Kiss Kiss Bang Bang - Kritik

Kiss Kiss Bang Bang

US · 2005 · Laufzeit 102 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
  • 7

    Der Film hat schon Spaß gemacht. Ein bisschen zu viel Gesabbel, vor allem am Anfang. Es dauert schon einen Moment, bis der Film Fahrt aufnimmt und man sich in die etwas holprige Erzählweise der Story reinfindet. Robert Downey war klasse und Val Kilmer hat mir auch gut gefallen. Michelle Monaghan war stellenweise nervig.

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    • 8

      Shane Black hats einfach drauf ! Ob als Drehbuchschreiber (Lethal Weapon, Last Boy Scout ....) ,oder als Regisseur wie hier. Coole Charaktere , wirklich guter Humor (muss man allerdings mögen) und immer verpackt in einer soliden Story die funktioniert. Für mich einer der witzigsten Filme , die ich die letzten Jahre hab sehen dürfen.

      • 0 .5

        Zuerst dachte ich, dass diese 0 Sterne Bewertungen etwas übertrieben sind. So schlecht kann der Film gar nicht sein mit den Schauspielern.

        Danach habe ich ihn mir angeschaut. Er ist so schlecht. Die 0 Sterne Bewertungen sind gerechtfertigt.
        Der Film sagt nix aus und ist verschwendete Lebenszeit. Einfach nutzlos. Unlustig, unspannend, sinnlos.

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        • 8

          Ach ja, als Robert Downey Jr noch nicht "Genie, Milliardär, Playboy, Philanthrop…” war... konnte er trotzdem schon super Sprüche reißen:
          "Ich hoffe, Sie sind ihr Arzt." :)

          • 8

            Regieneuling und Drehbuchautor Shane Black ("Lethal Weapon", "The Last Boy Scout") inszenierte eine unheimlich lustige Buddy-Krimikomödie mit herrlich schwarzem Humor, fantastisch schräg aufgelegten Hauptdarstellern und grenzgenialen Dialogen. In den USA war's einigen offenbar zu schräg: Dort floppte der Spaß an den Kinokassen brutal.

            • 7
              thenerd 13.03.2016, 23:47 Geändert 13.03.2016, 23:50

              Ziemlich gut. Macht durchaus spaß und ist sehr unterhaltsam. Ganz gut gespielt und ein paar ziemlich gute Gags. Meine Beschreibung hört sich nach einem sehr durchschnittlichem Film an. Das ist er auch. Warum hab ich ihm dann eine 7,0 gegeben? Ganz einfach, weil die Grundidee des Films einfach mega geil ist und es gab zwei, drei Gags über die ich mich Totgelacht hab. Ansonsten ist der Film sehr durchschnittlich, aber er macht ziemlich viel spaß. Eigentlich hätte man aus dem Film noch sehr viel mehr machen können. Schade, aber trotzdem ganz gut.

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              • 8

                Ein teilweise etwas komplizierter Film der aber mit seiner spitzzüngigen Art und seinen tollen Darstellern sehr zu punkten weiss. Robert und Val zeigen was sie drauf haben und die süße Michelle passt da auch perfekt ins BIld. Shane Black beweisst das er ein echter Mann vom Fach ist und versteht wie er Zuschauer unterhalten kann.
                "Perry: 'Was, hast du gerade getan?!'
                Harry: 'Ich hab nur eine Kugel reingetan oder?!'
                Perry: 'Du hast scharfe Munition da rein gesteckt?!'
                Harry: 'Ja klar war doch höchstens ne 8-prozentige Wahrscheinlichkeit!!!'
                Perry: 'Acht?!?!...wer hat dir Mathe beigebracht?!' "

                Herrlich!

                8
                • 8

                  Sehr Skurriler Streifen.
                  Der Humor, die Charaktere, die Geschichte (besonders die Art und Weise wie sie erzählt wird) und der Erzähler sind top. I like!

                  • 0

                    Hab ich in einer sneak preview gesehen. Seitdem gehe ich nicht mehr in solche Vorstellungen!

                    • 0
                      Rogjen 14.10.2015, 08:14 Geändert 14.10.2015, 08:20

                      2 Mal hab ich fast gelacht und ganze drei mal gar nicht. Der Film ist Langeweile pur.

                      1
                      • 7

                        Kiss Kiss, Bang Bang (2005, Shane Black)

                        Selbstironie ist eines der wichtigsten Ingredienzen des Buddy-Movie-Genres. Nahezu jeder Film dieser Gattung lebt im Prinzip von den Ungleichheiten und Differenzen zwischen den beiden Protagonisten und zieht daraus meist einen grossen Anteil Situationskomik und Humor. Kiss Kiss, Bang Bang, das Regiedebüt des auf Buddy-Movies wie Lethal Weapon und Last Action Hero spezialisierten Drehbuchautoren Shane Black, bildet da keine Ausnahme. Mit dem Unterschied, dass Kiss Kiss, Bang Bang rundum als Parodie auf das Genre angelegt ist und die Humorkelle von der ersten bis zur letzten Minute komplett ausschöpft.

