[mögliche Spoiler:] Spätestens mit den letzten 30 Minuten erreicht der Film leider den Punkt, der schließlich entscheiden wird, ob man „KNOWING“ über den bloßen Durchschnitt hinausheben kann, oder eben nicht. Denn religiöse Ansichten einem breiten Publikum schmackhaft zu machen, stellt nämlich immer ein riskantes Unterfangen dar, vor allem dann, wenn es sich um Grundfesten des Glaubens handelt. Klare Verhältnisse für Jedermann zu schaffen, ist schier unmöglich und jeder Versuch eigentlich schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Zu dumm, dass die Drehbuchautoren diesem Umstand mit Holzhammer-Symbolik und übertriebener Deutlichkeit entgegenzuwirken versuchen, anstatt einige Fragen einfach offen und damit der Phantasie jeden Zuschauers zugänglich werden zu lassen. So jedoch beißt sich die sprichwörtliche Katze hier mal wieder selbst schmerzhaft in den Schwanz, wird doch der bittere Nachgeschmack der meisten Zuschauer am Ende des Films gerade aus dem Umstand resultieren,…
[mögliche Spoiler:] Spätestens mit den letzten 30 Minuten erreicht der Film leider den Punkt, der schließlich entscheiden wird, ob man „KNOWING“ über den bloßen Durchschnitt hinausheben kann, oder eben nicht. Denn religiöse Ansichten einem breiten Publikum schmackhaft zu machen, stellt nämlich immer ein riskantes Unterfangen dar, vor allem dann, wenn es sich um Grundfesten des Glaubens handelt. Klare Verhältnisse für Jedermann zu schaffen, ist schier unmöglich und jeder Versuch eigentlich schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Zu dumm, dass die Drehbuchautoren diesem Umstand mit Holzhammer-Symbolik und übertriebener Deutlichkeit entgegenzuwirken versuchen, anstatt einige Fragen einfach offen und damit der Phantasie jeden Zuschauers zugänglich werden zu lassen. So jedoch beißt sich die sprichwörtliche Katze hier mal wieder selbst schmerzhaft in den Schwanz, wird doch der bittere Nachgeschmack der meisten Zuschauer am Ende des Films gerade aus dem Umstand resultieren, dass der Zuschauer von jeder Form der eigenen Vorstellungskraft freigesprochen und im Gegenzug mit religiöser Symbolik in Reinkultur beinah erschlagen wird.
Untermalt von einem Soundtrack aus der Feder von Marco Beltrami, der gerade in den ruhigen Momenten nicht immer den richtigen Ton trifft, steuert das apokalyptische Geschehen somit einem Ende entgegen, das zwar mit Genre-Konventionen bricht, jedoch ob seiner gewaltsam eingetrichterten Moral von der Geschicht’ eben nicht den erwarteten Sonnenaufgang nach all der vorherrschenden Düsternis präsentiert. Auch wenn der bloße Entschluss, eben kein Happy End im herkömmlichen Sinne zu bieten, uneingeschränkt zu begrüßen ist – stellt er doch eine Neuerung im bereits breitgewalzten Katastrophenfilm-Genre dar –, ist hier letztendlich dennoch eine Wahrheit zu bemühen, die ausgelutschter nicht sein könnte: Ein Weniger kann durchaus ein Mehr sein.
Und das, liebe Filmemacher, hätte man doch ausnahmsweise auch vorher wissen können, oder?
PS. Da ist mir doch noch etwas eingefallen: Die nehmen am Ende die gleiche Musik wie bei "The Fall" und kommen dann auf die grandiose Idee, die Szenen auch in Zeitlupe zu drehen. Sehr kreativ. ;-)
Für meine Verhältnisse? ;) Hab mir mal einige meiner älteren Texte aus meiner Anfangszeit hier vorgenommen und ein wenig überarbeitet. Jetzt bin ich mit ihnen zufrieden. Und vor allem sind meine Kritiken, die ja auf mannbeisstfilm.de verlinken, nun weitaus ausführlicher und damit aussagekräftiger. Und bevor du was sagst: Ja, ich glaube schon, dass da ein wenig der Perfektionist mit mir durchgegangen ist ;)
Wo man deine Kritiken komplett genießen kann, weiß ich doch schon längst. Wie geht's denn mit deinem Roman voran? Oha, bin ich jetzt ein Stalker? ;)
Perfähktonist? Na ja, jeder soll den Gott anbeten, den er für richtig hält ;)
Ein Stalker? Niemals nicht. Einfach ein aufmerksamer Leser, genauso wie ich es bin. ;) Und zum Roman: Der lag lange auf Eis, wird aber im kommenden Jahr wieder zügig in Angriff genommen. Verraten will ich nichts, aber genretechnisch orientiert es sich sehr an dem, was ich vorwiegend lese: Thriller. Mit einer - zumindest denke ich das - recht interessanten Grundidee.
Na, dann wünsch ich dir viel Erfolg. Sag bescheid wenn dein Buch im TV von Denis Scheck belobigt wird und natürlich auch wenn es erscheint, ich will ein Exemplar am besten signiert. Ach und viel Glück mit den Verlagen. Mein Kinderbuch "Bloodsucking Zombie Bastard" wurde nämlich nie veröffentlicht. Verdammte Suhrkamp-Idioten.
;-)
Du nimmst einen langen Anlauf, um am Ende in kryptischen Worten anzudeuten, dass das Ende des Films den ganzen Film entwertet. Wenn Du uns wenigsten sagen würdest, was Dir an dem Ende nicht gefallen hat (wo Du doch gerechterweise selbst gelobt hast, dass es der Film kein billiges Happy-End hat)?
Du redest von Holzhammer-Symbolik und übertriebener Deutlichkeit und meinst damit offenbar irgendwelche religiöse Aussagen. Das Problem ist nur, dass der Film so gut wie keine religiösen Aussagen enthält.
Die "Engel" sind eindeutig Angehörige einer außerirdischen Zivilisation (oder seit wann kommen Engel mit Raumschiffen auf die Erde)? Die "Erwählten" sind nicht wegen ihrer Frommheit erwählt - im ganzen Film wird kein einziges Mal gebetet soweit ich mich erinnere - sondern, wenn man der inneren Logik des Film folgt, weil der Platz im Raumschiff begrenzt ist und die Außerirdischen nur junge, gesunde "Exemplare" der für sie fremden Lebewesen erhalten wollen o.ä.
Der Film ist eher eine Widerlegung von Religion, da selbst in dem Moment, wo die religiöse Vorstellung vom Weltuntergang wahr wird sich herausstellt, dass es keinen Gott gibt und die "Engel" in Wirklichkeit Außerirdische sind.
@totox Wenn der Baum des Lebens am Ende keine religiöse Aussagekraft besitzt und die konservativen Werte (Familie, Versöhnung, Vergebung, Liebe) nicht überdeutlich in diesem Werk zum Vorschein kommen, dann weiss ich auch. Zudem ist der Film auch keine Widerlegung Gottes, sondern doch eher die Bestätigung der Offenbarung des Johannes. In der Apokalyptik erwartet man die Wende vom Unheil zum Heil nicht mehr als ein Eingreifen Gottes in den Lauf der Weltgeschichte. Hier kommt dann auch der Begirff des theologischen Determinismus (also der Unabwendbarkeit und Vorbestimmtheit der Dinge) zum tragen, der im Film, glaube ich, auch zur Sprache kommt.
@Filmkenner77
So alles was Du als Beweis für religiöse Propaganda findest ist irgendein Baum und die Tatsache, dass die Hauptprotagonisten gute Menschen sind? Wenn Du hinter "konservativen Werten" wie "Familie, Versöhnung, Vergebung, Liebe" religiöse Propaganda witterst, dann dürfte so gut wie jeder Film für Dich religiöse Propaganda sein. Oder wie viele Filme gibt es, in der der Hauptheld ein nachtragender, unversöhnlicher, hasserfüllter Familienfeind ist?
Übrigens, ich bin überzeugter Atheist, aber diese Werte sind für mich auch wichtig.
Die Gleichsetzung von religiöser Propaganda und konservativen Werten kommt von dir. Ich habe lediglich angemerkt, dass die konservativen Werte überdeutlich zum Vorschein kommen. Inwieweit diese Überbetonung der Normen gerade in den USA politisch oder religiös zu deuten sind, bleibt jedem selbst überlassen. Letztlich basieren die Motive des Films, Außerirdische hin oder her, wie erläutert, auf religiösen Fundamenten. Auch Matrix hat vordergründig nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun und dennoch verkörpert Reeves eine Art Erlöserfigur inklusive Auferstehung. Dennoch möchte ich die Aussagekraft eines solch "profanen" Werkes wie "Knowing" nicht zu hochhängen. Der Film ist dafür von vorn bis hinten einfach zu naiv gestrickt, wie vor allem das Ende überdeutlich zeigt.
[...]
Ein unterhaltsamer Film, der das Genre zwar nicht neu erfindet, aber zumindest an manchen Stellen richtig Spaß macht, wird mit so einem esoterischen bzw. theologischen Scheiß seiner interessanten Grundidee beraubt und somit ebenfalls zweier Punkte, die er bei einer anderen Auflösung auf jedenfall (zumindest von mir) noch bekommen hätte. Denn rückblickend macht das im Vorfeld Geschehene nicht nur wenig Sinn, sondern auch – keinen Spaß mehr.
Auch wenn ich Proyas bisheriges Werk mag, mit Knowing hat er einen echten Griff ins Klo abgeliefert. Numerologiefilme waren bisher immer schlecht und diese verworrene und gegen Ende unangenehm religiöse Weltuntergangsstory, kommt trotz ihrer interessanten Grundprämisse nie wirklich aus dem Quark.
Nicolas Cage spielt sich mit dem üblichen bedröppelter Basset-Gesicht durch alle Szenen, die Kinder sind hölzern und laden nicht grade zu Sympathieausbrüchen ein und die Entschlüsselung der Prophezeiungen zieht sich wie Schmierkäse. Das die Trickeffekte der diversen Katastrophen nicht grad dem Stand des Machbaren entsprechen und extrem digital aussehen macht das Ganze leider auch nicht besser.
Richtig fies wird dann das Ende, wenn Engels-Aliens die unschuldigen Kinder erretten und als neue Adam und Eva in einem Garten Eden aussetzen, nachdem Papa Cage im letzten Moment zu Gott zurückgefunden hat und die sündige Welt in einem Flammenmeer verglimmt...
Ihr solltet evtl. in Betracht ziehen, das der Film wirklich schlecht ist, anstatt Kritikern die nicht auf die Krippenspiel-Rhetorik des ganzen Anspringe zu unterstellen sie hätten den Film nicht verstanden. Nicht jeder der die BILD-Zeitung nicht mag, hat sie "nicht geblickt" ;)
Der Film mag schlecht sein - ich habe ihn noch nicht gesehen und dank Deiner Rezension ist das jetzt auch überflüssig.
Wer in seiner Kritik das Ende verrät, sollte sich nicht über die Leistung anderer erheben. Wirklich nicht.
Stell doch gleich das Drehbuch hier rein.
Solchen "Kritikern" sollte man die Lizenz zum schreiben wegnehmen. Ich habe Gott sei dank den Film schon gesehen. Aber ein anderer, auf den ich mich gefreut habe, wurde mir von einem "Kritiker" solchen Schlages vermiest, in dem er auch die Schlüsselszenen und das Ende verriet.
Den Film fand ich eigentlich ganz ok. Nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht.
Trapp ist nicht im Geringsten ein Fake-Account. Ich habe mich extra hier angemeldet, weil ich mich über diese unprofessionelle und dabei auch noch so selbstgefällige Rezension geärgert habe.
Ich finde bevor man andere kritisiert, sollte man sein Handwerk beherrschen und das mal loszuwerden war mir der Schmonz mit der Anmeldung hier wert.
Ehrlich gesagt war das etwas ironisch gemeint.
