King of California

King of California (2007), US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 15.11.2007

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6.6 Kritiker
16 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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von Michael Cahill, mit Michael Douglas und Evan Rachel Wood

Miranda hat es nicht einfach. Die Mutter der 17-Jährigen ist längst abgehauen; ihr Vater Charlie hat gerade zwei Jahre in der Klapsmühle verbracht. Um sich über Wasser halten zu können, hat Miranda die Schule geschmissen und einen Job bei McDonald’s angenommen. Jetzt ist Charlie wieder da. Und er ist wunderlicher und verrückter denn je, und auch völlig mittellos. Noch dazu ist er besessen von der fixen Idee, den verborgenen Schatz eines spanischen Eroberers des 17. Jahrhunderts zu heben: Charlie wird nicht müde, in ganz Südkalifornien danach zu suchen – und fündig zu werden. Der Haken an der Sache: Da, wo der Schatz vergraben liegen soll, steht jetzt ein riesiger Supermarkt. Ausgerechnet Miranda soll Charlie helfen, doch noch an die spanischen Golddublonen zu kommen.

HandlungHeimkehrCharlie (Michael Douglas) ist gerade eben aus der Nervenheilanstalt entlassen worden. Mit langem Bart und zerzausten Haaren kommt er nach Hause zurück und überrascht seine Tochter Miranda (Evan Rachel Wood) gleich mit einer seltsamen Nachricht, sogenannter “Boat People” – Chinesen die in Kalifornien nackt an den Strand gespült werden. Kein Wunder, dass seine Tochter ihn argwöhnisch ansieht. Ihr Misstrauen gegenüber ihrem Vater hat viele Gründe, musste sie doch, nachdem Charlie in die Nervenheilanstalt eingeliefert wurde, allein zurecht kommen. Sie musste die Schule abbrechen, das elterliche Haus pflegen und um zu überleben, einen schlecht bezahlten Job bei McDonalds annehmen. Denn auch ihre Mutter hatte die Familie schon Jahre vor Charlies psychischen Störungen verlassen.

Der SchatzDoch kaum hat sich Charlie wieder im Haus eingerichtet, überrascht er seine Tochter mit einer weiteren, seltsamen Geschichte von einem vergrabenen Schatz eines spanischen Konquistatore. Für Miranda bedeutet das Verhalten ihres Vaters einen schweren Rückfall. Hatte sie sich doch einerseits auf ihren Vater gefreut, andererseits macht ihr aber diese neuerliche Geschichte Angst. Doch Charlie ist von seinem Plan nicht abzubringen, borgt sich kurzerhand ihr altes Auto und macht sich mit Hilfe einer alten Karte auf die Suche nach dem vermeintlichen Schatz. Nach langem Suchen und einigen haarsträubenden Versuchen, die richtige Stelle zu lokalisieren, muss Charlie feststellen, dass sich der Schatz unter einem neu gebauten Einkaufszentrum befindet. Die folgende Diskussion mit Miranda kostet ihn einige Mühen, doch schließlich wirken seine Überredungskünste und er kann seiner skeptischen Tochter die Richtigkeit seines Handelns erklären.

Die BergungMiranda willigt schließlich ein, ihm bei der Suche zu helfen. Gemeinsam mit einem alten Freund Charlies machen sich nun beide daran, in das Einkaufszentrum einzubrechen und versuchen mit schwerem Werkzeug und einer Taucherausrüstung den Betonboden des Zentrums aufzubrechen. Doch die Polizei wird auf das nächtliche Treiben aufmerksam und versucht Charlie, während der auf einen unterirdischen Kanal gestoßen ist, festzunehmen.

Charlie findet tatsächlich den verborgenen Schatz und versteckt ihn noch im Einkaufzentrum vor der Polizei. Seine Tochter lässt er gefesselt in einem Nebenraum zurück, um sie nicht selber in Gefahr zu bringen. Als er ein weiteres Mal in den Kanal hinabsteigt, kommt Charlie nicht mehr zurück.

Wissenswertes
Laut Michael Douglas wurde der Film in nur 31 Tagen gedreht.
Mike Cahill hat schon vor seinem Drehbuch zum Film einen Roman verfasst. Für “A Nixon Man” wurde er mit dem Pirate’s Alley Faulkner Award ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet
Video-Filmkritik zum Film auf leinwandrauschen.com
Rezension von Welf Lindner auf ctitic.de
Gesammelte Rezensionen auf rottentomatos.com (engl.)

