La La Land - Kritik

La La Land

US · 2016 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 0 · Musikfilm, Drama, Komödie · Kinostart
Du
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    La La Land - Der Titel suggeriert es bereits: der Film ist "so lala". Aber kein Wunder, dass der Film bei den Oscars abgeräumt hat. Die Amis lieben doch solche kitschigen Romanzen mit viel Show. Und dann spielt es auch noch in Hollywood, dem Land der Träume. Nun gut, ich war dann auch recht schnell im Träumeland, als ich den Film sah...zzz....

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      Otto Normal 07.09.2017, 06:58 Geändert 08.09.2017, 00:58

      Den Film haben sie wohl extra gedreht, um zu zeigen, daß Hollywood keine Musicals und keine Liebesfilme mehr kann. Die Dialoge sind hölzern (geschaut: Deutsche Version), die Schauspieler sind leere Hüllen, insbesondere die weibliche Heldin besitzt keinerlei Eigenschaften. (Ach doch, eine fällt mir ein: Sie fährt einen Prius. Haha.) Ich gestehe dem Film zu, daß das vermutlich Absicht ist, damit man sich selber in die Figuren hineinprojizieren kann. Aber wozu?
      Und warum wird eigentlich die Trennung des angeblichen Traumpaares nicht erklärt; warum geht sie zum, im Rahmen der Plot-Krücke, falschen Mann? Sehr unplausibel alles.
      Fazit: Der Schinken ist leider langweilig. Wenn schon Musicals, dann die von damals. Oder die aus Bollywood. Die sind zwar noch kitschiger, aber wenigstens nicht so gottverdammt seelenlos. Und wenn jemand etwas über den hier nur vorgeschobenen Jazz und das dazugehörige Elend erfahren will, der schaue besser "Jazzclub" von Helge.

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        Meine Güte! Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht um diesen Film zu beenden. Das sagt eigentlich schon alles. Danke, aber da schau ich mir lieber noch einmal Whiplash an.

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          Copacabanasun 22.08.2017, 15:09 Geändert 22.08.2017, 15:14

          Runter von 5 auf 4 Pkt.
          .
          "La La Land" bleibt auch nach der 2. Sichtung, im wachen Zustand, für mich: la-la-langweilig.
          Das Szenenbild und die Musik finde ich sehr schön, und gelungen.
          Die Figuren, sowie die Handlung sind jedoch, nicht interessanter geworden.
          Diese zwei wichtigen Elemente, geben mir nichts, was mich mitfühlen lassen könnte.
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          Fazit: Für mich bleibt, "West Side Story" die Nummer Eins.
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          (>_<

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            Also, ich verstehe nicht, was Viele an Ryan Gosling finden. Der hat nur einen Gesichtsausdruck.

            Ansonsten: Ein sehr schönes Märchen. Gerade in den ersten beiden Dritteln gefallen auch die farbliche Szenengestaltungen.

            Leider wiederholt sich dann das musikalische Thema zu häufig - da waren Filmmusicals wie "Moulin Rouge" deutlich abwechslungsreicher.

            • Belanglos, Inhaltsleer, Darsteller die sehr schnell an ihre Grenzen stoßen (sowohl gesanglich als auch tänzerisch), Musik die man gleich wieder vergisst.

              Unter dem Titel "La La Land" hatte ich mir eigentlich einen kunstvollen und farbenfrohen Film vorgestellt. Das farbenfrohe kann ich gerade noch so gelten lassen aber kunstvoll ist hier nichts. Ich bin kein großer Fan von Emma Stone und Ryan Gosling und dieser Film hat mir mal wieder bewiesen warum das so ist. Eine Chemie zwischen den Protagonisten war nicht vorhanden, wobei mich Ryan Gosling noch etwas mehr überzeugen konnte als Emma Stone, was mich ehrlich gesagt sehr überraschte. Die Story ist nichts neues nur etwas anders verpackt, was das ganze aber nicht besser macht.

              Ich kann bei vielen Filmen die Euphorie verstehen auch wenn ich selber den Film nicht mag aber bei "La La Land" kann ich weder die hohe Bewertung hier auf MP oder auf sonstigen Seiten verstehen und schon gar nicht die ganzen Nominierungen und gewonnenen Preise?!

              Es fällt mir wirklich schwer den Film mit Punkten zu bewerten. Als Hassfilm kann ich ihn nicht gelten lassen, da der Film einfach zu belanglos dafür ist.

