La Bohème
La Bohème (2008), AT/DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Drama, Musikfilm, Kinostart 23.10.2008
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
26 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Robert Dornhelm, mit Anna Netrebko und Rolando Villazón
Mitte des 18. Jahrhunderts leben vier Künstlerfreunde in einer armseligen Mansarde in Paris. Der schwärmerische Dichter Rodolfo, der temperamentvolle Ma ler Marcello, der fröhliche Musiker Schaunard und der abgeklärte, etwas brummige Philosoph Colline sind typische Bohemiens, die keinen Pfennig Geld, aber Lebenshunger haben. Am Weihnachtsabend beschließen die Vier, in ihrem Stammcafe Momus zu feiern und verlassen fröhlich ihre Wohnung. Nur Rodolfo bleibt zurück, um noch ein wenig zu lesen. Da klopft plötzlich die bildschöne, sehr kranke Nachbarin Mimi an die Tür, um Licht für ihre erloschene Kerze zu erbitten. Rodolfo und Mimi verlieben sich sofort, woraufhin er sie mit ins Cafe zu seinen Freunden nimmt. Zu der feiernden Gruppe stößt auch bald Musetta, die ehemalige Geliebte des Malers Marcellos, hinzu. Zwar ist sie in Begleitung ihres ältlichen Verehrers Alcindoro, verdreht aber trotzdem Marcello wieder den Kopf und die beiden werden ein Liebespaar. Feiernd verlässt die fröhliche Gruppe das Lokal. Ein Monat ist seit dem Weihnachtsabend verstrichen und die Stimmung ist trüb. Die traurige Mimi sucht den Maler Marcello auf, der sich mit seiner geliebten Musetta und Rodolfo in einem Gasthaus am Stadtrand aufhält. Sie beberichtet ihm, dass Rodolfo sie aus Eifersucht am Vortag verlassen hat und zieht sich zurück. Als Marcello kurz darauf seinen Freund zur Rede stellt, erfährt er, dass Rodolfo sich von seiner Geliebten trennen musste, da diese an einer Lungenkrankheit leidet und er ihr nichts außer bitterer Armut bieten kann. Mimi, die heimlich Rodolfos Geständnis mitgehört hat, möchte nun auch die Trennung, doch als sie sich verabschieden sollen, siegt die Liebe über die Vernunft, und die beiden gestehen sich noch einmal ihre Liebe, während der eifersüchtige Marcello und die kokette Musetta im Hintergrund fürchterlich streiten. Im vierten und letzten Akt der Oper sitzen Rodolfo und Marcello betrübt und voller Liebeskummer in ihrer Mansarde und versuchen zu arbeiten. Mimi hat sich nun doch von Rodolfo getrennt und auch Musetta ist ihrem Geliebten nicht treu geblieben. Schaunard und Colline schaffen es zwar durch Tanz und Maskerade, die beiden Liebeskranken aufzuheitern, doch erlischt die ausgelassene Stimmung abrupt mit Musettas überraschendem Auftreten. Sie bringt die sterbende Mimi mit, die sich wünscht, ihre letzten Stunden mit Rodolfo verbringen zu können. Während die Freunde in der Stadt nach einem Arzt suchen, erinnern sich die beiden zum letzten Mal ihrer Liebe. Als die Gruppe in die Mansarde zurückkehrt, stirbt Mimi, und Rodolfo bricht verzweifelt zusammen.
Cast & Crew
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Robert Dornhelm
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Anna Netrebko
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Rolando Villazón
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Nicole Cabell
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George von Bergen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcello
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Adrian Eröd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schaunard
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Vitalij Kowaljow
Regie
Schauspieler
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Ioan Holender
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alcindoro
- Genre
- Melodram, Musikfilm
- Zeit
- Weihnachten
- Handlung
- Art House-Film, Bohème, Kurtisane, Künstler, Liebe, Roman, Tuberkulose, Weihnachten
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Romantisch, Traurig
- Mitmachen
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Filmdetails La Bohème
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Kritiken (2) — Film: La Bohème
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«La Bohème» ist ein musikalisch tadelloser, formal etwas biederer Opernfilm.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenNun möchte man zwar Robert Dornhelm, der Puccinis "La Bohème" mit den Kultstars Anna Netrebko und Rolando Villazón filmisch umgesetzt hat, nicht mit einer so musiktheatererfahrenen Persönlichkeit wie Walter Felsenstein auf eine Stufe stellen. Herausgekommen ist gleichwohl ein allemal ergreifendes Liebesdrama, bei dem die russische Diva und der mexikanische Startenor ihrem Ruf als Traumpaar gerecht werden und dank herrlichen historischen Kostümen und ebenso prächtiger Ausstattung viel fürs Auge geboten wird.
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Kommentare (5) — Film: La Bohème
Kommentar schreibenmanitu17 2010/02/08 12:13:16
Kommentar löschenwill sehen! Das war Live schon der HAMMER schlecht hin!
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Schlegel 2010/01/03 01:12:01
Kommentar löschenOper ist in Wien und Salzburg eigentlich eine Art Musikantenstadl fürs gehobene Bürgertum: konservativ bis zum Abwinken, die Stars immer in der Klatschpresse. Dass die ältliche Netrebko eine krasse Fehlbesetzung für die Mimi ist, fällt also nicht weiter ins Gewicht. Im Gegenteil, "La Bohème" ist ihr Vehikel - und Villazons. Entsprechend überraschungsarm bleibt die Inszenierung. Alles ist genauso, wie man sich "La Bohème" eben vorstellt. Dornhelm bebildert ohne wirkliche Bilder zu finden, wie bei einem besseren TV-Film. Aber das Licht ist schön. Und natürlich die Musik. Wer Puccini mag, kommt auf seine Kosten. Ich mag Puccini. Die schönste Einspielung bleibt für mich aber die unter Arturo Toscanini von 1946. Dessen Auto stand im Parkverbot.
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Marie Krolock 2009/12/28 17:59:16
Kommentar löschenSehr sehr sehr schön! Anna und Rolando singen traumhaft. Die Kulissen sind toll. Die Geschichte rührend. Nur zu empfehlen!
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annaberlin 2009/12/14 16:18:42
Kommentar löschenSchööööööööööööööön habs mir gleich auf DVD gekauft. I Love Oper.
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jannis 2009/12/14 16:54:31
Antwort löschenIch nich!
annaberlin 2009/12/15 14:47:04
Antwort löschenOper ist super, du doofer Entwickler! Oper = Mein Opa.
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jannis 2009/12/15 14:51:05
Antwort löschendeiner auch????
annaberlin 2009/12/16 13:09:03
Antwort löschenoda? opa! odda opär. oper. oba.
lucie 2008/10/29 22:12:18
Kommentar löschenNach Carmen und La Traviata ist La Bohéme die dritte gelungene Opernverfilmung und ich habe zum Schluß geheuelt wie es sich gehört. Auch Mimmi ist wie damals Violetta ganz "wunderbar gestorben", einfach schön. So hat es sich Herr Puccini bestimmt auch vorgestellt. Sicher waren einige Regiefehler zu sehen, doch diese grandiosen Stimmen tragen über jede kleine filmische Unebenheit hinweg. Also, hingehen, anschauen und schöööööööööööööön ist es.
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