"L.A. Confidential" ist ein handwerkliches Meisterstück nahe an der Perfektion, ein Film, der beweist wie gut eine Hollywood-Produktion sein kann, wenn nur die richtigen der vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden. Ein virtuoser kreativer Kraftakt von allen Beteiligten, der schlussendlich am meisten beeindruckt, weil er den mehr als fünfzig Jahre alten Geist des Film Noir ohne jegliche Verstaubungserscheinungen wiederzuerwecken weiß. [...] "They just don't make ´em like this anymore", weinen englischsprachige Filmfans oft den großen, unvergessenen Perlen der Filmgeschichte nach. Mit einem Blick auf "L.A. Confidential" kann man antworten: Und wie sie das tun!
[...]Bei so viel mimischer Klasse, wie sie bei „L.A. Confidential“ vorhanden ist, würde der Film wohl selbst dann noch funktionieren, wenn er nur aus Nahaufnahmen der Gesichter bestünde. Würde man jemandem erklären wollen, was es mit dem abstrakten Begriff Leinwandpräsenz auf sich hat, könnte man den Film als 132minütiges Lehrmaterial heranziehen. Man nehme Russell Crowe als Bud White: unwirsch, jähzornig, jede seiner Regungen lässt die Energie eines aufziehenden Sturmes losbrechen. Wenn der anfangs beinahe tumbe Schläger immer mehr mit seinen Gefühlen, mit der aufkeimenden und wenig Hoffnung bereitenden Beziehung zu Lynn Bracken konfrontiert wird, dann schlüpft Crowe mühelos aus dieser harten Schale und offenbart den emotionalen Kern dieses von seinen Vorgesetzten wie ein Nutztier gehaltenen Mannes. Die physische Wucht, mit der Crowe seinen Bud White Schläge austeilen lässt, steht in einem krassen, aber exzellent aus dem Charakter förmlich herausgetriebenen Gegensatz…
[...]Bei so viel mimischer Klasse, wie sie bei „L.A. Confidential“ vorhanden ist, würde der Film wohl selbst dann noch funktionieren, wenn er nur aus Nahaufnahmen der Gesichter bestünde. Würde man jemandem erklären wollen, was es mit dem abstrakten Begriff Leinwandpräsenz auf sich hat, könnte man den Film als 132minütiges Lehrmaterial heranziehen. Man nehme Russell Crowe als Bud White: unwirsch, jähzornig, jede seiner Regungen lässt die Energie eines aufziehenden Sturmes losbrechen. Wenn der anfangs beinahe tumbe Schläger immer mehr mit seinen Gefühlen, mit der aufkeimenden und wenig Hoffnung bereitenden Beziehung zu Lynn Bracken konfrontiert wird, dann schlüpft Crowe mühelos aus dieser harten Schale und offenbart den emotionalen Kern dieses von seinen Vorgesetzten wie ein Nutztier gehaltenen Mannes. Die physische Wucht, mit der Crowe seinen Bud White Schläge austeilen lässt, steht in einem krassen, aber exzellent aus dem Charakter förmlich herausgetriebenen Gegensatz der Verletztlichkeit. »I wondered when you’d knock on my door again, Office White«, sagt Lynn. »It’s Bud«, antwortet er, blickt und klingt dabei schüchtern und sehnsüchtig zugleich, als würde das Nennen seines Vornamens eine Schwäche offenbaren, die er nur in ihrer Nähe zulassen kann. Long story short: Crowes Spiel ist grandios. Bei einer beiläufigen Szene ziemlich zu Anfang, wenn er in einer kurzen Einstellung gemeinsam mit Kevin Spacey im Bild ist, könnte es einem vor geballter Kraft zweier Ausnahmeschauspieler glatt den Atem verschlagen. Denn auch Spacey scheint als Jack Vincennes aus hochkarätigstem Diamant geschliffen, zumindest könnte man schon aufgrund dessen, wieviel Regung er allein mit Mundbewegungen auszudrücken imstande ist darauf schließen, das für Spaceys Gesicht ein paar zusätzliche mimikfördernde Muskeln verteilt wurden. Der bis dahin kaum bekannte Schwarzenegger-Gedächtnis-Unterkiefer Guy Pearce behauptet sich erstaunlich souverän zwischen der Größe seiner Nebenmänner, packt die nötige Pedanterie in seinen Ed Exley und die außergewöhnichen Fähigkeiten des aufstrebenden Cops nimmt man ihm ebenso ohne nachzufragen ab, wie die schrotflintenbestückten Actionparts in der Mitte und während des resolut choreographierten Showdowns. Hollywoods dynamischster Quadratmeter, Danny De Vito, als Sid Hudgens, James Cromwell als Capt. Smith, David Strathairn als Pierce Patchett und die oscarprämierte Kim Basinger (höchstens in „9½ Wochen“ verführerischer als hier) leisten ihren Support ebenfalls zuverlässig und erstklassig.[...]Man kann an Schicksal oder Wunder glauben, man kann glauben, dass Sternenbilder, Planetenkonstellationen oder Mondphasen dazu führen, dass man an einem gewissen Tag, zu einer gewissen Stunde den Partner fürs Leben kennen und lieben lernt. „L.A. Confidential“ benötigt keinen der genannten oder ähnliche Umstände, keinen Einfluss von Außen, den der Film von sich aus nicht längst böte. In der feststehenden Unveränderlichkeit mancher Dinge ist „L.A. Confidential“ ein bravouröses Meisterstück, nichts geringeres, als einer der für alle Zeiten besten Filme, für deren Dreh sich jemals ein Produktionsteam zusammengefunden hat. Ein substanzielleres und gelungeneres Ineinandergreifen der verschiedensten Komponenten und damit eine maximalere Wirkung kann ein Film nicht erzielen. Und da diese Review nach mittlerweile über 1.700 Worten noch immer nicht annähernd das richtige gefunden hat, wird schlussendlich hiermit einfach die Sichtung „L.A. Confidential“s empfohlen. Mehrmalig und immer wieder.[...]
ich meine andere schreiben ein kommentar und werden von allen vergöttert und du schreibst dich jedes mal ab und bekommst kaum mal nen gefällt mir :( schade
Och, na ja, das stört oder ärgert mich eigentlich nicht. Viele schreckt sicher die Länge von meinem Geschreibsel ab, ich poste den Kram ja auch noch in Blog-Form und muss meinen "Feedback-Hunger" nicht allein durch moviepilot stillen ;). Davon abgesehen schreib ich für mich selbst einfach gerne über Filme und Schauspieler, da brauch es nicht ständig Bestätigung. Aber danke für dein Plädoyer ;)
Das kann ich auf's Wort genau nicht sagen. Aber die "Confidential"-Kritik hier dürfte mit den "Basterds" & "Transformers: RotF" die längenmäßigen Top3 bilden ;)
Naja noch habe ich nur die Seite und so oft kommt nichts größeres mehr. Aber bald habe ich wieder Schule da werde ich in 2 Stunden IT meinen Drang zu schreiben freien Lauf lassen. Aber naja wird eh nicht mehr richtig gewürdigt.
Danke natürlich auch von mir für diese ausführliche Würdigung meines absoluten Lieblingsfilms, der auch für mich an Perfektion nicht zu überbieten ist.
Hast du auch mal Ellroys Buch gelesen? LAC ist ein Wahnsinnsbeispiel für eine geniale Literaturverfilmung, die den Geist des Buchs einfängt, obwohl nur marginal der Inhalt wiedergegeben wird.
Nix zu danken, hab ich mir schon gedacht, dass der Kommentar dir gefallen könnte ;) Ellroys Bücher stehen seit Ewigkeiten auf meiner "sollte unbedingt mal gelesen werden"-Liste, bis jetzt bin ich aber zu noch keinem gekommen. Wenigstens das L.A.-Quartett will ich aber unbedingt demnächst mal angehen
Ich habe den Film nach seiner Videoveröffentlichung gesehen und war sofort fasziniert. Heute Nacht habe ich zufällig bei der Wiederholung eingeschaltet und ließ mich wieder hineinziehen in diesen Sündenpfuhl. Die Begeisterung war so groß wie nach dem ersten Anschauen. Jetzt bleibt die bange Frage, ob er mir auf Englisch besser gefallen wird wegen der Wortspiele oder all' die harten Kerle - außer Exley ;) - so rumnuscheln, wie es in manchen Originalen leider ist.
Da ich ja momentan auf dem Film Noir Trip bin, kam ich natürlich gestern nicht drum herum mir mal wieder dieses Juwel anzusehen.
Und obwohl es bestimmt schon das zwanzigste Mal war, hat der Film nichts von seiner Faszination verloren, im Gegenteil, er gewinnt eigentlich immer noch weiter hinzu. Anstatt sich auf die ausgefeilte Handlung zu konzentrieren konnte ich auf jede Kleinigkeit achten, und musste wieder feststellen, dass hier mit einer Präzision gearbeitet wurde, wie man sie selten sieht. Die Kulissen, die Kostüme, die Musik der Plot, die Besetzung und deren unglaubliches schauspielerisches Niveau bis in die kleinste Nebenrolle hinein, sind einfach überwältigend. Wenn ich sage, es grenzt an Perfektion, ist es eigentlich noch untertrieben, denn es wirkt alles so real, als wäre man wirklich dabei. Die Charaktere haben genau den richtigen Tiefgang und wirken zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig oder gar aufgesetzt, sondern kommen eher vertraut daher. Man findet in jedem von ihnen etwas, womit man sich durchaus identifizieren kann. Die Story an sich ist über jeden Zweifel erhaben, keine kleinen Ungereimtheiten oder gar grobe Logikfehler, und habe wirklich versucht welche zu finden. Die Verstrickungen der Personen und Ereignisse sind schön verworren und nicht auf Anhieb zu durchschauen, eigentlich sogar gar nicht, bis sie aufgelöst werden. Eine durchgehend unterschwellige Spannung mit kleinen Spitzen und einem furiosen Finale setzt dem ganzen dann die Krone auf.
