L.A. Crash - Kritik

US 2004
Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.08.2005

Kritiken (11) — Film: L.A. Crash

Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Steve Martins “L.A. Story” von 1991, die liebevolle Hommage an seine kalifornische Wahlheimat, gehört zu meinen Lieblingskomödien. Auf eine ganz andere Art und Weise hat sich der Regisseur Paul Haggis, unlängst bekannt geworden durch das Oscarprämierte Drehbuch zu Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“, der amerikanischen Metropole angenommen. Das Ergebnis ist ein bildgewaltiges Soziodrama., das gelegentlich an „Magnolia“ von 1999 erinnert.

Die hohe Kriminalität hat genauso wie der noch immer vorhandene Rassismus als Spiegelbild der Realität in Hollywood-Filmen eine lange Geschichte. Immer wieder waren diese Themen Gegenstand von Filmen wie z.B. „Colors - Farben der Gewalt“ mit Robert Duvall. Dort wird der Alltag und die Machtlosigkeit zweier Streifenpolizisten im Kampf gegen die Gewalt in einer amerikanischen Großstadt porträtiert. „L.A. Crash“ steht in bester Tradition solcher Filme.

„L.A. Crash“ beginnt mit dem Unfall der Polizisten Graham…

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Nahtigall

Antwort löschen

Ich gebe dir vollkommen recht.


Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
1.5Ärgerlich

Paul Haggis will uns wohl erzählen, daß man über niemand und gar nichts urteilen soll, weil es bei jedem Menschen, egal wie er aussieht und wo er herkommt, gute und böse Seiten gibt und ein jeder Schuld trägt, bewußt oder unbewußt. Und genau so pillepalle ist auch sein breitärschiger Film, pathetisch, selbstverliebt und schnulzig.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

christoph-m

Antwort löschen

Oh, da ist aber jemand in seinen Grundfesten erschüttert - dies zu schaffen ist eine hohe Auszeichnung für einen Film.


fkfilmkritik

Antwort löschen

Ganz genau so. :)


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

"L.A. Crash" kann man getrost als ein Muss für Liebhaber des anspruchsvolleren Kinos bezeichnen. Abseits von den ausgetretenen Mainstream Pfaden bekommt der Zuschauer hier von Paul Haggis einen Film serviert, der zum Nachdenken einlädt und gewiss nach Filmende noch einige Zeit in den Köpfen der Zuschauer nachwirkt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

[...] Denn bei aller Mühe, die sorgfältig entwickelten Stränge in einen Zusammenhang zu bringen, krankt der Film an seinen plump aufbereiteten Ansprachen, die er vor dem Zuschauer hält und ihn dabei einer aufdringlich moralinen Lehrstunde aussetzt. Auf die anfänglich abschreckenden, den automatischen Antirassismus des Publikums heraufbeschwörenden Sequenzen voller Gewalt in Wort und Tat folgen alsbald Zufälle und überkonstruierte Begegnungen der Figuren, die ausschließlich Läuterung und Selbsterkenntnis mit aussöhnender Vergebung koppeln und floskelartige Weisheiten predigen, anstatt den ungemütlichen Weg differenzierter Konfrontation zu gehen. Nicht Ohnmacht, nicht Unlösbarkeit finden hier Erwähnung, sondern vielmehr die bemüht unbemühte Erforschung der Ursachen des Rassismusproblems, die in verkalkuliertem Populismus mündet. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stryke: inderzange.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Starker Film, der den noch stark in der Gesellschaft verwurzelten Rassenkonflikt mal von einer anderen Seiten beleuchtet und aufzeigt, wie stark Rassenfeindlichkeit auch heutzutage in den Köpfen der Menschen verankert ist, selbst wenn dieser sich für sehr aufgeschlossen und tolerant hält. Stimmt einen doch sehr nachdenklich.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

plomlompom: Filmblogs

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Banalkitschiges episodisches Panorama über den Alltagsrassismus in L.A. im Aufeinandertreffen diverser Ethnien, das in der sicherlich gut gemeinten Behandlung seines Themas inhaltlich nicht über das Niveau einer besseren Seifenoper hinauskommt, sich allerdings durch das Casting diverser Stars Prestige zu versprechen scheint. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Die Stars spielten für wenig Geld um der Sache willen, und entsprechend engagiert sind ihre Auftritte: Bei jedem spürt man, wie wichtig ihm seine Rolle war, wie er schon am eigenen Leib die Zerrissenheit und den Schmerz erlebt haben muss angesichts des Teufelskreises der Vorurteile.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviesteve: Podcast

