Krieg der Knöpfe

La nouvelle guerre des boutons (2011), FR Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Kinostart 12.04.2012

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.0
Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2
Community
65 Bewertungen
17 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Christophe Barratier, mit Jean Texier und Clément Godefroy

Im Jahr 1944 tobt ein erbitterter Krieg im Süden Frankreichs. Keine Seite ist bereit zurückzuweichen, denn das Ungeheuere ist vorgefallen: Jemand wurde als Schlappschwanz bezeichnet! Denn während auch der große Weltkrieg tobt wird auch zwischen den Kindern der französischen Dörfer Velrans und Longeverde der Krieg der Knöpfe ausgekämpft. Ziel ist es, dem Feind bei der Gefangennahme alle Knöpfe abzuschneiden und ihm so gehörigen Ärger im Elternhaus zu bescheren.

Eines Tages wird jedoch auch dieser Kieg der Knöpfe plötzlich erwachsen. Als die hübsche Jüdin Violette von einem Verrat an die Nazis bedroht wird, müssen die Kinder Verrantwortung übernehmen. Und das bedeutet, den Krieg der Knöpfe beizulegen und gemeinsam für das Richtige einzustehen.

Hintergrund & Infos zu Krieg der Knöpfe
Der Krieg der Knöpfe ist ursprünglich ein Roman von Louis Pergaud. Da er bereits aus dem Jahr 1912 stammt, ist seine Thematik letztlich aber eine andere. Hier ist der Krieg der Knöpfe keine Kopie des großen Krieges, sondern dient der Bewälting des Ohnmachtsgefühls gegenüber strengen Eltern. ‘Der Krieg der Knöpfe – Roman meines 12. Lebensjahres’ ist in Frankreich ein Jugendbuchklassiker und hat schon verschiedenste Verfilmungen erfahren. Nach einer ersten Verfilmung aus dem Jahr 1936 (La Guerre des gosses) wurde die Verfilmung Krieg der Knöpfe von 1961 ein Klassiker in Frankreich. Die Fassung von 1994 Krieg der Knöpfe ist in Irland angesiedelt. Außerdem basieren auch die Filme Schneeballkrieg und Die geheime Festung – Bandenkrieg im Feriencamp auf Pergauds Roman. 2011 entstanden gleich zwei Remakes dieses Stoffes: Neben diesem Film entstand auch Der Krieg der Knöpfe von Yann Samuell. (ST)

  • 37795279001_1280346767001_th-1280341053001
  • Krieg der Knöpfe - Bild 6821445
  • Krieg der Knöpfe - Bild 6195633
  • Krieg der Knöpfe - Bild 6195619
  • Krieg der Knöpfe - Bild 6195605

Mehr Bilder (12) und Videos (2) zu Krieg der Knöpfe


Cast & Crew


Kritiken (12) — Film: Krieg der Knöpfe

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
5.5Geht so

Die politische Dimension erweitert die vergleichsweise unbeschwerten Jahrhundertwende-Kindheitserinnerungen aus Pergauds „Roman meines zwölften Lebensjahres“ zum Drama, dessen erwachsene Sicht wenig Platz für Sentimentalitäten lässt. Barratiers nostalgieselige Retro-Bilder sind durch „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ sowie seine Historien-Revue „Paris, Paris“ bekannt und erhöhen hier die französische Provinz zu einem Résistance-Idyll, das am Ende allein zwischen Kollaborateuren und Verbündeten differenziert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

Kommentar löschen
5.5Geht so

Erneut huldigt Christophe Barratier in Krieg der Knöpfe einer verklärten Nostalgie, der mit dem Geist der Romanvorlage nur noch wenig zu tun hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Heiko Martens: Schnitt Heiko Martens: Schnitt

Kommentar löschen
5.0Geht so

Was ist hier schiefgegangen? Schon im Buch versagt? Drehzeit überzogen? Budget ausgegangen? Diktatorische Nieten im Schnitt? Wenn man schon einen solchen Krieg erzählt – hätte es hier durchaus ein wenig mehr sein dürfen. Es ist also leider ein unter den Möglichkeiten bleibendes Rätsel, was Christophe Barratier hier auftischt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

Kommentar löschen
5.5Geht so

Die Zahl der Kinobesucher, die sich hier wirklich gut unterhalten fühlen werden, ist wohl leider ziemlich gering und irgendwo in einer sehr kurzen Altersstufe zwischen Kindheit und Jugend zu finden. Aber allen anderen möchte man diesen neuen Krieg der Knöpfe nicht wirklich empfehlen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maret Wolff: Radio Köln Maret Wolff: Radio Köln

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Die Neuverfilmung des 1912 veröffentlichten Kinderbuchs ist ein sehenswerter Kostümfilm mit fantastischen Kinderdarstellern und viel Herz.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die Inszenierung geht flott durch. Man kann bei Krieg der Knöpfe von gutem Durchschnitt sprechen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marguerite Seidel

