Ohne die Romanvorlage von Ottfried Preußler gelesen zu haben, war ich positiv überrascht von Marco Kreuzpaintners Adaption von Krabat. Mit einer für einen deutschen Film und einem Budget von knapp 11 Millionen Euro beachtlichen Postproduktionsleistung gelingt es Roland Emmerichs Protegé, eine geheimnisvolle Atmosphäre auf die Kinoleinwand zu zaubern. Die Geschichte des Krabat, der sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und nach und nach deren Geheimnisse ergründet, ist spannend und effektorisch umgesetzt. Lediglich der Cast weiß alles andere als zu gefallen. David Kross ist der Hauptrolle nicht ganz gewachsen, ihm gelingt es nicht, den Facettenreichtum seiner Figur auszuarbeiten. Blass bleibt auch Robert Stadlober, der mit seiner Rolle als Bösewicht nicht gegen sein Image anzukämpfen weiß. Im Gegensatz dazu überzeugen Daniel Brühl als Altgeselle Tonda und vor allem Christian Redl als Meister, der mit einem diabolischen Spiel die Zuschauer bis zum Schluss fesselt.
Schön düstere Stimmung, in einer leider technisch unsauber (z.B. Animation der Raben) gemachten Verfilmung. Schlimmer noch, viele der Mitkinobesucher, die weder das Buch, noch die Animationsumsetzung aus den Siebzigern kannten, konnten dem Schluß des Films nicht folgen.
“Krabat” von Ottfried Preußler ist ein besonderes Kinderbuch. Es hat Generationen von (jungen) Lesern beeindruckt. Jetzt hat es den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft. Und der Film hat viel Respekt vor der Geschichte. Aber richtig gelungen ist er nicht. Zu mutlos auf der visuellen Ebene: Vilsmaier erschafft keine sichtbare Ebene der Magie, keine Verfremdung, die das Geheimnisvolle transportiert. Und glücklos in der Wahl des Hauptdarstellers. Die Punkte für überzeugende Schauspielerleistung räumt Herr Brühl ab. Fazit: ein guter Film und irgendwie reicht mir das nicht.
(...)Trotz allem erkennbaren Aufwand und all dem Talent das involviert war, ist Krabat leider wirklich kein guter Film.
Das beginnt mit David Kross, der mit der Hauptrolle absolut überfordert ist und zu keinem Zeitpunkt die nötige emotionale Nähe zu seiner Figur aufbaut. Die Natürlichkeit und der Realismus, die ihn ihn “Knallhart” auszeichneten, sind hier völlig verschwunden. Er wirkt nicht wie ein armer Waisenjunge, sondern wie jemand dem man ein bißchen Dreck ins Gesicht geschmiert hat, der aber genau weiß, dass er zum Lunchbreak wieder in seinem Trailer ist. Kross spielt schlecht. Egal was um ihn herum passiert, sein Gesicht vermittelt nie die nötige Angst, Entschlossenheit, Verletzlichkeit, Wut oder das ehrliche Staunen über all das Unglaubliche, dass ihm in der Mühle wiederfährt. Doch wenn uns das US-Kino etwas gelehrt hat, dann dass: Nur Charaktere mit denen wir mitfühlen und die für uns staunen, schaffen es auch, bei uns, dem Zuschauer den Glauben an Magie zu erzeugen. Kross schafft es nicht und es erleichtert die Sache keineswegs, das der Film wohl die lausigste Dreck- und Bart-Continuity hat, die ich in seit “30 Days of Night” gesehen habe. Wer auch immer die doofe Idee hatte den Alterungsprozess von Krabat, über die Jahre seiner Lehrzeit, dadurch zu verdeutlichen, dass man ihm einen Fusselbart anheftete, der zudem in jeder Szene anders (aber nie realistisch) aussieht, gehört noch nachträglich verprügelt.(...)
Das Glück dieses Films ist die Vision, die sein Regisseur ganz offensichtlich hatte: mit den Bildern über die materielle Wirklichkeit des Kinomachens hinaus zu verweisen und die Aussage des Films eben nicht von der Rechnerleistung bestimmen zu lassen. Kenner der Buchvorlage werden nicht jeden Handlungsstrang ausgeführt sehen, aber es gibt eigentlich keinen Grund, deswegen unzufrieden zu sein.
[...] Selbst auf seinen uneigenständigen Füßlein wackelt und kippt dieser "Krabat" zwei volle müde Stunden hin und her – da wird nicht nur schlecht geklaut, sondern auch schlecht erfunden. Ungelenk, staksig in Szene gesetzt, bebildert Kreuzpaintner die an und für sich schöne Erzählung einfalls- und regungslos, ohne Gespür fürs Magische, fürs Phantastische. Der junge Regisseur hat den Stoff zu keiner Zeit im Griff, weiß nicht, wie er die Mischung aus düsterer Fantasy und Teenager-Drama visuell erzählen oder wo er überhaupt Schwerpunkte setzen soll. [...]
hölzerne, überforderte darsteller - mieses sounddesign (die totale "swoosh"parade) - pathetischer soundtrack einschließlich komplett abwegiger musik für den abspann - ein rundum unnützer film - und was mich am meisten ärgert: sollte ich das buch mal wieder lesen, werden mich wahrscheinlich die dämlichen filmbilder verfolgen...
Wieder einmal ist das Buch an sich viel bezaubernder als der Film. Es kommt nur ein Bruchteil jener Stimmung herüber, die den Leser beim Lesen packt ... Etliche Teile besonders zum Schluss hin wurden ausgelassen...
