Kein Sterbenswort - Kritik

FR 2006 Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama

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Kritiken (2) — Film: Kein Sterbenswort

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

"Packender Psycho-Reißer aus Frankreich! Garantiert nichts für schwache Nerven!" -
jenes prognostizierte jedenfalls meine TV-Zeitschrift, und gab mir damit endlich einen handfesten Grund, meine Faulheit zu überwinden, und das - in einem Anfall von geistiger Umnachtung abgeschlossene - Abonnement zu kündigen.

Denn auch wenn ich das zugrundeliegende Buch nicht gelesen habe, so wage ich mir doch vorzustellen, in welchen Kreisen es die meiste Beachtung findet: "Kein Sterbenswort" passt gar wunderbar in den Mankell-Larsson-Karton, dessen Inhalte sich immer um gänzlich konstruierte Prostitution-Firmen-Vergangenheitstrauma-Geschichtlein drehen, nichtsdestotrotz aber unzählige Massen an U-Bahn-Lemmingen verzückt in dem Gefühl zurück lassen, sie würden gerade ziemlich guter und wichtiger Literatur beiwohnen.
Ja, und das kommt halt dabei raus, wenn man die SPIEGEL-Bestellerliste verfilmt: "Kein Sterbenswort" ist ein gänzlich langweiliges und undynamisches…


Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

doctorgonzo

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Das Buch zu TV Digital?


Dolly Zoom

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Danke für den Buchtipp, Hitmanski :P


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.5Sehenswert

"Kein Sterbenswort" ist ein gelungener Thriller aus Frankreich. Wieder einmal bestätigt sich die These, dass die Franzosen abseits von Komödien sehr gutes Kino machen. Wer mit dem Genre etwas anfangen kann, sollte sich diesen Film in jedem Fall ansehen!

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Kommentare (27) — Film: Kein Sterbenswort


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Nabedane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dramatischer, düsterer französischer Thriller. Klar, der Film bedient ein paar französische Klischees und wer kein Fan des französischen Kinos ist, den kann die Kulisse, die Atmosphäre nicht begeistern. Typisch französisch eben und deshalb steh ich total auf den Film! Außerdem ist Francois Cluzet ein grandioser Schauspieler!!!

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einSchluss

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Bewertung4.5Uninteressant

Also, ich muss mir wohl eingestehen, dass ich filmisch - bis auf das Terrorkino - frankophob bin. Die Erzählweise ist kaum besser als die eines gewöhnlichen Tatorts - allerdings mit Franzosen in Frankreich.
Bei den unzähligen Namen, die im Laufe des Films eingeworfen werden, nimmt man sich bei einer geringen Aufmerksamkeitsspanne besser einen Notizblock zur Hand, um die Personendaten dann am Ende bei der Auflösung, wo all diese Namen blitzschnell, samt Verwandtschaftverhältnissen als präsentes Wissen vorausgesetzt werden und für ein flüssiges Verständnis notwendigerweise abzurufen. Es gibt Action, investigative Arschgeigen, ein paar stimmungsvolle Aufnahmen, einige Bösewichte mit neuralgischen Foltermethoden und ein Ende, das einen tränenreich aufatmen oder optional sich die Frage stellen lässt, ob +spoiler+ der ganze Flick tatsächlich den inszenierten Tod eines undendlich geliebten Menschen über 8 !!! Jahre rechtfertigt +Ende+ . Insgesamt wenig heraus stechendes oder ärgerliches. Sehr solides Mittelmaß mit tendenzieller Langatmung.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

einSchluss

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Klar soweit. Andersrum funktioniert es für gewöhnlich besser für mich; soll heißen: erst Buch, dann Film, aber am liebsten gar keine Kausalitäten zwischen den beiden Darstellungskünsten. Wie gesagt, der Film ist nicht schlecht, aber meine Begeisterung fängt tatsächlich auch erst ab 7 oder 8, manchmal schon ab 6 Punkten an.
Schön, wenn dir auszugsweise etwas an meinen Kommentaren gefällt.
Later, Ralf.


