Laconia
Laconia (2010), Laufzeit 178 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Katastrophenfilm
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von Uwe Janson, mit Andrew Buchan und Ken Duken
1942 wird das zum Truppentransporter umfunktionierte Luxus-Passagierschiff Laconia auf der Heimfahrt nach Liverpool vor Afrikas Küste vom deutschen U-Boot U-156 unter Führung des Kommandanten Hartenstein (Ken Duken) mit zwei Torpedos abgeschossen. Anstatt die Überlebenden ihrem sicheren Tod zu überlassen, nimmt das U-Boot die Allierten, unter ihnen der Dritte Offizier (Andrew Buchan) und die Zivilistin Hilda Smith (Franka Potente Buchan (Andrew Buchan)”:/people/andrew-buchan, sowie über eintausendachthundert italienische Kriegsgefangene, die als menschlicher ballast dienten, auf. Während die Deutschen auf Unterstützung warten, wird das U-Boot von einem amerikanischen Bomber attackiert und ist gezwungen, abzutauchen. Wieder sterben viele Menschen, bevor die Schiffbrüchigen endgültig gerettet werden können.
Der Untergang der Laconia beruht auf wahren Begebenheiten.
Der Untergang der Laconia ist eine deutsch-britische Koproduktion des deutschen Regisseurs Uwe Janson, der u.a. TV-Filme wie Werther oder Peer Gynt in Szene setzte. Hauptdarsteller Ken Duken stammt zwar aus Deutschland ist aber wie Kollegin Franka Potente auch in vielen internationalen Produktionen wie Inglourious Basterds oder Powder Girl zu sehen.
Cast & Crew
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Uwe Janson
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Andrew Buchan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mortimer
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Ken Duken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Werner Hartenstein
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Franka Potente
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Brian Cox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Sharp
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Matthias Koeberlin
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Thomas Kretschmann
Regie
Schauspieler
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Lindsay Duncan
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Morven Christie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Laura Ferguson
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Jodi Balfour
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Fullwood
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Nicholas Burns
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Coutts
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Ciarán McMenamin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Declan McDermott
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Lenny Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Hardacre
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Matthew Aubrey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Williams
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Ludovico Fremont
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Di Giovanni
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Paul Hilton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Bates
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Jacob Matschenz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mannesmann
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Jörg Malchow
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Oscar Brown Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Waldemar
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Nikolai Kinski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Drexler
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Christian Serritiello
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) diverse Figuren
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Alan Bleasdale
- Genre
- Kriegsfilm, Katastrophenfilm
- Zeit
- 1942, Zweiter Weltkrieg
- Handlung
- U-Boot, Zivilcourage
- Stimmung
- Berührend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Laconia
Trailer zum Film Laconia
Leider haben wir noch keinen Trailer.

















Kommentare (5) — Film: Laconia
Kommentar schreibenfabel 2011/11/06 23:10:57
Kommentar löschenWährend die Produzenten in Übersee dem Sequel- und Prequel-Wahn verfallen sind und zusätzlich um die Wette remaken, stehen die deutschen Pendants allem Anschein nach auf Schiffskatastrophen. Im November 2006 wurde die Pamir Opfer eines Hurrikans, Anfang 2008 sank mit Kai Wiesinger an Bord die Gustloff, und Ende 2008 gingen in Zusammenarbeit mit den Briten die Passagiere der Lusitania dokudramatisch baden. Leider nie richtig aufregend - so auch diesmal.
Die Laconia ist der nächste, dem Untergang geweihte Dampfer. Mit dabei Franka Potente, vermeintliche Mutter eines kleinen Babys – das ist in Wirklichkeit nur ihre kleine Nichte - und Alibi-Engländerin, und Andrew Buchan als überguter Offizier Thomas Mortimer. Brian Cox ist sein Kollege, Lindsay Duncan eine wohlhabende und standesgemäß leicht arrogante Mitreisende, Jodi Balfour ihre Tochter. Zwei Kinder plus Eltern stehen ebenfalls im Fokus dieses Films. Auf der Gegenseite sind sie alle anwesend:
Ken Duken als sozialer Nazi-Kapitän Hartenstein, Frederick Lau als leicht trotteliges neues Crewmitglied, Jacob Matschenz als rechte Hand des Captains, Mathias Koeberlin als sehr patriotischer und rauchender Stimmungsmacher, und selbst Thomas Kretschmann gibt sich als Admiral Dönitz die Ehre. Fehlt quasi nur noch Heiner Lauterbach – und mehr oder weniger die gesamte Fernsehfilm-Prominenz wäre beisammen. Dann geschieht das Unfassbare!
Der deutsche U-Boot-Kapitän scheint einen Hauch Menschlichkeit zu besitzen und nimmt, nachdem er die Laconia - in dem Glauben, sie sei ein Truppentransporter - vorher filetiert hatte, gnädigerweise deren Überlebende auf, um sie zu versorgen. Doch nicht alle hatten so ein Glück, und daher ist es an der Zeit, fabels lustige Ratestunde zu eröffnen:
Wer hat überlebt, und wessen Familie existiert nicht mehr?
Fangen wir mal mit dem Einfachsten an:
Die kleine Nichte der leistungstechnisch nicht ganz so – sorry, aber da müsst ihr jetzt durch - potenten Potente? Tot ist sie.
Lindsay Duncans Tochter? Tot ist sie.
Die Eltern der beiden kleinen Kinder? Immerhin ist wenigstens die Mutter tot, der Vater lebt noch, ist aber auch praktisch gestorben. Psychisch zumindest.