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                Ich kann mit Musicals oder Romanzen im allgemeinen nichts anfangen und Ryan Gosling fand ich eine zeitlang ganz gut, aber mittlerweile kann ich ihn nicht mehr sehen. Trotzdem hat mich der Film ausreichend gereizt, dafür sogar ins Kino zu fahren, und ich war ehrlich gesagt ziemlich geflasht.

                Die Liebesbeziehung zwischen den beiden Hauptfiguren ist eigentlich nur Aufhänger für eine - ja, zugegeben - märchenhafte Geschichte, wobei der Autor plottechnisch den beiden Personen auch reichlich Steine in den Weg wirft, sowohl privat als auch beruflich und es somit durchaus spannend und unterhaltsam macht.

                Ob man einen Film langweilig oder unterhaltsam findet, liegt sicher im Auge des Betrachters, aber ich fand, dass es hier keinen einzigen Durchhänger gab und empfand La La Land auch von der Länge her genau richtig.

                Das Bild von L.A., welches Chazelle hier zeigt, ist natürlich eine Phantasievorstellung und hat mit der Realität wenig zu tun. Ich finde, das passt aber genau zu der Story und musste so sein. Das ist keine Reise-Doku über Südkalifornien, sondern ein Kinofilm!

                Der Schnitt und die Kamera in Abstimmung mit der Musik sind handwerklich perfekt und einfach nur ein Genuss. Auch die Idee mit der Montage im letzten Teil des Films, als Mia (Achtung, evtl. Spoiler) in Sebastians Bar kommt und sie sich in ihrer Phantasie ausmalt, wie es auch hätte weitergehen können, fand ich absolut genial.

                Vielleicht würde ich in ein paar Jahren mit etwas Abstand weniger Sterne vergeben, aber aktuell ist es die volle Punktzahl.

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                  J.F.Lannister 06.08.2017, 01:57 Geändert 06.08.2017, 01:57

                  La La Land - Visual Echoes:

                  Eine Gegenüberstellung von "La La Land" und seinen filmischen Vorbildern.

                  https://www.youtube.com/watch?v=Wpvg8Tm0IJY

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                    Dieser Ryan Gosling ist so ein Angeber...

                    Ein schöner Musikfilm, den Hollywood verklärt. Trotzdem, der Film ist schön. Ein trauriger Blick auf Wunsch und Wirklichkeit. Beeindruckend war das letzte Vorstellungsgespräch.

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                      La La Land,

                      Ein Film über die LIEBE,
                      Ein Film über HOLLYWOOD,
                      Ein Film über GLAMOUR,
                      Ein Film über den AMERIKANISCHEN TRAUM,
                      Ein Film über JAZZ und BARS,
                      Ein Film über MUSIK,
                      Ein Film über TANZEN,
                      Ein Film über SCHAUSPIEL,
                      Ein Film über THEATER,
                      Ein Film über ENTTÄUSCHUNG,
                      Ein Film über ERWACHSEN WERDEN,
                      Ein Film über KIND SEIN,
                      Ein Film über ZIELE,
                      Ein Film über TRÄUME,
                      Ein Film über DEN UNTERSCHIED ZWISCHEN BEIDEN,
                      Ein Film über FAMILIE ALS RÜCKHALT,
                      Ein Film über das ALLEINSEIN,
                      Ein Film über SCHMERZ,
                      Ein Film über JAHRESZEITEN,
                      Ein Film über FARBEN und KONTRASTE,
                      Ein Film über ÄSTHETIK,
                      Ein Film über LACHEN UND WEINEN,
                      Ein Film über SPONTANITÄT und PLÄNE,
                      Ein Film über STEPPEN,
                      Ein Film über PARTYS,
                      Ein Film über ARROGANZ,
                      Ein Film über VERBLENDUNG,
                      Ein Film über IKONEN,
                      Ein Film über ERINNERUNGEN,
                      Ein Film über VERGANGENHEIT, GEGENWART und ZUKUNFT,
                      Ein Film über den FILM,
                      Ein Film über das KINO,

                      EIN FILM DER GROßEN FILMKUNST.

                      Möchte niemanden zu nahe treten, aber wer diesen Film nicht liebt, der hat den Film als Gattung noch nie verstanden.