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Obgleich die humanistische Gutmenschen-Botschaft während der gesamten Laufzeit deutlich spürbar ist, wirken Paul Haggis Alltagsepisoden nie belehrend. Sein Kunststück besteht vor allen Dingen darin, Rassismus, Intoleranz und Vorurteile in all ihren Facetten auch dort aufzuspüren, wo sie der Zuschauer zunächst nicht vermutet. Durch eine meisterliche Inszenierung, deren Wirkung auch der stimmungsvollen Musik von Mark Isham zu verdanken ist, sowie überraschend gute Schauspielleistungen entsteht eine melancholisch-hoffnungsvolle Collage über das Miteinander der Menschen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

al-x: blog:x - Royal with cheese

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Aufeinander prallende Kulturen, deren Eigenarten und Vorurteile verpackt in einer vielschichtigen Story, welche den Zuschauer auch noch nach Filmende im Bann hält.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Paul Haggis hält sich an alle Spielregeln der Standardwerke wie "How To Write A Script in 10 Days" und moralisiert auf Teufel komm raus. Hollywood liebt ihn dafür.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Gut gespielter aber berechenbarer Zeigefingerfilm, der trotz guter Absichten dem Thema Rassismus nicht wirklich viel neues hinzuzufügen hat.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (132) — Film: L.A. Crash

Kommentar schreiben
Sortierung

Kaskodil

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon lange gehört der Film "L.A. Crash" zu der Liste meiner Vorgemerkten, aber selten hatte ich Lust ein Drama zu sehen.
Ein Drama, ja, nur diesem Genre kann man den Film zuordnen, und dennoch nicht ohne schlechtes Gewissen, denn so richtig gehört es dann doch nicht in das Dramenkarussell. Doch zunächst zurück zu der Sache mit der Lust - auch heute wollte ich kein Drama anschauen. Ich habe einfach gesucht, nicht richtig hingeschaut, gedacht es sei ein Kriminalfilm, da sowohl der Titel als auch das Cover perfekt dazu passen würden, doch nach den ersten 20 Minuten merkte ich, dass die echte Action ausblieb. Nochmal pausiert, ein Blick auf die Beschreibung - voilá, ich schaue ein Drama, spitzenklasse. Aber, 20 Minuten sind vorbei, jetzt schau ich auch die restlichen 90 an!
Und je länger ich den Film ansah, desto besser gefiel er mir. Der Film spielt, wie man schon nach Lesen des Titel erraten kann, in Los Angeles. Dabei kommen die vorgestellten Hauptfiguren, von denen es reichlich gibt - trotzdem kann man im Verlauf des Films alle gut auseinander halten -, aus allen erdenklichen Schichten, sowohl Autodiebe, als auch hohe Polizeibeamte werden vorgestellt. Doch diese Schichten trennen Welten - Welten der Rassenideologie. Denn im Prinzip geht es in dem Film um ein L.A., dass rassenfeindlicher nicht sein kann. Weiße hassen Schwarze, Schwarze wehren sich (oder eben auch nicht) gegen die Weißen mit gleicher Münze. Doch im Verlauf wandeln sich alle. Alle Beteiligten durchziehen eine derart drastische Wandlung in dem Streifen, wie sie größer kaum sein könnte. Rassistische Cops helfen Schwarzen, die unterwürfigen Farbigen wehren sich gegen die Vergehen der Weißen, die Geldhungrigen werden barmherzig. Trotzdem bleibt alles nachvollziehbar und realistisch, es wird nicht übertrieben, es wirkt nichts gezwungen. Der Weg eines jeden kreuzt mehrmals die der anderen, bewusst oder unbewusst. Und jedes dieser un/zufälligen vernetzten Treffen vollzieht eine Wandlung in den Betroffenen, die ihre Welt umdreht. Die geweckten Emotionen sind fesselnd, wenn auch der Anfang etwas schleppend wirkt. Gegen Ende entwickelt der Film dann sein ganzes eigenes Aroma, verbreitet Freudentränen und so manches Schmunzeln, auch wenn nicht alles so glatt läuft (dramentypisch halt). Prinzipiell gibt es nur eine Szene, die den Streifen zum Drama macht, und doch ist sie Anfang und Schlüsselpunkt, ab dem alles neu wird. Die Musik im Film mischt sich gut ein, verknüpft Szenen gut miteinander und sagt auch was aus. Auch die Moral als Zuschauer wird beeinflusst. Fragen wie: "Warum tut er das jetzt?" oder "Das verstehe ich im ersten Moment nicht." sind normal, werden aber letztendlich alle beantwortet. Anfangs etwas verwirrend und konfus ebnet es sich am Ende und man hat das Gefühl, fast jeder Charakter hätte das Richtige getan.
Alles in allem ein bewegender, emotionaler Film, der zwar als Drama statuiert wird, allerdings nicht vollständig in das Schmema passt. Sowohl Schauspieler als auch die gespielten Rollen sind gelungen besetzt und passen sich gut in die Geschichte ein. Allerdings darf man sich nicht auf Schießereien oder Action einstellen - es ist ein eher ruhiger, aber sehr durchdachter Streifen, der sicher immer einen - wenn schon, denn schon - ganzen Blick wert ist.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Kaskodil

