Killshot

Killshot (2009), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 16.07.2009

5.7 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.8 Community
546 Bewertungen
41 Kommentare
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mit Diane Lane und Mickey Rourke

Carmen (Diane Lane) und Wayne Colson (Thomas Jane) stecken gerade in einer Ehekrise, als sie einem Überfall zum Opfer fallen. Um seine finanziellen Sorgen endlich loszuwerden, will der Profikiller Armand alias Blackbird (Mickey Rourke) das Maklerbüro erpressen, in dem Carmen arbeitet. Auf der Suche nach Arbeit hält sich auch Wayne gerade in dem Büro auf und wird so zu Armands Erpressungsopfer. Eigentlich sollte es Armands letzter Auftrag werden, doch Wayne setzt sich gegen den Verbrecher und dessen schießwütigen Partner Richie (Joseph Gordon-Levitt) zur Wehr und wird damit zur Nummer eins auf deren Todesliste. Das Ehepaar Colson wird ins Zeugenschutzprogramm des FBI aufgenommen, doch wirklich sicher fühlen sie sich nicht. Während sie damit kämpfen, eine zerbrochene Ehe aufrechtzuerhalten, bezieht das Killer-Duo das alte Haus der Colsons und wartet…

Regisseur John Madden wagt sich nach romantischen Dramen wie Shakespeare in Love und Corellis Mandoline mit Killshot erstmals an einen Thriller. Die Romanvorlage stammt von Elmore Leonard, dessen Werke, u.a. Schnappt Shorty und Todeszug nach Yuma, bereits erfolgreich für die Leinwand adaptiert wurden.

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Kritiken (9) — Film: Killshot

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

[...] So ganz hundertprozentig wasserdicht ist die Geschichte nicht. [..] Aber wenn man die Prämisse akzeptiert, bleibt das ganze halbwegs schlüssig; die ungewöhnliche Story ist gut erzählt und lebt von den hervorragenden Schauspielern.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Der bisher eher im Romantic- und Historien-Genre hervorgetretene John Madden liefert mit dieser Elmore Leonhard-Verfilmung einen überraschend sauberem und spannenden Thriller ab, der seinen Fokus auf die skurrilen, vielschichtigen Charaktere legt, die ruhige Erzählform, die die kurzen drastischen Gewaltausbrüche um so bedrohlicher wirken lässt. Mickey Rourke, ist hier als alternder Killerindianer wieder passend besetzt, wenn auch mit gewohnt sparsamer Mimik. Gordon-Lewis darf einmal mehr seine Vielseitigkeit zeigen und gibt als unkontrollierter, arroganter Heißsporn den passenden Gegenpart zu Rourkes lakonischem Fleischberg. Die Story wird nicht sehr stringent erzählt, die Bedrohung steht gleichbedeutend neben den persönlichen Problemen des Ehepaars, die in der Flucht vor den Killern einen Katalysator finden.

Ein ruhiger, dennoch spannender Film, dessen Stimmung und Figuren aber wohl nicht jedermanns Geschmack sein dürften, denn von der süffigen Perma-Ironie eines Get Shorty ist diese Verfilmung weit entfernt.

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Benchyl

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Vielschichtige Charaktere? Kannst du mir das erklären? Mir persönlich schienen nämlich sämtliche Motive oder Beweggründe ziemlich sparsam, wie auch die Storyline ansich.


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8.5Ausgezeichnet

Diane Lane und Mickey Rourke spielten einst, 1983, in Francis Ford Coppolas legendärem Rumble Fish. Das war zwar für beide nicht ihr erster Film, aber der Film, der sie zum Traumpaar einer ganzen Generation machte. Sie nach 26 Jahren nun unter der Regie des britischen Routiniers John Madden (Shakespeare in Love) wieder zusammen auf der Leinwand zu sehen, ist rührend. Das allein ist schon ein Grund, sich für diesen mit wunderbarer Musik unterlegten, mit unbedingtem Stilwillen inszenierten Neo-Noir zu erwärmen, der den Sieg des coolen Schweigens feiert über das lärmende Geschwätz der Jugend.

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Kill_Diether

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"...der den Sieg des coolen Schweigens feiert über das lärmende Geschwätz der Jugend." Klasse gesagt.
Ja, Danke Mr. Rourke. Aber, Sorry Mr. Madden, das geht besser.


Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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2.0Ärgerlich

Nach einem Krimi von Elmore Leonhard entstand dieser Film über einen indianischen Profi-Killer, in dessen Betätigungsfeld versehentlich ein krisengeschütteltes Ehepaar gerät. Regisseur John Madden ( „Shakespeare in Love“) scheitert bei dem Versuch, dieser schlecht gebauten, wenig plausiblen, klischeebeladenen Geschichte Leben einzuhauchen. Daran kann auch der wiederauferstandene, eindrucksvolle Mickey Rourke in der Hauptrolle nichts ändern, vielleicht war es ihm auch gleichgültig, jedenfalls sieht es in diesem Film ganz so aus.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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8.0Ausgezeichnet

Heraus gekommen ist so ein Thriller, der aus Toronto und Umland mit viel Sinn für Tempo eine Mördergrube macht. Es bedarf keiner sonderlich raffinierten Plot-Konstruktionen dafür. Es konkurrieren ein Zeugenschutz- und ein Zeugen-Beseitigungsprogramm. Im merkwürdigen Killer-Buddy-Team schweigt einer, während der andere endlos spricht. Geschossen wird viel und keiner ist so professionell, wie er tut. Wie stets bei Elmore Leonard geht es um Figuren, deren Souveränität der oft genug selbstverschuldete Lauf der Dinge gründlich untergräbt. Schwarz ist der Humor des Films, schwarz ist die Seele seines Protagonisten. Die Monster-Figur, die Rourke spielt, ist und bleibt dem Betrachter unheimlich, weil ein klares Verhältnis zu ihr nicht herzustellen ist. Sie ist von faszinierenden wie lächerlichen Zügen nicht frei. Das ist immer wieder ziemlich Klasse - nur: Kasse zu machen ist mit einem so ambivalenten Helden offenbar nicht.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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6.0Ganz gut

Wie Mickey Rourkes Blackbird umweht auch Diane Lanes und Thomas Janes Figuren dieses ganz besondere Flair alter B-Filme. Sie alle haben eine enorme Präsenz. Schon kleine Gesten und leichte Variationen in der Intonation genügen ihnen, ihre Charaktere mit Leben und Vergangenheit zu füllen. Dank ihnen kann Madden mit wenigen Strichen eine grandiose Atmosphäre erzeugen, die er dann aber immer wieder durch viel zu klischeehafte Thriller- und Gangsterfilm-Versatzstücke zerstört.

