Killer sind immer unterwegs
Teheran-43 (1981), RU/ES/CH/FR Laufzeit 153 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 28.01.1983
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von Aleksandr Alov und Vladimir Naumov, mit Natalya Belokhvostikova und Natalia Belochwostikova
Diese Männer müssen sterben: Churchill, Stalin und Roosevelt.” So knapp sind die Anweisungen, die der Deutsche Geheimdienst seinen Leuten gibt, als die Großen Drei sich 1943 in Teheran zu geheimen Konferenz zusammentreffen… 37 Jahre später in London: Die entlarvenden Unterlagen der Verschwörung in Teheran sollen auf einer Auktion versteigert werden. Der mit dieser Aktion beauftragte Mann wird jedoch auf einer Reise nach New York gekidnappt. Es gelingt ihm zwar zu entkommen, aber einige der damals von den Nazis engagierten Killer leben noch, und der alte Haß lebt wieder auf. Es beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, von Teheran bis Paris, von London nach New York und von Genf nach Moskau. Bei diesem Rachefeldzug zeigt sich, dass der tödliche Haß und die erbarmungslosen Kämpfe zwischen den Geheimagenten von Ost und West sich auch nach 40 Jahren nicht geändert haben….
Handlung
Der Film erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Auslösende Momente sind die Filme, die Max seiner jungen Geliebten Françoise oder seinem Anwalt Legraine zeigt.
Die Nazis planen 1943 die Ermordung der Staatsmänner Churchill, Stalin und Roosevelt während der Konferenz in Teheran. Drahtzieher Scherner (Albert Filosow) beauftragt den Killer Max Richard (Armen Dshigarchanian). Max ermordet den reichen Perser Darius. Er gibt sich als Bestattungsunternehmer aus und begleitet den Leichnam nebst Darius’ Anwalt Gérard Simon (Gleb Strishenow) und der Dolmetscherin Marie Louni (Natalia Belochwostikova) zur Beisetzung nach Teheran.
Derweil sendet Moskau den jungen Agenten Andrej Borodin (Igor Kostolewski) nach Teheran. Andrej macht die Bekanntschaft der jungen Witwe Marie (ihr Mann wurde von Nazis erschossen). Simons Äußerung, der Tod Darius’ sei vielleicht kein Zufall, wird dem Anwalt zum Verhängnis. Max bringt ihn um. Max benutzt Maries Persischkenntnisse, um den Attentatsplan umsetzen zu können. Derweil wird ein weiterer Attentäter,…
Diese Männer müssen sterben: Churchill, Stalin und Roosevelt.” So knapp sind die Anweisungen, die der Deutsche Geheimdienst seinen Leuten gibt, als die Großen Drei sich 1943 in Teheran zu geheimen Konferenz zusammentreffen… 37 Jahre später in London: Die entlarvenden Unterlagen der Verschwörung in Teheran sollen auf einer Auktion versteigert werden. Der mit dieser Aktion beauftragte Mann wird jedoch auf einer Reise nach New York gekidnappt. Es gelingt ihm zwar zu entkommen, aber einige der damals von den Nazis engagierten Killer leben noch, und der alte Haß lebt wieder auf. Es beginnt eine gnadenlose Hetzjagd, von Teheran bis Paris, von London nach New York und von Genf nach Moskau. Bei diesem Rachefeldzug zeigt sich, dass der tödliche Haß und die erbarmungslosen Kämpfe zwischen den Geheimagenten von Ost und West sich auch nach 40 Jahren nicht geändert haben….
Handlung
Der Film erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Auslösende Momente sind die Filme, die Max seiner jungen Geliebten Françoise oder seinem Anwalt Legraine zeigt.
Die Nazis planen 1943 die Ermordung der Staatsmänner Churchill, Stalin und Roosevelt während der Konferenz in Teheran. Drahtzieher Scherner (Albert Filosow) beauftragt den Killer Max Richard (Armen Dshigarchanian). Max ermordet den reichen Perser Darius. Er gibt sich als Bestattungsunternehmer aus und begleitet den Leichnam nebst Darius’ Anwalt Gérard Simon (Gleb Strishenow) und der Dolmetscherin Marie Louni (Natalia Belochwostikova) zur Beisetzung nach Teheran.
Derweil sendet Moskau den jungen Agenten Andrej Borodin (Igor Kostolewski) nach Teheran. Andrej macht die Bekanntschaft der jungen Witwe Marie (ihr Mann wurde von Nazis erschossen). Simons Äußerung, der Tod Darius’ sei vielleicht kein Zufall, wird dem Anwalt zum Verhängnis. Max bringt ihn um. Max benutzt Maries Persischkenntnisse, um den Attentatsplan umsetzen zu können. Derweil wird ein weiterer Attentäter, ein falscher Photograph (Georges Géret) gefasst. Marie gerät in tödliche Gefahr und verliebt sich in Andrej. Um sie in Sicherheit zu bringen, schickt er sie nach Paris, wo ihre kleine Tochter Nathalie lebt. Das Attentat kann vereitelt werden, Max und Scherner gelingt die Flucht.
1980 will Max Richard die Attentatspläne veröffentlichen. Als sich die charmante Nachbarin Françoise (Claude Jade) in der Tür irrt, beginnt eine seltsame Romanze zwischen dem Ex-Killer und der jungen Frau. Er zeigt ihr alte Dokumente und Filme (die im Film selbst Anlass für zahlreiche Rückblenden ins Jahr 1943 sind). Jene Dokumente, die Max’ Anwalt Alec Legraine (Curd Jürgens) in London versteigert. Zu jener Versteigerung erscheint auch Andrej. Er bemerkt eine junge Frau, die ihn an Marie erinnert. Es ist deren Tochter Nathalie (Natalia Belochwostikova).