Antwort löschen

Nicht mein gelungenster Kommentar, hoffe aber dennoch, dass die Botschaft, die ich damit überbringen wollte, verständlich ist. PS: Es geht nicht nur um Weiße oder Schwarze, sondern Menschen aller Kulturen, das kam nicht ganz richtig heraus.


Toblerone

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Gut gemeint, aber so fatal klischeeüberladen umgesetzt, dass es weh tut. Ein nerviger Mist, der sich dazu ganz großkotzig daran versucht die Episoden zu verbinden bzw. zusammen zu knobeln.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

1000Mindhunter

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Mein liblings Episodenfilm weil der film mich fasziniert hat, die episoden werden ruhig bedrückend und Höhepunktlos erzählt, gerade Matt Dillon wie auch Ryan Phillip überzeugen matt dillon als rassistischer Cop in L.a der durch ein unbekanntes im film nicht erwähntes Ereignis zum Rassisten wurde Phillip geht da im aus dem weg und verlangt einen neuen Partner, gegen ende des films wird er selbst wegen einer Verwächslung zum Mörder eine Dunkelhäutigen der Film hat klasse Musik gerade der end Song maybe tomorrow wird genial mt der end Sequenz verbunden terence howard hat für mich auch überzeugt die überaschung war da noch ludacris der den Film abschliesst

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chrisetoph

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Leider enttäuschend, dabei steh ich eigentlich auf solche verschachtelten Episodenfilme. Aber ähnlich wie Iñárritus schwächster „Babel“ haut „L.A. Crash“ nur so mit der Moralkeule um sich. Bereits die erste halbe Stunde wirft einem die Rassismus-Klischees um die Ohren, dass man sich fragt, ob nicht halb so viel gereicht hätte, um die ja nicht wirklich komplizierte Botschaft an den Mann zu bringen. Aber was allein Ludacris für einen Mist redet, reicht normalerweise für mehrere Filme. Ähnliches gilt auch für die Erzählstränge: Hier sind einige völlig unnötige Rollen dabei, die den Film in die Länge ziehen; allen voran Frau Bullock, auf die man problemlos hätte verzichten können. Zumal die, nennen wir es, Entwicklung ihres Charakters arg unglaubwürdig und konstruiert wirkt. Genauso der junge Cop, der seinen rassistischen Partner nicht verpfeifen kann, weil sein Boss schwarz ist (?), aber dann doch die Nerven verliert. Wirklich überzeugen konnte mich nur der nette Schlosser. Bisschen wenig.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Enemenemietz

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Man trifft sich immer zweimal im Leben...

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maaaaax

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ich find diesen Film wunderbar.
Der Film greift eine Problematik auf, die im wahren Leben auch ein großes Problem da steht.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dustyOn3

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Noch mehr Klischees bedienen bitte. "L.A. Crash" hätte so viel mehr sein können. Ja, können, denn hier wird einem in jedem zweiten Satz dieses verseuchte Rassengeschwafel aufgetischt. "fkfilmkritik" hat es einfach perfekt auf den Punkt gebracht. Der Regisseur versucht dieses Grundelement so geschickt wie möglich einzubauen, sodass sich der Zuschauer selber praktisch dabei erwischen soll, dass er irgendetwas ethisch unkorrektes denkt. Dass man das Thema auch weitaus realistischer und beklemmender anpacken kann, haben Filme wie "American History X" bewiesen.

"Saddam", "Spaghettifresser", "Nigger", "Amigo"... das sind so in etwa die beliebtesten Wörter dieses Werkes. Jeder Mensch mit etwas Verstand wird schnell feststellen, dass Paul Haggis lediglich mit den simpelsten Mitteln versucht hat, seinen Zuschauern dieses endlose Thema näher zu bringen. Wie ein Elefant im Porzellanladen.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

_Garfield

Antwort löschen

Schade, dachte ich hätte Verstand, dabei hatte ich doch Pläne...


dustyOn3

Antwort löschen

Ach, Garfield... du bist doch etwas anderes. Kater müssen einfach nur chillig aussehen, und das tust du doch! :-)


greenlight

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

1 punkt für die erste viertelstunde, solange habe ich es ausgehalten. das gibt es ja sonst sehr selten, dass ich einen film abbrechen muss, aber hier sah ich keine andere lösung. der moralische zeigefinger gekoppelt mit einer rassismus-thematik als plumpe schwarz-weiss-zeichnung geht gar nicht.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Williwunda

Antwort löschen

Dann hättest mal den Film weiter gucken sollen, da wird schwarz und weiß von einem großen grau verdrängt ;)


Infuso Verde

Antwort löschen

kann mich williwunda nur anschließen, kann dich aber auch in gewisser weise verstehen. die ersten 20 minuten wusste ich auch nicht so ganz, was ich davon halten soll. aber verdammt, was danach passiert zeigt ist genial.
und der moralische zeigefinger ist meiner meinung nach mit grund erhoben. menschen sind oberflächlich, zumindest im ersten moment. die frage ist nur, wie weit man sich damit zufrieden gibt. die einen belassen es dabei, die anderen forschen nach.
damit das klar ist, ich will dir hier in keinster weise was unterstellen, aber wenn man nach 15 min den film ausmacht, weil das ja eh nur klischees bedient, frage ich mich, warum du es dabei belässt, anstatt dir über das komplette werk eine meinung zu bilden. stattdessen kratzt du nur an der oberfläche und das was du gesehen hast, beurteilst du. dass vielleicht mehr dahinter steckt, ist dir dabei egal. und gehts nicht auch darum in diesem film?
ich hoffe du verstehst was ich meine und fühlst dich nicht angegriffen. nur einen film mit 1.0 zu bewerten, weil man etwas mehr als den vorspann gesehen hat, finde ich krass.


DolorisLan

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Meine Erwartungen waren einfach zu hoch. Lag wohl hauptsächlich daran, dass der Film so angepriesen wurde. Wie dem auch sei: Den Film kann man sich gerne mal zwischendurch ansehen, ist aber absolut kein Muss. Paar Szenen sind wirklich nicht schlecht gemacht. Im großen und ganzen war der Film dann doch ganz nett.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HauntedSaint

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Kann mich den Lobhuldigungen hier leider nicht anschließen, der Film hat mich eher enttäuscht. Nach dem einleitenden Satz mit der Kollision dachte ich mir, hey, wird ein guter Film. Hätte man aus dieser Basis den Film weitergesponnen, wäre er es vielleicht auch geworden, an den Schauspielern wäre es nicht gescheitert, da der Film mit Schauspielern besetzt ist, die ich individuell sehr schätze.
Was das Thema Rassismus angeht, wurde der Bogen eindeutig überspannt. Kein Geheimnis, dass es in einer Stadt wie L.A., die eine sehr hohe Kriminalitätsrate und gleichzeitig eine sehr hohe Zuwanderung von Ausländern hat, zwangsläufig zu Diskriminierung kommen muss, jedoch wurde das Thema hier sehr einseitig behandelt und immer wieder in ermüdender Weise dem Zuschauer vor Augen geführt.
Als Drama hätte der Film gut funktionieren können, als Gesellschaftsdrama hat er, in meinen Augen, leider versagt.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Punsha

