La vida loca - Die Todesgang

La vida loca (2008), FR/MX/ES
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 21.01.2010

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7.5 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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9 Kommentare
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von Christian Poveda,

Der Film handelt von den “Maras”, einer Gruppe von kriminellen, in Gangs organisierten Jugendlichen, die in El Salvador nach dem Beispiel amerikanischer Gangs in Los Angeles für Angst und Schrecken sorgen. Christian Poveda, der Regisseur des Films, wurde im September 2009 bei El Salvador erschossen, es wird vermutet, daß ein Zusammenhang zwischen seinem Tod und diesem Dokumentarfilm besteht.


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: La vida loca - Die Todesgang

Nino Klingler: critic.de

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Povedas Darstellung der Gangwelt und seine Haltung gegenüber ihren Protagonisten zeichnet sich durch eine verwirrende Intimität aus, die die Grenzen zwischen Inszenierung und Sujet bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen lässt. Poveda führt keine Interviews, er lässt keine Experten zu Wort kommen, keine Statistiken illustrieren die Verhältnisse, es gibt keine Kommentare. Dabei gelingt ihm eine fast unmöglich erscheinende Balance zwischen dem Blickwinkel des Außenseiters und unfasslicher Nähe zu den Menschen der Mara 18.

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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst

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8.0Ausgezeichnet

Die eigentliche Tragik von „La Vida Loca“ verrät erst der Abspann: Christian Poveda wurde am 2. September 2009 in einem Vorort von San Salvador auf offener Straße erschossen. Sein Film wird so zum Testament, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (7) — Film: La vida loca - Die Todesgang

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freakualizer

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Bewertung7.5Sehenswert

Heftig! ...

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Skar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ohne einen Erzähler kommen hier Mitglieder der gefährlichsten südamerikanischen Gangs zur Sprache. Unglaublich packender Film, der einem die harte Realität der armen und leidenden Bevölkerung vor Augen führt. Und statt sich gegenseitig zu helfen, damit alle ein besseres Leben führen können, schlachten sich die Gangmitglieder gegenseitig wie Tiere ab, ohne, dass sie selbst noch wissen, warum sie eigentlich kämpfen. Besonders tragisch ist es, dass eine Hauptperson des Films stirbt und auch der Regisseur wenige Jahre später bei Recherchen für einen neuen Film über Gangs von ebenjenen getötet wurde. Absolut sehenswert!

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Ticallion

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Bewertung7.5Sehenswert

Das besondere an diesem Dokumentarfilm ist der Verzicht auf jegliche Kommentare oder Interviews. So kann der Zuschauer einfach tiefer eintauchen in die Geschehnisse.
Bei Dokumentarfilmen ist ja immer das Problem, was ist Inszenierung und was nicht. Sollte hier alles der Realität entsprechen, so gelang es dem Regisseur wirklich nah am Gangleben teilzuhaben, was auch ein Grund für seine Ermordung gewesen sein könnte.

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aLwauCino

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Bewertung7.0Sehenswert

Packende Doku!

Erschreckend, traurig und nur die Wahrheit!
Der Macher musste mit seinem Leben zahlen um der Welt dieses Geschehen zeigen zu können..

Rest in Peace - Christian Poveda

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NiboraC

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Dokumentation. Christian Poveda - Rest in Peace.

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Tobias

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Bewertung7.5Sehenswert

Erschreckender Dokumentarfilm, dessen Wirklichkeit noch viel erbärmlicher, trostloser, gewalttätiger und sinnloser ist als die fiktive Variante, inszeniert im Debutknaller "sin nombre".

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Jonni

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem ich "Sin Nombre" gesehen habe, bin auf die Dokumentation "La Vida Loca" wirklich gespannt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Jonni

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auf den schöner Hofer Filmtagen in Oberfranken...


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Geht mir genauso!


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