Als das birgt einen unglaublich hohen Unterhaltungswert, auch nach dem X-ten Mal.
Einzig das Ende, das ich hier natürlich nicht verraten will, ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, etwas zu sehr modernes Hollywood. Deshalb auch nur 9 Punkte, wobei das schon fast unfair ist und sich vielleicht nach der nächsten Sichtung noch ändern wird.
Als Hauptdarsteller haben wir auf der einen Seite, eine Truppe aus brutalen und teils korrupten Cops; hier einen geltungsbedürftigen, kapitalistischen Vincennes, da einen brutale Selbstjustiz ausübenden White –natürlich darf man auch den psychopathisch-egoistischen Captain Smith nicht vergessen… und drum herum noch viele weitere radikale selbstvergeltende „Polizisten“. Auf der anderen Seite haben wir … Exley – einen ehrgeizigen, schleimigen Moralapostel, sozusagen der einsame edle Ritter in einer Meute aus Bastarden. Der letzte Gentleman in einer dem Sittenzerfall erlegenen Behörde – zumindest vordergründig.
Vielleicht finden wir ja bei den Nebendarstellern noch den ein oder anderen Lichtblick: eine Hure, die nach eigenen Aussagen „zwei Dutzend“ Männer am Tag beglückt, einen dreisten, bestechenden Gnom von einem Reporter, einen hochnäsigen Zuhälter und nicht zuletzt einen arroganten, falschen Anwalt.
Wenn das mal kein Cast zum Liebhaben ist!
*SPOILER* Und unser einziger Lichtblick, der gewitzte Jesus, äh … Exley, entpuppt sich während des Films als eitler, selbstgerechter Aufsteiger. Zwar haben sowohl Smith, als auch Exley ihre eigenen Moralvorstellungen, allerdings setzen sie diese mit Mitteln durch, die ihren eigenen Werten widersprechen. Und somit sind sie nicht viel besser als diejenigen, die sie jagen. Sie schlagen ihre Frauen und töten Unschuldige.
Was bleibt sind ausnahmslos Charaktere, die uns getrost wenig interessieren, auch wenn sich im Laufe der Handlung, in der ein oder anderen Situation, ein Gefühl, das man annäherungsweise mit „einem Hauch von Sympathie“ beschreiben könnte, einstellt. Zumindest bleibt somit die Hoffnung, dass ein packendes Ende, die ganze, so vor sich hinplätschernde Handlung, rettet. Dieses fällt dann zwar weniger fesselnd aus als uns lieb ist, entschädigt aber zumindest teilweise für die vorherigen zwei Stunden. Nicht wegen dem 08/15-Rumgeballer, sondern vielmehr, weil das Finale, die ganze Haltung des Films bestätigt: Bevor es keine Justiz gibt, übt man lieber Selbstjustiz! Sodass sich nun auch der letzte Moralapostel „Cop“ schimpfen darf und für seine Selbstgerechtigkeit (und zugegebenermaßen seine Cleverness), wie nicht anders zu erwarten noch ordentlich belohnt wird.
In all seinen zwingend folgenden Konsequenzen ist L.A. Confidential so schrecklich unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar, dass mir die gelobte Kameraführung, die großartigen Schauspieler und die Detailverliebtheit einfach nicht genug sind, um dieses Manko auszugleichen.*SPOILER ENDE*
Für meinen Geschmack verfehlt der Film größtenteils, was er sich vorzunehmen scheint: Er unterhält nicht gut, er liefert keine schlüssigen Konsequenzen für moralisches Verhalten, er ist nicht spannend (wie denn auch, wenn uns die Charaktere egal sind), er ist nicht plakativ oder tiefsinnig…wenigstens war die Musik sehr passend gewählt. Und auch wenn sich meine Kritik relativ vernichtend anhört (vielleicht auch durch meine Erwartungshaltung und einer Vorhersage von 8,5 Punkten beeinflusst), war der Film im Großen und Ganzen immerhin noch passabel.
Fazit: L.A. Confidential ist für mich ein Paradebeispiel dafür, dass großartige Schauspieler und ein komplexes Drehbuch noch kein Garant für einen guten Film sein müssen.
Nach einer Stunde noch nicht einmal ansatzweise eine sympathische Figur - aber dann entwickelt sich ein Verwirrspiel sondergleichen und man fiebert denjenigen mit, die man gerade noch verabscheut hatte. Ein gutes Namensgedächtnis ist allerdings von erheblichem Vorteil.
"L.A Confidential" ist und bleibt ein Monument: Die Atmosphäre der 50er in L.A. wurde bezaubernd eingefangen, die Handlung ist zu jeder Zeit atemberaubend Spannend, der Fall wird immer komplexer. Hervorzuheben sind auch die interessanten Gegensätze der Charaktere, die sich trotzdem fernab jeglicher Klischees befinden. Das war die Wiederbelebung des Film Noirs, eine handwerkliche und schauspielerische Glanzleistung. Leider war mir aber das Ende wiedermal etwas zu amerikanisch.
Großes Kino aus und über Hollywood!
Eine geballte Atmosphäre, ausgereifte Charakterdarstellung, großartige Schauspieler, perfekte Kameraführung, Liebe zum Detail, glaubwürdiges Drehbuch, Hochspannung bis zur letzten Minute, brillanter Film Noir ohne Klischees, geniale Buchvorlage. Ein Action-Krimi wie es nur wenige gibt. Es gibt nichts negatives über diesen Film. Ein Muß für Genre-Fans! :)
Das dreckige, verkommene L.A. der 50er Jahre, wie es leibt und lebt. Drei grundverschiedene Polizisten gefangen in einem gefährlichen Sumpf aus Lügen und Intrigen, Korruption, Sex und Gewalt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend erzählt, hervorragend inszeniert und mit einem starken Ensemble besetzt, welches durchweg überzeugen kann.
"Some men get the world. Others get ex-hookers and a trip to Arizona."
Ein überragender Ausnahmefilm mit einer Traumbesetzung. Hier stimmt einfach alles...Hat völlig zu Unrecht bei der Oscarverleihung 1998 den kürzeren gegenüber Titanic gezogen. Die wohl größte Fehlentscheidung in der Oscargeschichte, denn dieser Film ist wirklich in allen Belangen BESSER als Titanic!!!
@geheimer333: Ja ok, aber hier finde ich den qualitativen Unterschied zwischen beiden Filmen nicht ganz so groß. Aber hast recht, Taxi Driver hätte es mehr verdient gehabt.
@Minjung: Das war ein fantastisches Oscarjahr, da hätte wohl jeder der 3 Filme den Oscar verdient gehabt. Wirklich schwer, da einen Favoriten auszumachen finde ich...
@Minjing: Forrest Gump hatte es schon verdient, aber du hast schon recht =)
@Hartigan: Naja TD ist für mich der Film überhaupt und dann gegen Rocky (den ich eigentlich mag) abzustinken...
3 Polizisten. Einer davon ist der vorzeige Officer und das Letzte was er tun würde, wäre sich Schmieren zu lassen. Der Andere kann seine Aggressionen nur schwer unter Kontrolle halten und der Letzte macht aus jedem seiner Fälle einen Film. Eines Tages passiert ein schrecklicher Massenmord in einem Cafe wobei alle Drei anfangen in diesem Fall zu ermitteln. Um ihn zu lösen müssen sie zusammen arbeiten und einige schreckliche Geheimnisse kommen ans Licht.
L.A. Confidential ist der erste Film auf meiner „Unbedingt-Nachholen-Liste“. Der Film war so oder so ein muss wenn zwei meiner Lieblings Akteure mitspielen (Crowe + Spacey). Leider konnte ich mich die ersten 20-30 Minuten nicht so recht mit ihm anfreunden. Irgendwo fehlte die Spannung und letztendlich musste ich mich ein wenig durchbeißen. Doch dann nimmt der Film plötzlich Rapide an fahrt und auch an Spannung auf.
Der gute Kevin ist einfach einer der besten auch wenn er hier nur Gut ist. Trotzdem macht es unheimlich Spaß ihm zuzusehen. Russel Crowe noch vor Gladiator, A Beautiful Mind usw. war doch irgendwie merkwürdig. Vielleicht lag es daran das er in der Deutschen Version die Stimme von Brad Pitt hat, aber gut machen tut er sich hier allemal. Der dritte im Bunde mit seiner ersten großen Rolle, Guy Pearce, hatte hier die Latte hoch für Zukünftige Projekte gelegt.
Bei Kim Basinger hat mich erstaunt das sie mit 44 noch so Jugendlich aussah. Straffe Haut, Keine Falten, Sexy Po – Wow! Oh, sie hat einen Oscar dafür bekommen? Zumindest Top besetzt!
Los Angeles der 60. Jahre wurde wirklich gut in Szene gesetzt. Ich persönlich finde dieses Setting sowieso sehr interessant, weil es zu dieser Zeit noch wirklich Spannend war Mordfälle zu lösen ohne dieses ganze Computer Zeugs. Video Spieler kann ich nur L.A. Noire ans Herz legen.