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Die aufziehende Bedrohung existiert auf der stilistischen Ebene schlichtweg nicht. Auch inhaltlich passiert nichts, worüber ernsthaft nachgedacht werden müsste. [...] Das hat mit dem von Subtilitäten, Gesellschaftskritik, derbem Humor und feiner Ironie durchzogenen Original leider kaum mehr etwas zu tun.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Der Krieg der Knöpfe schafft es trotz doppelter Kriegs-Thematik, ein „netter“ Kinderfilm zu sein. Fast ein Wohlfühlfilm. Die neue Adaption, nach dem Klassiker von Yves Robert aus dem Jahre 1961, ist Großes Kino mit Kranfahrten für die weiten Landschaften, mit dickem Orchester für die kleinen Schlachten, mit tollen Schauspielern auch bei den Jugendlichen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Mit der Verfilmung von Yves Robert aus dem Jahr 1962 kann diese Neuinterpretation nicht ganz mithalten. [...] Dennoch kann Barratier einfach gutes Unterhaltungskino drehen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Krieg der Knöpfe liefert ausgelassene Kinder-Keilereien vor ernstem Hintergrund. Die Mischung ist gut austariert, der Film unterhaltsam, aber gleichzeitig auch bewegend und Werte vermittelnd. Ideal ab etwa vierter Grundschulklasse.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Zwar stellt Regisseur Christophe Barratier, wie bereits in seinem erfolgreichen Spielfilmdebüt „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ (2004), eine besondere Begabung in der Führung von Jungdarstellern unter Beweis. Zwar werden die Charaktere von Violette, Lebrac und teilweise auch von Aztec nuanciert gezeichnet, aber die anderen Figuren bleiben eher Stereotypen. So gehören zur Longeverne-Bande sowohl der starke Camus (Nathan Parent), der sich nicht gerade durch hohe Intelligenz auszeichnet, als auch der „Professor“ La Crique (Harald Werner), der als Klassenbester immer die richtige Strategie entwickelt, oder auch der Weichling Bacaillé (Louis Dussol), der Sohn des Bürgermeisters, sowie Kleiner Gibus (Clément Godefroy) als der Jüngste, der mit den Größeren mitmachen will und sie deshalb manchmal zum Lachen, manchmal aber auch zur Verzweiflung bringt. Lauter Charaktere, die in jedem Spielfilm über Jugendbanden vorkommen, wobei es auffällt, dass außer Aztec kein Mitglied der Velrans-Bande individuelle Züge erhält. Die gut choreographierten Kampfszenen und die schönen Landschaftsaufnahmen von Kameramann Jean Poisson werden außerdem von der teils sentimentalen, teils allzu bombastischen Musik von Philippe Rombi konterkariert. Dennoch: Regisseur Barratier gelingt es trotz einiger Schwächen, eine klassische Erzählung mit einer Hommage an die französische Résistance zu verknüpfen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Für sich genommen, ist der neue Krieg der Knöpfe-Film durchaus souveräne Kinderunterhaltung, die geschickt zwischen Komödie und kindgerechter Dramatik changiert, starke Identifikationsfiguren anbietet und mit ihrer zeitlosen Solidaritätsbotschaft durchaus eine eigene Agenda hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (5) — Film: Krieg der Knöpfe


Sortierung

Peter Franz Scherer

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der Film wirkt durch den historischen Hintergrund etwas "wichtiger" als der Konkurrenzfilm. Wie sollte sonst Kad Merad in seiner Vaterrolle den Respekt seines Sohnes zurückgewinnen, wenn nicht als Mitglied der Résistance?

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

graveyardstory

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Sehr ambitioniert aber nur leidlich unterhaltsam, is halt doch eher ein Film für jüngeres Publikum.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

madmax1500

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Unterhaltsam

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Vorsitz

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Kommt am Original nicht dran

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr.Hasenbein

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Krieg der Knöpfe ist die nun vierte Verfilmung des Jugendbuchklassikers von 1912.
Da ich nur die Version von 1962 kenne mußte sich dieses Remake zwangsläufig an dem tollen schwarz weiß Film von damals messen.
Es ist klar dass Kinderfime sich natürlich auch der Zeit und den Sehgewohnheiten der heutigen Generation anpassen müssen.
Bei "Krieg der Knöpfe" hat man aber versucht die kleinen und die großen gleichermaßen zufrieden zu stellen.
Und so wirkt es als hätte man zwei unterschiedliche Filme zu einem vermischt.
Auf der einen Seite sehen wir den amüsanten Kleinkrieg der verhaßten Dorfkinder wie wir ihn zum Großteil noch aus dem ersten Film kennen.
Auf der anderen Seite wird das Thema Krieg, Nazis und Judenverfolgung sehr stark in der Vordergrund gestellt und läßt den Film unnötig ernst erscheinen.
Das alles wirkt leider nicht stimmig und reißt den Zuschauer immer wieder hin und her.
Auch wenn das Original vielleicht nichts für die ganz kleinen war, so dürften hier viele lange und unnötige Passagen zwischen den Erwachsenen für Kinder nicht nur langweilig sondern auch verschreckend sein.
Es hätte ausgereicht das Thema Krieg in Frankreich kurz anzuschneiden damit man versteht in welcher Zeit der Film spielt und um Beweggründe der Personen nachvollziehen zu können.
So liegt das Hauptaugenmerk leider auf dem ernsten Thema Krieg und Judenverfolgung anstatt auf dem "Krieg der Knöpfe"!
Schön ist hingegen dass man bei der Aussprache und der Übersetzung kein Blatt vor den Mund genommen und Worte wie "Schlappschwänze, Arschgeige, Fresse " usw nicht wie es leider heutzutage immer öfter vorkommt verharmlost hat.
Die Jugenddarsteller machen ihre Sache ganz gut, können aber wie der gesamte Film dem Original nicht das Wasser reichen.
Gerade die deutschen Synchronsprecher (der Kinder) wirken teilweise sehr hölzern.
Schade ist dass fast alle Figuren außer Lebrac ziemlich blaß bleiben und dem Lehrer und seiner großen Liebe mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als nötig wäre.
Die Ausstattung, die tollen Sets und die sehr dominierende Musik wissen allerdings zu begeistern.
Deutliche Anspielungen auf Filme wie Braveheart sind eine kleine Entschädigung für ein leider nicht so gelungenes Remake dass trotz der zwei unterschiedlichen Handlungen eine knappe halbe Stunde zu lang und leider viel zu ernst ist!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch