The Key to Reserva
The Key to Reserva (2007), Laufzeit 9 Minuten, Thriller, Kriminalfilm
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von Martin Scorsese, mit Simon Baker und Martin Scorsese
Es handelt sich um Internet-Werbespot und Hitchcock-Hommage in einem: Scorsese verfilmt ein unveröffentlichtes Hitchcock-Drehbuch in dem die vorletzte Seite fehlt und wirbt zugleich für einen spanischen Sekt…
VorspannZunächst ist Scorsese während der Dreharbeiten zu dem folgenden Kurzfilm zu sehen. Anschließend sehen wir ihn im Gespräch: er erzählt, dass er ein nie veröffentlichtes Drehbuch Alfred Hitchcocks nachdrehen möchte. Leider fehlt die vorletzte Seite des Skripts…
HauptteilDann folgt ein Vorspann in Hitchcock-Manier, der wie der ganze Film mit der typischen Filmmusik Bernard Herrmanns unterlegt ist. Es kommt zugleich die bekannte Hitchcock-Atmosphäre auf.
Die erste “richtige” Filmszene zeigt eine Geige im Zoom. Die Kamera bewegt sich langsam zurück, der Zuschauer sieht den Geigenspieler, das gesamte Orchester, die Carnegie-Hall (Anspielung auf die Royal Albert Hall) und schließlich eine verschlossene Tür im Vorraum des Saals.
Aus dieser tritt ein Mann (Simon Baker), der mit einem Holzkasten die Treppe hocheilt. Er betritt eine Loge und sucht panisch nach etwas. Schließlich entdeckt er in der Glühbirne einen kleinen Schlüssel.
In dem Saal bleibt sein Verhalten nicht unbemerkt: eine Frau (Kelli O’Hara) blickt immer wieder nach oben. Auch der Violinist vom Anfang beobachtet das Geschehen, verspielt sich und eilt schließlich von der Bühne als der Mann neben der Frau im Saal ihm ein Zeichen gibt.
Zeitgleich zertritt der Mann die Glühbirne. Als er sich aufrichtet, wird er von hinten mit einem Geigenbogen erwürgt, kann sich jedoch mit der zerbrochenen Glühbirne zur Wehr setzen und den Mörder niederstrecken. Dieser droht über die Loge fallen und hängt über dem Zuschauerraum. Der Mann versucht zu helfen, doch da fällt der Violonist auf die Zuschauerreihen und ist tot.
Das Publikum eilt aus dem Saal und auch die Frau verlässt mit ihrem Mann den Ort. Währenddessen öffnet der Mann die Flasche und sieht am Korken den Aufdruck “Top Secret”.
Da die folgende Szene im Skript fehlt, gibt es hier einen harten Schnitt: Scorsese wird eingeblendet, der erklärt, dass genau die entscheidende Szene fehlt.
Die letzte Szene zeigt, wie die Polizei jemanden abführt und den Mann und die Frau, die mit dem Sekt anstoßen und sich küssen.
NachspannIn der Schlussszene zoomt die auf den noch einige Bemerkungen machenden Scorsese gerichtete Kamera langsam ab und gibt den Blick frei auf schwarze Vögel, die vor dem Fenster und auf den ganzen umliegenden Häusern sitzen. Ein deutlicher Verweis auf Die Vögel…
Wissenswertes
Schnitt und Ton werden dem Meister nachgeahmt: es entsteht die typische Hitchcock-Stimmung
Die Sekt-Firma stellte nur die Bedingung, dass eine Sektflasche und ein “Toast” in dem Film auftauchen müssen
Das nie verfilmte Hitchcock-Drehbuch gibt es gar nicht, Scorsese erfand es nur aus dramaturgischen Gründen
Das Kleid der Frau ist dem Eva Maria Saint in Der unsichtbare Dritte nachempfunden
Auch der Sturz aus der Loge und der anschließende rettende Griff erinnern stark an Der unsichtbare Dritte
Weiterführende Informationen
Informationen zu Regisseur Martin Scorsese
Informationen zu Alfred Hitchcock
Weitere Informationen im Internet
Link zum Film (engl.)
Seite der Sektfirma Freixenet
Quellen
Weitere Informationen zum Film (engl.)
Artikel in der Sueddeutschen
Cast & Crew
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Martin Scorsese
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Simon Baker
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Martin Scorsese
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Regie
Schauspieler
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm
- Handlung
- Glühbirne, Mord, Oper, Orchester, Schlüssel, Sturz, Vogel
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Filmdetails The Key to Reserva
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