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                        hipsu 19.07.2017, 02:03 Geändert 19.07.2017, 02:03

                        Tanzen, singen, klatschen - kann man machen, muss man aber nicht. 5/10

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                          J.F.Lannister 18.07.2017, 23:39 Geändert 18.07.2017, 23:54

                          Manchmal kann das Leben schon sehr ironisch sein. Erst neulich wurde mir in frenzy_punks "Fragen ohne Antwort"-Blog die Frage gestellt, welchen Film ich mir kein zweites Mal ansehen, ihn aber dennoch jedem weiterempfehlen würde. Eine Antwort darauf hatte ich nicht. Jetzt schon.

                          Zwar trifft auch "La La Land" nicht zu 100% den Kern der Sache, weil er als Musicalfilm schon etwas speziell ausfällt, nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass jeder einmal den Versuch wagen sollte. Ja, man wird so einige hochkitschige "Friede, Freude, Eierkuchen"-Lieder über sich ergehen lassen müssen, die zu Beginn des Weiteren etwas aufgesetzt wirken und sich nur holprig in die Handlung einfügen. Das bessert sich mit der Zeit allerdings und aus Dialog- und Liedszenen entwickelt sich ein harmonischer Fluss. Nichtsdestotrotz denke ich, dass sich diese Dramödie komplett ohne Musicaleinlagen bedeutend besser hätte enthalten können.

                          Warum sollte man also den Versuch wagen? Weil uns Damien Chazelle mit "La La Land" ein äußerst reifes und weises Traumfabrikmärchen präsentiert! Gekonnt erweckt er, unterstützt durch das Traumpaar Gosling und Stone, den Glanz Hollywoods und den Traum des kleinen Mannes bzw. der kleinen Frau vom großen Showgeschäft zum Leben, verwehrt sich letztendlich jedoch gegen ein Happy End, welches dem Film ansonsten den Todesstoß verpasst hätte. Stattdessen lehrt uns Chazelle bittersüß, dass man im Leben sehr wohl träumen darf und auch soll, es aber eben nicht jeder Traum in Erfüllung gehen wird. Dies gelingt ihm auf subtile Art so gut, dass ich mich auf dem Heimweg mit Dur-Musik aufmuntern musste und ich jetzt beim Schreiben immer noch daran zu fressen habe.

                          Solche Filme geben mir persönlich ziemlich viel, weil sie als Spiegel meines eigenen Lebens fungieren und mir zeigen, dass es auch im Leben anderer Menschen nicht immer rund läuft. Im Moment bin ich emotional zwar geplättet, kann auf diesem Tief jedoch aufbauen und mich leichter dazu ermuntern, mein eigenes Leben selbst zu verbessern. Und so habe ich mich vorhin nach dem Kino zum Essen nicht in mein Zimmer zurückgezogen, sondern mich in der Küche mit zwei Mitbewohnern unterhalten. Ein glückseliges Happy End hätte diesen Effekt wahrscheinlich nicht oder zumindest nicht in diesem Ausmaß erzielen können.

                          7-10/10 Punkten. Je nachdem, wie gut man mit den Musicaleinlagen klarkommt.

                          Und weil es gerade zufällig aus meiner Anlage ertönt, mir wohlig um die Seele streichelt und musikalisch sowie inhaltlich nicht besser passen könnte:
                          Louis Armstrong - We Have All The Time In The World

                          https://www.youtube.com/watch?v=RMxRDTfzgpU

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                            Man muss Musicals mögen. Ich konnte ihn nicht mal zu Ende sehen

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                              Toll gespielt
                              Toll gesungen
                              Toll getanzt
                              aber mir persönlich ist er zu
                              La La Langweilig

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                                vorhersage 7
                                bewertung 4
                                ich mag keine musicals

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                                  Für mich eigentlich eine klare 7er-Wertung, der Barjazz und die Melancholie gegen Ende hin ringen mir dann aber noch ein Pünktchen ab. Hab mal gehört, Gosling hätte sich für diesen Film das Klavierspielen beigebracht. Kann ich mir irgendwie nicht ganz vorstellen.

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                                    RicoRoyal 22.06.2017, 07:12 Geändert 28.06.2017, 20:40

                                    Schon die Eingangssequenz macht deutlich: Hier wurde schamlos geklaut. Und zwar nicht bei der "West Side Story" oder anderen amerikanischen Musicals, denn das hätte ja jeder sofort bemerkt, sondern bei Jacques Demys einzigartigem "Les Demoiselles de Rochefort" und noch mehr bei "Les Parapluies de Cherbourg".