RalfAlfa

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Ja, das sehe ich auch so. By the way muss es "vorauszusetzenden" heißen, fällt mir grade auf. Diese Ungenauigkeiten ärgern mich. Wow, schon kurz vor dreie - womit wir wieder bei der Zahl 3 wären, die mir immer noch unverständlicherweise im Kopf umherspukt; das hatte ich nicht verstanden, doch egal - und heute noch keinen Film angeguckt! Mal sehen, was ich hier noch rumliegen habe, vielleicht schau ich mal nach, was Du zu empfehlen hast. Du merkst es selbst: Der Kreis schließt sich und ich bin auch weg hier. Bleib dran!


zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Komplex konstruierte Thriller sind riskant: Da muss wirklich alles stimmen, sonst hat der Spaß schnell ein tödliches Loch.
Hier stimmt alles.
Keine Aversion gegen FranzenFilme, Bock auf'n Thriller ?
Viel Spaß ;)

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doctorgonzo

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Bewertung6.5Ganz gut

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Werk und eine französischen Thriller? - Im E-Werk herrscht Spannung.

Ja, ab und zu muss man mal mit einem alten Witz anfangen, auch wenn dieser hier vielleicht nicht hundertprozentig stimmt.

Die Darstellung ist gut, die Geschichte hat ein paar Schlaglöcher und wirkt nicht sonderlich originell, baut aber trotzdem durchaus Spannung auf.

Gut gemacht, nicht ganz schlecht gedacht.

Wäre es nicht so eine grandiose Beleidigung würde ich trotzdem fast sagen: teilweise ähnlich belanglos wie deutsche Fernsehthriller. Das liegt nicht zueltzt daran, dass die Klimax bereits eine halbe Stunde vor Filmende erreicht ist.

Dafür wirken die Figuren hier wesentlich lebensechter.
Cluzet in der Hauptrolle und Dusollier als Schwiegervater machen ihre Sache richtig gut, Favorit ist für mich aber Gilles Lellouche als Gangster und aufopfernder Papi.

Nicht originell, aber sehr schön gespielt. Kann man mal sehen, ohne sich gleich die Nägel zu zerkauen und allen zu erzählen, was dieser Film doch für ein Hammer ist.

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brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Krimi, der stark anfängt und sich dann leider etwas in seinem französischen Charme verliert. Es dauert danach eine Weile, bis die etwas verwirrende Story wieder auf Touren kommt und in einem spannenden Ende mündet. "Kein Sterbenswort" bietet auf jeden Fall eine unerwartete Spannbreite an Ingredenzien: vom Selber-Rätseln, über brutale Schläger-Frauen bis zur Verfolgungsjagd ist alles drin. Dabei bleibt er immer ein subtiler französischer Krimi. Eigentlich wäre nach meinem Gefühl die 6.5 passender gewesen. Trotz der etwas wirren Story mit einigen Längen ist "Kein Sterbenswort" für alle Kriminfans auf jeden Fall sehenswert, darum dann doch die 7.0.

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Filmfanatiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Gar nicht mal so schlecht...also die Franzosen können nette Filmperlen machen. Gegen Ende etwas verworren, dennoch ist er spannend und klug erzählt.

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Scipio

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Bewertung5.5Geht so

Fängt gut an - und wird immer undurchsichtiger - die Logik bleibt leider auf der Strecke.

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laersfind

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Bewertung7.5Sehenswert

Klasse Krimi, super durchdachte Story.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein guter, interessant erzählter Krimi.

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I_have_seen

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Bewertung7.5Sehenswert

Die guten französischen Filme haben Ihren ganz eigenen Stil und -wie ich finde- Charme ... und das trifft auch auf "Kein Sterbenswort" zu.

"Kein Sterbenswort" ist anspruchvolle Unterhaltung über das emotionale Leben in einer post-mondänen Kultur, atomosphärisch, emotional ansprechend und interlektuell. Eine abgründig morderische Geschichte, mystisch-spannend und facettenreich dargeboten, verknüpft mit einem spürbar geplagten und von Liebe angetriebenen Ehemann.

Ein sympathisch-liebevoll umgesetzter Film der die neugier auf verschiedene Weise weiterführt von einer scheinbar recht simplen Frage 'Ist Sie es ...' zur recht verworrenen und komplexen Frage 'Wer sind die...' ...und das mal auf eine etwas andere Art und Weise erzählt. Wie hier das Internet eingebunden wurde um eine geheimnissvolle Spannung zu erzeugen habe ich so noch nicht gesehen ...

insofern ist "Kein Sterbenswort"....
EINE SEHR GUTE IDEE, ZIEMLICH GUT GEMACHT !
Den Film kann ich als sehenswert empfehlen.
Unter den aktuelleren Fimen der letzten 10 Jahre gibt es unerwartete Perlen ....