Furchtbar ist vor allem der ständige Rückfall auf die Off-Stimme mit Erzähler-Funktion, die ständig die von den größtenteils sichtlich überforderten Darstellern nicht glaubhaft vermittelten Emotionen aufzeigt. Da diese Emotionen so aber nur behauptet, keineswegs aber überzeugend gespielt, werden, wirkt der Film hölzern und fast ein wenig laienhaft.
Ein Klasse Film, wobei ein paar Szenen aus dem Buch rausqelassen worden sind soweit ich mich erinnere. Auch find ich, lässt sich über einiqe Charaktere streiten... >.<
1)Was findest du an dem Film toll?
2)Natürlich wurden Scenen rausgelassen, man kann ja nicht alles aus einem Buch in einen Film stopfen, der müsste dann ja ewig laufen, uargg,
schon der Gedanke daran, aaahhhhhh
Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut, weil ich schon als Kind diesen Roman verschlungen hatte. Leider wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt. David Kross war als Krabat leider eine Fehlbesetzung. Meiner Meinung nach ist er kein besonders guter Schauspieler. Seine Mimik ließ oft zu wünschen übrig. Wenn der Hauptdarsteller schlecht ist, zieht sowas natürlich einen ganze Film herunter. Daniel Brühl als Tonda und der Schauspieler, der Juro spielte, waren sehr gut, allerdings waren ihre Rollen nicht groß genug, um den Film zu retten. Der gute Soundtrack und die schöne Landschaft halfen dazu, um den Film nicht zu schlecht zu bewerten.
Schöner Fantasyfilm, der zu unterhalten weiß. Klar gibts hier und da ein paar Patzer und zu wenig tiefe Charaktere, aber mich hat das in diesem Fall nicht weiter gestört.
Die Bild- und Tonqualität auf der BD fand ich auch sehr sehr gut.
Die Spezialeffekte waren echt gut :D Ich muss schon sagen, die Verwandlung auf dem Abhang von Krabat in den Raben war echt gelungen. Auch über die Schauspieler lässt sich nur teilweise meckern. Ich fand die Story auch gut umgesetzt, die Atmosphäre im Film war stimmig. Leider merkt man eben doch, dass dies kein Ami-Streifen ist, was meiner Meinung nach einer der Gründe ist, warum man das Gefühl hat, irgendwas fehlt. Schade, dass wir schon so von den Amis eingenommen sind, dass wir deutsche Filme kaum noch zu würdigen wissen.
Enttäuschend schwache Buchverfilmung. Hier hat man eine tolle Fantasy Vorlage buchstäblich durch die Mühlen gedreht, herauskommt ein blutarmer, spannungsloser und oberflächlicher Film, dem es in keiner Minute gelingt Spannung aufzubauen.
Also ich finde das Buch super, aber der Film, naja... ich hätte ihn mir besser vorgestellt, von den schauspielern bin ich auch nicht grade begeistet ^^
Egal, ob zu Beginn oder ganz am Ende - der Film baut absolut keine Spannung auf und die Atmosphäre muss wohl auch an mir vorübergerauscht sein.
Der Soundtrack war mies, gefiel mir so gar nicht. Ich bin es eigentlich nur aus schlechten Soaps gewohnt, dass musikalisch ein Krach losgeht (ihr wisst, was ich meine ), wenn man einander die Hände reicht.
Die Drehtechnik war auch nicht wirklich begeisternd. Bei der Kampf-Szene habe ich richtig Kopfschmerzen bekommen, weil sie so mies war. Wohlmöglich wurde damit abgezielt, dass man sich fühle, als wäre man mittendrin - aber wenn darunter dann die Kameraführung so leiden muss, kann ich gerne darauf verzichten.
In Sachen Animation hat mich Krabats erste Verwandlung in einen Raben begeistert - das war es aber auch schon.
Einer der wenigen Filme, wo ich es bereut habe, Geld dafür auszugeben.
Einziger Pluspunkt: Daniel Brühl als Tonda.
Der beste Schauspieler in dem Film, mit dem interessanten Charakter. Daniel Brühl glänzt auf der Leinwand, im Gegensatz zu David Kross.
Dem kennt man - meiner Meinung! - zu oft an, dass er erst 18 Jahre alt ist.
Nebenbei hat mich sogar das Abspann-Lied gestört Gegen "Allein Allein" von Polarkreis 18 habe ich an sich nichts, nur passt es überhaupt nicht zu dem Film. Wäre das gleiche, wie wenn ich den Abspann eines Hitler-Filmes mit Techno-Musik unterlegen würde.
Wie gesagt: nur meine Meinung Ich war echt enttäuscht.
P.S. Das Buch ist mir nicht bekannt, wollte ich nur anmerken. Vielleicht werde ich es nachträglich noch lesen, weil mir die Grundidee des Films gefallen hat.
Hallo! Hab in meinem Leben wenige Bücher gelesen, okay, haben wir ursprünglich in der Schule gelesen, und ich darf dir sagen: Ich fand es sehr gut, keine komplexe Geschichte, aber hat das gewisse Etwas. Würd ich dir empfehlen. Da ich das Buch 2x gelesen habe, muss ich den Film nicht unbedingt sehen, der macht sicher einiges kaputt - obwohl ich ne 8,5 Vorhersage habe.
Ohne die Vorlage zu kennen (oftmals gelesen, das ist auch besser so - der ewige Krieg der Adaption - oh weh mir!) kann ich sagen... der Film weiß zu unterhalten - und das (obwohl eine deutsche Produktion) über die Gesamtlänge!
Ein großes Budget, hochkarätige deutsche Schauspieler und ein wunderbarer Soundtrack runden diese herzhaft-dunkle Geschichte ab. Die Kostüme, die Kulissen ... hier passt einfach alles zusammen - nett inszenierter Film den man in geselliger Runde guggn kann.