                                    Nur sind halt Demys Filme eine Liga für sich, während "La La Land" nie übers Mittelmaß hinauskommt - was nicht zuletzt an der desaströsen Fehlbesetzung Ryan Goslings liegt, den ich noch nie so farblos erlebt habe. Außerdem kann der Mann leider weder singen noch tanzen. Letzteres hat man mit zahllosen Schnitten während der Tanz-Sequenzen zu vertuschen versucht. So muss Emma Stone das FIlmchen halt ganz allein über die zwei Stunden stemmen. Immerhin gab's dafür ja einen Oscar - so gesehen hat sich der Aufwand wenigstens für sie gelohnt.

                                    Wenn man sich schon so offensichtlich bei Klassikern bedient, hätte Herr Chazelle wenigstens bei der Bildsprache ein wenig nacheifern können, doch leider - und das ist unverzeihlich - ist ihm wirklich gar nichts eingefallen, zéro. Domage.

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                                      Canis Majoris 21.06.2017, 14:22 Geändert 21.06.2017, 14:23

                                      Bei der Erstsichtung sprang kein Funke rüber, außer La-La-Lass-mich-in-Ruhe, du merkwürdiger Film!

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                                        Genialer Musical-Streifen mit Ohrwurmgarantie.
                                        Ryan Gosling als Jazz-Musiker und Emma Stone als Schauspielerin, versuchen ihren großen Traum in Los Angeles zu verwirklichen. Großartige Musik, tolle Schauspieler und wunderschöne Bilder.
                                        Wiedereinmal beweist Damien Chazelle, was für ein unglaublich begabter Regisseur er doch ist.
                                        Klare Empfehlung.

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                                          Diese Wertung ist eher persönlicher Natur und von daher ziemlich subjektiv. Vielleicht gebe ich dem Streifen irgendwann noch mal eine Chance aber ich habe ihn nun knapp vor der Hälfte unterbrochen. Irgendwie hat mich La La Land überhaupt nicht gepackt und das obwohl mir hier eine 8er Bewertung vorhergesagt wurde. Tja vielleicht hab ich zu früh unterbrochen und sowas mache ich eigentlich auch nicht aber mir war es bisweilen einfach zu kitschig um es auf den Punkt zu bringen. Die 6 Punkte gibt es von mir wegen der sicherlich guten Aufmachung und der Kamera. Emma Stone spielt recht gut, Ryan Gosling ist Geschmackssache denke ich und eher nicht so mein Fall.

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                                            Meine Punktebewertung hat das Prädikat "uninteressant". Dieses Prädikat ist veritabel bezüglich meines Gesamteindruckes dieses prämierten Films.
                                            Natürlich sind Fotografie und Set des Films vorzüglich. Dennoch fehlt es dem Film an berührender Story und an Charme. Emma Stone hat leider in dem von mir ansonsten durchaus geschätzten Ryan Gosling keinen gleichwertigen Partner. Ein Knistern zwischen den beiden Protagonisten vermochte ich nicht auszumachen. Zudem sind beide sängerisch leider arg limitiert, so dass manche Gesangseinlage schon Anlass zum Fremdschämen gab. Bei aller Opulenz der Bilder, mit denen sich Hollywood hier selbstverliebt feiert, lautet mein Fazit: Aus den Augen, aus dem Sinn!

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                                            • 1 .5

                                              Ich hasse Musicals aus tiefster Seele und Überzeugung, auch wenn er 46 Oscars bekommen hätte, es ist wie es ist. Eigentlich habe ich ihn mir nur wegen Emma Stone angetan, ich liebe sie und kann nichts dafür.

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                                                mary.werner.5203 12.06.2017, 09:03 Geändert 12.06.2017, 11:34

                                                Mich konnte "La La Land" leider nicht so wirklich begeistern, und das obwohl ich ein gutes Gefühl hatte, was den Film anging, da ich auch die Trailer sehr gut fand, und mit Emma Stone, eine meiner Lieblingsschauspielerinnen dabei war. Als heißer Oscar-Preisträger war ich also mehr als gespannt auf den Musical-Film.

                                                Ich muss sagen, das "La La Land" mich sehr enttäuscht hat, die Musik ist klasse, keine Frage. Und auch bietet der Film eine tolle Optik und Bilder die sehr schön anzusehen sind. Aber so richtig in seinem Bann ziehen konnte mich "La La Land" nicht. Dazu ist die Story viel zu langweilig erzählt.

                                                Was mich zudem irritiert hat, waren die Smartphones die des öfteren zum Einsatz kamen, da der Film mehr dieses 40er/50er Jahre Flair hat. Das hat für mich so absolut nicht gepasst, und irgendwie die Atmosphäre total kaputt gemacht.