Quellen
Presseheft
IMDb.com

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: King of California

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

“King of California” ist eine kleine Filmproduktion, mit zwei bekannten Namen. Wer sich gerne einmal abseits der großen Hollywoodblockbuster bewegt, bekommt mit diesem Film erneut die Bestätigung das gute Unterhaltung nicht durch Einspielergebnisse definiert wird. “King of California” ist eine echte Sehempfehlung für experimentierfreudige Cineasten.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.0Geht so

In einigen schönen Szenen tragen die beiden liebevoll einen Konflikt aus, der so wahrscheinlich nur zwischen Vater und Tochter möglich ist. Der Film hat auch seine komischen Momente, und was die keineswegs reibungslos funktionierende Dramaturgie vermissen lässt, macht Cahill teilweise wieder wett durch sein großes Herz für Außenseiter.

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Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...

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4.0Uninteressant

Trotz der netten Idee, hat "King of California" wenig vorzuweisen: Zwar ist es erfrischend, Michael Douglas als Freak mit zahnstocherdürren Altherrenbeinen zu sehen, etwas eindimensional ist Evan Rachel Wood, die ihren Vater mit fassungslos-ironisch offenem Mund bestaunt. Eben so unausgegoren wie die Besetzung ist der Film.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.5Ganz gut

Leider fehlte dem Film der letzte Pepp, der ihn für mich zu einem wirklich guten Film machen würde. Zwar habe ich mich relativ gut unterhalten gefühlt, aber irgendwie kratzte doch alles ein wenig zu sehr an der Oberfläche. Die Darstellung der beiden Hauptcharaktere ging mir dann doch nicht weit genug, als dass ich diesen Film guten Gewissens wirklich empfehlen würde.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.5Ganz gut

Eine insgesamt betuliche Geschichte, mit einem in seinen Rollen immer mutiger aufspielenden Michael Douglas, diesmal als Catweazle-Verschnitt. Heimliches Highlight ist jedoch die altkluge Erzählstimme von Evan Rachel Wood. Dennoch, was das Thema "gesponnen oder nicht" angeht, ist man mit "Big Fish" oder "K-Pax" weitaus besser bedient.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Zwei bestens miteinander harmonierende Hauptdarsteller aus völlig unterschiedlichen Generationen vereint diese bezaubernde Tragikomödie von Mike Cahill, der hiermit zugleich sein feinfühlig-fulminantes Debüt als Drehbuchautor und Regisseur sowie eine kleine, aber dafür umso stärker funkelnde Perle königlicher Kinounterhaltung abgeliefert hat.

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Dalia

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Dem kann ich mich voll und ganz anschließen :)

Ich hatte das Glück, den Film während eines längeren Flugs nach Spanien zu sehen und diese kleine Kino-Perle hat mich vollkommen vom Flug abgelenkt und die Stunden ohne Probleme verstreichen lassen.

Eine herzerwärmende Geschichte, auf den Schultern von Michael Douglas & Evan Rachel Wood.


Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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5.0Geht so

"King of California" ist zunächst mal ein grandioser Showcase für Michael Douglas. Der wunderbare Schauspieler, der sein Leben lang vor allem Unsympathen spielen musste, darf hier als liebenswerter Zausel mit Don-Quichotte-Komplex die Sau rauslassen. [...] Douglas' gelungene Performance und der umgekehrte Generationenkonflikt können die Schwächen des Drehbuchs nicht verbergen.

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Kommentare (26) — Film: King of California

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Filmfanatiker

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Kam nicht in den Film rein und ehrlich gesagt brauch man den glaub ich nicht zu sehen. Überdrehter Michael Douglas, in einem Film der versucht krampfhaft lustig und abgedreht zu sein. Hat nicht funktioniert. Und den Sinn dahinter...gibt es nicht.

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cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

Man gut, dass Michael Douglas´ Schatzsuche nicht länger als knapp etwas über 80 Minuten dauerte, denn ansonsten hätte ich womöglich in die selbige Klapsmühle eingeliefert werden müssen, der unser Schatzsuchexperte am Anfang des leidvollen Filmwerks entsprungen ist - wäre er doch bloß drin geblieben!
Der Soundtrack war geradezu schaurig und nervtötend zugleich. Bis auf wenige Ausnahmen lässt sich das übrigens auch vom gesamten filmischen Ablauf sagen. Das durchgeknallte Baumarktpersonal, das triebige Swingerpärchen, der finale Bruch im Baumarkt und zwischenzeitig auch Michael Douglas und seine Filmtochter Evan Rachel Wood, mögen da noch das Schlimmste verhindert haben.
Aber schließlich und letztendlich ist mir das dann doch zwei, drei Nummern zu skurril geartet.