Antwort löschen

Sehr richtig, hätte von mir kommen können. ;D


_Garfield

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass Vorurteile und Missverständnisse oft unweigerlich zu neuem Leid führen bzw. führen können, dürfte bereits vor diesem Film klar gewesen sein. Und dass Rassismus nichts Gutes ist, haben uns auch schon unsere Eltern gelehrt. Und auch dass es Arschlöcher in jeder ethnischen Gruppierung zu finden gibt, dürfte für die Meisten keine neuartige Erkenntnis darstellen. Und doch schafft es „Crash“ seine Intention mit der notwendigen Wucht zu transportieren. Die vermeintlichen Schwächen des Filmes sind hierbei jederzeit sichtbar, ja geradezu gewollt kalkuliert offengelegt. Sie sind offensichtlich, zu offensichtlich. Sie sind kein ungewolltes Nebenprodukt einer Inszenierung, der alles und jeder untergeordnet wurde, sie ist notwendig. „Crash“ erhebt zu keiner Sekunde einen Authentizitätsanspruch, bedient sich lediglich der Realität als Bezugspunkt und berichtet von da aus von alltäglichen Situationen. Führt die Schicksale verschiedenster Ethnien beinahe abstrakt zusammen und zelebriert sich selbst in seiner audiovisuellen Vollkommenheit. Seiner arroganten Zeigefinger-Attitüde kann sich der Film dabei nie wirklich entledigen, dafür entschädigt jedoch die großartige Kameraarbeit James Michael Muro's und ein durchweg überzeugender Cast. Inhaltlich lässt Haggis historische Bezüge als Grund für Rassismus außen vor und stellt diesen als Produkt menschlicher Frustration, als Resultat individueller Schicksale dar. Sei es der Polizist, der die Frau eines Farbigen sexuell belästigt, die wohlhabende Anwaltsgattin, welche ihre lateinamerikanische Haushälterin demütigt oder der Waffenhändler, welcher geprägt von Erfahrungen und besorgt über die Entfremdung seines Umfelds einen persischen Kurzwarenhändler diskriminiert. Haggis inszeniert Diskriminierung als Alltagserfahrung und protokolliert die Folgen auf das Individuum mit all seinen tiefgreifenden Veränderungen. Gibt uns ein Gefühl dafür wie es sich anfühlt als etwas Minderwertiges behandelt zu werden und zeichnet das Bild eines Teufelskreises, in der Frustration, Angst und Missverständnisse sich gegenseitig nähren. Der plötzliche Einfall von Optimismus mag zurecht mit Worten wie „pathetisch“ oder „schnulzig“ umschrieben worden sein, ist in Anbetracht der Intention des Filmes jedoch eine logische Konsequenz. Natürlich ist Rassismus kein rein individuelles Problem, Haggis porträtiert lediglich einen kleinen Aspekt eines Themas, das es verdient hat ernst genommen zu werden und was wäre passender als grenzenloser Optimismus, sei er noch so realitätsfremd.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Timo K.

Antwort löschen

Aha, dann freue ich mich auf deine Lobhudelei zu PEARL HARBOR.^^


_Garfield

Antwort löschen

Folgt demnächst. ;)


Frank Landgraf

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Großes Kino. Mehr muss man nicht sagen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

doctorgonzo

Antwort löschen

Aber man kann....


Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Paul Haggis oscarprämiertes, episodenhaft erzähltes Drama "Crash", welches von Schicksal, Vorurteilen, Konfrontationen und Rassismus in der sonst so glamourösen Stadt der Engel erzählt, ist für mich einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, da das Werk auch nach mehrmaliger Sichtung nichts von seiner Intensität einbüßt und weil hier einfach alles stimmt.