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Rourkes erster Film nach seinem gelungenen Comeback als gefallener Held in Aronofskys „The Wrestler“. Und wen spielt er? Einen indianischen(!) Profikiller mit Bruderkomplex, der so stoisch wie der T-800 in seinen besten Tagen, über die eisigen Felder Michigans stapft. Erzählt wird nach einer immens langen und für die Fortführung der Geschichte überflüssigen Einführung die Story eines Ehepaars mit Beziehungsproblemen, das zufällig in ein Verbrechen gezogen wird und anschließend ins Zeugenschutzprogramm muss. Auf der anderen Seite lernt der Zuschauer die verantwortlichen Killer besser kennen. Den bereits erwähnten indianischen Profikiller und einen überdrehten, jungen Wirrkopf. Zwei Welten, zwei fortwährende Klischees und am Ende wartet ein Showdown. „Killshot“ ist ein klassisches B-Movie mit Charakteren, die in ihrer Eindimensionalität vermutlich gerade aus einem Groschenroman entflohen sind. Gespielt werden die Figuren von Stars aus der zweiten Reihe wie Thomas Jane, Rosario Dawson, Joseph Gordon-Lewitt und der wie immer schrecklich jammernden Diane Lane, die einmal mehr in Unterwäsche herumstolzieren darf. „Killshot“ ist sicherlich kein schnörkelloser und charakterstarker Action-Thriller, sondern billiger Videothekenschrott, der wohl nur durch Rourkes kürzlich erworbenen „Wrestler“-Ruhm einen Kinostart bekam. Warum „Shakespeare in Love“-Regisseur Madden hier Regie führte und der olle Rourke diesen Käse annahm, kann einen nur wundern.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Die Figuren in den Krimis von Elmore Leonard haben häufig schon bessere Tage gesehen. Hier allen voran Profikiller Blackbird (Mickey Rourke), der auf den jungen Gelegenheitsgangster Richie Nix (Joseph Gordon Levitt) trifft. Letzterer hat zwar von nichts eine Ahnung, reißt aber trotzdem gerne sein Maul auf. Schnell erkennt die quasselnde Nervensäge, dass Blackbird ein Mann vom Fach ist, sodass er ihm anbietet, ihm bei einer Erpressung behilflich zu sein. Doch die läuft gründlich schief. Jetzt hat das ungleiche Paar das FBI am Hals und muss zudem noch zwei Augenzeugen liquidieren. Der simpel gehaltenen Geschichte folgt man zwar recht bereitwillig, doch wirklich schlüssig ist sie nicht und nach einer Verfilmung schreit sie auch nicht grade. Das große Plus bleiben dann auch die durch die Bank erstklassigen Schauspieler, die den Killer-Thriller von »Shakespeare in Love«-Regisseur John Madden über den Durchschnitt heben.

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TheCorey: MovieMaze

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3.0Schwach

Wie es scheint, lässt sich nicht jeder Leonard-Roman so gelungen adaptieren wie Rum Punch, Get Shorty oder Out of Sight. Genauso wie es mit John Madden fortschreitend abwärts geht. Wie schon zuvor mit DER BEWEIS und CORELLIS MANDOLINE bewegt sich der Brite allmählich auf filmisch dünnem Eis, nachdem er sich schon mit dem überbewerteten SHAKESPEARE IN LOVE nicht wirklich auszeichnen konnte. Und wie einige seiner anderen Werke zählt auch KILLSHOT zu jenen Filmen, die besser nicht das Licht der Welt erblickt hätten.

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suzee

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Ja - Ja - und nochmals Ja!!



Kommentare (32) — Film: Killshot

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metal1bob

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Story ist ausgelutscht und recht vorhersehbar, kann damit auch nie wirklich Spannung oder Dramatik erzeugen. Die vier Hauptdarsteller allerdings agieren durchweg stark, das rettet den Film und macht ihn trotzdem sehenswert, wenn man Auftragskiller-Thriller mag.

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The Buddy

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Bewertung4.5Uninteressant

Killshot krankt ein wenig an seiner langsamen Erzählweise. Alles ist sehr behäbig und schlimmer noch ziemlich spannungsarm. Auch die Story kommt nie so wirklich in Fahrt. Das Ende reisst einiges raus auch wenn man das auch schon besser gesehen hat. Mickey Rourke ist ohne Frage klasse aber selbst ehr bringt den Film nicht über seine offensittlichen Schwächen hinaus.

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as-aka-der-streuner

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Bewertung5.5Geht so

durchschnittlicher film, der vom starken cast getragen wird & dadurch zum einmaligen medialen verzehr durchaus geeignet...

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micromachine

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat für mich nicht mehr als eine 6.0 verdient. Durch das relativ glaubwürdige Spiel von Diane Lane bekommt er dennoch eine 6.5. Was Mickey Rourke an seinem Schauspiel untertreibt macht Joseph Gordon Lewitt mit seinem, fast schon an Overacting, grenzendem Spiel locker wett. Jedoch sind beide Charaktere für mich sehr unglaubwürdig. Alles was sie tun ist idiotisch. Die Professionalität des Auftragskillers ist niemals spürbar. Da hätte er einmal mehr Jean Reno in 'Leon' ansehen sollen. Es drängt sich immer wieder die Frage auf, Was soll das alles? Die Story ist holprig, wirkt undurchdacht und irgendwie zusammengeschustert. Schade das hier Rourkes Talent verschenkt wurde. Jedenfalls brauchte er seine Haarpracht aus "The Wrestler" für diesen Film nicht kürzen.

