Kinsey

Kinsey (2004), US
Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.03.2005

6.8 Kritiker
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Skala 0 bis 10
6.6 Community
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10 Kommentare
Kinsey - Bild 19436
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von Bill Condon, mit Liam Neeson und Laura Linney

Let’s talk about sex: 20 Jahre lang erträgt Alfred C. Kinsey das Leben, in das ihn sein streng religiöser, puritanisch verbitterter Vater hineingezwungen hat. Dann befreit sich der junge Mann, studiert Biologie und Psychologie, unterrichtet an der Universität von Indiana und heiratet die Naturwissenschaftlerin Clara McMillen (Laura Linney), die mit ihm drei Kinder großzieht. 20 Jahre lang betreibt Kinsey (Liam Neeson) Insektenstudien, bis er auf ein komplexeres, von der Wissenschaft sträflich ignoriertes Forschungsgebiet stößt. Erstaunt über das sexuelle Informationsdefizit seiner Studenten, beginnt er die menschliche Sexualität mit Hilfe eines engagierten Teams und einer ausgefeilten Interviewtechnik akribisch zu untersuchen. Nachdem er über 18.000 Amerikaner befragt hat, veröffentlicht Kinsey 1948 sein Buch “Das sexuelle Verhalten des Mannes”. Es wird ein riesiger Erfolg und macht den Sexualexperten weltberühmt. Doch als er sich mit ähnlicher Besessenheit seinem nächsten Projekt zuwendet, trifft er nur auf Widerstände. Kinsey unterschätzt das konservative Amerika, das sich gegen ihn erhebt. Aber er unterschätzt auch die menschlichen Emotionen und das Chaos, für die seine Theorien vom Ideal der freien Liebe sorgen…

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Kritiken (2) — Film: Kinsey

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.5Sehenswert

"Kinsey" ist ein ruhiger Film, der sicher nicht jedem gefallen wird. Das interessante Thema wird ein wenig zu langatmig verpackt kann aber überzeugen wenn man sich denn drauf einlässt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Spannende und gelungene wenn auch stark dramatisierte Umsetzung von Kinseys Leben und seinem Kampf gegen Ignoranz und Spiessigkeit.

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Fulsome.

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Inwiefern stark dramatisiert?



Kommentare (8) — Film: Kinsey

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Fulsome.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie er danach zu den Vampiren flüchten konnte, werd ich wohl nie verstehen. Gelunge Arbeit von Condon: Keine Überlängen, keine Heimlichtuereien, keine Verleugnungen - ernsthaftes und zum schießen komisches Biopic. Mehr als empfehlenswert.

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george.taylor

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Bewertung7.0Sehenswert

Richtig guter Film über die Ursprünge der Sexualwissenschaft. Für die, die wissen wollen warum man's treibt...

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Anfangs sehr Amüsanter Film steigert sich wie Dr.Kinsey immer weiter rein in die Sexualität des Menschen.
Wirklich sehr Intensiv wie der Film Kinsey`s Besessenheit Dokumentiert.
Der Film ist sehr ruhig erzählt und führt einen langsam an das Thema ran.
Wirklich unglaublich wie verklemmt die Welt doch einmal war.
Aber was Heute witzig erscheint, ist doch eher traurig.
Ein Film der gemischte Gefühle hinerläst.

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Joe Gillis

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Bewertung7.5Sehenswert

Können Bücher die Welt verändern? Manche schon. Es war einmal, vor gar nicht allzulanger Zeit, da lebte der Mensch in zwei sorgsam voneinander getrennten Räumen – einem öffentlichen und einem privaten. Der Zoologe Alfred Kinsey (erst verdruckst, dann immer ungestümer: Liam Neeson) gehörte zu jenen, die nicht nur die Tür zwischen den Räumen aufgestoßen sondern gleich die ganze Wand eingerissen haben... »Liebe ist die Antwort«, sprach der Professor, »aber Sex wirft ein paar interessante Fragen auf.« Mit Sorgfalt und Witz zeichnet Bill Condon am Beispiel eines besessenen Insekten- und Menschenforschers das differenzierte Portrait einer Ära, die seltsam entrückt scheint – nicht so sehr wegen der allgegenwärtigen hypokritischen Prüderie als vielmehr wegen der Inbrunst, mit der Gelehrte an die Erlösung der Menschheit durch die Wissenschaft glaubten. Nicht zufällig spiegelt sich im Verhalten des fundamentalistischen Wissenschaftlers Kinsey immer wieder dessen Vater, ein fundamentalistischer Prediger.

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strangelet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich fand diesen Film super, aber für einen alten Kryptoanarchisten und Bilderstürmer wie mich ist Kinsey halt einfach eine gute Identifikationsfigur. Wer die Diktatur der Konvention nicht gar so sehr hasst wie ich, wird ihn vielleicht eher langatmig finden.

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Mr.Floppy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vielen Dank. Wunderbare Regie und Schauspieler; mehr davon.

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dAShEIKO

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungenes Zeitbild des Sexualforschers Kinsey. Ein beeindruckender Film

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Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungene, weil spannende und humorvolle (besonders in den Befragungsszenen: "When did you first begin masturbating?" - Old Woman: "I INVENTED it, son.") Inszenierung des Kampfes eines Forschers gegen Prüderie und für Aufklärung. Bitter ist der Gedanke, dass Kinseys Erkenntnisse an einigen Ecken der Welt heute wohl immer noch Brisanz besitzen.
Hier erstmals entdeckt: Peter Sarsgaard, bitte noch mehr tolle Filme machen! Ich werde zuschauen.

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