. Niemand weiß was Kristin Scott Thomas hier überhaupt macht.
6. Immer wieder faszinierend wie Computer in Filmen benutzt werden und zu welch komplizierten Mitteln sie genutzt werden und zu welchen simplen nicht... Okay, da versteckt sich wohl ein Plothole.
7. Canet dankt im Abspann Nicolas Sarkozy...?

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Uli Kunkel

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Dein Kommentar war tatsächlich unterhaltsamer und schlüssiger als der Film.
Alle Punkte schön heraus gearbeitet, die auch mich gestört haben.
Hätte ich den mal besser vorher gelesen und den mir vom /filmcast ans Herz gelegten Streifen ausgelassen.
Als Punkt 8 würde ich noch hinzufügen wollen, daß Beck für die Nummer, die er während des Foot-Chase auf der Autobahn gerissen hat, die zweite Hälfte der Handlung eigentlich im Knast hätte verbringen müssen. =)


Sheeeeep

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow!
Spannender Thriller aus Frankreich. Die Spannungsschraube dreht sich mit der Laufzeit des Films immer weiter zu, so das man richtig gepackt wird. Durch Rückblenden wird dem Zuschauer immer wieder häppchenweise der eigentlich Tathergang zugeworfen, was sich zusätlich positiv auf die Spannung auswirkt. Der Soundtrack ist wirklich gelungen und trägt zu der kühlen und ein wenig düsteren Atmosphäre bei. Echt sehenswert!

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silverFF

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Mein bester Nachbar, danke ^^ werd ihn mir heute mal angucken=)


buchinho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannender Thriller!

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spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Handfester Thriller der durch seine funktionierenden Überraschungsmomente weit über dem sonstigen Krimidurchschnitt liegt. In hier nicht zu verratenden Belangen das Ende betreffend ist er dann aber doch ein wenig konstruiert und vielleicht ein wenig unglamourös. Und dass Kristin Scott Thomas nur eine klitzekleine Nebenrolle bekleidet, finde ich höchst befremdlich bis verfehlt.

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Clever gemachte Story, deren erste 30 Minuten jedoch leider mal wieder völlig unnötig weitgehend inhaltsfrei und lahm daher kommen (und da der Film 2 Stunden dauert, hätte das ganze locker eingedampft und damit verbessert werden können).

Leider gibt es die DVD nicht mit Untertiteln für die Originalfassung, und die Synchronisation ist darüber hinaus schwach bis schlecht.

François Cluzet - als französische Antwort auf Dustin Hoffmann - bleibt etwas farblos. Selbst Yvan Attal hätte hier vermutlich ein Mehr abgeliefert, zwei drei weitere mögliche (bessere) Besetzungen fielen mir zwischendurch noch ein (Daniel Auteuil z.B.).

Diese Kritikpunkte sind wirklich schade, handelt es sich doch bei dem Plot um die eindeutig bessere und auch besser inszenierte Alternative zu dem Gespann "Lügen der Liebe" / "Sehnsüchtig". Nach diesem Film weiß man noch besser, was die beiden anderen Werke alles falsch gemacht haben.

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CrazyAchmed

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

solider bis guter Thriller...mit interessanter und teilweise auch überraschenden Wendungen in der Handlung...für Freunde von Thriller/Krimi Filmen sehenswert

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Mr.Floppy

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchdacht und die Auflösung bis zum Ende abwartend scheint dieser Thriller perfekt. Doch das Werk leidet unter einer zu unspektakulären Inszenierung. Schade!

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