Auch bemerkenswert ist, dass sich der Film auch Heute noch technisch sehen lassen kann.
Einen kleinen Punkt möchte ich noch ansprechen, nämlich Regisseur Curtis Hanson. Ich hätte gedacht das der noch den einen oder anderen Top-Film gedreht hat, aber als ich vorhin auf seine Filmografie geschaut habe, ist erstmal meine Kinnlade auf den Boden geknallt. 8 Mile? In den Schuhen meiner Schwester? WTF? Das sind zwar keine Katastrophen Filme im wörtlichen Sinne aber von der Klasse L.A. Confidential's sind sie doch Meilen entfernt. Schade...
Am Ende lässt sich sagen das L.A Confidential den Grundstein für das ein oder andere Medium gesetzt hat. Fader Anfang aber trotzdem : Top besetzt - Top gedreht – So wie es sein muss.
Also endlich, nach so langer Zeit des Vorschiebens hab ich mir diesen Film auch mal "gegönnt". Ich muss sagen:,,WHY 2 FUCK I DONT HAVE WATCHED IT EARLIER??!"
Absolut Mein Geschmack, wieso?
Der Film ist eine Mischung aus Krimi, Gangster und Thriller.
Musik Perfekt umgesetzt und den Bogen immer an der Grenze gehalten - was Perfekt ist - und auf keinen Fall überspannt (Filmfreunde wissen was ich meine).
Also Leute, die auf Miträtselnde KrimiFilme und Old School L.A. Flavour Stehen.
Der Film wird euch Gefallen!
0,5 Abzug, weil die Namen so Schwer zu merken waren, was Kompliziert aber nicht Verwirrend war.
Lynn: "Bud hat mir alles über Sie erzählt." Exley: "Ist das so? Und was hat White alles so gesagt?" Lynn: "Er hat gesagt, Sie wären schlau. Dann hat er gesagt, Sie sind feige und ficken sich aus Karrieregeilheit selbst ins Knie." Exley: "Reden wir doch erst einmal über meine Schlauheit."
There´s no business like show business. Um herauszufinden, was sich hinter der glitzernden Fassade Hollywoods, insbesondere der 50er Jahre, befindet, und um eine Abrechnung der besonderen Art mit der Verlogenheit der Branche zu erleben, kann man sich entweder "Sunset Boulevard” oder auch die modernere, aber qualitativ ebenbürtige Variante "L.A Confidential” zu Gemüte führen. Beide Varianten sind im höchsten Maße anspruchsvoll. Und man kann nur gerecht sein, wenn man L.A Confidential als Curtis Hansons Meisterstück betitelt. "L.A Confidential” orientiert sich an der Vorlage "Stadt der Teufel” von James Ellroy.
.A Confidential offenbart sich als eine meisterhafte inszenierte Kriminaltragödie, als ein komplexes Geflecht aus Verrat, Intrigen, Verbrechen u. Korruption und eine konsequente Abrechnung mit den Mechanismen / der Verquickung der Film Branche ( mit der Kriminalität) als auch ein Blick hinter den heruntergelassenen Vorhang aus Schein und Sein. Wie schon in "Sunset Boulevard” sind Vertrauen, Verständnis und Ehrlichkeit der Menschen untereinander/ in der Gesellschaft ein nicht existenter Traum. Die Grenzen zwischen gut und böse verwischen allmählich, so etwas wie gerechte, kriminalistische Aufklärungsarbeit gibt es nicht mehr. Die physisch und psychisch greifbar gemachten Strukturen der Verbrechensbekämpfung, inkl. der wichtigsten Protagonisten, sind eng mit dem Verbrechen selber verzahnt bzw. untrennbar verbunden.
Im Mittelpunkt stehen zum einen Lt. Edmund Exley (streberhaft und versnobt: Guy Pearce) als Neuling der Kriminalabteilung, welcher auf naive Art und Weise versucht, seine eigene Art der Gerechtig- und Geradlinigkeit durchzusetzen, sich erstmal als Karrieregeiles Arschl... outet und bei den Kollegen nur Verachtung auf Grund seiner Überkorrektheit und des Kollegen anscheißens erntet. Irgendwann werden ihm ganz von alleine die Augen geöffnet und die Grenzen von definiertem Recht u. Unrecht, Gerechtigkeit u. Korruption schmerzhaft bewußt gemacht. Zum anderen gibt den "Schläger” Officer Bud White, (voller Charisma: Russel Crowe) welcher eine Art von "wounded quality” an den Tag legt, mit den Fäusten meistens schneller als mit dem Verstand ist und sich das Prinzip zu eigen gemacht hat, keine Frauen zu schlagen... Crowe verkörpert auf andere Art und Weise ein selbstgerechtes Arschl... Zu den beiden gesellt sich Sgt. Jack Vincennes (aalglatt: Kevin Spacey), der sich eher wie ein Promi Cop gibt und solange im Blitzlicht Gewitter der Branche badet, bis er zu einem Gewissen Zeitpunkt ebenfalls von der Realität wieder eingeholt wird. Allen dreien gegenüber steht Captain Smith (undurchsichtig: James Cromwell), welcher als einer von zwei Antagonisten stellvertretend für den gesamten Sumpf aus Showbiz, Kriminalität, Mord, Korruption und Intrige ist. Denn da gibt es ja noch Danny DeVito in der Rolle des Sid Hudgens zu bewundern, welcher ein eigenes Klatschblatt, das "Hush Hush” magazine führt und die neuesten kriminellen Tragödien und Medienereignisse für seine Zwecke ausschlachtet. In De Vitos Rolle wird mit sämtlichen Klischees der Branche genüßlich abgerechnet, Showgeschäft, Brutalität und Kriminalität werden ebenfalls zu einem ganzem "Sumpf" verschmolzen.
Kim Basinger darf als Callgirl Lynn Bracken glänzen und zu einem Opfer der Branche und des Millionärs / Betrügers Pierce Patchett (solide: David Strathairn) werden, welcher Callgirls immer wieder einer Schönheitsoperation unterzieht und sie dann als Hollywood Girls entsprechend verkauft. L.A Confidential ist ein Streifen der besonderen Art und eine Verbeugung vor dem Film Noir: Alle wichtigen Figuren des Spiels um Macht, Korruption und Intrige werden zu Schachfiguren eines tödlichen Spiels, das sie am Ende, so glauben sie, gewonnen haben. Am Ende ist erstmal die Erkenntnis gereift, das man in ein komplexes Geflecht aus menschlichen Abgründen hineingeblickt und dieses überwunden hat. Weit gefehlt: Denn L.A Confidential offenbart beim genaueren Hinsehen ein böses Faß menschlicher Abgründe ohne Boden, in welchem der Kampf um den Ehrgeiz in der Karriere bzw. mit der ungeliebten Konkurrenz, der Kampf um die Liebe u. das Streben nach Macht nur die Spitze des Eisberges sind.
Am Ende durchleiden Exley u. White z.B einen schmerzhaften Reifeprozeß und gelangen zu der Einsicht, das der Kampf gegen Korruption u. Unmoral einfach nicht zu gewinnen ist. Entscheiden sie sich, den Kampf zu Ende zu führen, ist auch ihre Karriere zu Ende, führen sie den Kampf nicht weiter, sind sie tragische und gescheiterte Figuren, welche von der Mediengeilheit der Branche und dem Sumpf des Verbrechens einmal durchgekaut und wieder ausgespuckt werden. Auch dieses tragische Element ist eine Verbeugung vor dem Film Noir selber. L.A Confidential übt eine unwahrscheinliche Anziehungskraft aus.
Fazit: L.A Confidential sollte man auf jeden Fall zumindest einmal im Leben gesehen haben, empfiehlt sich aber auf Dauer für die eigene Sammlung bzw. gehört zu den besten Filmen aller Zeiten. Hinterher ist man genau so schlau wie Lt. Exley selber, man bleibt als Betrachter einfach nur schockiert, erhellt und begeistert zurück. "Die einen gewinnen die Welt, die anderen ´ne Exnutte und ein Ticket nach Arizona."
L.A. Confidental ist einer der ganz grossen Filme aus den 90er. Dieser Film ist ein bis in die Nebenrollen Perfekt besetztes Krimi-Drama.
Crowe, Pearce und Spacey machen Ihre Sache Gut ( Crowe ) bis Hervorragend ( Pearce) auch die Nebendarsteller haben überzeugt. Vorallem James Cromwell muss da gelobt werden. Solche "Chef" Rollen sind Perfekt für Ihn.
Die Story ist spannend. Die Spannung steigert sich bis zum Ende des Films so sehr, dass man L.A. Confidental nach der ersten Sichtung gleich nochmal sehen will. Die Wendungen und die ganz spezielle Atmosphäre tragen viel zur Spannung bei.
Ed Exley: Ne Nutte bleibt ne Nutte, auch wenn sie aussieht wie Lana Turner
"Hat Ihnen die guter Cop, böser Cop Nummer gefallen?" - Da musste ich echt gut lachen. Guy Pearce spielt echt gut. Der Film hat mir die meiste Zeit Spaß gemacht. Aber er ist für mich auf keinen Fall der beste Film Noir.