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Sheeeeep

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Bewertung5.5Geht so

Da hatte ich mir doch ein wenig mehr erhofft. Der Film plätschert fast die komplette Länge mehr oder weniger vor sich hin. Michael Douglas als schrulliger Vater und Evan Rachel Wood als gebeutelte Tochter machen ihre Job durchaus ansprechend, dennoch können sie den Film nicht wirklich in andere Sphären bringen. Das Ende jedoch ist wirklich gelungen und bei einem besseren Vorprogramm hätte es mir bestimmt die eine oder andere Träne entlockt. So bleibt der Film hinter seinen Möglichkeiten und verspielt die Indie-Karte. Schade drum!

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FordFairlane

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Eine in meinen Augen etwas zu kurz gekommene Schatzsuche, der gute Douglas ist sowas von dünn geworden und zeigt das er auch als Freak einiges drauf hat.

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J!GS4W

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Bewertung6.5Ganz gut

Durch seine leichte Eintönigkeit und manchmal doch recht einfache Strickung, versaut sich "King of California" den Kultstatus, den er ohne Frage hätte bekommen können. Michael Douglas ist hervorragend als verrückter Kauz, der verzweifelt einen Schatz finden will und Evan Rachel Wood macht ihre Sache ebenfalls gut und überzeugt mich nach "Across the Universe" und "Whatever Works" ein weiteres Mal. Leider fehlen dem Film ein paar Kracher oder oha-Momente, die ihn in was weiß ich für Sphären hätten heben können, denn die Grundidee hätte zu so viel mehr ausgebaut werden können. So bleibt "King of California" eine nette kleine Independent-Produktion, die man sich gerne einmal ansehen kann, die dann aber wohl leider nicht für immer im Gedächtnis bleiben wird.

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tomtom1987

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eine schatzsuche der besonderen art mit viel charme und witz und einen tollen ende!

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phoenix409

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Bewertung7.0Sehenswert

Was für ein schönes Ende! Das entschädigt für manches, denn durchweg bei Laune halten kann der Film nicht immer. Die Geschichte um den irren (und von Michael Douglas toll gespielten!) Vater und seine Tochter auf der Suche nach dem Goldschatz alter Spanier ist so skurril wie sie klingt und mit hübschem Galgenhumor gespickt, doch effektiv erzählt "King of California" doch erstaunlich wenig, was gerade an den etwas inhaltsleeren Rückblenden liegt, die Evan-Rachel Wood's Off-Stimme im Überfluss zu kommentieren hat. Hier und da hätte ein bisschen mehr "Don't tell it, if you can show it!" ganz gut getan. Der hübsche Score klingt immer wieder angelehnt an Jack Nitsche's Musik aus "One Flew Over the Cuckoo's Nest" (wenn beabsichtigt, ein passender Verweis!) und fügt sich auch mit dem restlichen Soundtrack recht gut der verrückt-melancholischen Grundstimmung. Wenn auch nicht immer alles ganz rund wirkt, spätestens das Ende lässt einen grinsend zurück.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film erzählt eine witzige Geschichte über einen verborgenen Schatz, wird aber eigentlich erst dadurch richtig interessant, dass gleichzeitig auch noch die Beziehung zwischen Vater und Tochter näher beleuchtet wird.
Michael Douglas spielt seinen Charakter herrlich abgehoben und wunderbar verrückt, so dass der gute Charlie einem die ganze Zeit über sehr sympathisch ist.

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BaitfroN

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Bewertung7.5Sehenswert

Sieht oberflächich betrachtet nach einer sinnfreien und total bescheuerten Schatzsuche aus, allerdings geht es dem Film mehr um das gestörte Vater-Tochter-Verhältniss, was den Film meiner Meinung nach sehr Interesant macht.

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tom777

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein guter Michael Douglas und eine viel versprechende Grundidee sind bedauerlicherweise zu wenig um dieser Tragikomödie die leider weder wirklich berührend oder gar tragisch noch besonders lustig ist,über ihr mäßiges Drehbuch hinwegzuhelfen.