                        Zu Beginn des Films landet der Protagonist Lockhart (Downey), ein tollpatschiger Feigling, der sich bislang mit kleineren Diebstählen über Wasser gehalten hat, aufgrund einer Verwechslung in Hollywood. Er soll eine Rolle in einem Film übernehmen, auf die er sich gemeinsam mit dem schwulen, perfektionistischen Privatdetektiv Perry van Shrike (Kilmer) vorbereitet. Plötzlich aber taucht noch Harmony (Monaghan) auf, die als Kind von Downeys Figur zersägt und angehimmelt wurde, und ehe es sich irgendjemand versieht ist ihre Schwester tot, eine weitere Leiche landet in einem See, dubiose Killer machen Jagd auf Robert Downey und immer wieder gilt es, die lästige Leiche loszuwerden, mit der ihm offenbar eine Straftat angehängt werden soll.

                        Der Stoff ist genau der richtige für eine skurrile und mit bösem, schwarzem Humor aufgepeppte Kriminalfilmkomödie, die es sich nicht nehmen lässt, neben den typischen Mustern des Film-Noir-Genres gleich noch die gesamte cinematische Scheinwelt Hollywoods auf die Schippe zu nehmen. Neben den meist sehr amüsanten Dialogen - nur von zu Zeit zu Zeit schleicht sich mal ein überflüssiger Flachwitz ein - und der energetischen Straffheit des Regietempos ist es vor allem die Erzähltechnik durch Hauptdarsteller Robert Downey, die den Humor ankurbelt. Downeys Figur, die Hauptcharakter und allwissender Erzähler zugleich ist, durchbricht des Öfteren die vierte Wand und dringt immer wieder in die visuelle und erzählerische Struktur des Films ein, um beispielsweise anhand einer nachträglich eingefügten Rückblende zusätzliche Hintergrundinformationen einzureichen. Andernorts parodiert er das Überleben seines zuvor in einer Schiesserei anscheinend tödlich getroffenen Kameraden und lässt mit ihm gleich noch einmal alle zuvor verstorbenen Filmcharaktere (und Abraham Lincoln) auftreten. Was ausserdem mehr als nur stimmt ist die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Downey und Kilmer. Beide hatten anscheinend Spass an ihren Rollen und scheuen sich auch nicht, das auf der Leinwand zu zeigen.

                        Shane Wests Kiss Kiss, Bang Bang ist kein Film der einen vom Hocker reisst und erfindet das Komödienrad nicht neu. West mischt jedoch die meiste Zeit souverän Versatzstücke des Genres angereichert mit einigen guten neuen Ideen und verpackt das Ganze in der ersten Hälfte mit hohem Tempo und einer hohen Dichte an gelungenen Pointen. In der zweiten Hälfte verliert sich der Film dann teilweise ein kleines bisschen in seiner verworrenen und verwickelten Detektivgeschichte, bleibt aber weiterhin unterhaltsam. zwei gut aufgelegte Hauptdarsteller runden das Gesamtpaket ab und machen aus Kiss Kiss, Bang Bang eine angenehme, skurrile und witzige Krimiparodie.

                        Wertung: 7 / 10

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                        • 6 .5

                          >PENG<
                          Perry: 'Was, hast du gerade getan?!'
                          Harry: 'Ich hab nur eine Kugel reingetan oder?!'
                          Perry: 'Du hast scharfe Munition da rein gesteckt?!'
                          Harry: 'Ja klar war doch höchstens ne 8-prozentige Wahrscheinlichkeit!!!'
                          Perry: 'Acht?!?!...wer hat dir Mathe beigebracht?!'
                          ...
                          Kurzweilige Krimi-Komödie, deren Humor oftmals ins Schwarze trifft!
                          Val Kilmer (Frozen) & Robert Downey Jr. (Tropic Thunder) geben ein herrliches Buddy-Gespann ab, das durchgängig bei Laune hält...
                          ...Kritik hagelt es meinerseits in puncto Story, denn diese gestaltet sich zunehmend verworren und langatmig zugleich!
                          Weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen, nichtsdestotrotz muss man das prächtig harmonisierende Ermittlungs-Duo Harry & Perry bei ihrer knaupligen Detektiv-Arbeit einmal erlebt haben, allein schon die unvergessliche Russisch Roulette-Szene dürfte es wert sein :D
                          ...
                          6,5 / 10 Schwuchtelkanonen für, KISS KISS BANG BANG

                          10
                          • 7 .5

                            Herausragend. Genial. Rundum gelungen.