Weder das Genre noch dieses Hollywood-50er-Oldschool-Ding sind mein Fall. Doch endlich, nach dem dritten Anlauf, habe ich dank einer Empfehlung von tommi01, bis zum Schluss durchgehalten und wurde durchaus belohnt. Es wird mörderspannend, das Drehbuch ist einfach sehr gut, der Cast natürlich auch. Guy Pearce hat sie mal wieder alle alt aussehen lassen. Und der Crowe hatte zum Glück nichts weiter zu tun, als blöd zu gucken und Frauen zu schlagen. Das kann er!
ich hatte noch einen satz für sie übrig, war dann aber zu faul, ihn auszuformulieren. ich fand, sie war den oscar nicht wert. absolut überbewertete schauspielerin.
beim pearce sind wir uns ja auch nicht einig. jeder glaubt ja, dass er guten geschmack besesitzt, aber es kann ja nicht jeder guten geschmack haben. ^^
ich habe nie gesagt, dass ich den pearce nicht gut finde!!!! ich finde den toll! mit dem geschmack haste wohl recht..geschmäcker sind verschieden und so soll es mal auch bleiben!,-)
Grandios, grandioser, grandiosesten. So lässt sich etwa der Ablauf L.A. Confidential beschreiben; er wird einfach mit jeder Sekunde besser, schöner, spannender, gefühlvoller, mitreißender, verwirrender, komplexer und ja, auch misstrauischer.
So ergeht es den Zuschauer währendes des Filmspektakels, er verliert das Vertrauen in seinen lieb gewonnen Figuren mit dem er fühlt und lebt.
Es sind die Charaktere, die diesen Film etwas einmaliges geben. Man weiß nie genau wann der linke Exley wieder hinterhältig zubeißt, wann der impulsive Bud einen Wutanfall hat oder wann der smarte Vincennes, was im Schilde führt.
Gleichermaßen spielt sich die Story ab, unvorbereitet und urplötzlich ein Switch hier ein Switch da. 50er Jahre Sets und Kostüme kombiniert mit amüsante kluge Dialoge verliehen L.A. Confidential einen einzigartigen Flair.
Ein Krimi, der wirken muss !
Neo-Noir, gerne wird in den 40jahren spielenden Polizeifilmen dieses Prädikat verliehen. "LA Confidential" verdient sich diese Bezeichnung aber wie kein anderer. Dieser Film versprüht von der ersten Sekunde an das Gefühl eines alten Hollywoodkrimis, schafft dabei aber auch einen gekonnten Transfer in die Moderne, was so im ersten Moment kaum vorstellbar erscheint. In jeder Hinsicht ist es ein herrausragendes Werk. Regie, Kamera, Score, Ausstattung, Darsteller und vorallem das sensationelle und vollkommen zurecht oscarprämierte Skript sind exquisit. Gerade letzteres muss besonders hervorgehoben werden. Nichts was in den über 130 Minuten passiert, geschieht willkürlich oder ist belanglos, auch wenn es anfangs vielleicht stellenweise so wirken mag. Gegen Ende setzt sich alles bis ins Detail zu einem geschickt konstruierten Ganzen zusammen, in einer so selten erlebten Perfektion. Die Autoren Brian Helgeland & Curtis Hanson haben zweifellos ein Meisterwerk erschaffen, dessen Qualität sie seitdem hinterher hecheln. Ist aber auch wirklich undankbar, seitdem daran gemessen zu werden. Besonders Helgeland hat sich in der Folge ja einen bösen Aussetzter erlaubt ("Sin Eater"), für seine Leistung hier kann man ihn aber nur beglückwünschen.
Das eine so komplexe Handlung entsprechende Aufmerksamkeit erfordert, ist bei manchen Filmen auch ein Knackpunkt. Aber auch in diesem Punkt ist LAC außergewöhnlich. Über die komplette Laufzeit erbringt man diese mühelos, viel zu fesselnd und sogartig ist es. Das gesamte Puzzel ist derartig geschickt, dass einem (oder zumindest mir) auch nach mehrmaligen Ansehen nicht alle Details im Gedächtniss bleiben, wodurch sich das große Ganze jedesmal wieder neu erschließt. Sehr selten, deshalb so brilliant.
Auch bei der Besetzung wurde ganze Arbeit geleistet. Bis in die kleinsten Rollen ist es einfach perfekt. Kevin Spacey als aroganter, geltungssüchtiger Pfau, Guy Pearce als steifer, gesetzestreuer Außenseiter in der Löwengrube der Korruption und Russel Crowe als etwas einfach gestrickter, wütender Raufbold, der unter der steinharten Schale aber den weichesten Kern stecken hat. Und das sind nur die Hauptrollen. Auch Cromwell, DeVito, Basinger oder Strathairn wirken ihre Rollen wie auf den Leib geschrieben.
Das alles ergibt einen Film, den man ohne Vorbehalte als modernen Klassiker bezeichnen darf, gerade da dieses so große Genre lange vorher und seitdem nicht vergleichbares hervorgebracht hat.
P.S.: Nachdem ich vor kurzen erst das großartige Videospiel "LA Noire" durchgespielt habe, wurde mir nach der jetztigen Sichtung von LAC erst bewußt, wie sehr sich das Spiel am Film bedient. Warum ist es denn nicht möglich, die Umsetzung von Videospiel und Film auch mal in die andere Richtung vernünftig hinzubekommen?
Ein großartiger, hochgradig besetzter, atmosphärischer und spannender Thriller im Noir-Stil, der mich voll und ganz begeistern konnte.
Trotz seiner langen Laufzeit ist er doch sehr kurzweilig und steckt voller Energie.
Zwischendurch zwar etwas verwirrend. Diese auftretende Verwirrung macht "L.A. Confidential" aber durch die packende Story locker wieder wett.
Kevin Spacey, Russel Crowe und Guy Pearce brillieren in ihren Rollen. Vor allem Russel Crowe liefert eine unglaubliche Leistung ab, nicht ohne Grund gehört er zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Hollywoods.
Der Film hat einen unvergleichbaren Flair, Charme und hervorragendes Ambiente, welches echt Seinesgleichen sucht. Ich muss gestehen, ich habe bisher kaum Noir-Filme gesehen, aber trotzdem vermag ich es diese Behauptung aufzustellen.
Ein Moment des Films hat mich zutiefst geschockt. Dieser eine Moment hat mich so sehr geschockt, wie die Filme "Insidious" und "Paranormal Activity 1+2" zusammen. Einfach aus dem Grund, da ich nicht damit gerechnet habe. Um nicht zu viel zu spoilern, ihr aber trotzdem wisst, was ich meine, nenne ich einfach die Namen Kevin Spacey und Rolo Tomassi. Jeder, der den Film kennt, weiß jetzt bestimmt welche Szene mich so erschüttert hat.
Fazit: "L.A. Confidential" ist ein in sich durch und durch stimmiger Film, der das Prädikat "Meisterwerk" verdient und bei den Oscarverleihungen 1998 deutlich besser abgeschnitten hätte, hätte er nicht gegen "Titanic" antreten müssen.
Paranormal Activity ist auch erstmal nicht schockierend;)
Und ich hätte dann doch eher Spacey hervorgehoben, fand ihn besser als Crowe.
Aber sonst kann ich nur größtenteils zustimmen:)
Weil der Film nie langweilig wird und zahlreiche Wendungen enthalten sind, die diesen Film bis zum Ende hin immer interessanter werden lassen. Daher kam er mir nicht so lange vor, sondern mir erschien es, als ob die Zeit praktisch verflogen wäre.
Bis auf das Videospiel L.A. Noire ist dieser Film mein erster Ausflug in das Genre des Film Noir - und wow, was hab ich für einen guten Film zu sehen bekommen! Die Handlung stimmt, die Schauspieler sind erste Klasse und die Atmosphäre ist einfach unvergleichlich, man fühlt sich ins Los Angeles der 40er/50er Jahre zurückversetzt. Und ich frag mich jetzt warum ich den Film so lange aufgespart habe...
Haha ist ja ein witziger Zufall, ich spiele auch grade L.A. Noire, oder habe zumindest angefangen und werd mir heute Abend den Film anschauen, ich freu mich schon drauf. Hoffentlich spielt Spacey ähnlich gut wie in American Beauty.
Klasse. Pearce hat mir saugut gefallen als der "gute Cop". Und die Szene
-Vorsicht Spoiler -
wo der Captain Smith den Spacey einfach erschossen hat war einfach episch^^.
L.A. Confidential - Kritik
US 1997 Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 04.12.1997
Kritiken (3) — Film: L.A. Confidential
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschen"L.A. Confidential" ist ein handwerkliches Meisterstück nahe an der Perfektion, ein Film, der beweist wie gut eine Hollywood-Produktion sein kann, wenn nur die richtigen der vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden. Ein virtuoser kreativer Kraftakt von allen Beteiligten, der schlussendlich am meisten beeindruckt, weil er den mehr als fünfzig Jahre alten Geist des Film Noir ohne jegliche Verstaubungserscheinungen wiederzuerwecken weiß. [...] "They just don't make ´em like this anymore", weinen englischsprachige Filmfans oft den großen, unvergessenen Perlen der Filmgeschichte nach. Mit einem Blick auf "L.A. Confidential" kann man antworten: Und wie sie das tun!