Schwarze Magie ist eine üble Sache: Viele Leute macht die Fliegerei im Rabengewand zu Volldeppen, fördert den Alterungsprozess, schadet der Integrität und wenn man das dann endlich durchschaut und mühevoll Abschied davon genommen hat, erklingt als grösste Strafe am Schluss noch der nervige Hit "Allein, Allein" - das sogar im Mittelalter.
Fazit: Tolle erste Hälfte, die dann dramaturgisch den Totalzusammenbruch erleidet: Die Spannung verkommt zu Minusgrad, die Atmosphäre erleidet Mühleradbruch, die Details versickern unerklärt im Schnee und das Happy-End lässt einem völlig unberührt zurück. Und das ist fast das Schlimmste daran, ein Märchen muss auf der Gefühlsebene packen, sonst ist es einfach für die Füchse.
Und noch ein Gruss an die Maske: David Kross einen Schnauz anzukleben, sowas geht gar nicht, der steht sogar Bruce Willis besser (in "16 Blocks").
Schade bei allem Wohlwollen für das grossspurige Unterfangen, bei dem sich wohl alle allesamt übernommen haben.
Ein ambitionierter aber trotzdem schwacher Film nach einer schwachen Buchvorlage. Das Ende wurde in beiden Medien total vergeigt.
Ich sag nur "Krabat du musst auf dein Herz hören".
Wer das Buch kennt, dem wird der Film nicht zu 100% gefallen.
Dennoch ist der Film recht gut umgesetzt worden, auch die Figuren sind gut besetzt. Bei manchen Szenen fragte ich mich dennoch, ob sie hinzu gefügt werden mussten.
Kennt man den Roman, ist man von der Verfilmung schlicht und einfach enttäuscht. Mir ging es jedenfalls so.
Zudem werden einige wichtige Zusammenhänge einfach aussen vor gelassen. Im Film wird z.B. nie erklärt, warum sich die Messerklinge schwarz verfärbt.
einige Unstimmigkeiten, die man aber wohl als künstlerische Freiheit bezeichnen kann/muss.
Warum ist die Kantorka dunkelhaarig? In Ottfried Preußlers Krabat wird sie doch als blond beschrieben.
oder warum sind die drei Knaben in der Anfangsszene in dieser einsamen hütte, wo sie doch nach Preußler auf einem Hof im Heuboden schlafen?
naja, vielleicht bin ich einfach zu Detail-liebend.
Ansonsten ist der Film recht schön gemacht, wenn auch die Schauspieler nicht ganz passend ausgewählt wurden.
oh und noch ein Anhang:
warum in aller Welt kämpfen die im Dorf mit ihren lächerlichen Stäbchen? Diese Szene fand ich absolut albern. Die 5 Minuten Kampf hätte man doch auch gut für die Soldaten in der Mühle verwenden können!?
Peter Jackson lässt grüßen. Noch ein Versuch in Sound und Ausstattung dem Herr-der-Ringe-Meister (auch kein Schauspieler-Regisseur) nachzueifern. Natürlich endet die Ambition holprig. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht auch die an sich grandiose Story von Preußler in seinem Facettenreichtum dem Pathos der audiovisuellen Übertreibungen geopfert würde. Darin hätte die Stärke der Produktion liegen sollen, statt sich mit Hollywoods abgezockten Multimillionen-Produkten messen zu wollen. Das ist naiv und führt meist zu unausgegorenen Ergebnissen. Trotzdem ist "Krabat" solide erzählt und unterhaltsam und dürfte dem Regisseur manche Tür in Übersee öffnen.
Der Stoff hatte eigendlich alles was es braucht daraus einen guten Fantasy Streifen zu machen: tolle Schauspieler, eine gute Buchvorlage, 11 Mio Euro Buget, Filmförderung bis zum get no und einen Haufen Vorschusslorbeeren.
Keine Ahnung warum es dem Regisseur nicht gelungen ist daraus auch einen ansehbaren Streifen zu machen? Zum Glück habe ich den Film auf Video gesehen, ansonsten wäre ich hier rausgegangen. Kross und Brühl stolpern unbeholfen durch den düster inszienerten Film, was auch das einzig positive an dem Streifen ist. Die Figuren entwickeln keine Tiefe, sie bleiben oberflächlich damit bleiben sie dem Zuschauer egal. Die Musik ist völlig fehl am Platze und nervt schnell.
Das einzig positive ist die düstere Atmosphäre, ansonsten bietet der Film völlig uninteressante Figuren, deren Schicksal mich nicht im Geringsten interessierte und eine kaum vorhandene Story, die zu keinem Zeitpunkt Interesse bei mir wecken konnte.
Kenne das Buch nicht aber ich hab mir da was anderes erwartet, dachte als ich den Tod sah, juhu jetzt gehts los, nix, nur der alte Meister wollte ewig leben....bullshit
Ich finde Krabat extrem spannend!!!
Ich werde ihn mir auch so schnell es geht auf dvd holen!
Und wer noch nach deutschen schauspielern ausschau hält muss sich den film sowieso angucken (Daniel brühl + david Kross)
Schön düster inszeniert. Die Darsteller wirken jedoch manchmal etwas zu hölzern. Auch "Vorleser" David Kross kann mich hier nicht so ganz überzeugen.
Tipp bei Sichtung der DVD: Beim Beginn des Abspanns ausschalten!!! Der einsetzende Song zerstört die ganze Atmosphäre. Keine Ahnung, wie man einen Song so unpassend einsetzen kann...