                            So hätte mein Fazit ausgesehen, wenn der Film nach ungefähr einer dreiviertel Stunde zu Ende gegangen wäre. Das Tempo, was hier nämlich zu Beginn an den Tag gelegt wird, ist beachtlich. Drehbuch, Darsteller, Soundtrack - alles auf sehr hohem Niveau.
                            Schade, dass man irgendwann leider das Gefühl hat, der Film hätte all seine Trümpfe ausgespielt. Die Sprüche, die man anfangs nämlich noch so genial fand, wollen nicht mehr so recht zünden. Die Geschichte, die anfangs noch mit einer solchen Coolness vorgetragen wurde, kommt langsam ins Stocken. Das Drehbuch, welches anfangs nur so vor kreativen Ideen strotzte, verliert sich immer mehr und mehr im Durchschnitt. Auch wenn der Film gegen Ende wieder anziehen kann, hängt ihm der nur solide erscheinende Mittelteil extrem nach, was die Euphorie im Finale etwas nach unten drückt.
                            Klar, der Film ist und bleibt absolut sehenswert, auch wenn die Kritik hier vielleicht einen anderen Eindruck erweckt. Man hat aber eben leider dieses Gefühl, den Sprung verpasst zu haben, hier etwas größeres daraus werden zu lassen. So bleibt man letztendlich mit einem lachenden und einem weinenden Augen zurück - lachend, wegen der ersten Hälfte und weinend, weil man sich so sehr gewünscht hätte, der Film würde das Tempo die ganze Laufzeit über halten können.

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                            • 8
                              TheBirdman 04.05.2015, 22:09 Geändert 04.05.2015, 22:24

                              Oh man, war das abgedreht! Nachdem ich von Shane Black "Iron Man 3" gesehen hatte, war ich sehr auf seinen Erstling gespannt. Und siehe da, "Kiss, Kiss, Bang, Bang" war noch um einiges humorvoller und verrückter, als der dritte Auftritt von Tony Stark.
                              Die Idee, dass der Erzähler und gleichzeitig Protagonist die "vierte Wand" durchbricht, war passend gemacht und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Allein die letzte Szene vor dem Abspann, wo Harry seine Geschichte zu einem würdigen Abschluss bringt, ist super inszeniert. Das liegt vermutlich auch an Robert Downey Jr.´s Talent, verrückte und exzentrische Rollen zu verkörpern und stellenweise ganze Szenen zu improvisieren. Wo wir gleich beim nächsten Punkt wären. Der Cast ist hervorragend gewählt. Das vollkommen unterschiedliche Trio, bestehend aus Kilmer, Downey Jr. und Monaghan, sorgt in einer Tour für Schmunzelmomente. Gerade Val Kilmer fand ich als schwulen Privatdetektiv richtig gut. Die Dialoge machen einfach nur Spaß, gerade Wortgefechte zwischen Perry und Harry hatten es stellenweise echt in sich.Durch das Spielen der Hauptakteure bekommt der Film eine unglaubliche Dynamik, bis es dann gegen Ende hin zu einem richtigen Showdown kommt, der teilweise etwas übertrieben wirkt. Was dem Ganzen allerdings keinen Abbruch tut, da sich der Film generell nicht sehr ernst nimmt, auch wenn die Thematiken Inzest, Mord und Verrat zentrale Rollen einnehmen.

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                              • 0 .5

                                Was bringt einen menschen dazu so einen Dreck zu verfilmen? Schlechte Darsteller, schlechte Story und das ganze auch noch schlecht umgesetzt. Nicht mal stoned und besoffen zu ertragen. scheissfilm. scheisse. richtiger schrott.0,3 punkte für den irrefürenden trailer und 0,2 für die Blondine.

                                • 8

                                  Sehenswert auf jeden Fall. Hat aber für mich den Moment verfehlt ganz groß zu werden. Vielleicht, weil so ein unsicherer Erzähler mir bereits aus anderen Filmen bekannt ist. Der Streifen wird mindestens noch ein weiteres Mal gesichtet! Und beim Shoppen sogar was für die heimische DVD-Sammlung, denn auch mit Freunden bestimmt sehr unterhaltsam.

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                                  • 2 .5

                                    Wer den Humor hat, wird ihn lieben, wer ihn nicht hat, wird den Film eher verabscheuen :)

                                    • 6

                                      Der Film beginnt stark mit hohem Tempo und Downey Jr., welcher als Sprecher das Geschehen witzig auflockert.
                                      Leider verliert er sich dann schnell ins Belanglose und auch wenn die Story immer noch gut vorankommt, lassen Witz und Spannung doch arg nach.
                                      Zusätzlichen Punktabzug gibt es für die penetrante Synchro-Stimme von Monaghan.