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Bei so viel mimischer Klasse, wie sie bei „L.A. Confidential“ vorhanden ist, würde der Film wohl selbst dann noch funktionieren, wenn er nur aus Nahaufnahmen der Gesichter bestünde. Würde man jemandem erklären wollen, was es mit dem abstrakten Begriff Leinwandpräsenz auf sich hat, könnte man den Film als 132minütiges Lehrmaterial heranziehen. Man nehme Russell Crowe als Bud White: unwirsch, jähzornig, jede seiner Regungen lässt die Energie eines aufziehenden Sturmes losbrechen. Wenn der anfangs beinahe tumbe Schläger immer mehr mit seinen Gefühlen, mit der aufkeimenden und wenig Hoffnung bereitenden Beziehung zu Lynn Bracken konfrontiert wird, dann schlüpft Crowe mühelos aus dieser harten Schale und offenbart den emotionalen Kern dieses von seinen Vorgesetzten wie ein Nutztier gehaltenen Mannes. Die physische Wucht, mit der Crowe seinen Bud White Schläge austeilen lässt, steht in einem krassen, aber exzellent aus dem Charakter förmlich herausgetriebenen Gegensatz…
Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten
Strikerth 2009/12/03 11:49:22
Antwort löschenWiedereinmal wünderbar geschrieben und trotzdem so wenig gewürdigt.
ChristiansFoyer 2009/12/03 12:07:12
Antwort löschenDanke. Aber was meinst du mit "wenig gewürdigt"?
Strikerth 2009/12/03 12:19:19
Antwort löschenich meine andere schreiben ein kommentar und werden von allen vergöttert und du schreibst dich jedes mal ab und bekommst kaum mal nen gefällt mir :( schade
ChristiansFoyer 2009/12/03 12:33:47
Antwort löschenOch, na ja, das stört oder ärgert mich eigentlich nicht. Viele schreckt sicher die Länge von meinem Geschreibsel ab, ich poste den Kram ja auch noch in Blog-Form und muss meinen "Feedback-Hunger" nicht allein durch moviepilot stillen ;). Davon abgesehen schreib ich für mich selbst einfach gerne über Filme und Schauspieler, da brauch es nicht ständig Bestätigung. Aber danke für dein Plädoyer ;)
BigDi 2009/12/03 17:32:46
Antwort löschenIch kann Strikerth nur zustimmen. WIe lang )in Wörtern) ist eig. deine längste Review gewesen??
ChristiansFoyer 2009/12/03 23:58:53
Antwort löschenDas kann ich auf's Wort genau nicht sagen. Aber die "Confidential"-Kritik hier dürfte mit den "Basterds" & "Transformers: RotF" die längenmäßigen Top3 bilden ;)
Strikerth 2009/12/04 00:20:12
Antwort löschenNaja noch habe ich nur die Seite und so oft kommt nichts größeres mehr. Aber bald habe ich wieder Schule da werde ich in 2 Stunden IT meinen Drang zu schreiben freien Lauf lassen. Aber naja wird eh nicht mehr richtig gewürdigt.
BadaBoomBang 2009/12/04 01:16:08
Antwort löschenDer Film wird mit dieser tollen Kritik gewürdigt, soviel kann ich sagen ;)
ChristiansFoyer 2009/12/04 01:32:48
Antwort löschenThanks, dann hat sie ja ihr Mindestziel erreicht ;)
Sonse 2009/12/05 19:18:06
Antwort löschenDanke natürlich auch von mir für diese ausführliche Würdigung meines absoluten Lieblingsfilms, der auch für mich an Perfektion nicht zu überbieten ist.
Hast du auch mal Ellroys Buch gelesen? LAC ist ein Wahnsinnsbeispiel für eine geniale Literaturverfilmung, die den Geist des Buchs einfängt, obwohl nur marginal der Inhalt wiedergegeben wird.
ChristiansFoyer 2009/12/05 19:29:56
Antwort löschenNix zu danken, hab ich mir schon gedacht, dass der Kommentar dir gefallen könnte ;) Ellroys Bücher stehen seit Ewigkeiten auf meiner "sollte unbedingt mal gelesen werden"-Liste, bis jetzt bin ich aber zu noch keinem gekommen. Wenigstens das L.A.-Quartett will ich aber unbedingt demnächst mal angehen
phoenix409 2010/05/04 10:57:38
Antwort löschenVielen Dank für diesen Kommentar, er ist fantastisch.
ChristiansFoyer 2010/05/09 17:12:42
Antwort löschenDanke dir!
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Alk0h0lix 2011/01/15 01:24:52
Antwort löschenIch muss dir zu 100% zustimmen,
dieser Film ist der absolute Hammer,
und das in jeder Hinsicht.
ChristiansFoyer 2011/01/15 12:25:56
Antwort löschenRichtig ;)
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenMeiner Meinung nach in allen Belangen ein nahezu perfekter Film. Der beste "Film Noir" der letzten Jahre.
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Kommentare (112) — Film: L.A. Confidential
Kommentar schreibenaberaber 2012/02/05 14:41:15
Kommentar löschenEin fantastischer Film nach einer genialen Vorlage.
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Moviefilter 2012/02/03 15:29:18
Kommentar löschenIch habe den Film nach seiner Videoveröffentlichung gesehen und war sofort fasziniert. Heute Nacht habe ich zufällig bei der Wiederholung eingeschaltet und ließ mich wieder hineinziehen in diesen Sündenpfuhl. Die Begeisterung war so groß wie nach dem ersten Anschauen. Jetzt bleibt die bange Frage, ob er mir auf Englisch besser gefallen wird wegen der Wortspiele oder all' die harten Kerle - außer Exley ;) - so rumnuscheln, wie es in manchen Originalen leider ist.
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chs88 2012/01/31 15:04:18
Kommentar löschenDa ich ja momentan auf dem Film Noir Trip bin, kam ich natürlich gestern nicht drum herum mir mal wieder dieses Juwel anzusehen.
Und obwohl es bestimmt schon das zwanzigste Mal war, hat der Film nichts von seiner Faszination verloren, im Gegenteil, er gewinnt eigentlich immer noch weiter hinzu. Anstatt sich auf die ausgefeilte Handlung zu konzentrieren konnte ich auf jede Kleinigkeit achten, und musste wieder feststellen, dass hier mit einer Präzision gearbeitet wurde, wie man sie selten sieht. Die Kulissen, die Kostüme, die Musik der Plot, die Besetzung und deren unglaubliches schauspielerisches Niveau bis in die kleinste Nebenrolle hinein, sind einfach überwältigend. Wenn ich sage, es grenzt an Perfektion, ist es eigentlich noch untertrieben, denn es wirkt alles so real, als wäre man wirklich dabei. Die Charaktere haben genau den richtigen Tiefgang und wirken zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig oder gar aufgesetzt, sondern kommen eher vertraut daher. Man findet in jedem von ihnen etwas, womit man sich durchaus identifizieren kann. Die Story an sich ist über jeden Zweifel erhaben, keine kleinen Ungereimtheiten oder gar grobe Logikfehler, und habe wirklich versucht welche zu finden. Die Verstrickungen der Personen und Ereignisse sind schön verworren und nicht auf Anhieb zu durchschauen, eigentlich sogar gar nicht, bis sie aufgelöst werden. Eine durchgehend unterschwellige Spannung mit kleinen Spitzen und einem furiosen Finale setzt dem ganzen dann die Krone auf.
Als das birgt einen unglaublich hohen Unterhaltungswert, auch nach dem X-ten Mal.
Einzig das Ende, das ich hier natürlich nicht verraten will, ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, etwas zu sehr modernes Hollywood. Deshalb auch nur 9 Punkte, wobei das schon fast unfair ist und sich vielleicht nach der nächsten Sichtung noch ändern wird.
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MoeJoe 2012/01/31 00:42:12
Kommentar löschenAls Hauptdarsteller haben wir auf der einen Seite, eine Truppe aus brutalen und teils korrupten Cops; hier einen geltungsbedürftigen, kapitalistischen Vincennes, da einen brutale Selbstjustiz ausübenden White –natürlich darf man auch den psychopathisch-egoistischen Captain Smith nicht vergessen… und drum herum noch viele weitere radikale selbstvergeltende „Polizisten“. Auf der anderen Seite haben wir … Exley – einen ehrgeizigen, schleimigen Moralapostel, sozusagen der einsame edle Ritter in einer Meute aus Bastarden. Der letzte Gentleman in einer dem Sittenzerfall erlegenen Behörde – zumindest vordergründig.
Vielleicht finden wir ja bei den Nebendarstellern noch den ein oder anderen Lichtblick: eine Hure, die nach eigenen Aussagen „zwei Dutzend“ Männer am Tag beglückt, einen dreisten, bestechenden Gnom von einem Reporter, einen hochnäsigen Zuhälter und nicht zuletzt einen arroganten, falschen Anwalt.
Wenn das mal kein Cast zum Liebhaben ist!
*SPOILER* Und unser einziger Lichtblick, der gewitzte Jesus, äh … Exley, entpuppt sich während des Films als eitler, selbstgerechter Aufsteiger. Zwar haben sowohl Smith, als auch Exley ihre eigenen Moralvorstellungen, allerdings setzen sie diese mit Mitteln durch, die ihren eigenen Werten widersprechen. Und somit sind sie nicht viel besser als diejenigen, die sie jagen. Sie schlagen ihre Frauen und töten Unschuldige.