Ich mein, wenn Du weder Filme bewertest noch Kommentare schreibst und Dich bloß anmeldest, weil Dich hier was ärgert und Du unbedingt zurück motzen musst, dann halte ich das für keinen sehr guten Grund für eine Anmeldung ...
Eine Unverschämtheit das Ende zu verraten, aber ein noch gößeres pech ist es das ich die Kritik vorher nicht gelesen habe. Der Film ist leider so spannend wie Zahnarztbesuch.
Mir geviel der Film eigentlich. OK, er erfindest das Genre nicht neu, aber es ist eine gute Unterhaltung. Da gibt es bei weitem schlechtere Filme. Ich hab 8,5 gegeben und stehe auch dazu, das war mir der Film wert, er hat mir wirklich Spaß gemacht.
Allerdings muss ich mich einigen Vorrednern anschließen. Ich hab mir die DVD gekauft und wollte eigentlich vorweg mal sehen wie er ankommt (kam zum Glück nicht dazu). Hätte ich die Kritik vorher gelesen, hätte ich den Film ungesehen ins Regal stellen können. Jemand der hier sozusagen als fester Kritiker rum rennt und dessen Bewertung oben fest gesetzt ist. Sollte so viel Erfahrung haben, nicht einen Film zu spoilen und schon gar nicht das Ende (zumal das auch Stoff in der Schule ist ;) ). Da mag einen der Film noch so missfallen, anderen aber die Chance zu nehmen den Film ohne Vorwissen anzusehen, sollte man selbst dann nicht bringen.
Wo liegt das Problem? Ich hätte auch "den Film", "dir", "solltest du" schreiben können, da ich es aber allgemein gehalten habe, kamen diese Worte. Keine Ahnung was daran jetzt so weltbewegend ist, dass es aufgezählt werden müsste.
Wenn du dich weiter beschweren willst, wir können gerne mal per PN drüber reden. Den Film möchte ich jedenfalls nicht mit einer Diskussion über Wörter zu betonieren.
Zwischendurch gibt es schon spannende Momente und die Flüstermenschen sind teilweise schon sehr mysteriös. Leider gibt es aber viele Längen und unspektakuläre Passagen, die sich negativ auf die Wertung auswirken.
Richtig, wenn schon inhaltlich dumm, dann bitte spannend, hier ist es langweilig und dumm zugleich. Zudem ist Nicolas Cage, mit seinem immer gleich gespielten lethargischen Jammerlappen-Nummer, einfach nicht mehr zu ertragen, der war echt das schlimmste am dem Streifen.
Glücklicherweise kennt sich Proyas aber auch mit Science Fiction aus und legt erneut einen intelligenten und höchst spannenden Thriller vor, der fast alles richtig macht. Mit der langen Produktionszeit erkaufte sich Proyas die nötige Freiheit, die Geschichte so zu erzählen, wie er sie im Sinn hatte – mit unerwarteten Wendungen und pessimistischen Aussichten, wie sie ungewöhnlich sind für die Traumfabrik. Auch wenn es am Ende etwas zu sehr ins Esoterische abhebt und Hauptdarsteller Cage in den ruhigen Momenten dezent überfordert wirkt, bietet „Knowing“ reichlich atemberaubende Action und ansehnliche Effekte, so dass ihm auch an den Kinokassen ein Erfolg sicher sein dürfte.
Katastrophe mit Kaninchen: Eine Mischung aus Mistery-Thriller, Katastrophenfilm, Prophezeiungen, Weltuntergang, Spannung, Grusel, imposanten Bilder. Das hätte ein schöner Kinoabend werden können. Selbst mit Nicholas Cage in der Hauptrolle, dieser Perücke mit darunter hängender Schauspielerattrappe. In Hollywood soll es doch so viele Talente geben, hätte man da nicht einen anderen … Wäre trotzdem ein interessanter Film geworden, wenn nicht alle Beteiligten nach 80 Minuten Film in eine plötzliche Instinktlosigkeit verfallen wären und das Ende grausam in die Seife gefahren hätten. Oder ein Produzent hat nach Pre-Screenings (die man verbieten sollte) das Kommando übernommen und den Film in klebrigem Kaninchen-Kitsch erwürgt. Bäh.
Das große Unglück von "Knowing" - neben dem törichten Drehbuch, der Triefäugigkeit von Nicolas Cage, der Unerträglichkeit der meisten Figuren, dem New-Age-Unfug, der verbreitet wird, und den abstrusen Wendungen, die die Geschichte nimmt, ohne dabei ein Jota ihrer entsetzlichen Ödnis zu verlieren - das große Unglück von "Knowing" also ist, dass Alex Proyas den Humbug ganz Ernst meint oder jedenfalls überzeugend so tut. Die ganze niederschmetternde Atmosphäre kommt von Anfang bis Ende in einem Stimmungs-Finsternis Fortissimo daher, in dem auch die eigentlich sehr schönen Spezialeffekte ertrinken. "Knowing" schlingert zwischen SciFi und Horror und tut immerzu so, als ob gleich die Welt untergeht. Naja, tut sie auch, not with a whimper but a fireball. Aber das ist doch kein Grund, gleich so seltsam religiös und humorlos zu werden.
[...] Leider wird die Geschichte von Knowing nach eineinhalb Stunden immer abstruser, und die letzte halbe Stunde bestätigt die Befürchtung, dass das alles ein hanebüchenes Ende nehmen wird. Einen Bonuspunkt gibt es dafür, dass die Story im sich abzeichnenden dramatischen Ende keinen feigen Seitenausgang zu einem Happy End nimmt, sondern die Geschichte - so abstrus sie auch ist, zumindest voll ausspielt. Was nicht zuletzt nochmal zu ein paar schönen Special Effects führt. [...]
Am Ende von Knowing wird dann gänzlich Apokalyptisches in Szene gesetzt, aber solche Zerstörungsbilder waren seit spätestens Independence Day (1994) schon tausendfach auf Leinwänden zu sehen. Auch geschieht nur das längst Beschworene und Angekündigte, was nur den Eindruck verstärkt, wie wenig subtil Knowing wirklich ist – jeder Hauch von Ambivalenz oder Offenheit wird wegerzählt, bis Botschaft und Handlung auch beim letzten Zuschauer angekommen sind. Für zwei Stunden Laufzeit sind Redundanzen ein dramaturgisches Ärgernis; hier türmen sie sich nach einiger Zeit zu Langeweile auf.
Knowing" ist ein furchterregender, gespenstischer Film. Einmal mehr kombiniert dabei Alex Proyas wie schon in "The Crow" und "Dark City" eine Thrillerhandlung mit Mystery- und Science-Fiction-Elementen, mit unbesiegbaren Außerirdischen, rätselhaften Symbolen und rasanten Special Effects.
Das bedeutet auch, dass Nicolas Cage es schon wieder getan hat: Er hat der langen Reihe unsäglicher Genre-Produktionen, die seine Filmografie vollmüllen, ein weiteres überflüssiges Exemplar hinzugefügt, das nicht nur den Intellekt des Zuschauers beleidigt, sondern auch Cages Talent als Schauspieler betrügt. Selbst seine hartgesottensten Verteidiger dürften angesichts dieser neuesten Unzumutbarkeit, in der der Mime das Mimen mimt, in Argumentationsschwierigkeiten geraten.
Über die Schrift der Apokalypse heißt es in der Bibel, dass sie im Munde süß wie Honig schmecke, im Magen aber bitter sei. Eine perfektere Beschreibung gibt es nicht für KNOWING, der die längste Zeit gar köstlich mundet, im Abgang aber schlichtweg zum Kotzen ist.
Wenn Sie jemand sind, der einem eintönigen und an den Haaren herbeigezogenen Thriller über Nummern-verrückte Aliens glaubt, dann könnten Sie den Film ein bisschen unterhaltsam finden.
Aber wenn Sie einen Schauspieler, der mehr als nur ein paar wenige Gesichtsausdrücke hat, und einen Geschichte, die Sinn macht, bevorzugen, dann sollten Sie lieber „unwissend“ bleiben und Abstand nehmen von Knowing.
Knowing ist einer der besten Science-Fiction-Filme, die ich gesehen habe – erschreckend, spannend, intelligent und, wenn es darauf ankommt, ziemlich großartig.
Es fängt recht viel versprechend an: In düsteren Tönen und schummrigem Licht wird die Familie Koestler eingeführt, die nach dem Unfalltod der Mutter nur noch aus Vater John (spielt mit seiner bekannten, bedröppelten Dackelblick-Mimik wie auf Autopilot: Nicolas Cage) und seinem Sohn Caleb (Chandler Canterbury) besteht. Während John versucht, über den tragischen Verlust mit Alkohol hinwegzukommen, zieht sich Caleb immer mehr in sich selbst zurück. Als er eines Tages aus der Schule einen Brief aus einer seit 50 Jahren verschlossenen Zeitkapsel mitbringt, auf dem nichts als endlose Zahlenreihen zu finden sind, wird die Neugierde seines Vaters geweckt. Wie besessen stürzt sich der Astrophysiker auf die Ziffern und macht eine schreckliche Entdeckung: In den Zahlen verborgen sind die Daten aller Katastrophen der vergangenen 50 Jahre inklusive der genauen Angabe ihrer Todesopfer. Bis hierhin folgt man der Story noch bereitwillig, wenngleich auch schon jetzt vieles konstruiert wirkt. Im weiteren Verlauf kann „The Crow“-Regisseur Alex Proyas sogar ein wenig glänzen: Seine Inszenierung zweier Katastrophenszenarien geht einem ebenso unter die Haut wie einige Gruselszenen. In der letzten halben Stunde kommt es dafür umso dicker: Der Mystery-Thriller wird vermischt mit Sci-Fi-Elementen und allerlei religiöser Metaphorik, sodass man sich fragt, wie es nur möglich war, dass dieses Drehbuch überhaupt verfilmt wurde? Hat es denn niemand vorher bis zu Ende gelesen? Was mit einer recht originellen Ausgangsidee begann, wird hier leider zu einem völlig überfrachteten Apokalypse-Quatsch mit Wiederauferstehungssoße verwurstet.
Nach fünf Jahren Abwesenheit meldet sich der Australier Alex Proyas mit seinem neuesten Mystery Thriller zurück. Im Gegensatz zu seinen früheren Werken vermisst sein aktueller Film jedoch eine strukturierte Handlung, überzeugende Darsteller und eine sich eigene Logik. So wartet „Knowing“ letztlich nur mit Sonnenflammen und Auto fahrenden Außerirdischen auf.
Der Film fängt spannend an und ist soweit sauber gemacht, bis das gar nicht in Farbe des Films passende Ende das Gesamtwerk leider ziemlich versaut. Die Engel und Weizenfelder waren für mich definitv zu viel des Guten. Ohne diese Sequenzen wäre der Film ein guter Apokalypsethriller gewesen. Schade drum.
Wie viele es schon in ihren Kommentaren geschrieben haben, der Anfang verspricht solide Unterhaltung. Der Schluss macht alles, aber wirklich alles kaputt.
Der Film geht eigentlich, bis zu dem Zeitpunkt
an dem man checkt worauf das ganze schlussendlich hinausläuft
und das Ende diese Vermutung auch noch beweist :P
Das Booklet sagt etwas von Thriller und Sci-Fi. Bedient die Genre voll und ganz, wobei die Sci-Fi Komponente auf eine komische Mischung aus Arche Noah und Adam und Eva abzielt. Auf der einen Seite ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte, von daher sehr gut, auf der anderen Seite von der Story her arg an den Haaren herbeigezogen. Wo hingegen die Version der Apokalypse sehr realstisch ist. Alles in allem ein bis zur letzten Minute spannener Film und daher "geht so".