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Ripley1

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post-mondän, atomosphärisch, interlektuell


horstkevin

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Bewertung7.0Sehenswert

Wo Thriller drauf stand, war Thriller nicht drin.
Macht aber nichts, denn auch wenn sich der Film grob geschätzt die erste Hälfte zieht wie 'nen Kater, weiß er durch seine Wendungen zu überzeugen. Richtig Spannung kommt leider nicht auf, aber die Schauspieler verstehen ihr Handwerk und hiefen den Film somit über seine Schwächephasen.
Man muss sagen das die Franzmänner wirklich gute Filme drehen können, selten bin ich enttäuscht worden. Hat sich diesmal nicht geändert.

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Dissonanz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine intelligent konstruierte, bewegende Geschichte, gute Schauspieler.. what more can I say?

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist gewiss nicht schlecht, nur hält sich die Spannung doch sehr in Grenzen.
Stattdessen wird verstärkt auf überraschende Kehrtwendungen gesetzt, die jedoch zunächst eine ganze Weile auf sich warten lassen, sodass es auch ein wenig schwer fällt, der fernbedienungsmäßigen Versuchung zu erliegen.

Unterm Strich bleibt ein mäßig spannender Thriller mit solider Schaupielkunst, dessen Ende versöhnlich stimmt.
Kann man sich daher mal geben.

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AmabaX

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Bewertung7.5Sehenswert

Starker Französischer Thriller, der mich echt überraschen konnte. Die Schauspieler sind allesamt überzeugen und die Action ist gut in Szene gesetzt. Auf jeden Fall ein Geheimtipp.

