Küss mich, Genosse!
Küss mich, Genosse! (2007), DE Laufzeit 92 Minuten, Komödie, Drama
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von Franziska Meyer Price, mit Mira Bartuschek und René Steinke
Jenny wird von einem Fußball am Kopf getroffen. Als sie wieder zu sich kommt, hat sich die Uhr exakt um 32 Jahre zurückgedreht! Es ist der 21. Juni 1974, das Jahr der Fußball-WM, ein Tag vor der Fußball-Begegnung BRD – DDR. Jenny erlebt an der Seite ihrer zukünftigen Eltern zwei turbulente Tage – in beiden Teilen Deutschlands. Jenny Lütjens, Spross einer Hamburger Versicherungsdynastie, entspricht so gar nicht den Vorstellungen ihrer vornehmen Mutter, Alexandra Lütjens-Petersen. Sie ist ein lässiger Jeans- und T-Shirt-Typ, arbeitet beim Radio und träumt von ihrem Chef Tony und einer Karriere als Journalistin. Um ihrem Berufsziel Ehre zu machen, recherchiert sie zunächst mal in eigener Sache und fördert Erstaunliches zutage: Ihre Mutter war in ihrer Jugend ein Hippie, rauchte Joints und hatte, als sie viel zu früh schwanger wurde, den biederen Ditmar Petersen geheiratet, um ihrer Familie die “Schande” zu ersparen. Jennys richtiger Vater, Frank Wappler, war ein ostdeutscher DJ, den Jenny nie kennen gelernt hat, weil er bei einem Fluchtversuch erschossen wurde. Aber die Krönung des Ganzen: Gezeugt wurde Jenny in der DDR, in einem Erntelager der FDJ, und zwar am 22. Juni 1974 in der 78. Minute des Länderspiels BRD – DDR, genau im Augenblick des Siegtreffers für die DDR! Als Jenny schließlich vom Sender ihren ersten Reportageauftrag bekommt, liegt das Thema auf der Hand. Sie macht sich auf den Weg nach Bantikow, um Zeitzeugen für die Begegnung zwischen ihren Eltern aufzuspüren. Das ehemalige Ferienlager ist inzwischen verlassen und wird von den Dorfbewohnern als Bolzplatz genutzt. Gerade tragen Jürgen Sparwasser und sein Enkel eine kleine Partie aus. Als Jenny sich den beiden nähert, trifft sie plötzlich ein kräftiger Schuss am Kopf und streckt sie nieder. Als sie wieder zu sich kommt, hat es einen Zeitsprung gegeben: Es ist der 21. Juni 1974. Die besorgten Gesichter von LPG-Chef Bieske und FDJ-Sekretärin Hartung beugen sich über sie, denn man hält sie für eine Nichte Honeckers. Und dann betritt auch noch ihr Vater, Frank Wappler, die Szene und ist drauf und dran sich in Jenny zu verlieben. Das muss sie unbedingt verhindern, denn was wird aus ihr, wenn ihre Eltern nicht zueinander finden?
Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Drama
- Handlung
- Eltern-Kinder-Beziehung, Fußball, Zeitreise
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Kommentare (4) — Film: Küss mich, Genosse!
DJ Peer Siehl Fri, 21 Jan 2011 14:40:53 -0000
Kommentar löschenNette Ossi-Wessi Komödie. Eher was für Teenies. Ich fand ihn dennoch recht sehenswert. Die Anja Kling sieht sogar mit´ner fürchterlichen Hornbrille noch klasse aus. ;o)
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Scipio Thu, 13 Jan 2011 19:09:01 -0000
Kommentar löschenEin liebenswerter Film, der sehr gut unterhält.
Sehenswert!
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kronenhummer Sat, 08 Jan 2011 14:49:55 -0000
Kommentar löschenÜberraschend sympathische Ost-West-Komödie mit gut aufgelegten Charakteren. Die Story ist zwar eigentlich ziemlicher Müll und die zwanghafte Einbindung der Fußball-Thematik völlig unnötig, der Film bietet aber dennoch kurzweilige und nette Unterhaltung. Die Off-Kommentare, die Comic-Sequenzen und die ein oder andere klischeehafte Idee sind zwar eher nervig, aber im Allgemeinen bietet der Film einen humoristisch-leichten, nicht unbedingt übertrieben ernsthaften Blick auf die Zeiten von Transitstrecke und antifaschistischem Schutzwall. Der ganz große Wurf gelingt nicht, doch für eine deutsche TV-Produktion kann man sich „Küss mich Genosse“ durchaus mal ansehen.
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invwar Tue, 24 Nov 2009 17:03:01 -0000
Kommentar löschenMädel reist durch Unfall in die Vergangenheit um ihre Eltern zusammenzubringen und deren Geschichte maßgeblich zu verändern. Nette Idee, aber doch etwas naiv umgesetzt. So sind die Stasimitglieder zwar immer böse, aber verkommen auch gerne mal zu Comic Reliefs. Dank der Schauspieler kann man das ganze aber gut anschauen.
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