Enthält Spoiler: Schaut man sich als Filmkenner das Einspielergebnis von "Knowing" in Höhe von weltweit $183,593,586 an, so müsste man im Angesicht der filmischen Qualität von "Knowing" eigentlich darüber verwundert sein, das selbst dieses Einspielergebnis noch zu Stande gekommen ist... Und noch unbescholtene in Sachen "Knowing" sollten ruhig wissen, was für eine Sorte an zutiefst ärgerlichem Antifilm und Mischmasch Produkt / Genreklau aus verschiedenen Filmklassikern sie mit Regisseur Alex Proyas Film vorgesetzt bekommen. Dabei fängt "Knowing" in seiner eigentlich perfekten Laufzeit von 121 Minuten doch so harmlos und betulich an. Nicolas Cage darf wieder das (diesmal nur in akzeptablen Ansätzen) zeigen, was er schon in seiner Rolle als Benjamin Franklin Gates in das Vermächtnis der Tempelritter zum besten gegeben hat. Nämlich den allwissenden Wissenschaftler, der sich zunächst im biederer 08/15 "American Family Idyll" Manier um den eigenen Nachwuchs und das Wundenlecken / Seelenheil kümmern darf, während schon die ersten Suspense Momente, die frappierend an "The Sixth Sense" erinnern, ohne das der eigenen Erzählung etwas neues abgewonnen wird, auf den Betrachter losgelassen werden. Trotzdem kommt "Knowing" bereits in den ersten vierzig Minuten zu keiner Zeit als Mystery / Paranoia Thriller in Tritt, singt das achso ätzende Loblied auf das Famlienheil der amerikanischen Familie, mit der einst schon Roland Emmerich den Betrachter permanent folterte.
Aber es kommt noch besser: im weiteren Verlauf steigert sich "Knowing" zum einem gewollt pseudo-epischem und total dillentantischem 09/11 Verschwörungsthriller, wenn Nicolas Cage mit gelangweilter und Besorgnis erweckender Mine, nachdem Regisseur Alex Proyas lange nichts zu erzählen wußte, plötzlich á la "Und täglich grüßt das Murmeltier" tagtäglich seine Vorsehungen erhält, das etwas GANZ GANZ schreckliches den Menschen immer wieder bevorstehen könnte. Der restliche Cast agiert ebenfalls austauschbar. Ebenso wenig überraschend mutet das inhaltliche Zusammentreffen mit Rose Byrne für den weiteren Verlauf der Geschichte an. Und bis auf das Ende, das trotz seiner Naivität und Dummheit mal ausnahmsweise unkoventionell daherkommt, gerät "Knowing" zu einer arg vorhersehbaren Mystery/ScienceFiction und Paranoia Schmonzette. Und ebenso dumm ist nur, das die nach 40 Minuten plötzlich über einen hereinbrechenden, gewollten Spannungsmomente den Betrachter dann eher kalt lassen, denn die Figurenzeichnung des Scriptes ist leider so eindimensional geraten / das Schauspiel so lustlos mit versteinerter Mine vorgetragen, das man es schwer hat, mit den Protagonisten mitzufiebern. Zwischen auffällig künstlichem CGI (auch am Schluss des Filmes) und lächerlicher 09/11 Twintower/Absturzmache Panikmache hin- und her lavierend, wirkt Nicolas Cage in seinen Aktionen und Situationen zu sehr verwirrt und mutet völlig deplatziert an...
Trotzdem steigert sich "Knowing" noch weiterhin ins Groteske, wenn Ufo Verschwörungswahn (Spoiler: seit "Knowing" wissen wir also: wir wurden schon immer von "Ihnen" beobachtet, damit wir eines Tages vor der Apokalypse gerettet werden, "Sie" werden uns in Schutzengel Manier mitnehmen auf einem fernen Planeten mitnehmen, nachdem die gesamte Menschheit vernichtet wurde; dort dürfen wir unter einem paradisischem Baum erneut in der Korpulation üben, bis genug neue Menschen entstehen; der Religionswahn von so manchem gläubigem Ufojünger lässt an der Stelle grüßen ) und 2012 Untergangsweltszenario in nie dageweseneer, naiv-doofer, kurz vor Schluss hektischerer Manier aufeinandertreffen und eine pseudowissenschaftliche Einheit bilden, die einem die Haare zu Berge stehen und "Galileo" mit samt aufklärerischem Charakter auf Pro7 wie das Nonplusultra im Free TV erscheinen lässt. Herr von Däniken würde ebenfalls beim gesehehenm vor Freude in die Luft springen (selbst die unsägliche Chaostheorie wird zu allem Überfluss erwähnt), derjenige, der noch einen Funken Verstand vor dem Screen und dem laufendem Film zusammenbekommt, wird arg entsetzt zurückbleiben und "Knowing" verteufeln. Der Rest wird in seinem Ufo, 09/11 Verschwörungs- und 2012 Untergangsglauben bestens bedient werden, bis wir 2012 sowieso den Löffel abgeben, oder wir abgeholt werden, alle Ringelpietz mit anfassen betreiben, um verbrannt zu werden, oder so ähnlich. Optisch ergeht sich "Knowing" in vielerlei filmischen Querverweisen, frappierend wird man an Steven Spielbergs Genreklassiker "E.T" und "Die unheimliche Begegnung" der dritten Art erinnert, wenn schon ein Ufo mit freundlichen Wesen an Bord die Erdsphäre verlässt, nachdem einige Menschen zu einer Reise mit Wiederkehr aufgebrochen sind. "Knowing" geht im Verlaufe die Eigenständigkeit komplett flöten, Innovationen sind Mangelware. Nur Steven Spielberg konnte stets alle ideologischen Zweifel in seinen Filmen / Science Fiction Klassikern außer Kraft setzen, Regisseur Alex Proyas weiß aber leider nicht, was alles dazu nötig ist, um seinen Film in Punkkto Inszenierung glaubhaft erscheinen zu lassen.
Fazit: "Knowing" offenbart sich als eine der ärgerlichsten, entsetztlichsten und fast schon schmerzhaftesten Grützen und Mixturen aus der Bombast/Blockbuster Mischmasch Küche Hollywoods, welche mit ihrem religiös gesülztem Ende so schlecht inszeniert daherkommt, das man schon unfreiwillig lachen muß. Und der finale Monolog "Das ist nicht das Ende" lässt sich schon sehr leicht als Drohung, stellvertretend für das mittlerweile ausgeluschte Blockbustersegment Hollywoods, auffassen. Wer weiß, was in Zukunft noch an Blockbuster Gurken auf den Betrachter lauern. Man mag es sich gar nicht ausmalen. "Das Ende ist halt doch nah..."
Vorraussehbarer Apokalypsenfilm ohne Happy End, allein fuer diese Abweichung vom Hollywoodstandard gebe ich dem Film einen unverdienten Bonuspunkt. Im Prinzip ist dieser Film absolut ueberfluessig.
Eine interessante Idee, aber leider ging alles den Bach runter.
Nach ca. 40 % des Filmes ganz rasant. Danach war es ein reiner Wannabe-Film.
Der Abspann war eine Erlösung.
Auch ich als absoluter Gegner von Nicolas Cage muss zugeben, dass dieser Film wirklich sehr stark ist.... was allerdings nicht unbedingt an ihm liegt.
Wirklich megaspannend mit sehenswerten Specialeffekten.
Aber was mich doch arg wundert ist, dass sich hier alle über das Ende aufregen.
Versteh ich nicht, weil ich fand auch das Ende sehr geil.
Ich hatte beim Anschauen schwerste Bedenken, dass die Macher diesen Film mit einem patriotischen Ende wieder mal in die Grütze hauen.
Das ist nicht passiert... Ich find das Ende klasse, sehr liebevoll inszeniert und bewegend.
Kein Plan, was ihr alle dagegen habt, aber was solls :-)
Fazit:
Sogar für Leute wie mich, die Nicolas Cage nicht leiden können, ein sehenswerter Endzeit-Thriller
Vieles an dem Film fand ich merkwürdig und auch am Ende gab es keinen Aha-Effekt.
Zum Beispiel:
Was hat es überhaupt mit diesen Kieselsteinen auf sich? Warum verteilen die Aliens die und warum fangen die Dinger auf einmal an, zu schweben? Hab mir zusammengereimt, dass die Steine irgendwie auf die Aliens "reagieren", aber mehr Bedeutung hab ich aus der ganzen Sache nicht lesen können.
Was sind die Auswahlkriterien der Aliens? Altersgruppe? Das finde ich irgendwie diskriminierend und stellt mich nicht zufrieden. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Warum wird die Zeitkapsel für einen Zeitraum von nur 50 Jahren in die Erde eingelassen? Selbst, wenn die Bilder auf dem Schrank gelegen hätten, wären sie in so kurzer Zeit nicht verrottet.
Warum schreibt Lucinda die Daten so vieler Katastrophen auf, die zum Zeitpunkt, zu dem die Kapsel geöffnet werden soll, sowieso nicht mehr abwendbar sind? Sie wäre viel schneller fertig gewesen, wenn sie sich auf Wenige beschränkt hätte (um ihre Wahrsager-Kompetenz zu beweisen) und dann sofort zum wichtigsten Teil übergegangen wäre, dann hätte die wichtigste Info (Koordinaten der letzten Katastrophe) auch nicht gefehlt.
Woher überhaupt kannten die flüsternden Aliens die Katastrophendaten? Wieso haben sie diese ausgerechnet Lucinda zugeflüstert und nicht einem Typen aus dem Ministerium für öffentliche Sicherheit (oder so)?
Außerdem merkwürdig:
Die Kinder aus Kaylaps Klasse sind alle ganz wild darauf, so ein Bild aus der Zeitkapsel zu erhalten. Später sagt Kaylaps Vater, dass dieser sein Bild nicht behalten dürfe, weil es der Schule gehöre. Das heißt, die Kinder haben die Bilder garnicht geschenkt bekommen, sondern durften sie nur ansehen? Warum haben sie sich dann so gefreut und warum wurde jedem Kind ein Bild ausgeteilt?
Was mich auch ziemlich gestört hat, war die falsche Erklärung von Determinismus in der Massetuchets-Vorlesung. Determinismus besagt eigentlich überhaupt nicht, dass es sich bei unserer Welt um ein "Wunder" handelt oder dass eine "Ordnung" existiert. Er besagt einzig und allein, dass alles vorhersehbar ist.
Desweiteren hat es mir nicht gefallen, dass jemand, der nicht an Übernatürliches und Zukunftsvorhersagen glaubt, im Laufe des Filmes eines "Besseren" belehrt und - im Zuge der Versöhnung mit seiner Familie - sogar religiös wird.
Der Film war spannend und die Aliens wirkten sogar irgendwie gruselig (die hätten sich mal über die menschliche Psyche informieren sollen, bevor sie versuchen, Menschen zu retten), aber um richtig gut zu sein, war er einfach zu "abgespaced" und es gab zu viele Ungereimtheiten.
1. Nicolas Cage ist toll! :D
2. Ich habe bei dem Film den Kopf ausgeschaltet.
3. TEILWEISE KÖNNTEN SPOILER VORHANDEN SEIN!
Ich gebs zu, der ganze Film kommt gekünstelt und die Story kommt schwachsinnig vor.
Aber manchmal tut es gut, den Kopf abzuschalten und einfach mal nur einen beschissenen Film zu gucken!
Alleine die Flugzeugabsturzszene, bei der 3 Minuten lang kein Schnitt vorkommt ist herrlich anzusehen.
Ich weiß, dass diese blöde Vater-Sohn-Beziehung in jedem zweiten Film vorkommt und ich weiß auch, dass das Ende, eines der schlechtesten der Filmgeschichte ist. Ebenfalls weiß ich, dass eigentlich keine große schauspielerische Leistung vorhanden/benötigt wird.
Aber man, bei Knowing drücke ich mal ein Auge zu.
Tipp für die, die den Film aufgrund des Endes scheiße finden: Einfach 5 Minuten vorher ausmachen!
Ich war von Knowing positiv überrascht den ich habe nicht viel gutes über den Film gehört..aber als ich ihn dann endlich sah fande ich ihn wirklich gut.
Okay ich muss zugeben es ist nicht der beste Film den ich jeh gesehen habe und das ende war auch nicht das beste. Aber das ende war dann nicht so schlecht wie man es oft hört.
