Kopfgeld: Ein Dollar

Navajo Joe (1966), ES/IT
Laufzeit 91 Minuten, FSK 18, Western, Kinostart 27.04.1967

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5.1 Kritiker
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von Sergio Corbucci, mit Burt Reynolds und Aldo Sambrell

Eine Bande von Skalpjägern, angeführt von Duncan, überfällt ein Indianerdorf und tötet alles, was sich bewegt. Nur einer entkommt dem bestialischen Massaker: Der junge Indianer Joe. Getrieben von Rache geht er in die Stadt der Weißen und bietet ihnen an, Duncan und seine Männer auszuschalten. Das Kopfgeld: Ein Dollar!


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Kopfgeld: Ein Dollar

Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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5.5Geht so

Der titelgebende NAVAJO JOE ist eindeutig der wortkarge Identifikationsmittelpunkt des Films, auch wenn dem Zuschauer das Einfühlen durch Reynolds’ dürftige Darstellerleistung weitestgehend verwehrt bleiben muss. Zum mäßigen Eindruck, den der spätere Star hier hinterlässt, trägt vermutlich auch sein Look bei – mit Perücke sieht er zwar bescheuert, keinesfalls aber wie ein Navajo aus. Auch das Drumherum will nicht so richtig passen, selbst Großmeister Ennio Morricone, der hier unter seinem Pseudonym Leo Nichols mitarbeitete, verhebt sich mit einem aufdringlichen Choralsoundtrack, der in seiner Eintönigkeit mit zunehmender Laufzeit merklich an den Nerven zehrt.

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Kommentare (4) — Film: Kopfgeld: Ein Dollar

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Der recht simpel gestrickte und etwas abgehackte inszenierte Italowestern „Navajo Joe“ ist trotz seiner Macken ein sehenswerter Beitrag in diesem Genre. Der früher und vielleicht auch heute noch recht stiefmütterlich behandelte Streifen, ist ein wilder Ritt mit ungeheuer viel Action und kaltblütiger Gewaltdarstellung, die so manch anderen Genrebeitrag in den Schatten stellt. Burt Reynolds wirkt in seiner Rolle als kämpfender Indianer etwas blass, schafft es aber trotzdem irgendwie eine gewissen Präsens beizubehalten. Die Show wird ihm aber vom Oberbösewicht, gespielt von Aldo Sambrell ziemlich gestohlen. So wie Sambrell spielt, so stellt man sich einen richtig bösartigen Western-Bösewicht vor. Für den optischen Leckerbissen sorgt Nicoletta Machiavelli, die für einen Italowestern eine außergewöhnlich starke Frauenrolle hat. Und wie sollte es auch anders sein, Ennio Morricone war auch bei diesem Western für die Musik verantwortlich. Allerdings unter seinem Pseudonym Leo Nichols, was aber der Qualität des Scores auch keinen Abbruch tut. Zwar liefert er hier kein absolutes Meisterwerk ab, aber einen durchaus stimmigen Soundtrack, der sich sogar in Tarantino's Kill Bill wiederfindet (Schlusssequenz mit Bill in Vol.2).

Sergio Corbucci's (Django) „Navajo Joe“ ist somit ein rasanter, gewalttätiger Italowestern, den jeder der sich für das Genre interessiert, einmal gesehen haben muss.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Burt Reynolds kann auch als Navajo überzeugen, der Film ebenfalls. Hart, actionreich und gut. Einer der wenigen Italowestern, wo ein Indianer die zentrale Rolle spielt.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sergio Corbucci hat einen Western erschaffen, der genauso hart und brutal ist wie "Leichen pflastern seinen Weg".
Burt Reynolds der hier in seinem ersten Kinofilm zu sehen ist, spielt die Hauptrolle. Er verkörpert einen Indianer der eine Bande von Banditen zur Strecke bringt die seinen ganzen Stamm vernichtet haben. Die geniale Musik zu diesem gnadenlosen Rachefeldzug schrieb Ennio Morricone, allerdings unter einem Pseudonym.
Gehört definitiv in die Oberliga der Italo-Western.

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BAD ONI0N

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Bewertung7.5Sehenswert

Einer der härteren Italowestern. Hat alles zu bieten, was ein Italowestern braucht. Schade nur, dass der Film im Zuge der Dollartrilogie ein bischen untergegangen ist!

Story:--------6
Genre:-------8
Acting:-------7
Kamera:-----6
Sound:-------8

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