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                                      • 7 .5

                                        Ganz witzig und unterhaltsam. Zwischendurch verliert man irgendwie den Überblick weil die Auflösungsstory leicht verworren ist.

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                                        • 6 .5
                                          NewSTARs 01.01.2015, 20:26 Geändert 01.01.2015, 20:27

                                          Mit einem energiegeladenen Tempo erzählt "Kiss Kiss Bang Bang" vom schauspielernden Privatdetektiv, der weder das eine noch das andere ist. Die komplexe Story wird mit genialen Dialogen und cooler Action gespickt, während die typischsten Filmklischees entlarvt und selbstironisch veralbert werden. Robert Downey jr. blüht regelrecht in seiner Rolle auf, wobei Michelle Monaghan ebenfalls eine klasse Performance ablegt. Ein sehr sehenswerter Film, welcher großen Spaß macht zu schauen und keine Minute zu ruhig wird.

                                          "Sleep badly. Any questions, hesitate to call."

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                                          • 7 .5

                                            Atemberaubende Achterbahnfahrt zwischen das Beste und das Schlechteste.
                                            Ich bin gern gefahren.
                                            Bonus: Erinnerung an das Bang Bang Lied meiner Kindheit.
                                            www.youtube.com/watch?v=Chh3Gohm2tM

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                                            • 2 .5

                                              Ein Film, wie er alberner und langweiliger kaum sein kann, dank belanglosen Dialogen und völlig überzogenen Charakteren (ganz im Stile Guy Ritchies)

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                                              • 6 .5

                                                Kann man sich schon mal so anschauen, war ganz nett.. Aber nach den ach so krassen Kritiken hier hab ich schon einiges mehr erwartet. Versucht zwar öfter mal lustig zu sein und die absurden Dialoge sind teils auch nich schlecht, aber lachen musst ich dann doch nie wirklich.. Also: 6,5/10

                                                • 10

                                                  Was für ein Wahnsinns Film! Shane Black ist einfach nur ein Gott. Drehbuch, Regie und die Darsteller; einfach alles in diesem Film strotzt nur so vor Genialität. Alles andere als "Lieblingsfilm" wäre eine Beleidigung für diese Meisterwerk.

                                                  • 5 .5

                                                    Wenn ich für jeden von mir gesehenen Film, der vielversprechend beginnt, aber unterdurchschnittlich endet, einen Cent bekommen würde, hätte ich sicherlich schon einen Döner davon kaufen können.
                                                    Denn auf dem Papier klingt auch dieser Streifen erst einmal mehr als gut: Es gibt ordentlich was zu lachen, man spielt mit episierenden Elementen (Erzähler und Texttafeln), der Film eröffnet häufig einen Metadiskurs über sein eigenes Medium hinweg und der Erzähler beginnt mit einer modernen Schnoddrigkeit wie aus einer Detektivgeschichte von Raymond Chandler.
                                                    Leider kommt all dem ein sprunghafter, kaum nachvollziehbarer Krimiplot in die Quere, eine Handlungsführung, der wirklich alles egal ist und die nur für den aktuellen, kurzweiligen Moment funktioniert, sowie eine Charakterzeichnung, neben der selbst die Nebenfiguren aus Transformers tiefer wirken.
                                                    .
                                                    Besonders schlimm stieß mir die Optik auf: Einerseits bin ich mehr als begeistert von den gezeigten Bildern, toll inszenierten Szenenbildern und Kameraeinstellungen. Leider wird das aber immer durch den Schnitt verschandelt. Das Bild springt unruhig hin- und her, völlig orientierungslos, völlig unzusammenhängend.
                                                    Vor allem in den schnellen Actionszenen stößt dies bitter auf. Generell verhindert der Schnitt ein ernsthaftes Verständnis für das Geschehen, sowohl auf logischer als auch auf emotionaler Ebene. Der Regisseur scheint ein „Tunneldenken“ an den Tag zu legen und ist krampfhaft auf die Figuren konzentriert, nie gibt es irgendwelche Establishing Shots für die Szenerien. Besonders schlimm ist das, wenn die Handlung plötzlich von einem Ort zum nächsten springt - vorher war die Figur noch dort, jetzt ist sie auf einmal hier. Das hätte man durch einen ruhigeren Schnitt und eine kurze Einführung der Umgebung super einfach beheben können, so wie es sonst doch auch jeder andere macht. Auf der angesprochenen emotionalen Ebene gibt einige arg melodramatische Handlungsverläufe, die geradezu kaputt geschnitten werden - einen traurigen Moment kann man nicht durch einen zittrigen Schnitt nach jeder Sekunde vermitteln, es ist einfach nicht möglich.
                                                    .
                                                    Kiss, Kiss, Bang, Bang hat defintiv Stil, büßt aber alle Stärken durch seinen affektierten ADHS-Charakter ein. Schade.

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