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Hypocrisy

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Bewertung4.0Uninteressant

Erinnert ein wenig an das bedeutend bessere "The Mechanic" mit Jason Statham.

Insgesamt blicke ich nicht hinter die Motivation der beiden Protagonisten... anstatt die Chance zu nutzen, und sich der Zeugen unmittelbar zu entledigen, wird ein riesiges Katz- und Mausspiel aufgezogen. Einzig die schauspielerische Leistung von Lane kann hier überzeugen. Die Handlung kann es auf jeden Fall nicht.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Story dieses Thrillers wandelt auf ausgetretenen Pfaden und bietet eigentlich keinen Grund, sich diesen Film anzuschauen. Vielmehr sind es die Schauspieler, die diesem 08/15- Film um einen Auftragskiller, der mit seinem Kumpanen zwei unliebsame Augenzeugen aus dem Weg räumen möchte, eine Existenzberechtigung geben. Mickey Rourke überzeugt in einer für ihn typischen Rolle als Auftragskiller für die Mafia ebenso wie Joseph Gordon-Levitt als minderbemittelter und kaltblütiger Mörder. Thomas Jane und Diane Lane runden den gut besetzten Thriller mit ihren soliden Leistungen ab. Wirklich glaubwürdig ist die Story aber nicht. So wird die Frage, warum sich ein Auftragsmörder der Mafia, der ein absoluter Profi ist, mit einem hergelaufenen Verbrecher ohne Stil überhaupt abgibt, nur unzureichend und letztlich zu banal geklärt.

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Sozionaut

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Bewertung6.0Ganz gut

Schade, da wäre mehr drin gewesen.

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voody

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Bewertung2.0Ärgerlich

meinem kollegen und mir gefällt dieser gar nicht und wir haben uns so gfreut, schade.

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Diggsagg

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nachdem ich ihn nun lange vor mir her geschoben habe, habe ich mich endlich mal dazu durchringen können, mir "Killshot" anzuschauen. Eigentlich hatte ich bei diesem Star-Aufgebot ziemlich hohe Erwartungen - die aber allesamt nicht erfüllt wurden.

Erster Kritikpunkt ist schon mal die Story selbst, die irgendwie lieblos vor sich hin dümpelt und einfach nicht in Fahrt kommen will. Ich bin ja durchaus ein Fan von gemächlich erzählten Thrillern und der Letzte, der von "Längen" spricht, wenn es mal nicht unentwegt knallt. Aber der Plot ist dermaßen ungeschickt eingefädelt, dass man immer wieder an Passagen gerät, bei denen man sich fragt, wann es nun endlich richtig losgeht.

Auch die Zeichnung der Charaktere bleibt ziemlich oberflächlich und wird dadurch noch verschlimmert, dass man sie zusätzlich noch mit Klischees belegt. Rourke verkörpert den ruhigen, einsamen Killer, Gordon-Levitt den überdrehten, jähzornigen jungen "Haudrauf", und die Rollen von Diane Lane und Thomas Jane überzeugen auch nicht gerade durch Vielschichtigkeit. Alles in allem sehr eindimensional angelegte Figuren, die es einem nicht leicht machen, überhaupt etwas für sie zu empfinden.

Was die Schauspieler angeht, kann ich auch irgendwie nicht ganz nachvollziehen, wie man Rourke hier eine solide Leistung attestieren kann. Die Darstellung des Killers ist einfach nur öde und klischeehaft, und überhaupt fällt es mir schwer, dieser Botox-Visage, die kaum noch eine ordentliche Mimik zulässt, jedwede Gefühlsregung abzulesen. Gordon-Levitt hatte mit der Darstellung seiner überdrehten Figur wohl nicht viel zu kämpfen, und Lane und Jane fand ich für diese Rollen einfach verschwendet, da die beiden bekanntermaßen vielmehr können, als ein belangloses Ehepaar zu spielen.