Das Drehbuch ist großartig geschrieben, trotz einer Vielzahl an auftretenden Figuren und den durch diese entstehenden Handlungssträngen bleibt genügend Zeit, um sich mit jeder von ihnen ausgiebig zu befassen. Die einzelnen Episoden sind clever miteinander verflochten und erzählen eine fesselnde, emotionale Geschichte, deren ganzes Ausmaß sich natürlich erst nach und nach entfaltet, wenn die Geschichten langsam alle aufeinanderprallen. Des Weiteren ist das Geschehen auch nicht immer ganz vorherzusehen, wodurch "Crash" die ganze Zeit über spannend gehalten werden kann.

Die Charakterzeichnung ist auf extrem hohen Niveau, die Figuren sind nicht nur schwarz-weiß gehalten, sondern allesamt sehr vielseitig, mit Stärken und Schwächen gesegnet, und, was noch viel wichtiger ist, sie entwickeln sich im Verlauf des Films deutlich weiter. Auch wenn diese Entwicklungen der Figuren für den relativ kurzen Zeitraum, in welchem der Film spielt möglicherweise etwas weit hergeholt sind und unrealistisch wirken können, so sind die Wandlungen an sich trotzdem herausragend durchdacht. Als bestes Beispiel hierfür lassen sich die beiden Police Officers John Ryan und Tom Hansen, dargestellt von Matt Dillon und Ryan Phillippe nennen. Während ersterer am Beginn der Story als äußerst ungemütlicher, rüder Zeitgenosse mit stark rassistischen Ansichten dargestellt wird, was sich vor allem in seinem Umgang mit der Sachbearbeiterin bei der Versicherung seines Vaters ("Shaniqua. Big fucking surprise that is!"), sowie bei der Kontrolle des von ihm im Straßenverkehr angehaltenen Paares zeigt, so wird im späteren Handlungsverlauf deutlich, dass er keineswegs so simpel ist, sondern dass es sich bei ihm auch um einen liebevollen, ruhigen Menschen handelt, der sein Verhalten einfach der Situation in der er sich gerade befindet und der Reaktionen seiner Mitmenschen anzupassen scheint.

Sein Partner hingegen, welcher anfangs noch als der unvoreingenommene, gutherzige Polizist gezeigt wird, gerät während seines Arbeitstages zunehmend in brenzlige, eskalierende Situationen, die ihn immer mehr fordern und ihn schließlich seiner Gutherzigkeit berauben, ihn sogar soweit bringen, dass er sich schlussendlich, was man zuerst nicht von ihm gedacht hätte, von Vorurteilen und Stereotypen blenden lässt.

Auch die restlichen Figuren sind großartig charakterisiert und entwickelt, Vorurteile und Klischees werden erfüllt, um danach stilvoll umgangen, aufgelöst und umgekehrt zu werden. Außerdem macht der wunderbare, durchweg überzeugende Cast seine Sache hier wirklich ausgezeichnet.

Die Inszenierung des Streifens ist ebenfalls überaus gelungen. Der grandiose Schnitt, die saubere Kameraführung und die interessanten Einstellungen erschaffen zusammen mit der hervorragenden musikalischen Untermalung eine düstere, bedrückende, traurige und dennoch sehr lebendige, fesselnde und Gänsehaut erzeugende Atmosphäre.

Was ich dem Film ankreiden würde, ist einzig und allein die Tatsache, dass hier teilweise einfach zu dick aufgetragen wird, zu viel Kitsch, zu viel Pathos, und die Botschaft zwar glaubhaft, aber einfach auch viel zu direkt und holzhammermäßig vermittelt wird. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die ganze Sache vielleicht etwas subtiler angegangen wäre.

Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau, da "Crash" trotzdem ein packendes, nachdenklich stimmendes, absolut sehenswertes Meisterwerk ist.

"It's the sense of touch. In any real city, you walk, you know? You brush past people, people bump into you. In L.A., nobody touches you. We're always behind this metal and glass. I think we miss that touch so much, that we crash into each other, just so we can feel something."