Was bleibt sind ausnahmslos Charaktere, die uns getrost wenig interessieren, auch wenn sich im Laufe der Handlung, in der ein oder anderen Situation, ein Gefühl, das man annäherungsweise mit „einem Hauch von Sympathie“ beschreiben könnte, einstellt. Zumindest bleibt somit die Hoffnung, dass ein packendes Ende, die ganze, so vor sich hinplätschernde Handlung, rettet. Dieses fällt dann zwar weniger fesselnd aus als uns lieb ist, entschädigt aber zumindest teilweise für die vorherigen zwei Stunden. Nicht wegen dem 08/15-Rumgeballer, sondern vielmehr, weil das Finale, die ganze Haltung des Films bestätigt: Bevor es keine Justiz gibt, übt man lieber Selbstjustiz! Sodass sich nun auch der letzte Moralapostel „Cop“ schimpfen darf und für seine Selbstgerechtigkeit (und zugegebenermaßen seine Cleverness), wie nicht anders zu erwarten noch ordentlich belohnt wird.
In all seinen zwingend folgenden Konsequenzen ist L.A. Confidential so schrecklich unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar, dass mir die gelobte Kameraführung, die großartigen Schauspieler und die Detailverliebtheit einfach nicht genug sind, um dieses Manko auszugleichen.*SPOILER ENDE*
Für meinen Geschmack verfehlt der Film größtenteils, was er sich vorzunehmen scheint: Er unterhält nicht gut, er liefert keine schlüssigen Konsequenzen für moralisches Verhalten, er ist nicht spannend (wie denn auch, wenn uns die Charaktere egal sind), er ist nicht plakativ oder tiefsinnig…wenigstens war die Musik sehr passend gewählt. Und auch wenn sich meine Kritik relativ vernichtend anhört (vielleicht auch durch meine Erwartungshaltung und einer Vorhersage von 8,5 Punkten beeinflusst), war der Film im Großen und Ganzen immerhin noch passabel.
Fazit: L.A. Confidential ist für mich ein Paradebeispiel dafür, dass großartige Schauspieler und ein komplexes Drehbuch noch kein Garant für einen guten Film sein müssen.
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marcowski 2012/01/30 23:48:39
Kommentar löschenNach einer Stunde noch nicht einmal ansatzweise eine sympathische Figur - aber dann entwickelt sich ein Verwirrspiel sondergleichen und man fiebert denjenigen mit, die man gerade noch verabscheut hatte. Ein gutes Namensgedächtnis ist allerdings von erheblichem Vorteil.
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WaaayneTrain 2012/01/30 23:23:02
Kommentar löschen"L.A Confidential" ist und bleibt ein Monument: Die Atmosphäre der 50er in L.A. wurde bezaubernd eingefangen, die Handlung ist zu jeder Zeit atemberaubend Spannend, der Fall wird immer komplexer. Hervorzuheben sind auch die interessanten Gegensätze der Charaktere, die sich trotzdem fernab jeglicher Klischees befinden. Das war die Wiederbelebung des Film Noirs, eine handwerkliche und schauspielerische Glanzleistung. Leider war mir aber das Ende wiedermal etwas zu amerikanisch.
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Keky 2012/01/30 23:08:54
Kommentar löschenGroßes Kino aus und über Hollywood!
Eine geballte Atmosphäre, ausgereifte Charakterdarstellung, großartige Schauspieler, perfekte Kameraführung, Liebe zum Detail, glaubwürdiges Drehbuch, Hochspannung bis zur letzten Minute, brillanter Film Noir ohne Klischees, geniale Buchvorlage. Ein Action-Krimi wie es nur wenige gibt. Es gibt nichts negatives über diesen Film. Ein Muß für Genre-Fans! :)
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Mr. Pink 2012/01/30 18:00:34
Kommentar löschenDas dreckige, verkommene L.A. der 50er Jahre, wie es leibt und lebt. Drei grundverschiedene Polizisten gefangen in einem gefährlichen Sumpf aus Lügen und Intrigen, Korruption, Sex und Gewalt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend erzählt, hervorragend inszeniert und mit einem starken Ensemble besetzt, welches durchweg überzeugen kann.
"Some men get the world. Others get ex-hookers and a trip to Arizona."
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Hartigan85 2012/01/29 15:46:45
Kommentar löschenEin überragender Ausnahmefilm mit einer Traumbesetzung. Hier stimmt einfach alles...Hat völlig zu Unrecht bei der Oscarverleihung 1998 den kürzeren gegenüber Titanic gezogen. Die wohl größte Fehlentscheidung in der Oscargeschichte, denn dieser Film ist wirklich in allen Belangen BESSER als Titanic!!!
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geheimer333 2012/01/30 20:29:46
Antwort löschenDa gibt es noch Rocky statt Taxi Driver >.<
Minjung 2012/01/30 20:43:23
Antwort löschenund Forrest Gump statt Pulp Fiction / Die Verurteilten^^
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Hartigan85 2012/01/30 22:44:56
Antwort löschen@geheimer333: Ja ok, aber hier finde ich den qualitativen Unterschied zwischen beiden Filmen nicht ganz so groß. Aber hast recht, Taxi Driver hätte es mehr verdient gehabt.
@Minjung: Das war ein fantastisches Oscarjahr, da hätte wohl jeder der 3 Filme den Oscar verdient gehabt. Wirklich schwer, da einen Favoriten auszumachen finde ich...
geheimer333 2012/01/31 17:35:44
Antwort löschen@Minjing: Forrest Gump hatte es schon verdient, aber du hast schon recht =)
@Hartigan: Naja TD ist für mich der Film überhaupt und dann gegen Rocky (den ich eigentlich mag) abzustinken...
Solid84 2012/01/25 20:11:59
Kommentar löschen„L.A Confidential “
3 Polizisten. Einer davon ist der vorzeige Officer und das Letzte was er tun würde, wäre sich Schmieren zu lassen. Der Andere kann seine Aggressionen nur schwer unter Kontrolle halten und der Letzte macht aus jedem seiner Fälle einen Film. Eines Tages passiert ein schrecklicher Massenmord in einem Cafe wobei alle Drei anfangen in diesem Fall zu ermitteln. Um ihn zu lösen müssen sie zusammen arbeiten und einige schreckliche Geheimnisse kommen ans Licht.
L.A. Confidential ist der erste Film auf meiner „Unbedingt-Nachholen-Liste“. Der Film war so oder so ein muss wenn zwei meiner Lieblings Akteure mitspielen (Crowe + Spacey). Leider konnte ich mich die ersten 20-30 Minuten nicht so recht mit ihm anfreunden. Irgendwo fehlte die Spannung und letztendlich musste ich mich ein wenig durchbeißen. Doch dann nimmt der Film plötzlich Rapide an fahrt und auch an Spannung auf.
Der gute Kevin ist einfach einer der besten auch wenn er hier nur Gut ist. Trotzdem macht es unheimlich Spaß ihm zuzusehen. Russel Crowe noch vor Gladiator, A Beautiful Mind usw. war doch irgendwie merkwürdig. Vielleicht lag es daran das er in der Deutschen Version die Stimme von Brad Pitt hat, aber gut machen tut er sich hier allemal. Der dritte im Bunde mit seiner ersten großen Rolle, Guy Pearce, hatte hier die Latte hoch für Zukünftige Projekte gelegt.
Bei Kim Basinger hat mich erstaunt das sie mit 44 noch so Jugendlich aussah. Straffe Haut, Keine Falten, Sexy Po – Wow! Oh, sie hat einen Oscar dafür bekommen? Zumindest Top besetzt!
Los Angeles der 60. Jahre wurde wirklich gut in Szene gesetzt. Ich persönlich finde dieses Setting sowieso sehr interessant, weil es zu dieser Zeit noch wirklich Spannend war Mordfälle zu lösen ohne dieses ganze Computer Zeugs. Video Spieler kann ich nur L.A. Noire ans Herz legen.
Auch bemerkenswert ist, dass sich der Film auch Heute noch technisch sehen lassen kann.
Einen kleinen Punkt möchte ich noch ansprechen, nämlich Regisseur Curtis Hanson. Ich hätte gedacht das der noch den einen oder anderen Top-Film gedreht hat, aber als ich vorhin auf seine Filmografie geschaut habe, ist erstmal meine Kinnlade auf den Boden geknallt. 8 Mile? In den Schuhen meiner Schwester? WTF? Das sind zwar keine Katastrophen Filme im wörtlichen Sinne aber von der Klasse L.A. Confidential's sind sie doch Meilen entfernt. Schade...
Am Ende lässt sich sagen das L.A Confidential den Grundstein für das ein oder andere Medium gesetzt hat. Fader Anfang aber trotzdem : Top besetzt - Top gedreht – So wie es sein muss.
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ZaZa 2012/01/07 06:54:01
Kommentar löschenAlso endlich, nach so langer Zeit des Vorschiebens hab ich mir diesen Film auch mal "gegönnt". Ich muss sagen:,,WHY 2 FUCK I DONT HAVE WATCHED IT EARLIER??!"
Absolut Mein Geschmack, wieso?
Der Film ist eine Mischung aus Krimi, Gangster und Thriller.
Musik Perfekt umgesetzt und den Bogen immer an der Grenze gehalten - was Perfekt ist - und auf keinen Fall überspannt (Filmfreunde wissen was ich meine).
Also Leute, die auf Miträtselnde KrimiFilme und Old School L.A. Flavour Stehen.
Der Film wird euch Gefallen!
0,5 Abzug, weil die Namen so Schwer zu merken waren, was Kompliziert aber nicht Verwirrend war.
Peace & Out.