Ich hatte das Buch bisher nicht gelesen und kannte es auch sonst nicht. Im allgemeinen war ich aber sehr überrascht vom Detailreichtum des Films, auch wenn die Anzahl der Schauplätze sich in Grenzen hielt. Super deutsche Jungdarsteller bringen die fantasievolle Story gut rüber.... Ein schöne Geschichte mit moralischem Ansatz!
Ich liebe das Buch von Otfried Preussler und war daher zum zerreissen gespannt, als ich gehört habe, dass es ins Kino kommt. Und obwohl der Film oft von der Romanvorlage abweicht und mir ein paar Szenen gefehlt haben (z.B. die Szenen vom Viehmarkt, oder wie sie die Soldaten foppen) ist die Geschichte eine runde Sache und danach fand ich sogar Lyschko sympatisch.
Auch den Erzählstil mit der Stimme aus dem Off fand ich super, vor allem für Leute, die das Buch nicht kennen.
Die Besetzung fand ich ebenfalls klasse (nicht nur optisch^^) und vor allem hat mir gefallen, dass die Schauspieler nicht auf Hochglanz poliert und mit extravaganten Kostümen "verkleidet" wurden, wie in leider so vielen anderen (meist schlechten)Filmen aus der Fantasy-Ecke, sondern so richtig schön dreckig aussehen und durch echten Matsch gejagt wurden. Alles in allem; geiler Film, den ich mir sofort holen werde, wenn er auf DVD rauskommt!
Ich habe sowohl das Buch als auch den Zeichentrickfilm gesehen.
Beide Werke sind magisch und geben die düstere aber dennoch immer hoffnungsvolle Stimmung der Geschichte wieder.
Der Film hingegen hat mich sehr enttäuscht.
Keine Magie, nicht buchgemäße Szenen, die mangels Effekte dann auch noch ein Gähnen und/oder Belustigung hervorrufen.
Einzig die düsteren Bilder des Buches, die auch im animierten Film überzeugen, kommen im Realfilm zur Geltung.
Insgesamt eine sehr schwache Kolportation eines Traumbuches!
"Alles auf dieser Welt hat seinen Preis". Das Motto des Films passt ganz gut zur derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssituation.
Wer von der Krisenstimmung genug hat, kann sich mit diesem
Film zwei Stunden in eine andere - zugeben ebenfalls düstere - Welt versetzen lassen. Dabei geht es um Magie, Macht und Freundschaft
und das Geheimnis einer dunklen Bruderschaft mit einem üblen Meister und einer Mühle, in der nicht nur Korn gemahlen wird. Angesiedelt ist das
Ganze in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
In der deutschen Produktion, nach dem Jugendbuchklassiker von Otfried Preußler, unter der Regie von Marco Kreuzpaintner ("Trade") überzeugen vor allem die tollen Bilder (gedreht in Rumänien) und die atmosphärische Dichte. Die Schauspieler in den Hauptrollen(Newcomer David Kross "Krabat", Daniel Brühl und Christian Redl) spielen wirklich souvären und intensiv. Bei den Nebenrollen blieb insbesondere Robert Stadlober etwas blass, wobei sein Charakter im Film auch etwas oberflächlich angelegt war
und auch nicht viel Raum zur Entfaltung bot.
Damit teilt er das Schicksal der übrigen Besetzung.
Paula Kalenberg war hübsch anzuschauen und erinnerte mich irgendwie an "Schneewittchen".
Der ein oder andere wird sich an der ruhigen Erzählweise stören. Gut, etwas mehr Spannungsaufbau hätte nicht geschadet.
Fazit:
Insgesamt gefällt mir der Film besser als ähnliche Produktionen aus Hollywood. Hier wurde man nicht von Spezialeffekten und Übertreibungen "erschlagen", sondern es wurde eine Geschichte erzählt.
Man hätte gewiss mehr daraus machen können. Die Voraussetzungen waren hierfür absolut vorhanden. Schwächen der Regie und des Drehbuchs verhindern aber den großen Wurf. Dennoch, mir hat es gefallen!
Kritiker — Geht so 5.3
Der Film Krabat wurde von 19 Kritikern bewertet.
Kaltduscher: MoviezKult.de
Ohne die Romanvorlage von Ottfried Preußler gelesen zu haben, war ich positiv überrascht von Marco Kreuzpaintners Adaption von Krabat. Mit einer für einen deutschen Film und einem Budget von knapp 11 Millionen Euro beachtlichen Postproduktionsleistung gelingt es Roland Emmerichs Protegé, eine geheimnisvolle Atmosphäre auf die Kinoleinwand zu zaubern. Die Geschichte des Krabat, der sich einer geheimnisvollen Organisation anschließt und nach und nach deren Geheimnisse ergründet, ist spannend und effektorisch umgesetzt. Lediglich der Cast weiß alles andere als zu gefallen. David Kross ist der Hauptrolle nicht ganz gewachsen, ihm gelingt es nicht, den Facettenreichtum seiner Figur auszuarbeiten. Blass bleibt auch Robert Stadlober, der mit seiner Rolle als Bösewicht nicht gegen sein Image anzukämpfen weiß. Im Gegensatz dazu überzeugen Daniel Brühl als Altgeselle Tonda und vor allem Christian Redl als Meister, der mit einem diabolischen Spiel die Zuschauer bis zum Schluss fesselt.
