Kennwort: Morituri

Morituri (1965), US
Laufzeit 115 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 17.09.1965

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von Bernhard Wicki, mit Janet Margolin und Trevor Howard

Während des Zweiten Weltkriegs soll Kapitän Müller mit seinem Frachter die Seeblockade der Alliierten durchbrechen, um wichtiges Kriegsmaterial von Japan nach Frankreich zu bringen. An Bord reist auch der SS Mann Keil mit. Niemand ahnt, dass er in Wirklichkeit der britische Agent Robert Crain ist, der die wertvolle Ladung den Alliierten zuspielen soll. Als Müller 16 schiffbrüchige Kriegsgefangene und eine Jüdin, die das Konzentrationslager überlebt hat, an Bord nimmt, eskaliert die Situation. Crains Identität droht aufzufliegen. Ein technisch brillantes Spionageabenteuer mit Yul Brynner, Hans Christian Blech und Trevor Howard.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Kennwort: Morituri

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

"Kennwort: Morituri" (Die Todgeweihten) von Bernhard Wicki (Die Brücke) ist neben einigen Sequenzen für "Der längste Tag" die einzige Hollywoodarbeit des Meisterregisseurs. An den Kinokassen war der Film seinerzeit kein großer Erfolg beschieden. In dem gut gespielten, mitunter sehr spannenden Kriegsspionage-Thriller liefern sich Yul Brynner und Marlon Brando ein Schauspielduell auf Augenhöhe. Nach "Die jungen Löwen" spielte Brando erneut einen Deutschen, der diesmal jedoch nur vorgibt, ein Nazi zu sein, in Wirklichkeit aber für den britischen Geheimdienst arbeitet.
Brando hatte angeblich wenig Interesse an der Rolle, musste sie allerdings aufgrund eines früheren Vertragsbruchs annehmen. Damalige Rezensenten attestieren Brando, die Rolle flach und unmotiviert verkörpert zu haben, was aus heutiger Sicht ein nicht mehr haltbarer Vorwurf ist. Insgesamt ein sehenswerter Streifen auf handwerklich hohem Niveau, der in der Charakterzeichnung überzeugt und in einigen Szenen sogar für damalige Verhältnisse unbequeme Themen anreißt.

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doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Aus dem nicht übermäßig kreativen Grundkonstrukt einer Weltkriegsspionagegeschichte baut Regisseur Bernhard Wicki eine Handlung, die trotz einiger Plattheiten an den richtigen Stellen mit Tiefe glänzen kann. Und das nicht nur mit nautischer Tiefe.
Dieser Ära der Kriegsfilme entsprechend tritt auch "Morituri" das eine oder andere Klischee breit, kann aber im Gegenzug mit hervorragend eingefangenen Bildern, gut gemachten Schnitten und generell hochwertigen technischen Aspekten punkten.
Zudem kann Wicki es vermeiden, in diese pathetische Schiene abzudriften, sondern bleibt in Anbetracht jener Zeit schon fast klinisch nüchtern.
Beim Cast muss man sich keinerlei Sorgen machen: Das Gegeneinander von Brando und Brynner ist großartig und dieser Film wird in der Galaxie von Brandos großen Leistungen gern unterschlagen, obwohl er mir selten so gut gefällt wie hier.
Die beiden kreiseln bedeutungsschwer in hilfloser Antipathie umeinander, unfähig ihre Ähnlichkeiten zu erkennen und reiben sich mitreißend an ihren vermeintlichen Unterschieden auf.

Dass Brandos Figur Crain auch noch gerade von einem Geheimdienstler in Gestalt des wunderbaren Trevor Howard "angeworben" wird, verbessert meinen Eindruck noch etwas weiter nach oben.

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xtheunknown

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Bewertung7.0Sehenswert

wie bei älteren filmen üblich tragen auch hier die schauspieler einen grossen teil des films. leider kann der film die spannung nicht über die ganze länge halten. so gibt es eine ganze reihe an höhepunkten und den szenen dazwischen die in erster linie von den schauspielern und nicht von der story getragen werden.

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Zuri

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Bewertung2.0Ärgerlich

Trotz der Schauspieler ist dieser Film ein Reinfall!

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