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blockbusterandmore 2011/12/28 20:08:19
Kommentar löschenLynn: "Bud hat mir alles über Sie erzählt." Exley: "Ist das so? Und was hat White alles so gesagt?" Lynn: "Er hat gesagt, Sie wären schlau. Dann hat er gesagt, Sie sind feige und ficken sich aus Karrieregeilheit selbst ins Knie." Exley: "Reden wir doch erst einmal über meine Schlauheit."
There´s no business like show business. Um herauszufinden, was sich hinter der glitzernden Fassade Hollywoods, insbesondere der 50er Jahre, befindet, und um eine Abrechnung der besonderen Art mit der Verlogenheit der Branche zu erleben, kann man sich entweder "Sunset Boulevard” oder auch die modernere, aber qualitativ ebenbürtige Variante "L.A Confidential” zu Gemüte führen. Beide Varianten sind im höchsten Maße anspruchsvoll. Und man kann nur gerecht sein, wenn man L.A Confidential als Curtis Hansons Meisterstück betitelt. "L.A Confidential” orientiert sich an der Vorlage "Stadt der Teufel” von James Ellroy.
.A Confidential offenbart sich als eine meisterhafte inszenierte Kriminaltragödie, als ein komplexes Geflecht aus Verrat, Intrigen, Verbrechen u. Korruption und eine konsequente Abrechnung mit den Mechanismen / der Verquickung der Film Branche ( mit der Kriminalität) als auch ein Blick hinter den heruntergelassenen Vorhang aus Schein und Sein. Wie schon in "Sunset Boulevard” sind Vertrauen, Verständnis und Ehrlichkeit der Menschen untereinander/ in der Gesellschaft ein nicht existenter Traum. Die Grenzen zwischen gut und böse verwischen allmählich, so etwas wie gerechte, kriminalistische Aufklärungsarbeit gibt es nicht mehr. Die physisch und psychisch greifbar gemachten Strukturen der Verbrechensbekämpfung, inkl. der wichtigsten Protagonisten, sind eng mit dem Verbrechen selber verzahnt bzw. untrennbar verbunden.
Im Mittelpunkt stehen zum einen Lt. Edmund Exley (streberhaft und versnobt: Guy Pearce) als Neuling der Kriminalabteilung, welcher auf naive Art und Weise versucht, seine eigene Art der Gerechtig- und Geradlinigkeit durchzusetzen, sich erstmal als Karrieregeiles Arschl... outet und bei den Kollegen nur Verachtung auf Grund seiner Überkorrektheit und des Kollegen anscheißens erntet. Irgendwann werden ihm ganz von alleine die Augen geöffnet und die Grenzen von definiertem Recht u. Unrecht, Gerechtigkeit u. Korruption schmerzhaft bewußt gemacht. Zum anderen gibt den "Schläger” Officer Bud White, (voller Charisma: Russel Crowe) welcher eine Art von "wounded quality” an den Tag legt, mit den Fäusten meistens schneller als mit dem Verstand ist und sich das Prinzip zu eigen gemacht hat, keine Frauen zu schlagen... Crowe verkörpert auf andere Art und Weise ein selbstgerechtes Arschl... Zu den beiden gesellt sich Sgt. Jack Vincennes (aalglatt: Kevin Spacey), der sich eher wie ein Promi Cop gibt und solange im Blitzlicht Gewitter der Branche badet, bis er zu einem Gewissen Zeitpunkt ebenfalls von der Realität wieder eingeholt wird. Allen dreien gegenüber steht Captain Smith (undurchsichtig: James Cromwell), welcher als einer von zwei Antagonisten stellvertretend für den gesamten Sumpf aus Showbiz, Kriminalität, Mord, Korruption und Intrige ist. Denn da gibt es ja noch Danny DeVito in der Rolle des Sid Hudgens zu bewundern, welcher ein eigenes Klatschblatt, das "Hush Hush” magazine führt und die neuesten kriminellen Tragödien und Medienereignisse für seine Zwecke ausschlachtet. In De Vitos Rolle wird mit sämtlichen Klischees der Branche genüßlich abgerechnet, Showgeschäft, Brutalität und Kriminalität werden ebenfalls zu einem ganzem "Sumpf" verschmolzen.
Kim Basinger darf als Callgirl Lynn Bracken glänzen und zu einem Opfer der Branche und des Millionärs / Betrügers Pierce Patchett (solide: David Strathairn) werden, welcher Callgirls immer wieder einer Schönheitsoperation unterzieht und sie dann als Hollywood Girls entsprechend verkauft. L.A Confidential ist ein Streifen der besonderen Art und eine Verbeugung vor dem Film Noir: Alle wichtigen Figuren des Spiels um Macht, Korruption und Intrige werden zu Schachfiguren eines tödlichen Spiels, das sie am Ende, so glauben sie, gewonnen haben. Am Ende ist erstmal die Erkenntnis gereift, das man in ein komplexes Geflecht aus menschlichen Abgründen hineingeblickt und dieses überwunden hat. Weit gefehlt: Denn L.A Confidential offenbart beim genaueren Hinsehen ein böses Faß menschlicher Abgründe ohne Boden, in welchem der Kampf um den Ehrgeiz in der Karriere bzw. mit der ungeliebten Konkurrenz, der Kampf um die Liebe u. das Streben nach Macht nur die Spitze des Eisberges sind.
Am Ende durchleiden Exley u. White z.B einen schmerzhaften Reifeprozeß und gelangen zu der Einsicht, das der Kampf gegen Korruption u. Unmoral einfach nicht zu gewinnen ist. Entscheiden sie sich, den Kampf zu Ende zu führen, ist auch ihre Karriere zu Ende, führen sie den Kampf nicht weiter, sind sie tragische und gescheiterte Figuren, welche von der Mediengeilheit der Branche und dem Sumpf des Verbrechens einmal durchgekaut und wieder ausgespuckt werden. Auch dieses tragische Element ist eine Verbeugung vor dem Film Noir selber. L.A Confidential übt eine unwahrscheinliche Anziehungskraft aus.
Fazit: L.A Confidential sollte man auf jeden Fall zumindest einmal im Leben gesehen haben, empfiehlt sich aber auf Dauer für die eigene Sammlung bzw. gehört zu den besten Filmen aller Zeiten. Hinterher ist man genau so schlau wie Lt. Exley selber, man bleibt als Betrachter einfach nur schockiert, erhellt und begeistert zurück. "Die einen gewinnen die Welt, die anderen ´ne Exnutte und ein Ticket nach Arizona."
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Canis Majoris 2011/12/20 01:27:26
Kommentar löschenFür mich der bis dato beste Schinken, den Hollywood in den 90ern produziert hat.
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sam_ace_rothstein 2011/12/14 16:19:21
Kommentar löschenL.A. Confidental ist einer der ganz grossen Filme aus den 90er. Dieser Film ist ein bis in die Nebenrollen Perfekt besetztes Krimi-Drama.
Crowe, Pearce und Spacey machen Ihre Sache Gut ( Crowe ) bis Hervorragend ( Pearce) auch die Nebendarsteller haben überzeugt. Vorallem James Cromwell muss da gelobt werden. Solche "Chef" Rollen sind Perfekt für Ihn.
Die Story ist spannend. Die Spannung steigert sich bis zum Ende des Films so sehr, dass man L.A. Confidental nach der ersten Sichtung gleich nochmal sehen will. Die Wendungen und die ganz spezielle Atmosphäre tragen viel zur Spannung bei.
Ed Exley: Ne Nutte bleibt ne Nutte, auch wenn sie aussieht wie Lana Turner
Lana Turner: Wie Bitte?
Ed Exley: Sie sieht wirklich aus wie Lana Turner
Jack Vincennes: Das ist Lana Turner!!
Ein toller Film, denn man gesehen haben muss.
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RaekOne 2011/11/29 23:34:27
Kommentar löschen"Hat Ihnen die guter Cop, böser Cop Nummer gefallen?" - Da musste ich echt gut lachen. Guy Pearce spielt echt gut. Der Film hat mir die meiste Zeit Spaß gemacht. Aber er ist für mich auf keinen Fall der beste Film Noir.
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Janus Winter 2011/11/28 01:37:05
Kommentar löschenWeder das Genre noch dieses Hollywood-50er-Oldschool-Ding sind mein Fall. Doch endlich, nach dem dritten Anlauf, habe ich dank einer Empfehlung von tommi01, bis zum Schluss durchgehalten und wurde durchaus belohnt. Es wird mörderspannend, das Drehbuch ist einfach sehr gut, der Cast natürlich auch. Guy Pearce hat sie mal wieder alle alt aussehen lassen. Und der Crowe hatte zum Glück nichts weiter zu tun, als blöd zu gucken und Frauen zu schlagen. Das kann er!
Bunnyfaktor: 8 (Jesus Maria und Joseph!)