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sushi25: movie-fan.de
Schön düstere Stimmung, in einer leider technisch unsauber (z.B. Animation der Raben) gemachten Verfilmung. Schlimmer noch, viele der Mitkinobesucher, die weder das Buch, noch die Animationsumsetzung aus den Siebzigern kannten, konnten dem Schluß des Films nicht folgen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Corsovilla: SchönerDenken
“Krabat” von Ottfried Preußler ist ein besonderes Kinderbuch. Es hat Generationen von (jungen) Lesern beeindruckt. Jetzt hat es den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft. Und der Film hat viel Respekt vor der Geschichte. Aber richtig gelungen ist er nicht. Zu mutlos auf der visuellen Ebene: Vilsmaier erschafft keine sichtbare Ebene der Magie, keine Verfremdung, die das Geheimnisvolle transportiert. Und glücklos in der Wahl des Hauptdarstellers. Die Punkte für überzeugende Schauspielerleistung räumt Herr Brühl ab. Fazit: ein guter Film und irgendwie reicht mir das nicht.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
(...)Trotz allem erkennbaren Aufwand und all dem Talent das involviert war, ist Krabat leider wirklich kein guter Film.
Das beginnt mit David Kross, der mit der Hauptrolle absolut überfordert ist und zu keinem Zeitpunkt die nötige emotionale Nähe zu seiner Figur aufbaut. Die Natürlichkeit und der Realismus, die ihn ihn “Knallhart” auszeichneten, sind hier völlig verschwunden. Er wirkt nicht wie ein armer Waisenjunge, sondern wie jemand dem man ein bißchen Dreck ins Gesicht geschmiert hat, der aber genau weiß, dass er zum Lunchbreak wieder in seinem Trailer ist. Kross spielt schlecht. Egal was um ihn herum passiert, sein Gesicht vermittelt nie die nötige Angst, Entschlossenheit, Verletzlichkeit, Wut oder das ehrliche Staunen über all das Unglaubliche, dass ihm in der Mühle wiederfährt. Doch wenn uns das US-Kino etwas gelehrt hat, dann dass: Nur Charaktere mit denen wir mitfühlen und die für uns staunen, schaffen es auch, bei uns, dem Zuschauer den Glauben an Magie zu erzeugen. Kross schafft es nicht und es erleichtert die Sache keineswegs, das der Film wohl die lausigste Dreck- und Bart-Continuity hat, die ich in seit “30 Days of Night” gesehen habe. Wer auch immer die doofe Idee hatte den Alterungsprozess von Krabat, über die Jahre seiner Lehrzeit, dadurch zu verdeutlichen, dass man ihm einen Fusselbart anheftete, der zudem in jeder Szene anders (aber nie realistisch) aussieht, gehört noch nachträglich verprügelt.(...)
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Anke Westphal: Berliner Zeitung
Das Glück dieses Films ist die Vision, die sein Regisseur ganz offensichtlich hatte: mit den Bildern über die materielle Wirklichkeit des Kinomachens hinaus zu verweisen und die Aussage des Films eben nicht von der Rechnerleistung bestimmen zu lassen. Kenner der Buchvorlage werden nicht jeden Handlungsstrang ausgeführt sehen, aber es gibt eigentlich keinen Grund, deswegen unzufrieden zu sein.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
[...] Selbst auf seinen uneigenständigen Füßlein wackelt und kippt dieser "Krabat" zwei volle müde Stunden hin und her – da wird nicht nur schlecht geklaut, sondern auch schlecht erfunden. Ungelenk, staksig in Szene gesetzt, bebildert Kreuzpaintner die an und für sich schöne Erzählung einfalls- und regungslos, ohne Gespür fürs Magische, fürs Phantastische. Der junge Regisseur hat den Stoff zu keiner Zeit im Griff, weiß nicht, wie er die Mischung aus düsterer Fantasy und Teenager-Drama visuell erzählen oder wo er überhaupt Schwerpunkte setzen soll. [...]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Kommentare — Ganz gut 6.1
Der Film Krabat wurde von 1751 Mitgliedern bewertet.
SALE 2010/02/25 18:33:50
Der Hauptdarsteller sieht ja (mit kurzen Haaren+ohne Bart) ganz gut aus, aber der Film ist einfach eklig und meiner Meinung nach schlecht geschrieben.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
1-moloko 2010/01/16 14:32:49
hölzerne, überforderte darsteller - mieses sounddesign (die totale "swoosh"parade) - pathetischer soundtrack einschließlich komplett abwegiger musik für den abspann - ein rundum unnützer film - und was mich am meisten ärgert: sollte ich das buch mal wieder lesen, werden mich wahrscheinlich die dämlichen filmbilder verfolgen...
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chazLP 2009/11/28 14:56:04
eigl war er gut leider fehlter mir mehr tiefgang
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jlorenz1 2009/11/10 18:24:47
Wieder einmal ist das Buch an sich viel bezaubernder als der Film. Es kommt nur ein Bruchteil jener Stimmung herüber, die den Leser beim Lesen packt ... Etliche Teile besonders zum Schluss hin wurden ausgelassen...
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lemabu 2009/11/02 23:33:59
Furchtbar ist vor allem der ständige Rückfall auf die Off-Stimme mit Erzähler-Funktion, die ständig die von den größtenteils sichtlich überforderten Darstellern nicht glaubhaft vermittelten Emotionen aufzeigt. Da diese Emotionen so aber nur behauptet, keineswegs aber überzeugend gespielt, werden, wirkt der Film hölzern und fast ein wenig laienhaft.
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Lunastein 2009/10/30 23:26:44
Ein Klasse Film, wobei ein paar Szenen aus dem Buch rausqelassen worden sind soweit ich mich erinnere. Auch find ich, lässt sich über einiqe Charaktere streiten... >.<
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SALE 2010/02/25 18:36:31
1)Was findest du an dem Film toll?