Ein durchaus positiver Aspekt ist aber die bedrohliche, düstere Atmosphäre, die direkt von Beginn an aufkommt. Natürlich kann man jetzt einwenden, dass dieses Element über die gesamte Spielzeit arg überstrapaziert wird und dem schlechten Drehbuch und der miesen Charakterzeichnung nichts entgegensetzen kann. Aber wenn man schon mit so vielen Schwachpunkten konfrontiert wird, kann man einen positiven Punkt ja auch mal erwähnen...

Fazit: Wer bei "Killshot" einen Thriller erwartet, der ruhig erzählt wird und dadurch seinen Charakteren die Freiheit gibt, sich zu entfalten und intensiv miteinander zu agieren, der wird bei diesem Streifen wohl nicht fündig werden. Hauptschuldiger dafür ist wohl schlicht und ergreifend die schlechte Adaption der Drehbuch-Vorlage von Elmore Leonard.

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Moe Szyslak

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Bewertung4.0Uninteressant

Naja, wirklich gut war der nicht. Schade eigentlich, aufgrund von Elmore Leonard und der Darstellerriege hätte da eigentlich was Gutes rauskommen müssen, aber größtenteils war der Film eine herbe Enttäuschung. Die Erzählweise in der ersten Stunde war absolut unfreundlich mit anzusehen. Schwer zu beschreiben, aber das war nichts Halbes und nichts Ganzes. Schon allein das Zustandekommen der Partnerschaft von Rourkes und Gordon-Levitts Charakter war ein Witz, sowas dilettantisches hab ich ja selten gesehen. Das war so unlogisch, dass man sich ständig fragen muss, wieso er den überhaupt mit rumschleppt....
Die ganze Atmosphäre ist unheilschwanger, und zwar so sehr, dass es einfach nervt, und die unheilschwangere Musik nervt auch ziemlich. Also ziemlich unansehnlich und auch langweilig in der ersten Stunde, dafür entschädigt das Finale aber, denn das war halbwegs gut und spannend gemacht.
Aber der gesamte Film ist, wenn man ehrlich ist, ziemlich 08/15....leider....
Die Handlung ging so, aber die Umsetzung war halt ziemlich schlecht. Schade drum.
Gordon-Levitt fand ich furchtbar....Der Milchbubi spielt einen psychopathischen Killer, und diese Rolle nimmt man ihm in keiner Sekunde ab. Nur im Finale hatte er ein paar gute Szenen, ansonsten nervt der Typ ohne Ende!
Rourke war okay, die Rolle war ihm schon irgendwie auf dem Leib geschrieben.
Jane und Lane sind immer gut, aber die haben einfach irgendwie nur ihr Pensum runtergespielt. Dawson wurde vollkommen verschenkt, aber die Figur war auch ziemlich sinnlos...
Also das Ende war gut, keine Frage, aber insgesamt betrachtet ist der Film leider pure Zeitverschwendung

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JackoXL

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Besetzung und ihre überdurchschnittliche Leistung rettet hier ganz viel. Das der Film eher ruhig daher kommt und nicht auf Krawall gebürstet ist, gefällt mir ziemlich gut. Allerdings wirkt er hier und da etwas zu gemächlich und das Skript ist auch nicht mehr als ganz solide. Atmosphäre erzeugt es aber schon und wie gesagt, die tolle Besetzung: Mickey Rourke bekommt endlich wieder die Möglichkeiten, seine Stärken auszuspielen, Diane Lane ist immer überzeugend, aber das eigentliche Highlight ist Joseph Gordon Levitt. In wirklich jedem Film hat er mich bisher überzeugt, hier um so mehr. Dem gehört ganz klar die Zukunft. Er ergänzt sich wunderbar mit Rourke, dieses Duo plus Lane machen diese Produktion sehenswert.

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damokles

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Bewertung6.0Ganz gut

Durch Mickey Rourke schafft es der Film gerade so auf die "Naja, ganz gut"-Liste.