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tom-01 2011/11/28 09:27:47
Antwort löschen..na siehste! sehr schön! keine erwähnung für la basinger? ich finde sie wirkt absolut majestätisch in lac;-)
Janus Winter 2011/11/28 17:07:54
Antwort löschenich hatte noch einen satz für sie übrig, war dann aber zu faul, ihn auszuformulieren. ich fand, sie war den oscar nicht wert. absolut überbewertete schauspielerin.
tom-01 2011/11/28 20:43:47
Antwort löschenähmmm moment, wo war der button, um dir die freundschaft zu kündigen???;-) nee sie ist göttlich;-)
Janus Winter 2011/11/29 16:28:31
Antwort löschenbeim pearce sind wir uns ja auch nicht einig. jeder glaubt ja, dass er guten geschmack besesitzt, aber es kann ja nicht jeder guten geschmack haben. ^^
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tom-01 2011/11/29 20:21:43
Antwort löschenich habe nie gesagt, dass ich den pearce nicht gut finde!!!! ich finde den toll! mit dem geschmack haste wohl recht..geschmäcker sind verschieden und so soll es mal auch bleiben!,-)
Janus Winter 2011/11/30 00:54:55
Antwort löschenja bitte! um so mehr von guy bleibt für mich... :p
Joker_ 2011/10/29 19:25:22
Kommentar löschenGrandios, grandioser, grandiosesten. So lässt sich etwa der Ablauf L.A. Confidential beschreiben; er wird einfach mit jeder Sekunde besser, schöner, spannender, gefühlvoller, mitreißender, verwirrender, komplexer und ja, auch misstrauischer.
So ergeht es den Zuschauer währendes des Filmspektakels, er verliert das Vertrauen in seinen lieb gewonnen Figuren mit dem er fühlt und lebt.
Es sind die Charaktere, die diesen Film etwas einmaliges geben. Man weiß nie genau wann der linke Exley wieder hinterhältig zubeißt, wann der impulsive Bud einen Wutanfall hat oder wann der smarte Vincennes, was im Schilde führt.
Gleichermaßen spielt sich die Story ab, unvorbereitet und urplötzlich ein Switch hier ein Switch da. 50er Jahre Sets und Kostüme kombiniert mit amüsante kluge Dialoge verliehen L.A. Confidential einen einzigartigen Flair.
Ein Krimi, der wirken muss !
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pahe 2011/10/30 19:26:45
Antwort löschendu sagst es!!!
JackoXL 2011/10/28 12:54:46
Kommentar löschenNeo-Noir, gerne wird in den 40jahren spielenden Polizeifilmen dieses Prädikat verliehen. "LA Confidential" verdient sich diese Bezeichnung aber wie kein anderer. Dieser Film versprüht von der ersten Sekunde an das Gefühl eines alten Hollywoodkrimis, schafft dabei aber auch einen gekonnten Transfer in die Moderne, was so im ersten Moment kaum vorstellbar erscheint. In jeder Hinsicht ist es ein herrausragendes Werk. Regie, Kamera, Score, Ausstattung, Darsteller und vorallem das sensationelle und vollkommen zurecht oscarprämierte Skript sind exquisit. Gerade letzteres muss besonders hervorgehoben werden. Nichts was in den über 130 Minuten passiert, geschieht willkürlich oder ist belanglos, auch wenn es anfangs vielleicht stellenweise so wirken mag. Gegen Ende setzt sich alles bis ins Detail zu einem geschickt konstruierten Ganzen zusammen, in einer so selten erlebten Perfektion. Die Autoren Brian Helgeland & Curtis Hanson haben zweifellos ein Meisterwerk erschaffen, dessen Qualität sie seitdem hinterher hecheln. Ist aber auch wirklich undankbar, seitdem daran gemessen zu werden. Besonders Helgeland hat sich in der Folge ja einen bösen Aussetzter erlaubt ("Sin Eater"), für seine Leistung hier kann man ihn aber nur beglückwünschen.
Das eine so komplexe Handlung entsprechende Aufmerksamkeit erfordert, ist bei manchen Filmen auch ein Knackpunkt. Aber auch in diesem Punkt ist LAC außergewöhnlich. Über die komplette Laufzeit erbringt man diese mühelos, viel zu fesselnd und sogartig ist es. Das gesamte Puzzel ist derartig geschickt, dass einem (oder zumindest mir) auch nach mehrmaligen Ansehen nicht alle Details im Gedächtniss bleiben, wodurch sich das große Ganze jedesmal wieder neu erschließt. Sehr selten, deshalb so brilliant.
Auch bei der Besetzung wurde ganze Arbeit geleistet. Bis in die kleinsten Rollen ist es einfach perfekt. Kevin Spacey als aroganter, geltungssüchtiger Pfau, Guy Pearce als steifer, gesetzestreuer Außenseiter in der Löwengrube der Korruption und Russel Crowe als etwas einfach gestrickter, wütender Raufbold, der unter der steinharten Schale aber den weichesten Kern stecken hat. Und das sind nur die Hauptrollen. Auch Cromwell, DeVito, Basinger oder Strathairn wirken ihre Rollen wie auf den Leib geschrieben.
Das alles ergibt einen Film, den man ohne Vorbehalte als modernen Klassiker bezeichnen darf, gerade da dieses so große Genre lange vorher und seitdem nicht vergleichbares hervorgebracht hat.
P.S.: Nachdem ich vor kurzen erst das großartige Videospiel "LA Noire" durchgespielt habe, wurde mir nach der jetztigen Sichtung von LAC erst bewußt, wie sehr sich das Spiel am Film bedient. Warum ist es denn nicht möglich, die Umsetzung von Videospiel und Film auch mal in die andere Richtung vernünftig hinzubekommen?
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Kreaexo 2011/10/14 00:02:49
Kommentar löschenEin großartiger, hochgradig besetzter, atmosphärischer und spannender Thriller im Noir-Stil, der mich voll und ganz begeistern konnte.
Trotz seiner langen Laufzeit ist er doch sehr kurzweilig und steckt voller Energie.
Zwischendurch zwar etwas verwirrend. Diese auftretende Verwirrung macht "L.A. Confidential" aber durch die packende Story locker wieder wett.
Kevin Spacey, Russel Crowe und Guy Pearce brillieren in ihren Rollen. Vor allem Russel Crowe liefert eine unglaubliche Leistung ab, nicht ohne Grund gehört er zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Hollywoods.
Der Film hat einen unvergleichbaren Flair, Charme und hervorragendes Ambiente, welches echt Seinesgleichen sucht. Ich muss gestehen, ich habe bisher kaum Noir-Filme gesehen, aber trotzdem vermag ich es diese Behauptung aufzustellen.
Ein Moment des Films hat mich zutiefst geschockt. Dieser eine Moment hat mich so sehr geschockt, wie die Filme "Insidious" und "Paranormal Activity 1+2" zusammen. Einfach aus dem Grund, da ich nicht damit gerechnet habe. Um nicht zu viel zu spoilern, ihr aber trotzdem wisst, was ich meine, nenne ich einfach die Namen Kevin Spacey und Rolo Tomassi. Jeder, der den Film kennt, weiß jetzt bestimmt welche Szene mich so erschüttert hat.
Fazit: "L.A. Confidential" ist ein in sich durch und durch stimmiger Film, der das Prädikat "Meisterwerk" verdient und bei den Oscarverleihungen 1998 deutlich besser abgeschnitten hätte, hätte er nicht gegen "Titanic" antreten müssen.
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hoffman587 2011/10/14 00:06:56
Antwort löschenParanormal Activity ist auch erstmal nicht schockierend;)
Und ich hätte dann doch eher Spacey hervorgehoben, fand ihn besser als Crowe.
Aber sonst kann ich nur größtenteils zustimmen:)
Kreaexo 2011/10/14 00:09:10
Antwort löschenSchon, schon. Aber PA zielt ja mit den 'Buh'-Effekten eigentlich nur darauf, den Zuschauer zu erschrecken, leider klappt das ja nie.
Und es muss auch mal jemanden geben, der Crowe und nicht immer Spacey hervorhebt. :D
hoffman587 2011/10/14 00:13:28
Antwort löschenOkay
Und eine kleinw Ergänzung meinseits: kurzweilig? Inwiefern?:)
Kreaexo 2011/10/14 00:19:57
Antwort löschenWeil der Film nie langweilig wird und zahlreiche Wendungen enthalten sind, die diesen Film bis zum Ende hin immer interessanter werden lassen. Daher kam er mir nicht so lange vor, sondern mir erschien es, als ob die Zeit praktisch verflogen wäre.
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hoffman587 2011/10/14 00:28:04
Antwort löschenOkay, dann danke für die Info, da"kurzweilig" doch ein recht weit gefächerter Begrifff ist:)
Kreaexo 2011/10/14 00:30:49
Antwort löschenKein Problem. Bei mir steht "kurzweilig" immer als Gegenteil von "langweilig" und das wird sich auch nicht ändern. :D
Prechtl 2011/09/15 20:07:05
Kommentar löschenBis auf das Videospiel L.A. Noire ist dieser Film mein erster Ausflug in das Genre des Film Noir - und wow, was hab ich für einen guten Film zu sehen bekommen! Die Handlung stimmt, die Schauspieler sind erste Klasse und die Atmosphäre ist einfach unvergleichlich, man fühlt sich ins Los Angeles der 40er/50er Jahre zurückversetzt. Und ich frag mich jetzt warum ich den Film so lange aufgespart habe...
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TheWalkingDead 2012/02/05 22:18:15
Antwort löschenHaha ist ja ein witziger Zufall, ich spiele auch grade L.A. Noire, oder habe zumindest angefangen und werd mir heute Abend den Film anschauen, ich freu mich schon drauf. Hoffentlich spielt Spacey ähnlich gut wie in American Beauty.
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Prechtl 2012/02/07 19:45:12
Antwort löschenUnd wie fandest du ihn?
TheWalkingDead 2012/02/08 20:52:24
Antwort löschenKlasse. Pearce hat mir saugut gefallen als der "gute Cop". Und die Szene
-Vorsicht Spoiler -
wo der Captain Smith den Spacey einfach erschossen hat war einfach episch^^.
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