2)Natürlich wurden Scenen rausgelassen, man kann ja nicht alles aus einem Buch in einen Film stopfen, der müsste dann ja ewig laufen, uargg,
schon der Gedanke daran, aaahhhhhh
Norrington55 2009/10/04 20:39:58
Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut, weil ich schon als Kind diesen Roman verschlungen hatte. Leider wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt. David Kross war als Krabat leider eine Fehlbesetzung. Meiner Meinung nach ist er kein besonders guter Schauspieler. Seine Mimik ließ oft zu wünschen übrig. Wenn der Hauptdarsteller schlecht ist, zieht sowas natürlich einen ganze Film herunter. Daniel Brühl als Tonda und der Schauspieler, der Juro spielte, waren sehr gut, allerdings waren ihre Rollen nicht groß genug, um den Film zu retten. Der gute Soundtrack und die schöne Landschaft halfen dazu, um den Film nicht zu schlecht zu bewerten.
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Venator89 2009/10/03 14:51:56
Schöner Fantasyfilm, der zu unterhalten weiß. Klar gibts hier und da ein paar Patzer und zu wenig tiefe Charaktere, aber mich hat das in diesem Fall nicht weiter gestört.
Die Bild- und Tonqualität auf der BD fand ich auch sehr sehr gut.
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1oOwaCk 2009/10/02 09:59:54
Die Spezialeffekte waren echt gut :D Ich muss schon sagen, die Verwandlung auf dem Abhang von Krabat in den Raben war echt gelungen. Auch über die Schauspieler lässt sich nur teilweise meckern. Ich fand die Story auch gut umgesetzt, die Atmosphäre im Film war stimmig. Leider merkt man eben doch, dass dies kein Ami-Streifen ist, was meiner Meinung nach einer der Gründe ist, warum man das Gefühl hat, irgendwas fehlt. Schade, dass wir schon so von den Amis eingenommen sind, dass wir deutsche Filme kaum noch zu würdigen wissen.
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AustinPowers 2009/08/17 16:34:03
Der Ton in DTS-HD Master Audio auf der Blu-Ray Disc ist wirklich sehr stimmungsvoll!
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Alecprime 2009/08/09 13:45:11
Enttäuschend schwache Buchverfilmung. Hier hat man eine tolle Fantasy Vorlage buchstäblich durch die Mühlen gedreht, herauskommt ein blutarmer, spannungsloser und oberflächlicher Film, dem es in keiner Minute gelingt Spannung aufzubauen.
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Bradbury 2009/08/09 13:53:58
Sie üben ja noch, die Deutschen. Vielleicht wird der nächste Fantasyfilm aus unseren Landen besser. ;)
=D 2009/09/06 10:49:39
Also ich finde das Buch super, aber der Film, naja... ich hätte ihn mir besser vorgestellt, von den schauspielern bin ich auch nicht grade begeistet ^^
Dalia 2009/08/08 00:21:01
Krabat? Nein, danke!
Egal, ob zu Beginn oder ganz am Ende - der Film baut absolut keine Spannung auf und die Atmosphäre muss wohl auch an mir vorübergerauscht sein.
Der Soundtrack war mies, gefiel mir so gar nicht. Ich bin es eigentlich nur aus schlechten Soaps gewohnt, dass musikalisch ein Krach losgeht (ihr wisst, was ich meine ), wenn man einander die Hände reicht.
Die Drehtechnik war auch nicht wirklich begeisternd. Bei der Kampf-Szene habe ich richtig Kopfschmerzen bekommen, weil sie so mies war. Wohlmöglich wurde damit abgezielt, dass man sich fühle, als wäre man mittendrin - aber wenn darunter dann die Kameraführung so leiden muss, kann ich gerne darauf verzichten.
In Sachen Animation hat mich Krabats erste Verwandlung in einen Raben begeistert - das war es aber auch schon.
Einer der wenigen Filme, wo ich es bereut habe, Geld dafür auszugeben.
Einziger Pluspunkt: Daniel Brühl als Tonda.
Der beste Schauspieler in dem Film, mit dem interessanten Charakter. Daniel Brühl glänzt auf der Leinwand, im Gegensatz zu David Kross.
Dem kennt man - meiner Meinung! - zu oft an, dass er erst 18 Jahre alt ist.
Nebenbei hat mich sogar das Abspann-Lied gestört Gegen "Allein Allein" von Polarkreis 18 habe ich an sich nichts, nur passt es überhaupt nicht zu dem Film. Wäre das gleiche, wie wenn ich den Abspann eines Hitler-Filmes mit Techno-Musik unterlegen würde.
Wie gesagt: nur meine Meinung Ich war echt enttäuscht.
P.S. Das Buch ist mir nicht bekannt, wollte ich nur anmerken. Vielleicht werde ich es nachträglich noch lesen, weil mir die Grundidee des Films gefallen hat.
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Weltensegler 2009/08/08 02:57:16
Hallo! Hab in meinem Leben wenige Bücher gelesen, okay, haben wir ursprünglich in der Schule gelesen, und ich darf dir sagen: Ich fand es sehr gut, keine komplexe Geschichte, aber hat das gewisse Etwas. Würd ich dir empfehlen. Da ich das Buch 2x gelesen habe, muss ich den Film nicht unbedingt sehen, der macht sicher einiges kaputt - obwohl ich ne 8,5 Vorhersage habe.
GunSpeed 2009/08/05 19:46:35
Ohne die Vorlage zu kennen (oftmals gelesen, das ist auch besser so - der ewige Krieg der Adaption - oh weh mir!) kann ich sagen... der Film weiß zu unterhalten - und das (obwohl eine deutsche Produktion) über die Gesamtlänge!
Ein großes Budget, hochkarätige deutsche Schauspieler und ein wunderbarer Soundtrack runden diese herzhaft-dunkle Geschichte ab. Die Kostüme, die Kulissen ... hier passt einfach alles zusammen - nett inszenierter Film den man in geselliger Runde guggn kann.
