Kommissar Maigret: Ein toter Mann - Kritik

Maigret's Dead Man

GB · 2016 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 12 · Drama, Thriller, Kriminalfilm
Du
  • 7

    Guter Krimi mit durchdachtem Fall. Hat mir gefallen.

    • 4

      Also angenommen, ich wäre Krimifan, hätte mich der Film noch weniger vom Hocker gehauen. Der Film ist nicht grottenschlecht, aber eben gefühlt total unnötig. Angefangen bei der Leichtigkeit des Musikintros, über die Einfallslosigkeit der pseudotrockenen Stimmungsmache a la Sherlock Holmes, die allerdings nie wirklich interessant ist, bishin zum penetrant nett anmutenden Endresume. Anzugträger gibt es hier viele zu sehen.
      Oder..."Willst Du meine Hand halten, während Du dir das Foto ansiehst?" Würgh! Atkinson wird wohl noch den ein oder anderen Flop spielen müssen, bis er mal was richtig gutes absahnt. Ich würds ihm ja gönnen. Mich würde es aber auch nicht wundern, wenn der Film hochgelobt würde. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Und sonst sinds ja die Models, die ihr Berufsfeld wechseln. Da finde ich Rowan Atkinsons Genrewechsel weniger fraglich.
      Ich habe eigentlich lange schon keinen richtig guten, englischen Film mehr gesehen und sogern ich filmisch betrachtend aus der Amerikanisierung ausbrechen würde, so wird das so nix...

      4
      • 4 .5

        Ach Gott, schon klar Atkinson will von seinem Mr Bean Image weg aber wieso muss er sich denn an Maigret versuchen. Nun gut es sind nun ja schon viele Verflimungen des Kommissar Maigret erschienen und somit hat man dahingehend genug Vergleichsmaterial.
        Das größte Manko(neben dem etwas unglücklich gewählten Fall, das Buch wird als einer der besten Fälle Maigret,vom Inhalt und Stil gehandelt, in der Verfilmung bleibt die Geschichte es aber Schuldig, vielleicht hätte man diesen Fall nicht als ersten Wählen sollen, so das man erst einmal mit den neuen Darstellern warm werden könnte) ist und bleibt Atkinson, zwar ruht er auch wie die meisten anderen Maigret Darsteller in sich, wirkt aber dabei eher kalt, als Liebenswürdig hinzu kommt das das äußerliche von Atkinson in keiner Weise Maigret ähnlich sieht, Atkinson ist einfach kein Maigret da kann er noch so eine stoische Mine auflegen wie er will.
        Madame Maigret wird indes eine größere Rolle zugedacht was aber irgendwie total unnötig ist, anstatt dem Ehepaar Maigret mehr tiefe zu verleihen ist Sie allenfalls Beiwerk, größter Kritkpunkt bei Madame, wieso nennt Sie Maigret beim Nachnamen und nicht beim Vornamen.
        Alles in allem ein Krimi bei dem mehr drin gewesen ist sogar viel mehr, Maigret Fans werden enttäuscht sein und der gemeine Krimifan hat genug bessere Krimis zur Auswahl um sich dieses Werk anzugucken, mal sehen ob es bei den nächsten Fällen besser laufen wird

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        • Diesmal ohne Wertung, wäre sonst unfair.
          Bin sicher, es liegt nur an mir.
          Ich habe den Film nach zwanzig Minuten ausgemacht und die Aufnahme gelöscht.
          Es war anstrengend.
          Vielleicht wollten die Macher sich keine Logiklöcher in der Story nachsagen lassen.
          Die Folge davon ist eine Detailbesessenheit, jeder Schritt wird erklärt.
          Wenn ich akribische Detektivarbeit sehen will, gucke ich Doku wie "Medical Detectives". Der erste Film war noch spannend, hier war für mich vorerst Endstation.

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