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robert-wimplinger

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine schöne Story mit einem sehr, sehr guten Michael Douglas ,aus desem Mund ein paar sehr tiefsinnige Ausagen kommen.
Nebenbei wird ganz unterschwellig die Fastfoodgeneration kritisiert.

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micomahn

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Bewertung9.0Herausragend

Selten gefiel mir ein so vorhersehbarer Film so gut!
Simpel aber schön!

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Krähe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine schräge Vater-Tochterbeziehung und ganz nett erzählt, Daumen hoch.

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jlorenz1

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Bewertung5.5Geht so

Aufhänger des Filmes ist die psychisches Erkrankung einer Manie. Das ist jenes übersteigertes Gefühl, das jeder kennt, wenn z.B. jemand seinen eigenen in der Nacht geschriebenen Liebesbrief erleichtert darüber,dass er ihn nicht abgeschickt hat, in den Mülleimer wirft, obwohl er in der Nacht noch der "Brief aller Briefe" war. Bei der Manie ist es schlimmer. Sie schraubt sich dermaßen von selbst hoch und findet kein Selbstregulativ mehr...

Der Film beginnt zunächst glaubwürdig. Bilder und eingefangene Situationen sind stimmungsvoll. Michael Douglas als Freak glaubt in seiner Manie an einem vergrabenen Schatz, über dem mittlerweile ein Baumarkt errichtet ist. Seine Tochter Evan Rachel Wood schwankt zwischen Glauben sollen und Misstrauen. Darüber hinaus sucht sie die Liebe und Anerkennung ihres Vaters. Alles das ist ein guter Ansatz. Unglaubwürdig wird Michael Douglas aber, wenn er bis zu einem bestimmten Punkt in seiner Manie stehen bleibt, um noch glaubwürdig zu sein. Andere groteske, absurde Haltungen zeigt er nicht. Und dies ist der fataler Fehler des Films. Ein Manie bleibt nicht stehen. Sie findet kein Selbstregulativ. Sie steigert sich in das Groteske, Absurde. Das ist die weniger schöne Seite an der Manie, die der Film bewusst ausgrenzt, um seine vermeintliche Attraktivität nicht zu verlieren. Auch das offene Ende des Filmes ist gleichsam das Dilemma des Drehbuchautors, der sich da in etwas hineinmanövriert hat und es lieblos & unverrichtet an den Zuschauer abwälzt...

Im Übrigen schreibt man vielen künstlerischen und historischen Persönlichkeiten wie Napoleon eine Manie oder zumindest manische Eigenschaften zu ... Sie ist Segen und Fluch in einem.

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rkuehne

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Idee der Schatzsuche des scheinbar Verrückten ist durchaus machbar, die Umsetzung mit Michael Douglas, der wirklich grandios ist, gelungen und stellenweise auch recht witzig. KoC ist kein Film, der sich lange bei mir einbrennen wird, liefert aber gute, solide Unterhaltung.

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TheJoker

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hab den Film in der Sneake gesehn und wusste erst nicht recht, was ich damit anfangen sollte. Irgnedwie seltsam der Film!

Auch Douglas' Darstellung ist klar überhöht. Er soll zwar den kindlich verrückten spielen, übertreibt dies aber manchmal.

Ansonsten ganz nette Tochter-wird-erwachsen-Vater-will-Kind-sein-Story. Manchmal musste ich sogar etwas lächeln ;-)

Der Soundtrack hat vielleicht noch eine Erwähnung verdient, hat ganz gut gepasst.

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Joshdeniro

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Bewertung7.5Sehenswert

Neben Falling Down, der einzige Film, in dem ich Michael Douglas symapthisch fand. Er hat einfach so herrlich an ein an der Platte in diesem Film. Ich muss gleich mal in den nächsten Baumarkt buddeln gehen.

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JimiHendrix

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein skurriler Familienfilm, indem Michael Douglas einfach irre gut spielt.
Die Story ist liebenswert und gespickt mit viel Galgenhumor.

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dbeutner

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Bewertung6.0Ganz gut

Sehr seichte Tragikomödie; Michael Douglas immerhin mal anders, aber tiefer gezeichnete Figuren sucht man durchweg vergeblich.

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AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Micheal Douglas in eine seiner besten Rollen!! Gefühlvoll erzählte und anfänglich gestörte Vater-Tochter-Beziehung mit viel Witz und Charme!

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