Der ersten 60 min des Films waren wirklich sehr gut und haben mich schon sehr überzeugt das es dann auch so weiter geht..dann ging es eher langsam weiter und der Film wurde zu einem Sci-Fi schrott das garnicht zum gesamten Film gepasst hat.Aber ich muss zugeben das ende war doch schlau und sehr logisch.
Achtung: Enthält Spoiler
Es ist schon alles vorbereitet: Man nehme eine Prise Endzeitthriller ala "Deep Impact", eine Prise Mystery ala "Mothman-Prophezeihungen" und einen guten Schuss Science-Fiction ala "Akte X" und "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Fertig ist der perfekte Film, so wie ihn sich Hollywoods Drehbuchschreiber vorstellen. Nur leider ist das Ergebnis alles andere als schmackhaft, sondern eher großer Quark.
Der Beginn ist relativ solide und interessant erzählt und der Zuschauer kann sich berechtigte Hoffnungen machen, einen spannenden Mysterythriller und gleichzeitig endlich noch einmal einen guten Film mit Nicolas Cage zu sehen. Man ist förmlich überrascht und man ahnt dennoch, dass der Film den guten Beginn unmöglich halten kann. Der Regisseur Alex Proyas scheint dem Braten selber nicht zu trauen, denn ab der Mitte des Films verlässt er den sorgsam aufgebauten Pfad, so als ob mitten in der Produktion jemand hereingestürmt wäre und ihm ein zweites Drehbuch in die Hand gedrückt hätte, das unbedingt noch im Film verwurstet werden müsse. Hatte die Story zunächst noch eine gewisse Stringenz, wird sie nun von Minute zu Minute immer wirrer und unlogischer. Gegen Ende hatte ich dann in etwa das gleiche Gefühl wie bei "Indiana Jones und das Köngreich des Kristallschädels" gemäß dem Motto: "Das darf doch jetzt alles gar nicht wahr sein." Statt einer raffinierten Auflösung wird dem Zuschauer ein 08/15-Science-Fiction-Blödsinn im Stile von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" präsentiert.
Als ob dies dann noch nicht lächerlich genug wäre, darf natürlich eine Reminiszenz an "Der jüngste Tag" nicht fehlen. Der Jugend gehört die Zukunft und ihr ist es vorbehalten, neue Welten zu entdecken und zu erobern. Seid fruchtbar und mehret euch, während in der Ferne der Baum des Lebens den Aufbruch zu neuen Ufern und den Fortbestand der Menschheit symbolisiert. Amen. Kitschiger geht es wohl kaum.
Ärgerlich ist jedoch nicht nur dieses plumpe Ende, sondern auch die Erkenntnis, mehr als die Hälfte des Films an der Nase herumgeführt worden zu sein. Mehr und mehr wird deutlich, dass bedeutungsschwanger präsentierte Dinge wie schwarze Kieselsteine eigentlich gar keine Bedeutung haben. Welchen Sinn macht eigentlich am Ende überhaupt die Liste mit den Zahlenkombinationen, wenn eh alles auf den Weltuntergang hinausläuft? Und warum entführen die Außerirdischen nicht einfach die Menschen, denen sie eine neue Heimat geben wollen? Und überhaupt: Welchen Grund haben sie, einige Menschen zu retten und warum gerade diese? Fragen über Fragen, die mit Logik nicht zu erklären sind. Noch ein abschließendes Wort zur Musikuntermalung: Wer den Film "The Fall" (2006) kennt, dem dürfte der Sound am Ende bekannt vorkommen. Wie kreativ alle Beteiligten waren, lässt sich an der Tatsache feststellen, dass man ähnlich wie bei "The Fall" die Sequenzen in "Knowing" bei dieser Musik ebenfalls in Zeitlupe gedreht hat. Gut kopiert ist halt nur, wenn es keinem auffällt.
Insgesamt bleibt "Knowing" inhaltlich eine herbe Enttäuschung. Das Ende macht im Grunde den ganzen Film kaputt. Nicolas Cage kann man ausnahmsweise mal keinen Vorwurf machen, denn er macht noch gute Miene zum bösen Spiel bzw. zum erbärmlichen Drehbuch. In gewisser Weise bedauert man auch den Regisseur, der sein bestes versucht, aber mit handwerklich solider Regiearbeit keine Chance gegen talentlose Schreiberlinge hat. Den Drehbuchautoren bleibt nur zu wünschen, dass sie auch von Außerirdischen entführt werden. Auch ohne bevorstehenden Weltuntergang.
Hervorragend zusammengefasst. Hatte seinerzeit Freikarten für den Film, weshalb das enttäuschende Ende nicht allzu schwer wog. Es ist aber dennoch bedauerlich, denn es waren durchaus starke, eindringliche Sequenzen vorhanden (Flugzeugabsturz, Zugentgleisung).
Danke. Ich hätte auch milder bewerten können, aber wie gesagt hat das Ende alles Gute zerstört. Die von dir beschriebenen Sequenzen hätten einen besseren Film verdient gehabt.
Ich war bei meinem Kommentar in der Tat etwas milder. Nichtsdestotrotz weine ich bis heute dem verschenkten Potenzial hinterher. Gerade von Proyas, dessen "DARK CITY" ich ausgezeichnet fand, hätte ich eine solche Holzhammer-Symbolik gen Ende nicht erwartet.
Der Vergleich mit "Der Tag, an dem die Erde stillstand" passt sehr gut. Abteilung: Science Fiction zum Abgewöhnen. Dann doch lieber nochmal seinen "Dark City" schauen.
Das Finale ging wirklich überhaupt nicht, aber leider verliert der filmische Müll schon wesentlich früher seine Wirkung. Eben genauso, wie du es beschrieben hast.
Argh, ich hasse diesen Bug. Allerdings bin ich auch gerade zu Faul alles noch mal niederzutippen. Was ist eigentlich los mit diesen Bug? Den gibt es doch schon länger?
Das Schlimme an dem Film ist, dass man sich am Ende bewusst wird, dass das Ganze so überhaupt gar keinen Sinn macht! (Achso, Spoiler!) Überlegen wir doch mal: da sind diese Aliens die schon vor 50 Jahren wussten, dass 2009 die Welt untergeht. Sie flüstern es einem kleinen Mädchen ins Ohr, dass daraufhin Zahlen schreibt. Aber warum tun die Aliens das? Sie können doch einfach im Jahr 2009 2 Tage vor Weltuntergang die Kinder einsammeln.
Aber egal: wie hier schon alle schreiben, fängt der Film spannend an. Obwohl er für meinen Geschmack etwas zu lange braucht. Bis zum ersten Paukenschlag dauert es glatt 50 Minuten. Bis dahin wird Spannung aufgebaut, ohne dass irgendetwas passiert. Dafür wird der Hauptfigur viel Platz für Info-Talk gegeben. Wir erfahren, dass seine Frau tot ist und wie er damit umgeht. Seine Schwester darf uns lange erzählen, wie sie das schlechte Verhältnis von Cage zu seinem Vater sieht, etc.
Doch dann geht es endlich los. Der Wissenschaftler hat einen Beweis, dass die Zahlen tatsächlich die Zukunft voraussagen. Nun will ich sehen, wie er damit zur Regierung rennt. Zum FBI oder was weiß ich. Aber das sieht man leider nicht. Er macht nur einen Anruf und rennt dann selbst ins Zentrum der nächsten Katastrophe, bringt sich so also in Lebensgefahr. Und danach: geht er selbst auf Recherche zur Tochter der Zahlenfrau. Aber wieso nicht zur Regierung?!
Das Ende wirkt für mich so, als hätten es die Produzenten nachträglich ins Drehbuch geschrieben. Die Welt geht unter, da gibt es keine Überlebenden?! Muss aber! Also, holt die Aliens, lasst sie das ganze Drehbuch über immer wieder völlig sinnlos durch Szenen laufen (um Spannung zu erzeugen), auch wenn überhaupt nicht logisch ist, was die da überhaupt wollen. Hauptsache sie stehen da immer wieder und schauen gruselig.
Ich war vom Anfang an echt fasziniert von der Idee und Umsetzung des Film(sehr beklemmdene Szenen)wie z.b.die Daten der katastrophen oder
Das "everone Else" unter dem
Bett der Hellseherin.das Ende passte dann aber gar Net mehr und war schlicht und einfach schwach,trotzdem
Gebe ich Hier gerne 6,5 Punkte,weil halt der Rest echt spannend war.
Knowing - Die Zukunft endet jetzt - Kritik
US 2009 Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 09.04.2009
Kritiken (18) — Film: Knowing - Die Zukunft endet jetzt
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen[mögliche Spoiler:] Spätestens mit den letzten 30 Minuten erreicht der Film leider den Punkt, der schließlich entscheiden wird, ob man „KNOWING“ über den bloßen Durchschnitt hinausheben kann, oder eben nicht. Denn religiöse Ansichten einem breiten Publikum schmackhaft zu machen, stellt nämlich immer ein riskantes Unterfangen dar, vor allem dann, wenn es sich um Grundfesten des Glaubens handelt. Klare Verhältnisse für Jedermann zu schaffen, ist schier unmöglich und jeder Versuch eigentlich schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Zu dumm, dass die Drehbuchautoren diesem Umstand mit Holzhammer-Symbolik und übertriebener Deutlichkeit entgegenzuwirken versuchen, anstatt einige Fragen einfach offen und damit der Phantasie jeden Zuschauers zugänglich werden zu lassen. So jedoch beißt sich die sprichwörtliche Katze hier mal wieder selbst schmerzhaft in den Schwanz, wird doch der bittere Nachgeschmack der meisten Zuschauer am Ende des Films gerade aus dem Umstand resultieren,…
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Filmkenner77 2011/11/14 18:25:52
Antwort löschenSehr schön. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Filmkenner77 2011/11/14 18:28:39
Antwort löschenPS. Da ist mir doch noch etwas eingefallen: Die nehmen am Ende die gleiche Musik wie bei "The Fall" und kommen dann auf die grandiose Idee, die Szenen auch in Zeitlupe zu drehen. Sehr kreativ. ;-)
Stefan_R. 2011/11/14 20:19:45
Antwort löschenDas mit der Musik ist ja noch das kleinste Problem, an dem KNOWING krankt ;)
stuforcedyou 2011/11/16 13:31:18
Antwort löschenWas'n los Stefan? Für deine Verhältnisse haste ja einen regelrechten Kritik-Verfassen-Und-Posten-Rausch ;) Gefällt mir!
Stefan_R. 2011/11/16 14:44:27
Antwort löschenFür meine Verhältnisse? ;) Hab mir mal einige meiner älteren Texte aus meiner Anfangszeit hier vorgenommen und ein wenig überarbeitet. Jetzt bin ich mit ihnen zufrieden. Und vor allem sind meine Kritiken, die ja auf mannbeisstfilm.de verlinken, nun weitaus ausführlicher und damit aussagekräftiger. Und bevor du was sagst: Ja, ich glaube schon, dass da ein wenig der Perfektionist mit mir durchgegangen ist ;)
stuforcedyou 2011/11/16 15:15:36
Antwort löschenWo man deine Kritiken komplett genießen kann, weiß ich doch schon längst. Wie geht's denn mit deinem Roman voran? Oha, bin ich jetzt ein Stalker? ;)
Perfähktonist? Na ja, jeder soll den Gott anbeten, den er für richtig hält ;)
Stefan_R. 2011/11/16 17:10:24
Antwort löschenEin Stalker? Niemals nicht. Einfach ein aufmerksamer Leser, genauso wie ich es bin. ;) Und zum Roman: Der lag lange auf Eis, wird aber im kommenden Jahr wieder zügig in Angriff genommen. Verraten will ich nichts, aber genretechnisch orientiert es sich sehr an dem, was ich vorwiegend lese: Thriller. Mit einer - zumindest denke ich das - recht interessanten Grundidee.
stuforcedyou 2011/11/16 17:42:45
Antwort löschenNa, dann wünsch ich dir viel Erfolg. Sag bescheid wenn dein Buch im TV von Denis Scheck belobigt wird und natürlich auch wenn es erscheint, ich will ein Exemplar am besten signiert. Ach und viel Glück mit den Verlagen. Mein Kinderbuch "Bloodsucking Zombie Bastard" wurde nämlich nie veröffentlicht. Verdammte Suhrkamp-Idioten.