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fabel

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Bewertung4.0Uninteressant

Harlan Coben, ein in unseren Breiten leider viel zu unbekannter Krimi- und Thrillerautor, ist zwar bei Weitem nicht der Schreiberling des Jahrhunderts, aber trotzdem ein Garant für spannende Lektüren an verregneten Sonntagnachmittagen. So haben sich die Bücher seiner grandios leichtfüßigen Myron Bolitar Reihe - ein Mix aus liebenswerten Charakteren, spaßigen Dialogen und sich nicht immer so ganz ernst nehmenden Geschichten, die gleichzeitig aber auch schlüssig und hochspannend daherkommen –
innerhalb der letzten Wochen und Monate zu meinen absoluten Lieblingszeitüberbrückern gemausert, die immer wieder gerne gelesen werden. Aber auch außerhalb dieser empfehlenswerten Werke hat der Autor einiges auf dem Kasten – zumindest erhoffte ich mir das. Erwartungsfroh griff ich zum mit Lobeshymnen überhäuften „Kein Sterbenswort“, um kurze Zeit später ernüchtert festzustellen, dass dieses Buch nicht mehr als ordentliches Mittelmaß darstellt. Während das Buch wenigstens noch etwas Anziehendes innehat, so ist die Verfilmung eine einzige Katastrophe und offenbart alle jene Schwächen, die sich unter dem Einband nicht sofort sichtbar machen. Die Geschichte entpuppt sich auf der Leinwand als langweiliges Desaster, dessen DVD man bereits wenige Augenblicke nach der Sichtung missmutig wieder zurücksteckt in die Hülle und dann höchstwahrscheinlich erst ein halbes Jahrhundert später beim Entrümpeln des Dachbodens wiederfindet, um sich kopfschüttelnd zu fragen, wofür man früher einmal alles so Geld ausgegeben hat.
An der Geschichte aus der Feder des glatzköpfigen Autors fand Hollywood wohl kein Interesse, nicht ganz grundlos, denn die Produzenten aus der filmischen Waffenschmiede erkannten wohl frühzeitig, dass sich aus dem endlosen Marathonlauf des Hauptprotagonisten kein spannender Thrillerstoff hätte entwickeln können, der die Scharen vor Begeisterung erstarren lassen würde. Die Franzosen nahmen sich somit der Sache an – mit einem suboptimalen Ergebnis.
Zu aller erst ist da François Cluzet als Dr. Alexandre Beck, der die ganze Zeit vor der Polizei flüchten muss und dabei Hilfe bekommt von sozialen Immigranten, die dem Doktor noch einen Gefallen schulden und fröhlich, ohne von der Polizei belangt zu werden, Gegner abknallen, wie sie lustig sind. Traditionell fahren diese Kleinkriminellen auch in dicken schwarzen Karren vor, die dem normalen Bürger ein dreifaches Monatsgehalt kosten würden. Beck ist aber nicht zum Spaß unterwegs, seine Mission lautet: Löse das Rätsel um die tot geglaubte Ehefrau!
Hört sich spannend an, ist es aber nicht. Scheinbar hat man den Machern nicht erzählt, dass man Marathonläufe auch auf diversen Sportkanälen verfolgen kann und dass diese zusammen mit farbenblinden Kindern, Videos auf Yahoo und E-Mail abfragen nicht gerade als Hauptbestandteile eines funktionierenden Krimis oder Thrillers gefragt sind. Die ganze Chose wird dann auch in einem Satz aufgelöst, als Zuschauer sind die Zusammenhänge kaum nachzuvollziehen und wir irren die ganze Zeit ähnlich wie planlos wie der Kinderarzt umher, ohne überhaupt irgendwas aneinander zu bringen, um uns am Ende das ganze innerhalb weniger Momente erklären zu lassen.
Als Buch besitzt diese Art von Aufbau seine Attraktivität, als bewegtes Bild ist „Kein Sterbenswort“ leider kaum zu gebrauchen. Ein langweiliger Plot, der eigentlich kein Bein vor das Andere kriegt, mit einem Tempo, das praktisch nicht existiert. Eine herumdödelne Angelegenheit und mehr ein Schlafmittel als ein Pusher.
Der oben bereits erwähnte Cluzet ist dabei auch nur mit einem immer gleichen Hundeblick ausgestattet, der mich entfernt an bestimmte Jungdarsteller aus bekannten Fantasyabenteuern erinnert. Auch der Restliche cast macht seine Sache nicht wirklich spektakulär, von der teilweise recht merkwürdigen Besetzung mal abgesehen.
Als das Passwort für einen der unzähligen Log-ins dann „U2“ lautet, dröhnt dann auch standesgemäß U2 aus den Boxen. Passt ja zur Story, ob es auch zur Inszenierung passt, ist doch egal. So ging es dann auch hier weiter.
Was bleibt ist dann nicht wirklich viel. Eine spezielle Version des Parismarathons in Zivil, schöne Wälder, arme Hunde, Anwältinnen mit schicken Autos, helfende Einwanderer, Schlägereien, Bäume mit Herzen, Nacktbader und die Frage, ob schon einmal Leute an Langeweile gestorben sind.

Unattraktiv – das hat Coben nicht verdient!

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

Gut gespielter Krimi, dessen komplexe und manchmal verwirrend und konstruiert wirkende Geschichte nicht wirklich zu fesseln vermag. Regisseur und Schauspieler Canet versteht zwar sein Handwerk, aber Spannung kommt leider nur selten auf.

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fabel

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Auch als Beilage zur "TV-Movie" erworben?
Klingt ja tatsächlich nicht aufregend...aber ich kann dir versichern, das Buch bringt mehr Spannung mit.;)


Filmkenner77

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Genau. Für den Preis kann man nicht viel verkehrt machen. Mich hat der Film jetzt nicht vom Hocker gehauen. Wer auf gut erzählte Krimis steht, die nicht allzu spannend sind, kann aber durchaus mal einen Blick riskieren.


servo80

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wieder mal zeigt sich, dass die Franzosen klasse Filme machen. Eine grandiose Geschichte, sehr gekonnt und stimmig inszeniert. Wer mal einen etwas anderen Krimi sehen will, dem kann ich nur empfehlen, sich darauf einzulassen.

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Tesser

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spannend und subtil von der ersten bis zur letzten Minute ...