                                                Und dann dieses unglaublich frustrierende Ende indem Mia 5 Jahre später mit einem anderen Mann verheiratet ist und mit ihm ein Kind hat, und Sebastian immer noch allein ist und einen eigenen Jazz-Club hat.. Da fragt man sich als Zuschauer doch wirklich was das soll?! Warum eine Liebesgeschichte der beiden im ganzen Film über aufbauen wenn sie am Ende merken das sie doch nicht zusammenpassen und eigene Wege gehen. Somit war diese Love-Story meiner Meinung nach ziemlich sinnlos. Andere mögen dieses Ende vielleicht gut finden das sie die Karriere vorziehen und die Beziehung der beiden nicht funktioniert. Aber wahrscheinlich konnte ich mich da auch nicht so gut in beide Charaktere hineinversetzen, weil für mich selbst die Liebe und Familie viel mehr zählt als sich seinen Karrieretraum zu verwirklichen.

                                                Emma Stone hat mich schauspielerisch zwar mehr überzeugen können als Ryan Gosling, allerdings war mir Gosling's Figur weitaus sympathischer. Was ich vorallem gegen Ende so empfand. Mia konnte und wollte kein gemeinsames Leben mit Sebastian aber mit einem anderen wohlhabenderen Kerl, das ließ sie ziemlich oberflächlich und unsympathisch auf mich wirken.

                                                "La La Land" ist für mich eine der großen Enttäuschungen. Da hätte ich wirklich mehr erwartet, dafür das es ein Oscar-Film ist.

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                                                  Puh. Bin immer noch hingerissen - oder niedergeschlagen. Ich kann mich nicht entscheiden. Die Erwartungshaltung zu diesem Film war ja immens... Nun bin ich leicht ernüchtert.
                                                  -Achtung Spoiler-
                                                  Also Emma Stone ist Zucker, die Musik wunderschön, die Atmosphäre stimmt - aber was stimmt nicht mit dem Film?
                                                  Es geht um ...Nichts! Der Film behauptet zwei Menschen die ihren Platz im Leben suchen, sich finden...dann wieder nicht, dafür aber dann doch den (beruflichen) Platz. Das reicht mir persönlich an Handlung nicht für 2 Stunden.Die Atmosphäre fängt das nicht alles auf. Ausserdem ging mir Ryan Goslings knurrige Laune bereits nach 20 Minuten auf die Nerven, da war keine Entwicklung. Emma Stone durfte ihr komplettes Schauspiel-Repertoire zeigen, kein Wunder dass sie oscarprämiert nachhause ging. Erwähnte ich, dass sie Zucker ist? Ich gebe dem Film trotzdem wohwollende 7 Punkte: Für die Musik... für die Momente als der Film mal nicht langweilig war und ich fast Tränen in den Augen hatte... für die tolle Emma (sorry Ryan)... und für die Liebeserklärung an die Kunst und an die Träume.

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                                                  • 5
                                                    AliceInWonderLand 10.06.2017, 19:01 Geändert 10.06.2017, 19:02

                                                    Mir hat der Film nicht gefallen. Die Musicalnummern waren ganz nett ("City of Stars" hat mir gut gefallen) und auch das nächtliche LA wurde wirklich sehr schön eingefangen. Handwerklich ist der Film also gut gemacht.
                                                    Aber die Story war einfach nur seicht und voller Kitsch, was meinetwegen gewollt sein kann, aber dafür hat sich der Film dann doch zu ernst genommen. Es ist ja schön und gut alte Musicalfilme zu zitieren - aber ist das wirklich eine so großartige Leistung sich aus ikonischen Filmszenen anderer Werke zu bedienen? Zumal die Hauptdarsteller wirklich nicht tanzen und singen können...
                                                    Enttäuscht war ich übrigens über Emma Stones Leistung. Mir ging es bei der Sichtung wie damals bei "Silver Linings Playbook": ich kann weder den Hype um den Film, noch den Hype um die Leistung der Hauptdarstellerinnen verstehen. Ich kenne nicht viele Filme mit Emma Stone, hatte eine wirklich neutrale Einstellung zu ihr, aber sie hat mich nicht überzeugt. Da fand ich die Leistung von Ryan Gosling besser und den kann ich, das geb ich zu, normalerweise nicht leiden. Deshalb scheint mir der gewonnene Oscar eher mit der Person Emma Stone zusammenzuhängen, als mit der Schauspielerin Emma Stone.