;-)
Stefan_R. 2011/11/16 19:13:20
Antwort löschenMach ich. Übrigens: erst kaufen, dann gibt's auch eine Signatur ;)
stuforcedyou 2011/11/16 20:06:27
Antwort löschenVERDAMMT! Du hast meinen diabolischen Plan durchschaut :)
totox 2011/12/04 22:36:35
Antwort löschenDu nimmst einen langen Anlauf, um am Ende in kryptischen Worten anzudeuten, dass das Ende des Films den ganzen Film entwertet. Wenn Du uns wenigsten sagen würdest, was Dir an dem Ende nicht gefallen hat (wo Du doch gerechterweise selbst gelobt hast, dass es der Film kein billiges Happy-End hat)?
Du redest von Holzhammer-Symbolik und übertriebener Deutlichkeit und meinst damit offenbar irgendwelche religiöse Aussagen. Das Problem ist nur, dass der Film so gut wie keine religiösen Aussagen enthält.
Die "Engel" sind eindeutig Angehörige einer außerirdischen Zivilisation (oder seit wann kommen Engel mit Raumschiffen auf die Erde)? Die "Erwählten" sind nicht wegen ihrer Frommheit erwählt - im ganzen Film wird kein einziges Mal gebetet soweit ich mich erinnere - sondern, wenn man der inneren Logik des Film folgt, weil der Platz im Raumschiff begrenzt ist und die Außerirdischen nur junge, gesunde "Exemplare" der für sie fremden Lebewesen erhalten wollen o.ä.
Der Film ist eher eine Widerlegung von Religion, da selbst in dem Moment, wo die religiöse Vorstellung vom Weltuntergang wahr wird sich herausstellt, dass es keinen Gott gibt und die "Engel" in Wirklichkeit Außerirdische sind.
Filmkenner77 2011/12/05 09:05:21
Antwort löschen@totox Wenn der Baum des Lebens am Ende keine religiöse Aussagekraft besitzt und die konservativen Werte (Familie, Versöhnung, Vergebung, Liebe) nicht überdeutlich in diesem Werk zum Vorschein kommen, dann weiss ich auch. Zudem ist der Film auch keine Widerlegung Gottes, sondern doch eher die Bestätigung der Offenbarung des Johannes. In der Apokalyptik erwartet man die Wende vom Unheil zum Heil nicht mehr als ein Eingreifen Gottes in den Lauf der Weltgeschichte. Hier kommt dann auch der Begirff des theologischen Determinismus (also der Unabwendbarkeit und Vorbestimmtheit der Dinge) zum tragen, der im Film, glaube ich, auch zur Sprache kommt.
totox 2011/12/05 12:41:25
Antwort löschen@Filmkenner77
So alles was Du als Beweis für religiöse Propaganda findest ist irgendein Baum und die Tatsache, dass die Hauptprotagonisten gute Menschen sind? Wenn Du hinter "konservativen Werten" wie "Familie, Versöhnung, Vergebung, Liebe" religiöse Propaganda witterst, dann dürfte so gut wie jeder Film für Dich religiöse Propaganda sein. Oder wie viele Filme gibt es, in der der Hauptheld ein nachtragender, unversöhnlicher, hasserfüllter Familienfeind ist?
Übrigens, ich bin überzeugter Atheist, aber diese Werte sind für mich auch wichtig.
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Filmkenner77 2011/12/05 14:35:36
Antwort löschenDie Gleichsetzung von religiöser Propaganda und konservativen Werten kommt von dir. Ich habe lediglich angemerkt, dass die konservativen Werte überdeutlich zum Vorschein kommen. Inwieweit diese Überbetonung der Normen gerade in den USA politisch oder religiös zu deuten sind, bleibt jedem selbst überlassen. Letztlich basieren die Motive des Films, Außerirdische hin oder her, wie erläutert, auf religiösen Fundamenten. Auch Matrix hat vordergründig nicht unbedingt etwas mit Religion zu tun und dennoch verkörpert Reeves eine Art Erlöserfigur inklusive Auferstehung. Dennoch möchte ich die Aussagekraft eines solch "profanen" Werkes wie "Knowing" nicht zu hochhängen. Der Film ist dafür von vorn bis hinten einfach zu naiv gestrickt, wie vor allem das Ende überdeutlich zeigt.
Stefan_R. 2011/12/29 11:35:19
Antwort löschen@Filmkenner77
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Ein unterhaltsamer Film, der das Genre zwar nicht neu erfindet, aber zumindest an manchen Stellen richtig Spaß macht, wird mit so einem esoterischen bzw. theologischen Scheiß seiner interessanten Grundidee beraubt und somit ebenfalls zweier Punkte, die er bei einer anderen Auflösung auf jedenfall (zumindest von mir) noch bekommen hätte. Denn rückblickend macht das im Vorfeld Geschehene nicht nur wenig Sinn, sondern auch – keinen Spaß mehr.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAuch wenn ich Proyas bisheriges Werk mag, mit Knowing hat er einen echten Griff ins Klo abgeliefert. Numerologiefilme waren bisher immer schlecht und diese verworrene und gegen Ende unangenehm religiöse Weltuntergangsstory, kommt trotz ihrer interessanten Grundprämisse nie wirklich aus dem Quark.
Nicolas Cage spielt sich mit dem üblichen bedröppelter Basset-Gesicht durch alle Szenen, die Kinder sind hölzern und laden nicht grade zu Sympathieausbrüchen ein und die Entschlüsselung der Prophezeiungen zieht sich wie Schmierkäse. Das die Trickeffekte der diversen Katastrophen nicht grad dem Stand des Machbaren entsprechen und extrem digital aussehen macht das Ganze leider auch nicht besser.
Richtig fies wird dann das Ende, wenn Engels-Aliens die unschuldigen Kinder erretten und als neue Adam und Eva in einem Garten Eden aussetzen, nachdem Papa Cage im letzten Moment zu Gott zurückgefunden hat und die sündige Welt in einem Flammenmeer verglimmt...
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El Tonno 2009/08/18 15:45:09
Antwort löschenDanke fürs Ende verraten....
campina 2009/09/04 17:44:35
Antwort löschenfing ganz gut an solala in der Mitte und zum Schluss nur noch albern! Hätte mir mehr versprochen.
Kaffeejunkie 2009/09/19 16:31:24
Antwort löschenbatzman ist der einer der Gründe warum ich einen Dreck auf Kritiker-Meinungen gebe.
Batzman 2009/10/04 15:45:07
Antwort löschenIhr solltet evtl. in Betracht ziehen, das der Film wirklich schlecht ist, anstatt Kritikern die nicht auf die Krippenspiel-Rhetorik des ganzen Anspringe zu unterstellen sie hätten den Film nicht verstanden. Nicht jeder der die BILD-Zeitung nicht mag, hat sie "nicht geblickt" ;)
Trapp 2009/10/12 19:23:15
Antwort löschenDer Film mag schlecht sein - ich habe ihn noch nicht gesehen und dank Deiner Rezension ist das jetzt auch überflüssig.
Wer in seiner Kritik das Ende verrät, sollte sich nicht über die Leistung anderer erheben. Wirklich nicht.
Prometheus 2009/10/17 13:26:44
Antwort löschenStell doch gleich das Drehbuch hier rein.
Solchen "Kritikern" sollte man die Lizenz zum schreiben wegnehmen. Ich habe Gott sei dank den Film schon gesehen. Aber ein anderer, auf den ich mich gefreut habe, wurde mir von einem "Kritiker" solchen Schlages vermiest, in dem er auch die Schlüsselszenen und das Ende verriet.
Den Film fand ich eigentlich ganz ok. Nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht.
Tytus 2009/11/03 22:44:57
Antwort löschen"spoiler" !!
Zitat "wenn Engels-Aliens die unschuldigen Kinder erretten "
LoL das gleiche hab ich mir auch gedacht, am besten war der Baum und der LSD Tripp Planet XD
waren das eigentlich Pedo-Aliens XD , ich weiß ist Böse.
Die Aliens lassen auch Kinder auf einem Fremden planten und fleigen weg, ja alles klar XD
der Film ist einfach "SCHLECHT"
Gruß
patcharisma 2009/11/03 23:01:46
Antwort löschenSo, es reicht jetzt mit Euch! Zuerst mal die Nachhilfestunden absitzen & dann ab ins Bett!
alanger 2009/11/03 23:03:34
Antwort löschenpatcharisma:D
cannibal83 2009/11/03 23:29:57
Antwort löschenpatcharisma:D
MaTn 2009/11/04 00:22:44
Antwort löschen"Trapp" und "Prometheus" sind Fake-Accounts.
Strikerth 2009/11/04 10:39:46
Antwort löschenpatcharisma:D
batzman hat leider recht nur du musst vorher SPOILER schreiben bevor du hier alles verrätst :)!
Trapp 2009/11/20 14:45:06
Antwort löschenTrapp ist nicht im Geringsten ein Fake-Account. Ich habe mich extra hier angemeldet, weil ich mich über diese unprofessionelle und dabei auch noch so selbstgefällige Rezension geärgert habe.
Ich finde bevor man andere kritisiert, sollte man sein Handwerk beherrschen und das mal loszuwerden war mir der Schmonz mit der Anmeldung hier wert.
MaTn 2009/11/20 16:57:07
Antwort löschenAch so, na dann ... herzlich willkommen bei moviepilot ;-)
patcharisma 2009/11/20 19:47:45
Antwort löschenDemfall hast Du Deine Mission jetzt ja erfüllt & kannst Dich wieder abmelden..
Trapp 2009/11/21 19:10:19
Antwort löschenSchau an, der nächste Internet-Held... Was ich tue oder bleiben lasse, entscheide ich in der Regel selbst.
@MaTn: Danke
MaTn 2009/11/22 02:25:04
Antwort löschenEhrlich gesagt war das etwas ironisch gemeint.
Ich mein, wenn Du weder Filme bewertest noch Kommentare schreibst und Dich bloß anmeldest, weil Dich hier was ärgert und Du unbedingt zurück motzen musst, dann halte ich das für keinen sehr guten Grund für eine Anmeldung ...
fiaskos 2009/12/22 05:29:25
Antwort löschenEine Unverschämtheit das Ende zu verraten, aber ein noch gößeres pech ist es das ich die Kritik vorher nicht gelesen habe. Der Film ist leider so spannend wie Zahnarztbesuch.
Vegeta 2009/12/29 00:43:03
Antwort löschenMir geviel der Film eigentlich. OK, er erfindest das Genre nicht neu, aber es ist eine gute Unterhaltung. Da gibt es bei weitem schlechtere Filme. Ich hab 8,5 gegeben und stehe auch dazu, das war mir der Film wert, er hat mir wirklich Spaß gemacht.
Allerdings muss ich mich einigen Vorrednern anschließen. Ich hab mir die DVD gekauft und wollte eigentlich vorweg mal sehen wie er ankommt (kam zum Glück nicht dazu). Hätte ich die Kritik vorher gelesen, hätte ich den Film ungesehen ins Regal stellen können. Jemand der hier sozusagen als fester Kritiker rum rennt und dessen Bewertung oben fest gesetzt ist. Sollte so viel Erfahrung haben, nicht einen Film zu spoilen und schon gar nicht das Ende (zumal das auch Stoff in der Schule ist ;) ). Da mag einen der Film noch so missfallen, anderen aber die Chance zu nehmen den Film ohne Vorwissen anzusehen, sollte man selbst dann nicht bringen.
alanger 2009/12/29 02:07:47
Antwort löschen"einen", " jemand", "man", und ihre kumpels ...die ganze gang. wow!
Vegeta 2009/12/29 17:48:49
Antwort löschenWo liegt das Problem? Ich hätte auch "den Film", "dir", "solltest du" schreiben können, da ich es aber allgemein gehalten habe, kamen diese Worte. Keine Ahnung was daran jetzt so weltbewegend ist, dass es aufgezählt werden müsste.