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Geschichte an sich ist schon spannend genug, aber die Art, wie sie erzählt wird, macht den Film zum Knaller. Die hintergründige etwas überkonstruierte Komplexität verwischt bisweilen den Durchblick (deshalb lohnt ein wiederholtes Anschauen!) ohne aber Langeweile aufkommen zu lassen. Viele Promis glänzen in kleinen Auftritten neben Francois Cluzet, dem Franzosen mit dem Dustin-Hoffman Aussehen, der hier quasi als Richard Kimble agiert. Der deutsche Titel ist um vieles besser weil tiefsinniger als der des Originals: „Sag es niemandem“. Aber interessant ist außerdem hier noch die neue Variante, dass dem Verdächtigen bei der Flucht die oft geschmähten Immigranten der Banlieus helfen. Sie sind viel sympathischer als die Polizei, die mit viel subtilem Humor eher etwas auf den Arm genommen wird. Und wie in vielen Klassekrimis aus Frankreich wird mit Gewalt und Blut nicht gespart. Leider steht der stark überzuckerte Schluss mit viel goldenem Sonnenlicht in krassen Gegensatz zu übrigen Handlung. Oder ist das etwa ein Augenzwinkern des Regisseurs, um die Wucht der Morde abzufedern? Davon abgesehen aber sehenswert!

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein echtes Highlight des europäischen Thriller-Kinos, das in Deutschland leider nur als DVD-Premiere erschien. Dabei ist "Kein Sterbenswort" eine herrliche Abwechslung zu aufgesetzten Psycho-Spielchen oder dämlichen Action-Luftblasen. Harmlos, wenn auch nicht ganz harmonisch, präsentiert sich der Auftakt. Alexandre und seine Frau Margot besuchen ihre Familie. Da gibt es Krach, aber abends genießen die beiden Liebenden die angenehme Landluft. Und dann wird Alexandre ausgeknockt, Margot angegriffen. Ein Sprung von acht Jahren in die Zukunft und wir treffen Alexandre wieder. Er verarbeitet immer noch mühsam, dass ein entlaufener Serien-Killer seine Frau verschleppt und getötet hat. Die Fakten überzeugen Alexandre einfach nicht. Und schon sehr bald wird aus ihm selbst ein Mord-Verdächtiger. Jemand scheint es auf ihn abgesehen zu haben und macht vor seinen Freunden und der Familie nicht halt. Während seine Welt ziemlich schnell aus den Fugen gerät, scheint eine e-Mail seine Ahnung zu bestärken. Die verschlüsselte Botschaft kann nur von Margot stammen. Es ging in Europa also schon vor Lisbeth Salander nebulös und schweißtreibend zu. Trotz einer etwas schwankenden Inszenierung, in der immer wieder der gefürchtete Fernseh-Touch durchschlägt, ist der Film eine angenehm spannende Angelegenheit. Da gibt es falsche Fährten, die ein oder andere Schieß-Einlage und dennoch keinen verpeilten Dampf-Hammer, der einem ständig etwas überbrät. Leider braucht der Film nach seinem starken Einstieg ein wenig Anlauf. Aber ist dieser ausgestanden, steht einem der interessantesten Thriller der letzten Jahre nichts mehr im Wege. Außerdem dürfte sich hier auch der Umfang der literarischen Vorlage ein wenig bemerkbar machen. Doch das Tempo pendelt sich gut ein. An den ganzen Krimi-Büchern ist also doch mehr dran, als nur endlose Killer-Jagden. Spätestens, wenn "Kein Sterbenswort" im öffentlich rechtlichen Fernsehen läuft, dürfte das Publikum merken, dass man hierzulande leider nur deutlich betuchtere Spannungs-Kost vorzuweisen hat. Ein Jammer, aber die Hoffnung stirbt selbst im Thriller bekanntlich zuletzt.

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fabel

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Doch. Doch. Schnell nachholen.
Ich lese nicht viele Bücher, aber dieses hier war ebenso wie die ganze MYRON BOLITAR-Reihe von COBEN wirklich einfach der Oberknaller. (fande ich)
Neben der Trilogie von Larsson, die besten Bücher die ich jemals lesen durfte. ;)


mikkean

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Danke für die Empfehlung, da werde ich mich wohl wieder öfter ins literarische Thriller-Gefilde begeben. Bei Larsson muss ich schon wegen der großartigen Verfilmungen zugreifen :)



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