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Isolation

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Heute aus der Reihe der überbewerteten Filme: „L.A. Crash - Die fahrende Schmalzkartoffel auf vier Rädern.“ Oder auch: „Urteile über keinen Menschen, denn auch das Arschloch, das am Straßenrand in deiner Scheide spielte, will dir im Notfall nur helfen.“

Wir sind doch alle kleine Rassisten. Jeder hasst jeden, aber Paul Haggis führt zusammen. Oder wie? Ach, nein, war ja der unsichtbare Schutzumhang, denn der bewahrt vor jeden Taubenschiss und sogar vor Patronen des feindlichen Arabers. Welch himmlische Angelegenheit. Und das soll berühren? Das soll nachdenklich stimmen? Entschuldigung, für mich sind diese Szenen bizarrer Unsinn, unglaubwürdig in der Darstellung, zu plakativ in der Ausführung und nichts weiter als ein großer Drehbuchunfug. Wenn die zuvor verhasste mexikanische Haushaltshilfe zur besten Freundin mutiert, die man je hatte, weil Unfälle zusammenführen und die eigentlich besten Freunde nicht helfen wollten, dann frage ich mich, was man mir damit sagen will. Deine nahestehenden Bekanntschaften sind überbewertet, ruf lieber die Putzfrau an, oder was? Wo ist da der Sinn? Die ganzen Geschichten sind schrecklich geschrieben, wirken abgehackt und stockend im Verlauf. Nichts passt in- und aufeinander, eine Handlung ist paradoxer als die andere, viele Abläufe sind eine Verstrickung in Widersprüchlichkeiten. Ein Feuerwerk an Absurditäten, ein Fest der pathetischen Selbstverliebtheit und der lächerlichsten Zufälle. Wenn man viele Handlungen einbauen will, sollte man auch an eine längere Laufzeit denken und an - daraus resultierende - vielschichtigere und vor allem zugänglichere Charakterzeichnungen. Nach dem Abspann fragte ich mich, was die flachen Rollen von Sandra Bullock oder Brendan Fraser sollten. Nichts weiter als wirkungsloser Zeitraub. Dies gilt auch für die auf Dauer störenden Slow-Motion-Einlagen. „L.A. Crash“ ist mit seinen 105 Minuten Laufzeit viel zu überladen, schlecht ausgearbeitet und besitzt zu viele Bilder. Eine heikle und mutige Thematik, die ist hier (zugegeben) vorhanden, machen noch keinen guten Film aus. „Crash“ ist in meinen Augen ein pseudo-intelligentes Machwerk, welches nicht die Aufmerksamkeit verdient, die es genießt. Punkt.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Isolation

Antwort löschen

@Andy: Nein, nein, so habe ich das auch gar nicht verstanden. :)
Jep, 'Brokeback Mountain' hätte den Oscar eher verdient, aber auf Preise kann man sowieso nicht vertrauen.


Andy Dufresne

Antwort löschen

Stimmt.


cruzha

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ich hatte überhaupt keine Erwartungen an diesen Streifen, aber er hat mich komplett geflasht. Ein fantastisches Episodendrama! Okay, zwar kommt hier die Toleranz- und Anti-Diskriminierungs-Moralkeule ab und zu recht platt daher, dafür sind die ineinander verwobenen Geschichtchen aber allesamt darstellerisch grandios - und stellen an ihr Ende auch immer eine eigene moralische Frage. Paul Haggis hat alles sehr intensiv inszeniert, so dass es auch einige Stellen gibt, die eine große emotionale Kraft entfalten.
Großes Kino, dazu einer der besten Scores der jüngeren Filmgeschichte!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheTurk

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Diesen Film sollte sich jeder einmal ansehen, und einige sollten wirklich mal darüber Nachdenken wie er mit ''anderen Menschen'' umgeht. Natürlich gibt es ein haufen ''Dreck'' in unserer Gesellschaft, doch die gibt es überall und bei jeder, bei jeder Nationalität ! Man sollte nicht alle über einen Haufen schmeißen, egal welcher Nationalität man angehört oder welche Hautfarbe man hat. Einer der besten Filme die ich gesehen habe in letzter Zeit, hat völlig verdient die Oscars bekommen !!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fkfilmkritik