Wenn du dich weiter beschweren willst, wir können gerne mal per PN drüber reden. Den Film möchte ich jedenfalls nicht mit einer Diskussion über Wörter zu betonieren.
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alanger 2009/12/29 21:57:55
Antwort löschenwar nicht so ernst gemeint;)
C_C 2011/03/11 18:05:48
Antwort löschenbatzmann... du hast garnicht die Fantasie zu erkennen, daß dieser Film eine WIDERLEGUNG aller Religionen ist?
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenZwischendurch gibt es schon spannende Momente und die Flüstermenschen sind teilweise schon sehr mysteriös. Leider gibt es aber viele Längen und unspektakuläre Passagen, die sich negativ auf die Wertung auswirken.
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JimSommer 2010/02/13 12:41:57
Antwort löschenRichtig, wenn schon inhaltlich dumm, dann bitte spannend, hier ist es langweilig und dumm zugleich. Zudem ist Nicolas Cage, mit seinem immer gleich gespielten lethargischen Jammerlappen-Nummer, einfach nicht mehr zu ertragen, der war echt das schlimmste am dem Streifen.
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenGlücklicherweise kennt sich Proyas aber auch mit Science Fiction aus und legt erneut einen intelligenten und höchst spannenden Thriller vor, der fast alles richtig macht. Mit der langen Produktionszeit erkaufte sich Proyas die nötige Freiheit, die Geschichte so zu erzählen, wie er sie im Sinn hatte – mit unerwarteten Wendungen und pessimistischen Aussichten, wie sie ungewöhnlich sind für die Traumfabrik. Auch wenn es am Ende etwas zu sehr ins Esoterische abhebt und Hauptdarsteller Cage in den ruhigen Momenten dezent überfordert wirkt, bietet „Knowing“ reichlich atemberaubende Action und ansehnliche Effekte, so dass ihm auch an den Kinokassen ein Erfolg sicher sein dürfte.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenKatastrophe mit Kaninchen: Eine Mischung aus Mistery-Thriller, Katastrophenfilm, Prophezeiungen, Weltuntergang, Spannung, Grusel, imposanten Bilder. Das hätte ein schöner Kinoabend werden können. Selbst mit Nicholas Cage in der Hauptrolle, dieser Perücke mit darunter hängender Schauspielerattrappe. In Hollywood soll es doch so viele Talente geben, hätte man da nicht einen anderen … Wäre trotzdem ein interessanter Film geworden, wenn nicht alle Beteiligten nach 80 Minuten Film in eine plötzliche Instinktlosigkeit verfallen wären und das Ende grausam in die Seife gefahren hätten. Oder ein Produzent hat nach Pre-Screenings (die man verbieten sollte) das Kommando übernommen und den Film in klebrigem Kaninchen-Kitsch erwürgt. Bäh.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenDas große Unglück von "Knowing" - neben dem törichten Drehbuch, der Triefäugigkeit von Nicolas Cage, der Unerträglichkeit der meisten Figuren, dem New-Age-Unfug, der verbreitet wird, und den abstrusen Wendungen, die die Geschichte nimmt, ohne dabei ein Jota ihrer entsetzlichen Ödnis zu verlieren - das große Unglück von "Knowing" also ist, dass Alex Proyas den Humbug ganz Ernst meint oder jedenfalls überzeugend so tut. Die ganze niederschmetternde Atmosphäre kommt von Anfang bis Ende in einem Stimmungs-Finsternis Fortissimo daher, in dem auch die eigentlich sehr schönen Spezialeffekte ertrinken. "Knowing" schlingert zwischen SciFi und Horror und tut immerzu so, als ob gleich die Welt untergeht. Naja, tut sie auch, not with a whimper but a fireball. Aber das ist doch kein Grund, gleich so seltsam religiös und humorlos zu werden.
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benkow 2009/06/18 13:03:45
Antwort löschenWeltuntergang - "Kein Grund humorlos zu werden" ? Na, da kann man geteilter Meinung sein :)
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Leider wird die Geschichte von Knowing nach eineinhalb Stunden immer abstruser, und die letzte halbe Stunde bestätigt die Befürchtung, dass das alles ein hanebüchenes Ende nehmen wird. Einen Bonuspunkt gibt es dafür, dass die Story im sich abzeichnenden dramatischen Ende keinen feigen Seitenausgang zu einem Happy End nimmt, sondern die Geschichte - so abstrus sie auch ist, zumindest voll ausspielt. Was nicht zuletzt nochmal zu ein paar schönen Special Effects führt. [...]
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenAm Ende von Knowing wird dann gänzlich Apokalyptisches in Szene gesetzt, aber solche Zerstörungsbilder waren seit spätestens Independence Day (1994) schon tausendfach auf Leinwänden zu sehen. Auch geschieht nur das längst Beschworene und Angekündigte, was nur den Eindruck verstärkt, wie wenig subtil Knowing wirklich ist – jeder Hauch von Ambivalenz oder Offenheit wird wegerzählt, bis Botschaft und Handlung auch beim letzten Zuschauer angekommen sind. Für zwei Stunden Laufzeit sind Redundanzen ein dramaturgisches Ärgernis; hier türmen sie sich nach einiger Zeit zu Langeweile auf.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenKnowing" ist ein furchterregender, gespenstischer Film. Einmal mehr kombiniert dabei Alex Proyas wie schon in "The Crow" und "Dark City" eine Thrillerhandlung mit Mystery- und Science-Fiction-Elementen, mit unbesiegbaren Außerirdischen, rätselhaften Symbolen und rasanten Special Effects.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenDas bedeutet auch, dass Nicolas Cage es schon wieder getan hat: Er hat der langen Reihe unsäglicher Genre-Produktionen, die seine Filmografie vollmüllen, ein weiteres überflüssiges Exemplar hinzugefügt, das nicht nur den Intellekt des Zuschauers beleidigt, sondern auch Cages Talent als Schauspieler betrügt. Selbst seine hartgesottensten Verteidiger dürften angesichts dieser neuesten Unzumutbarkeit, in der der Mime das Mimen mimt, in Argumentationsschwierigkeiten geraten.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenÜber die Schrift der Apokalypse heißt es in der Bibel, dass sie im Munde süß wie Honig schmecke, im Magen aber bitter sei. Eine perfektere Beschreibung gibt es nicht für KNOWING, der die längste Zeit gar köstlich mundet, im Abgang aber schlichtweg zum Kotzen ist.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenKnowing ist der klassische Fall eines mit guten Ideen gefüllten Films, der nicht in der Lage ist, sie in einer fesselnden Art und Weise darzustellen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWenn Sie jemand sind, der einem eintönigen und an den Haaren herbeigezogenen Thriller über Nummern-verrückte Aliens glaubt, dann könnten Sie den Film ein bisschen unterhaltsam finden.
Aber wenn Sie einen Schauspieler, der mehr als nur ein paar wenige Gesichtsausdrücke hat, und einen Geschichte, die Sinn macht, bevorzugen, dann sollten Sie lieber „unwissend“ bleiben und Abstand nehmen von Knowing.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenKnowing ist einer der besten Science-Fiction-Filme, die ich gesehen habe – erschreckend, spannend, intelligent und, wenn es darauf ankommt, ziemlich großartig.
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Tytus 2011/11/13 11:57:16
Antwort löschenaufgrund dieses Kritik kann ich den Ebert nicht mehr ganz ernst nehmen.
totox 2011/12/04 22:47:22
Antwort löschenBei mir ist es anders herum. Ich kann Kritiker nicht ernst nehmen, die Filme wie diesen verreißen.
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEs fängt recht viel versprechend an: In düsteren Tönen und schummrigem Licht wird die Familie Koestler eingeführt, die nach dem Unfalltod der Mutter nur noch aus Vater John (spielt mit seiner bekannten, bedröppelten Dackelblick-Mimik wie auf Autopilot: Nicolas Cage) und seinem Sohn Caleb (Chandler Canterbury) besteht. Während John versucht, über den tragischen Verlust mit Alkohol hinwegzukommen, zieht sich Caleb immer mehr in sich selbst zurück. Als er eines Tages aus der Schule einen Brief aus einer seit 50 Jahren verschlossenen Zeitkapsel mitbringt, auf dem nichts als endlose Zahlenreihen zu finden sind, wird die Neugierde seines Vaters geweckt. Wie besessen stürzt sich der Astrophysiker auf die Ziffern und macht eine schreckliche Entdeckung: In den Zahlen verborgen sind die Daten aller Katastrophen der vergangenen 50 Jahre inklusive der genauen Angabe ihrer Todesopfer. Bis hierhin folgt man der Story noch bereitwillig, wenngleich auch schon jetzt vieles konstruiert wirkt. Im weiteren Verlauf kann „The Crow“-Regisseur Alex Proyas sogar ein wenig glänzen: Seine Inszenierung zweier Katastrophenszenarien geht einem ebenso unter die Haut wie einige Gruselszenen. In der letzten halben Stunde kommt es dafür umso dicker: Der Mystery-Thriller wird vermischt mit Sci-Fi-Elementen und allerlei religiöser Metaphorik, sodass man sich fragt, wie es nur möglich war, dass dieses Drehbuch überhaupt verfilmt wurde? Hat es denn niemand vorher bis zu Ende gelesen? Was mit einer recht originellen Ausgangsidee begann, wird hier leider zu einem völlig überfrachteten Apokalypse-Quatsch mit Wiederauferstehungssoße verwurstet.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenNach fünf Jahren Abwesenheit meldet sich der Australier Alex Proyas mit seinem neuesten Mystery Thriller zurück. Im Gegensatz zu seinen früheren Werken vermisst sein aktueller Film jedoch eine strukturierte Handlung, überzeugende Darsteller und eine sich eigene Logik. So wartet „Knowing“ letztlich nur mit Sonnenflammen und Auto fahrenden Außerirdischen auf.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDer Film fängt spannend an und ist soweit sauber gemacht, bis das gar nicht in Farbe des Films passende Ende das Gesamtwerk leider ziemlich versaut. Die Engel und Weizenfelder waren für mich definitv zu viel des Guten. Ohne diese Sequenzen wäre der Film ein guter Apokalypsethriller gewesen. Schade drum.
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Kommentare (209) — Film: Knowing - Die Zukunft endet jetzt
Kommentar schreibenDr Herbert West 2012/01/24 21:10:30
Kommentar löschenWie viele es schon in ihren Kommentaren geschrieben haben, der Anfang verspricht solide Unterhaltung. Der Schluss macht alles, aber wirklich alles kaputt.
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A.V. 2012/01/22 00:24:49
Kommentar löschenDer Film geht eigentlich, bis zu dem Zeitpunkt
an dem man checkt worauf das ganze schlussendlich hinausläuft
und das Ende diese Vermutung auch noch beweist :P
Die teuerste Scientology Werbung aller Zeiten...
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Ragnasha 2012/01/20 22:48:08
Kommentar löschenAber die Kaninchen, die Kaninchen die waren doch soo süß!
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J.-F. 2012/01/20 14:00:27
Kommentar löschenDas Booklet sagt etwas von Thriller und Sci-Fi. Bedient die Genre voll und ganz, wobei die Sci-Fi Komponente auf eine komische Mischung aus Arche Noah und Adam und Eva abzielt. Auf der einen Seite ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte, von daher sehr gut, auf der anderen Seite von der Story her arg an den Haaren herbeigezogen. Wo hingegen die Version der Apokalypse sehr realstisch ist. Alles in allem ein bis zur letzten Minute spannener Film und daher "geht so".
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TingeltangelFlo 2012/01/06 02:32:12
Kommentar löschenDer größte Teil des Filmes verdient gute 6,5 bis 7 , das Ende hat aber so ungefähr -1254 verdient...