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patcharisma 2009/07/28 23:57:20
Schwarze Magie ist eine üble Sache: Viele Leute macht die Fliegerei im Rabengewand zu Volldeppen, fördert den Alterungsprozess, schadet der Integrität und wenn man das dann endlich durchschaut und mühevoll Abschied davon genommen hat, erklingt als grösste Strafe am Schluss noch der nervige Hit "Allein, Allein" - das sogar im Mittelalter.
Fazit: Tolle erste Hälfte, die dann dramaturgisch den Totalzusammenbruch erleidet: Die Spannung verkommt zu Minusgrad, die Atmosphäre erleidet Mühleradbruch, die Details versickern unerklärt im Schnee und das Happy-End lässt einem völlig unberührt zurück. Und das ist fast das Schlimmste daran, ein Märchen muss auf der Gefühlsebene packen, sonst ist es einfach für die Füchse.
Und noch ein Gruss an die Maske: David Kross einen Schnauz anzukleben, sowas geht gar nicht, der steht sogar Bruce Willis besser (in "16 Blocks").
Schade bei allem Wohlwollen für das grossspurige Unterfangen, bei dem sich wohl alle allesamt übernommen haben.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Bradbury 2009/07/30 23:29:01
Wann gibts denn mal wieder eine Kritik in Gedichtform? ;)
Alle 3 Antworten zeigen
patcharisma 2009/07/30 23:53:44
Haha, das ist wieder mal fällig, gell... xD
Bradbury 2009/08/03 04:51:26
Überfällig! ;)
ruf mich an 2009/07/20 14:26:02
Ein ambitionierter aber trotzdem schwacher Film nach einer schwachen Buchvorlage. Das Ende wurde in beiden Medien total vergeigt.
Ich sag nur "Krabat du musst auf dein Herz hören".
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Rizzo 2009/06/22 20:01:59
Wer das Buch kennt, dem wird der Film nicht zu 100% gefallen.
Dennoch ist der Film recht gut umgesetzt worden, auch die Figuren sind gut besetzt. Bei manchen Szenen fragte ich mich dennoch, ob sie hinzu gefügt werden mussten.
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fEUERrot 2009/06/18 13:47:35
Kennt man den Roman, ist man von der Verfilmung schlicht und einfach enttäuscht. Mir ging es jedenfalls so.
Zudem werden einige wichtige Zusammenhänge einfach aussen vor gelassen. Im Film wird z.B. nie erklärt, warum sich die Messerklinge schwarz verfärbt.
einige Unstimmigkeiten, die man aber wohl als künstlerische Freiheit bezeichnen kann/muss.
Warum ist die Kantorka dunkelhaarig? In Ottfried Preußlers Krabat wird sie doch als blond beschrieben.
oder warum sind die drei Knaben in der Anfangsszene in dieser einsamen hütte, wo sie doch nach Preußler auf einem Hof im Heuboden schlafen?
naja, vielleicht bin ich einfach zu Detail-liebend.
Ansonsten ist der Film recht schön gemacht, wenn auch die Schauspieler nicht ganz passend ausgewählt wurden.
aber: dennoch sehenswert!
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fEUERrot 2009/06/18 13:52:05
oh und noch ein Anhang:
warum in aller Welt kämpfen die im Dorf mit ihren lächerlichen Stäbchen? Diese Szene fand ich absolut albern. Die 5 Minuten Kampf hätte man doch auch gut für die Soldaten in der Mühle verwenden können!?
Geistertexter 2009/06/10 15:22:31
Peter Jackson lässt grüßen. Noch ein Versuch in Sound und Ausstattung dem Herr-der-Ringe-Meister (auch kein Schauspieler-Regisseur) nachzueifern. Natürlich endet die Ambition holprig. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht auch die an sich grandiose Story von Preußler in seinem Facettenreichtum dem Pathos der audiovisuellen Übertreibungen geopfert würde. Darin hätte die Stärke der Produktion liegen sollen, statt sich mit Hollywoods abgezockten Multimillionen-Produkten messen zu wollen. Das ist naiv und führt meist zu unausgegorenen Ergebnissen. Trotzdem ist "Krabat" solide erzählt und unterhaltsam und dürfte dem Regisseur manche Tür in Übersee öffnen.
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John_Xisor 2009/05/24 00:18:47
Der Stoff hatte eigendlich alles was es braucht daraus einen guten Fantasy Streifen zu machen: tolle Schauspieler, eine gute Buchvorlage, 11 Mio Euro Buget, Filmförderung bis zum get no und einen Haufen Vorschusslorbeeren.
Keine Ahnung warum es dem Regisseur nicht gelungen ist daraus auch einen ansehbaren Streifen zu machen? Zum Glück habe ich den Film auf Video gesehen, ansonsten wäre ich hier rausgegangen. Kross und Brühl stolpern unbeholfen durch den düster inszienerten Film, was auch das einzig positive an dem Streifen ist. Die Figuren entwickeln keine Tiefe, sie bleiben oberflächlich damit bleiben sie dem Zuschauer egal. Die Musik ist völlig fehl am Platze und nervt schnell.
Chance vertan. Schade.
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daScorp 2009/05/06 02:34:12
Das einzig positive ist die düstere Atmosphäre, ansonsten bietet der Film völlig uninteressante Figuren, deren Schicksal mich nicht im Geringsten interessierte und eine kaum vorhandene Story, die zu keinem Zeitpunkt Interesse bei mir wecken konnte.
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2moro 2009/04/04 14:01:46
wenn man den Film strikt vom Buch trennt dann gehts grad so eben, sonst kann man den Film vergessen.