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stuforcedyou

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Bewertung6.0Ganz gut

"Shakespear in Love"- Regisseur John Madden verfilmte den Roman von Krimilegende Elmore Leonard als geradlinigen Hard Boiled Thriller.
"Killshot" ist ein einfacher aber durchaus ansehnlicher Film geworden. Mickey Rourke spielt den indianischen Auftragskiller Blackbird mit passender, mimischer Regungslosigkeit, während Joseph Gordon-Levitt Blackbirds Partner Richie als unberechenbaren wie gewalttätigen Schwätzer darstellt. Ein interessantes Duo, das wenn der Film sich nicht der schwarzen Melancholie hin gäbe sogar teilweise als Buddy Movie durchgehen würde. Aber (zum Glück) fokussiert sich "Killshot" lieber auf seine simple aber durchaus dramatische Handlung, die zwar etwas zu sehr an inszenierte Routine erinnert, aber sich im Laufe ihrer 92 Minuten keine größere Blöße gibt. Lediglich die Eheprobleme von Wayne und Carmen, die im Fadenkreuz der zwei Killer stehen, wirken recht aufgesetzt.
"Killshot" ist ein grundsolider Thriller im amerikanischen Hard Boiled Gewand, der etwas spärlich mit wahren Höhenpunkten umgeht.

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MaGGo111

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Bewertung3.5Schwach

Echt schade, hab mir sehr viel mehr erhofft, hab mich durchgehend gelangweilt...

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peterpit

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Bewertung4.5Uninteressant

Zu viele logische Fehler, was die Story betrifft. Rourke ist noch das beste, aber auch gibt es Mankos. Ich habe mich fast gelangweilt.

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DanielleJolie

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Bewertung5.5Geht so

Ja, hier trifft meine Bewertung punktgenau zu..... hätte mir bisschen mehr von Mickey Rourke erwartet.... wenn man den ganzen Film betrachtet nicht so schlecht, aber auch nicht der Renner. Hatten mir ein paar Überraschungsmomente gefehlt... Schluss hat mich auch ned vom Hocker gerissen.

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tomas_w

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch wenn die Story zu Killshot ein paar kleine Ecken und Kanten hat. Ist er doch ein toller Film, welcher an das fuminante Mickey Rourke Comeback - The Wrestler anknüpfen kann. Hier kommt in manchen Szenen, Rourke sogar noch charismatischer rüber, obwohl die unzähligen Schönheits-OP's es schwer machen sollten, emotionale Regungen in seinem Gesicht zuzulassen. Auf jeden Fall sehenswert, auch durch weitere Charaktere, die mit Rosario Dawson und Diane Lane perfekt verkörpert werden. Ebenfalls realistisch ist die auffallend schwache Polizeipräsenz in diesem Film. So stelle ich mir das wirklich vor, wenn ich Zeuge bin und dann eigentlich nur als Mittel zum Zweck von der Staatsanwaltschaft missbraucht werde. Fazit: Wenn man es mit einigen kleinen Fehlern zwischen den Zeilen nicht so genau nimmt, kann man mit Killshot eine wirklich gute Zeit haben. :)

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McClain

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eine unverschämt schwache Story . Der coole Rourke der versucht einen coolen Killer zu spielen und wird anschließend von einem harmlosen Ehepaar erschossen. Absolut unglaubwürdig und langweilig. Aufgrund der Besetzung und der wundervollen Rosario Dawson gibt es immerhin dafür Punkte.

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Strikerth

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Bewertung7.0Sehenswert

Es hätte so schön werden können, wenn es nicht Hollywood wäre.

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Jade

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Bewertung6.5Ganz gut

Mickey, der alte Spargelstecher macht uns mal wieder den Toffeepralinen-Killer: harte Schale weicher Kern. Ach ja, so seh ich ihn am liebsten....allerdings hätte dem Film ein klein wenig mehr Pepp auch nicht geschadet.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Jade

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Ja, mir fiel echt nix anderes ein was ne harte Schale und nen weichen Kern hat außer ein Krebs : )


reznik

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Brötchen :P


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