Knistern der Zeit - Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso
Knistern der Zeit - Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso (2012), DE Laufzeit 111 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 07.06.2012
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von Sibylle Dahrendorf, mit Christoph Schlingensief
Knistern der Zeit – Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso ist das Zeugnis eines umtriebigen Geistes, der sich auch nicht von seiner schweren Krankheit im Tatendrang bremsen lässt.
Ein afrikanisches Bayreuth, eine Oper in Afrika? Christoph Schlingensief reiste trotz schwerer Krankheit immer wieder nach Afrika, um sein wichtigstes Projekt zu starten: Ein Operndorf in Burkina Faso, ein Raum an dem Leben und Kunst zusammen gehören. “Knistern der Zeit” erzählt die Geschichte eines scheinbar unmöglichen Projekts, von der Suche nach dem richtigen Ort im Mai 2009 bis zur Schuleröffnung im Oktober 2011. Die Dokumentation begleitet Schlingensief hautnah und macht seine Vision und seinen Kampf für das Projekt erfahrbar. Im August 2010 stirbt Christoph Schlingensief, sein Traum lebt weiter.
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Cast & Crew
- Genre
- Dokumentarfilm
- Ort
- Westafrika
- Handlung
- Armut, Chor, Dritte Welt, Künstler, Künstlerszene, Opernhaus, Projekt, Reise, Schulabschluss





















Kritiken (5) — Film: Knistern der Zeit - Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso
Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR
Kommentar löschenSchmerzlich wird einem noch einmal bewusst, wie wichtig dieser provozierende Anarchist oder anarchische Provokateur in unserem sarrazinesken Ländchen war.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschen„Knistern der Zeit“ gleicht mehr einem Making-of als einem Dokumentarfilm, der von außen auf das Geschehen blickt. Die Regisseurin ist „Part of the Team“, und eher selten verschiebt sie den Fokus von ihrem Hauptakteur auf anderes.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenKluge Seitenblicke erzählen auch vom afrikanischen Leben, eine kritische Analyse der Operndorfes, die Schlingensief selbst in Textzeilen vom „perversen Europäer mit der eingebildeten Nächstenliebe“ einbringt, muss vielleicht einer späteren oder mehr außenstehenden Beobachtung vorbehalten bleiben.
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Andreas Resch: fluter Andreas Resch: fluter
Kommentar löschenZeitlebens hat Christoph Schlingensief die Grenzen zwischen Kunst und Leben eingerissen. Und in genau dieser Tradition steht "Knistern der Zeit": Ein Werk, welches Schlingensiefs letztes großes Projekt dokumentiert – und gleichzeitig zu einem Teil von ihm geworden ist.
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Gaby Sikorski: Programmkino Gaby Sikorski: Programmkino
Kommentar löschenEin wenig Rührung kommt zwischendurch auf, wenn über Christoph Schlingensief gesprochen wird und wenn man merkt: Jetzt ist er nicht mehr da, und sie vermissen ihn wirklich. Nicht so wie einen, der ein Projekt realisiert hat, sondern so wie einen, den man geliebt hat.
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Kommentar — Film: Knistern der Zeit - Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso
alter.native Sun, 15 Jul 2012 10:48:26 -0000
Kommentar löschenAm Anfang kommt Schlingensief ein bisschen daher wie "Fitzgeraldo" mit seinem scheinbar aberwitzigen Traum mitten in der Savanne ein Opern-Dorf ( Schlingensief wäre nicht Schlingensief, wenn das Projekt natürlich nicht noch viel umfassender gedacht ist) zu bauen. Mit seiner Hartnäckigkeit (nach seinem Tod offenbar der seiner Frau), dem Elan der anderen Beteiligten und ausreichend Geldgebern scheint das Unmögliche zu gelingen. Ein gut gemachter Film über die Verwirklichung einer ver-rückten Idee, der allerdings auch einige Fragen in seiner Huldigung an den Visionär offen lässt.
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