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blockbusterandmore 2012/01/02 16:24:34
Kommentar löschen"Das ist nicht das Ende." -
Enthält Spoiler: Schaut man sich als Filmkenner das Einspielergebnis von "Knowing" in Höhe von weltweit $183,593,586 an, so müsste man im Angesicht der filmischen Qualität von "Knowing" eigentlich darüber verwundert sein, das selbst dieses Einspielergebnis noch zu Stande gekommen ist... Und noch unbescholtene in Sachen "Knowing" sollten ruhig wissen, was für eine Sorte an zutiefst ärgerlichem Antifilm und Mischmasch Produkt / Genreklau aus verschiedenen Filmklassikern sie mit Regisseur Alex Proyas Film vorgesetzt bekommen. Dabei fängt "Knowing" in seiner eigentlich perfekten Laufzeit von 121 Minuten doch so harmlos und betulich an. Nicolas Cage darf wieder das (diesmal nur in akzeptablen Ansätzen) zeigen, was er schon in seiner Rolle als Benjamin Franklin Gates in das Vermächtnis der Tempelritter zum besten gegeben hat. Nämlich den allwissenden Wissenschaftler, der sich zunächst im biederer 08/15 "American Family Idyll" Manier um den eigenen Nachwuchs und das Wundenlecken / Seelenheil kümmern darf, während schon die ersten Suspense Momente, die frappierend an "The Sixth Sense" erinnern, ohne das der eigenen Erzählung etwas neues abgewonnen wird, auf den Betrachter losgelassen werden. Trotzdem kommt "Knowing" bereits in den ersten vierzig Minuten zu keiner Zeit als Mystery / Paranoia Thriller in Tritt, singt das achso ätzende Loblied auf das Famlienheil der amerikanischen Familie, mit der einst schon Roland Emmerich den Betrachter permanent folterte.
Aber es kommt noch besser: im weiteren Verlauf steigert sich "Knowing" zum einem gewollt pseudo-epischem und total dillentantischem 09/11 Verschwörungsthriller, wenn Nicolas Cage mit gelangweilter und Besorgnis erweckender Mine, nachdem Regisseur Alex Proyas lange nichts zu erzählen wußte, plötzlich á la "Und täglich grüßt das Murmeltier" tagtäglich seine Vorsehungen erhält, das etwas GANZ GANZ schreckliches den Menschen immer wieder bevorstehen könnte. Der restliche Cast agiert ebenfalls austauschbar. Ebenso wenig überraschend mutet das inhaltliche Zusammentreffen mit Rose Byrne für den weiteren Verlauf der Geschichte an. Und bis auf das Ende, das trotz seiner Naivität und Dummheit mal ausnahmsweise unkoventionell daherkommt, gerät "Knowing" zu einer arg vorhersehbaren Mystery/ScienceFiction und Paranoia Schmonzette. Und ebenso dumm ist nur, das die nach 40 Minuten plötzlich über einen hereinbrechenden, gewollten Spannungsmomente den Betrachter dann eher kalt lassen, denn die Figurenzeichnung des Scriptes ist leider so eindimensional geraten / das Schauspiel so lustlos mit versteinerter Mine vorgetragen, das man es schwer hat, mit den Protagonisten mitzufiebern. Zwischen auffällig künstlichem CGI (auch am Schluss des Filmes) und lächerlicher 09/11 Twintower/Absturzmache Panikmache hin- und her lavierend, wirkt Nicolas Cage in seinen Aktionen und Situationen zu sehr verwirrt und mutet völlig deplatziert an...
Trotzdem steigert sich "Knowing" noch weiterhin ins Groteske, wenn Ufo Verschwörungswahn (Spoiler: seit "Knowing" wissen wir also: wir wurden schon immer von "Ihnen" beobachtet, damit wir eines Tages vor der Apokalypse gerettet werden, "Sie" werden uns in Schutzengel Manier mitnehmen auf einem fernen Planeten mitnehmen, nachdem die gesamte Menschheit vernichtet wurde; dort dürfen wir unter einem paradisischem Baum erneut in der Korpulation üben, bis genug neue Menschen entstehen; der Religionswahn von so manchem gläubigem Ufojünger lässt an der Stelle grüßen ) und 2012 Untergangsweltszenario in nie dageweseneer, naiv-doofer, kurz vor Schluss hektischerer Manier aufeinandertreffen und eine pseudowissenschaftliche Einheit bilden, die einem die Haare zu Berge stehen und "Galileo" mit samt aufklärerischem Charakter auf Pro7 wie das Nonplusultra im Free TV erscheinen lässt. Herr von Däniken würde ebenfalls beim gesehehenm vor Freude in die Luft springen (selbst die unsägliche Chaostheorie wird zu allem Überfluss erwähnt), derjenige, der noch einen Funken Verstand vor dem Screen und dem laufendem Film zusammenbekommt, wird arg entsetzt zurückbleiben und "Knowing" verteufeln. Der Rest wird in seinem Ufo, 09/11 Verschwörungs- und 2012 Untergangsglauben bestens bedient werden, bis wir 2012 sowieso den Löffel abgeben, oder wir abgeholt werden, alle Ringelpietz mit anfassen betreiben, um verbrannt zu werden, oder so ähnlich. Optisch ergeht sich "Knowing" in vielerlei filmischen Querverweisen, frappierend wird man an Steven Spielbergs Genreklassiker "E.T" und "Die unheimliche Begegnung" der dritten Art erinnert, wenn schon ein Ufo mit freundlichen Wesen an Bord die Erdsphäre verlässt, nachdem einige Menschen zu einer Reise mit Wiederkehr aufgebrochen sind. "Knowing" geht im Verlaufe die Eigenständigkeit komplett flöten, Innovationen sind Mangelware. Nur Steven Spielberg konnte stets alle ideologischen Zweifel in seinen Filmen / Science Fiction Klassikern außer Kraft setzen, Regisseur Alex Proyas weiß aber leider nicht, was alles dazu nötig ist, um seinen Film in Punkkto Inszenierung glaubhaft erscheinen zu lassen.
Fazit: "Knowing" offenbart sich als eine der ärgerlichsten, entsetztlichsten und fast schon schmerzhaftesten Grützen und Mixturen aus der Bombast/Blockbuster Mischmasch Küche Hollywoods, welche mit ihrem religiös gesülztem Ende so schlecht inszeniert daherkommt, das man schon unfreiwillig lachen muß. Und der finale Monolog "Das ist nicht das Ende" lässt sich schon sehr leicht als Drohung, stellvertretend für das mittlerweile ausgeluschte Blockbustersegment Hollywoods, auffassen. Wer weiß, was in Zukunft noch an Blockbuster Gurken auf den Betrachter lauern. Man mag es sich gar nicht ausmalen. "Das Ende ist halt doch nah..."
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Gizmo91 2011/12/27 17:57:16
Kommentar löschenDer Film fängt eigentlich ganz gut an hat aber ein ziemlich beklopptes Ende.
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Jokerface^^ 2011/12/24 16:45:24
Kommentar löschenNicoles Cage, bitte fang wieder an bessere Filme zu machen , bitte
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Tom Blues 2011/12/23 03:49:09
Kommentar löschenVorraussehbarer Apokalypsenfilm ohne Happy End, allein fuer diese Abweichung vom Hollywoodstandard gebe ich dem Film einen unverdienten Bonuspunkt. Im Prinzip ist dieser Film absolut ueberfluessig.
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iCoco 2011/12/19 21:58:05
Kommentar löschenEtwa ab der Hälfte des Films wird es ein unerträgliches Gesülze.
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InfiniteJest 2011/12/04 23:34:04
Kommentar löschenSeht in mir einen Fürsprecher für ein UnhappyEnd ab und zu! Ich war überrascht und überrascht ist gut.
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Moe 2011/12/04 19:59:45
Kommentar löschenEine interessante Idee, aber leider ging alles den Bach runter.
Nach ca. 40 % des Filmes ganz rasant. Danach war es ein reiner Wannabe-Film.
Der Abspann war eine Erlösung.
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Teezy123 2011/11/21 20:16:18
Kommentar löschenAuch ich als absoluter Gegner von Nicolas Cage muss zugeben, dass dieser Film wirklich sehr stark ist.... was allerdings nicht unbedingt an ihm liegt.
Wirklich megaspannend mit sehenswerten Specialeffekten.
Aber was mich doch arg wundert ist, dass sich hier alle über das Ende aufregen.
Versteh ich nicht, weil ich fand auch das Ende sehr geil.
Ich hatte beim Anschauen schwerste Bedenken, dass die Macher diesen Film mit einem patriotischen Ende wieder mal in die Grütze hauen.
Das ist nicht passiert... Ich find das Ende klasse, sehr liebevoll inszeniert und bewegend.
Kein Plan, was ihr alle dagegen habt, aber was solls :-)
Fazit:
Sogar für Leute wie mich, die Nicolas Cage nicht leiden können, ein sehenswerter Endzeit-Thriller
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Fay3 2011/11/15 10:29:55
Kommentar löschenVieles an dem Film fand ich merkwürdig und auch am Ende gab es keinen Aha-Effekt.
Zum Beispiel:
Was hat es überhaupt mit diesen Kieselsteinen auf sich? Warum verteilen die Aliens die und warum fangen die Dinger auf einmal an, zu schweben? Hab mir zusammengereimt, dass die Steine irgendwie auf die Aliens "reagieren", aber mehr Bedeutung hab ich aus der ganzen Sache nicht lesen können.
Was sind die Auswahlkriterien der Aliens? Altersgruppe? Das finde ich irgendwie diskriminierend und stellt mich nicht zufrieden. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Warum wird die Zeitkapsel für einen Zeitraum von nur 50 Jahren in die Erde eingelassen? Selbst, wenn die Bilder auf dem Schrank gelegen hätten, wären sie in so kurzer Zeit nicht verrottet.
Warum schreibt Lucinda die Daten so vieler Katastrophen auf, die zum Zeitpunkt, zu dem die Kapsel geöffnet werden soll, sowieso nicht mehr abwendbar sind? Sie wäre viel schneller fertig gewesen, wenn sie sich auf Wenige beschränkt hätte (um ihre Wahrsager-Kompetenz zu beweisen) und dann sofort zum wichtigsten Teil übergegangen wäre, dann hätte die wichtigste Info (Koordinaten der letzten Katastrophe) auch nicht gefehlt.
Woher überhaupt kannten die flüsternden Aliens die Katastrophendaten? Wieso haben sie diese ausgerechnet Lucinda zugeflüstert und nicht einem Typen aus dem Ministerium für öffentliche Sicherheit (oder so)?
Außerdem merkwürdig:
Die Kinder aus Kaylaps Klasse sind alle ganz wild darauf, so ein Bild aus der Zeitkapsel zu erhalten. Später sagt Kaylaps Vater, dass dieser sein Bild nicht behalten dürfe, weil es der Schule gehöre. Das heißt, die Kinder haben die Bilder garnicht geschenkt bekommen, sondern durften sie nur ansehen? Warum haben sie sich dann so gefreut und warum wurde jedem Kind ein Bild ausgeteilt?
Was mich auch ziemlich gestört hat, war die falsche Erklärung von Determinismus in der Massetuchets-Vorlesung. Determinismus besagt eigentlich überhaupt nicht, dass es sich bei unserer Welt um ein "Wunder" handelt oder dass eine "Ordnung" existiert. Er besagt einzig und allein, dass alles vorhersehbar ist.
Desweiteren hat es mir nicht gefallen, dass jemand, der nicht an Übernatürliches und Zukunftsvorhersagen glaubt, im Laufe des Filmes eines "Besseren" belehrt und - im Zuge der Versöhnung mit seiner Familie - sogar religiös wird.
Der Film war spannend und die Aliens wirkten sogar irgendwie gruselig (die hätten sich mal über die menschliche Psyche informieren sollen, bevor sie versuchen, Menschen zu retten), aber um richtig gut zu sein, war er einfach zu "abgespaced" und es gab zu viele Ungereimtheiten.
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DerMarvin 2011/11/14 22:14:22
Kommentar löschenDrei Dinge vorab:
1. Nicolas Cage ist toll! :D
2. Ich habe bei dem Film den Kopf ausgeschaltet.
3. TEILWEISE KÖNNTEN SPOILER VORHANDEN SEIN!
Ich gebs zu, der ganze Film kommt gekünstelt und die Story kommt schwachsinnig vor.