Der Offizier Mortimer überlebt zwar – schließlich muss sich ja einer um Franka kümmern, die das obligatorische schwere Schicksal mit sich rumträgt, dazu später mehr -, aber was ist mit seinen Kindern und mit seiner Frau daheim? Tot sind sie. Und dass Brian Cox nicht länger als einen Teil lang überlebt, das ist logisch – ich hätte an seiner Stelle auch so früh wie möglich Reißaus genommen.
Reißaus von einer Produktion und einem Drehbuch, welches vorhersehbarer und klischeehafter fast nicht hätte sein können.
Es gibt sie wieder, die Familientragödien, die geldgierigen Säcke, die, obwohl das Schiff schon längst am Sinken ist, sich in letzter Sekunde alle Taschen mit so viel Geld wie nur eben möglich vollstopfen. Es gibt den Dümmling auf dem U-Boot (Lau), den coolen Obermacker (Koeberlin), den loyalen Untergegebenen (Matschenz). Es gibt die gut betuchten, die allzu menschlichen, die Clowns – ich denke hierbei an die beiden Nachzügler, die auf einem Art Floß als Allerletzte das rettende U-Boot erreicht haben – und die Menschen mit den großen Geheimnissen. Hauptperson Potente ist so eine. Sie ist gebürtige Münchnerin und war Staatsfeindin von Hitlerdeutschland, musste deshalb fliehen, schaffte dies im Gegensatz zu ihrer restlichen Familie rechtzeitig und wollte unterm falschen Pass mit der Laconia fliehen. Wuhu. Welch Heldin. Sie berichtet die ganze Chose per Offstimme aus ihrer Sicht; Duken als Hartenstein tut das Gleiche aus seinem Blickwinkel. Das riecht verdächtig nach Hollywood – und ihre schwülstigen Gedanken gehen einem gehörig auf die Nerven. Duken kann sich allerdings trotzdem auszeichnen und fällt am positivsten auf. Seine Darstellung des zutiefst menschlichen Kapitäns spiegelt dessen Zwiespalt gebührend wieder:
Soll ich, darf ich sie retten? Was ist wichtiger: das Leben einiger Menschen zu bewahren, oder möglicherweise einen grausamen Krieg zu gewinnen? Hartenstein entscheidet sich für Ersteres.
Dukens Leistung verwundert nicht, so zählt er sowieso zu den ganz Großen der hiesigen Zunft. Eine wirklich eindrucksvolle Leistung. Der restliche Cast bleibt – so wie der ganze Streifen – graues Mittelmaß. Mal abgesehen von der, ach, ihr wisst, was und wen ich meine.
Bin mal gespannt, welches Schiff als nächstes untergeht, ok, bin ich nicht.
Völlig austauschbar!
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/11/06 12:37:46
Kommentar löschenViele bekannte Gesichter dabei, die ihre Rollen ganz gut spielen. Kann zwar nicht an Filme wie Das Boot rankommen, aber hier ist ja auch ne andere Thematik, aber dennoch spannend. Der 2. Teil ist mir etwas zu ruhig gewesen im Gegensatz zum 1., aber durchaus gelungener Film.
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Filmkenner77 2011/11/05 09:28:06
Kommentar löschenNachdem der erste Teil die eine oder andere Länge aufwies, konnte der zweite Teil schon mehr überzeugen. Leider konnte ein so hervorragender Schauspieler wie Brian Cox in einer Nebenrolle kaum glänzen. Ken Duken als U-Boot-Kapitän überzeugte, während Franka Potente merkwürdig reduziert, geradezu distanziert spielte. Insgesamt eine ganz annehmbare TV-Produktion, aber auch nicht mehr.
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fabel 2011/11/05 10:42:26
Antwort löschenDuken war gut, aber das war`s auch leider schon wieder.;-)
Gut erfasst! :-)
Filmkenner77 2011/11/05 12:29:42
Antwort löschenDanke. Einmal angucken und dann wieder vergessen. Der Film tut keinem weh, aber das wars dann in der Tat auch schon fast.
Scipio 2011/11/04 17:32:23
Kommentar löschenFür die gute Absicht gibt es drei Punkte.
Auf mich wirkte der Film wie Laienspieltheater. Noch nichtmal Franka Potente überzeugte.
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Jomo 2011/11/02 22:40:08
Kommentar löschenZiemlicher Murks und die Synchronisation gibt dem Film den Rest. Die englische Fassung soll bedeutend besser sein. Ein paar Punkte dafür, dass es vielleicht noch ganz toll geworden wäre, wenn ich den Film zuende geguckt hätte.
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Sagitta 2011/11/04 18:26:11
Antwort löschenLaut FAZ (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/im-fernsehen-laconia-ein-grosser-film-wird-weichgezeichnet-11513285.html) ist die deutsche Fassung sogar komplett umgeschnitten worden. Sie empfehlen, die englische DVD zu besorgen. Die DEGETO hängt offensichtlich immer noch der alten Militärweisheit an "Tell them what you gonna tell them, then tell them, and finally tell them what you just told them.". Bloß keine Denkarbeit erforderlich machen. Fernsehen für Verblödete?
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Sagitta 2011/11/04 18:39:53
Antwort löschenÜbrigens noch ein interessanter Artikel zum Thema:
http://www.evangelisch.de/themen/blogs/altpapier/2011/11/01/wie-man-ein-kunstwerk-ruiniert
sowie eine Presseschau (wohl eher ein Blutbad...):
http://www.evangelisch.de/themen/blogs/altpapier/2011/11/02/immer-diese-sehgewohnheiten
Jomo 2011/11/06 00:55:50
Antwort löschenIch vermute, dass die positiven deutschen Rezensenten die englische Fassung gesehen haben. Eigentlich müsste der Film 2x bei Moviepilot angelegt werden.