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hoerli79 2009/03/28 22:51:15
Kenne das Buch nicht aber ich hab mir da was anderes erwartet, dachte als ich den Tod sah, juhu jetzt gehts los, nix, nur der alte Meister wollte ewig leben....bullshit
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Chrissi1608 2009/03/27 13:36:51
Ich finde Krabat extrem spannend!!!
Ich werde ihn mir auch so schnell es geht auf dvd holen!
Und wer noch nach deutschen schauspielern ausschau hält muss sich den film sowieso angucken (Daniel brühl + david Kross)
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Nanie007 2009/03/19 15:09:42
Super Film!! Sehr zu empfehlen. Obwohl ich das Buch nicht gelesen hab, fand ich den Film super toll und sehr spannend.
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Matzematiker 2009/03/19 14:16:21
Schön düster inszeniert. Die Darsteller wirken jedoch manchmal etwas zu hölzern. Auch "Vorleser" David Kross kann mich hier nicht so ganz überzeugen.
Tipp bei Sichtung der DVD: Beim Beginn des Abspanns ausschalten!!! Der einsetzende Song zerstört die ganze Atmosphäre. Keine Ahnung, wie man einen Song so unpassend einsetzen kann...
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Quantin 2009/01/03 11:45:03
Ich hatte das Buch bisher nicht gelesen und kannte es auch sonst nicht. Im allgemeinen war ich aber sehr überrascht vom Detailreichtum des Films, auch wenn die Anzahl der Schauplätze sich in Grenzen hielt. Super deutsche Jungdarsteller bringen die fantasievolle Story gut rüber.... Ein schöne Geschichte mit moralischem Ansatz!
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springcrow84 2008/12/30 00:29:10
Ich liebe das Buch von Otfried Preussler und war daher zum zerreissen gespannt, als ich gehört habe, dass es ins Kino kommt. Und obwohl der Film oft von der Romanvorlage abweicht und mir ein paar Szenen gefehlt haben (z.B. die Szenen vom Viehmarkt, oder wie sie die Soldaten foppen) ist die Geschichte eine runde Sache und danach fand ich sogar Lyschko sympatisch.
Auch den Erzählstil mit der Stimme aus dem Off fand ich super, vor allem für Leute, die das Buch nicht kennen.
Die Besetzung fand ich ebenfalls klasse (nicht nur optisch^^) und vor allem hat mir gefallen, dass die Schauspieler nicht auf Hochglanz poliert und mit extravaganten Kostümen "verkleidet" wurden, wie in leider so vielen anderen (meist schlechten)Filmen aus der Fantasy-Ecke, sondern so richtig schön dreckig aussehen und durch echten Matsch gejagt wurden. Alles in allem; geiler Film, den ich mir sofort holen werde, wenn er auf DVD rauskommt!
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andypol23 2008/12/16 22:17:17
Ich habe sowohl das Buch als auch den Zeichentrickfilm gesehen.
Beide Werke sind magisch und geben die düstere aber dennoch immer hoffnungsvolle Stimmung der Geschichte wieder.
Der Film hingegen hat mich sehr enttäuscht.
Keine Magie, nicht buchgemäße Szenen, die mangels Effekte dann auch noch ein Gähnen und/oder Belustigung hervorrufen.
Einzig die düsteren Bilder des Buches, die auch im animierten Film überzeugen, kommen im Realfilm zur Geltung.
Insgesamt eine sehr schwache Kolportation eines Traumbuches!
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LMSMDK 2008/12/01 07:01:41
ich hab mich so geärgert, dass ich mir den film angeschaut hab. Ich hab mich gelangweilt, weil die handlungs so träge war.
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peekay35 2008/11/24 20:07:41
"Alles auf dieser Welt hat seinen Preis". Das Motto des Films passt ganz gut zur derzeitigen Finanz- und Wirtschaftssituation.
Wer von der Krisenstimmung genug hat, kann sich mit diesem
Film zwei Stunden in eine andere - zugeben ebenfalls düstere - Welt versetzen lassen. Dabei geht es um Magie, Macht und Freundschaft
und das Geheimnis einer dunklen Bruderschaft mit einem üblen Meister und einer Mühle, in der nicht nur Korn gemahlen wird. Angesiedelt ist das
Ganze in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
In der deutschen Produktion, nach dem Jugendbuchklassiker von Otfried Preußler, unter der Regie von Marco Kreuzpaintner ("Trade") überzeugen vor allem die tollen Bilder (gedreht in Rumänien) und die atmosphärische Dichte. Die Schauspieler in den Hauptrollen(Newcomer David Kross "Krabat", Daniel Brühl und Christian Redl) spielen wirklich souvären und intensiv. Bei den Nebenrollen blieb insbesondere Robert Stadlober etwas blass, wobei sein Charakter im Film auch etwas oberflächlich angelegt war
und auch nicht viel Raum zur Entfaltung bot.
Damit teilt er das Schicksal der übrigen Besetzung.
Paula Kalenberg war hübsch anzuschauen und erinnerte mich irgendwie an "Schneewittchen".
Der ein oder andere wird sich an der ruhigen Erzählweise stören. Gut, etwas mehr Spannungsaufbau hätte nicht geschadet.
Fazit:
Insgesamt gefällt mir der Film besser als ähnliche Produktionen aus Hollywood. Hier wurde man nicht von Spezialeffekten und Übertreibungen "erschlagen", sondern es wurde eine Geschichte erzählt.
Man hätte gewiss mehr daraus machen können. Die Voraussetzungen waren hierfür absolut vorhanden. Schwächen der Regie und des Drehbuchs verhindern aber den großen Wurf. Dennoch, mir hat es gefallen!
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