Beim Rückflug nach Paris fordern Luftpiraten den Ausstausch der Passagiere – darunter Andrej, Nathalie und Legraine – gegen den inzwischen in Haft sitzenden Nazi Scherner. Nur widerwillig vollzieht Inspektor Foche (Alain Delon) den Austausch der Geiseln gegen Scherner, dem er droht: “Wenn Sie jemals wieder nach Frankreich zurückkehren sollten, entkommen Sie mir nicht”. Scherner lacht ihn aus: “Sie können mir gar nichts, Inspektor. Das Land, in dem Sie leben, ist zu demokratisch”.
Aus dem Fernsehen erfahren Max und Françoise von dem Austausch. Max erkennt, dass Scherner die Veröffentlichung der Attentatspläne verhindern will. Françoise erkundigt sich mehr über Scherner und deutet an, Max müsse doch Angst vor ihr haben. Andrej erklärt Nathalie indessen, dass ihre Mutter als damalige Zeugin in Gefahr sei. Inspektor Foche wird zum Schutz Marie Lounis eingesetzt und flirtet mit Nathalie. Françoise nennt Max einen Narren und erklärt, Scherner habe sie geschickt. Auf den Einwand, weshalb sie ihn nicht ausgeliefert habe, erklärt sie, es sei Mitleid. Später leugnet Françoise ihre Behauptungen.
Als er Marie vor Heckenschützen rettet, wird Inspektor Foche erschossen. Foche stirbt in den Armen Nathalies. Auch Marie, die nach all den Jahren Andrej wiedertrifft, wird getötet. Nun bringt Françoise Max in ein neues Versteck. Dort taucht Scherner auf und liquidiert ihn.
Am Ende erklärt Nathalie Andrej, dass ihre Mutter ihn all die Jahre geliebt und sogar ein gemeinsames Bad im Meer erfunden habe. Und Legraine verhandelt nun mit Scherner und Françoise über den Nachlass des Attentäters Max Richard.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im InternetQuellen
Cast & Crew
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Aleksandr Alov
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Vladimir Naumov
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Natalya Belokhvostikova
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Natalia Belochwostikova
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Igor Kostolevsky
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Claude Jade
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Armen Dzhigarkhanyan
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Alain Delon
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Regie
Schauspieler
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Curd Jürgens
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Albert Filozov
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Georges Géret
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Gleb Strizhenov
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Nikolai Grinko
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Mike Marshall
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Jess Hahn
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Evelyne Kraft
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Jacques Roux
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Aleksandr Alov
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Vladimir Naumov
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Mikhail Shatrov
- Genre
- Politthriller, Politdrama, Agentenfilm
- Zeit
- 1940er Jahre, 1980er Jahre
- Ort
- London, Moskau, New York City, Paris, Teheran
- Handlung
- Agent, Art House-Film, Attentat, Drittes Reich, Franklin Delano Roosevelt, Josef Stalin, Verrat, Winston Churchill, Ähnlichkeit
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Kommentar — Film: Killer sind immer unterwegs
Kommentar schreibenDarbon 2011/04/16 16:28:10
Kommentar löschenDie Angaben des DVD-Anbieters sind kompletter Unsinn: "...zeigt sich, dass tödlicher Haß und erbarmungslose Kämpfe zwischen Geheimagenten von Ost und West sich nicht geändert haben."
Als Vor-Perestroika-Film gewürdigt, beschreibt "Teheran 43" den Versuch der Zusammenarbeit der Moskauer und Pariser Ermittler gegen Alt-Nazis und die von ihnen geleitete Terrorgruppe.
Zusammengehalten wird die zwischen zwei Zeitebenen - 1943 und 1980 - wechselnde Geschichte durch den alten Berufskiller Max, der im heutigen Paris seiner jungen Geliebten Françoise vom einst fehlgeschlagenen Attentat in Teheran berichtet, nicht ahnend, dass die junge Frau als Schläfer eigene Ziele verfolgt. Parallel dazu begegnet die junge Nathalie in Paris dem Russen Andrej, der einst mit Hilfe ihrer Mutter Marie das Attentat vereitelt hatte. Die große unerfüllte Liebe von Marie und Andrej ist dann auch Leitmotiv des Politthrillers mit einem betörenden Titellied, "Une vie d'amour" von Charles Aznavour.
Die deutsche DVD ist die um über eine Stunde gekürzte BRD-Version unter dem blöden Titel "Killer sind immer unterwegs", der sich auf ähnlich benannte Delon-Vehikel aus jener Zeit bezieht.
Formal ist das preisgekrönte Werk trotz der Verstümmelung noch immer beeindruckend: Immer wieder Gesichter hinter Glas und Erinnerungen wie aus einem Kindertraum. Und der philosophische Diskurs zwischen Marie und Andrej, ob denn die Vergangenheit mehr Wirklichkeit sei als die Gegenwart, tröstet vielleicht über das verstörende Ende hinweg.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Marene 2011/04/17 01:00:01
Antwort löschenKenne den Film als poetisch tragische Romanze mit Politthriller-Spannung noch unter dem echten Titel "Teheran 43" - als Ostkind, das 1982 bereits am Tee nagte. Opulenter Bombast-Kintopp von Mosfilm mit damaligen West-Star-Magneten (Delon, Jade, Jürgens) und hoffe nun, dass das komplette Original auch mal in deutsch rauskommt.
Darbon 2011/04/17 15:08:29
Antwort löschenBis dahin mit englischen UT auf youtube in voller Laufzeit - allerdings in vielen Teilen von je zehn Minuten.
http://www.youtube.com/watch?v=-GtrMhpT1aA