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Haggis meint wohl in jeder Szene den Zuschauer ertappt zu haben. Ja, wir alle haben doch Vorurteile gegen jeden. Der Waffenhändler verkauft nicht gerne seine Produkte an Arabers, das Frauchen traut ihrer dunkelhäutigen Putzfrau nicht und die Polizisten wollen extra Schwarze irgendwie drankriegen. Die Moralkeule die Haggis schwingt scheint dem nächsten Darsteller beinahe jeden Moment buchstäblich vor den Kopf zu schlagen. Das ganze ist zu dem noch höchst kitschig, mit unpassender Musik und viel Zeitlupe in Szene gesetzt, als wäre in dem Film in jeder zweiten Szene ein Show-Down. Die Klischees bahnen sich an und fehlen wirklich in keiner Szene. Den Zusammenhang der Geschichten scheint sich der Drehbuchschreiber hier zu erzwingen so, dass dann noch eine ganze Story über das selbe Thema entsteht bei der leider nicht sonderlich viel Wert auf Unvorhersehbarkeit, Realen und einer originellen Botschaft gelegt wird. Gut, ich muss sagen mir ist es nicht immer wichtig, dass die Botschaft niegelnagelneu daher kommt, aber berühren kann mich ein Streifen dennoch wie "Requiem for a Dream" beweist. "L.A. Crash" verliert sich dabei aber noch in einem Ensemble von overacting Darstellern, einer großen Wichtigtuerei die dazu extrem dick aufträgt und der Erkenntnis dabei, dass eigentlich viele Probleme nicht auf Rassismus sondern den zum Teil wirklich dummen Aktionen der Protagonisten basieren.

"L.A. Crash" ist der bis dato schlechteste Oscargewinner den ich kenne. Ein weichgespültes, kitschiges und oft unbeabsichtigt komisches Drama mit dem Haggis versucht auf jeden Menschen mit dem Zeigefinger deuten zu können.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

TheCineast

Antwort löschen

Genau diese Punkte sind jene, welche einen Paul Haggis von einem Alejandro González Iñárritu unterscheiden!


dustyOn3

Antwort löschen

Wie Recht du hast.


son of the godfather

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

L.A Crash ist einer dieser Filme die ich liebe, auch wenn sie eigentlich immer ein unzufriedenstellendes Ende haben so leider auch hier. Man sollte diesen Film nicht mit der Erwartung angucken einen spektakulären plot vorzufinden sonst wird man schnell entäuscht werden (mein kleiner Bruder ;-). Es gibt keine übergreifende Story sondern es werden lauter kleine Geschichten erzählt, die aber derart gut miteinander verwoben sind das es eine wahre Freude ist immer mitzuverfolgen wer jetzt schon was mit welcher person erlebt hat und über welche ecken die sich noch kennen müssten. Leider ist das auch die einzige "Freude" den der Film schafft es den zuschauer mit den charakteren so stark mitfühlen zu lassen, dass man richtig depressiv werden müsste wenn man sich den Film öfter anschaut und als michael pena's kleine tochter auf die straße rennt zerreißt es einem schier das herz.Im nachhinein kommt man sich ganz schön überfahren vor aber man ist um einen wirklich klasse film reicher. Hat mich sehr stark an 21 gramm erinnert auch wenn ich L.A crash um längen besser finde

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mickey82

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Emotionaler Film - Spricht wichtige Themen an und überzeugt durch Kamera, Stil & Schauspieler

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Cowboy86

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn ich ehrlich bin, gefiel mir dieser Film von Anfang an überhaupt nicht. Mehr Klischees aus dem Rassismushandbuch könnten wohl kaum erfüllt werden. Jeder hasst jeden und alle handeln exakt ihrer Rolle entsprechend, so als ob aus der kleinen "in-film-sitcom" ein ganzer Film in Szene gesetzt wurde. Nirgendwo war eine "normale" Person in Sicht, der ganze Film und ganz Amerika besteht nur aus Rassisten. Dermassen übertrieben, dass ich mich nur noch nervte.
Aber dann auf einmal änderte sich alles. Damit meine ich nicht die zu erwartende Wendung des Films, sondern mich selber. Irgendwie schaffte es dieser klischeeüberhäufte Film, mich zu berühren. Ich bin grundsätzlich nicht sonderlich sentimental veranlagt, aber hier überkamen mich die Gefühle schlichtweg.
Vielmehr kann und möchte ich dazu gar nicht mehr sagen. Verdiente 8 Punkte für eine aussergewöhnliche Erfahrung und meine Empfehlung für einen schönen Filmabend.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Deine Meinung zum Film L.A. Crash

noch nicht bewertet