Aber manchmal tut es gut, den Kopf abzuschalten und einfach mal nur einen beschissenen Film zu gucken!
Alleine die Flugzeugabsturzszene, bei der 3 Minuten lang kein Schnitt vorkommt ist herrlich anzusehen.
Ich weiß, dass diese blöde Vater-Sohn-Beziehung in jedem zweiten Film vorkommt und ich weiß auch, dass das Ende, eines der schlechtesten der Filmgeschichte ist. Ebenfalls weiß ich, dass eigentlich keine große schauspielerische Leistung vorhanden/benötigt wird.
Aber man, bei Knowing drücke ich mal ein Auge zu.
Tipp für die, die den Film aufgrund des Endes scheiße finden: Einfach 5 Minuten vorher ausmachen!
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Filmkenner77 2011/11/15 16:37:37
Antwort löschen5 Minuten ist gut. Wohl eher 45 Minuten vorher ausschalten. ;-)
DerMarvin 2011/11/15 16:55:41
Antwort löschenWie man´s nimmt. :D
Cicci0 2011/11/14 20:49:49
Kommentar löschenIch war von Knowing positiv überrascht den ich habe nicht viel gutes über den Film gehört..aber als ich ihn dann endlich sah fande ich ihn wirklich gut.
Okay ich muss zugeben es ist nicht der beste Film den ich jeh gesehen habe und das ende war auch nicht das beste. Aber das ende war dann nicht so schlecht wie man es oft hört.
Der ersten 60 min des Films waren wirklich sehr gut und haben mich schon sehr überzeugt das es dann auch so weiter geht..dann ging es eher langsam weiter und der Film wurde zu einem Sci-Fi schrott das garnicht zum gesamten Film gepasst hat.Aber ich muss zugeben das ende war doch schlau und sehr logisch.
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Filmkenner77 2011/11/14 18:05:26
Kommentar löschenAchtung: Enthält Spoiler
Es ist schon alles vorbereitet: Man nehme eine Prise Endzeitthriller ala "Deep Impact", eine Prise Mystery ala "Mothman-Prophezeihungen" und einen guten Schuss Science-Fiction ala "Akte X" und "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Fertig ist der perfekte Film, so wie ihn sich Hollywoods Drehbuchschreiber vorstellen. Nur leider ist das Ergebnis alles andere als schmackhaft, sondern eher großer Quark.
Der Beginn ist relativ solide und interessant erzählt und der Zuschauer kann sich berechtigte Hoffnungen machen, einen spannenden Mysterythriller und gleichzeitig endlich noch einmal einen guten Film mit Nicolas Cage zu sehen. Man ist förmlich überrascht und man ahnt dennoch, dass der Film den guten Beginn unmöglich halten kann. Der Regisseur Alex Proyas scheint dem Braten selber nicht zu trauen, denn ab der Mitte des Films verlässt er den sorgsam aufgebauten Pfad, so als ob mitten in der Produktion jemand hereingestürmt wäre und ihm ein zweites Drehbuch in die Hand gedrückt hätte, das unbedingt noch im Film verwurstet werden müsse. Hatte die Story zunächst noch eine gewisse Stringenz, wird sie nun von Minute zu Minute immer wirrer und unlogischer. Gegen Ende hatte ich dann in etwa das gleiche Gefühl wie bei "Indiana Jones und das Köngreich des Kristallschädels" gemäß dem Motto: "Das darf doch jetzt alles gar nicht wahr sein." Statt einer raffinierten Auflösung wird dem Zuschauer ein 08/15-Science-Fiction-Blödsinn im Stile von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" präsentiert.
Als ob dies dann noch nicht lächerlich genug wäre, darf natürlich eine Reminiszenz an "Der jüngste Tag" nicht fehlen. Der Jugend gehört die Zukunft und ihr ist es vorbehalten, neue Welten zu entdecken und zu erobern. Seid fruchtbar und mehret euch, während in der Ferne der Baum des Lebens den Aufbruch zu neuen Ufern und den Fortbestand der Menschheit symbolisiert. Amen. Kitschiger geht es wohl kaum.
Ärgerlich ist jedoch nicht nur dieses plumpe Ende, sondern auch die Erkenntnis, mehr als die Hälfte des Films an der Nase herumgeführt worden zu sein. Mehr und mehr wird deutlich, dass bedeutungsschwanger präsentierte Dinge wie schwarze Kieselsteine eigentlich gar keine Bedeutung haben. Welchen Sinn macht eigentlich am Ende überhaupt die Liste mit den Zahlenkombinationen, wenn eh alles auf den Weltuntergang hinausläuft? Und warum entführen die Außerirdischen nicht einfach die Menschen, denen sie eine neue Heimat geben wollen? Und überhaupt: Welchen Grund haben sie, einige Menschen zu retten und warum gerade diese? Fragen über Fragen, die mit Logik nicht zu erklären sind. Noch ein abschließendes Wort zur Musikuntermalung: Wer den Film "The Fall" (2006) kennt, dem dürfte der Sound am Ende bekannt vorkommen. Wie kreativ alle Beteiligten waren, lässt sich an der Tatsache feststellen, dass man ähnlich wie bei "The Fall" die Sequenzen in "Knowing" bei dieser Musik ebenfalls in Zeitlupe gedreht hat. Gut kopiert ist halt nur, wenn es keinem auffällt.
Insgesamt bleibt "Knowing" inhaltlich eine herbe Enttäuschung. Das Ende macht im Grunde den ganzen Film kaputt. Nicolas Cage kann man ausnahmsweise mal keinen Vorwurf machen, denn er macht noch gute Miene zum bösen Spiel bzw. zum erbärmlichen Drehbuch. In gewisser Weise bedauert man auch den Regisseur, der sein bestes versucht, aber mit handwerklich solider Regiearbeit keine Chance gegen talentlose Schreiberlinge hat. Den Drehbuchautoren bleibt nur zu wünschen, dass sie auch von Außerirdischen entführt werden. Auch ohne bevorstehenden Weltuntergang.
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Stefan_R. 2011/11/14 18:11:39
Antwort löschenHervorragend zusammengefasst. Hatte seinerzeit Freikarten für den Film, weshalb das enttäuschende Ende nicht allzu schwer wog. Es ist aber dennoch bedauerlich, denn es waren durchaus starke, eindringliche Sequenzen vorhanden (Flugzeugabsturz, Zugentgleisung).
Filmkenner77 2011/11/14 18:24:47
Antwort löschenDanke. Ich hätte auch milder bewerten können, aber wie gesagt hat das Ende alles Gute zerstört. Die von dir beschriebenen Sequenzen hätten einen besseren Film verdient gehabt.
Stefan_R. 2011/11/14 18:27:48
Antwort löschenIch war bei meinem Kommentar in der Tat etwas milder. Nichtsdestotrotz weine ich bis heute dem verschenkten Potenzial hinterher. Gerade von Proyas, dessen "DARK CITY" ich ausgezeichnet fand, hätte ich eine solche Holzhammer-Symbolik gen Ende nicht erwartet.
horro 2011/11/14 18:39:02
Antwort löschenDas Ende, genau ... ansonsten war's noch zum aushalten
filmschauer 2011/11/14 19:19:18
Antwort löschenDer Vergleich mit "Der Tag, an dem die Erde stillstand" passt sehr gut. Abteilung: Science Fiction zum Abgewöhnen. Dann doch lieber nochmal seinen "Dark City" schauen.
lieber_tee 2011/11/14 23:23:55
Antwort löschenRegisseur Alex Proyas Tiefpunkt seiner Karriere. Trotz anfänglich guter Effekte und interessanter Story wird der Film zum Ende ganz,ganz schlimm.
cpt. chaos 2011/11/15 11:08:50
Antwort löschenDas Finale ging wirklich überhaupt nicht, aber leider verliert der filmische Müll schon wesentlich früher seine Wirkung. Eben genauso, wie du es beschrieben hast.
SamRamJam 2011/11/15 11:32:17
Antwort löschenFragen über Fragen, die mit Logik nicht zu erklären sind.
SamRamJam 2011/11/15 11:33:42
Antwort löschenArgh, ich hasse diesen Bug. Allerdings bin ich auch gerade zu Faul alles noch mal niederzutippen. Was ist eigentlich los mit diesen Bug? Den gibt es doch schon länger?
horro 2011/11/15 11:34:41
Antwort löschen"The Bug"? ... auch ein schlechter Film oder hast du was anderes gemeint ;D
SamRamJam 2011/11/15 11:40:16
Antwort löschenÄhm, ja :D
Filmkenner77 2011/11/15 16:31:35
Antwort löschenKennt ihr doch. Bug (Buck) Rogers ;-)
lieber_tee 2011/11/15 17:34:41
Antwort löschenIch dachte Bugs Bunnie...
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blockbusterandmore 2012/01/02 19:21:59
Antwort löschen@Filmkenner77: schön zusammengefasst, besser hättest du diese Grütze von Film nicht kommentieren können! ;)
Filmkenner77 2012/01/03 15:58:41
Antwort löschenDanke dir.
viewer 2011/11/14 08:35:47
Kommentar löschenDas Schlimme an dem Film ist, dass man sich am Ende bewusst wird, dass das Ganze so überhaupt gar keinen Sinn macht! (Achso, Spoiler!) Überlegen wir doch mal: da sind diese Aliens die schon vor 50 Jahren wussten, dass 2009 die Welt untergeht. Sie flüstern es einem kleinen Mädchen ins Ohr, dass daraufhin Zahlen schreibt. Aber warum tun die Aliens das? Sie können doch einfach im Jahr 2009 2 Tage vor Weltuntergang die Kinder einsammeln.
Aber egal: wie hier schon alle schreiben, fängt der Film spannend an. Obwohl er für meinen Geschmack etwas zu lange braucht. Bis zum ersten Paukenschlag dauert es glatt 50 Minuten. Bis dahin wird Spannung aufgebaut, ohne dass irgendetwas passiert. Dafür wird der Hauptfigur viel Platz für Info-Talk gegeben. Wir erfahren, dass seine Frau tot ist und wie er damit umgeht. Seine Schwester darf uns lange erzählen, wie sie das schlechte Verhältnis von Cage zu seinem Vater sieht, etc.
Doch dann geht es endlich los. Der Wissenschaftler hat einen Beweis, dass die Zahlen tatsächlich die Zukunft voraussagen. Nun will ich sehen, wie er damit zur Regierung rennt. Zum FBI oder was weiß ich. Aber das sieht man leider nicht. Er macht nur einen Anruf und rennt dann selbst ins Zentrum der nächsten Katastrophe, bringt sich so also in Lebensgefahr. Und danach: geht er selbst auf Recherche zur Tochter der Zahlenfrau. Aber wieso nicht zur Regierung?!
Das Ende wirkt für mich so, als hätten es die Produzenten nachträglich ins Drehbuch geschrieben. Die Welt geht unter, da gibt es keine Überlebenden?! Muss aber! Also, holt die Aliens, lasst sie das ganze Drehbuch über immer wieder völlig sinnlos durch Szenen laufen (um Spannung zu erzeugen), auch wenn überhaupt nicht logisch ist, was die da überhaupt wollen. Hauptsache sie stehen da immer wieder und schauen gruselig.
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Katzengras30 2011/11/14 08:33:15
Kommentar löschenIch war vom Anfang an echt fasziniert von der Idee und Umsetzung des Film(sehr beklemmdene Szenen)wie z.b.die Daten der katastrophen oder
Das "everone Else" unter dem
Bett der Hellseherin.das Ende passte dann aber gar Net mehr und war schlicht und einfach schwach,trotzdem
Gebe ich Hier gerne 6,5 Punkte,weil halt der Rest echt spannend war.
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Kavau 2011/11/14 08:10:28
Kommentar löschenAlso wenn das Ende besser gewesen wär. Wärs ein guter Film. So sollte man aber nach 70 Minuten aus machen um den guten Film nicht zu versauen ;)
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